Bilder des Jahres 2018

Das alles fand 2018 auf dem IT-techBlog statt

Der Jahreswechsel ist stets ein beliebter Anlass, Rückschau abzuhalten. Daher folgt an dieser Stelle ein Rückblick auf mein vergangenes Jahr aus IT-techBlog-Sicht. Viel Spaß beim Schmökern.

Januar 2018: IBM-Cloud und ein Intel-CPU-GAU

Vor ungefähr einem Jahr beherrschte ein ziemlicher Intel-Aufreger die Nachrichten und Gazetten, indem schlaue Menschen zwei CPU-Schwachstellen aufgetan haben. Unter den Bezeichnungen „Spectre“ und „Meltdown“ sollte es damit möglich sein, eine Besonderheit vieler Prozessoren zu kriminellen Zwecken auszunutzen.

Für alle, die auf der Suche nach Infos rund um die bekannten Dateisysteme FAT und NTFS sind, habe ich die wichtigsten Fakten in einem Blogbeitrag zusammengetragen.

Und gegen Ende des Monats war ich auf einer IBM-Presseveranstaltung, wo ich zwei Interviews führen durfte zum Thema IBM-Cloud. Yasser Eissa sprach unter anderem über die DSGVO und Datensicherheit, und Patrick Palacin von der Firma Teleclinic verriet mir, was die IBM-Cloud mit der Digitalisierung der Ärzte-Branche zu tun hat.

Februar 2018: Künstliche Intelligenz, mit TenAsys auf der Embedded World

Der zweite Monat des vergangenen Jahres brachte mich intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) zusammen. So wollte ich wissen, was die KI mit uns Menschen zu tun hat, wieviel Rechenleistung für KI-Anwendungen erforderlich ist, in welcher Beziehung der Turing Test mit der KI steht und was meine Leser über Machine Learning wissen sollten.

Darüber hinaus warfen die IBM Spectrum Scale Strategy Days erste Schatten voraus, und für meinen Kunden TenAsys war ich in Nürnberg auf der Embedded World.

März 2018: IBM Spectrum Scale Strategy Days, IoT und Machine Learning

Wie im Februar angekündigt, war ich im März für IBM auf deren Spectrum Scale Strategy Days. Im weitesten Sinne drehte sich dort alles rund um das Thema virtualisierte Speicherlandschaften, und genau dazu habe ich Videointerviews samt Blogbeiträgen verfasst.

So habe ich mit Dirk Thometzek von Rohde & Schwarz über deren Spycer-Boxen gesprochen, die auf Basis der IBM Spectrum Scale-Technik Fernsehanstalten und andere Anbieter von Videoinhalten beim ruckel- und störungsfreien Ausstrahlen von Bewegtbildern unterstützen. Aber auch ein IBM-Kunde kam zu Wort, nämlich Alf Wachsmann vom Max Delbrück Centrum für molekulare Medizin, der sich ganz begeistert zeigte von der Veranstaltung – und von Spectrum Scale.

Neben dieser Highend-IBM-Technik hat mich auch das Thema Internet of Things (IoT) im März beschäftigt. So war ich auf einer IDC-Veranstaltung, auf der eine groß angelegte Studie zum Thema IoT veröffentlicht wurde. Dazu habe ich Mark Alexander Schulte, der sich für die Befragung der IT-Entscheider verantwortlich zeichnete, vor der Videokamera befragt. 

Doch nicht nur mit ihm, sondern auch mit Oliver Edinger von der Software AG habe ich über das Internet der Dinge im Allgemeinen und deren Cumulocity-Plattform im Speziellen gesprochen.

Natürlich durfte auch die Künstliche Intelligenz nicht fehlen, und so habe ich im März den zweiten Teil des Machine Learning-Specials verfasst und zudem darüber gebloggt, wie die Europäische Union unseren Kontinent fit für die KI machen will.

April 2018: IBM Spectrum Scale, Hannover-Messe-Vorschau und IBM Mainframe-Roadshow

Die im März stattgefundene IBM Spectrum Scale-Veranstaltung beschäftigte mich auch noch im April, und zwar in Form zweier weiterer Videointerviews. Das eine habe ich mit Peter Ratuschni von der Deutschen Nationalbibliothek geführt, der vor allem wegen der wichtigen Infos und der guten Gespräche auf dem IBM-Event zugegen war. Und im anderen sprach Piyush Chaudhary von IBM über die Kombination Spectrum Scale/Hadoop.

Im April fand auch die Hannover-Messe statt, und so kam ich nicht umhin, erste News darüber online zu stellen. So kündigte die Software AG diverse Themen an, die das Unternehmen auf der Industriemesse zeigen wollte. Aber auch Dassault Systèmes und ihre geplanten Neuheiten rund um das Thema Simulation war mir einen Blogbeitrag wert.

Für IBM war ich im April gleich zweimal unterwegs: Zunächst ging es nach Frankfurt, einer Mainframe-Roadshow wegen, und dann fuhr ich auf die Hannover-Messe (dazu gibt es im Mai-Rückblick mehr Infos). Das Mainframe-Event stellte neue Z-Maschinen in den Vordergrund, genauer gesagt die IBM z14 ZR1 sowie den Linux-Server IBM LinuxOne Rockhopper II. Auf der Veranstaltung habe ich vier Interviews geführt, allesamt mit IBM-Experten. Das waren konkret:

Wer noch mehr Infos dazu haben möchte, dem empfehle ich den ersten und den zweiten Teil meiner ausführlichen Z-Roadshow-Rückschau.

