8 hilfreiche Tipps: Ping-Zeiten für schnelleres Internet verbessern

„Ich ping dich dann die Tage mal an!“. Das, was unter Nerds und Geeks für die nächste Kontaktaufnahme herhalten muss, zaubert dem weniger technik-affinen Menschen ein Fragezeichen auf die Stirn. Ping?! Dabei spielt dieses kleine Wörtchen im Netzwerkumfeld ein recht große Rolle, wenngleich die Bedeutung dieses Parameters nicht überbewertet werden sollte.

An dieser Stelle werden mir wohl vor allem die Rollenspiel-Gamer heftig widersprechen, die nicht nur auf der Suche nach dem Heiligen Gral sind, sondern auch stets eine möglichst kurze Ping-Zeit im Augen haben. Denn in diesem Fall gilt: Je kleiner der Ping-Wert, desto schneller kann ich meine Opponenten sehen und umgekehrt.

Ping: Wie lange sind meine Daten auf Reisen?

Doch was ist dieses Ping-Ding überhaupt? Nun, um es technisch möglichst einfach zu halten: Der Ping-Befehl schickt ein Datenpaket bestimmter Größer (z.B. 64 Byte) an einen bestimmten Server, der das Paket empfängt und wieder zurückschickt. Und genau diese Zeit in Millisekunden, zusammengesetzt aus Hin- und Rückweg, ist der Ping-Wert.

Und hier gilt eben: Je kleiner, desto besser. Also zumindest für die Gamer unter uns, aber auch bei Videokonferenzen und Audiochats kann ein zu großer Ping-Wert ziemlich nervig sein. Denn dann kommt es schon mal zu Bildverzögerungen oder Echoeffekten. Und das will ja niemand.

Aber, und das soll anhand der acht Tipps dieses Beitrags klar werden, gibt es einige Stellschrauben, an denen man selber drehen kann. Daher folgt hier die ultimative Ping-Top-8-Verbesserungsliste.

Tipp #1: So stelle ich meine Ping-Zeiten fest

Zunächst einmal sollte man seinen ganz persönlichen Ping-Wert kennen. Hierzu gibt es entweder die passenden Webseiten-Tools, oder man entscheidet sich für das Ping-Dienstprogramm des Betriebssystems. Unter Mac OS von Apple verzweigt man hierzu in den Programmordner „Dienstprogramme“ und öffnet die Anwendung „Terminal“ (oder man öffnet per COMMAND+Leertaste die Suchfunktion von Mac OS und gibt „Terminal“ ein, um das Programm zu starten).

Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster, das an die guten, alten DOS-Zeiten erinnert (für die unter euch, die das noch kennen). Dort gibt man den Befehl PING ein, gefolgt von einem beliebigen Server. Am besten, ihr gebt eine DE-Domain an, so wie IT-techBlog.de. Um den Ping-Befehl nicht manuell abbrechen zu müssen, sollte der Parameter „-c“ (für „count“) und eine Ziffer am Ende eingefügt werden. Dann wird die Befehlsfolge nach zehn Mal Ping beendet.

Pingzeiten des IT-techBlog via WLAN

Unter Windows heißt der Befehl übrigens CMD, mit dem sich das Terminalfenster zum Starten der PING-Sequenz öffnet.

Die Pingzeiten der aktuellen Internet-ZugangstechnikenTipp #2: Die Wahl des Internetzugangs beachten

Um es ganz klar zu sagen: Die unterschiedlichen Ping-Zeiten kommen vor allem durch die Wahl des Internetanschlusses zustande. So zeigt die folgende Tabelle sehr gut die Unterschiede, die den aktuellen Techniken zugrund liegen. Dabei sind vor allem zwei Dinge auffällig: Die schnellsten Ping-Zeiten weisen die neueren Techniken wie VDSL und LTE auf, und von satelliten-gestütztem Internet sollte man möglichst die Finger lassen, wenn die Ping-Zeit wichtig ist.

