Oskar Möbert (Siemens) über die Verbindung Mendix und Siemens

Videoblog: „Siemens und Mendix werden voneinander profitieren und lernen“

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Mendix und Siemens pflegen seit letztem Jahr eine ganz enge Beziehung, das wurde auf der Mendix World 2019 an vielen Stellen klar. Warum das so ist, was Mendix- und Siemens-Kunden davon haben und warum Low-Code für Siemens auch ein Teil der Firmenstrategie ist, hat mir Oskar Möbert im Interview erzählt.

Wenn ein IT-Schwergewicht wie Siemens eine Firma wie Mendix für 600 Millionen Euro übernimmt, hat das sicherlich gewichtige Gründe. Ein wesentlicher davon ist laut Oskar Möbert „dieses eine fehlende Element im Siemens-Portfolio“. Denn in Ergänzung zum IIoT-Betriebssystem MindSphere, auf dessen Basis sich Industrieanwendungen entwickeln lassen, war das Münchner Unternehmen auf der Suche nach einer passenden Low-Code-Lösung. Und die konnte Siemens mit dem Kauf von Mendix erfolgreich abschließen, da deren Low-Code-Plattform laut Herrn Möbert die technisch kompatibelste Lösung am Markt schien.

Hinzu kommt ein Innovationsgrad seitens Mendix, der am Markt seines Gleichen sucht, wie Oskar Möbert anfügt. Aber auch die Benutzeroberfläche der Mendix’schen Entwicklerumgebung hat Siemens vollends überzeugt. Doch nicht nur das: Siemens sieht in Mendix viel mehr als nur die Summe seiner Teile, sondern erkennt darin wohl auch für das Unternehmens Siemens zahlreiche Optionen und Chancen. Dazu im nächsten Abschnitt ein bisschen mehr.

„Mendix und Siemens können eine Menge voneinander lernen“

Bei der Übernahme eines vergleichsweise kleinen Unternehmens wie Mendix durch einen Platzhirschen wie Siemens stellt sich natürlich die Frage: Wie geht es mit dem Akquisitionspartner weiter? Bleibt die Marke erhalten? Bleibt die gekaufte Firma mittel- bis langfristig am Markt oder verschwindet sie vollständig im „Mutterschiff“? Diese Fragen konnte Oskar Möbert während unseres Gesprächs mit einem klaren JA beantworten, da beide Unternehmen noch eine ganze Menge voneinander lernen können und miteinander vorhaben.

Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist unter anderem die sehr große Entwicklergemeinschaft von mehr als 85.000 aktiven Low-Code-Entwicklern. Zudem will Siemens mit seinen mächtigen Vertriebstools und -möglichkeiten dafür sorgen, dass Mendix mit Low-Code noch erfolgreicher sein kann als ohnehin schon. Was für Siemens bei der Kaufüberlegung ebenfalls eine große Rolle spielte sind die Möglichkeiten der Low-Code-Plattform, die Siemens exklusiv für die eigenen digitalen Transformationsbemühungen zur Verfügung steht. Und da gerät Oskar Möbert geradezu ins Schwärmen:

„Es ist wirklich toll mit den Kollegen [von Mendix] zusammenzuarbeiten. […] Schon heute laufen Mendix-Applikationen auf MindSphere“, was er angesichts der kurzen Zeit nicht unbedingt für möglich gehalten hätte.

Siemens und Mendix sind noch lange nicht am Ende

Betrachtet man die Ankündigungen auf der Mendix World, so wird für Oskar Möbius schnell klar: Da kommen noch tolle Dinge auf die gemeinsamen Kunden zu. Ob das die erweiterten KI-Funktionen der Mendix-Plattform sind oder die nativen Mobile-Apps – von den aktuellen und künftigen Innovation von Mendix wird auch Siemens als Unternehmen profitieren. Und das macht Oskar Möbert stolz und glücklich, dank der Zusammenarbeit mit Mendix all diese Techniken und Möglichkeiten auch mit MindSphere nutzen zu können.

Das vollständige Video mit Oskar Möbert

Disclaimer: Dieser Videoblogbeitrag ist im Auftrag von Mendix entstanden. Bei der Ausgestaltung hatte ich nahezu freie Hand.

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