Poppy Szkiler von Quiet Mark im Interview

Videoblog: „Wir wollen für mehr Ruhe im Büro und Zuhause sorgen!“

Während der IFA 2018 durfte ich dieses Videointerview mit Poppy Szkiler führen. Sie ist die Gründerin und CEO der britischen Firma Quiet Mark, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt ein bisschen leiser und damit ein bisschen besser zu machen.

Mit dem Q-Logo die GeräuschverschmutzungQuiet Mark hat eine klare Vision: In mehr als 30 Produktkategorien sollen jeweils die geräuschärmsten und damit nervenschonendsten Geräte mit dem Q-Logo versehen werden. Dies signalisiert Kunden und Anwendern, dass es sich hierbei um Gerätschaften handelt, die man so gut wie gar nicht hört – zumindest im Vergleich mit Konkurrenzprodukten.

Diese Idee ist gar nicht so neu: Bereits Ende der 1960er gründete der Großvater von Poppy die Noise Abatement Society, die es sich damals wie heute zum Ziel gemacht hat, gesetzliche Regelungen rund um die Lärmbelästigung von Produkten einzuführen bzw. regelmäßig zu verbessern.

Mit der „Quiet Revolution“ gegen die Lärmbelästigung des Alltags

Mit all dem Lärm, der uns jeden Tag umgibt und der unsere Gesundheit, unseren Schlaf und andere Faktoren negativ beeinflusst, müssen sich Anwender nicht mehr zufrieden geben. Zumindest dann, wenn es nach Quiet Mark geht. Denn die permanente Lärmbelästigung lässt sich reduzieren, indem man beim Kauf des neuen Staubsaugers oder des Laubbläsers auf das Q-Logo achtet, dass signalisiert: „Hier hat der Hersteller bei der Konzeption des Produkts auf eine möglichst geringe Geräuschentwicklung geachtet“. Diesem Bestreben sieht sich Poppy Szkiler höchstpersönlich verpflichtet. Sie will damit für mehr Ruhe im Büro und Zuhause sorgen.

Mehr Stille für den Alltag, das ist die Vision von Quiet Mark

Die natürliche Stille, die uns eigentlich umgibt, verschwindet immer mehr. Dabei ist sie für uns und unser Wohlbefinden so immanent wichtig. Denn mehr Ruhe bedeutet mehr Regeneration unseres Biorhythmus. Und jeder kann seinen eigenen Teil dazu beitragen, und das nicht nur mithilfe der Produkte, die mit dem Q-Logo versehen sind.

Philips und andere Hersteller vertrauen Quiet Mark und dem Q-Logo

Mehr und mehr Hersteller setzen das Q-Logo gezielt als Verkaufsargument ihrer Produkte ein. So findet man den Aufkleber unter anderem auf Staubsaugern und Luftbefeuchtern des niederländischen Unternehmens Philips. Damit lassen sich mittlerweile die entsprechenden Gerätschaften besser verkaufen, da Anwender mehr und mehr nach lärmreduzierten Produkten Ausschau halten. Für alle also ein echter Mehrgewinn.

Das komplette Videointerview mit Poppy Szkiler und Philips

Disclaimer: Für diesen Videobeitrag hat mich die Firma Quiet Mark engagiert und bezahlt. Bei der Ausgestaltung der Fragen und des Videos hatte ich nahezu freie Hand.

Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 4

Wie aus einem iPhone- schrittweise ein Android-Anwender wird [Update]

Update 18.9.2018: Der Sparkassen-Verband und Apple Pay, das ist so eine ganze eigene Geschichte – leider! Da lob ich mir doch mein Android-Smartphone, mit dem das Google-eigene drahtlose Bezahlverfahren Google Pay klappt, aber auch das mobile Bezahlen mit der eigens hierfür programmierten Sparkassen-App. Ab sofort kann ich im Supermarkt meiner Wahl – und anderswo – einfach mit meinem Motorola Moto Z2 Force bezahlen!

Wir schreiben das Jahr 2007: Der Blogger Michael H. aus M. erwirbt sein allererstes iPhone, exakt 7 Tage nach dem Deutschlandstart des Apple-Smartphones. Dieser Kauf stellt sein mobiles Leben völlig auf den Kopf und er konnte sich nie ein  anderes Smartphone vorstellen. Bis er dann auf der IFA 2018 die Begegnung der verändernden Art hatte…

So oder so ähnlich könnte meine Biografie eines Tages beginnen, falls Sie dann jemals über mich geschrieben würde. Da dies aber wohl eher nicht geschehen wird, bin ich mein eigener Autor und versuche aufzuzeigen, wie ein seit zehneinhalb Jahren eingefleischter und überzeugter iPhone-Fan schrittweise zum Android-User mutiert. Oder besser noch: Zum Motorola Moto Z2 Force-Anwender.

Wie alles anfing: erstes Fotoeindrücke auf der IFA 2018

Dieses Jahr war ich mal wieder seit ewigen Zeiten auf der IFA in Berlin, und zwar auf Einladung von Lenovo/Motorola, wo ich die neuen Gerätschaften bewundern und ein Interview mit Mirco Krebs zum Thema Künstliche Intelligenz in Notebooks führen durfte.

Meinen „Erstkontakt“ mit dem Moto Z2 Force samt Hasselblad-Erweiterung hatte ich auf der Abendveranstaltung im Soho House, bei dem ich neben einem der PR-Agentur-Verantwortlichen von Lenovo und Motorola zu sitzen kam. Und da er leidenschaftlich gerne fotografiert und ich auch leidenschaftlich gerne fotografiere, war das Thema Smartphones und Fotografie nicht weit entfernt.

