Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 4

Wie aus einem iPhone- schrittweise ein Android-Anwender wird [Update]

Update 18.9.2018: Der Sparkassen-Verband und Apple Pay, das ist so eine ganze eigene Geschichte – leider! Da lob ich mir doch mein Android-Smartphone, mit dem das Google-eigene drahtlose Bezahlverfahren Google Pay klappt, aber auch das mobile Bezahlen mit der eigens hierfür programmierten Sparkassen-App. Ab sofort kann ich im Supermarkt meiner Wahl – und anderswo – einfach mit meinem Motorola Moto Z2 Force bezahlen!

Wir schreiben das Jahr 2007: Der Blogger Michael H. aus M. erwirbt sein allererstes iPhone, exakt 7 Tage nach dem Deutschlandstart des Apple-Smartphones. Dieser Kauf stellt sein mobiles Leben völlig auf den Kopf und er konnte sich nie ein  anderes Smartphone vorstellen. Bis er dann auf der IFA 2018 die Begegnung der verändernden Art hatte…

So oder so ähnlich könnte meine Biografie eines Tages beginnen, falls Sie dann jemals über mich geschrieben würde. Da dies aber wohl eher nicht geschehen wird, bin ich mein eigener Autor und versuche aufzuzeigen, wie ein seit zehneinhalb Jahren eingefleischter und überzeugter iPhone-Fan schrittweise zum Android-User mutiert. Oder besser noch: Zum Motorola Moto Z2 Force-Anwender.

Wie alles anfing: erstes Fotoeindrücke auf der IFA 2018

Dieses Jahr war ich mal wieder seit ewigen Zeiten auf der IFA in Berlin, und zwar auf Einladung von Lenovo/Motorola, wo ich die neuen Gerätschaften bewundern und ein Interview mit Mirco Krebs zum Thema Künstliche Intelligenz in Notebooks führen durfte.

Meinen „Erstkontakt“ mit dem Moto Z2 Force samt Hasselblad-Erweiterung hatte ich auf der Abendveranstaltung im Soho House, bei dem ich neben einem der PR-Agentur-Verantwortlichen von Lenovo und Motorola zu sitzen kam. Und da er leidenschaftlich gerne fotografiert und ich auch leidenschaftlich gerne fotografiere, war das Thema Smartphones und Fotografie nicht weit entfernt.

So kam es also, dass er mir Bilder zeigte, eingefangen mit dem Motorola Moto Z2 Force in Kombination mit dem Aufsteckmodul von Hasselblad. Dabei handelt es sich um ein Teleobjektiv, das eine Brennweite von 4,5 bis 45mm aufweist, was umgerechnet einer zehnfachen Vergrößerung entspricht. Damit kann ich zum ersten Mal mit einem Smartphone Nahaufnahmen von entfernt liegenden Objekten machen. Und das in überzeugender Bildqualität.

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Wie sich dieses Gespann bei weniger gutem Licht schlägt, werde ich am kommenden Freitag auf dem IDC-Event zum Thema Cloud Computing verifizieren können. Darauf bin ich wirklich schon sehr gespannt. Bilder folgen.

Warum mich das Mod-Konzept von Motorola überzeugt

Neben dem Hasselblad True Zoom (so der offizielle Name dieser Erweiterung) überzeugen mich auch die anderen Mods, mit dem sich die kompatiblen Motorola Moto-Modelle um nützliche und sinnstiftende Funktionen ausstatten lassen. Ob das der JBL-Lautsprecher ist oder der Videoprojektor oder der Polaroid-Drucker – mithilfe dieser Erweiterungen wird aus dem Smartphone eine kleine Boom-Box und ein Heimkinobeamer und ein Auf-der-Stelle-Druckgerät. Ganz zu schweigen von der Akkuerweiterung und den anderen schicken Mods, mit denen die Motorola-Handys einen echten Mehrwert bekommen.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja zu Testzwecken weitere Mods zugesandt. Dann werde ich natürlich auch darüber berichten!

Motorola Moto Mods

Lieferung und Unpacking des Motorola Moto Z2 Force

Noch während der IFA erreichte mich ein UPS-Paket. Sein Inhalt: Das Motorola Moto Z2 Force, das mich auf Anhieb ansprach. Denn alleine mit seinem großen und sehr guten 5,5-POLED-Display (gegen Stürze und Wasser geschützt) ist die sichtbare Fläche schon mal deutlich größer als die meines iPhone 6s. Zudem beläuft sich die Auflösung auf 2.560 x 1.440 Pixel. Das liegt sogar über den Werten des iPhone 6s Plus mit 5,5-Zoll. Klarer Punkt also an das Moto Z2 Force.

