IBM z14 ZR1 (links) vs. IBM z14 (rechts)

Rückschau: IBM Z-Roadshow in Frankfurt und München (Teil 1) [Update]

Letzte Woche hat IBM an drei Orten ihre Kunden einzuladen, um über Neues in Sachen Mainframe zu berichten. Genauer gesagt handelte es sich um ein „Major Update“, den die IBM z14 betrifft, bei deren Einführung im Juli 2017 ich ebenfalls zugegen war. Und so durfte ich auch dieses Jahr wieder dabei sein, wie Andreas Thomasch in gewohnt eloquenter Art durch den Nachmittag führte. Und das in Köln, Frankfurt und München.

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Update: Mit Andreas Thomasch durfte ich folgendes Videointerview führen. Weitere Infos dazu gibt es in einem weiteren Blogbeitrag.

Das Frankfurt-Event fand in einem perfekten Ambiente statt, und zwar im Westhafen Pier 1, einer Event-Location, die für diese Art der Veranstaltung bestens geeignet ist. Und die nähere Umgebung war auch nicht wirklich verachtenswert.

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Den Anfang der Z-Sessions machte Christine Axnix, die im Böblinger IBM-Labor arbeitet und dort für das Thema Firmware zuständig ist. Klar, dass sie aus berufenem Munde über die Entwicklung der neuen IBM z14 vom Typ ZR1 berichtete. Schließlich waren die Kolleginnen und Kollegen dort maßgeblich an der Mainframe-Maschine im 19-Zoll-Format beteiligt (und arbeiten bereits an den Nachfolgern dieses Transaktionsrechners).

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Den ersten Schwerpunkt setzte Frau Axnix auf die technischen Details der IBM z14 ZR1, die ich in einem Blogbeitrag bereits zusammengefasst habe.

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Darüber hinaus widmete sie sich auch den maßgeblichen Anwendungsszenarien, zu denen natürlich die Analysen großer Datenmengen gehören. Dabei sind vor allem die Aspekte Datenschutz, Datenzugrifff und Datenteilung von entscheidender Bedeutung. Zu diesen Teilbereichen leisten zahlreiche IBM-Techniken und -Technologien einen wesentlichen Beitrag.

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Zu den offensichtlichsten Neuerungen der IBM z14 ZR1 zählen vor allem zwei Dinge: Zum einen wurde der Formfaktor von 24 Zoll auf 19 Zoll geschrumpft, womit die neue IBM-Mainframe deutlich weniger Platz beansprucht und eine Standard-RZ-Größe bietet. Darüber hinaus lässt sich die IBM z14 ZR1 problemlos erweitern, wofür zweimal acht Höheneinheiten, also 16U zur Verfügung stehen.

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Auf Christine Axnix folgte Gonzalo Muelas Serrano, der über sein Lieblingsthema sprach, nämlich z/VSE.

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Aber auch Linux auf der IBM z14 kommt immer häufiger zum Einsatz, weswegen sich Herr Serrano ebenfalls diesem Thema widmete. Wichtigste Erkenntnisse hierbei: Linux on Z bringt all die Vorteile mit sich, die man von Linux kennt – und darüber hinaus.

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Nach Herrn Serrano stellte Thomas Hanicke das Thema Sicherheit auf und mit Z-Mainframes vor.

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Dabei kam natürlich unter anderem das Thema Pervasive Encryption zur Sprache. Damit soll auf einer IBM-Mainframe ein vollumfänglicher Schutz sichergestellt werden. Dazu gehören Themen wie Krypto-Hardware, Clustering- und Netzwerk-Schutz, sichere Service-Container und Schlüsselverwaltung.

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Für den richtigen Umgang mit den einzelnen Pervasive Encryption-Bereichen hat IBM eigens eine Software entwickelt, die sich IBM zSecure Admin nennt.

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Nach so viel Sicherheit ging es dann um die Frage, ob die Mainframe im 21. Jahrhundert angekommen ist, sprich auch als Cloud-Maschine taugt. Vorgetragen wurde dieses Thema auf sehr unterhaltsame und lockere Art von Tobias Leicher.

Update: Mit Tobias Leicher durfte ich folgendes Videointerview führen. Weitere Infos dazu gibt es in einem weiteren Blogbeitrag.