Tipp #3: Von WLAN auf LAN umsteigen

Wie man sehr gut anhand der an meinem Macbook gemessenen Ping-Zeiten erkennen kann, sind diese trotz eines VDSL-Anschlusses nicht sonderlich gut. Das hat unter anderem mit der Tatsache zu tun, dass mein Rechner via Wireless LAN mit dem Internet verbunden ist. Um kürzere Ping-Zeiten zu erreichen, hilft in den meisten Fällen, die drahtlose Wifi-Anbindung durch ein Ethernetkabel zu ersetzen, wie die nächste Ping-Zeitenmessung zeigt:

Pingzeiten des IT-techBlog via LAN

Tipp #4: Bevorzugt LTE verwenden

Das, was für das stationäre Internet via VDSL oder Kabel gilt, lässt sich auf den mobilen Internetzugang analog anwenden, denn auch hier gilt: Je neuer die Technik, desto kleiner ist der Ping-Wert. Auch hier geht es um das Vermeiden von Video- und Audioaussetzern während eines digitalen Gesprächs.

Tipp #5: Schnelleren Domain Name Server verwenden 

Zunächst einmal: Ein Domain Nam Server ist eine Art Umwandler, der zum Beispiel den Domainnamen IT-techBlog.de in die aktuell zugehörige IP-Adresse 148.251.249.73 umwandelt. Nur dann ist der Rechner innerhalb des Internets erreichbar. Um diese Umwandlung kümmert sich von Hause aus der DNS des jeweiligen Internet-Service-Providers, wie in meinem Fall der Münchner DNS der Telekom. Diese sind aber in vielen Fällen entweder langsam oder auch schon mal überlastet.

Für eine bessere Ping-Zeit des eigenen Anschlusses öffnet ihr die Netzwerk-Einstellungen eures Rechners und tragt unter „DNS“ die IP-Adresse „8.8.8.8″ bzw. „8.8.4.4“ als alternativen DNS ein. Sollte euer Service-Provider IPv6-IP-Adressen vergeben, lautet die zugehörigen IP-Adressen „2001:4860:4860::8888“ bzw. „2001:4860:4860::8844“. Das ist übrigens der DNS von Google.

Schnelleren DNS-Server unter Mac OS in Netzwerkeinstellungen eintragen

Fritzbox-Router-Tipp: Anstatt den schnelleren DNS umständlich auf allen Geräten einzeln einzutragen, gelingt das mit einem Eintrag im Router, wie zum Beispiel der Fritzbox. Hierzu verzweigt man via „Internet“, „Zugangsdaten“ auf den Reiter „DNS-Server“ und trägt dort den schnelleren DNS ein.

schnelleren DNS-Server in Fritzbox eintragen

Tipp #6: Bandbreiten-intensive Anwendungen per Taskmanager beenden

In Zeiten von Spotify und diversen Download-Managern bekommt die Internetleitung meist mehr zu tun, als das für einen kurzen Ping-Wert gut ist. Daher sollte man während einer Gaming-Session oder eines Videochats möglichst alle derartigen Dienste, die im Hintergrund laufen und die Internetverbindung behindern können, per Taskmanager stoppen.

Bandbreiten-intensive Anwendungen per Taskmanager beenden

Tipp #7: in Windows 10 getaktete Verbindungen aktivieren

Bei der Einführung von Windows 10 hatte Microsoft neben den Desktop-PCs auch die Mobilrechner wie Notebooks im Blick, die oft via Funkanbindung ins Internet gehen, die durch ein Datenvolumen beschränkt sind. Daher besteht die Möglichkeit, eine sogenannte getaktete Verbindung herzustellen. Das reduziert die Hintergrundaktivitäten, was zu besseren Ping-Zeiten führen soll (siehe Tipp #6). Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass eine getaktete Verbindung unter Windows 10…

  • sämtliche Windows-Updates unterbindet (bis auf die sicherheitsrelevanten),
  • App-Downloads aus dem Store unterbricht,
  • die Synchronisation von Offline-Dateien anhält
  • und die Live-Kacheln nicht aktualisiert.