Aber auch mit dem schnellen Octacore-Qualcomm-Prozessor und dem 64 Gigabyte große Speicher übertrifft das Motorola Moto Z2 Force die Leistungsdaten meines Apple-Smartphones. Was auch schick daran ist: Mithilfe des zweiten SIM-Schachts lässt sich der ohnehin schon üppig bemessene Speicher um bis zu 2 Terabyte erweitern, und das mithilfe der passenden Micro-SD-Karte. Was allerdings in Zeiten grenzenloser Cloud-Speicherkapazitäten nicht ganz so relevant ist.

Bei den verbauten Kameras ergibt sich aufgrund der 12 Megapixel auf der Rückseite und den 5 Megapixeln auf der Vorderseite (für Selfies) des Motorola Moto Z2 Force ein glasklares Patt, wenngleich das Motorola Moto Z2 Force mit zwei Kamerasensoren daher kommt, was für schärfere und bessere Fotos sorgen soll. Bei den Außenaufnahmen (siehe oben) konnte mich das Motorola-Handy schon mal überzeugen. Über die Qualität von Bildern in Räumen werde ich am Freitag nach dem IDC-Event mehr sagen können.

Nicht unbedingt erwähnenswert, weil mittlerweile fast schon zum Standard gehörend, ist der Fingerabdrucksensor, den ich aber schon bei meinem iPhone sehr praktisch finde und nicht mehr missen möchte.

Was mich am Android-Handy von Motorola auf Anhieb begeisterte

Ich als iOS-Anwender der ersten Stunde habe ja schon so manche Entwicklung des Apple’schen Betriebssystems mitgemacht, und das nicht nur zum Guten. Was mich daher am installierten Android 8.0 Oreo als allererstes beeindruckte, ist die flexible Gestaltung der Bedieneroberfläche, die sich genau meinen Bedürfnissen anpasst. Ob das die Widgets für den schnellen Zugriff auf häufig benötigte App-Funktionen sind oder das schnelle Verschieben und Deinstallieren von Apps – daran könnte sich Apple wirklich mal ein Vorbild nehmen.

Hinzu kommt, dass Motorola seinen Smartphones eigene Bedienfunktionen spendiert, mit denen sich die Handys noch besser und komfortabler bedienen lassen. Dazu gehören die Moto Actions, die es erlauben, dass die Kamerafunktion aktiviert wird, indem man das Smartphone zwei schnell um 90 Grad dreht. Hilfreich ist auch die Funktion „Anheben des Handys“. Damit wird das Motorola-Smartphone automatisch stumm geschaltet. Aber auch „Nicht stören“ ist praktisch, zum Beispiel in Besprechungen. Hierfür muss man das Gerät einfach nur auf den Bildschirm legen.

Was meinem iPhone 6s auch fehlt, ist das drahtlose Laden des Akkus. Auch das gibt es beim Motorola Moto Z2 Force gleich dazu, und zwar in Form der beiliegenden Schutzschale, die gleichzeitig die Mod-Kontaktstifte des Smartphones schützt. Obendrein ist die Schale angeraut, womit das Handy deutlich besser in der Hand liegt als ohne.

Was in meinem ehemaligen Apple-Universum noch nicht ganz passt

Zugegeben, ich nutze das Motorola Moto Z2 Force noch nicht so lange, dafür ist der Umstieg schon recht weit vollzogen. Ich kann sogar schon mithilfe der passenden Apps den Macbook-Kalender mit dem Google-Kalender synchronisieren und verpasse damit keine wichtigen Termine. Das gilt auch für meine Kontakte, die sich im Laufe der Jahre auf iPhone und Mac angesammelt habe. Was noch nicht funktioniert, ist der Zugriff auf die iCloud per App. Klar, via Chrome-Browser geht das auch, ist aber nicht so komfortabel wie auf dem iPhone. Und die ein oder andere Apps ist noch nicht eingerichtet, aber das kommt noch.

Update 18.9.2018: Google Mail ist jetzt komplett eingerichtet, die MVG-App ebenfalls. Es geht also voran.

Bilder vom Hasselblad-Mod True Zoom

Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 1 Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 2 Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 3 Motorola Moto Mod Hasselblad True Zoom 4

 

Aukey Holzlampe

Review: Robuste Holzlampe von Aukey für Naturliebhaber

Disclaimer: Diese Holzlampe hat mir die Firma Aukey kostenfrei zu Testzwecken überlassen. Das hat selbstverständlich keine Auswirkungen auf mein Testurteil.

Ich habe in meinem Souterrain-Zimmer einen kleinen Holztisch stehen, an dem vorzugsweise meine Kinder ihre Schularbeiten verrichten. Da kam mir die Anfrage seitens Aukey, ob ich nicht ausgewählte Produkte testen möchte, gerade recht. Denn auf diesem Tisch stand bisher eine Metalllampe, und so habe ich spontan entschieden, dass dort eine Holzlampe viel besser hinpasst. Zudem meine Tochter große Naturliebhaberin ist, womit diese Lampe eine weitere Daseinsberechtigung erfährt.