Mai 2018: IBM auf der Hannover-Messe 2018 und ein IDC-KI-Event

Wie bereits angekündigt, folgte im Mai meine Videoblogserie für IBM, die auf der Hannover-Messe mit einem großen eigenen Stand waren. Dort durfte ich zahlreiche Interviews führen. Im einzelnen waren das:

Daneben habe ich noch auf der Messe mit Florian Jurecka von Dassault Systèmes über das Thema Digital Twins zu Simulationszwecken gesprochen. Auch ein sehr spannendes Thema.

Im Mai fand dann wieder einer der zahlreichen IDC-Presseevents statt, dieses Mal zum Thema Künstliche Intelligenz. Dort durfte ich mit Jürgen Wirtgen über die KI aus Microsoft-Sicht sprechen und mit Konstantin Greger von Tableau Software ebenfalls ein Videogespräch führen.

Juni 2018: Software-AG IoT-Roadshow, Lenovo-Interviews und CEBIT 2018

Zwar begann die IoT-Roadshow der Software AG bereits im Mai, die Videointerviews samt der zugehörigen Blogbeiträge habe ich aber erst im Juni veröffentlicht. Im einzelnen waren das:

Zudem habe ich noch eine ganz persönliche Rückschau der IoT Innovation Tour 2018 veröffentlicht, mit zahlreichen Tweets und weiteren Interviews.

Zum ersten – und leider gleichzeitig letzten – Mal fand die renovierte und reformierte CEBIT im Juni statt, und klar, dass ich dabei war. Wenn ich gewusst hätte, dass es die letzte Veranstaltung ihrer Art war, wäre ich noch ein bisschen länger geblieben. So sind es genau drei Interviews geworden, die die „Ehre“ hatten, meine finalen CEBIT-Videogespräche auf dem IT-techBlog zu sein.

Das eine habe ich mit Matthias Hartmann, dem deutschen Geschäftsführer von IBM, über die digitale Transformation geführt. Das zweite brachte mich mit dem werten Gero Dieckmann von der SVA GmbH zusammen, der in gewohnt souveräner Art über den CEBIT-Auftritt seiner Firma referierte. Die SVA wäre sehr gerne ein weiteres Mal auf der runderneuerten IT-Messe gewesen. Tja, und das dritte folgt dann im Juni-Rückblick.

Juli 2018: CEBIT, TRIAX A/S und Lenovo auf der ISC 18

Im Juni veröffentlichte ich das letzte von insgesamt drei CEBIT-Interviews, und zwar das mit Dominic Gaspary von der Volkswagen AG über VW We Experience. Darin spricht er über Machine Learning-Algorithmen, die verstärkt in Autos zum Einsatz kommen sollen, und was das alles mit IBM zu tun hat.

Für die Firma TRIAX war ich Anfang Juni in Köln auf einer großen Messe rund um das Thema Videolösungen. Dort zeigte das dänische Unternehmen, was es in diesem Kontext alles in petto hat. Herausgekommen sind folgende Videogespräche:

Für Lenovo war ich ebenfalls wieder einmal unterwegs, und zwar auf der International Supercomputing Conference 2018. Dort habe ich insgesamt vier Interviews geführt:

Daneben war ich erneut auf einem IDC-Event, auf dem eine Studie zum Thema IT-Sicherheit vorgestellt wurde. Im Anschluss an die Präsentationen habe ich wie immer Interviews geführt, und zwar mit Udo Schneider von Trend Micro über die aktuelle IT-Sicherheitslage sowie mit Sergej Schlotthauer über Matrix42, EgoSecure und aktuelle Sicherheitsthemen.

Und klar, dass das Thema Künstliche Intelligenz nicht außen vor blieb im Juli. So durfte ich mit Dagmar Schuller vom Startup-Unternehmen audEERING über deren Sprachsoftware sprechen, mit der Audio-Emotionen „sichtbar“ gemacht werden können.

August 2018: audEERING, Cloud-Daten verschlüsseln und Lenovo auf der IFA

Der August ist zwar traditionell mein Urlaubsmonat, trotzdem war ich ein wenig aktiv. So ging der zweite Teil des Videointerviews mit Dagmar Schuller von audEERING online, in dem sie über ihre Software-Lösungen openSMILE und sensAI spricht.

Darüber hinaus habe ich für luckycloud aus Berlin aufgeschrieben, wie man effizient seine Cloud-Daten verschlüsselt. Und finally war ich mit Lenovo auf der IFA in Berlin, wo ich all die neuen Notebooks begutachten durfte.

September 2018: IFA-Interviews, Android-Handy, SuperMUC-NG, IDC-Cloud-Event und IBM Storage Strategy Days

Der September war ziemlich voll, so rückblickend betrachtet. Er begann damit, dass ich zwei IFA-Interviews nachreichte, und zwar das mit Mirco Krebs von Lenovo über KI in Notebooks sowie mein Gespräch mit Poppy Szkiler von der britischen Firma Quiet Mark zum Thema geräuscharme Gerätschaften.

Apropos IFA: Dort hatte ich das erste Mal Kontakt mit einem Motorola-Android-Smartphone, das mich als langjährigen iPhone-Anwender derart überzeugt hat, dass ich es immer noch nutze – und darüber gebloggt habe.

Wenn ein Supercomputer wie der SuperMUC-NG quasi vor der Haustür eingeweiht wird, bin ich mit meiner Videokamera nicht weit. Und so durfte ich mit einem der Verantwortlichen des LRZ Garching ein Interview führen.

Was im September ebenfalls stattfand war ein IDC-Event, dieses Mal zum Thema Multi-Cloud. Herausgekommen sind drei Interviews:

Um den September so richtig voll zu machen, war ich dann noch für IBM in Ehningen, und zwar auf den Storage Strategy Days, wo ich wieder in typischer Manier meine Videoblogposts produziert habe.