Getaktete Verbindungen lassen sich mithilfe der Einstellungen („Netzwerk und Internet“) aktivieren.

Tipp #8: Internetanbindungen mithilfe eines QoS-Merkmals priorisieren (am Beispiel Fritzbox)

In einem Netzwerk, in dem sich nicht nur ein, sondern mehrere Anwender tummeln, bekommt jeder dieselbe Bandbreite zugewiesen – es sei denn, bestimmte Anwendungen werden höher priorisiert als andere. Um also einem bestimmten Anwender bessere Ping-Zeiten zu garantieren, weist man ihm eine Regel zu, die zum Beispiel bestimmt, dass er die gesamte Bandbreite in Anspruch nehmen kann, falls dies notwendig ist. Mit der Fritzbox geschieht diese Zuweisung an garantierter Bandbreite wie folgt:

Via „Internet“, „Filter“ verzweigt man in das Register „Priorisierung“. Dort klickt man unter „Echtzeitanwendungen“ auf „Neue Regel“ und wählt das Netzwerkgerät aus, dem die volle Bandbreite bei Bedarf zugewiesen werden soll.

Fritzbox - Echtzeitanwendung einem Netzwerkgerät zuweisen

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Fritzbox 7430

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

Zwei Hängeschlösser

5 Tipps, die den Mac noch sicherer machen

Der Mac gilt gemeinhin als nahezu uneinnehmbare Festung, und das allen Unkenrufen zum Trotz. Und doch ist der Apple-Rechner nicht unverwundbar, wie manche glauben machen wollen. Daher habe ich die fünf wichtigsten Tipps zusammengetragen, mit denen ihr euren Mac vor Datenverlusten und Angriffen von außen absichern könnt.

Sicherheitstipp #1: Software stets auf dem aktuellen Stand halten

Zum Glück werden Mac-Anwender nicht so penetrant mit Software-Updates „gequält“ wie Windows-User, aber dennoch findet man im Apple App-Store innerhalb der Rubrik „Updates“ regelmäßig Software-Aktualisierungen für OS X/macOS und die auf dem Rechner installierten Anwendungen. Diese Updates sollten stets möglichst schnell installiert werden, das gilt vor allem für das Betriebssystem, da Hacker die zu schließenden Schwachstellen auch kennen und diese für ihre eigenen Zwecke missbrauchen können.

Tipp: Mit Parallels Mac Management lassen sich Updates zentral von einem Admin verwalten, was die Sicherheit des Mac-Fuhrparks weiter erhöht.

Sicherheitstipp #2: Festplatte verschlüsseln mithilfe von FileVault

Mit der Systemfunktion FileVault lassen sich Mac-Festplatten und Flashlaufwerke bereits seit Mac OS X 10.3 (Panther) verschlüsseln, damals allerdings nur auf Benutzerverzeichnis-Ebene. Mit FileVault 2, das mit Mac OS X 10.7 (Lion) eingeführt wurde, geschieht dies über das gesamte Laufwerk hinweg. FileVault lässt sich über die Systemeinstellungen von OS X/macOS aktivieren und konfigurieren. Die Verschlüsselung ist vor allem dann wichtig, wenn der Mac in die falschen Hände geraten kann, sprich verloren geht oder anderswo abhandenkommt.

Tipp: Mit Parallels Mac Management kann das Verschlüsseln der Festplatte als Compliance-Richtlinie durchgesetzt, also erzwungen werden. Das ist vor allem für mobile Mac-Anwender sehr empfehlenswert, deren MacBook jederzeit auf Reisen „verschwinden“ kann.

Sicherheitstipp #3: Mac mit einem sicheren Kennwort verschließen

Man sollte ja annehmen, dass der Einsatz eines sicheren Kennworts auf dem Mac zum Habitus eines Apple-Anwenders gehört. Statistiken und Umfragen zu diesem Thema zeigen allerdings, dass dem nicht so ist. „Kennwörter“ wie „123456“ und „Password“ zählen leider immer noch zu den häufigsten Vertretern der „Absicherungsversuche“ vieler Mac-Anwender. Sicher ist ein Kennwort allerdings nur dann, wenn es aus einer möglichst langen Zeichenkette besteht, die sich aus Klein- und Großbuchstaben zusammensetzt sowie Ziffern und Sonderzeichen umfasst. Und es sollte möglichst nicht im Duden stehen.