So kam es also, dass er mir Bilder zeigte, eingefangen mit dem Motorola Moto Z2 Force in Kombination mit dem Aufsteckmodul von Hasselblad. Dabei handelt es sich um ein Teleobjektiv, das eine Brennweite von 4,5 bis 45mm aufweist, was umgerechnet einer zehnfachen Vergrößerung entspricht. Damit kann ich zum ersten Mal mit einem Smartphone Nahaufnahmen von entfernt liegenden Objekten machen. Und das in überzeugender Bildqualität.

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Wie sich dieses Gespann bei weniger gutem Licht schlägt, werde ich am kommenden Freitag auf dem IDC-Event zum Thema Cloud Computing verifizieren können. Darauf bin ich wirklich schon sehr gespannt. Bilder folgen.

Warum mich das Mod-Konzept von Motorola überzeugt

Neben dem Hasselblad True Zoom (so der offizielle Name dieser Erweiterung) überzeugen mich auch die anderen Mods, mit dem sich die kompatiblen Motorola Moto-Modelle um nützliche und sinnstiftende Funktionen ausstatten lassen. Ob das der JBL-Lautsprecher ist oder der Videoprojektor oder der Polaroid-Drucker – mithilfe dieser Erweiterungen wird aus dem Smartphone eine kleine Boom-Box und ein Heimkinobeamer und ein Auf-der-Stelle-Druckgerät. Ganz zu schweigen von der Akkuerweiterung und den anderen schicken Mods, mit denen die Motorola-Handys einen echten Mehrwert bekommen.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja zu Testzwecken weitere Mods zugesandt. Dann werde ich natürlich auch darüber berichten!

Motorola Moto Mods

Lieferung und Unpacking des Motorola Moto Z2 Force

Noch während der IFA erreichte mich ein UPS-Paket. Sein Inhalt: Das Motorola Moto Z2 Force, das mich auf Anhieb ansprach. Denn alleine mit seinem großen und sehr guten 5,5-POLED-Display (gegen Stürze und Wasser geschützt) ist die sichtbare Fläche schon mal deutlich größer als die meines iPhone 6s. Zudem beläuft sich die Auflösung auf 2.560 x 1.440 Pixel. Das liegt sogar über den Werten des iPhone 6s Plus mit 5,5-Zoll. Klarer Punkt also an das Moto Z2 Force.

Aber auch mit dem schnellen Octacore-Qualcomm-Prozessor und dem 64 Gigabyte große Speicher übertrifft das Motorola Moto Z2 Force die Leistungsdaten meines Apple-Smartphones. Was auch schick daran ist: Mithilfe des zweiten SIM-Schachts lässt sich der ohnehin schon üppig bemessene Speicher um bis zu 2 Terabyte erweitern, und das mithilfe der passenden Micro-SD-Karte. Was allerdings in Zeiten grenzenloser Cloud-Speicherkapazitäten nicht ganz so relevant ist.

Bei den verbauten Kameras ergibt sich aufgrund der 12 Megapixel auf der Rückseite und den 5 Megapixeln auf der Vorderseite (für Selfies) des Motorola Moto Z2 Force ein glasklares Patt, wenngleich das Motorola Moto Z2 Force mit zwei Kamerasensoren daher kommt, was für schärfere und bessere Fotos sorgen soll. Bei den Außenaufnahmen (siehe oben) konnte mich das Motorola-Handy schon mal überzeugen. Über die Qualität von Bildern in Räumen werde ich am Freitag nach dem IDC-Event mehr sagen können.

Nicht unbedingt erwähnenswert, weil mittlerweile fast schon zum Standard gehörend, ist der Fingerabdrucksensor, den ich aber schon bei meinem iPhone sehr praktisch finde und nicht mehr missen möchte.

Was mich am Android-Handy von Motorola auf Anhieb begeisterte

Ich als iOS-Anwender der ersten Stunde habe ja schon so manche Entwicklung des Apple’schen Betriebssystems mitgemacht, und das nicht nur zum Guten. Was mich daher am installierten Android 8.0 Oreo als allererstes beeindruckte, ist die flexible Gestaltung der Bedieneroberfläche, die sich genau meinen Bedürfnissen anpasst. Ob das die Widgets für den schnellen Zugriff auf häufig benötigte App-Funktionen sind oder das schnelle Verschieben und Deinstallieren von Apps – daran könnte sich Apple wirklich mal ein Vorbild nehmen.

Hinzu kommt, dass Motorola seinen Smartphones eigene Bedienfunktionen spendiert, mit denen sich die Handys noch besser und komfortabler bedienen lassen. Dazu gehören die Moto Actions, die es erlauben, dass die Kamerafunktion aktiviert wird, indem man das Smartphone zwei schnell um 90 Grad dreht. Hilfreich ist auch die Funktion „Anheben des Handys“. Damit wird das Motorola-Smartphone automatisch stumm geschaltet. Aber auch „Nicht stören“ ist praktisch, zum Beispiel in Besprechungen. Hierfür muss man das Gerät einfach nur auf den Bildschirm legen.

Was meinem iPhone 6s auch fehlt, ist das drahtlose Laden des Akkus. Auch das gibt es beim Motorola Moto Z2 Force gleich dazu, und zwar in Form der beiliegenden Schutzschale, die gleichzeitig die Mod-Kontaktstifte des Smartphones schützt. Obendrein ist die Schale angeraut, womit das Handy deutlich besser in der Hand liegt als ohne.