Oktober 2018: it-sa, it-sa, it-sa

Falls ich angenommen haben sollte, dass der September voll war, wusste ich noch nicht, was im Oktober auf mich wartete. Der stand nämlich ganz und gar im Zeichen der Security-Messe it-sa in Nürnberg. Dort habe ich an drei Tagen etwa 20 Videos gedreht, von denen viele auf meinem Blog landeten. Das waren im einzelnen:

Daneben habe ich noch die Zeit gefunden, auf Einladung der Firma OVH nach Paris zu reisen, um mit deren CTO ein Videogespräch zum Thema Cloud-Plattform zu führen und mit dem CEO Michel Paulin über die Open-Source-Strategie von OVH zu sprechen.

Den Abschluss des zehnten Monats des Jahres bildete ein Interview zum Thema Unified Collaboration & Communications, das ich mit Philipp Bohn von der Firma Unify/Atos führen durfte.

November 2018: Sumo Logic, Delphix, Fujitsu Forum & IoT Security Kongress

Der November startete mit einem sehr entspannten Interview mit dem Gründer der US-amerikanischen Firma Sumo Logic, Christian Beedgen. Darin spricht er über die Monitoring Services seines Unternehmens und warum diese wichtig sind für Online-Dienste wie AirBnB, die zu den Kunden von Sumo Logic gehören.

Am gleichen Tag veröffentlichte ich ein Videointerview, das in den Räumen von T-Systems entstanden ist. Sein Thema: Maskierungstechniken, mit denen sich sensible Daten unkenntlich machen lassen. Das wird in Zeiten von DSGVO und Cloud-Anwendungen immer wichtiger.

Im November fand auch das Fujitsu Forum statt, also jene „Hausmesse“, die alljährlich mehrere tausende Menschen in die Münchner Messehallen lockt. Dort durfte ich vier sehr interessante Interviews zu den Themen Künstliche Intelligenz, Storage und Multi-Cloud führen.

Zum Abschluss des vorletzten Monats des Jahres 2018 begab ich mich noch auf eine IoT-Veranstaltung, die die Uniscon GmbH gemeinsam mit dem TÜV Süd veranstaltet hatte. Auch dort konnte ich interessante Gesprächspartner vor die Kamera locken:

„Mit LUCON lassen sich kritische von unkritischen Daten a priori unterscheiden“

„Der IoT Security Kongress soll das Projekt car-bits.de bekannter machen“

Dezember 2018: Dassault Systèmes Anwenderkonferenz

Den Abschluss des Jahres 2018 bildete eine Reise nach Hanau, wohin es mich wegen eines Fachartikels zum Thema Model-based Systems Engineering verschlug. Da ich aber schon mal dort war, habe ich mit meinem Interviewpartner auch noch ein Videogespräch geführt, in dem er kurz und knapp Wissenswertes zu dem Thema und zu der Akquisition der Firma No Magic erzählt hat.

Und klar, dass ich kurz nach Bekanntwerden des Aus‘ für die CEBIT meine Gedanken darüber in meinen Blog gekippt habe. Wofür betreibe ich diese Plattform schließlich…

Gauthier Fanmuy, Dassault Systèmes, über No Magic und MBSE

Videoblog: „Mit No Magic lassen sich sämtliche Design-Prozesse abbilden“

Model-based Systems Engineering ermöglicht den Übergang von der realen Welt in ein virtuelles Konzept. Sagt Gauthier Fanmuy von Dassault Systèmes, mit dem ich dieses Interview während der Dassault Systèmes-Anwenderkonferenz 2018 geführt habe. Darüber hinaus spricht er über die Akquisition des MBSE-Experten No Magic und was das für Dassault Systèmes bedeutet.

MBSE hilft vor allem, die Herausforderungen besser zu verstehen, die man mithilfe eines Produkts oder Systems lösen möchte. Denn es ermöglicht einen Blick auf sämtliche Funktionen und Aktionen, die beispielsweise für den Autonomen Verkehr und ähnliches erforderlich sind.

Genau diese Option hat bisher innerhalb des Software-Portfolios von Dassault Systèmes gefehlt. Also ein Tool, mit dessen Hilfe man die Abhängigkeiten und das Zusammenspiel unterschiedlicher Systeme und Produkte im Vorfeld simulieren und verstehen kann. Und das, ohne eine einzige Designstunde dafür aufgewendet zu haben.

No Magic schließt eine wichtige Lücke im DS-Software-Portfolio

Mithilfe der Software-Tools von No Magic wie MagicDraw steht Dassault Systèmes die Option zur Verfügung, vollständige Designkonzepte von Anfang an auf nur noch einer Plattform zu planen und zu realisieren. Damit lassen sich sämtliche Abhängigkeiten und Auswirkungen darstellen und bewerten. Zudem verfolgt Dassault Systèmes mit der Akquisition von No Magic einen vollständigen DevOps-Ansatz, was den Kunden eine agile und konsistente Integration aller Design-Schritte von Anfang bis Ende ermöglicht.

Dassault-Systèmes-Kunden profitieren von der „Heirat“ mit No Magic

Da eine komplette Top-to-Buttom-Verbindung der einzelnen Design-Abschnitte bisher nicht gegeben war, können Dassault Systèmes-Kunden dank der künftigen Integration der No Magic-Tools in die 3DExperience-Plattform den gesamten Engineering-Prozess vollständig orchestrieren. Das beginnt ganz oben auf der Konzeptebene und endet auf CAD- und Elektronik-Level. Damit schaffen Dassault Systèmes und No Magic einen Ende-zu-Ende-Prozess, mit dem eine ganz neue digitale Kontinuität auf einer einzigen Plattform möglich sein wird. Das reicht dann bis in die Lieferantenkette hinein.

