IBM Flash-Storage-Systeme im Rechenzentrum

geschätzter Leseaufwand: 2 Minuten

Vorletzte Woche fanden – rein virtuell – die IBM Storage Strategy Days statt. Dort stellte Stefan Lein am ersten Tag die flash-basierten Storage-Systeme von IBM im Detail vor. Das war für mich und meinen Kunden n-komm eine gute Gelegenheit, das Thema IBM FlashSystems genauer zu begutachten.

Ein Flash-Datenspeicher erfordert weniger Strom, bietet mehr Sicherheit und schnellere Datentransfers

Warum Flash-Speichersysteme speziell in Rechenzentren bevorzugt zum Einsatz kommen, ist schnell erzählt. Denn neben den äußerst überzeugenden Datenzugriffs- und -transferzeiten sprechen weitere Aspekt wie die Datensicherheit und der geringe Stromverbrauch für die Wahl eines Flash-basierten Storage-Systems. Denn immer dort, wo enorme Datenmengen gespeichert werden, ist der Energiebedarf ein immerwährendes Thema. Kein Wunder, dass Anlagen wie der SuperMUC im Münchner Vorort Garching ganz spezielle Wege gehen, um die enorme Abwärme eines Supercomputers besser regulieren zu können. Hierbei spielen diverse Storage-Lösungen aus der FlashSystems-Serie von IBM eine maßgeblich Rolle. Welche das sind und welche Gründe für diese Systeme sprechen, zeigt dieser Beitrag.

Sehr “highendig”, aber auch sehr mittelstandstauglich: IBM FlashSystems

Anfang diesen Jahres hat IBM eine neue FlashSystems-Familie angekündigt, die die bekannte Storwize-Serie abgelöst hat. Zu den überarbeiteten Storage-Systemen auf Flash-Basis gehört beispielsweise IBM FlashSystem 9200R. Diese Rack-Lösung richtet sich vor allem an größere Unternehmen, in denen daten- und transaktionsintensive Geschäftsprozesse ein zentrales Thema sind. Dort stehen die bereits erwähnten Aspekte wie Stromverbrauch, Sicherheit und schnelle Datentransfers bei der Anschaffung eines solchen Systems ganz klar im Fokus.

Empfehlung >>  Business Browser, OOS und SAP: die Messe Düsseldorf goes Low-Code

Aber auch sehr große Datenmengen lassen sich mithilfe des IBM FlashSystem 9200R speichern und verwalten. Hierfür kommt unterstützend die Künstliche Intelligenz zum Einsatz, und das in Form von IBM Storage Insights. Mithilfe dieser Software-Lösung wird die Speicherlandschaft transparenter, womit die Komplexität reduziert und das Verwalten großer Datenmengen vereinfacht wird.

IBM FlashSystem 5000: Für mittelständische Rechenzentren geeignet

Doch nicht für jedes Unternehmen ist eine Highend-Storage-Maschine wie die IBM FlashSystem 9200R die richtige Wahl. Daher setzen mittelständische Unternehmen und kleinere Rechenzentren auf ein Flash-Storage-System, das eine Nummer kleiner daher kommt. Die Rede ist vom IBM FlashSystem 5030 (das früher IBM Storwize V5030E hieß). Dieses Speichersystem ist als All-Flash- und Hybrid-Flash-Speicherlösung verfügbar, je nach Anwendungsbereich und Budget. Die FlashSystem-Familie 5000 wurde ebenfalls Anfang des Jahres vorgestellt.

Empfehlung >>  SentinelOne Security-ABC, Folge 4: Von "MITRE ATT&CK" bis "Pyramid of Pain"

Guter Preis, viel Leistung: IBM FlashSystem 5030

Ein auffälliges Kennzeichen des IBM FlashSystem 5030 ist sein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis. Denn es bietet für einen akzeptablen Preis sämtliche Funktionen eines „großen“ Storage-Systems, abgesehen von den maximal möglichen Speicherkapazitäten. So passen in das IBM FlashSystem 5030 SSD-Speicherbausteine, auf die bis zu 30 Terabyte an Daten passen. Damit ist mit einem 5030 eine Ausbaustufe von bis zu 24 Petabyte möglich.

Im Vergleich dazu: Das “große” IBM FlashSystem 9200R kommt auf maximal 92 Petabyte, und das auf Basis einer Vier-Cluster-Konfiguration mit 3.040 Flash-Bausteinen.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist ursprünglich für die n-komm GmbH entstanden.