Während der IBM Z-Roadshow habe ich dieses Interview mit Tobias Leicher von IBM geführt. Darin spricht er über seinen Vortrag, über die Mainframe auf dem Weg ins 21. Jahrhundert und was IBM alles dazu beiträgt.

„Wovon handelte Ihr Vortrag?“

Tobias Leichers Vortrag  beschäftigte sich vor allem mit der Frage, wie sich die aktuellen Themen „Cloud Computing“ und „Microservices“ auf den Mainframe-Computer übertragen lassen. Verknüpft ist damit gleichzeitig die Frage, wie IBM-Kunden den Mainframe-Rechner künftig noch effizienter nutzen können und wie die Mainframe-Maschine im Cloud-Zeitalter ankommen kann.

„Wie kann die Mainframe im 21. Jahrhundert ankommen?“

Für die Beantwortung dieser Frage zog Tobias Leicher ein Zitat zurate, das dem großen Albert Einstein zugeordnet wird:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Übertragen auf die Mainframe-Plattform bedeutet das: Im Grunde gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten, allerdings haben sich bestehende Prozesse und Herangehensweisen auf dem Mainframe in den letzten 30 Jahren stark auf den transaktionalen Bereich fokussiert, was es nicht unbedingt einfacher macht, den Mainframe-Rechner im 21. Jahrhundert ankommen zu lassen.

Um das zu erreichen, ist es primär wichtig, das Bereitstellen von Cloud-Apps und -Services auf Mainframe-Maschinen so einfach wie möglich zu gestalten. Damit neue Anwendungen und Services quasi auf Knopfdruck verfügbar gemacht werden können, so wie man das aus der Cloud-Landschaft kennt. Aber auch moderne Techniken und Programmiersprachen wie Go und Node.js müssen auf dem Mainframe zu Cloud-Zwecken bereit stehen, um eine Modernisierung dieser Plattform zu ermöglichen.

„Wie unterstützt IBM den Wechsel von der reinen Transaktionsmaschine zu einer modernen Cloud-Architektur?“

Nun, IBM nimmt sich dieses Themas schon seit einer geraumen Zeit an. So wurden die gerade erwähnten neuen Programmiersprachen auf den Mainframe portiert, neue Paradigmen wurden erschaffen, das Mainframe-Betriebssystem wurde auf den neuesten Stand gebracht, etc.

Zudem wurden viele, viele Gespräche mit IBM-Kunden geführt um herauszufinden, an welchen Stellen es noch knarzt und wo Mainframe-Anwender Verbesserungsbedarf sehen. Herausgekommen ist eine Rechnerarchitektur, die für viele Kunden eine perfekte Kombination aus transaktionaler und cloud-basierter Plattform darstellt.

Das Interview mit Tobias Leicher in voller Länge

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.