Holger Fröhlich, SVA, über Hitachi Content Platform

[Video] Holger Fröhlich, SVA, über die Hitachi Content Platform

Dieses Interview habe ich anlässlich des SVA StorageDay 2017 in Hamburg in den heiligen Hallen des Millerntorstadions gedreht. Darin spricht Holger Fröhlich von der SVA über die Bedeutung der Hitachi Content Platform (HCP) und warum diese Storage-Lösung als Objektspeicher immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Mit der ersten Frage und ihrer Beantwortung wollte ich zunächst einmal verstehen, warum Objektspeicherlösungen wie die HCP eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Erklärung hierfür ist recht simpel: Da das Datenaufkommen (vor allem der unstrukturierten Daten) in den nächsten Jahren weiterhin zunimmt, werden die herkömmlichen Storage-Systeme für diese Art der Datenspeicherung nicht mehr tauglich sein. Und das sowohl aus technischer als auch preislicher Hinsicht. Hierfür bieten sich eben Objektspeicherlösungen wie die HCP an, die mit riesigen Datenmengen bestens klar kommen, diese durchsuchbar machen und die eine sinnvolle Ergänzung für weitere Applikationen darstellen.

Die HCP ist äußerst vielseitig und äußerst effizient

Doch welche Vorzüge weist die Hitachi Content Platform in diesem Zusammenhang auf? Nun, auch dazu konnte mir Holger Fröhlich eine Menge erzählen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat 2016 zwölf unterschiedliche Objektspeichersysteme genauer unter die Lupe genommen, und da hat die HCP speziell in den Kategorien Backup, Interoperabilität und Effizienz sehr gut abgeschnitten. Gerade bei der Interoperabilität besticht die HCP durch ihre vielfältigen Zugriffstechniken und -methoden. So wird unter anderem eine Schnittstelle zu Amazon S3 unterstützt, eine offene API, aber auch CIFS und NFS stehen für den Zugriff auf die HCP zur Verfügung.

Zudem macht die HCP in der Disziplin „Backup“ eine sehr gute Figur. Denn das Konzept der Hitachi-Appliance sieht vor, dass Daten gegenüber physikalischen und logischen Datenfehlern geschützt sind. Daraus ergibt sich, dass Daten nicht mehr extra gesichert müssen. Folge: Zu kurze Backup-Fenster oder ähnliche Dinge stellen für IT-Admins keine Herausforderung mehr dar. Die Daten liegen nämlich auf der HCP sehr sicher und sehr stabil.

Die HCP ist ein ausgeklügelter Soft- und Hardware-Verbund

Darüber hinaus hat mich das Zusammenspiel von vorhandener Soft- und Hardware aus dem Hause Hitachi interessiert. Namentlich sind das die HCP einerseits und der HDI (Hitachi Data Ingestor) sowie HCP Anywhere andererseits, die beide softwareseitig zum Einsatz kommen. Es handelt sich also um ein modulares System, mit der HCP als Basis und dem HDI und HCP Anywhere als Anwendungsprogramme.

Hierbei übernimmt der HDI die Aufgabe eines Daten-Cachesystems, mit dessen Hilfe Außenstellen per CIFS und NFS direkt auf die HCP zugreifen können. Und HCP Anywhere ist eine Applikation, mit der Daten verwaltet und auf verschiedenen Geräten synchronisiert werden können.

Disclaimer: Dieser Beitrag und das zugehörige Video sind im Auftrag der SVA GmbH/Wiesbaden entstanden. Bei der Auswahl der Interviewfragen und der Erstellung des Blogposts hat mir die SVA größtenteils freie Hand gelassen.