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Den Abschluss des Frankfurt-Events bildete dann ein Vortrag von Khadija Souissi, die eine Menge über Machine Learning zu berichten hatte. Auch mit Frau Souissi durfte ich ein Videointerview führen.

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Die wichtigste Erkenntnis dieser Techsession lautete: IBM hat ein breites Angebot rund Machine Learning auf der IBM Z-Maschine in petto, das sich vor allem an die Datenbank-Anwendung Db2 unter z/OS wendet. Hierzu gehören Tools wie Db2 for z/OS, Db2 Analytics Accelerator, Data Virtualization Manager for z/OS, Machine Learning for z/OS und QMF for z/OS.

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So bietet beispielsweise der Db2 Analytics Accelerator die Möglichkeit, auf ein und derselben Maschine, nämlich der Mainframe, Datentransaktionen durchzuführen und diese gleichzeitig zu analysieren und bewerten. Damit müssen sämtliche Daten erst gar nicht umständlich von einem auf den anderen Rechner transferiert werden, was enorme Zeit- und Kostenersparnisse mit sich bringt.

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Bemerkenswert an dem Software-Tool „Machine Learning for z/OS“ ist die Tatsache, dass es von IBM Watson auf die Mainframe portiert wurde. Damit stehen die bekannten Funktionen und Sprachen wie Scala, Python und R auf IBM z14 und Co. für Machine Learning zur Verfügung.

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Schick am IBM Data Virtualization Manager for z/OS ist dessen Fähigkeit, nahezu sämtliche Datenformate und -quellen für die Analyse derselben nutzen zu können. Damit lassen sich Machine-Learning-Algortihmen nahezu beliebig auf der Mainframe ausführen.

TIPP: Lesen Sie morgen den zweiten Teil der IBM Z-Roadshow und welche bemerkenswerte Vorträge in München geboten wurden.

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

IBM z14 vom Typ ZR1 und IBM LinuxOne Rockhopper II

IBM Z-Roadshow: Neue Mainframe-Maschinen im Fokus [Video-Update]

So sitze ich wieder einmal im Zug in Richtung Frankfurt, wieder einmal für IBM, wieder einmal der Berichterstattung wegen. Dieses Mal hat mich Big Blue für eine Roadshow gebucht, die sich speziell dem Thema Mainframe widmet. Genauer gesagt: In Köln, Frankfurt und München wird IBM an drei Orten und drei Tagen einem ausgewählten Auditorium zwei neue IBM Z-Rechner vorstellen. Es handelt sich dabei um die IBM z14 mit der Modellbezeichnung ZR1 und um eine neue Linux-Maschine, die sich IBM LinuxOne Rockhopper II nennt.

Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten für zahlreiche Workloads

Die IBM z14 ZR1 weist ein breites Spektrum an möglichen Konfigurationen auf, sodass sich diese Maschine an eine ebensolche breitgefächerte Zielgruppe richtet. Das betrifft zum einen die Zahl an verbaubaren Prozessoren (4, 12, 24 oder 30), die möglichen Speicher-Ausbaustufen (von 64 GB bis 8 TB), die theoretische Zahl an LPARs (bis zu 40), etc. Dies führt insgesamt zu einer maximalen Rechenleistung von 8.000 MIPS unter z/OS.

Damit bietet die IBM z14 ZR1 ausreichend Potential für aktuelle und künftige Anwendungen. Dazu gehören unter anderem: Multi-Cloud-Umgebungen, Big Data-Analysen, KI-Applikationen inkl. Maschine Learning, und so fort.

Neue Techniken und eine kompakte Bauweise kennzeichnen IBM Z

Bei der Entwicklung der beiden Z-Maschine flossen zahlreiche Patente und Technologien ein, die entweder von IBM selbst oder anderen Herstellern stammen. Dazu gehört beispielsweise die IBM Virtual Flash Memory (die Flash Express ablöst), aber auch IBM zHyperLink und eine brandneue ICA Verbindungstechnik zählen zu den Neuerungen der IBM z14 ZR1 und LinuxOne Rockhopper II.