Was in meinem ehemaligen Apple-Universum noch nicht ganz passt

Zugegeben, ich nutze das Motorola Moto Z2 Force noch nicht so lange, dafür ist der Umstieg schon recht weit vollzogen. Ich kann sogar schon mithilfe der passenden Apps den Macbook-Kalender mit dem Google-Kalender synchronisieren und verpasse damit keine wichtigen Termine. Das gilt auch für meine Kontakte, die sich im Laufe der Jahre auf iPhone und Mac angesammelt habe. Was noch nicht funktioniert, ist der Zugriff auf die iCloud per App. Klar, via Chrome-Browser geht das auch, ist aber nicht so komfortabel wie auf dem iPhone. Und die ein oder andere Apps ist noch nicht eingerichtet, aber das kommt noch.

Update 18.9.2018: Google Mail ist jetzt komplett eingerichtet, die MVG-App ebenfalls. Es geht also voran.

Bilder vom Hasselblad-Mod True Zoom

Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 1 Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 2 Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 3 Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 4

 

Die E-Ink-Tastatur des Lenovo Yoga Book C930 ist äußert anpassungsfähig und lernt dank KI permanent dazu

[Videochat] Mirco Krebs von Lenovo über Künstliche Intelligenz in Notebooks

Während der IFA 2018 habe ich dieses Interview mit Mirco Krebs von Lenovo geführt. Darin spricht der General Manager und Territory Leader der PCSD (PC and Smart Devices Group) DACH über das neue Wachstum von Lenovo, warum der B2B-Markt bei Lenovo gerade überproportional wächst und wie das Thema Künstliche Intelligenz Yoga Book-Anwendern hilft, besser zu schreiben.

Lenovo wächst und gedeiht

Legt man die Quartalszahlen des ersten Geschäftsvierteljahres zugrunde, geht es Lenovo derzeit ziemlich gut. So konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gesteigert werden, der Gewinn fiel ebenfalls besser aus als im Vorjahreszeitraum, und auch sonst erfreut sich Lenovo allerbester Gesundheit.

So bescheinigt das Marktforschungsinstitut IDC Lenovo im PC- und Tablet-Segment einen weltweiten Marktanteil von 16,4 Prozent. Darüber hinaus sieht Gartner Lenovo in der Kategorie „schnell wachsender Computerhersteller“ auf dem ersten Platz . Aber auch die Sparte „Rechenzentrum“ wächst und gedeiht sehr ordentlich: Dort legte das Unternehmen in der Disziplin „Gewinn“ um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Die DACH-Regin wächst ebenfalls – und das dank Windows 10

Und wie verhält es sich mit den Zahlen in Herrn Krebs‘ „Einzugsgebiet“, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Nun, dort ist Lenovo ähnlich erfolgreich, und das sowohl beim Umsatz als auch bei den Absatzzahlen. Gerade der sogenannte kommerzielle (B2B-)Markt ist hierzulande und bei den Alpennachbarn deutlich gewachsen, und das in einem äußerst umkämpften Segment.

Diesen überproportionalen Anstieg im B2B-PC-Markt hat Lenovo gewissermaßen Microsoft zu verdanken. Denn mit dem schrittweisen Umstieg zahlreicher Firmen von Windows 7 auf Windows 10 erfolgt gleichzeitig in vielen Fällen auch eine Neuanschaffung bei der Hardware, und hier kann Lenovo offensichtlich bei seinen Kunden sehr gut punkten. Das hat wohl unter anderem mit der engen Zusammenarbeit zwischen Intel und Lenovo zu tun, was vielen Anwendern das Gefühl gibt, auf ein erfahrenes und eingespieltes Team zu setzen.

Künstliche Intelligenz hält bei Lenovo jetzt auch in Notebooks Einzug

Dass sich Lenovo mit dem Thema Künstliche Intelligenz schon länger beschäftigt, ist für aufmerksame Leser dieser Blogs kein großes Geheimnis. Dass sich dieser Trend jetzt allerdings auch beim Thema Notebooks breit macht, hat mich während der IFA doch einigermaßen überrascht.

Denn mithilfe der erst kürzlich vorgestellten E-Ink-Tastatur des Yoga Book C930 hilft Lenovo seinen Kunden, besser, schneller und effizienter auf dem Laptop Texte zu schreiben. Hierfür kommt auf dem Gerät eine Software zum Einsatz, die das Schreibverhalten des Anwenders analysiert und auf dieser Basis die Tastatur den Schreibbedürfnissen des Notebook-Anwenders anpasst.

Dazu gehören die unterschiedlichen Schreibgewohnheiten genauso wie die ergonomischen Unterschiede, die sich von Anwender zu Anwender ergeben. Das ermöglicht eine ganz neue Schreibqualität beim 2-Finger-Tippen, auf die sich sicherlich schon viele User freuen.

Das komplette Interview mit Mirco Krebs

Disclaimer: Diesen Videoblogbeitrag habe ich im Auftrag von Lenovo verfasst und veröffentlicht. Dabei ließ mir das Unternehmen nahezu freie Hand.

Lenovo-News in Bildern: ThinkPad X1 Extreme, Yoga Book C930 + Yoga C630 + Yoga S730

Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) hat Lenovo heute eine ganze Reihe interessanter Mobilrechner vorgestellt – von extrem leistungsfähig (und trotzdem portabel) bis dauerlaufendem Yoga Book.