 

Aukey Holzlampe

Nicht ganz der gleiche Holzton, optisch passen Tisch und Lampe aber sehr gut zusammen.

Die Lampe kam in Einzelteilen bei mir an, sodass erst einmal etwas handwerkliches Geschick angesagt war. Und hätte ich nicht gleich mal die Leuchtmittelhalterung verkehrt herum angeschraubt, hätte der beiliegende Schraubendreher seine Dienste verrichtet. So aber kam mein Akkuschrauber zum Einsatz, womit der Zusammenbau flott von der Hand ging.

An eine sinnvolle Kabelführung wurde nicht gedacht

Bei den zwei silberfarbenen Arretierrädern, die den Lampenkopf mit den zwei senkrechten Streben verbinden, musste ich relativ viel Kraft anwenden. Leute mit weniger Muskelkraft könnten damit  so ihre liebe Mühe haben. Das ist nicht so optimal gelöst. Genauso wenig zu Ende gedacht ist die Befestigung des Stromkabels an der Lampe, denn bis auf eine Einkerbung am Lampenfuß ist keine vorhanden. Das ist wirklich schade, da diese fehlende Kabelführung das schöne Holzdesign etwas „zerstört“. Ich habe mir mit einem Kabelbinder beholfen.

Aukey Holzlampe Kabelschlaufe

Mithilfe eines Kabelbinders habe ich das Stromkabel an der Lampe angebracht. Nicht schön, aber praktisch.

Stabile Lampe mit festem Stand und schönem, hellen Licht

Zur Lampe selbst kann ich bisher nur Gutes zu sagen: Sie bietet drei Helligkeits- und vier Temperaturstufen, die sich mithilfe zweier Knöpfchen einstellen lassen. Vor allem die wärmeren Farbtemperaturen produzieren ein angenehmen Licht, das auch zum Einschlafen geeignet ist. Leider gibt es hierfür keinen automatischen Ausschaltmechanismus. Und zum Arbeiten ist die Lampe ebenfalls geeignet, da sie hell genug ist.

Aufgrund ihrer Holzkonstruktion ist die Aukey-Lampe äußert stabil und standfest. Da wackelt nichts, so schnell dürfte sie also nicht kaputt gehen. Zum Glück sind meine Kinder schon etwas älter, sodass in dieser Hinsicht nichts zu befürchten ist.

Apropos defekt: Gut gelöst ist ein möglicher Austausch des Leuchtmittels, sprich der LED-Lampe, die per Magnethalterung in der Innenseite des Lampenkopfs befestigt ist und sich problemlos austauschen lässt.

Anzeigenlink: Die Aukey Holzlampe gibt es derzeit bei Amazon für rund 30 Euro zu kaufen.

AVM Fritzbox 7590

AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

Ich habe heute auf Facebook die Ankunft meiner neuen Fritzbox mit dem Zusatz 7590 von AVM verkündet:

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=10213627624226318&set=a.1062659608128.10478.1275092640&type=3

Zu diesem Zeitpunkt war der WLAN-Router, wie ihr unschwer erkennen könnt, noch nicht am Stromnetz angeschlossen geschweige denn eingerichtet und „Ready to surf“.

Lesetipp: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Vor dem Einrichten hatte ich ein bisschen Schiss, denn dann hieß es erst einmal – so dachte ich zumindest – Zugangsdaten suchen. Doch zum Glück ist dem nicht so.

Denn für den quasi übergangslosen Umzug von einer Fritzbox auf die nächste – in meinem Fall von der Fritzbox 7430 auf die 7590 – reicht eine einfache Datensicherung sämtlicher Einstellungen des alten Routers („System“, „Sicherung“, Sichern“) und das Wiedereinlesen auf dem neuen Router.

Lesetipp: Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

Hierzu muss man lediglich die neue Fritzbox am Stromnetz anschließen, das DSL-Kabel in die zugehörige Buchse stecken, warten, bis die WLAN-Einheit aktiv ist und sich mithilfe der beiliegenden Notiz-Karte per Wifi und Login am Router anmelden.

Einrichten des neuen Routers mithilfe der Sicherungsdatei

Anschließend wird man automatisch darauf hingewiesen, dass man beim Einrichten der neuen Fritzbox unterstützt wird. Da wir eine Sicherungsdatei erstellt haben, beenden wir diesen Vorgang per Mausklick auf „Abbrechen“.

Innerhalb der Sektion „Assistenten“ klickt ihr auf „Einstellungen sichern und wiederherstellen“, wählt dort „Wiederherstellen“ aus und klickt auf „Weiter“. Wählt die Sicherungsdatei aus, gebt das Kennwort ein, übernehmt die voreingestellte Option „Alle Einstellungen wiederherstellen“ und klickt auf „Wiederherstellen“.