Das komplette Interview mit Gauthier Fanmuy

Disclaimer: Für diesen Videoblogbeitrag hat mit Dassault Systèmes beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.

Dr. Joseph Reger, Fujitsu

Videoblog: „Der KI mangelt es vor allem an gut ausgebildeten Experten“

Er ist multilingual, „Cheftechniker“ bei Fujitsu und sehr unterhaltsam. Die Rede ist von Dr. Joseph Reger, mit dem ich das folgende Interview während des Fujitsu Forum 2018 führen durfte. Zentrales Thema war die Künstliche Intelligenz.

KI ist für viele Unternehmen noch eher unwichtig

Eine von Fujitsu in Auftrag gegebene Studie zum Thema Künstliche Intelligenz zeigt recht schonungslos auf, woran es hierzulande in Sachen KI mangelt: Strategisch wichtig scheint sie (noch) nicht zu sein, und eine richtige KI-Strategie haben auch nur wenige Unternehmen.

Das hat einen recht einfachen Grund: Der Mangel an gut ausgebildeten KI-Experten, die für Projekte und Anwendungen zwingend erforderlich wären. Zwar wird aktuell eine Menge getan, um diesen Missstand zu verbessern, was allerdings noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird. Im Widerspruch dazu steht, dass die KI möglichst bald in Firmen Einzug halten sollte, um brachliegendes Potential zu aktivieren und bestmöglich nutzen zu können.

Fujitsu leistet seinen KI-Beitrag auf ganz unterschiedlichen Ebenen

Fujitsu hat die Zeichen der Zeit erkannt und investiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen in die Künstliche Intelligenz. Dazu gehören auch interne Fortbildungen und der Wissensaufbau rund um das Thema KI. Hierfür hat das Unternehmen ein Programm ins Leben gerufen, dass sich „Fujitsu Distinguished Engineers“  nennt.

Darin sind die besten Ingenieure und Entwickler von Fujitsu vereint mit dem Ziel, ihr Wissen rund um Machine Learning, Deep Learning, etc. fundiert auszubilden, damit sie möglichst schnell Fujitsu-Kunden bei der Realisierung von KI-Projekten unterstützen können. Daneben sollen diese KI-Experten an Schulen und Unis Schüler und Studenten für die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz begeistern.

Fujitsu Labs entwickeln intelligente Deep-Learning-Technik mithilfe transitiver Methoden

Die Fujitsu-Labore in Japan und Europa beschäftigen sich schon eine ganze Weile mit dem Bereich „Transitives Lernen“. Hierbei geht es im Wesentlichen um die Wiederverwendbarkeit von bereits gelernten Inhalten. Herausgekommen ist dabei ein System, das sich für die unterschiedlichsten KI-Projekte nutzen lässt, selbst wenn diese auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Die Trainingsphase für ein neues Machine-Learning-Modell ist relativ kurz, und die hierfür benötigten Daten umfassen deutlich weniger Datensätze als bei herkömmlichen Methoden. Dieser ganz neue Ansatz der Fujitsu-Labore soll vor allem in der Predictive Maintenance eingesetzt werden, also für das frühzeitige Erkennen von potentiellen Maschinenfehlern oder Materialschwächen, was speziell in der fertigenden Industrie wichtig ist.

Das vollständige Interview mit Dr. Joseph Reger

Dr. Julia Schütte, Fraunhofer AISEC

Videoblog: „Mit LUCON lassen sich kritische von unkritischen Daten a priori unterscheiden“

Dieses Interview habe ich mit Dr. Julian Schütte von Fraunhofer AISEC geführt. Darin spricht er über die Rolle seines Instituts im Rahmen des car-bits.de-Projekts und was es mit dem dem Begriff „LUCON“ auf sich hat.

Das Internet of Things erfordert neue Datenschutzkonzepte

Während des IoT Security Kongress der Firma Uniscon habe ich vor allem eins gelernt: Das Thema Zugriffskontrolle in Zeiten von IoT im Allgemeinen und Connected Cars im Speziellen erfordert ganz neue Ansätze.

Das hat vor allem damit zu tun, dass im Gegensatz zur klassischen IT in der Welt des IoT Daten sich nicht nur an einer Position befinden, sondern ständig in Bewegung sind. So werden sie von Sensoren erfasst, dann zur weiteren Verarbeitung in die Cloud transferiert, usf. Und an jeder dieser Positionen stellt sich die Frage: Wer darf diese Daten an welcher Stelle bearbeiten? Und für die Antwort dieser Frage sind eben neue Ansätze und neue Konzepte erforderlich.

Mit „LUCON“ werden Datenschutzverletzungen erkannt, bevor diese passieren

Genau an dieser Stelle und zu diesem Zweck kommt das Policy-System „LUCON“ von Fraunhofer AISEC ins Spiel. Denn mit dieser Software-Lösung, die im Rahmen des car-bits.de-Projekts eingesetzt wurde, lässt sich eine Architektur auf ihre Durchlässigkeit in Sachen Datenschutz untersuchen. Daraus ergeben sich zwei mögliche Zustände: Ja, eine Datenschutzregel könnte durch einen bestimmten Datenfluss verletzt werden – oder nicht.

LUCON steht übrigens für Label-Based Usage CONtrol und klassifiziert zum beschriebenen Zweck Daten an dem Ort, wo sie entstehen. Während die Daten dann verarbeitet werden, untersucht LUCON diese anhand ihrer Klassifizierung. Damit lässt sich bestimmen, wie mit den erfassten Daten umgegangen werden soll, wie sie sich also beispielsweise aggregieren oder weiterverarbeiten lassen. Damit können die Anforderungen des Datenschutzes direkt in der zugrundeliegenden Technik umgesetzt werden.

