Khadija Soussi über Machine Learning auf IBM-Mainframes

[Videochat] Khadija Souissi (IBM) über IBM Z und Machine Learning

Während der IBM Z-Roadshow habe ich dieses Interview mit Khadija Souissi von IBM über das Thema Machine Learning geführt. Darin spricht sie über ihren Vortrag, über das Software-Angebot seitens IBM für Machine Learning auf Mainframe-Rechnern und warum Machine Learning immer wichtiger wird.

„Wovon handelte Ihr Vortrag auf der Z-Roadshow?“

Im Kern sprach Frau Souissis darüber, wie zu analysierende Transaktionsdaten auf demselben Rechner konsolidiert werden können, auf dem sie gespeichert und verarbeitet werden, nämlich auf dem IBM-Mainframe. Hierfür kommen immer öfter Machine-Learning-Algorithmen zum Einsatz, was eine Sub-Disziplin der Künstlichen Intelligenz darstellt.

Diese Algorithmen und Tools werden optimalerweise direkt in die Anwendung integriert, mit denen die Analysedaten erfasst und verarbeitet werden sollen. Hierbei ist es vor allem wichtig, möglichst unterschiedliche Daten und Datentypen zu verwenden, weil nur dann ein umfassendes und aussagekräftiges Ergebnis erzielt werden kann.

„Welche Machine-Learning-Tools hat IBM in petto?“

Für das Analysieren transaktionaler Daten auf dem Mainframe setzt IBM ein Verfahren ein, das sich Hybrid Transactional/Analytical Processing (HTAP) nennt. Hiermit lassen sich operationale Worksloads (also die Transaktionsdaten) und analytische Workloads auf einer einzigen Maschine zusammenführen und dort direkt verarbeiten.

Zu diesem Zweck hat IBM eine Software namens Db2 Analytics Accelerator im Portfolio, die für z/OS verfügbar ist, eines der Betriebsysteme für die IBM Z-Mainframes. Damit lassen sich DB2-basierte Daten auf einem Mainframe-Rechner unmittelbar analysieren, was das umständliche Kopieren von der Transaktionsmaschine auf den Analyserechner erübrigt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986638711738728448

Für das Erfassen unterschiedlichster Datentypen, die sich sowohl auf der Z-Maschine als auch außerhalb davon befinden können, bietet IBM ein Tool, das sich IBM Data Virtualization Manager for z/OS nennt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986641352434778113

Darüber hinaus können IBM-Z-Kunden für das Analysieren ihrer Daten auf dem Mainframe mithilfe von KI-Algorithmen die Software-Lösung Machine Learning for z/OS einsetzen, die auf den bekannten IBM Watson Machine Learning Services basiert. Diese wurden auf z/OS portiert und stehen damit auf IBM-Mainframes zur Verfügung. Damit können sämtliche Watson-ML-Tools auch direkt im Rechenzentrum des Kunden als OnPrem-Variante installiert und genutzt werden.

„Warum wird – auch für IBM – Machine Learning immer wichtiger?“

Als Hauptgrund nennt Khadija Souissi die Möglichkeit, mithilfe der passenden Machine-Learning-Algorithmen dem Kunden das bestmögliche Analyse-Angebot unterbreiten zu können. Um das zu belegen, brachte sie eine äußerst beeindruckende Zahl ins Spiel: So werden im Vergleich zum täglichen Google-Suchaufkommen auf den weltweit installierten Mainframes zehnmal mehr Daten verarbeitet, was in Summe 30 Milliarden Transaktionen bedeutet – und das jeden Tag.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/987001975781937152

Wenn man sich dann vergegenwärtigt, dass ein Großteil dieser Mainframe-Daten nach wie vor brach liegen, da sie gar nicht oder nur unzureichend genutzt werden, kann man sich leicht das Potenzial ausrechnen, das in diesen Transaktionsdaten schlummert. So ließe sich speziell in Verbindung mit Machine Learning jede einzelne Datenbuchung analysieren und damit die Transaktionen permanent verbessern oder noch besser absichern oder weitere Dinge damit anstellen.

Das Interview mit Khadija Souissi in voller Länge

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

Rita Pleus über Sicherheitsvorkehrungen auf der IBM Mainframe

[Videochat] Rita Pleus (IBM) zu Sicherheitskonzepten auf Mainframe-Maschinen

Während der IBM Z-Roadshow habe ich dieses Interview mit Rita Pleus von IBM geführt. Darin spricht sie über die aktuelle Sicherheitslage, über die Sicherheitsebenen der Pervasive Encryption und über zuverlässige Sicherheitskonzepte.

„Wie schätzen Sie die aktuelle IT-Sicherheitslage ein?“

Laut Rita Pleus ist dieses Thema ein äußerst komplexes, und je nachdem, wen man fragt, wird es unterschiedlich bewertet. So zeigt beispielsweise das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in seinem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland, dass aufgrund der „zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung durch Entwicklungen wie dem Internet der Dinge, Industrie 4.0 oder Smart Everything Cyber-Angreifern fast täglich neue Angriffsflächen“ geboten werden. Hinzu kommen zahlreiche regulatorische Vorschriften wie die DSGVO und der PSIDSS, die natürlich auch von IBM-Kunden eingehalten werden müssen.