Fritzbox wiederherstellen

Nun werdet ihr dazu aufgefordert, am angeschlossen Telefon eine Ziffernkombination einzugeben, was natürlich nicht geht, da ja noch keinerlei Geräte mit der neuen Fritzbox verbunden sind. Drückt daher alternativ eine beliebige Taste an der neuen Fritzbox und bestätigt das am Rechner mit OK.

Die Daten werden nun blitzschnell eingelesen und ihr könnt selektiv festlegen, welche Daten übernommen werden sollen. Am besten klickt ihr auf „Alle Einstellungen auswählen“, dann erfolgt die Einrichtung der Fritzbox auf einen „Rutsch“.  Ein Mausklick auf „Übernehmen“ startet das Einrichten des WLAN-Routers mithilfe der Sicherungsdatei.

Sobald der Vorgang abgeschlossen wurde, könnt ihr euch sofort an der neuen Fritzbox anmelden und seit bis auf wenige Ausnahmen wieder mit euren Daten angemeldet. Möglicherweise müsst ihr noch euer DECT-Telefon erneut mit der Fritzbox verbinden. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem zugehörigen Beitrag.

Fritzbox wiederhergestellt

 

iPhone 8-Konezpt (Quelle EverythingApplePro)

Was zum Apple iPhone 8 bisher alles bekannt zu sein scheint

Ich beteilige mich ja schon eine ganze Weile nicht mehr an Gerüchten rund ums Apple iPhone. Das sollen andere machen. Jetzt aber, mit dem näher Rücken der baldigen Vorstellung des iPhone 8 (die Rede ist vom 12. September) und dem dazu gehörenden Erscheinungsdatum mache ich mal eine Ausnahme.

Denn das iPhone begeht dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen, und ich habe mir am 14. November 2007, also eine Woche nach Deutschlandstart, das schicke Apple-Handy geholt – und bin seitdem bis auf eine kurze Auszeit dabei geblieben. Ein guter Grund also, mich mal wieder ein bisschen als Gerüchtekoch zu betätigen. Und los geht die wilde Hatz.

Das iPhone-8-Design: Randlos, homebutton-los, mit Gesichtserkennung

Beim Design geht Apple offensichtlich neue Wege. So soll das iPhone 8 ganz ohne Rand auskommen, wie es der Wettbewerber aus Fernost ja schon eine ganze Weile vormacht. Wird ja auch Zeit, dass Cupertino diesbezüglich etwas ins Portfolio aufnimmt.

Was sich aufs Aussehen ebenfalls auswirken wird: Der Wegfall des Home-Button (inklusive Touch-ID). Wer sich jetzt spontan fragt, wie man dann künftig das iPhone ohne eintippen einer PIN entsperrt, dem sei gesagt: Die Apple-Ingenieure haben sich mit dem Thema Gesichtserkennung beschäftigt. Soll heißen: Man schaut künftig in die Kamera des iPhone 8, und schwups, befindet man sich direkt in iOS. Sehr schick, wenn’s dann so kommt (und funktioniert).

Darüber hinaus ist von einem geplanten Glasgehäuse die Rede, dass dem iPhone 8 seinen nötigen Glanz und seine nötige Eleganz verleihen soll. Da kann man nur hoffen, dass sich das nicht negativ auf die Bruchempfindlichkeit auswirkt.

iPhone-8-Hardware: Ciao, IPS-Display, hello, OLED-Bildschirm

Einen weiteren wichtigen und überfälligen Schritt geht Apple wohl in Sachen Bildschirm: So wird man sich in Cupertino endlich von der IPS-Bildschirmtechnik verabschieden und dafür künftig OLED-Displays verbauen. Diese würden für eine längeren Akkulaufzeit sorgen und eine bessere Darstellungsqualität garantieren. Schließlich macht es Apple mit seiner Watch vor, dass sie mit der OLED-Technik zurecht kommen.

Größentechnisch soll das iPhone 8 einen Bildschirm beherbergen, der eine Diagonale von 5,8 Zoll aufweist, und das bei einer effektiven Rahmengröße von 4,7 Zoll. Hierfür wird auf vor allem auf die untere Leiste verzichtet, in der ja momentan noch Home-Button/Touch-ID und die Lautsprecher stecken.

iPhone-8-Ausstattung: Mehr Speicher und drahtloses Qi-Laden

Gerüchten zufolge wird das iPhone 8 nur noch in zwei Speichergrößen zu haben sein: die kleine Variante mit 64 Gigabyte und die große mit 256 GB. Das ist in Zeiten von intensiver Cloudnutzung sicherlich eine vernünftige Entscheidung. Allerdings gibt es auch Quellen, die ein Modell mit 512 GB für möglich halten.