Für einen „First Look“ habe ich schon mal eine Galerie der wichtigsten Features zusammengestellt, Weitere Bilder und Stimmen von heutigen TechLife-Abendevent folgen dann zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Auf der Lenovo TechLife 2018 gibt es viele Neuheiten zu bestaunen

Lenovo TechLife 2018 @ IFA, I’m coming!

Gerade in diesem Moment befinde ich mich im ICE1512 mit Destination Berlin – na klar, der IFA wegen. An den nächsten drei Tagen werde ich mich vornehmlich mit den Marken Lenovo und Motorola beschäftigen, auf deren Einladung ich in Berlin weilen werde.

Unter dem Motto „Lenovo TechLife – Entwerfen, Verbessern, Herausfordern“ wird in Form zahlreicher Techsessions all das zu sehen sein, was Lenovo und Motorola in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt bringen wollen. Bin schon sehr gespannt, was dort alles zu hören und zu erleben sein wird.

Darüber hinaus werde ich mit Mirco Krebs, seines Zeichens General Manager und Territory Leader PCSD (PC and Smart Devices Group) DACH, ein Interview führen, in dem er über die aktuellen positiven Quartalszahlen von Lenovo spricht, den PC- und Tablet-Markt in DACH genauer beleuchtet und auch einen Blick in die Zukunft von Lenovo wirf.

Von daher: Stay tuned. Hier werden in den nächsten Tagen eine ganze Menge neuer und interessanter Meldungen und Nachrichten online gehen.

Lenovo TechLife 2018

Cloud-Verschlüsselung ist vor allem in Zeiten der DSGVO enorm wichtig

So lassen sich Cloud-Daten sicher verschlüsseln

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zwingt Anbieter von Cloud-Services zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Daten ihrer Kunden. Dazu gehören diverse Grundsätze, von denen in diesem Beitrag die wichtigsten drei vorgestellt werden sollen.

Grundsatz #1: Open-Source-Software steht für transparente Transaktionen

Von Cloud-Anbietern wie luckycloud wird von deren Anwendern und Kunden eine erhöhte Transparenz erwartet, gerade wegen DSGVO und Co. Das bedingt unter anderem den Einsatz von transparenter Software, was nicht in jedem Fall gegeben ist. Daher setzt zum Beispiel luckycloud auf die Open-Source-Software Seafile. Damit lassen sich innerhalb einer Private Cloud-Umgebung Daten speichern, teilen und synchronisieren.

Der wesentliche Vorteil dieses Ansatzes liegt im Öffentlichmachen der Software: Da der Quellcode für jedermann zugänglich und einsehbar ist, lassen sich darin keine geheimen Software-Funktionen verstecken, wie beispielsweise einen Staatatrojaner oder ähnliche Backdoor-Möglichkeiten. Denn damit wäre unerwünschten Gästen Tor und Tür geöffnet, was das Aus für solch einen Cloud-Anbieter bedeuten würde. Das Einzige, was dank Seafile und Co. geheim bleibt, sind die Schlüssel, mit denen die Cloud-Daten ver- und entschlüsselt werden (siehe Grundsatz #3).

Grundsatz #2: Robuste und erprobte Techniken helfen bei der Abwehr von Angriffen 

Selbst unerfahrene Anwender mögen schon einmal vom Begriff „Man-in-the-Middle-Angriff“ gehört haben. Dabei handelt es sich um eine Hackerattacke von außen (oder innen) eines Unternehmens, der mit bestimmten illegalen Hilfsmitteln die Kommunikation zwischen zwei Rechnern belauscht, um so an Informationen zu gelangen, um diese beispielsweise zu manipulieren.

Die Verbindung zwischen einem Anwender und einem Cloud-Server gehört zu einem dieser beliebten Angriffsziele. Vor allem dann, wenn der gewählte Kommunikationskanal nicht ausreichend gegen das „Mithören“ abgesichert wird. Daher setzen verantwortungsbewusste Cloud-Anbieter wie luckycloud auf das robuste TLS-Protokoll (Transport Layer Security) ein, was die Verschlüsselungstechnik des HTTPS-Webprotokolls ist. Diese Technik verschlüsselt die Kommunikation zwischen Anwender und Server vollständig, allerdings auch nicht mehr. Wichtig ist hierbei nicht unbedingt der Einsatz von teuer gekauften  Zertifikaten, die  von entsprechenden Stellen vergeben werden. 

Denn teuer ist nicht gleichbedeutend mit sicher. So stellt ein kostenlos erhältliches Zertifikat von Let’s Encrypt vollkommen sicher, dass die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt ist. Zudem existieren sogenannte EV-Zertifikate (Extended Validation), mit deren Hilfe die zugehörige Zertifizierungsstelle die reale Existenz einer Firma überprüfen und bestätigen kann.

Grundsatz #3: Durchgängige Verschlüsselung sorgt für höchstmögliche Sicherheit

Für eine höchstmögliche Sicherheit kommt es neben der transparenten Software und der richtigen Verschlüsselung der Datentransportwege auf das Verschlüsseln der Daten selbst an. Wie im Falle der luckycloud, bei der dank des Einsatzes von Seafile die kostbaren Daten auf zweierlei Wegen gegen den Diebstahl von außen (oder innen) geschützt werden: durch Verschlüsselung auf Client- als auch auf Serverseite.

Das bedeutet konkret, dass zum einen die Daten bereits dann verschlüsselt werden, bevor sie überhaupt auf dem Cloud-Server landen. Und dort werden sie nicht wieder entschlüsselt, sondern bleiben in verschlüsselter Form dort liegen. Damit haben nur die Anwender mit den passenden Zugangsdaten und Schlüsseln Zugriff auf die Daten, also nicht einmal der Cloud-Anbieter.

