Umfrage zeigt: VPN-Services fördern ein sicheres Internet und demokratische Strukturen

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Spricht man über das “freie Internet”, dann muss man leider konstatieren: die virtuelle (und politische) Demokratie befindet sich leider im Sinkflug. Das lässt sich unter anderem an einer Zunahme von VPN-Diensten ablesen. Denn diese Internet-Services mit ihren zahlreichen Servern, die einen störungsfreien und unbegrenzten Zugang ins Internet erlauben, befinden sich deutlich im Aufschwung. In diesem Beitrag sehe ich mir die Gründe hierfür genauer an. Basis ist ein Blogbeitrag des VPN-Dienstes Surfshark, in dessen Auftrag dieser Beitrag entstanden ist. Die Zahlen selbst stammen von Statista sowie aus dem Global VPN Usage Report 2020.

Sieht man sich die Länder an, in denen ein großes Interesse am Thema VPN vorherrscht, sind das vor allem Staaten, in denen Demokratie und demokratisches Internet gerade auf der Strecke bleiben. Dazu gehören unter anderem die Elfenbeinküste, Turkmenistan, der Iran und China. Dort und anderswo sind Menschen auf das Internet als Informationsplattform massiv angewiesen, die aber gleichzeitig teilweise massiv beschränkt wird.

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Das freie Internet ist essentiell für demokratische Strukturen

Aber auch andere Länder, in denen die politische Situation gemäßigter scheint, setzen im größeren Stil auf VPN-Dienste. Dazu gehören Indonesien (60%), Indien (45%), Südafrika (37%) und Vietnam (35%). Interessant in diesem Kontext ist auch die Tatsache, dass demokratisch geführte Länder wie die Niederlande und Australien von 2017 bis 2020 eine Zunahme an VPN-Services um 76 bzw. 69 Prozent erfahren haben.

VPN-Nutzung pro Land

Aber auch die aktuelle Situation rund um die Covid-19-Pandemie hat das Interesse an VPN-Services zunehmen lassen. So zeigen Statistiken aus Italien, den USA und Spanien, dass gerade die Zunahme an Homeoffice-Arbeitenden die Nutzung des Internets massiv verändert hat. Sei es, um sicher und ungestört von Zuhause aus ins Internet zu gehen, oder um Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Video komfortabler nutzen zu können. So oder so, VPN-Dienste wie Surfshark gehören wohl zu den Gewinnern der Pandemie.

VPN-Nutzung pro Land während der Anfänge der Corona-Pandemie

Jüngere Anwender nutzen bevorzugt VPN-Services, und das mobil und stationär gleichermaßen

Sieht man sich die demografischen Zahlen genauer an, fallen interessante Dinge auf. So nutzen vorwiegend jüngere Menschen VPN-Services. So zählen Anwender bis zu 37 Jahren hauptsächlich zu den Kunden, nämlich insgesamt etwa drei Viertel aller VPN-Nutzer. Menschen hingegen im Alter von 56 bis 64 Jahren kommen gerade einmal auf unter 20 Prozent. Und klar, dass diese Anwender VPN-Angebote tendenziell oft nutzen. Die Rede ist von wöchtentlich (41%) bis mehrmals die Woche (36%). Die Minderheit nutzt VPN-Verbindung eher selten (23 Prozent).

VPN-Nutzung nach Alter

Interessant am Nutzerverhalten ist auch die Verteilung von mobilen und stationären Endgeräten. Beide halten nämlich mit 64% (mobil) und 62 Prozent (Desktop) fast die Waage. Klar, VPN-Dienste werden oft für das Streamen von Videoinhalten im Ausland genutzt. Bei der heimischen Nutzung am PC oder Notebook steht eher der sichere VPN-Internetzugang im Vordergrund.

Gründe für VPN: sichere Hotspots, anonymes Surfen und mehr

Doch aus welchen anderen, bisher nicht genannten Gründen geben Menschen Geld für VPN-Dienste aus? Nun, auch darüber gibt der Global VPN Usage Report 2020 genau Auskunft. So finden sich dort auf die Frage nach möglichen Gründen der VPN-Nutzung folgende Schwerpunkte:

  • Schutz von öffentlichen WLAN-Zugängen (Hotspots): 51%
  • anonymes Webbrowsen: 44%
  • abhörsichere Kommunikation: 37%
  • erweiterter Zugang zu Unterhaltungsmedien: 22%
  • usw.

Diese Liste zeigt vor allem eins: Internetanwender sorgen sich um ihre Sicherheit und den Schutz ihrer Daten, relativ unabhängig von dem Land, in dem sie leben oder sich gerade aufhalten.

Für VPN-Kunden sind schnelle Server und einfache Bedienung King!

Abschließend lässt sich sagen, dass das Thema VPN einen immer größeren Raum einnimmt, und das aus genannten und weiteren Gründen. Daher sollten Anbieter von VPN-Services ein Augenmerk darauf legen, worauf Anwender bei der Auswahl ihres bevorzugten Dienstes vor allem achten. Das sind im Einzelnen:

  • zuverlässige, stabile Verbindung zu den VPN-Servern: 54%
  • einfache Bedienung: 54%
  • Geschwindigkeit: 54%
  • Preisgestaltung: 42%
  • Zahl der VPN-Server: 29%
  • Anwendersupport: 21%
  • kostenlose Testphase: 20%

Disclaimer: Diesen Beitrag habe ich im Auftrag von Surfshark Ltd. verfasst und veröffentlicht. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.