Das Besondere an den neuen Mainframes ist deren kompakte Bauweise. Damit passt eine komplette Konfiguration in einen Standard-19-Zoll-Serverschrank, der damit deutlich weniger Platz und Strom benötigt als die erste Z14-Modellreihe. Interessant an dem Konzept sind auch die „Leerräume“ im 16U-Format, die jederzeit die Möglichkeit bieten, die Speicher- und/oder Rechenkapazität weiter auszubauen.

IBM-Experten on tour: Das erwartet die Roadshow-Teilnehmer

Auf der IBM-Roadshow wird es ausführliche Information rund um IBM z14 ZR1 und LinuxOne Rockhopper II geben. So sprechen die anwesenden Experten über folgende Themen:

  • IBM Z und die digitale Transformation
  • Modernisierung mit z/VSE, Linu und z/VM
  • Sichere Unternehmensdaten
  • Hybride Cloud-Umgebungen mit IBM Z und passenden Schnittstellen
  • Kundenzufriedenheit mithilfe von Analysetechniken

Tweets, Videointerviews und mehr

Klar, dass ich in den Vorträgen sitzen und die wichtigsten Erkenntnisse und Statements via Twitter in die Welt pusten werde. Und im Anschluss an das Event bzw. währenddessen werde ich die Gelegenheit haben, mit den anwesenden Sprechern Videointerviews zu führen und die Ergebnisse dann hier zu veröffentlichen. Freut euch drauf! Ich tue es auf jeden Fall…

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als (Video-)Blogger beauftragt.

Lars Herrmann (IBM) über das große IBM-Z-Event in München

[Video] Lars Herrmann (IBM) über das IBM Z-Event

Anlässlich des großen IBM Z-Events in München habe ich dieses Videointerview mit Lars Herrmann von IBM geführt. Darin spricht er über die große Klammer der Veranstaltung, über die Highlights des Paulo Carvao-Vortrags und über das Kundenfeedback zum Event.

Lars Herrmann kümmert sich bei der IBM um den Bereich Service Solutions für IBM POWER und IBM Mainframes. Er fasst den ersten Vormittag des Z-Events zusammen und verrät auch sonst wissenswerte Details.

„Vertrauen“ ist die Klammer des ersten Z-Vormittags

Zunächst einmal hat mich interessiert, ob es denn eine Klammer gab, mit der sich die vier Vorträge von Martina Koederitz, Martha Benneth, Jutta Rößner und Paulo Carvao zusammenfassen lassen. Und ja, die gab es, nämlich das Thema Vertrauen. Das sei für IBM sehr wichtig, da es ein zentrales Motiv seitens des Marktes und damit auch der Kunden darstelle.

Das hat auch damit zu tun, dass IBM immer mehr dazu übergehe, Kunden nicht etwas zu verkaufen, um zu verkaufen, sondern nur noch das zu verkaufen, was die Kunden auch wirklich kaufen wollen.

IBM z14 bietet vier wesentliche Aspekte: neues Preismodell, verbesserte Verschlüsselung, Machine Learning und offene APIs

Besonders erwähnenswert fand Lars Herrmann den Vortrag von Paulo Carvao, da er die Highlights der neuen IBM z14 kurz und knackig zusammengefasst hat. Dazu gehören ein kaufmännischer und drei technische Aspekte:

Kaufmännischer Aspekt: Mit dem Container Based Pricing ist es erstmals möglich, mit einer kleinen Mainframe-Version zu beginnen und diese dann bei Bedarf größer und größer werden zu lassen. Damit zahlt der Kunde immer nur genau das, was er auch benötigt.

Technischer Aspekt #1: Auf Basis der Pervasive Encryption wird eine umfängliche Verschlüsselung aller Daten gewährleistet, und das, ohne Anwendungen resp. Service Levels zu beeinträchtigen.

Technischer Aspekt #2: Mit der Fähigkeit, Machine Learning-Funktionen auf dem Mainframe-Rechner einzusetzen, können künftig Daten analysiert werden, ohne dass dafür vorher ein bekannter Algorithmus implementiert werden muss.

Technischer Aspekt #3: Mithilfe von offenen Schnittstellen (APIs) lassen sich externe Systeme nahezu beliebig mit der Mainframe verbinden. Damit können beispielsweise mit relativ geringem Aufwand hybride Cloud-Infrastrukturen eingerichtet werden, womit sich der Mainframe noch besser in die moderne Welt integrierten lässt, wie Herr Herrmann das nennt.