Zum Ver- und Entschlüsseln kommt übrigens der symmetrische, blockbasierte AES256-Verschlüsselungsalgorithmus zum Einsatz, der als sehr sicher gilt. Hierbei wird oft die sogenannte CBC-Methode (Cipher Block Chaining) eingesetzt, die das Verschlüsseln der Daten noch ein gutes Stück zuverlässiger macht. Mehr Sicherheit kann man seinen Cloud-Daten kaum angedeihen lassen. 

Disclaimer: Diesen Blogbeitrag habe ich im Auftrag von luckycloud erstellt und veröffentlicht.

Dagmar Schuller von der audDEERING GmbH

[Videoblog] Dagmar Schuller, audEERING, über openSMILE und sensAI

Dieses Interview habe ich mit CEO und Co-Gründerin Dagmar Schuller des Startup-Unternehmens audEERING aus Gliching bei München geführt. Darin spricht sie über die Open-Source-Software openSMILE und was diese mit audEERING zu tun hat. Und was es mit sensAI auf sich hat, erfahrt ihr in diesem Video ebenfalls.

openSMILE ist der „Grundstein“ der Firma audEERING

Ohne die Open-Source-Software openSMILE gäbe es die Firma audEERING wohl eher nicht. Denn mit dieser Eigenentwicklung der TU München schafft das Startup-Unternehmen rund um Dagmar Schuller all die Produkte, die man derzeit bereits am Markt sieht – und die künftig noch folgen werden.

Bei openSMILE handelt es sich um einen sogenannten Feature Extractor, mit dem sich eine Vielzahl von Emotionen in gesprochener Sprache erkennen lassen. Also egal, wie traurig, wütend oder glücklich ein Mensch gerade ist, openSMILE erkennt anhand bestimmter Parameter ziemlich genau, in welcher emotionalen Verfassung der Sprecher (oder Sänger) sich gerade befindet.

Das lässt sich sehr gut anhand des folgenden Videos erkennen, in dem openSMILE die wichtigsten emotionalen Parameter dem gesprochenen Wort zuordnet und daraus die Grundstimmung ableitet. Und das, wie ihr sehen könnt, macht die Software ziemlich gut.

Doch openSMILE kommt nicht nur bei audEERING selbst zum Einsatz. So wurde die Software bereits mehr als 50.000-mal von diversen Forschungszentren und anderen Anwendern von der audEERING-Seite geladen, um die Fähigkeiten des Feature Extractors in eigenen Projekten nutzen zu können. Selbstverständlich gibt es auch eine kommerzielle Lizenz, die sich direkt über audEERING beziehen lässt.

openSMILE erkennt an die 6.000 Merkmale

Bei openSMILE handelt es sich laut Frau Schuller um ein sehr variables System mit einem bereits sehr großen Featureset. Soll heißen, dass die Open-Source-Software an die 6.000 unterschiedlichsten emotionalen Zustände erkennen kann. Dabei kommt openSMILE in zwei Ausprägungen zum Einsatz: Entweder als Cloud-Service oder direkt auf dem Gerät, auf dem die Audiodateien entstehen. Der große Vorteil hierbei: Dank der hohen Rechenleistung der aktuellen Smartphones, Tablets und Smartwatches kann openSMILE das gesprochene Wort quasi in Echtzeit analysieren und die zugrundeliegenden Emotionen darstellen. Ohne dass dabei irgendwelche Daten das Gerät verlassen. Ein in Zeiten von DSGVO und Co. nicht zu unterschätzender Vorteil.

Von „Singing Voice Detection“ bis Vogelstimmen: openSMILE hat einiges zu bieten

Neben den sprachlichen Fähigkeiten hat openSMILE auch ein hohes musikalisches Talent vorzuweisen. Dies spiegelt sich zum Beispiel in sensAI Music wider, dem audEERING-Produkt für den Musik- und Videomarkt. So kommt beispielsweise die Funktion „Singing Voice Detection“ im Bereich Internetradio zum Einsatz. Dort bestimmt openSMILE selbstständig anhand des aktuellen Stücks, dass der Solopart für das Einstreuen eines kurzen Werbejingles bestens geeignet wäre. Aber auch für Vogelkundler ist openSMILE sehr interessant, da es für die genaue Bestimmung von Vogelstimmen und den zugehörige Vogelarten geeignet ist.

Das leistet sensAI im Allgemeinen

sensAI ist quasi das Frontend zu openSMILE und fasst je nach Ausprägung die zahlreichen Merkmale der Software unter einer einheitlichen Bedieneroberfläche zusammen. Hierbei kann man sich als Anwender entweder für die Web-API oder den Embedded Service entscheiden, je nach bevorzugter Integration von sensAI und openSMILE. In diesem Kontext kommen auch diverse Machine-Learning-Algorithmen zum Einsatz, die dafür sorgen, dass openSMILE und die zugrundeliegende Anwendung schlauer und schlauer wird.

sensAI gibt es derzeit in vier Ausprägungen: senAI Base, senAI Enhance, sensAI Emotion und sensAI Music.

sensAI von audEERING gibt es derzeit in vier Ausprägungen

Das vollständige Interview mit Dagmar Schuller

Scott Tease über das weltweite Lenovo HPC-Geschäft

[Videoblog] Scott Tease über das weltweite HPC-Geschäft von Lenovo

Scott Tease verantwortet das weltweite HPC-Geschäft bei Lenovo (High-Performance Computing) und hat demzufolge eine ganze Menge zu diesem Thema zu sagen. Aus diesem Grund habe ich mit ihm während der International Supercomputing Conference 2018 ein Videointerview geführt. Darin spricht er über das HPC-Business von Lenovo im Allgemeinen, über die Besonderheiten der Warmwasser-Kühlungstechnologie Lenovo Neptune und über einen aktuellen HPC-Trend.