Tipp: Parallels Mac Management erlaubt, die Komplexität des vom Anwender gewählten Kennworts zu bestimmen. Damit gehören Passwörter wie „123456“ der Vergangenheit an.

Sicherheitstipp #4: Privatsphäreneinstellungen überprüfen und anpassen

Innerhalb der Sektion „Sicherheit“ der Systemeinstellungen von OS X/macOS findet man die Rubrik „Privatsphäre“. Dort wird festgelegt, welche Anwendungen auf welche Bereiche des Mac zugreifen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Ortungsdienste, Anwendungen wie Kalender und Kontakte sowie die sozialen Dienste (Twitter und Co.). Überprüfen Sie regelmäßig, welche Anwendungen auf welche OS X/macOS-Funktionen und -Apps zugreifen dürfen und entziehen Sie im Zweifelsfall diese Zugriffsrechte. Aus Gründen der Sicherheit.

Privatsphäreneinstellungen auf dem Mac anpassen

Sicherheitstipp #5: Nur Apps aus dem App-Store installieren

Der Google Appstore macht es vor, wie es nicht sein sollte: Nahezu ohne größeren Prüfungsaufwand landen dort neue Apps, was es Hackern ziemlich leicht macht, Schadsoftware in Anwendungen zu platzieren und diese damit auf die mobilen Android-Geräte zu schmuggeln. Apple ist in dieser Hinsicht sehr viel restriktiver, sowohl bei iOS als auch bei OS X/macOS. Daher empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, innerhalb der Sektion „Sicherheit / Allgemein“ nur Apps auf dem Mac zuzulassen, die ausschließlich aus dem App Store stammen.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

12 iPhone-Akku-Tipps

12 nützliche Tipps für eine längere iPhone-Akku-Laufzeit

Mithilfe der folgenden Grafik lässt sich möglicherweise das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Akkuleistung aus dem iPhone herauskitzeln. Stichworte hierbei sind „Paralax-Effekt“, „Airdrop“, „Netzverbindungen“, „Flugmodus“ und so manche mehr. Also, viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Hinweis: Diese Infografik hat mir der Akku- und Batterien-Shop C. Moosbrugger aus Tirol/Österreich (cmoosbrugger.at) zur Verfügung gestellt.

12 iPhone-Akku-Tipps

Gestensteuerung unter Windows 8: mit diesen Wischbewegungen werden Tablets gesteuert

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint die rechte Menüleiste

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint die rechte Menüleiste

Erst gestern habe ich nach einem anfänglichen Irrtum meinerseits auf die Möglichkeit hingewiesen, mit einer einfachen Fingergeste Metro-Apps unter Windows 8 zu beenden. Da sich Windows-8-Tablets mit diesen „Wischbewegungen“ sehr gut steuern lassen, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und weitere Gesten vorstellen, mit denen sich Windows-8-Tablet prima und mit wenig Aufwand bedienen lassen.

Und falls ihr weitere Gesten kennt, die hier nicht auftauchen, freue ich mich über jeden Kommentar, der uns daran teilhaben lässt.

Innerhalb einer App lässt sich mit dem bekannten Swipen, also dem nach links und rechts wischen mit einem Finger navigieren. Das ist intuitiv und funktioniert auf meinem Windows-8-Tablet ziemlich gut.

Das sogenannte Pinchen (also das Zusammenziehen von Zeigefinger und Daumen) löst eine Zoom-Aktion aus, die beispielsweise ganz praktisch ist, wenn man alle Apps auf dem Startbildschirm auf einen Blick sehen will.