Andere Hersteller machen es schon länger vor: Das drahtlose Laden des Akkus. Mit der Einführung des iPhone 8 sollen auch endlich Apple-Anwender in den Genuss dieser komfortablen Technik kommen. Allerdings gibt es Gerüchte, dass Apple dabei auf den deutlich langsameren Qi-Ladestandard der ersten Generation setzt, anstatt auf die schnellere Version 1.2. Wir werden sehen.

iPhone-8-Software: iOS 11 mit neuen Features

Klar, dass das iPhone 8 mit der neuesten Software ausgestattet sein wird, also mit iOS 11, das im Herbst verfügbar sein soll. Zu den Highlights der nächsten iOS-Generation zählen ein komplett neuer App-Store, ein rundherum überarbeitetes Kontrollzentrum, neue Video- und Fotoformate, eine ganz neue Filemanager-App und vieles mehr. Auch neu wird die Möglichkeit sein, Apps rund um die Themen Virtual Reality und Machine Learning auf dem iPhone 8 zu nutzen.

iPhone-8-Preise: Jenseits der 1.000 Dollar/Euro wird es wohl kosten

iPhone-8-Anwender werden wohl tief in die Tasche greifen müssen. So ist die Rede von über 1.000 Dollar für das Modell mit 256 Gigabyte. Da heißt es schon mal: Sparen für die nächste iPhone-Generation.

AVM Fritzbox 7590

Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Letzte Woche hatte ich es angekündigt: Ich werde wieder einmal ein Videotraining für video2brain/LinkedIn Learning erstellen. Während des Skype-Chats mit dem zuständigen Kollegen nahm der ursprüngliche Plan eine etwas andere Wendung als angenommen. Und so sieht die neue Vereinbarung aus:

1. Ich werde nicht nach Graz reisen, sondern das Videotraining in meinem Homeoffice durchführen. Das erfordert sicherlich die ein oder andere vorbereitende Maßnahme (wie das Sicherstellen einer bestmöglichen Raumakustik), bedeutet aber für mich: Kein Reiseaufwand und eine erhebliche Zeitersparnis. Obwohl Graz ja immer eine Reise wert ist.

2. Anstatt des Themas „Home-Cloud für kleinere Firmen und Agenturen“ werde ich „Alles zum Thema Fritzbox“ videotrainings-technisch aufbereiten. Das ist auch ein sehr schönes und vor allem dankbares Sujet, da ich (a) langjähriger Fritzbox-Anwender bin und (b) die installierte Basis an Fritzbox-Routern sicherlich ein hohes Interesse an solch einem Videokurs zur Folge haben wird.

Lesetipp I: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox remote mit MyFritz-Dienst steuern und verwalten

Videoworkshop am Beispiel Fritzbox 7590

Das bedeutet für mich zweierlei: 1. Ich werde mich noch intensiver als sonst mit der Fritzbox beschäftigen und mich 2. von AVM unterstützen lassen. Punkt 2 ist zum Teil schon erledigt, da ich heute Morgen mit der Pressestelle von AVM telefoniert habe. Die zuständige Kollegin hat mir zugesichert, leihweise eine Fritzbox 7590 zur Verfügung zu stellen.

Dabei handelt es sich um die legitime Nachfolgerin der Fritzbox 7490, ein WLAN-Router mit einer hohen Nutzerbasis. Daher kann man davon ausgehen, dass viele Anwender von dem Videotraining am Beispiel der Fritzbox 7590 profitieren werden.

Fritzbox-Infos auf dem IT-techBlog aus erster Hand

Was liegt angesichts des geplanten Videotrainings näher, als auf diesem Blog das Thema Fritzbox ausführlich zu begleiten. Wie bereits erwähnt, bin ich seit mehr als 10 Jahren Anwender des AVM-Routers, daher finden sich auf diesem Blog zahlreiche Beiträge, die sich allesamt mit der Fritzbox beschäftigen. Daher stelle ich heute die interessantesten Beiträge vor, möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Informationen nicht mehr alle ganz taufrisch sind.

Aber selbst wenn die Software heute ein wenig anders aussieht, die Funktionen und Beschreibungen sind in vielen Fällen noch gültig. Und ich werde die zu aktualisierenden Infos sukzessive erneuern und ergänzen. Sobald die Fritzbox 7590 bei mir angekommen und installiert ist.

Eine chronologische Auswahl an Fritzbox-Blogbeiträgen

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Howto: Per Fritzbox 7390 und DECT-Telefon iCloud- und Google-Kontakte anrufen

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Mehr Reichweite mit Macbook Pro und Fritzbox WLAN

Neue WLAN-Funktionen der Fritzbox im Expertenmodus

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

 

Fritzbox 7430

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

Komoot - Startscreen

Warum ich die Navi-App Komoot zum Radfahren und Wandern toll finde [Review]

Es herrscht Ferienzeit in Bayern, und so habe ich in der ersten Woche eine kurze Fahrradtour mit meinem Sohn Paul unternommen. Dabei haben wir auf dem Weg nach Ohlstadt nahe des Staffelsees stattliche 140 Kilometer überwunden (gerundet).

