Während einer IDC-Veranstaltung zum Thema IT-Sicherheit habe ich dieses Interview mit Sergej Schlotthauer von Matrix42 geführt. Darin spricht er über das „Center of Excellence for Security“, über Endpoint Management und die wichtigsten, aktuellen Security-Themen.

Sergej Schlotthauer verantwortet „Center of Excellence for Security“

Mit dem Zusammenschluss der beiden Firmen Matrix42 und EgoSecure entstanden für Matrix42 ganz neue Möglichkeiten, die im „Center of Excellence for Security“ mündeten. Dieser neuen Einrichtung steht Sergej Schlotthauer vor, in der unter anderem die Themen Endpoint Security und Software Management im Vordergrund stehen. Und genau mit diesen Schwerpunkten wollen und werden Matrix42 und EgoSecure künftig den Markt mit neuen Lösungen versorgen.

So gibt es beispielsweise gemeinsame Aktivitäten im Kontext der DSGVO, denn hierfür müssen Daten verschlüsselt und Zugriffe darauf verhindert werden. Und genau darum kümmert sich künftig Matrix42 mit der Expertise von EgoSecure.

Endpoint Management wird immer wichtiger

In Zeiten, in den Daten eine wahre Goldgrube darstellen, wird der Schutz derselben immer wichtiger. Daher müssen künftig vor allem die möglichen Einfalltore noch besser geschützt werden. Neben den klassischen Desktop- und Notebook-Rechnern sind das verstärkt Smartphones, Tablets und andere Geräte, auf denen Daten liegen oder die ihre Daten auf dem Firmenserver speichern wollen. Hierfür sind erprobte Managementlösungen und sichere Verschlüsselungsverfahren erforderlich.

Aktuelle Sicherheitsthemen: externe Angriffe und Datenschutz

Sieht man sich die aktuellen Sicherheitsrisiken an, mit denen IT-Beauftragte konfrontiert werden, lassen sich vor allem zwei Themen nennen: Angriffe von außen und der Datenschutz im Geiste der DSGVO.

Im Falle der externen Bedrohungen ist es zwingend erforderlich, mehr und mehr über die Automatisierung von Sicherheitsmaßnahmen nachzudenken. Denn die Bedrohungen von außen werden immer intelligenter und zielgerichteter, sodass es nicht mehr reicht, einen IT-Adminstrator vor eine Konsole zu setzen in der Hoffnung, dass er die Angriffe abwehren kann. Daher sind intelligente Systeme erforderlich, die vollautomatisch Angriffe erkennen und diese eliminieren können.

Beim zweiten Thema Datenschutz fällt auf, dass die Akzeptanz der hierfür notwendigen Maßnahmen verbessert werden sollte. Denn immer noch herrscht bei vielen Anwendern der Eindruck vor, dass Datenschutzmaßnahmen ihre Effizienz negativ beeinträchtigen – was zwar eine sehr subjektive, aber durchaus ernstzunehmende Wahrnehmung ist. Um dem vorzubeugen, sind die richtigen Mittel und Wege erforderlich, um den Anwendern das Gefühl zu geben, dass ihr Arbeitsplatz einerseits sicher und andererseits genauso produktiv wie vorher ist. Oder vielleicht sogar noch sicherer und noch produktiver als vorher.

Das vollständige Interview mit Sergej Schlotthauer