Manufacturing Integration Platform (MIP) als Wegbereiter für die “Smart Factory”

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat Mitte Juni 2020 einen Leitfaden zu den hiesigen B2B-Plattformen verfasst. Das Ergebnis hiervon: Es tummeln sich rund 500 von interdisziplinäre Industrie-4.0-Plattformen am deutschen Markt. Daraus resultiert eine ressourcen-schonende Wirtschaft, denn auf Basis dieser Lösungen lassen sich Abläufe besser verzahnen und damit nachhaltiger wirtschaften.

So fand die Studie heraus, dass Leer-Transportfahrten eine große Herausforderungen darstellen. Und meist dann stattfinden, wenn Fertigung und Logistik Informationen gar nicht oder nur unzureichend austauschen bzw. kommunizieren. Und das verschwendet unnötigerweise Ressourcen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass mehr als Dreifünftel der deutschen Unternehmen digitale Plattformen als sinnvoll erachten.

MIP von MPDV ist der virtuelle Zusammenschluss von Fabriken

An dieser Stelle soll die Rede der Manufacturing Integration Platform (MIP) ein. Diese Plattform von MPDV vereint Hardware- und Software-Anbieter, Fabrikbetreiber, Systemintegratoren, Entwickler und andere Beteiligte, und das an einem gemeinsamen virtuellen Ort. Dort können sie nämlich Daten austauschen, sich vernetzen, eigene und fremde Applikationen integrieren bzw. nutzen und so manches mehr. Damit ist die MIP einem klassischen Manufacturing Execution System (MES) deutlich überlegen, und das hinsichtlich der Funktionalität und Flexibilität.

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Die zentrale Aussage des Videos besagt übrigens, dass sich die Fertigendsindustrie in den letzten Jahren deutlich verändert hat. So stehen mittlerweile kleinere Losgrößen im Vordergrund, aber auch eine höhere Variantenvielfalt und kürzere Lebenszyklen spielen eine Rolle. Daraus sollte ein Umdenken hinsichtlich der Fertigungs-IT stattfinden. Damit kann der Einsatz einer MIP einher gehen. Diese ermöglicht nämlich eine gemeinsame Datenbasis, in Kombination mit weiteren Funktionen.

Dazu gehören beispielsweise „Digitale Zwillinge“, also das virtuelle Abbild einer Maschine oder einer vollständigen Fertigungsanlage. Das fängt an bei der Hardware und endet bei den zum Einsatz kommenden Anwendungen inklusive aller Daten. Damit kommen Fabrikbetreiber der “Smart Factory” ein gutes Stück näher. In dieser Realität können sich Fertigungssysteme und -anlagen im besten Falle komplett selbst steuern, und zwar über Hardware- und Software-Grenzen hinaus.

Maschinen, Werkzeuge und IT-Systeme auf einer gemeinsamen Plattform

Zu diesem Zweck werden sämtliche Maschinen, Werkzeuge und IT-Systeme an die MIP von MPDV angeschlossen. Damit lassen sich Anwendungen von unterschiedlichen Anbietern zu einer Lösung vereinen, und das nahezu ohne jegliche Programmierkenntnisse. Das geht dann so weit, dass die für den individuellen Zweck erforderlichen Applikationen aus dem MPDV-eigenen Appstore in die IT-Umgebung geladen werden können (MPDV nennt diese Anwendungen mApps). Anwender können aber natürlich auch eigene Software in die MIP integrieren und so innerhalb des Gesamtsystems nutzen.

Mit der MIP wird die Smart Factory ein gutes Stück realer

In seiner Gesamtheit schafft die MIP von MPDV also eine probate Lösung für die Kombination aus Smart Factory und Shopfloor-Integration. Ganz zu schweigen von den Voraussetzungen für das Ausschöpfen von Potenzialen rund um das Thema Industrial Internet oft Things (IIoT) mit all seinen Ausprägungen.

Disclaimer: Diesen Beitrag habe ich für die Firma MPDV verfasst, der ursprünglich auf deren Blog veröffentlicht wurde.