Weitere Informationen zum SVA StorageDay 2017

[Video] Sven Kaminski, SVA, über NetApp ONTAP und mehr

[Video] Konrad Trojok, SVA, über kognitive Objektspeicher-Lösungen

[Video] Wendel Zacheiss, SVA, über die Dell EMC Isilon-NAS-Plattform

[Video] Gero Dieckmann über den SVA StorageDay 2017

 

Rückschau: Das war der IBM Storage Strategy Day 2017

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass ich letzte Woche im Auftrag von IBM auf zwei Events war, um von dort aus Bericht zu erstatten. Die erste Veranstaltung hatte mit dem Thema Mainframes und der IBM z14 zu tun, und das andere mit dem Thema Storage und Speicherlösungen. Und genau davon soll heute die Rede sein.

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Die Veranstaltung war mehr als gut besucht, und eröffnet wurde sie standesgemäß vom neue Strorage-Chef DACH höchstpersönlich.

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Den einleitenden Worten von Marcus Geist folgte die erste Keynote-Session von und mit Ed Walsh, der den Titel „General Manager Storage & Software Defined Infrastructure“ trägt.

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Ed hatte eine ganze Menge zu erzählen darüber, warum alte, traditionelle Worksloads in neue Workloads überführt werden sollten und warum hierfür unter anderem neue Storage-Lösungen erforderlich sind.

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Natürlich führte ihn das direkt zu der Stellung, die IBM derzeit im Storage-Markt inne hält. Dabei machte er anhand einer einzigen Folie klar, wo sich IBM in Sachen Speicherlösungen positioniert: Weltweit ist „Big Blue“ Nummer Zwei als „Storage Company“, und Nummer Eins, wenn es um die Gesamtheit an verfügbaren Speicherlösungen geht. Das hat vor allem mit den zahlreichen Softwarelösungen zu tun, die IBM im Portfolio hat.

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Auf Ed Walsh folgte Dr. Robert Haas, der am schönen Zürichsee arbeitet, genauer gesagt am IBM-Labor Rüschlikon. Entsprechend  hatte sein Vortrag einen wissenschaftlichen Touch, indem er unter anderem von Atomen als Speicherzelle referierte.

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Aber er wurde auch sehr konkret, indem er die These aufstellte, dass die Container-Technik die Virtual-Machine-Technik ablösen wird, da sich damit benötigter Speicherplatz innerhalb virtualisierter Umgebungen viel schneller bereitstellen lässt als mit VMs.

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Aber auch das Thema Flash-Speicher war Robert Haas eine ausführliche Betrachtung wert. So referierte er über fallende Preise, die einen generellen Einsatz von Flashspeicher nach sich ziehen werden. Aber auch sinkende Latzenzzeiten führte er als Grund für die zunehmende Verbreitung von Flash-basierten Speichertechniken an.

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5 Interviews runden die Storage-Berichterstattung ab

Ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich nicht auf dem IBM Storage Strategy Day 2017 Videointerviews geführt hätte. Namentlich habe ich folgende IBM-Vertreter vor meine Kamera geholt:

  • Ed Walsh über Storage-Trends aus IBM-Sicht
  • Dr. Robert Haas über neue und alte Speichertechniken
  • Ralf Colbus über die Vorteile der NVMe-Speichertechnik
  • Dr. Axel Köster über Cognitive Storage
  • Ulrich Walter über Künstliche Intelligenz und Storage

Letzteres Video ist bereits online und kann hier an Ort und Stelle angesehen werden. Zu jedem dieser Interviews wird es übrigens einen separaten Blogbeitrag geben. Freut euch drauf.

 

Disclaimer: Für diesen Beitrag und die nachfolgenden Videointerview-Posts hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

 

CeBIT 2017: Stefan von Dreusche über die DataCore-Lenovo-Storage-Appliance

Während der CeBIT 2017 habe ich dieses Videointerview mit Stefan von Dreusche geführt. Herr Dreusche ist Sales Director EMEA bei DataCore und hat mir diverse Fragen zur brandneuen Storage-Appliance Lenovo DX8200D powered by DataCore beantwortet. Sehr aufschlussreiche Informationen aus erster Hand.