Das Tippen mit einem Finger auf den Bildschirm öffnet entweder eine App oder lässt das Seitenmenü wieder verschwinden.

Multitasking: Offene Metro-Apps holt man ganz einfach in den Vordergrund, indem man mit einem Finger vom linken Bildschirmrand in die Mitte des Screens zieht.

Windows-8-Metro-Menü: Das Windows-8-eigene Menü öffnet sich, indem man mit einem Finger vom rechten Bildschirmrand in die Mitte des Displays zieht. Damit könnt ihr folgende Aktionen ausführen:

  • Ein Tipp auf Suchen erlaubt beispielsweise die schnelle Suche nach einer App, die nicht unmittelbar auf der Metro-Oberfläche zu sehen ist
  • Die Option Teilen ist app-basiert. Das bedeutet also, dass nicht jeder App (der Startbildschirm gehört auch dazu) eine Teilen-Funktion zugeordnet ist. So lassen sich beispielsweise Bilder aus der Foto-App mit anderen via E-Mail teilen.
  • Ein Tipp auf das Start-Symbol öffnet die Metro-Bedieneroverfläche, die das Starten sämtlicher Metro-Apps erlaubt.
  • Das Symbol Geräte gewährt innerhalb bestimmter Apps den Zugriff auf bestimmte Devices, die mit der App in Verbindung stehen.
  • Und mit dem Symbolschalter Einstellungen lässt sich die jeweilige Apps personalisieren und einstellen. Daneben erreicht man via Startbildschirm von Windows 8 die Funktionen „Wifi“, „Lautstärke“, „Helligkeit“, „Benachrichtigungen“, „Ein/Aus“, „Tastatur“. Sehr praktisch!

Daneben gibt es zwei weitere Wischgesten, und zwar vom unteren Bildschirm nach oben respektive vom oberen Rand nach unten, jeweils in die Bildschirmmitte. Diese beiden Gesten sind wiederum im App-Kontext zu betrachten. So öffnet sie beispielsweise innerhalb des Metro-Startbildschirms ein Leiste, über die alle Apps auf einen Blick zu sehen sind. Daneben erlaubt die Geste folgende Aktionen:

Kalender: Öffnet eine Symbolleiste am unteren Bildschirmrand, die die Funktionen „Tag“, „Woche“, „Monat“, „Feedback“, „Heute“ und „Neu“ bereit stellt.

Wetter: Die Wischbewegung von unten nach oben öffnet die Symbolleiste mit den Funktionen „Home“ (Heimatort), „Places“ (sämtliche eingetragene Orte), „World Weather“ und „Feedback“. Diese Funktionen erreicht man übrigens auch mit der Swipe-Wischbewegung.

Nachrichten:  Die Geste „von oben nach unten“ öffnet die Taskleiste mit „Status“, „Feedback“ , “ Löschen“ und „Neu“.

SkyDrive: Mit einem Wisch öffnen sich die Funktionen „Feedback“, „Aktualisieren“ und „Hinzufügen“, mit der sich beliebige Daten mithilfe eines Metro-Explorers auf Skydrive kopieren lassen.

Kontakte: Hier stehen zwei Funktionen zur Verfügung: „Feedback“ und „Neu“, was das Anlegen eines neuen Kontaktes erlaubt.

Internet Explorer: Mit der Wischbewegung „von-oben-nach-unten“ öffnen sich die geöffneten Seiten, die in der Tab-Ansicht dargestellt werden und auf die schnell zugegriffen werden kann.

Maps: Innerhalb der Taskleiste der Metro-Karten-App erscheinen die Funktionen „My Location“, „Show traffic“, „Map Style“ und „Feedback“. Allerdings muss ich anmerken, dass die Maps-App noch nicht wirklich ausgereift scheint.

Mail: Hier stehen per Unten-nach-oben-Geste folgenden Funktionen zur Verfügung: „Konten“ (aufrufen), „Ordner“ (aufrufen), „Feedback“, „Verschieben“, „Als ungelesen markieren“ und „Synchronisieren“.