LUCON spielte bei car-bits.de ein wichtige Rolle

So ist es kaum verwunderlich, dass LUCON im Rahmen des Connected-Car-Projekts car-bits.de eine wichtige Rolle inne hatte, nämlich das Klassifizieren der dort erfassten Daten – und das sind ziemlich viele. So werden bei einem vernetzen Auto unkritische Daten für die Position und Größe eines Schlaglochs auf der Fahrbahn genauso erfasst und verarbeitet wie die kritischen, die oft personenbezogen sind. Damit muss ein System wie LUCON automatisch anhand geeigneter Kriterien quasi vorab erkennen können, ob ein Datum im Hinblick auf den Datenschutz besonders heikel ist – oder eben nicht.

Das komplette Interview mit Julian Schütte

 

Stefan Roth von Fujitus über NVMe und KI-Storage

Videoblog: „NMVe-Storage wird künftig eine noch wichtigere Rolle spielen“

Dieses Interview habe ich mit Stefan Roth von Fujitsu auf dem Fujitsu Forum 2018 geführt. Themen waren der Einsatz der NVMe-Technik und welche Rolle die Künstliche Intelligenz im Storage-Umfeld spielt.

Das Fujitsu-Storage-Rad dreht sich weiter und weiter

Im Oktober erst hat Fujitsu mit der ETERNUS DX8900 S4 ein Storage-System auf den Markt gebracht, das von Hause aus mit NVMe-Cache ausgestattet ist. Die Speicherlösung lässt sich mit bis zu 24 Compute-Knoten ausstatten und bietet einen Maximalspeicher von gut 141 Terabyte. Ein besonderes Merkmal des ETERNUS DX8900 S4 ist die FPGA-basierte Datenkomprimierung, was mehr Spielraum für aufwändige Applikationen lässt, da die Serverprozessoren von den FPGA-Chips entlastet werden.

NVMe kommt in unterschiedlichen Ausprägungen zum Einsatz

Das Besondere an der NVMe-Technik ist ja dessen einfache Handhabe, womit es viel mehr ist als nur ein ergänzendes Protokoll zu SCSI. Das äußert sich vor allem in reduzierten Latenzzeiten zwischen Speichereinheiten, weshalb es aktuell bevorzugt für Cache-Speicher eingesetzt wird. Darüber hinaus taugt NVMe auch als Verbindungstechnik zu SSD-Storage-Einheiten und ersetzt damit SCSI und SAS.

Die Königsdisziplin stellt allerdings NVMe over Fabric dar, also die NVMe-basierte Anbindung von Storage-Einheiten über das lokale Netzwerk, also zB via Broacade Gen 6. Das vereinfacht zum einen die Verbindung zu den vorhandenen Servern und erlaubt zum anderen eine höhere Zahl an Maschinen, die sich mit den Storage-Systemen verbinden lassen.

Mit NVMe macht Fujitsu 2019 so richtig ernst

Im nächsten Jahr wird Fujitsu eine ganz neue Serie ins ETERNUS-Portfolio aufnehmen, die dem Thema NVMe noch mehr Rechnung trägt als dies bisher der Fall ist. Detaillierte Infos dazu wird es auf den Fujitsu Storage Days 2019 geben, die vom 22. Januar 2019 an in zahlreichen Städten stattfinden und die das Thema ETERNUS in den Vordergrund rücken.

Die Künstliche Intelligenz erfordert unterschiedliche Speichersystemen

Spricht man über das Thema Künstliche Intelligenz, kommt man um das Thema Big Data bzw. große Datenmengen nicht herum. Daten werden hierfür nämlich im großen Stil gesammelt und gespeichert, aber auch in Echtzeit verarbeitet. Hinzu kommt die Notwendigkeit, bestimmte Daten zu archivieren, und so fort. Das stellt an die hierfür notwendigen Speichersysteme ganz unterschiedliche Anforderungen. Das beginnt bei möglichst kurzen Antwortzeiten und endet bei einem maximal hohen Datendurchsatz. Aber, und auch das will bei der KI berücksichtig werden, rücken zB bei unstrukturierten Daten neue Konzepte wie Objektspeicher in den Vordergrund.

Das komplette Interview mit Stefan Roth

Wilfried Cleres, Fujitsu Deutschland

Videoblog: „Die KI im Rechenzentrum erkennt Anomalien schon im Voraus“

Dieses Videointerview habe ich mit Wilfried Cleres von Fujitsu und Wolfram Muehlboeck von CA Technologies auf dem Fujitsu Forum 2018 geführt. Thema war der Einsatz der Künstlichen Intelligenz im Rechenzentrum und wo es dort bereits sinnvoll genutzt werden kann.

Die KI sorgt für „vorausschauende Rechenzentren“

Die KI im Rechenzentrum scheint den Kinderschuhen zu entwachsen und kommt immer öfter auch in Produktivsystemen zum Einsatz. So gibt es beispielsweise eine Software, die sich Mainframe Operational Intelligence nennt. Diese KI-Software erfasst kontinuierlich den riesigen Datenstrom eines Rechenzentrums und lernt damit nach und nach, Anomalien im RZ selbstständig zu erkennen und davor rechtzeitig zu warnen.

Praktische Anwendung der KI im Rechenzentrum

Anhand der zahlreichen Metriken, die in einem Rechenzentrum anfallen, vermag die KI-Software anhand des Zeitablaufs das „normale“ Verhalten sämtlicher Parameter von „auffälligen“ Situationen zu unterscheiden. Das gelingt vor allem wegen der möglichen Korrelationen der vorhandenen Werte zueinander, woraus sich eine immer bessere Vorhersage eines möglichen Hardware-Defekts oder zu erwartenden Netzwerkproblems ergibt. Davon lassen sich natürlich eine Vielzahl an möglichen Reaktionen ableiten: Von der E-Mail-Warnung bis hin zur automatischen Fehlerbehebung ist so ziemlich alles denkbar.

