Fritzbox 7430

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

Fritzbox Fon WLAN 7390

Warum die Heimvernetzung eine immer wichtigere Rolle spielt

Der eine Teile meines Stromnetz-Setups: Media Router und Powerline-Adapter von ZyXELMit dem Thema Heimvernetzung beschäftige ich mich schon ziemlich lange, was man gut an diversen Beiträgen rund um Fritzbox, Powerline und Co. erkennen kann.

Daher empfehle ich sehr gerne diesen Beitrag meines Kunden Mail Elektronik Vertriebs GmbH, der einen schnellen und kompakten Blick auf das Thema Heimvernetzung  gewährt.

Dabei geht der Artikel auf folgende Fragen ein:

  • Warum sollte man Router und die vorhandenen Computer vernetzen?
  • Was hat es mit der Vernetzung von Smartphone und PC auf sich?
  • Wie lässt sich das eigene Zuhause per Computer und Smartphone steuern?
  • Warum finden Sicherheitsbedürftige das Thema Heimvernetzung auch toll ?

Also, worauf warten Sie noch. Die Lektüre zur Heimvernetzung ist nur einen Mausklick entfernt.

Darum freue ich mich aufs iPhone 6

Wird es so aussehen, das iPhone 6?Am 9. September 2014, sprich in genau einer Woche, blickt eine große Schar von Smartphone-Fans und -Geeks wieder einmal ins kalifornische Cupertino.

Zweck der dort stattfindenden Veranstaltung: Die lang ersehnte Vorstellung des mittlerweile achten iPhone-Modells, das wohl unter der Bezeichnung iPhone 6 in die Läden kommen wird.

Da mein Vertrag bei T-Mobile endet und ich zudem das iPhone 5s ausgelassen habe, freue ich mich schon heute auf mein nächstes Apple-Smartphone (das insgesamt fünfte seit 2007), und das aus folgenden nennenswerten Gründen:

Neues Design: Es wird, so wie es aussieht, einen Design-Wechsel geben mit dem iPhone 6. Waren das iPhone 5 und iPhone 5s rein optisch betrachtet eineiige Zwillinge, wird das nächste iPhone nicht nur größer sein, sondern auch flacher (was unter anderem mit der verbauten CPU zu tun hat) und zudem abgerundete Ecken aufweisen. Damit wird sich das iPhone 6 deutlich von seinen aktuellen Vorgängern unterscheiden. Mal sehen, in welchen Farben das neue Apple-Smartphone auf den Markt kommt.

Größerer Bildschirm: Mit den 4 Zoll, die iPhone 5 und iPhone 5s aktuell bieten, ist Apple schon länger nicht mehr zeitgemäß, was sie aber noch nie daran gehindert hat, diese technisch hinterher hinkenden Geräte zu bauen und zu verkaufen. Mit dem iPhone 6 wird Cupertino einen wichtigen Schritt gehen und zwei Modelle auf den Markt bringen, die ein Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll aufweisen sollen. Ich werde mir sicherlich das 4,7-Zoll-Modell holen. 5,5 Zoll (oder knapp 14 Zentimeter) ist mir einfach zu viel. Ich will mit dem Teil schließlich auch ab und an telefonieren.

Mehr CPU- und GPU-Power: Klar, dass es mit dem iPhone 6 einen neuen Prozessor geben wird, der sich wohl A8 nennt, zwei Kerne bietet, die mit 2 Gigahertz getaktet sein sollen und und der im 20-Nanometer-Verfahren produziert wird. Das ist gut für die Akkulaufzeit und für die Dicke des iPhone 6.

iPhone 6 als digitale Geldbörse: Gerade macht eine Nachricht die Runde, dass Apple es mal wieder vorzumachen scheint und dank diverser Kooperationen mit Mastercard & Co. das iPhone 6 in eine digitale Geldbörse verwandeln könnte. Und dass Apple etwas macht in dieser Richtung, ist erstens längst überfällig und zweitens mal wieder Beleg dafür, dass es Apple braucht, damit sich in diesem Marktsegment etwas bewegt.