Neues Event-Konzept kommt gut bei Kunden an

Und wie sah es mit Kunden-Feedback auf dem Z-Event aus? Nun, auch damit war er sehr zufrieden, was wohl auch dem neuen Konzept geschuldet war. So hatte man sich dafür entschieden, mit den bereits angesprochen vier Kurzvorträgen zu beginnen, um das Event anschließend nahtlos in einen Showcase zu überführen, in dem IBM-Experten sämtliche Fragen zu Mainframe-relevanten Anwendungsszenarien beantworteten.

Videointerview mit Lars Herrmann: Infos aus erster Hand

Sämtliche Infos aus erster Hand präsentiert Lars Herrmann im folgenden Videointerview. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

Bernd Bohne von der SDV-IT zu IBM-Mainframes und der IBM z14

[Video] Bernd Bohne von der SDV-IT zu IBM-Mainframes

Im IBM Watson IoT Center zu München durfte ich mit Bernd Bohne von der Sparda-Datenverarbeitung (SDV-IT) während es großen IBM Z-Events dieses Interview zum Thema IBM-Mainframes führen. Darin nennt er zahlreiche Gründe, warum Sparda-DV IBM-Großrechner einsetzt und warum er das z14-Feature „Pervasive Encryption“ so spannend findet.

IBM-Mainframes kommen bei der SDV-IT seit 1983 zum Einsatz

Die SDV-IT blickt auf eine lange IBM-Mainframe-Historie zurück. So werden die Rechner seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1983 eingesetzt. Die Großrechner kommen vor allem im Bereich Transaktionsverarbeitung zum Einsatz, und das sowohl im Zahlungsverkehr als auch bei den Bankgeschäften. Zudem werden die Rechner massiv bei der Stapelverarbeitung verwendet.

Derzeit stehen unter anderem zwei Mainframes vom Typ IBM z13 in den Rechenzentren der SDV-IT, auf denen z/OS und z/VM sowie z/Linux installiert sind.

„Pervasive Encryption erlaubt die umfassende Verschlüsselung, vom Server bis zu den Platten“

Natürlich interessierte mich, wie Herr Bohne das neue Sicherheitsfeature der IBM z14 „Pervasive Encryption“ einschätzt. Er findet dieses neue Feature für einen Banken-IT-Dienstleister natürlich hochinteressant, da sich daraus eine vollständige Verschlüsselung vom Server über die Verbindungswege bis zu den Platten ergibt, wie er im Interview sagt.

„Vom IBM Watson IoT Center gehen wirklich eigene Impulse aus“

Neben den technischen Aspekten der Veranstaltung fand Bernd Bohne auch die Event-Location sehr bemerkenswert. Denn vom IBM Watson IoT Center gehen vollkommen neue Impulse aus und man komme dazu, mal wieder in neue Richtungen zu denken. Und klar, dass er auch wegen der IBM z14 den „weiten“ Weg von Nürnberg nach München auf sich genommen hat.

Bernd Bohne im Videointerview zu IBM Z und mehr

Alle Fans des Bewegtbilds können sich natürlich das Interview mit und von Bernd Bohne per Mausklick oder Fingertipp ansehen und -hören. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

Axel Panten von der R+V Versicherung über IBM-Mainframes und die IBM z14

[Video] Axel Panten von der R+V Versicherung zu IBM-Mainframes

Während des großen IBM Z-Events im Münchner IBM Watson IoT Center durfte ich mit Axel Panten von der R+V Versicherung dieses Gespräch führen. Darin verrät er mir, seit wann und warum und welche IBM-Mainframes in seinen Rechenzentren eingesetzt werden. Und was er an der Location so toll findet, sagt er auch.

Z-Mainframes kommen bei der R+V Versicherung schon lange zum Einsatz

Axel Panten leitet bei der R+V Versicherung den gesamten IT-Betrieb und ist obendrein für das Anwendungsmanagement zuständig. Damit ist er auch für die zwei IBM z13 Mainframes zuständig, die in seinen Rechenzentren zum Einsatz kommen. Und das ist nicht der erste IBM-Großrechner, den Herr Panten bei der R+V erlebt, schließlich arbeitet er dort schon seit 17 Jahren.