Doch sollte das Thema Sicherheit im eigenen Unternehmen laut Frau Pleus nicht ausschließlich von diesen und anderen Vorschriften bestimmt werden, sondern auch aus der Erkenntnis heraus entstehen, dass IT-Security ein allumfassendes Thema sein sollte, zu dem unter anderem das Thema Datenverschlüsselung zählt.

„Auf welchen Ebenen findet Pervasive Encryption statt?“

Das mit der IBM z14 eingeführte Sicherheitskonzept Pervasive Encryption ist ja kein Produkt, wie Rita Pleus im Interview klarstellt. Es handelt sich vielmehr um eine fundierte Strategie, die auf allen Ebenen der Mainframe seinen jeweiligen Beitrag zur Sicherheit beiträgt. Das beginnt ganz unten auf der Hardware-Schicht, wo dedizierte Hardware-Module mit z/OS-Features wie CP Assist for Cryptographic Functions (CPACF) für explizite Sicherheit sorgen, aber auch Kryptokarten kommen hierfür zum Einsatz. Beides stellt laut Rita eine solide Grundlage für Pervasive Encryption dar, da die Hardware die Sicherheitsmaßnahmen erheblich beschleunigt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986989333377888256

Wichtig sind aber auch die gespeicherte Daten in diesem Kontext. Hierfür kommt eine mehrstufige Datenverschlüsselung zum Tragen, was bei IBM unter dem Begriff Data Set Encryption läuft. Damit lassen sich vor allem Daten anhand der Anwendungen oder logischen Datenhaltung trennen, je nachdem, welche Schlüssel für das Encryption-Verfahren eingesetzt werden. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten der Verschlüsselung, zum Beispiel auf Cluster- und Netzwerkebene, mit der sich sehr transparent zeigen lässt, welche Daten gerade verschlüsselt werden – und welche nicht.

Wichtig ist aber auch das Thema Secure Service Container, mit dem das Verschlüsseln virtueller Umgebungen möglich ist. Hierfür bietet die IBM z14 ZR1 insgesamt 40 LPARs, mit denen virtuelle Bereiche geschaffen werden können, in denen sich verschlüsselte Container mit all ihren Daten und Anwendungen sehr sicher befinden.

Schließlich weist Rita Pleus noch auf das äußerst wichtige Schlüsselmanagement hin, das eine profunde Grundlage für das Verschlüsseln der Daten darstellt. Denn nur wenn das zugehörige Managementtool sicherstellt, dass Schlüssel über einen längeren Zeitraum valide und verfügbar sind, kann Pervasive Encryption zuverlässig funktionieren.

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„Was gehört denn noch zu einem guten Sicherheitskonzept?“

Neben den aufgezeigten Features, die allesamt unter dem Begriff Pervasive Encryption zusammengefasst werden, hält Rita Pleus obendrein das Thema Identity Management für unabdingbar, wenn es um sichere Mainframe-Umgebungen geht. Denn nur wenn sichergestellt werden kann, dass ausschließlich bestimmte Anwender oder Anwendergruppen auf klar definierte IT- und Datenbereiche zugreifen dürfen, funktioniert das IT-Sicherheitskonzept vollumfänglich. Dies kann beispielsweise mithilfe einer Mehrfaktor-Authentifizierung erreicht werden, so wie sie IBM versteht und ihren Kunden zur Verfügung stellt.

Das Interview mit Rita Pleus in voller Länge

Disclaimer: Für diesen Video-Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

Tobias Leicher über IBM-Mainframes als Cloud-Plattform

[Videochat] Tobias Leicher (IBM) über Mainframes als Cloud-Maschinen

Während der IBM Z-Roadshow habe ich dieses Interview mit Tobias Leicher von IBM geführt. Darin spricht er über seinen Vortrag, über die Mainframe auf dem Weg ins 21. Jahrhundert und was IBM alles dazu beiträgt.

„Wovon handelte Ihr Vortrag?“

Tobias Leichers Vortrag  beschäftigte sich vor allem mit der Frage, wie sich die aktuellen Themen „Cloud Computing“ und „Microservices“ auf den Mainframe-Computer übertragen lassen. Verknüpft ist damit gleichzeitig die Frage, wie IBM-Kunden den Mainframe-Rechner künftig noch effizienter nutzen können und wie die Mainframe-Maschine im Cloud-Zeitalter ankommen kann.

„Wie kann die Mainframe im 21. Jahrhundert ankommen?“

Für die Beantwortung dieser Frage zog Tobias Leicher ein Zitat zurate, das dem großen Albert Einstein zugeordnet wird:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Übertragen auf die Mainframe-Plattform bedeutet das: Im Grunde gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten, allerdings haben sich bestehende Prozesse und Herangehensweisen auf dem Mainframe in den letzten 30 Jahren stark auf den transaktionalen Bereich fokussiert, was es nicht unbedingt einfacher macht, den Mainframe-Rechner im 21. Jahrhundert ankommen zu lassen.

Um das zu erreichen, ist es primär wichtig, das Bereitstellen von Cloud-Apps und -Services auf Mainframe-Maschinen so einfach wie möglich zu gestalten. Damit neue Anwendungen und Services quasi auf Knopfdruck verfügbar gemacht werden können, so wie man das aus der Cloud-Landschaft kennt. Aber auch moderne Techniken und Programmiersprachen wie Go und Node.js müssen auf dem Mainframe zu Cloud-Zwecken bereit stehen, um eine Modernisierung dieser Plattform zu ermöglichen.