Das Verständnis für die KI im Rechenzentrum sollte verbessert werden

Da es sich bei der KI im Rechenzentrum ja immer noch um eine sehr junge Disziplin handelt, gilt ein besonderes Augenmerk der Bewusstsein-Schaffung für die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Denn nur anhand probater und sinnvoller Einsatzszenarien und -möglichkeiten lassen sich die Anwender eines Rechenzentrums auch von der Sinnhaftigkeit der KI in ihrem Umfeld überzeugen. Denn auch hier gilt: Die KI will keine Arbeitsplätze wegnehmen, sondern diese sichern und neu schaffen.

Das komplette Interview zur KI im Rechenzentrum

Uwe Scheuber, Fujitsu Deutschland

Videoblog: „Mit unseren Management-Tools gelingt der Umstieg in die Multi-Cloud“

Dem Thema Multi-Cloud begegnet man allerorten, also auch auf dem diesjährigen Fujitsu Forum, auf dem ich zum zweiten Mal dabei sein durfte.

Dort habe ich das nachfolgende Interview mit einem der Fujitsu-Experten zum Thema Cloud geführt, nämlich mit Uwe Scheuber, seines Zeichens Director Cloud & Hybrid IT. Von ihm wollte ich wissen, was seine Kunden zum Thema Cloud gerade umtreibt, wie Fujitsu seine Kunden beim Gang in die Multi-Cloud unterstützt, wie die Migration in die Multi-Cloud aussehen kann und wie es Fujitsu schafft, in Multi-Cloud-Projekten als „Single Point of Contact“ wahrgenommen zu werden.

Firmen gehen gerade vermehrt in mehrere Cloud-Umgebungen

Der Trend zur Multi-Cloud hält an, keine Frage. Dass hierbei Fujitsu seine Kunden berät und unterstützt, ist ja wohl klar. Und das sowohl im Bezug auf Public als auch auf Private Clouds. Hierfür hat Fujitsu ein Software-Tool entwickelt, das sich Fujitsu Cloud Services Management nennt. Damit führt Fujitsu mehrere Cloud-Plattform unter einer Bedieneroberfläche zusammen und schafft es so, Microsoft Azure, Amazon AWS, Google Cloud, Oracle Cloud, VMware Cloud und viele andere in eine Multi-Cloud zu migrieren.

Das birgt zwei wesentliche Vorteile in sich: Vorhandene Workloads können beinahe beliebig von einer Cloud-Plattform auf die andere verschoben werden, und die Kosten lassen sich damit wesentlich einfacher transparent machen.

Multi-Cloud-Migration in der Praxis mit Fujitsu

Selbst mit großen Private-Cloud-Installationen, bestehend aus 3.500 virtuellen Azure-Instanzen und virtuellen VMware-Instanzen im eigenen Rechenzentrum, lassen sich diese riesigen Infrastrukturen mithilfe des Fujitsu Cloud Services Management nahezu nahtlos beispielsweise in eine Amazon Web Services-Umgebung überführen und verwalten.

Für Kunden wichtig: „Single Point of Contact“

Klar, dass sich bei der eigenen Multi-Cloud-Strategie irgendwann die Frage stellt: Wer ist eigentlich mein direkter Ansprechpartner? Google? Microsoft? Amazon? Oder gar alle zusammen. Um genau diese Unklarheiten erst gar nicht entstehen zu lassen, hat Fujitsu mit allen großen Cloud-Providern Verträge abgeschlossen, die das Unternehmen als Vertragspartner gegenüber den eigenen Kunden auftreten lassen. Damit stellt Fujitsu für seine Multi-Cloud-Kunden den alleinigen Ansprechpartner dar, wenn es um Fragen zur Migration der einzelnen Cloud-Dienste geht.

Das komplette Interview mit Uwe Scheuber

 

Chris Cook, President und CEO von Delphix

Videoblog: „Mit unserer Masking-Technik sind sensible Daten DSGVO-konform“

Chris Cook ist seit 2016 President & CEO des Sicherheitsexperten Delphix aus dem schönen Redwood City, Kalifornien, USA. Mit ihm durfte ich dieses Videointerview führen, dass „DataOps“ zum Thema hatte und wie Delphix seinen Kunden in Zeiten von DSGVO & Co. hilft, so sicher, gesetzeskonform und simpel wie möglich ihre Daten vor ungebetenen Zugriffen zu schützen.

„DataOps“ steht für automatisierte, wertvolle und sichere Daten

Datenbank-Administratoren und Datenbank-Anwender fechten jeden Tag aufs Neue ihre teilweise kontroversen Ansprüche an die Technik aus: Die einen (die Admins) müssen aus Gründen der Gesetzeskonformität auf sichere Daten achten, und die anderen (die Benutzer) wollen schnell und unkompliziert darauf zugreifen. Im „normalen“ IT-Alltag ist das ein Dilemma, das sich nur schwer auflösen lässt. Und genau an dieser Stelle kommt der Begriff „DataOps“ ins Spiel.

Mit DataOps-Ansätzen und -Konzepten soll vor allem die digitale Transformation beschleunigt werden, wie die folgende Infografik belegt:

Infografik DataOps von Delphix

Die Grafik zeigt vor allem eins: Mit neuen DataOps-Konzepten gelingt die Bereitstellung von Daten schneller (und zwar im Rechenzentrum UND in der Cloud), steigt die Qualität der Daten, nimmt die Sicherheit zu und gleichzeitig nehmen die Speicherkosten ab, da Daten komprimiert und virtualisiert abgelegt werden.