Ach ja, und die Geste Einmal-von-oben-nach-unte-quer-über-den Bildschirm-streichen schließt ihr die aktive App. Aber das wisst ihr ja schon seit gestern.

Nützliche Schreibtipps für alle geplagten iPhone-Besitzer

Ich habe gerade via Twitter einen guten und interessanten Artikel gefunden, der sich mit dem Thema „Wie schreibe ich auf dem iPhone effizienter“ befasst. Dabei sind einige schon recht alte und daher für mich bekannte Tipps wie das Umschalten auf Umlaute u.ä. dabei. Aber auch ein paar wirklich neue Sache habe ich in dem Beitrag gefunden, so wie den Tipp mit den Kurzbefehlen, die erst seit iOS 5 zur Verfügung stehen und mit deren Hilfe sich viel Schreibarbeit sparen lässt.

So kann man in „Einstellungen“ unter „Allgemein“, „Tastatur“ ganz am Ende per Tipp auf „Kurzbefehle hinzufügen…“ seine individuellen Abkürzungen in das iPhone eintragen. So wird dann aus „mfg“ automatisch „Mit freundlichen Grüßen“. Aber das kennt man ja schon lange von Word und Konsorten.

Sehr nützlich und ganz cool ist auch der Tipp mit der Zusatztastatur „Emoji“. Diese könnt ihr unter „Allgemein“, „Tastatur“, „Internationale Tastaturen“ per Option „Tastatur hinzufügen…“ einrichten. Dann müsst ihr nur solange auf das Globus-Symbol der iPhone-Tastatur tippen, bis eine graue Fläche erscheint, die diverse Symbole bietet, hinter denen sich beispielsweise Emoticons, aber auch zahlreiche Minibilder befinden, die sich in eure Texte einbinden lassen.

Das iPad als digitales Tonstudio – Tipps & Tricks

Ja, zugegeben, die Ankündigung des dritten Teils meiner Miniserie „Das iPad als digitales Tonstudio“ liegt schon eine Weile zurück. Zunächst kam eine ausführliche Rückschau der WWDC-Keynote dazwischen, dann Pfingsten, dann mehr Arbeit als geplant. Aber heute ist es soweit: ich präsentiere feierlich die wichtigsten Tipps & Tricks, die euch ein wenig dabei helfen sollen, noch mehr aus dem iPad als Tonstudio herauszuholen. Na, dann viel Spaß dabei!

Vor der ersten Aufnahme sollte man die Anzahl der Takte auf "Automatisch" setzen

Vor der ersten Aufnahme sollte man die Anzahl der Takte auf "Automatisch" setzen

Vor der Aufnahme: Als vorbereitende Maßnahme sollte man als erstes die Anzahl der aufzunehmenden Takte anpassen, die standardmäßig auf acht voreingestellt sind. Das ist natürlich viel zu kurz für ein kompletettes Musikstück. Tippt hierzu auf das Puzzle-Symbol in der linken oberen Ecke, tippt auf „Abschnitt A“ und stellt auf „Automatisch“ um. Dann könnt ihr eine beliebig lange Aufnahme generieren.

Während der Aufnahme: Sobald die Gitarrenbegleitung der ersten Strophe aufgenommen wurde, kann man diese duplizieren und sich damit viel Aufnahmeaufwand sparen. Hierzu muss man lediglich die Tonspur zweimal antippen, so dass die verfügbaren Funktionen aufpoppen. Das sind „Ausschneiden“, „Kopieren“, „Löschen“, „Loop“, „Teilen“. Ein Fingertipp auf „Loop“, und die Aufnahme existiert zweimal. Um aus dieser duplizierten Aufnahme zwei zu machen, tippt ihr nochmals doppelt auf die Tonspur, tippt auf „Teilen“, bewegt das Scherensymbol an die zu teilende Stelle und zieht es nach unten. Voilà, nun liegen zwei Audioschnipsel vor, die ihr später beliebig innerhalb der Aufnahme platzieren könnte. Dies betrifft den Refrain einens Musikstücks natürlich genauso.