„Wie unterstützt IBM den Wechsel von der reinen Transaktionsmaschine zu einer modernen Cloud-Architektur?“

Nun, IBM nimmt sich dieses Themas schon seit einer geraumen Zeit an. So wurden die gerade erwähnten neuen Programmiersprachen auf den Mainframe portiert, neue Paradigmen wurden erschaffen, das Mainframe-Betriebssystem wurde auf den neuesten Stand gebracht, etc.

Zudem wurden viele, viele Gespräche mit IBM-Kunden geführt um herauszufinden, an welchen Stellen es noch knarzt und wo Mainframe-Anwender Verbesserungsbedarf sehen. Herausgekommen ist eine Rechnerarchitektur, die für viele Kunden eine perfekte Kombination aus transaktionaler und cloud-basierter Plattform darstellt.

Das Interview mit Tobias Leicher in voller Länge

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

Andreas Thomasch über IBM z14 ZR1 und ihre Roadshow

[Videochat] Andreas Thomasch (IBM) über IBM z14 ZR1 und ihre Roadshow

Anlässlich der Markteinführung der IBM-Mainframe z14 ZR1 veranstaltete IBM Deutschland eine Z-Roadshow, die an drei Orten stattfand. Und zwar in Köln, Frankfurt und München. Für die beiden letztgenannten hat mich IBM als Videoblogger engagiert. Nachdem ich beide Rückblicksbeiträge aus Frankfurt und München veröffentlicht habe, folgt an dieser Stelle das erste Interview, und zwar mit Andreas Thomasch, der für das Gesamtgeschäft der Z-Plattform in DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz) zuständig ist.

Während unseres Videogesprächs wollte ich drei Dinge von ihm wissen:

  1. Warum hat IBM die z14 geschrumpft?

  2. Warum bietet die IBM z14 ZR1 „Luft nach oben“?

  3. Wie kam das Z-Event bei den Kunden an?

Die Antwort der ersten Frage hat viel damit zu tun, dass IBM mit ihren Kunden spricht und das Gehörte dann auch in neue Produkte einfließen lässt, so wie das mit der IBM z14 ZR1 der Fall ist. Denn bestehende Z-Kunden sprachen sich für einen neuen Formfaktor aus, der besser in ihr Rechenzentrum passt. Und hat IBM die IBM z14 mit ihrer 24-Zoll-Stellfläche „einfach“ mal „geschrumpft“ und sie in ein Standard-19-Zoll-Format überführt.

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Damit nimmt die ZR1 deutlich weniger Platz in Anspruch und passt besser in aktuelle Rechenzentren, in denen 19-Zoll-Racks gang und gäbe sind. Hierfür mussten allerdings ein paar Dinge wie die Kühltechnik, etc. angepasst werden, damit ein Hochleistungsrechner wie die IBM Z in einem reduzierten Serverschrank Platz hat. So wurde beispielsweise die z14 einmal komplett „gespiegelt“: Soll heißen, dass sich die Lüfter, etc. jetzt an der Vorderseite der Mainframe befinden und sämtliche IO-Shields und andere Komponenten auf der Rückseite, was eine veränderte Luftzirkulation zur Folge hat.

„Warum bietet die IBM z14 ZR1 ‚viel Luft nach oben‘?“

 

Mit der zweiten Frage spielte ich auf den freien Platz an, den die IBM z14 ZR1 oberhalb der verbauten Standardkomponenten bietet. Genauer gesagt handelt es sich um zweimal 8 Höheneinheiten, die sich relativ beliebig vom Z-Kunden nutzen lassen. Doch was ist das im einzelnen? Nun, laut Andreas Thomasch findet dort Erweiterungshardware seinen Platz, was ebenfalls dem Wunsch vieler Kunden nach einer höheren Packungsdichte entspricht. In den 16U-Erweiterungsplätze finden Komponenten für den Anschluss an ein Storage Area Network (SAN) genauso Platz wie Speichereinheiten vom Typ Flash oder Standard-Festplatten.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986972018041065472

Auch diese Verbesserung der IBM z14 ZR1 sorgt für eine weitere Platzersparnis, da die zusätzlichen Komponenten im selben Rack untergebracht werden können. Also spielt auch an dieser Stelle das Thema Packungsdichte und die damit verbundene Kostenersparnis eine wesentliche Rolle, was gerade in Zeiten schrumpfender IT-Budgets ein wesentlicher Faktor ist.

„Wie kam das Z-Event-Format bei Ihren Kunden an?“

Die Entscheidung seitens IBM, die Roadshow an drei verschiedenen Locations durchzuführen und damit näher an die Kunden heranzurücken, kam laut Andreas Thomasch sehr gut an. Denn so bestand die Möglichkeit, in einem kleinen, überschaubaren Kreis erste Themen direkt zu besprechen und sich mit den IBM-Experten vor Ort intensiv auszutauschen.

Aber auch das Halbtagesformat mit kurzen Vorträgen war aus Kundensicht die richtige Entscheidung. Zumal das Ende der Veranstaltung auf den Abend fiel und man das Ganze bei einem schönen Kaltgetränk und leckeren Häppchen entspannt ausklingen lassen konnte. Und das ist ja schließlich auch wichtig.