IBM-Mainframes spielen bei der R+V Versicherung eine strategische Rolle

Und es gibt gute Gründe für die IBM-Mainframes bei der R+V: Die gesamte Bestandsverwaltung und sämtliche Kundendaten liegen auf den Rechnern und stellen damit das Herz der IT-Umgebung dar. Dabei spielt auch eine strategische Entscheidung eine wichtige Rolle, denn offensichtlich vertraut man bei der R+V Versicherung den z-Maschinen so sehr (vor allem in punkto Stabilität), dass ein „Umzug“ der Daten auf einen anderen Großrechner nicht infrage zu kommen scheint.

Sicherheit ist natürlich das Top-Thema bei einer Versicherung

Doch wie garantiert die R+V die Datensicherheit auf den Mainframes? Hierfür kommen diverse Mechanismen wie zum Beispiel der Zugriffsschutz zur Anwendung, damit auch nur Berechtigte an ihre Daten herankommen. Natürlich gibt es auch weitere Abwehrmaßnahmen, wie Firewalls.

Sehr interessiert, wenn auch noch nicht vollständig informiert, zeigte sich Herr Panten beim Thema „Pervasive Encryption“. Aber er war guter Dinge, auf dem Event noch mehr Infos dazu einzuholen.

Watson IoT Center und „Networking“ als Event-Motivation

Beeindruckt zeigte sich Panten auf von der Event-Location. Er wollte sich das IBM Watson IoT Center schon immer einmal ansehen, daher war der Besuch der Z-Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, das endlich zu tun.

Zudem war und ist er auf der Suche nach mehr Infos zur IBM z14, die bei der R+V Versicherung wohl kurz über lang installiert wird. Und der Netzwerkgedanke stand bei der Entscheidung, die Veranstaltung zu besuchen, ebenfalls ganz weit oben auf Herrn Pantens Agenda.

Für alle Informationen aus erster Hand empfehle ich, das Video zu starten. Na dann: Film ab!

Disclaimer: Für diesen Beitrag hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

IBM Watson IoT Center in München

Mein persönlicher Rückblick: IBM Z-Event im IBM Watson IoT Center

Auf der gestrigen IBM-Veranstaltung „Mit IBM Z geht’z weiter“ kamen hoch über München im IBM Watson IoT Center zahlreiche Kunden, Geschäftspartner und IBM-Vertreter zusammen, um die Ankunft des jüngsten Z-Spross zu feiern. Seine Name: IBM z14. Seine Vorschusslorbeeren: Vertrauen schaffen und Sicherheit gewährleisten.

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Dieser Anspruch zog sich durch die gesamte Veranstaltung, die standesgemäß von Martina Koederitz eröffnet wurde. In ihrem Vortrag zog sie gleich zu Anfang das Fazit: Digitalisierung und Deutschland, da passt noch nicht alles zusammen. Denn wir stehen Stand heute immer noch vor zahlreichen Herausforderungen, die laut Frau Koederitz sehr gut mit der Mainframe zu bewältigen sind.

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Der 20-Minuten-Pitch von Martha Bennett von Forrester Research handelte vom Thema Vertrauen. Dazu gehören, so Bennett, neben einer funktionierenden IT-Landschaft auch gemeinsame Werte und eine Firmenkultur, die diese Werte vorlebt und ermöglicht. Aber auch das Vertrauen der Kunden muss laut Martha Bennett im Vordergrund stehen. Denn nur wenn er merkt, dass Produkte für ihn geschaffen wurden, ist er auch bereit, diese zu kaufen.

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Einer dieser Kunden, der IBM-Technik vertraut, ist die DATEV eG, die Jutta Rößner abgesandt hatte, auf dass sie über IBM-Mainframes im Allgemeinen und IBM z13 im Speziellen spricht. Und das tat sie dann auch, sehr ehrlich und sehr offen. So referierte auch darüber, warum sich die DATEV für die IBM z13 entschieden hat und warum sie plant, ob Oktober die neue z14-Mainframe zu installieren.

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Der Abschluss der kurzweiligen Vortragsreihe blieb Paulo Carvao vorbehalten, der das weltweite Systems-Geschäft bei IBM leitet. Er wurde ziemlich technisch, indem er beispielsweise über die Vorteile der Pervasive Encryption der IBM z14 sprach, über Blockchain und IBM Z und über das Zusammenspiel von IBM Z und der Cloud.