Lenovo stellt den führenden HPC-Anbieter dar

Betrachtet man die zweimal jährlich erscheinenden Top-500-Liste der 500 schnellsten Supercomputer der Welt, taucht dort Lenovo aktuell öfter auf als alle anderen Anbieter von Superrechnern, nämlich genau jedes vierte Mal. Das entspricht rein rechnerisch knapp 25 Prozent, worauf Lenovo mächtig stolz ist.  Das gilt ganz besonders für die Vielzahl an unterschiedlichen Konfigurationen, die das Unternehmen an seine Kunden verkauft.

So bekommen diese Firmen genau den Supercomputer, den sie für ihre Zwecke benötigen. Ob das der SuperMUC-NG mit seiner Warmwasser-gekühlten Anlage ist, der Marconi-Supercomputer in Italien, der MareNostrum4 des Barcelona Supercomputing Center oder der Niagara, der leistungsstärkste Supercomputer in Kanada mit gut 3 Petaflops – diese und andere Lenovo-Kunden setzen Supercomputing-System ein, die auf sie abgestimmt wurden.

Doch nicht nur bei Großkunden wie dem Leibniz-Rechenzentrum ist Lenovo gut im Geschäft. Denn auch mit kleineren Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die nicht unbedingt einen Supercomputer der Marke SuperMUC-NG brauchen, macht Lenovo aktuell gute Abschlüsse. So profitieren all diejenigen, die nur kleinere Recheneinheiten im Server benötigen, genauso von der zugrunde liegenden Lenovo Supercomputing-Technik.

Lenovo Neptun: Warmwasserkühlung zu diversen Zwecken

Bereits seit 2012 arbeitet Lenovo gemeinsam  mit dem Leibniz-Rechenzentrum an einem Kühlungssystem, das auf der Warmwassertechnik basiert. Dabei handelte es sich um den ersten SuperMUC, der von dieser seinerzeit noch ziemlich neuen Technik profitierte. Das Ziel damals (und heute) war eine deutliche Reduktion der Stromkosten, die solch ein Supercomputing verantwortet. Und genau diese Ideen und Konzepte, die daraus entstanden sind, werden heute unter der Bezeichnung Lenovo Neptun zusammengefasst. Gemeint ist damit eine Warmwasserkühlung für Großrechner, die Lenovo in den nächsten Jahren in einer Vielzahl von HPC-Systemen verbauen will.

Neben dieser direkten Warmwasserkühlung hat Lenovo aber auch kleinere Wärmeableitersysteme in petto. Dazu gehört zum Beispiel Rear Door Heat eXchanger. Damit lässt sich ebenfalls sehr effizient die Wärme eines Rechnersystems ableiten. Der Supercomputer MareNostrum4 des Barcelona Supercomputing Center setzt beispielsweise auf diese Technik. Dabei handelt es sich um eine Art Heizung, die anstelle der Serverrack-Tür am Rechner angebracht wird.

Darüber hinaus hat Lenovo eine Kühlungstechnik namens Thermal Transfers Module (TTM) im Programm. Damit lassen sich ganz im Sinne von Lenovo Neptun Systeme mithilfe von warmen Wasser kühlen, allerdings nicht auf System-, sondern auf CPU-Ebene. Dabei handelt sich um ein Hybridsystem, das einerseits die klassische Luftzirkulierung und andererseits die neuartige Warmwasserkühlung einsetzt. TTM kommt vor allem in kleineren Rechnereinheiten zum Einsatz, in denen aus Platzgründen Techniken wie Lenovo Neptun keine Option ist. Dies sorgt für mehr Rechnerleistung bei weniger Abwärme – und für weniger Lärm.

Aktuelle HPC-Trend: GPU statt CPU

Einer der wesentlichen HPC-Trends betrifft die Prozessortechnik, die verstärkt in Supercomputern zum Einsatz kommt. So findet nämlich gerade eine Transformation vom traditionell CPU-lastigen Rechnermodell hin zu GPU-Systemen steht. Das bedeutet konkret, dass vor allem Spezialanwendungen mehr und mehr von der Multicore-Architektur der Hochleistungsgrafikkarten wie einer NVIDIA V100 profitieren. Dazu gehört beispielsweise das riesige Themenfeld der Künstlichen Intelligenz, das aufgrund seiner hohen Rechneranforderungen verstärkt auf GPUs setzen wird. HPC at its best, sozusagen.

Das komplette Interview mit Scott Tease (auf Englisch)

Dagmar Schuller von der audDEERING GmbH

Dagmar Schuller von audEERING über emotionale Künstliche Intelligenz

Um die ganze Bandbreite der menschlichen Emotionen zu beschreiben, soll ein Video dazu herhalten, dieses Phänomen zu visualisieren – und damit die Palette an Möglichkeiten sichtbar zu machen, die in dem Thema „emotionale Künstliche Intelligenz“ steckt.