Das Interview mit Andreas Thomasch in voller Länge

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

IBM z14 ZR1 (links) vs. IBM z14 (rechts)

Rückschau: IBM Z-Roadshow in Frankfurt und München (Teil 2)

Letzte Woche fand die IBM Z-Roadshow an drei Orten statt, nämlich in Köln, Frankfurt und München. Über Frankfurt habe ich in Form von Tweets und ergänzenden Informationen bereits berichtet, heute ist München an der Reihe.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986962839238782976

Bemerkenswert fand Andreas Thomasch während seines Vortrags unter anderem, dass die CEO von IBM, Ginni Rometty, eigens einen Brief zum Jahresbericht verfasst hat, in dem sie explizit das Thema Mainframe aufgreift. Das stimmte ihn sehr zuversichtlich, dass Transaktionsrechner wie die IBM z14 weiterhin hoch im Kurs bei IBM stehen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986964011928489984

Das belegt unter anderem folgende Grafik, aus der sehr gut hervorgeht, dass die zusätzliche CPU-Last auf Mainframes zunehmend von Applikationen beansprucht wird, die nicht aus der Rubrik „Standard-Apps“ stammen, sondern von neuen Anwendungen, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt dem klassischen Mainframe-Rechner zuordnen würde.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986965283293278208

Auf Andreas Thomasch folgt Christine Axnix vom Böblinger IBM-Labor, die auf der eher technischen Ebene über die neuen IBM z14 ZR1 sprach.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986965943329984512

Als erstes ging sie auf die offensichtlichste Änderung der neue IBM z14 ZR1 ein, nämlich den neuen Formfaktor. Da zahlreiche Kunden den großen Drang verspürten, IBM-Mainframes der Z-Serie künftig in Standard-Rechenzentren zu nutzen, hat sich IBM dieses Themas angenommen und baut die neue Mainframe-Maschine mit dem Zusatz ZR1 im 19-Zoll-Format. Das spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht obendrein neue Optionen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986967368327888896

Für das Absichern virtueller Maschinen auf Basis der IBM z14 (und davon sind immerhin bis zu 40 auf einer Maschine möglich), hat sich IBM etwas ganz Besonderes ausgedacht: den IBM Secure Service Container. Damit lassen sich ab sofort Cloud-basierte Anwendungen auf der Mainframe installieren, die dort in einem vollständig abgesicherten Raum ausgeführt werden. Das sorgt unter anderem für eine erhöhte Sicherheitsstufe, da Malware und andere Schadsoftware keinen Weg in die Anwendungen findet.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986969677128663040

Interessant an der IBM z14 ZR1 ist auch der freie Platz, der sich oberhalb der verbauten Komponenten befindet. Dabei handelt es sich um insgesamt 16 Höheneinheiten, die sich auf ganz unterschiedliche Weise nutzen lassen. So kann darin beispielsweise eine SAN-Appliance vom Typ SAN512B untergebracht werden, aber auch ein Flash-System der Marke IBM FlashSystem A9000 findet dort seinen Platz. Neben reinen IBM-Erweiterungen können in die 16 Höheneinheiten auch Hardware anderer Hersteller eingesetzt werden.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986972018041065472

Nach Christine Axnix enterte Gonzalo Muelas Serrano die Bühne, um ein wenig über z/VSE und Linux on Z zu sprechen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986974107827933185

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Danach präsentierte Rita Pleus ihre Sicht der Dinge in Sachen Sicherheit, die auf Mainframe-Rechnern eine ganz besondere Rolle einnimmt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986987570532896768

So zeigte sie anhand der folgenden Grafik, dass es sich bei dem Verschlüsselungskonzept „Pervasive Encryption“ um einen ganzheitlichen Ansatz handelt, der bei einer dedizierten Hardware-Lösung beginnt und beim ausgefeilten Schlüsselmanagement endet. Darüber hat Rita mit mir am Ende der Veranstaltung in Form eines Videointerviews gesprochen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986989333377888256

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httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986992404166258688

Rita Pleus weist im Video ausdrücklich darauf hin, dass Sicherheit nicht nur eine Frage der Verschlüsselung ist, sondern dahinter immer ein ganzheitlicher Ansatz steht. So sollte man sich vor allem ganz zu Anfang gut überlegen, wie weit die Sicherheit der eigenen IT reichen soll. Denn daran orientieren sich die Maßnahmen, die dann ergriffen werden.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986991407159267328

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986993493108240385

Auf Rita folgte Michael Störchle, der anhand seines Vortrags zeigen wollte, welche Möglichkeiten eine Mainframe-Maschine wie die IBM z14 im Cloud-Zeitalter bietet.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986994732185407489

Um zu belegen, warum es gerade für Betreiber von Mainframe-Anlagen immer wichtiger wird, auch Cloud-Applikationen anbieten zu können, präsentierte er Studienergebnisse, die zum einen belegen, dass 80 Prozent von IT-Entscheidern mittlerweile auf eine Kombination aus traditionellen Anwendungen und Cloud-Applikationen setzen. Und zum anderen bestätigen 90 Prozent großer Unternehmen, dass hybride Cloud-Infrastrukturen einen besseren ROI aufweisen als die typischen OnPrem- oder Cloud-only-Ansätze.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986995522463559680

Damit das auf einer IBM-Mainframe möglichst einfach und ohne größeren Programmieraufwand gelingen kann, steht mit z/OSMF ein Tool zur Verfügung, das die unkomplizierte Bereitstellung von Cloud-Services auf IBM Z quasi per Mausklick erlaubt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986996540710506497