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Abschließend hatten die anwesenden Besucher die Veranstaltung ausreichend Zeit und Gelegenheit, sich in einem eigens dafür geschaffenen Showroom über die möglichen Anwendungen zu informieren, die mithilfe von IBM Z möglich sind.

Ach ja: Ich habe mit Jutta Rößner, Lars Herrmann von IBM  und zwei weiteren Kunden interessante Videointerviews geführt, die hier allesamt in den nächsten Tagen online gehen werden.

Disclaimer: Für diesen Beitrag und der nachfolgenden Videointerview-Posts hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

IBM-Z-Mainframe

#trustIBMz: Live-Coverage des großen IBM Z-Events in München [UPD]

Morgen steht meine x-te Live-Berichterstattung für IBM auf dem Programm. Thema wird dieses Mal die neueste Generation der Mainframe-Serie „Z“ sein, über die ich ja schon auf diesem Kanal berichtet habe. Als Veranstaltungsort wurde das IBM Watson IoT Center zu München ausgewählt, über das ich seinerzeit anlässlich der offiziellen Eröffnung gebloggt habe.

Update: Ich habe eine Zusammenfassung des Events auf diesem, meinem Blog veröffentlicht. Die Video-Blogbeiträge folgen in den nächsten Tagen.

Das IBM-Z-Event findet an zwei Tagen statt, wobei ich nur an einem dabei sein werde, da ich mich morgen Abend direkt ins HQ von IBM nach Ehningen begebe. Dort finden nämlich am Mittwoch und Donnerstag die IBM Storage Strategy Days statt, von denen ich ebenfalls einen ganzen Tag lang im Auftrag von IBM berichten werde.

IBM Z – Mit Sicherheit geht’Z weiter

Das morgige Event aus dem IBM Watson IoT Tower beschäftigt sich vor allem mit der brandneuen Mainframe IBM z14, die Mitte Juli offiziell vorgestellt wurde. Dabei stellt IBM das Thema Sicherheit offenkundig in den Vordergrund. Hierfür wurde sogar eigens der Twitter-Hashtag #trustIBMz geschaffen, unter dem ich – wie viele andere auch – über die Aktivitäten rund um IBM Z per Microblogging berichte.

Die Agenda des ersten Tags des großen IBM-Events sieht interessante Namen und ganz viel „Smalltalk“ rund um IBM Z vor. So wird Martina Koederitz, ihres Zeichens Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, das Event eröffnen und die ersten passenden Worte zum Thema Mainframe und Sicherheit finden.

Viele Infos rund um Mainframes und IBM Z zum Anfassen

Anschließend  werden Martha Bennett von Forrester Research und Jutta Rößner von der DATEV eG die Bühne erklimmen und ihre Sicht der Dinge rund um IBM Z und #trustIBMz erläutern. Das wird Frau Rößner auch auf vor meiner Videokamera tun, die ich natürlich dabei haben werde und mit der ich viele schöne Statements rund um IBM-Mainframes einsammeln möchte.

Zu den geeigneten Videointerview-Kandidaten gehört zweifelsohne auch Paulo Carvao, mit dem ich zum einen auf der CeBIT 2017 ein interessantes Interview geführt habe und der zum anderen ebenfalls einen Kurzvortrags zu IBM Z halten wird. Bin schon gespannt, was mir Paulo dieses Mal erzählen wird.

IBM Z und z14 zum Anfassen und Twittern

Nach diesen vier eher kurz gehaltenen Präsentationen wird es sehr informell auf dem IBM Z-Event, was mir sicherlich die Gelegenheit gibt, das ein oder andere interessante Gespräch mit oder ohne Kamera zu führen. Obendrein werde ich diverse Bilder via Twitter in die Welt senden, sodass es wohl keine schlechte Idee ist, mir auf dem Microblogging-Dienst zu folgen.

Abschließend wird das IBM Watson IoT Center vorgestellt, und Lars Hermann sowie Andreas Thomasch von IBM schließen den ersten Tag mit den passenden Worten ab. Zu diesem Zeitpunkt werde ich mich wohl schon im Zug in Richtung IBM Deutschland befinden. Aber das ist eine andere Geschichte, über die ich morgen berichten werde.