Bessere Fotos: Schon der Schritt vom iPhone 5 zum iPhone 5s hat für bessere Fotos gesorgt (was mir leider versagt blieb), somit darf davon ausgegangen werden, dass mit dem iPhone 6 die Bildqualität mobiler Fotos wieder einmal erhöht wird. Dafür könnte ein CMOS-Sensor mit 13 Megapixel sorgen. Darüber hinaus wird Apple laut diverser Quellen an der Qualität der einzelnen Bauteile wie Sensor, Blitz und Linse schrauben. Zusätzlicher Vorschlag: Wie wäre es denn mit einem optischen Zoom für das iPhone 6?

Mehr Stabilität: Ich habe seit ein paar Monaten eine dieser hässlichen Schutzhüllen an meinem iPhone 5 angebracht, da das Smartphone recht empfindlich gegenüber Kratzern und anderen unschönen „Verzierungen“ ist. Was den Wiederverkaufswert des Apple-Smartphones erheblich mindert. Auch in diesem Punkt soll sich das iPhone 6 von seinen unmittelbaren Vorgängern unterscheiden. Zudem sollen die teureren Modelle mit einem Display ausgestattet sein, das auf Saphirglas basiert. Das wird wohl die Zahl der geborstenen iPhone-Bildschirme deutlich reduzieren.

Werbeeinblendung: Falls ihr mit dem Einrichten eures iPhone nicht zurecht kommt, solltet ihr euch an die Experten von expertiger.de wenden. Da wird euch bestimmt geholfen.

Windows 8.1: Musik zwischen Windows Phone und PC via Cloud austauschen – und wie es auch kostenlos geht

Windows 8.1 - Mit Xbox Music Pass gelangen Musikinhalte via Cloud auf verbundenen GerätenErst gestern habe ich mich ganz begeistert zum neuen Windows 8.1 geäußert. Dabei gefällt mir unter anderem die Option, meine Musik zwischen mehreren Windows-8- und Windows-Phone-8-Geräten via Cloud automatisiert auszutauschen, sprich zu synchronisieren.

Es steckt allerdings ein monetärer Trick dahinter, der sich Xbox Music Pass und nennt und der bares Geld kostet. Genauer gesagt, rund 10 Euro pro Monat oder knapp 100 Euro pro Jahr. Das ist letztlich eine Mischung aus iTunes Match (kostet 25 Euro pro Jahr) und Spotify & Co. Also ein meines Erachtens nicht ganz klar kommunizierter Versuch seitens Microsoft, ihre Anwender zum abonnieren von Xbox Cloud Music zu bewegen.

Na, zumindest könnt ihr euch 30 Tage lang eine Probeversion von Xbox Music Pass angucken. Aber das rechtzeitige Kündigen nicht vergessen. Sondern zahlt ihr nämlich für die nächsten 30 Tage 9,99 Euro.^

Wie auch immer, ihr könnt auch einfacher – und völlig kostenlos – die Musiksammlung zwischen Windows-8-PC und Windows Phone-8-Smartphone zu synchronisieren. Das funktioniert mit jedem Windows-8-Rechner – und sogar mit Macs.

Musik zwischen Windows-8-PC und Windows-Phone-8-Smartphone syncen

Windows 8.1 - Windows Phone-8-Device und Windows 8-PC per USB-Kabel verbinden1. Startet den Windows-8.1-Rechner und holt euch aus dem Windows Store die Anwendung „Windows Phone“.

2. Öffnet diese und schließt euer Windows-Phone-8-Smartphone wie das Nokia Lumia 820 via USB-Kabel am PC an.

3. Es werden automatisch sämtliche Inhalte des WP8-Gadgets in „Windows Phone“ angezeigt.

Windows 8.1 - Fotos, Musik und Bilder gelangen per Windows-Phone-App auf Lumia und Co4. Wenn ihr neue Inhalte vom W8-Rechner auf das WP8-Phone übertragen wollt, tippt ihr einfach auf das Plus-Zeichen mit der Bezeichnung „Zum Handy hinzufügen“ und tippt auf den Medientyp eurer Wahl.

5. Der Dateiexplorer wird innerhalb der passenden Mediathek geöffnet. Markiert sämtliche Inhalte, die auf eurem Windows Phone-Gadget landen sollen. Auf einem Touch-Device gelingt das per Tippen und leichtem Runterziehen des Albums oder Künstlers, auf einem „normalen“ Rechner ohne Touch erledigt dies ein rechter Mausklick.