Während dieser zweitägigen Radtour habe ich mal wieder nach längerer Zeit die sehr gute Navi-App Komoot eingesetzt, die uns wirklich tolle Dienste geleistet hat. Und das aus verschiedenen Gründen.

Komoot erlaubt das selektive Anpassen von Touren

Komoot - richtige Option auswählenZum einen besteht bei der Planung einer Route die Möglichkeit, die gewünschte Streckenführung mithilfe geeigneter „Tricks“ günstig zu beeinflussen. Dazu gehört beispielsweise die Option, anstatt „Fahrrad“ „Fahrrad mit Schotter“ auszuwählen, was Komoot dazu bewegt, eine eher autofreie Route vorzuschlagen.

Des weiteren kann man bestimmte Wegpunkte bestimmen, die man während der Tour anfahren möchte, und das sogar direkt mittels Fingertipp auf der vorgesehenen Strecke. Auch das beeinflusst die Streckenführung. So sucht man sich eben genau die Route aus, die einem am sympathischsten oder sinnvollsten oder ruhigsten erscheint. Indem man möglichst große, sprich Bundesstraßen und ähnliche Hauptverkehrsadern ausschließt.

Komoot - Wegpunkte hinzufügen

Speichern inklusive für spätere Zwecke

Sobald man die Tour geplant hat, lässt sich diese für spätere Zwecke speichern, was sehr praktisch ist. So kann man die Streckenführung in Ruhe planen, bevor man sich auf Reisen begibt. Aber auch für eine erneute Tour ist die Speicherfunktion sehr gut geeignet.

Fahrradhalterungstipp: Für das Befestigen meines iPhone während einer Radtour setze ich auf die erprobte und sehr zuverlässige Technik des Morpheus Labs M4 BikeKit. Dabei handelt es sich um eine Hülle, in der das Handy einen sicheren Halt findet und eine Halterung fürs Bike, die mit einem sehr starken Magnet ausgestattet ist. Das ist eine wirklich praktikable Lösung für das Apple-Smartphone. Regnen sollte es in meinem Fall allerdings nicht, da ich das optional erhältliche Raincover nicht besitze.

Tourenvorschläge anhand des aktuellen Standorts

Komoot - Routen entdeckenSchön an Komoot sind zudem die zahlreichen Routenvorschläge, die innerhalb der App vorzufinden sind. So lädt die Sektion „Entdecken“ zum Schmökern und Ausfindig machen ein, und das anhand des aktuellen oder eines bestimmten Standorts. Je nach Mobilität kann man dann noch festlegen, in welchem Radius die Tour liegen darf.

Auf diesem Weg habe ich letzte Woche eine Wandertour durch die Starzlachklamm gefunden, die ich dann mit meinen Kindern von Sonthofen aus gegangen bin. Ohne Komoot hätten wir diese tolle Tour wohl gar nicht gefunden.

httpss://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10213415814651211&id=1275092640

Praktisch an Komoot ist natürlich auch die Möglichkeit, gefahrene oder gegangene Touren im Nachgang mit anderen via Facebook oder anderen sozialen Medien zu teilen. Aber das können alle anderen Navi-Apps ja schließlich auch.

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Meine Gesangs-Gitarren-PA-Anlage: TC-Helicon Voicesolo FX150 [Review]

Ich besitze schon eine ganze Weile eine Mini-PA-Anlage für Gitarre und Gesang. Und da ich mittlerweile ausreichend Erfahrungen damit sammeln konnte, folgt an dieser Stelle mein ultimativer „Experience Guide“.

Das Ding, um das es geht, nennt sich Voicesolo FX150 und stammt vom US-Anbieter TC-Helicon. Es vereint zahlreiche Funktionen in einem Gerät, und das macht es für mich als Solokünstler zu einer äußerst attraktiven Alternative zu herkömmlichem PA-Equipment, das ja aus einer Vielzahl von Geräten wie Mischpult, Verstärker und Lautsprechern besteht. Aber der Reihe nach.

httpss://www.instagram.com/p/BXCrvHaF1-0/?taken-by=mhuelskoetter

In Sachen Leistung bietet der Voicesolo FX150 satte 150 Watt, womit sich mittelgroße Räume problemlos beschallen lassen. Zwar ist das Gerät eigentlich als persönlicher Monitor konzipiert, aber es lässt sich genauso gut als Lautsprecher während eines Auftritts einsetzen. Dazu später noch mehr.

Anschlusstechnisch alles da: XLR, Klinke und mehr

TC Helion Voicesolo FX150 Rückseite mit KabelnAnschlusstechnisch ist alles vorhanden. So befinden sich auf der Rückseite des PA-Monitors vier große Anschlüsse, zwei für Gitarre und/oder Mikro und zwei für den Anschluss an eine vorhandene PA-Anlage. Letztere habe ich aus genannten Gründen noch nicht verwendet, sie sollen aber gute Dienste leisten.