Delphix Dynamic Data Platform maskiert Daten für mehr Sicherheit und mehr Agilität

Doch die neuen DataOps-Ansätze erfordern aufgrund ihrer hohen Verknüpfungen zwischen allen Beteiligten zusätzliche Anforderungen an die Sicherheit. Diese stellt Delphix mithilfe einer Technik her, die sich „Masking“ nennt. Hierbei werden vor allem die sicherheitskritischen Teile eines Datensatzes für Außenstehende unkenntlich gemacht. Damit können sie nur von den Anwendern genutzt werden, die legalen Zugriff auf die Delphix Dynamic Data Plattform (DDDP) haben. So stellt Delphix beispielsweise für die DSGVO spezielle Discovery-Templates zur Verfügung, mit deren Hilfe ausschließlich personenbezogene Daten maskiert und damit für Unbefugte unleserlich gemacht werden.

Die Maskierungstechnik von Delphix kommt oft in Nicht-Produktivumgebungen zum Einsatz, also überall dort, wo Analysten, Software-Entwickler und ähnliche Anwendergruppen ihre Daten ablegen und diese relativ ungesichert handhaben, da für sie Agilität vor Sicherheit geht. Damit stellen vor allem diese IT-Umgebungen aus Datenschützersicht eine besondere Herausforderung dar. Und genau dort werden die bestehenden Daten auf ihre Sensibilität hin untersucht und derart maskiert, dass Außenstehende damit nichts anfangen können, selbst wenn sie unrechtmäßig Zugriff darauf erlangten.

Unternehmen wie T-Systems setzen auf die Delphix Dynamic Data Platform

T-Systems und andere namhafte Unternehmen setzen bereits seit Jahren auf die Sicherheit der Delphix Dynamic Data Platform. Dazu sagt beispielsweise Bernd Wagner, seines Zeichens SVP Sales Germany bei T-Systems:

Die Zusammenarbeit mit Delphix resp. der Einsatz der DDDP fußt auf drei Säulen: Zum einen arbeitet T-Systems damit vollkommen DSGVO-konform, zum anderen ermöglichen wir aufgrund des hohen Automatisierungsgrads unseren Kunden, ihre eigenen Entwicklungsumgebungen zu implementieren. Und drittens können wir damit erhebliche Infrastrukturkosten einsparen und Prozesse deutlich beschleunigen.

 

Und warum ist das für T-Systems und andere große Firmen so unternehmensentscheidend? Nun, auch hierzu hat Herr Wagner eine klare Meinung:

Wir sehen aktuell einen Trend weg von SAP-Installationen hin zu HANA-Umgebungen. Auch an dieser Stelle kommt Delphix mit seiner Dynamic Data Platform zum Zug, indem sie uns und unseren Kunden helfen, innerhalb kürzester Zeit von SAP auf die HANA-Plattform zu migrieren, und das völlig gesetzeskonform. Das erlaubt uns beispielsweise, aufwändige Softwaretests außerhalb der EU durchführen zu lassen, ohne die DSGVO-Regeln oder andere Bestimmungen zu verletzten.

Das vollständige Interview mit Chris Cook und Bernd Wagner

Disclaimer: Dieser Videoblogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Akima Media entstanden.

Christian Beedgen, CTO und Mitgründer vomn Sumo Logic

Videoblog: „Unsere Monitoring Services sorgen für bessere Server und Apps“

Seit der Gründung seiner Firma Sumo Logic im Jahre 2010 beschäftigt sich Christian Beedgen mit dieser einen entscheidenden Frage: Wie schaffen wir es, die Webserver und -anwendungen dieser Welt ein bisschen sicherer und zuverlässiger zu machen? Die Antwort finden seine Kunden wie AirBnb, Adobe und viele andere in den Monitoring Services seines Unternehmens.

Genau darüber durfte ich mit Christian vergangenen Freitag in München reden. Herausgekommen ist das nachfolgende Interview, in dem ich so manch Wissenswertes zum Thema Monitoring erfahren habe.

Sumo Logic betreibt Log Management „as a Service“

Sumo Logic betrachte ihre Monitoring Management-Lösung als „Software as a Service“, was dem Ganzen wohl ziemlich nahe kommt. Damit lassen sich sowohl Anwendungen als auch komplette Server überwachen. Und natürlich kann Sumo Logic auch auftretende Fehler lokalisieren und beheben.

Der Vorteil für die Kunden liegt auf der Hand: Anstatt mithilfe eines dedizierten Servers oder einer speziellen Anwendung im Hintergrund sämtliche Aktivitäten selbst zu beobachten (wie das zum Beispiel mit Paessler-Tools der Fall ist) , übernimmt Sumo Logic diese Aufgabe für seine Kunden, und das ohne jegliche Software-Installation. Okay, ein kleiner Agent muss einmal beim Anwender installiert werden. Das kann aber sogar der Kunde selbst erledigen, womit er die Kontrolle darüber behält, wo der Agent läuft und was er an Daten nach draußen schicken darf.

Praktisch an diesem Monitoring-Service ist auch die mögliche Skalierung, die bei Sumo Logic direkt auf dem Cloud-Server vorgenommen wird. Damit spielt es keine Rolle, ob ein, zwei oder mehr Rechner bzw. Anwendungen oder Dienste überwacht werden sollen. Diese kann das Unternehmen von Christian Beedgen beliebig dazu schalten, je nachdem, was der installierte Agent vorsieht.