6. Per Mausklick oder Fingertipp auf „Hinzufügen“ gelangen die Musikstücke auf dem Windows-Phone-8-Gerät.

Mit der Windows Phone-App für Mac lassen sich Inhalte zwischen Apple-Rechner und WP8-Device syncenTja, und wie das Ganze zwischen Mac und Windows Phone-8-Device gelingt, wissen aufmerksame Leser dieses Blogs bestimmt schon

BTW: Mit der Windows-Phone-App kann man auch direkt auf seine iTunes-Mediathek zugreifen und auf diesem Weg sein Windows-Phone-8-Gerät ebenfalls mit Musik füllen. Sehr praktisch!

Jetzt werde ich auch noch Blackberry-Z10-Anwender! [Upd]

Letztens habe ich mehr aus Langweile auf Facebook an einem Blackberry-Z10-Gewinnspiel teilgenommen. Und was soll ich sagen, gestern kam folgende Antwort dazu:

Lieber Michael,

Du hast am „BlackBerry-Checker“- Gewinnspiel von mobilcom-debitel teilgenommen. Das hat sich gelohnt, Du bist einer der 10 Tester!

Herzlichen Glückwunsch!

Um Dir das brandneue BlackBerry Z10 übermitteln zu können, benötigen wir noch Deine Adresse. Schicke uns diese bitte einfach als Antwort auf diese E-Mail. Weitere Details zum Start der Aktion erhältst du in dem beigelegten Schreiben! Das mobilcom-debitel Team wünscht Dir viel Freude mit dem neuen BlackBerry Z10 und viel Erfolg beim Lösen unserer spannenden Aufgaben.

Na, also „Gewinnspiel“ trifft es nicht ganz: ich darf mit dem Z10 eine Weile „herumspielen“, nicht näher spezifizierte Aufgaben lösen, und am Ende, mit ein bisschen Glück, darf ich das Blackberry-Gadget behalten. Aber hey, mir machen diese Dinge ja auch Spaß, und wer weiß, vielleicht „verliebe“ ich mich ja am Schluss noch in das Z10 und werde meinem iPhone 5 untreu. Obwohl, nee, das wird wohl eher nicht passieren…

Update: Heute Mittag ist das Z10 tatsächlich bei mir angekommen: Auf den ersten Blick ein ganz schickes Gerät, allerdings ein wenig viel Plastik für meinen Geschmack. Na, wir werden sehen, ob das besonders gut oder weniger gut ist. Auf jeden Fall habe ich ein kleines „Unboxing-Video“ gedreht. Das ist nämlich Teil der Checker-Kampagne, der ich mich da freiwillig angeschlossen habe. Also, Film ab!

Aktuelle Studie zeigt: Smartphones werden zuhause UND unterwegs genutzt

Galaxy S4 von Samsung

Wer bisher glaubte, das Smartphone komme hauptsächlich unterwegs zum Einsatz, der irrt. Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie, die TNS Infratest im Auftrag des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) von Mitte Februar bis Mitte März 2013 erstellt hat.

Denn bei den abgefragten Nutzerszenarien steht der häusliche Einsatz von Smartphones ganz oben in der Liste (92 Prozent). Erst dann folgt der Einsatz im Auto (74 Prozent), an Haltestellen (70 Prozent), an Bahnhöfen, in Bus und Tram (65 Prozent), in Restaurants (65 Prozent) und an anderen Plätzen, an denen mobile Informationen und Anwendungen zur Verfügung stehen.

Weniger überraschend ist die Erkenntnis, dass 49 Prozent aller Über-14-Jährigen immer und dauernd und überall online sind. Dabei zeigen sich iPhone-Anwender besonders sendungs- und informartionsbedürftig: so gaben fast 60 Prozent aller Befragten an, „always on“ zu sein.

Weitere Infos zu der Umfrage stehen auf dem Server des BVDW zum Abruf bereit.