Damit werden native Cloud-Apps auf einer IBM Z-Maschine möglich, und das sogar unter Linux mit all seinen Techniken und Technologien wie Dockers, Kubernetes, openstack, Chef, etc. Somit lassen sich obendrein klassische Transaktionsanwendungen und Cloud-Applikationen nahtlos miteinander verbinden, was sich günstig auf die erforderliche Netzwerkbandbreite sowie deren Geschwindigkeit und Latenzen auswirkt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986998074957615106

Den Abschluss eines sehr informativen Z-Nachmittags bildete der Vortrags von Khadija Souissi, die ein wenig über das sehr interessante Thema Machine Learning referierte. Mit ihr habe ich ebenfalls ein Interview geführt, das sich am Ende dieses Beitrags befindet.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/987000557608022016

Gleich zu Anfang präsentierte sie eine ziemlich beeindruckende Zahl, die etwas über die Menge an Daten aussagt, die täglich auf Mainframe-Rechnern verarbeitet werden. Und wenn man dann bedenkt, dass aktuell gerade einmal 10 Prozent dieser riesigen Datenmengen sinnvoll genutzt werden, kann man sich ganz leicht die Auswirkungen vorstellen, die das richtige Analysieren und Einsetzen dieser Daten hat.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/987001975781937152

Um das bestmögliche Auswerten dieser Daten zu ermöglichen, bietet IBM für seine Mainframe-Maschinen ein Tool, das sich Db2 Analytics Accelerator bietet. Damit lassen sich die Daten auf dem Mainframe-Rechner direkt erfassen und analysieren, und das ohne aufwändiges Hin- und Her-Kopieren, da das Ganze direkt auf der Mainframe geschieht.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/987003839151779840

Da das Analysieren und Bewerten großer Datenmengen künftig immer häufiger mithilfe von KI-Algorithmen vonstatten geht, bietet IBM mit Machine Learning for z/OS ein Tool, das genau diese Aufgaben direkt auf dem Mainframe-Rechner à la IBM Z übernimmt. Damit lassen sich beispielsweise bestimmte Anomalien, die während einer Banktransaktion auftreten, noch schneller aufspüren. Was zu noch mehr Sicherheit führt. Auch darüber hat Khadija Souissi im folgenden Interview gesprochen.

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

IBM z14 ZR1 (links) vs. IBM z14 (rechts)

Rückschau: IBM Z-Roadshow in Frankfurt und München (Teil 1) [Update]

Letzte Woche hat IBM an drei Orten ihre Kunden einzuladen, um über Neues in Sachen Mainframe zu berichten. Genauer gesagt handelte es sich um ein „Major Update“, den die IBM z14 betrifft, bei deren Einführung im Juli 2017 ich ebenfalls zugegen war. Und so durfte ich auch dieses Jahr wieder dabei sein, wie Andreas Thomasch in gewohnt eloquenter Art durch den Nachmittag führte. Und das in Köln, Frankfurt und München.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986600111869431808

Update: Mit Andreas Thomasch durfte ich folgendes Videointerview führen. Weitere Infos dazu gibt es in einem weiteren Blogbeitrag.

Das Frankfurt-Event fand in einem perfekten Ambiente statt, und zwar im Westhafen Pier 1, einer Event-Location, die für diese Art der Veranstaltung bestens geeignet ist. Und die nähere Umgebung war auch nicht wirklich verachtenswert.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986585774584889344

Den Anfang der Z-Sessions machte Christine Axnix, die im Böblinger IBM-Labor arbeitet und dort für das Thema Firmware zuständig ist. Klar, dass sie aus berufenem Munde über die Entwicklung der neuen IBM z14 vom Typ ZR1 berichtete. Schließlich waren die Kolleginnen und Kollegen dort maßgeblich an der Mainframe-Maschine im 19-Zoll-Format beteiligt (und arbeiten bereits an den Nachfolgern dieses Transaktionsrechners).

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986603179000451072

Den ersten Schwerpunkt setzte Frau Axnix auf die technischen Details der IBM z14 ZR1, die ich in einem Blogbeitrag bereits zusammengefasst habe.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986605103879720961

Darüber hinaus widmete sie sich auch den maßgeblichen Anwendungsszenarien, zu denen natürlich die Analysen großer Datenmengen gehören. Dabei sind vor allem die Aspekte Datenschutz, Datenzugrifff und Datenteilung von entscheidender Bedeutung. Zu diesen Teilbereichen leisten zahlreiche IBM-Techniken und -Technologien einen wesentlichen Beitrag.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986606564428668928

Zu den offensichtlichsten Neuerungen der IBM z14 ZR1 zählen vor allem zwei Dinge: Zum einen wurde der Formfaktor von 24 Zoll auf 19 Zoll geschrumpft, womit die neue IBM-Mainframe deutlich weniger Platz beansprucht und eine Standard-RZ-Größe bietet. Darüber hinaus lässt sich die IBM z14 ZR1 problemlos erweitern, wofür zweimal acht Höheneinheiten, also 16U zur Verfügung stehen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986608507733643266

Auf Christine Axnix folgte Gonzalo Muelas Serrano, der über sein Lieblingsthema sprach, nämlich z/VSE.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986610084053704706

