IoT Innovation Tour 2018

Meine persönliche Rückschau: IoT Innovation Tour 2018

Sechs Locations, drei Länder, ein Thema – das ist die IoT Innovation Tour 2018, die ich als Videoblogger in München begleiten durfte. Eine Art Heimspiel quasi. Die anderen Ort sind neben Stuttgart und Hamburg, die bereits Gastgeber des Events waren, Düsseldorf am 13. September, Wien am 19.9. und Zürich am 26. September 2018. Gute Gelegenheiten also, die IoT-Infos aus erster Hand zu erfahren und zu erleben.

Die Agenda sah folgende Schwerpunkte vor:

IoT Innovation Tour 2018 – Begrüßung
Werner Rieche, President DACH, Software AG

Im Anschluss habe ich mit Herrn Rieche ein Interview geführt.

Connect your things & innovate your business
Oliver Edinger, Vice President Competence Center IoT EMEA, Software AG

Im Anschluss habe ich mit Herrn Edinger ein Interview geführt.

[Videoblog] Oliver Edinger (Software AG) über IoT-Plattformen

Trackerando – GPS-Tracking 4.0
Bodo Erken, Geschäftsführer, Trackerando

Im Anschluss habe ich mit Herrn Erken ein Interview geführt.

[Videoblog] Bodo Erken über trackerando & Cumulocity IoT

Interview mit Francis Cepero, Director Vertical Market Solutions, A1 Digital

Interessante Showcases rund um das Thema IoT

Im Ausstellerbereich der IoT Innovation Tour 2018 waren diverse interessante Anwendungsfälle zu sehen, die Sie entdecken können, wenn Sie sich eines der Videos anschauen. Dazu gehören:

Demo: Edge-Analyse

Mit der Dell-Software-AG-Demo wird mithilfe von Eaton-Automatisierungskomponenten gezeigt, wie Edge-Analytics funktioniert. Dabei liegt die erste Analyseebene nahe an den digitalen Geräten und Sensoren, anschließend werden die Ergebnisse zu Visualisierungszwecken in die Cloud übertragen.

Demo: Industrial IoT in a Box

IIot in a Box von Pepperl+Fuchs (P+F) und der Software AG ist ein vorkonfiguriertes, vollständig integriertes IoT-Paket für Industriesensoren und unternehmenstaugliche Datenverarbeitung und -analyse in der Cloud, mit dem schnell notwendige IoT-Services bereit stehen. Damit lassen sich Maschinen überwachen und vor Ort steuern. Ziel ist es, den Zustand der Maschine zu verfolgen, indem auf einem Bildschirm Änderungen am Zustand der Maschine visualisiert und dokumentiert werden. Nähert sich etwa der Zustand einer thermischen Belastung einem kritischen Bereich, wird eine Warnung ausgegeben, die der Verantwortliche per E-Mail erhält.

Demo: IoT-Logistik

Die Logistik-Demo zeigt die durchgängige Überwachung von Frachtgütern vom Hersteller bis zum Kunden. An den Frachtgütern angebrachte Sensoren messen ständig die Parameter, die sich auf die Produktqualität auswirken: Beschleunigung, Temperatur und Feuchtigkeit. Der durch die Messungen erzeugte Datenstrom wird mithilfe von Cumulocity IoT in Echtzeit visualisiert und analysiert. Wird ein definierter Schwellenwerte erreicht, wird ein Alarm ausgelöst.

Demo: IoT-Coffee to Go

Mit IoT-Coffee to Go, dem Showcase von nterra, wird der gesamte „Kaffeezapfprozess“ von der Bestellung der Kapseln über die Auslieferung und Zubereitung bis hin zur Rechnungsstellung digitalisiert und automatisiert. Der Kaffeeautomat nutzt diverse Sensoren, um die Füllstände seiner Kapseln im Blick zu halten. Verbräuche werden gemessen, Daten in die Cumulocity-Cloud gespeist und im Rahmen von Predictive Maintenance eingesetzt.

Cloud of Things

Mit der Plattform der Telekom für das Internet der Dinge lassen sich vernetzte Geräte aus der Ferne überwachen, verwalten und steuern. Hierfür sammelt die IoT-Plattform dezentrale Sensordaten von Maschinen, wertet diese aus und bereitet sie übersichtlich in einem webbasierten Dashboard auf. Zwei vorkonfigurierte Komplettpakete können genutzt werden: Industrial Machine Monitoring und Asset Tracking. Mehr Infos dazu gibt es auf der zugehörigen Webseite.

Interessiert? Dann melden Sie sich doch einfach an!

Falls Sie im September noch nichts vorhaben, sich für das Internet der Dinge interessieren und Mitte des Monats gerade in Düsseldorf, Wien oder Zürich sind, dürfen Sie sich per Mausklick gerne für eines der verbliebenen Events anmelden.

Disclaimer: Diesen Beitrag habe ich im Auftrag der Software AG verfasst. Bei der Ausgestaltung hatte ich vollkommen freie Hand.