In diesem Videoclip zeigt die Bloggerin Ewa Placzynska sehr anschaulich, wie mithilfe eines einzigen Worts Dutzende von Gefühlen und Emotionen transportiert werden können. Und genau das ist es, womit sich das Startup-Unternehmen audEERING aus Gilching bei München beschäftigt – und dies nach eigenem Bekunden ziemlich erfolgreich.

Wie das funktioniert und worauf es dabei ankommt hat mir die Geschäftsführerin und Co-Gründering Dagmar Schuller in einem zweiteiligen Videointerview nähergebracht. Im heutigen ersten Teil spricht sie über ihre Vision in Sachen emotionale Künstliche Intelligenz, über die involvierten Branchen und über die zum Einsatz kommenden Geräte und Plattformen.

Die Vision: intelligente Technik „made in Bavaria“

Die grundlegende Vision von audEERING zum Thema emotionale Künstliche Intelligenz ist in der Annahme begründet, dass Maschinen sehr viel besser in der Lage sind, menschliche Regungen und Emotionen anhand des gesprochenen Worts zu bewerten als der Menschen selbst. Der maßgebliche Beitrag von audEERING in diesem Kontext ist ein besserer und schnellerer Austausch von Mensch und Maschine, wenn es um das analytische Bewerten von menschlichen Stimmungen geht.

Dabei spielt eine wesentliche Rolle, dass Rechner und andere Geräte viel eher dazu in der Lage sind, aus einer Vielzahl an Emotionen die richtigen „herauszuhören“ als wir selbst. Das hat oft damit zu tun, dass der Mensch in vielen Fällen Gefangener seiner Gefühle ist und damit gar nicht wahrnehmen kann, was der Gegenüber gerade sagt, und vor allem wie er es sagt.

Rein markttechnisch betrachtet sieht sich audEERING als B2B-Marke, mit deren Hilfe Firmen und Einrichtungen in der Lage sind, ihre Software auf Basis der Kerntechnologie openSMILE so zu gestalten, dass ein größtmöglicher Nutzen daraus entsteht. Aber natürlich sollen auch Anwender anhand der drei kleinen audEERING-Wellen erkennen, dass im Gerät oder in der jeweiligen Software eine intelligente Technik „made in Bavaria“ steckt.

Die Firma audEERING ermöglicht das Analysieren und Erfassen von Stimmungen in Stimmen

audEERING-Software kommt in fünf Kernbereichen zum Einsatz

audEERING spielt in aktuell fünf Branchen eine wichtige Rolle, wenn es um das stimmbasierte Erkennen von Emotionen geht. Konkret handelt es sich um die Branchen Automotive, Call Center, Marketing, Medizin und Personal Assistant.

Automotive: Hier lässt sich anhand der aktuellen Stimmung im Auto feststellen, wie es dem Fahrer oder den Beifahrern geht, um auf dieser Basis die richtigen Maßnahmen einzuleiten (Stichworte: Übel-/Müdigkeit, Stress, Aggressionen, etc.).

Call Center: Mitarbeiter werden unterstützt, besser auf den Anrufer und dessen Emotionen zu reagieren. Der Agent erhält in Echtzeit Informationen, um das Gespräch richtig zu leiten.

Marketing: Die Emotionen von Kunden werden durch Atem- und Stimmgeräusche analysiert, um Werbung in Echtzeit darauf einzustellen oder um auszuwerten, wie ein Proband emotional auf ein vorgestelltes Produkt reagiert.

Medizin: Kürzeste Sprachaufnahmen können zur Frühdiagnostik von Krankheiten wie Parkinson, Depressionen oder ADHS dienen. Hier findet ein reger Austausch mit Kliniken und im Kontext von medizinischen Studien statt.

Personal Assistant: Roboter werden in die Lage versetzt, Emotionen in feinen Abstufungen zu erkennen und sozial mit ihrem menschlichen Gegenüber zu interagieren.

Diese möglichen Kernbereiche mündeten bereits in zahlreichen Applikation wie Audiary, Callyser und sensAI-Music.

audEERING-Software kommt auf unterschiedlichsten Geräten zum Einsatz

Grundsätzlich ist die audEERING-Software openSMILE multi-plattforn-tauglich. Sie kann also Daten sowohl aus der Cloud als auch von Großrechnern beziehen, die für das intelligente Erkennen von Stimmungen in Stimmen erforderlich sind. Allerdings bevorzugt audEERING das lokale Speichern und Nutzen lokaler Daten, also auf dem Endgerät selbst. Das kann eine Smartwatch sein, ein Smartphone oder jedes andere Device, auf dem die zugrundeliegende Software installiert werden kann.

Die Vorteile dieses lokalen Ansatzes sind klar: Zum einen hat der Anwender seine Daten jederzeit unter Kontrolle, was für viele Leute gerade in Zeiten des verstärkten Datenschutzes einen unvergleichlichen Mehrwert darstellt. Darüber sollen und dürfen besonders sensitive Daten, wie sie zum Beispiel im Bereich Medizin anfallen, den lokalen Bereich möglichst gar nicht verlassen, sodass hier das Erfassen und Berechnen von Emotionen am besten direkt auf dem Gerät stattfindet.

Das komplette Interview mit Dagmar Schuller

Zuverlässgier Datenschutz mit eperi Gateway

Wenn Cloud-Anwendungsdaten zentral verschlüsselt werden sollen

Die DSGVO und anderen gesetzlichen Regularien bringen Anwender von Salesforce, Office 365 und anderen SaaS-Cloud-Anwendungen immer öfter dazu, sich diverse Fragens stellen:

„Wie kann ich mir sicher sein, dass meine Daten ohne Einfluss auf meine Cloud-Anwendung verschlüsselt werden?“

„Wie stelle ich sicher, dass meine Daten nicht in die falschen Hände geraten, weil zum Beispiel der Cloud-Anbieter darauf zugreifen kann?“.

