Digitalisierung in der Gastronomie: Wie Betriebe Sicherheit und Effizienz verbinden

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Die Gastronomiebranche in Deutschland steht zunehmend unter Druck: Durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und wachsende Erwartungen der Gäste haben viele Betreiber Schwierigkeiten, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Gleichzeitig schreitet auch die Digitalisierung voran, und mit ihr die Notwendigkeit, betriebliche Abläufe effizient und sicher zu gestalten. Denn leistungsfähige digitale Systeme können bei gutem Schutz vor Cyberangriffen den entscheidenden Unterschied machen und kritische Prozesse benutzerfreundlich steuern.

Digitale Prozesse als Rückgrat eines Betriebs

In modernen Gastronomiebetrieben – egal ob Bar, Café oder Restaurant – greifen zahlreiche digitale Systeme ineinander: Im Marketing spielen die sozialen Medien und eine eigene, gut designte Website eine wichtige Rolle. In der Küche selbst gibt es zahlreiche digital steuerbare Gadgets wie etwa programmierbare Kochtöpfe, im Lager helfen sogenannte Warenwirtschaftssysteme. Und auch in Bereichen wie Personalverwaltung, Buchhaltung oder Analysen können digitale Instrumente eingesetzt werden.

Der Deutsche Hotellerie- und Gastronomieverband DEHOGA sieht großen Handlungsbedarf bei Technologien wie Online-Reservierungen, Lieferplattformen und digitalen Bezahlsystemen, welche neue Chancen für Vermarktung und Effizienz bieten. Gleichzeitig gebe es aber viele Betriebe, die noch Nachholbedarf bei digitalen Prozessen haben. Entscheidend seien dabei klare Strategien, um Digitalisierung nicht nur punktuell, sondern ganzheitlich im Betrieb zu verankern.

Effizienz durch integrierte Systemlandschaften

Unternehmer, die über Investitionen in digitale Systeme nachdenken, sollten insbesondere auf Skalierbarkeit und Integrierungsmöglichkeiten achten. Denn: Sind einzelne Programme gar nicht oder nur stellenweise miteinander kombinierbar, kann sich schnell der gegenteilige Effekt einstellen und der Arbeitsaufwand im Alltag sogar steigen. Zudem erhöhen Insellösungen die Komplexität der IT-Landschaft und erschweren eine einheitliche Datennutzung. Eine integrierte Systemarchitektur schafft hier deutlich mehr Übersicht und reduziert Fehlerquellen.

Ein Beispiel für ein solches bereichsübergreifendes digitales System sind etwa moderne All-in-One Kassensysteme. Diese meist cloudbasierten Programme lösen die alte Registrierkasse ab und ermöglichen noch viel mehr als flexible Bezahlmöglichkeiten: So haben sie häufig eine integrierte Tischreservierungsfunktion, bieten einen Überblick über Warenbestände und Tagesumsätze sowie Personalpläne. Durch die zentrale Speicherung ist so eine detaillierte Datenanalyse möglich, was fundierte Entscheidungen möglich macht. Und auch an wachsende Anforderungen eines Betriebs, etwa ein erweitertes Serviceangebot, können diese Systeme angepasst werden.

Sicherheit als zentrale Herausforderung der Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung im Gastronomiebereich rückt natürlich auch die Frage der IT-Sicherheit in den Fokus. Denn je stärker Betriebe digital vernetzt sind, desto größer wird auch die Angriffsfläche für potenzielle Cyberrisiken – und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen werden immer häufiger zur Zielscheibe von Cyberattacken. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nennt als Basiselemente der Sicherheit für kleinere Betreiber unter anderem die Zwei-Faktor-Authentisierung, ausreichenden Virenschutz und Firewalls sowie regelmäßige Updates.

Persönliche Daten aus Buchungssystemen, Zahlungsprozessen oder Umsätzen sind für Angreifer besonders attraktiv, da sie sensible Informationen und direkte Kennzahlen enthalten. Daher sollten Unternehmer beim Kauf unterschiedlicher digitaler Systeme insbesondere darauf achten, dass Sicherheitsstandards von Anfang an integriert sind und durch regelmäßige Sicherheitsupdates ergänzt werden können. Erfolgreich kann die Digitalisierung in der Gastronomie jedenfalls nur dann funktionieren, wenn Effizienzsteigerung, Benutzerfreundlichkeit und IT-Sicherheit gleichermaßen berücksichtigt und konsequent miteinander verbunden werden. So bleiben Unternehmer langfristig wettbewerbsfähig und sind gut gerüstet für eine digitale Zukunft.

Disclaimer: Diesen Blogbeitrag habe ich im Auftrag und im Namen von ICS-digital veröffentlicht.