Oliver Edinger, Software AG

[Videoblog] Oliver Edinger (Software AG) über IoT-Plattformen

Im Rahmen der IoT Innovation Tour 2018 der Software AG habe ich dieses Interview mit Oliver Edinger von der Software AG geführt. Darin spricht er über das IoT Competence Center, worauf es bei IoT-Plattformen vor allem ankommt und was Cumulocity IoT in diesem Kontext den Software AG-Kunden bietet.

Warum gibt es das IoT Competence Center der Software AG?

Mit dem IoT Competence Center will die Software AG ihren Kunden eine Möglichkeit schaffen, sämtliche Fragen rund um das Thema Internet of Things (IoT) beantworten zu können. Hier lassen sich also bestimmte Aspekte näher beleuchten: „Wie setze ich meine IoT-Anforderungen möglichst schlau um? Wie können mir die IoT-Lösungsansätze der Software AG dabei helfen? Etc.“

Aber auch zahlreiche IoT-Partner der Software AG kommen auf diesem Weg ins Spiel. Denn nur mit der richtigen Mixtur aus IoT-Lösungen, -Plattformen und -Technologien findet man genau den Ansatz, der für das eigene IoT-Szenario passend ist. Auf dem Weg dorthin sollt man die Augen aufhalten nach der richtigen Architektur, wie also eine IoT-Plattform ausgestaltet sein sollte. Hier kommt beispielsweise die Cumulocity IoT-Plattform ins Spiel, die Daten von Sensoren & Co. importieren, verwalten, auswerten und an das Backend-System der Kunden in geeigneter Form zurückgeben kann.

Worauf kommt es bei einer IoT-Plattform maßgeblich an?

Hier lassen sich zahlreiche Aspekte nennen, wichtig ist vor allerdings die Offenheit der Plattform. So müssen unterschiedliche Datenquellen von diversen Herstellern und Anbietern an die IoT-Plattform angebunden werden können. Aber auch andere Backend-Systeme sollten sich in die Plattform der Wahl integrieren lassen. Offenheit bedeutet aber auch, dass die Ergebnisse der generierten und analysierten Daten problemlos in die heterogenen Backend-Systeme des Kunden exportiert werden können.

Was bietet Cumulocity IoT der Softwares AG in diesem Kontext?

Basierend auf der langjährigen Partnerschaft mit der Firma Cumulocity hat sich die Software AG Anfang 2017 dazu entschieden, das Unternehmen vollständig zu über- und Cumulocity IoT ins eigene Portfolio aufzunehmen. Die Gründe hierfür sind recht naheliegend: So wies Cumulocity IoT von Anfang an Enterprise-Funktionalitäten auf, womit sie perfekt zum Kundenstamm der Software AG passt, der sich aus großen und mittelgroßen Unternehmen zusammensetzt. Daher sollte solch eine IoT-Plattform unbedingt skalier- und belastbar, aber auch stabil und sicher sein.

Aus diesen und weiteren Gründen kommt Cumulocity IoT bereits in zahlreichen Projekten der Software AG zum Einsatz. Dazu gehört beispielsweise die Cloud der Dinge, mit der die Deutsche Telekom die IoT-Daten ihrer Kunden erfasst und diese anschaulich innerhalb eines Dashboards „erlebbar“ und „anfassbar“ macht. Aber auch Firmen wie CERTUSS Dampfautomation setzen Cumulocity IoT verstärkt ein. In diesem Fall werden die hochsensiblen Dampfautomaten mithilfe von 60 Parametern wie Druck, Temperatur, etc. permanent auf mögliche Ausfälle hin überwacht.

Das Interview mit Oliver Edinger in voller Länge

 

Disclaimer: Für diesen Videoblogpost hat mich die Software AG als Blogger beauftragt.

Software AG auf der Hannover Messe 2018

Software AG auf der Hannover Messe: Mindsphere, Windpark-Steuerung und Fertigungsüberwachung

Ende März habe ich mit Oliver Edinger von der Software AG ein Videointerview geführt, in dem er über die IoT-Plattform Cumulocity spricht. Und gerade habe ich bei meinen Hannover-Messe-Vorbereitungen entdeckt, dass die Software AG vom 23. bis 27. April in Hannover an drei Ständen gleichzeitig vertreten sein wird.

Da ich für IBM auf der Hannover-Messe unterwegs sein werde, komme ich um einen Besuch bei der Software AG sicherlich kaum umhin. Zumal ich während der München-Ausgabe der IoT Innovation Tour 2018 Mitte Mai Videointerviews mit Vertretern der Software AG und anwesenden Geschäftspartnern und Kunden führen darf.

Software AG und Siemens

In Halle 9, Stand D35, wird Siemens eine MindSphere Lounge aufbauen, und genau dort will die Software AG zeigen, wie sich ihre ARIS Business Process Analysis Platform und das cloudbasierte IoT-Betriebssystem Siemens MindSphere für IoT-Projekte bestmöglich ergänzen. Hierbei fungiert ARIS als Prozessinformationslieferant, womit Business-Transformationen transparenter und damit leichter nachvollziehbar werden.