Disclaimer: Für diesen Beitrag samt der morgigen Berichterstattung und der zugehörigen Videointerview-Posts hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

[Videochat] IBM z14: Sicherheit first + „Made in Böblingen“ [Upd]

[Videochat] IBM z14: Mainframes forever, DSGVO-Datenkopfschmerzen und mehr

[Videochat] IBM z14: Machine Learning, Blockchain, Apple Pay & Co.

CeBIT 2017: Paulo Carvao, IBM Systems, über Cognitive Computing

IBM eröffnet das weltweite Watson IoT Center in München [Upd]

[Videochat] IBM z14: Sicherheit first + „Made in Böblingen“ [Upd]

Während des offiziellen Presse-Events im Münchner Presseclub hatte ich die Gelegenheit, mit Andreas Bieswanger vom IBM-Forschungslabor Böblingen über die neue IBM z14 zu sprechen.

Besonders bemerkenswert fand ich daran die Tatsache, dass in der neuen Mainframe-Maschine ganz viel „Made in Böblingen“ steckt. Echte Wertarbeit eben.

Weitere Infos zum Videointerview mit Andreas Bieswanger gibt es dann nächste Woche.

Update: Wie versprochen, folgen an dieser Stelle ein paar Infos rund um das Interview mit Andreas Bieswanger, der den Mainframe als „Enterprise Great Server“ bezeichnet, in dem sich Aspekte wie Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Robustheit und Sicherheit in einer einzigen Maschine vereinen.

Datensicherheit erfordert eine permanente Datenverschlüsselung

Damit ist das wohl wichtigste Kriterium der IBM z14 auch schon genannt: die Sicherheit. Doch wie stellt IBM diese auf dem brandneuen Mainframe-Rechner her, wollte ich von Herrn Bieswanger wissen. An dieser Stelle wies er auf die enge Verbindung zwischen der Datensicherheit und der Datenverschlüsselung hin, die bei der z14 ganz weit oben auf der Agenda steht.

Für die permanente Verschlüsselung ALLER Daten, wie dies auf der IBM z14 geschieht, kommt hardware-seitig eine spezielle Prozessoreinheit zum Einsatz, die das Verschlüsseln sämtlicher Daten in Echtzeit erlaubt. Das hat neben der hohen Ver- und Entschlüsselungsleistung den weiteren Vorteil, dass diese Daten von außen kaum zu kompromittieren sind.

Die Co-Prozessoren der IBM z14 sind 4x größer und 6-7x schneller als ihre Vorgänger

Hierfür kommen auf den z14-Prozessoren spezielle Co-Prozessoren zum Einsatz, die bei der IBM z13 zwar auch schon genutzt wurden, die aber aufgrund ihres Redesigns viermal größer und sechs- bis siebenmal schneller die Daten ver- und entschlüsseln können als ihre Vorgänger.

In der IBM z14 steckt ganz viel schwäbische Ingenieurskunst

Besonders spannend finde ich die Tatsache,  dass in der IBM z14 – wie übrigens in der z13 auch schon – ganz viel deutsche Ingenieurskunst steckt. Das betrifft laut Herrn Bieswanger sowohl die Hardware- als auch die Software-Komponenten, die in der neuen Mainframe-Maschine zum Einsatz kommen.

Konkret sind das unter anderem: diverse Steckkarten, bestimmte Boards samt der passenden Firmware, das Hardware Platform Management, die Host Firmware, KVM, OpenStack sowie zahlreiche Anpassungen der Betriebssysteme, also z/OS, z/VM und Linux),  und so fort.

[Videochat] IBM z14: Mainframes forever, DSGVO-Datenkopfschmerzen und mehr

Während des offiziellen Presse-Events im Münchner Presseclub anlässlich des IBM z14-Launchs habe ich dieses Videointerview mit Rita Pleus von IBM geführt.

Darin spricht sie von ihrer Beziehung zu Mainframe-Maschinen, erklärt, warum Mainframes immer noch eingesetzt werden und was das alles mit der DSGVO zu tun hat, die ab kommenden Mai vielen Unternehmen Daten-Kopfschmerzen bereiten wird.