Bei den oberen beiden Anschlüsse für Gitarre und Mikro handelt es sich um kombinierte XLR-/Klinke-Buchsen, sodass man frei in der Wahl der Anschlussmöglichkeiten ist. Egal also, ob man an beiden Buchsen XLR-Mikros anstöpseln will oder zwei Gitarren oder – so wie ich – eine Kombination aus Mikrofon und Gitarre – der Voicesolo FX150 bietet genug Kombinationsmöglichkeiten für kleinere Bands und Solokünstler (daher wohl auch der Name des PA-Monitors).

Voicesolo FX150: inklusive Hi-Z und Phantomspeisung

TC Helion Voicesolo FX150 Rückseite Hi-Z-SchalterAchten muss man beim Anschließen von Gitarre und Gesangsmikro, dass die obere Buchse mit einem sogenannten Hi-Z-Schalter versehen ist, womit sich die Gitarre zusätzlich verstärken lässt.

Das ist vor allem dann praktisch, wenn man wie ich ein Instrument sein Eigen nennt, das lediglich mit einem passiven Pick-Up ausgestattet ist, also ohne eigene Stromversorgung. Mit dem Hi-Z-Schalter versorgt man die Gitarre mit ein wenig mehr „Bumms“, also mehr Lautstärke.

Das gilt übrigens auch für den Schalter „+48V“, der eine Phantomspeisung ermöglicht. Damit lassen sich kompatible Gesangsmikros entsprechend verstärken. Der +48V-Schalter hat Einfluss auf beide XLR-/Klinke-Buchsen.

TC Helion Voicesolo FX150 Rückseite Phantom-Schalter

Mischpult und Voicekompressor sind ebenfalls vorhanden

TC Helion Voicesolo FX150 Vorderseite SteuerpultDoch was wäre so eine Mini-PA-Anlage ohne das passende Mischpult wert?! Genau, nix! Daher weist der Voicesolo FX150 auf der Vorderseite ein Schaltfeld auf, mit dem sich der PA-Monitor vollständig einstellen lässt.

Es handelt sich um einen 3-Wege-Equalizer, mit dessen Hilfe Höhen, Mitten und Tiefen angepasst werden können. Besonders interessant, vor allem für Sänger, ist die Taste „Vocal Tone“, mit der das angeschlossene Mikro einen zusätzlichen Equalizer spendiert bekommt. Damit wird mittels Kompressor, De-Esser und Gate die Gesangsstimme deutlich verbessert, ohne dass man manuell eingreifen muss.

Darüber hinaus hat TC-Helicon dem Voicesolo FX150 eine Reverb-Funktion spendiert, mit der je nach Umgebung ein passender Hall-Effekt eingestellt werden kann. Hierfür stehen neun unterschiedliche Effekte wie große Halle, kleiner Raum, etc. zur Verfügung.

LEDs sorgen für bessere Übersicht und mehr Komfort

Toll an dem Schaltfeld sind auch die Lämpchen, die unterschiedliche Funktionen übernehmen. Sobald ein Instrument oder Mikro am entsprechenden Kanal angeschlossen wird, leuchten seine Lämpchen auf, was die Bedienung gerade bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich verbessert. Und sollte man die Regler falsch einstellen, wird das mithilfe eines roten Aufleuchtens angezeigt. Damit ist ein Übersteuern nahezu unmöglich.

Der Voicesolo FX150 wird übrigens mit lediglich zwei Knöpfen regelt: Der „Edit“-Regler ist für die einzelnen Funktionen wie EQ und Lautstärke der Kanäle zuständig, und mit dem Master-Knopf wird die Gesamtlautstärke des Monitors eingestellt. So kann man Gitarre und Mikro separat einpegeln, hat aber gleichzeitig die Möglichkeit, die Lautstärke des Voicesolo FX150 mit einem einzigen Knopf anzupassen.

TC Helion Voicesolo FX150 Regler

Ach ja: Die Mini-PA-Anlage von TC-Helicon lässt sich sehr bequem am Mikroständer befestigen, sodass man während des Auftritts permanent Zugriff auf den Lautsprecher hat. Und wer das Gerät am Boden oder weiter oben auf einem passenden Ständer platzieren will, der kann das ebenso tun.

Der Voicesolo FX150 kann übrigens dank seiner Stereobuchse auf der Rückseite auch als ganz normaler Lautsprecher genutzt werden. Damit kann man entweder Zuhause Musik hören oder auf der Bühne ein Smartphone oder MP3-Player anstöpseln und die Spielpausen mit Hintergrundmusik überbrücken.

Fazit: Ich bin mit dem Voicesolo FX150 so richtig zufrieden, denn er bietet für relativ wenig Geld (z.B. 300 Euro bei Amazon) eine ganze Menge (Klang)Leistung und Funktionen auf engstem Raum. Und das bei gerade mal 3 kg Lebendgewicht, was für mich ein weiteres Kaufargument war. Damit mutiert der Voicesolo FX150 in Kombination mit der separat erhältlichen Transporttausche nämlich zu einem tragbaren, mobilen Bühnenmonitor.

iCodis CB-400 von vorne

iCodis CB-400: Videobeamer für unterwegs mit interessanten Features

Disclaimer: Dieser Videobeamer wurde mir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Daran waren keinerlei Vorgaben verknüpft und hat mein Urteil auch in kleiner Weise beeinflusst.

