Während der it-sa 2018 habe ich dieses Interview mit Dr. Matthias Pankert von der Utimaco GmbH geführt. Darin spricht er über die zunehmende Wichtigkeit von eIDAS und über die passenden HW-Lösungen seiner Firma.

Unter Mitwirkung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist Mitte 2016 eine EU- und europaweite Verordnung mit der Nummer 910/2014 in Kraft getreten. Besser bekannt ist diese EU-Regelung unter der Abkürzung eIDAS (englisch für electronic IDentification, Authentication and trust Services), die einheitliche Spielregeln in den Bereichen „Elektronische Identifizierung“ und „Elektronische Vertrauensdienste“ schaffen soll.

eIDAS spielt im Unternehmensumfeld eine immer größere Rolle

Damit soll vor allem die digitale Wirtschaft im Kontext vertrauenswürdiger Geschäftsprozesse gefördert werden. Im Kern geht es darum, digitale Geschäfte auf einheitliche Art und Weise abwickeln zu können. Hierfür kommen unter anderem digitale Signaturen zum Einsatz, was wiederum die passenden Gerätschaften erfordert. Und genau in diesem Umfeld bewegt sich die Utimaco GmbH.

Utimaco CryptoServer ermöglichen eIDAS-konforme Geschäfte

Mit einer ganzen Reihe an eIDAS-konformen Hardware-Lösungen will Utimaco in diesem vor allem für größere Unternehmen immer wichtigeren Geschäftsbereich sichere Möglichkeiten für digitale Signaturen und andere Sicherheitsmaßnahmen an die Hand geben.

Im ersten Schritt wurde hierfür der CryptoServer CP5 entwickelt. Dabei handelt es sich um ein eIDAS-konformes Hardware-Modul, das entweder als 1U-Server in einem 19-Zoll-Rack oder als PCIe-Einsteckkarte direkt in einem Rechner verbaut werden kann. Es lässt sich zudem per Mietmodell via Cloud nutzen.

Das CP5 kommt vor allem für digitale Fernsignaturen zum Einsatz. Darüber hinaus lassen sich damit qualifizierte Zertifikate und andere Sicherheitsmaßnahmen erstellen. Er wird also überall dort benötigt, wo Schlüsselautorisierungsfunktionen erforderlich sind.

Das Interview mit Matthias Pankert auf der it-sa 2018 in voller Länge

Disclaimer: Dieser Videoblogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Akima Media entstanden.