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986611439447236608

Aber auch Linux auf der IBM z14 kommt immer häufiger zum Einsatz, weswegen sich Herr Serrano ebenfalls diesem Thema widmete. Wichtigste Erkenntnisse hierbei: Linux on Z bringt all die Vorteile mit sich, die man von Linux kennt – und darüber hinaus.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986612604733927424

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Nach Herrn Serrano stellte Thomas Hanicke das Thema Sicherheit auf und mit Z-Mainframes vor.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986624171366146049

Dabei kam natürlich unter anderem das Thema Pervasive Encryption zur Sprache. Damit soll auf einer IBM-Mainframe ein vollumfänglicher Schutz sichergestellt werden. Dazu gehören Themen wie Krypto-Hardware, Clustering- und Netzwerk-Schutz, sichere Service-Container und Schlüsselverwaltung.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986624880287408129

Für den richtigen Umgang mit den einzelnen Pervasive Encryption-Bereichen hat IBM eigens eine Software entwickelt, die sich IBM zSecure Admin nennt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986627068975898630

Nach so viel Sicherheit ging es dann um die Frage, ob die Mainframe im 21. Jahrhundert angekommen ist, sprich auch als Cloud-Maschine taugt. Vorgetragen wurde dieses Thema auf sehr unterhaltsame und lockere Art von Tobias Leicher.

Update: Mit Tobias Leicher durfte ich folgendes Videointerview führen. Weitere Infos dazu gibt es in einem weiteren Blogbeitrag.

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Den Abschluss des Frankfurt-Events bildete dann ein Vortrag von Khadija Souissi, die eine Menge über Machine Learning zu berichten hatte. Auch mit Frau Souissi durfte ich ein Videointerview führen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986635810089979904

Die wichtigste Erkenntnis dieser Techsession lautete: IBM hat ein breites Angebot rund Machine Learning auf der IBM Z-Maschine in petto, das sich vor allem an die Datenbank-Anwendung Db2 unter z/OS wendet. Hierzu gehören Tools wie Db2 for z/OS, Db2 Analytics Accelerator, Data Virtualization Manager for z/OS, Machine Learning for z/OS und QMF for z/OS.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986637619605004288

So bietet beispielsweise der Db2 Analytics Accelerator die Möglichkeit, auf ein und derselben Maschine, nämlich der Mainframe, Datentransaktionen durchzuführen und diese gleichzeitig zu analysieren und bewerten. Damit müssen sämtliche Daten erst gar nicht umständlich von einem auf den anderen Rechner transferiert werden, was enorme Zeit- und Kostenersparnisse mit sich bringt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986638711738728448

Bemerkenswert an dem Software-Tool „Machine Learning for z/OS“ ist die Tatsache, dass es von IBM Watson auf die Mainframe portiert wurde. Damit stehen die bekannten Funktionen und Sprachen wie Scala, Python und R auf IBM z14 und Co. für Machine Learning zur Verfügung.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986639611182112768

Schick am IBM Data Virtualization Manager for z/OS ist dessen Fähigkeit, nahezu sämtliche Datenformate und -quellen für die Analyse derselben nutzen zu können. Damit lassen sich Machine-Learning-Algortihmen nahezu beliebig auf der Mainframe ausführen.

TIPP: Lesen Sie morgen den zweiten Teil der IBM Z-Roadshow und welche bemerkenswerte Vorträge in München geboten wurden.

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

IBM z14 vom Typ ZR1 und IBM LinuxOne Rockhopper II

IBM Z-Roadshow: Neue Mainframe-Maschinen im Fokus [Video-Update]

So sitze ich wieder einmal im Zug in Richtung Frankfurt, wieder einmal für IBM, wieder einmal der Berichterstattung wegen. Dieses Mal hat mich Big Blue für eine Roadshow gebucht, die sich speziell dem Thema Mainframe widmet. Genauer gesagt: In Köln, Frankfurt und München wird IBM an drei Orten und drei Tagen einem ausgewählten Auditorium zwei neue IBM Z-Rechner vorstellen. Es handelt sich dabei um die IBM z14 mit der Modellbezeichnung ZR1 und um eine neue Linux-Maschine, die sich IBM LinuxOne Rockhopper II nennt.

Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten für zahlreiche Workloads

Die IBM z14 ZR1 weist ein breites Spektrum an möglichen Konfigurationen auf, sodass sich diese Maschine an eine ebensolche breitgefächerte Zielgruppe richtet. Das betrifft zum einen die Zahl an verbaubaren Prozessoren (4, 12, 24 oder 30), die möglichen Speicher-Ausbaustufen (von 64 GB bis 8 TB), die theoretische Zahl an LPARs (bis zu 40), etc. Dies führt insgesamt zu einer maximalen Rechenleistung von 8.000 MIPS unter z/OS.

Damit bietet die IBM z14 ZR1 ausreichend Potential für aktuelle und künftige Anwendungen. Dazu gehören unter anderem: Multi-Cloud-Umgebungen, Big Data-Analysen, KI-Applikationen inkl. Maschine Learning, und so fort.

Neue Techniken und eine kompakte Bauweise kennzeichnen IBM Z

Bei der Entwicklung der beiden Z-Maschine flossen zahlreiche Patente und Technologien ein, die entweder von IBM selbst oder anderen Herstellern stammen. Dazu gehört beispielsweise die IBM Virtual Flash Memory (die Flash Express ablöst), aber auch IBM zHyperLink und eine brandneue ICA Verbindungstechnik zählen zu den Neuerungen der IBM z14 ZR1 und LinuxOne Rockhopper II.