Wer findet das nicht schick: Den eigenen Videobeamer stets zur Hand zu haben, auf Reisen, im Garten oder sonst wo. Denn egal, ob eine Kundenpräsentation ansteht oder das nächste WM-Quali-Spiel wie heute Abend gegen den Angstgegner San Marino – mit einem tragbaren Projektor wie dem iCodis CB-400 ist die Videoprojektion nicht weit entfernt. Doch was taugt dieses preislich interessante Gerät?

Die technischen Details sind angesichts der 400 Euro, die auf Amazon für den iCodis-Beamer zu bezahlen sind, durchaus interessant: 500 ANSI Lumen Lichtstärke, ein Kontrastverhältnis von 10.000: 1 und eine Ladekapazität des eingebauten Akkus von 10.000 mAh lassen bereits erahnen, dass der Projektor durchaus was kann. Darauf deutet auch seine maximale Auflösung von 1080p hin.

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Nützliches USB-C-Macbook-Zubehör von Aukey

Disclaimer: Das USB-C-Zubehör wurde mir zu Testzwecken von der Firma Aukey kostenlos zur Verfügung gestellt.

Es hat sich ja möglicherweise schon bei dem ein oder anderen Leser dieses Blogs herumgesprochen: Seit dem 3. Dezember 2016 bin ich glücklicher Besitzer eines der neuen MacBook Pro-Modelle mit eingebauter Glasleiste, besser unter der Bezeichnung Touch Bar bekannt.

Nun, da sich an diesem schicken und leichtgewichtigen Notebook nur noch USB-C-Anschlüsse befinden, ist der ein oder anderen USB-C-kompatible Adapter vonnöten, um einen HDMI-Monitor, ein Ethernet-basiertes NAS-System oder andere USB-C-Komponenten mit dem Apple-Laptop zu verbinden.

Aus diesem Grund habe ich mir diverses Aukey-USB-C-Zubehör zuschicken lassen, um dieses auf ihre Apple-Tauglichkeit hin zu überprüfen. Dieses kostenlose Überlassen seitens der Firma Aukey hat selbstverständlich keinen Einfluss auf meine Bewertungen.

AUKEY USB-C Ladegerät mit 42Watt

Aukey USB-Ladegerät mit 42 WattKlar, zum Macbook Pro gibt es ein eigenes Ladegerät für die Steckdose, aber das ist relativ schwer und klobig und bietet eben nur einen USB-C-Port für das Laden des Notebooks.

Mit dem 42 Watt starken USB-C-Ladegerät von Aukey bekommt man hingegen einen leichteren und kleineren Stromadapter, der obendrein zwei herkömmliche USB-Buchsen aufweist. Damit kann ich gleichzeitig mein iPhone und weitere Geräte mit dem Stromadapter laden.

Allerdings sollte man dabei beachten, dass der Adapter insgesamt nur 42 Watt Ladeenergie liefert. Damit benötigt das Füllen des Macbookakkus im Vergleich zum 61-Watt-Stromadapter von Apple deutlich mehr Zeit. Vor allem dann, wenn zwei weitere Geräte am Aukey-Ladeadapter hängen.

AUKEY USB-C-HDMI-Konverter

Aukey USB-C-HDMI-KonverterWer wie ich einen HDMI-tauglichen Monitor oder Fernseher sein Eigen nennt, der benötigt einen passenden Adapter. Zwar habe ich mir Anfang Dezember 2016 so einen All-in-One-Hub zugelegt, aber eine reine USB-C-HMDI-Lösung ist auch schön.

Zumal ich den HooToo-Adapter auf Reisen dabei habe und der sich daher meist in meinem Equipment-Koffer befindet. Damit bleibt der aus Aluminium gefertigte Aukey-HDMI-Adapter fest an meinem Philips-Bildschirm montiert, der ab sofort als mein zweites Ausgabegerät fungiert.

AUKEY USB-C-Ethernet-Hub

Aukey USB-C-Ethernet-HubSchon ganz bald steht wohl ein NAS-System-Praxisbeitrag an, den ich verfassen werde. Und genau für diesen Zweck hat Aukey einen schlanken USB-C-Ethernet-Hub im Programm, mit dessen Hilfe ich den NAS-Speicher an meinem Macbook anschließen kann.

Neben dem RJ45-Port bietet der kleine Adapter drei herkömmliche USB-Anschlüsse. Damit kann ich gleichzeitig mein iPhone laden oder weitere USB-kompatible Geräte am Macbook anschließen.