Log-Daten helfen bei der Überwachung von Webservern und -applikationen

Gerade für Unternehmen wie AirBnB oder Adobe steht ein wesentliches Merkmal im Vordergrund des unternehmerischen Tuns: Die permanente Verfügbarkeit ihrer Webserver, auf denen ihre Kunden 24/7 unterwegs sind und sich informieren und buchen und Inhalte auf den Rechner laden. Da können Wartezeiten von wenigen Sekunden schon zu einem Transaktionsabbruch des Kunden führen. Und genau hier setzt Sumo Logic mit seinen Services an. Denn jeder noch so kleine „Schluckauf“ eines Webservers oder unvorhergesehene Komplikationen werden identifiziert und möglichst schnell behoben.

Sumo Logic überwacht Anwendungen und Webserver auf Anomalien hin

Doch nicht nur das unnatürliche Verhalten von Webservern steht bei Sumo Logic im Fokus. So kann das Unternehmen mithilfe seines Monitoring genau sehen, wer sich auf den überwachten Servern anmeldet, was er dort tut, und so fort. Treten dabei Unregelmäßigkeiten auf, kann darauf sofort reagiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden. Das betrifft übrigens auch den Zugriff auf Applikation innerhalb des Netzwerks, da auch hier Bedrohungen lauern.

Was die Sumo Logic-Studie zeigt

Eine von Sumo Logic in Auftrag gegebene Untersuchung der aktuellen Kundenstruktur zeigt dreierlei: Multi-Cloud-Umgebungen nehmen zu und Lambda-Funktionen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, was sich auch über Container-Techniken wie Kubernetes & Co. sagen lässt. Was natürlich mittel- und unmittelbare Auswirkungen auf die Monitoring Services von Sumo Logic hat.

Das vollständige Videointerview mit Christian Beedgen von Sumo Logic

Disclaimer: Dieser Videoblogpost ist in Zusammenarbeit mit Eloquenza PR entstanden.

Philipp Bohn über das Unify UCC-Tool Circuit

Videoblog: „Circuit ist eine offene UCC-Plattform, und zwar Made in Germany“

Dieses Videointerview habe ich mit Philipp Bohn von der Firma Unify/Atos geführt. Darin spricht er über die Besonderheiten des UCC-Tools Circuit, welche Chancen ein Kommunikations- und Kollaborationswerkzeug wie Circuit bietet, welche Hürden bei der Implementierung zu überwinden sind und was von der UCC-Plattform künftig noch zu erwarten ist.

Das macht Circuit anders als andere UCC-Tools

Circuit unterscheidet sich vor allem in drei wesentlichen Aspekten von anderen, vergleichbaren UCC-Tools (Slack, etc.):

Eine Applikation für alle Kommunikationskanäle: Egal, ob Video- oder Audiochat, ob Screen- oder Dokumenten-Sharing – Circuit vereint all seine Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten unter einer gemeinsamen Bedieneroberfläche.

Offene Plattform: Mithilfe zahlreicher Schnittstellen bietet Unify mit Circuit zahlreiche Verbindungen von und zu externen Anwendungen, sodass sich das UCC-Tool in ganz unterschiedlichen Ausprägungen und zu unterschiedlichen Zwecken in zahlreichen Applikationen wiederfindet.

Skalierbare Kommunikation: Circuit ist eine leistungsfähige Plattform, mit deren Hilfe bis zu 300 Teilnehmer an einer einzigen Video- oder Audiokonferenz teilnehmen können. Das ist speziell für größere Firmen sehr relevant und ein häufiger Anwendungsfall.

Circuit bietet zahlreiche Chancen und Möglichkeiten

Circuit bietet zahlreiche Features, mit denen sich ganz unterschiedliche Dinge und Aufgaben erledigen lassen. Dazu gehört zuvorderst die virtuelle Kollaboration, also das Teamwork über geografische Grenzen hinweg. Denn egal, ob im Büro oder Zuhause oder auf Reisen, stets bietet Circuit die passende Verbindung zum Arbeitsplatz inklusive aller Daten und Dokumente. Das geht dann soweit, dass ein Videocall am PC gestartet und dann im Zug oder Auto per mobiler App fortgesetzt werden kann.

Klar ist aber auch, dass eine Plattform wie Circuit eine leistungsfähige Infrastruktur und möglichst aktuelle Endgeräte erfordert. Andernfalls kann das UCC-Tool nicht in dem Maße genutzt werden, wie es eigentlich möglich ist.

Unify hat mit Circuit noch viele Erweiterungen vor

Vor allem die Integration in externe Plattformen und Anwendungen steht bei Unify in Sachen Circuit ganz weit oben auf der Agenda. Das zeigt sich unter anderem an der Kooperation mit Zapier, wo schon zahlreiche Verknüpfungen zwischen Circuit und anderen Internetanwendungen bestehen und Anwender sogar eigene Mini-Anwendungen „bauen“ können, und das ohne größeren Programmieraufwand.

Circuit ist in Plattformen wie Zapier integriert

Aber auch das Thema Telefonie nimmt Unify im Kontext von Circuit sehr ernst, da in diesem Bereich eine möglichst hohe Integration der firmeninternen Telefonanlage in die UCC-Umgebung gerade hierzulande für viele Unternehmen immer noch sehr wichtig ist.

Doch nicht nur in Software, sondern auch in Hardware will und wird Unify künftig investieren. Dazu gehört das PC-basierte Produkt Circuit Meetingroom, mit dessen Hilfe vor allem die Videotelefonie deutlich besser funktionieren soll.

Mit Circut Meetingroom holt von sich Videokonferenzen auf den Schreibtisch

Darüber hinaus investiert Unify in eine noch deutlich bessere Skalierbarkeit ihrer UCC-Plattform. So bietet Circuit Events bis zu 1.000 Anwendern gleichzeitig die Möglichkeit, an Webinar-ähnlichen Videokonferenzen teilzunehmen.

Das Interview mit Philipp Bohn in voller Länge

Disclaimer: Dieser Videoblogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Akima Media entstanden.