Mithilfe des Scherensymbols könnt ihr Aufnahmen beliebig trennen und neue arrangieren

Mithilfe des Scherensymbols könnt ihr Aufnahmen beliebig trennen und neue arrangieren

Aufnahmetipp: Damit ihr euch während selber gut hören könnt, solltet ihr einen Kopfhörer verwenden und zudem den Masterpegel (der Lautstärkeregler neben dem Aufnahmeknopf) möglichst hoch einstellen. Vergesst aber nicht, diesen während des Anhörens der Aufnahme wieder herunterzuregeln…

Nach der Aufnahme: Sobald die komplette Aufnahme in der Rohversion vorliegt, geht es ans „Puzzeln“. Soll heißen, dass ihr das unfertige Musikstück in eine fertige Aufnahme umwandelt. Hierzu platziert ihr die einzelnen Abschnitte an die richtigen Stellen, fügt die Refrain richtig ein und setzt den Schlussclip ans Ende der Aufnahme. Dies gelingt übrigens durch Antippen des jeweiligen Abschnitts am Rand, der sich gelb einfärbt, was signalisiert, dass ihr ihn bewegen könnte. Ach ja: falls as komplette Musikstück nicht auf die Garageband-Anzeige passt, könnte ihr mit der Pinch-Geste (Zeigefinger und Daumen zusammenziehen) herauszoomen.

Ihr wollte eurem Musikstück noch ein wenig Hall oder Echo verpassen? Geht mit Garageband fürs iPad auch.

Ihr wollte eurem Musikstück noch ein wenig Hall oder Echo verpassen? Geht mit Garageband fürs iPad auch.

Darüber hinaus könnt ihr eurem fertigen Musikstück ein wenig Hall und Echo verpassen. Tippt hierzu auf das Mischpultsymbol in der rechten, oberen Ecke („Audio Recorder“) und stellt entweder Hall und Echo für die jeweilige Spur manuell ein oder wählt eine der voreingestellten Settings aus, die sich auf die gesamte Aufnahme auswirken.

Was fehlt? Nun, leider sieht die iPad-Version von Garageband kein Fade-In-/Out-Effekt vor, sodass man das Liedende nicht manipulieren kann. Passt daher beim Schlussclip gut auf und lasst das Musikstück langsam ausklingen – oder entscheidet euch für ein abruptes Ende, was ja auch seinen Reiz haben kann. Das Einzige, was ihr machen könnt, ist ein Beschneiden des Anfangs oder Endes eines Musikclips, indem ihr das vordere oder hintere Ende desselben mit dem Finger festhaltet und nach links resp. rechts bewegt, was den Anfang oder das Ende verkürzt.

Und sonst? Falls ihr den Aufwand mit zwei separaten Aufnahmespuren für Gesang und Gitarre zu hoch empfindet, gibt es auch einen bequemeren und einfacheren Weg. Hierzu braucht ihr aber einen Mikroständer, auf dem ihr das Mikro montiert und einen Gitarrengurt. Wenn ihr dann nämlich die Aufnahme im Stehen einspielt, funkttioniet das auch mit einer einzigen Spur. Achtet aber darauf, dass ihr das Mikro genau in der richtigen Höhe vor euch platziert, also am besten Kehlkopfhöhe. Das ergibt eine gute Mischung zwischen Gesangs- und Instrumentenlautstärke. Aber da hilft eigentlich nur ein wenig experimentieren…

Fritzbox 7430

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)Die Fritzbox von AVM ist ein echter Alleskönner: Mit ihr lässt sich (drahtlos) ins Internet gehen und via Web telefonieren, was aber auch digital per ISDN oder analog mit dem guten alten Telefonapparat funktioniert.