Das Besondere an den neuen Mainframes ist deren kompakte Bauweise. Damit passt eine komplette Konfiguration in einen Standard-19-Zoll-Serverschrank, der damit deutlich weniger Platz und Strom benötigt als die erste Z14-Modellreihe. Interessant an dem Konzept sind auch die „Leerräume“ im 16U-Format, die jederzeit die Möglichkeit bieten, die Speicher- und/oder Rechenkapazität weiter auszubauen.

IBM-Experten on tour: Das erwartet die Roadshow-Teilnehmer

Auf der IBM-Roadshow wird es ausführliche Information rund um IBM z14 ZR1 und LinuxOne Rockhopper II geben. So sprechen die anwesenden Experten über folgende Themen:

  • IBM Z und die digitale Transformation
  • Modernisierung mit z/VSE, Linu und z/VM
  • Sichere Unternehmensdaten
  • Hybride Cloud-Umgebungen mit IBM Z und passenden Schnittstellen
  • Kundenzufriedenheit mithilfe von Analysetechniken

Tweets, Videointerviews und mehr

Klar, dass ich in den Vorträgen sitzen und die wichtigsten Erkenntnisse und Statements via Twitter in die Welt pusten werde. Und im Anschluss an das Event bzw. währenddessen werde ich die Gelegenheit haben, mit den anwesenden Sprechern Videointerviews zu führen und die Ergebnisse dann hier zu veröffentlichen. Freut euch drauf! Ich tue es auf jeden Fall…

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als (Video-)Blogger beauftragt.

Lars Herrmann (IBM) über das große IBM-Z-Event in München

[Video] Lars Herrmann (IBM) über das IBM Z-Event

Anlässlich des großen IBM Z-Events in München habe ich dieses Videointerview mit Lars Herrmann von IBM geführt. Darin spricht er über die große Klammer der Veranstaltung, über die Highlights des Paulo Carvao-Vortrags und über das Kundenfeedback zum Event.

Lars Herrmann kümmert sich bei der IBM um den Bereich Service Solutions für IBM POWER und IBM Mainframes. Er fasst den ersten Vormittag des Z-Events zusammen und verrät auch sonst wissenswerte Details.

„Vertrauen“ ist die Klammer des ersten Z-Vormittags

Zunächst einmal hat mich interessiert, ob es denn eine Klammer gab, mit der sich die vier Vorträge von Martina Koederitz, Martha Benneth, Jutta Rößner und Paulo Carvao zusammenfassen lassen. Und ja, die gab es, nämlich das Thema Vertrauen. Das sei für IBM sehr wichtig, da es ein zentrales Motiv seitens des Marktes und damit auch der Kunden darstelle.

Das hat auch damit zu tun, dass IBM immer mehr dazu übergehe, Kunden nicht etwas zu verkaufen, um zu verkaufen, sondern nur noch das zu verkaufen, was die Kunden auch wirklich kaufen wollen.

IBM z14 bietet vier wesentliche Aspekte: neues Preismodell, verbesserte Verschlüsselung, Machine Learning und offene APIs

Besonders erwähnenswert fand Lars Herrmann den Vortrag von Paulo Carvao, da er die Highlights der neuen IBM z14 kurz und knackig zusammengefasst hat. Dazu gehören ein kaufmännischer und drei technische Aspekte:

Kaufmännischer Aspekt: Mit dem Container Based Pricing ist es erstmals möglich, mit einer kleinen Mainframe-Version zu beginnen und diese dann bei Bedarf größer und größer werden zu lassen. Damit zahlt der Kunde immer nur genau das, was er auch benötigt.

Technischer Aspekt #1: Auf Basis der Pervasive Encryption wird eine umfängliche Verschlüsselung aller Daten gewährleistet, und das, ohne Anwendungen resp. Service Levels zu beeinträchtigen.

Technischer Aspekt #2: Mit der Fähigkeit, Machine Learning-Funktionen auf dem Mainframe-Rechner einzusetzen, können künftig Daten analysiert werden, ohne dass dafür vorher ein bekannter Algorithmus implementiert werden muss.

Technischer Aspekt #3: Mithilfe von offenen Schnittstellen (APIs) lassen sich externe Systeme nahezu beliebig mit der Mainframe verbinden. Damit können beispielsweise mit relativ geringem Aufwand hybride Cloud-Infrastrukturen eingerichtet werden, womit sich der Mainframe noch besser in die moderne Welt integrierten lässt, wie Herr Herrmann das nennt.

Neues Event-Konzept kommt gut bei Kunden an

Und wie sah es mit Kunden-Feedback auf dem Z-Event aus? Nun, auch damit war er sehr zufrieden, was wohl auch dem neuen Konzept geschuldet war. So hatte man sich dafür entschieden, mit den bereits angesprochen vier Kurzvorträgen zu beginnen, um das Event anschließend nahtlos in einen Showcase zu überführen, in dem IBM-Experten sämtliche Fragen zu Mainframe-relevanten Anwendungsszenarien beantworteten.