Fritzbox mobile: 3272 ist Smartphone- und Tablet-tauglich und fungiert als 3G-Router

Es gab ja mal eine Zeit, in der spielte das Thema Fritzbox eine große Rolle auf diesem Blog und seinen Vorgängern. So findet sich die Repeater-Geschichte aus dem Jahr 2007 regelmäßig in den Top 10 der meistgelesenen Beiträge wieder. Daher überrascht es kaum, dass ich bei News, die mit den WLAN-Routern von AVM zu tun haben, immer noch hellhörig werde. Zumal ich erst kürzlich einen Beitrag verfasst habe, der anschaulich zeigt, wie man via Fritzbox mit seinem iPhone IP-Telefonate führen kann.

So gesehen kam mir die Nachricht gerade recht, dass mit der AVM Fritzbox 3272 ab sofort ein neues Gerät zur Verfügung steht, an dem unter anderem Smartphone- und Tablet-Anwender ihre Freude haben dürften. Denn neben der bereits erwähnten Funktion, mithilfe der passenden App IP-Gespräche führen zu können (und zwar mit iPhone, iPad und Android-Smartphones) bietet die 3272 ein weiteres nützliches Mobil-Feature. An der neuen Fritzbox kann nämlich auch ein UMTS-Stick angesteckt werden, was aus dem Teil einen vollwertigen 3G-Router macht. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die vorhandene UMTS-Bandbreite größer ist als die DSL-Geschwindigkeit. Soll es hierzulande ja immer noch geben.

Weitere Infos entnehmt ihr am besten der zugehörigen Pressemeldung. Kosten soll der Allrounder übrigens 129 Euro. Ganz schön happig zwar, dafür bekommt man aber auch einen großen Funktionsumfang und bewährte Qualität aus Berlin. Und wer weiß, vielleicht stellt mir AVM ja ein Testgerät zur Verfügung…

Fritzbox 3270

Die Fritzbox 3272 richtet sich auch an Smartphone- und iOS-Anwender

 

Infografik IDC: Smartphones und Tablet-PCs sind weiterhin Dauerbrenner

Guckt man sich den ganzen Tag so um, könnte man eigentlich auf die Idee kommen, dass mittlerweile jede Frau, jeder Mann und ganz viele Jugendlich bereits ein Smartphone besitzen. Was ja bedeuten würde, dass die Nachfrage an diesen kleinen DIngern Stück für Stück abnimmt. Dass dem wohl nicht so ist, hat das Marktforschungsunternehmen IDC herausgefunden.

Deren Analysten sagen voraus, dass dieses Jahr weltweit rund 920 Millionen Smartphones verkauft werden. Das sind etwa 200 Millionen mehr als 2012, also ein Anstieg von knapp 30 Prozent. Und das soll lustig so weitergehen: für 2014 prognostizieren die Experten von IDC mehr als eine Milliarde verkaufte Smartphones, was im Vergleich zu diesem Jahr ein Sprung um fast 20 Prozent wäre. 2015 sollen es dann knapp 1.240 Millionen Geräte sein, die den Besitzer wechseln (+ 15%), 2016 werden es laut IDC 1.380 Millionen sein (+ 11%) und 2017 mehr als 1,5 Milliarde verkaufter Smartphones (+ 10%).

Bei den Tablet-PCs sieht es übrigens ganz ähnlich aus. Aber davon überzeugt ihr euch am besten mithilfe der folgenden Infografik selbst. Viel Spaß beim Forschen!

Smartphones und Tablets sind die Gewinner des mobilen Booms

Smartphones und Tablets sind die Gewinner des mobilen Booms

 

Was das Samsung Galaxy S4 alles drauf hat – und was davon wirklich wichtig ist

Es ist ja immer irgendwie immer dasselbe: da wird ein neues Smartphone vorgestellt (in diesem Fall das Samsung Galaxy S4), und schon stürzen sich alle Gadget- und Technikblogs darauf, um ein gemeinsames, unisono klingendes Freudengeheul anzustimmen:

Was das Samsung Galaxy S4 dem iPhone 5 voraus hat (Mac & i)

Samsung Galaxy S4 – das eierlegenden Wollmilchhandy (Focus Online)

Samsung Galaxy S4: das wird ein Superphone! (Computer Bild)