Software AG und EdgeX Foundry

Wer in Halle 6 vorbeikommt, sollte in Erwägung ziehen, Stand B17 einen Besuch abzustatten. Dort zeigen nämlich die Software AG und EdgeX Foundry, wie sich große Industrieanlagen wie ein Windpark mithilfe von passenden IoT-Lösungen überwachen und steuern lassen. In diesem Fall kommt die IoT-Plattform Cumulocity IoT der Software AG zum Einsatz. Damit können sämtliche Daten erfasst, analysiert und für weitere Zwecke bereitgestellt werden, die im Kontext der Windkrafträder anfallen. Dies geschieht auf Basis einer Echtzeit-Streaming-Analyse, die dem Betreiber von Windparks und anderen Energieanlagen nützliche Informationen liefern.

Software AG und Huawei

Sollten Sie dann immer noch nicht genug haben von der Halle 6, können Sie sich am Stand D18 von Huawei davon überzeugen lassen, dass Hardware und Software immer ein starkes Team sein werden. So wie die Edge Computing-IoT-Lösung von Huawei und Cumulocity IoT von der Software AG. Mit dieser Kombination lassen sich Streaming-Edge-Analysen durchführen, die beispielsweise beim Bau von Industriemaschinen zum Einsatz kommen.

Damit können während des Fertigungs- und Produktionsprozesses sämtliche Daten erfasst und analysiert werden, die von Maschinen über das EC-IoT-Gateway an das Backend-Cloud-System transferiert werden. Dort werden die Daten analysiert, um damit voraussagen zu können, welche Maschine voraussichtlich zu welchem Zeitpunkt einen Fehler aufweist und eventuell ausfallen wird. Vorbeugung ist hier das Gebot der Stunde.

Oliver Edinger von der Software AG zum Internet der Dinge

[Videochat] „Internet of Things ist hierzulande besser als sein Ruf!“

Internet of Things ist eines der zentralen und beherrschenden Themen der vergangenen und kommenden Jahre. Wen wundert es da, dass IDC Deutschland mittlerweile die dritte Umfrage dazu durchgeführt hat, um den Stand der Dinge in Sachen IoT in Deutschland abzuklopfen.

Bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse durfte ich im Münchner Hotel Le Méridien dabei sein, und neben allerlei Tweets und einem Interview mit einem der Studienverantwortlichen habe ich auch dieses Videointerview mit Oliver Edinger von der Software AG geführt. Darin spricht er über die IoT-Plattform Cumulocity IoT, über größere und kleinere IoT-Projekte und wo Deutschland in Sachen Internet der Dinge steht.

Internet of Things ist hierzulande besser als sein Ruf

Und genau mit dieser Frage ging das Interview los. Die Meinung von Herr Edinger dazu war nicht so überraschend, sieht er den Wirtschaftsstandort Deutschland in puncto IoT besser aufgestellt, als dies von der breiten Öffentlichkeit im Allgemeinen wahrgenommen wird. Mehr noch: Er bewertet den hiesigen IoT-Markt im europäischen Vergleich ganz weit vorne, wenn man den Kenntnisstand rund um das IoT und das Umsetzen von realen Projekten betrachtet. Das deckt sich übrigens recht gut mit den Ergebnissen der IDC-IoT-Studie.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/974580406627524608

Dann wollte ich gerne wissen, was die IoT-Plattform Cumulocity alles Schönes kann, die bei der Software AG als die zentrale Software-Lösung für größere und kleinere IoT-Projekte zum Einsatz kommt. Damit ermöglicht Oliver Edinger und sein Team vor allem die vier großen „C“ des IoT, wie er sagt: Connect, Collect, Correlate und Consume, was die Daten innerhalb von IoT-Netzwerken betrifft.

Das tangiert innerhalb eines IoT-Projektes ganz unterschiedliche Ebenen: Seien es die vernetzten Geräte, die überwacht und ausgewertet werden sollen, oder die Analyse der gesammelten Daten oder das Bereitstellen der ausgewerteten Daten innerhalb der transaktionalen Systeme, was ja für spätere Vorhersagen und andere Dinge wichtig ist.

Cumulocity skaliert sehr gut und bietet ein umfangreiches Funktionsarsenal

Interessant fand ich auch die Aussage während Herrn Edingers Vortrag, dass Cumulocity sowohl in größeren als auch kleineren Projekten zum Einsatz kommt. Das hat laut seiner Aussage mit zwei Aspekten zu tun: Zum einen mit der Skalierbarkeit von Cumulocity und zum anderen mit dem vollständigen Funktionsumfang, den diese IoT-Plattform bietet. Damit lässt sich Cumulocity an die Bedürfnisse des Projektes jederzeit anpassen, also zum Beispiel neue Funktionen hinzufügen, aber auch wieder entfernen. Gerade eben so, wie es der Kunde wünscht und benötigt.

Daher gehören große Unternehmen wie die Deutsche Telekom genauso zu den Cumulocity-Anwendern wie kleinere Startup-Firmen wie zum Beispiel trackerando.

Das vollständige Interview mit Oliver Edinger in Bild und Ton