„Gibt es eine probate Verschlüsselungslösung für meine Multi-Cloud-Strategie?

Unumgänglich: datenschutzkonforme Verschlüsselung

Die DSGVO und andere gesetzliche Bestimmungen führen immer öfter dazu, dass Anwender so vorsichtig wie möglich mit sensiblen und personenbezogenen Daten umgehen müssen. Dies bezieht sich auch auf Cloud-Datenspeicher und ihre Applikationen à la Salesforce, Office 365 und Co.

Denn auch hier müssen Firmen sicherstellen und nachweisen können, dass sie vor allem personenbezogene und unternehmenskritische Daten permanent und nachweisbar kontrollieren können. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist eine Verschlüsselungstechnik, bei der ausschließlich der Cloud-Anwender auf sämtliche Schlüssel zugreifen kann, also nicht einmal der Cloud-Anbieter selbst.

Darüber hinaus sollte die Verschlüsselung der Daten keinerlei Einfluss auf die Arbeitsweise der Benutzer mit der Cloud-Anwendung haben. Doch genau das ist in einigen Fällen ein Hindernis, das viele Unternehmen und Cloud-Anbieter nur schwer überwinden können.

Zusätzliche Aufgabe: Multi-Cloud-Umgebungen

Daneben sehen sich Anbieter wie SAP, Salesforce, Microsoft und andere Cloud-Service-Provider in letzter Zeit immer häufiger mit einer großen Herausforderung konfrontiert: die Zentralisierung von IT-Sicherheitslösungen in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen. Denn mehr und mehr Firmen wollen bestehende IT-Security-Silos abbauen und eine zentrale Plattform schaffen, um auf diesem Weg den aktuellen Cyber-Risiken besser Herr werden zu können.

Dabei entpuppen sich die unterschiedlichen Verschlüsselungstechniken der Cloud-Anbieter zu einem echten Dilemma, denn wenn jeder seine Daten mithilfe seiner eigenen Technik unleserlich macht, wie soll dann ein zentraler Cloud-Datenschutz für eine Multi-Cloud-Umgebung zuverlässig funktionieren?

An dieser Stelle kommt die eperi Gateway-Plattform ins Spiel, die genau das besonders gut kann: Daten verschlüsseln und pseudonymisieren, und das über mehrere Cloud-Anwendungen hinweg, auf Basis einer zentralen Verschlüsselungsplattform.

Stopp: Verschlüsseln Salesforce & Co. ihre Daten nicht selbst?

Ja, das stimmt natürlich. Einerseits. Andererseits weisen die Verschlüsselungslösungen der jeweiligen Cloud-Anbieter oft eine kleine, aber feine Schwachstelle auf, zumindest dann, wenn man Datenschutzbeauftragter ist. Denn die Verschlüsselungslösung selbst und die notwendigen Schlüssel befinden sich nicht exklusiv unter der Kontrolle des Cloud-Anwenders. Und das ist unter dem Aspekt bestimmter Compliance-Anforderungen ein absolutes No-Go!

Der Ausweg: Daten plattformübergreifend mit eperi verschlüsseln

Fakt ist also, dass die Verschlüsselungslösungen von Salesforce oder Microsoft in einigen Fällen den Datenschutz ernst nehmen und die Usability der Cloud-Anwendung(en) nicht beeinträchtigen. Und doch hält die Verschlüsselungslösung der Cloud-Anbieter den zahlreichen internen und externen Compliance-Anforderungen nicht stand.

Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn global operierende Unternehmen die Datenschutzprozesse vollständig autark kontrollieren müssen und der Cloud-Anbieter unter keinen Umständen auf unverschlüsselte Daten zugreifen darf. Aber auch das Thema Data Residency stellt eine mögliche Herausforderung dar, wenn sensible Daten ein bestimmtes Hoheitsgebiet nicht verlassen dürfen.

Darüber hinaus spricht auch das Etablieren einer zentralen IT-Sicherheitsarchitektur für eine zentrale Verschlüsselungslösung wie das eperi Gateway. Denn auch hier können sämtliche Datenschutzprozesse über einen zentralen Kontrollpunkt gesteuert werden.

Umgesetzt: Cloud-Anwendungen mittels Templates eperi Gateway-tauglich machen

Wie man anhand des Beitrags eperi Gateway: So geht wirksamer Cloud-Datenschutz gut erkennen kann, weisen die eperi Cloud-Verschlüsselungslösungen ein Template-Konzept auf, das die komfortable Anbindung des eperi Gateways an nahezu beliebige Cloud-Anwendungen erlaubt. Dank dieses Konstrukts lässt sich beispielsweise festlegen, welche Verschlüsselungsmethode zum Einsatz kommt, ob bestimmte Datentypen bei der Eingabe erwartet werden, und so fort.

Bei den Templates handelt es sich herkömmliche XML-Dateien, die ausführbaren Java-Code enthalten können. Für die häufig zum Einsatz kommenden Cloud- und SaaS-Anwendungen wie Salesforce, Office 365, etc. existieren vorgefertigte Templates von eperi. Diese lassen sich mühelos anpassen bzw. neu erstellen.

Disclaimer: Dieser Beitrag basiert auf diesem verlinkten Blogartikel, den ich für meinen Kunden eperi verfasst habe.