Videoblog: „fortiss und IBM wollen gemeinsam eine neue KI schaffen“

geschätzter Leseaufwand: 2 Minuten

Gemeinsam mit IBM hat die fortiss GmbH das IBM fortiss Center of AI Ende April 2019 im Herzen Münchens eröffnet. Welchen Anteil das Forschungsinstitut daran hatte, welche Anwendungen davon profitieren sollen und was für die Zukunft geplant ist, darüber habe ich mit Geschäftsführer Dr. Harald Rueß gesprochen.

Dr. Harald Rueß von der fortiss GmbH sah und sieht es durchaus als eine große Herausforderung an, solch ein zukunftsweisendes Projekt mit einem der Schwergewichte der IT- und KI-Branche gemeinsam durchzuführen. Doch diese „Challenge“ hat das Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services (fortiss) angenommen und sich entsprechend eingebracht. Ob das die Idee für das KI-Zentrum war oder das Erstellen einer tragfähigen Roadmap – in langen und intensiven Gesprächen sind fortiss und IBM gemeinsam diesen Weg bis zur Eröffnung des KI-Forschungszentrums gegangen.

Das ‚IBM fortiss Center of AI‘ soll neuartige KI-Anwendungen hervorbringen

Gemeinsam mit IBM will und wird Dr. Rueß und seine Forschungseinrichtung neuartige KI-Anwendungen in Zukunft entwickeln. Dabei sollen Produkte herauskommen, die unter anderem in unternehmenskritischen Bereichen zum Einsatz kommen, die es in dieser Form noch nicht gibt.

Dazu zählen beispielsweise Applikationen im Bereich Fertigung. Dort soll mithilfe flexibler Produktionsmaßnahmen das Bestücken von Robotern vereinfacht und beschleunigt werden.

Mithilfe der KI sollen Roboter künftig schneller und einfacher programmierbar sein

Aber auch kritische Infrastrukturen (KRITIS) sollen vom IBM fortiss Center of AI profitieren. Hinzu kommen neuartige Ansätze für den Einsatz von KI in Behörden und in der Verwaltung.

Mithilfe von KI und Blockchain sollen Behördengänge künftig deutlich vereinfacht werden

Zukunftsweisende KI-Anwendungen dank fortiss und IBM

In ein bis zwei Jahren sollen laut Dr. Rueß erste substanzielle Prototypen bereitstehen, mit denen sich Anwendungen in den Bereichen Automobil- und und Luftfahrt sowie in der Produktion mithilfe der Künstlichen Intelligenz schlauer machen lassen. Für fortiss scheint zudem bei der Zusammenarbeit mit IBM die Möglichkeit sehr attraktiv, vom großen Forschungsnetzwerk von „Big Blue“ zu profitieren.

Das vollständige Interview mit Dr. Harald Rueß

Disclaimer: Für das Erstellen dieses Videoblogbeitrags hat mich IBM Deutschland beauftragt. Für das Ausgestalten der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.

Weitere Informationen zum IBM fortiss Center of AI

Videoblog: „Im ‚IBM fortiss Center of AI‘ sollen Lösungen für Menschen entstehen“

Videoblog: „Das ‚IBM fortiss Center of AI‘ ist für Bayern und München wichtig“