Videointerview mit Lars Herrmann: Infos aus erster Hand

Sämtliche Infos aus erster Hand präsentiert Lars Herrmann im folgenden Videointerview. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

Bernd Bohne von der SDV-IT zu IBM-Mainframes und der IBM z14

[Video] Bernd Bohne von der SDV-IT zu IBM-Mainframes

Im IBM Watson IoT Center zu München durfte ich mit Bernd Bohne von der Sparda-Datenverarbeitung (SDV-IT) während es großen IBM Z-Events dieses Interview zum Thema IBM-Mainframes führen. Darin nennt er zahlreiche Gründe, warum Sparda-DV IBM-Großrechner einsetzt und warum er das z14-Feature „Pervasive Encryption“ so spannend findet.

IBM-Mainframes kommen bei der SDV-IT seit 1983 zum Einsatz

Die SDV-IT blickt auf eine lange IBM-Mainframe-Historie zurück. So werden die Rechner seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1983 eingesetzt. Die Großrechner kommen vor allem im Bereich Transaktionsverarbeitung zum Einsatz, und das sowohl im Zahlungsverkehr als auch bei den Bankgeschäften. Zudem werden die Rechner massiv bei der Stapelverarbeitung verwendet.

Derzeit stehen unter anderem zwei Mainframes vom Typ IBM z13 in den Rechenzentren der SDV-IT, auf denen z/OS und z/VM sowie z/Linux installiert sind.

„Pervasive Encryption erlaubt die umfassende Verschlüsselung, vom Server bis zu den Platten“

Natürlich interessierte mich, wie Herr Bohne das neue Sicherheitsfeature der IBM z14 „Pervasive Encryption“ einschätzt. Er findet dieses neue Feature für einen Banken-IT-Dienstleister natürlich hochinteressant, da sich daraus eine vollständige Verschlüsselung vom Server über die Verbindungswege bis zu den Platten ergibt, wie er im Interview sagt.

„Vom IBM Watson IoT Center gehen wirklich eigene Impulse aus“

Neben den technischen Aspekten der Veranstaltung fand Bernd Bohne auch die Event-Location sehr bemerkenswert. Denn vom IBM Watson IoT Center gehen vollkommen neue Impulse aus und man komme dazu, mal wieder in neue Richtungen zu denken. Und klar, dass er auch wegen der IBM z14 den „weiten“ Weg von Nürnberg nach München auf sich genommen hat.

Bernd Bohne im Videointerview zu IBM Z und mehr

Alle Fans des Bewegtbilds können sich natürlich das Interview mit und von Bernd Bohne per Mausklick oder Fingertipp ansehen und -hören. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

Axel Panten von der R+V Versicherung über IBM-Mainframes und die IBM z14

[Video] Axel Panten von der R+V Versicherung zu IBM-Mainframes

Während des großen IBM Z-Events im Münchner IBM Watson IoT Center durfte ich mit Axel Panten von der R+V Versicherung dieses Gespräch führen. Darin verrät er mir, seit wann und warum und welche IBM-Mainframes in seinen Rechenzentren eingesetzt werden. Und was er an der Location so toll findet, sagt er auch.

Z-Mainframes kommen bei der R+V Versicherung schon lange zum Einsatz

Axel Panten leitet bei der R+V Versicherung den gesamten IT-Betrieb und ist obendrein für das Anwendungsmanagement zuständig. Damit ist er auch für die zwei IBM z13 Mainframes zuständig, die in seinen Rechenzentren zum Einsatz kommen. Und das ist nicht der erste IBM-Großrechner, den Herr Panten bei der R+V erlebt, schließlich arbeitet er dort schon seit 17 Jahren.

IBM-Mainframes spielen bei der R+V Versicherung eine strategische Rolle

Und es gibt gute Gründe für die IBM-Mainframes bei der R+V: Die gesamte Bestandsverwaltung und sämtliche Kundendaten liegen auf den Rechnern und stellen damit das Herz der IT-Umgebung dar. Dabei spielt auch eine strategische Entscheidung eine wichtige Rolle, denn offensichtlich vertraut man bei der R+V Versicherung den z-Maschinen so sehr (vor allem in punkto Stabilität), dass ein „Umzug“ der Daten auf einen anderen Großrechner nicht infrage zu kommen scheint.

Sicherheit ist natürlich das Top-Thema bei einer Versicherung

Doch wie garantiert die R+V die Datensicherheit auf den Mainframes? Hierfür kommen diverse Mechanismen wie zum Beispiel der Zugriffsschutz zur Anwendung, damit auch nur Berechtigte an ihre Daten herankommen. Natürlich gibt es auch weitere Abwehrmaßnahmen, wie Firewalls.

Sehr interessiert, wenn auch noch nicht vollständig informiert, zeigte sich Herr Panten beim Thema „Pervasive Encryption“. Aber er war guter Dinge, auf dem Event noch mehr Infos dazu einzuholen.

Watson IoT Center und „Networking“ als Event-Motivation

Beeindruckt zeigte sich Panten auf von der Event-Location. Er wollte sich das IBM Watson IoT Center schon immer einmal ansehen, daher war der Besuch der Z-Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, das endlich zu tun.

Zudem war und ist er auf der Suche nach mehr Infos zur IBM z14, die bei der R+V Versicherung wohl kurz über lang installiert wird. Und der Netzwerkgedanke stand bei der Entscheidung, die Veranstaltung zu besuchen, ebenfalls ganz weit oben auf Herrn Pantens Agenda.

Für alle Informationen aus erster Hand empfehle ich, das Video zu starten. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.