So durfte ich unter anderem lernen, dass es sich bei der Lenovo DX8200D powered by DataCore um eine reine Lenovo-Storage-Appliance handelt, die über die Lenovo-Kanäle an DataCore-Kunden vertrieben wird. Das sieht ein OEM-Agreement zwischen Lenovo und DataCore vor, das es in dieser Form noch nicht gab.

Die Vorteile für beide Partner liegen dabei auf der Hand: Lenovo erlangt den Zutritt zum immer wichtiger werdenden Software-defined-Storage-Markt, und DataCore kommt in den Genuss, mit einem weltweit anerkannten Storage-Hersteller zu kooperieren.

DataCore-Software und Lenovo-Hardware: ein Weltmeistergespann

Der Grund für die Kooperation ist ebenfalls interessant: Da die DataCore-eigene Technik Parallel IO sehr gut mit Mehrkernprozessor-Maschinen klarkommt, hat man sich mit Lenovo zusammengetan und an der IO-Leistung solange „gebastelt“, bis ein neuer gemeinsamer Weltrekord erzielt werden konnte. Der liegt aktuell bei 5,1 Millionen IOPS.

Die Zielgruppe: Mittelständler mit großem IO-Hunger

Die Lenovo DX8200D powered by DataCore adressiert laut Stefan von Dreusche vor allem mittelständische Unternehmen in Deutschland, die mit datenintensiven Anwendungen arbeiten. Hierfür lässt sich die Appliance bis zu 40 Terabyte ausbauen, und das in einer sehr leistungsfähigen Maschine. So berichten erste Kunden von Leistungssteigerungen um bis zu 75 Prozent, und das zu gerade mal einem Viertel der ursprünglichen Kosten.

Was mag Stefan von Dreusche an der DataCore-Lenovo-Maschine?

Und was mag Stefan von Dreusche an dieser neuen Kooperations-Appliance am meisten? Nun, das verrät er Ihnen am besten höchstpersönlich. Na dann: Film ab!

Günther Kalina, Gründer und Geschäftsführer der CTT Computertechnik AG aus München

Die ganze Geschichte der CTT Computertechnik aus München

Einer meiner Münchner Kunden hat kürzlich damit begonnen, seine Geschichte aufzuschreiben, und zwar die fast 40-jährige Erfolgsstory der CTT Computertechnik AG.

Dabei kommt Gründer Günther Kalina ausführlich zu Wort, der in diesem Mehrteiler zahlreiche Anekdoten zum Besten gibt, aber auch immer noch gültige Tipps und Ratschläge für die heutige Gründergeneration parat hat.

Im ersten Teil erfährt man viele interessante Details zu den Gründerjahren der CTT. Was zum Beispiel die Firma Seagate mit dem Distributionsexperten zu tun hat, welche erste Kunden die CTT mit Festplatten versorgte und dass einer der ersten Seagate-HDDs gerade mal 5 Megabyte fasste.

Die ganze Geschichte finden Sie auf der CTT Knowledge Base. Dort werden auch sukzessive weitere Teile der CTT Homestory online gehen.

CeBIT 2014: Berichterstattung in Wort, Bild und Ton

Morgen geht sie also los, die große Fahrt gen Hannover, auf die CeBIT 2014, die auf mich mit drei vollgepackten Tagen wartet. Was so mancher Kollege nicht unbedingt verstehen mag: Ich freue mich auf die Messe, und das trotz der nunmehr 22 Jahren, in denen ich in schönster Regelmäßigkeit in der Landeshauptstadt von Niedersachsen lande.

Ich mag es einfach, dieses „Klassentreffen“, auf dem man jedes Mal viele bekannte Gesichter sieht, die genauso wie man selbst stets auf der Suche nach dem ultimativen Messehighlight Ausschau halten. Oder die Wiedersehen im Pressezentrum, in dem man auf den immer noch sehr unbequemen Hockern angestrengt versucht, das Gleichgewicht zu halten, während man mit der einen Hand den Cappuccino hält und mit der anderen auf seinem iPhone die letzten News checkt.

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