Sogar kleine Telefonanlagen lassen sich am AVM-Router anschließen. Hierbei gehen Installation und Einrichtung meist problemlos vonstatten, weshalb sich die Fritzbox zum echten „Volks-Router“ gemausert hat.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Und doch, immer wieder wird man mit kleineren und größeren Hürden konfrontiert, die sich nicht immer ganz so einfach überwinden lassen. Aber zum Glück gibt es das IT-techBLOG und seine Tipps und Tricks rund um die Fritzbox, die wir an dieser Stelle präsentieren. Damit Sie Ihre eigenen kleinen Probleme mit dem AVM-Router selbst lösen können.

Hinweis: Wer sich mit der Fritzbox noch gar nicht so richtig beschäftigt hat, dem sei der Einsteiger-Workshop empfohlen, in dem wir exemplarisch zeigen, wie sich die Fritzbox WLAN 3070 einrichten lässt.

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AVM Fritzbox 7590

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

Drahtlosen Zugriff auf Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessernIch habe Zuhause seit ein paar Tagen die Fritzbox Fon WLAN 7270 als WLAN-Router installiert. Unsere Wohnung ist relativ groß und der Tisch, an dem ich für gewöhnlich sitze und arbeite, befindet sich auf der anderen Seite unserer Behausung.

Das wirkt sich nicht unbedingt positiv auf die Signalstärke zwischen meinem Macbook und der Fritzbox aus. Wie gut, dass es für solche Zwecke geeignete Software gibt, mit der man die optimale Funkverbindung zwischen Rechner und Router ermitteln kann.

Aber es geht auch einfacher: Mit der aktuellen Firmware-Version 54.04.55 der Fritzbox Fon WLAN 7270 lässt sich unter der Rubrik „Netzwerk“ die aktuelle Datenrate ermitteln. Dabei hilft der kleine Symbolknopf „Aktualisieren“, der die gerade verfügbare Signalstärke anzeigt.

Erstaunlich daran ist die Tatsache, dass es schon hilft, das Macbook auf dem Tisch um wenige Zentimeter zu verschieben. Und schon erhöht sich die Datenrate von 11 auf 48 MBit/s. Und das trotz der fehlenden Draft-N-Tauglichkeit meines Macbooks und der 15 Meter zwischen Laptop und WLAN-Router.

Mit Fritzbox-Software die Datenrate ermitteln

Fritzbox Fon WLAN 7390

Fritzbox: Auto-WLAN-Kanal und -Sendeleistung

AVM war in Sachen Fritzbox-Firmware mal wieder fleißig und stellt im Fritz-Labor eine neue Version (29.04.35-7816) für die Fritz!Box WLAN 7170 vor. Aber Achtung: Es handelt sich dabei um eine Beta-Version, die Sie auf eigene Gefahr auf dem AVM-WLAN-Router installieren.

WLAN-Autokanal automatisch einstellen

Seit Einsetzen der WLAN-Schwemme, die wir auch AVM zu verdanken haben, nehmen die Kanalüberlappungen deutlich zu. Folge: WLAN-Router, die auf derselben Frequenz – sprich auf demselben Kanal – funken, stören sich gegenseitig. Das kann die Sendeleistung schon mal in den Keller manövrieren.

Aus diesem Grund hat AVM in die Beta-Firmware eine Funktion integriert, mit deren Hilfe die WLAN-Umgebung analysiert wird und so der optimale Kanal eingestellt werden kann. Das Zauberwort nennt sich ACS, was Automatic Channel Selection) bedeutet.

WLAN-Sendeleistung automatisch anpassen

In Zeiten von CO2-Ausstoß und umweltschädlichen Emissionen hilft die neue Beta-Firmware für die Fritz!Box WLAN 7170 Ihrem grünen Gewissen. Stellt der AVM-Router nämlich fest, dass die Verbindungsqualität zwischen Access Point und WLAN-Client ausreichend gut ist, reduziert die FRITZ!Box automatisch die Sendeleistung und reduziert so Stromverbrauch und die dazu gehörigen Funkemissionen. Dahinter verbirgt sich die WLAN-Funktion TPC, was für Transmission Power Control steht.

Per Mausklick können Sie die Beta-Firmware downloaden und auf Ihrer Fritz!Box WLAN 7170 installieren.