Update: Morgen Heute gibt es dann wie versprochen weitere Informationen rund um das Videointerview mit Rita Pleus, die bis zur Vorstellung der IBM z14 den Begriff „Verfügbarkeit“ am ehesten mit dem Begriff Mainframe verbunden hat. Allerdings rückt laut Rita Pleus mit der IBM z14 das Thema „Sicherheit“ in den Vordergrund, was vor allem mit der vollständigen Verschlüsselung sämtlicher Unternehmensdaten zu tun hat, die mit der z14 möglich ist.

Mainframes stehen für sichere, hochverfügbare Kundendaten

Doch wie sieht ihre „Beziehung“ zur Mainframe-Technik aus? Nun, kennen tun sich beide schon sehr lange, und das aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Daraus entstanden ist eine vertrauensvolle Verbindung, was auch mit dem ständig wachsenden Thema Security zu tun hat. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang Rita Pleus‘ Hinweis, dass es sich mit Mainframes wie mit Turnschuhen verhält: Sie nur zu besitzen, reicht leider nicht aus.

Aber warum spielt die Mainframe-Plattform vom Schlage IBM Z nach mehr als 50 Jahren seit ihrer Erfindung immer noch eine so wichtige Rolle? Nun, weil Verfügbarkeit und Sicherheit immer mehr zusammenwachsen, was unter anderem mit ständig neuen gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen einher geht.

Die DSGVO wird die Bedeutung des Mainframe weiter erhöhen

Damit waren wir direkt beim Thema DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), die ab Mai 2018 in Kraft treten wird. Bei der Umsetzung dieses verschärften Datenschutzes auf europäischer Ebene kann und wird laut Rita Pleus die Mainframe-Plattform Unternehmen helfen, die DSGVO bestmöglich umzusetzen. Vor allem dank der vollumfänglichem Datenverschlüsselung, die IBM „Pervasive Encryption“ nennt. Und wer sich daran nicht beteiligt, dem stehen wohl ab nächstem Jahr echte Daten-Kopfschmerzen ins Haus.

 

[Videochat] IBM z14: Machine Learning, Blockchain, Apple Pay & Co.

Während des offiziellen Launch-Events der nächsten Mainframe-Generation IBM z14 hatte ich die Gelegenheit, mit Andreas Thomasch von IBM dieses Gespräch zu führen.

Darin spricht er über das Thema Mainframe im Allgemeinen, was die IBM z14 mit Blockchain und Machine Learning zu tun hat und wie dank z/OS Connect Mainframe und Cloud-Service à la Apple Pay zueinander kommen.

Update: Morgen Hier also folgen wie versprochen dann weitere Infos zu diesem interessanten Gespräch mit Andreas Thomasch, der mit dem Thema Mainframe vor allem eine sichere Plattform verbindet, auf der sich durchschnittlich 80 Prozent aller Unternehmensdaten befinden.

IBM z14: Blockchain, Machine Learning und mehr

Spannend wurde es bei der Frage, was ein Mainframe-Rechner wie die IBM z14 mit den Themen Blockchain und Machine Learning zu tun hat. ML benötigt laut Herrn Thomasch möglichst viele und möglichst akkurate Daten, damit es überhaupt vernünftig funktioniert.

Da sich auf einem Mainframe vier Fünftel aller Unternehmensdaten befinden, hat IBM um z/OS und die z14 herum eine Machine Learning-Plattform entwickelt. Damit lassen sich unter anderem transaktionale Daten genau dort verarbeiten und analysieren, wo sie entstehen und gespeichert werden.

Und was hat das Thema Blockchain mit der IBM z14 zu tun? Nun, hier sieht Andreas Thomasch vor allem ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis vieler Kunden als primäres Motiv, eine Mainframe-Maschine wie die z14 einzusetzen, um so vertrauensvolle Netzwerke zu schaffen – und das über Unternehmensgrenzen hinweg.

IBM z14 verbindet Mainframe-Rechner mit Cloud-Services wie Apple Pay

Interessant fand ich auch den Ansatz von Nationwide, einen Mainframe-Rechner wie die IBM z14 mit einem Cloud-Service wie Apple Pay so zu verbinden, dass daraus eine hochsichere und gleichzeitig flexible Bezahllösung entsteht. Wie das funktioniert, erzählt Andreas Thomasch ab Minute 1:21 am besten selbst…