Das Galaxy S4 von Samsung bietet viel mehr als nur einen eine schnelle CPU und großes Display

Das Galaxy S4 von Samsung bietet viel mehr als nur einen eine schnelle CPU und großes Display

Das ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt, der sehr gut zeigt, dass das neue Smartphone aus dem Hause Samsung ein echter Superduperknüller werden könnte. Zu den vermeintlichen Highlights zählen nämlich:

8fach-Prozessor (laut mobilegeeks.de kommt nach Deutschland ab Ende April erst mal nur eine Quad-Core-CPU-Variante auf den Markt), Super-Duper-Full-HD-AMOLED-Display mit einer Diagonalen von üppigen 5 Zoll (= knapp 13cm), schlappe 130 Gramm Lebendgewicht, eine Auflösung von 441 Pixel per Inch, LTE und eine 13 Megapixel-Front-Kamera. Puh!

Doch das sind nur die nackten Zahlen und Fakten, die ja ganz eindrucksvoll zu sein scheinen, mich persönlich aber eher kalt lassen. Mich begeistern da eher ganz andere Merkmale, die das Galaxy S4 aufweist. Weil sie belegen, dass sich Samsung ernsthaft Gedanken darüber gemacht hat, wie neue Techniken und Anwendungen die mobile Erlebniswelt komfortabler und einfacher machen können.

Dazu gehören meines Erachtens folgenden Dinge:

Schlaue Kamera-Funktionen: Mit Funktionen wie Dual Camera, Dual Video Call, Drama Shot und Sound & Shot will Samsung Bilder und Videoaufnahmen so geschickt miteinander kombinieren, dass ganz neue und ungewöhnliche Aufnahmeperspektiven möglich werden. So beschert „Dual Camera“ das gleichzeitige Erstellen von Bildern und Videoclips, indem Vorder- und Rückkamera gemeinsam zum Einsatz kommen. Aber auch Aufnahmemodi wie „Drama Shot“ und „Sound & Shot“ sollen die Kreativität des Galaxy-S4-Anwenders beflügeln. Damit sind ohne größere Vorkenntnisse Zeitrafferaufnahmen (Drama Shot) und Bilder-Ton-Aufnahmen möglich.

Gemeinsame Daten: Mit der Funktion „Group Play“ lassen sich mehrere Smartphones per drahtloser Wifi-Anbindung zu einem Ad-hoc-Netz zusammenschließen und so Daten wie Fotos und Musik miteinander teilen. Aber auch Multiplayer-Gaming soll damit möglich sein. Apropos Musik: Mit „Share Music“ lassen sich Musikstücke auf mehreren Galaxy S4 gleichzeitig abspielen, so dass damit Surround-Sound simuliert werden kann. Witziges Gimmick für den, der es braucht.

Praktischer Reisebegleiter: Der „S Translator“ soll die internationale Verständigung verbessern. In neun Sprachen lassen sich Texte in Sprache respektive Sprache in Text übersetzen, und das sogar aus Apps wie Mail, SMS und Chat heraus. Damit kann man seinem amerikanischen Kollegen eine Nachricht in Deutsch schreiben, die das Galaxy S4 dann automatisch ins Englische übersetzt, was die Mail-App dann sogar vorliest. Das ist speziell für Vielreisende, die oft im Auto sitzen, eine tolle Funktion. Die werden dabei von „S Voice Drive“ unterstützt, indem Nachrichtentexte automatisch vorgelesen werden, sobald das Galaxy S4 via Bluetooth mit der Freisprechanlage des Pkws verbunden wird.

Bedienkomfort par excellence: „Smart Pause“ überwacht die Augenaktivitäten des Smartphone-Anwenders beim Video gucken. Sobald dieser den Blick vom Bildschirm abwendet (und damit gerade abgelenkt ist), werden die Bewegtbilder automatisch angehalten und erst dann fortgesetzt, sobald die Augen wieder gen Display gerichtet werden.

Auch toll: „Smart Scroll“. Damit sollen sich E-Mails und Webinhalte komfortabler lesen lassen, indem die Bewegung der Augen und der Handgelenke berücksichtigt werden. Genauso schick: „Air View“, eine Art „Quick Look“ von Mac OS X, also die Vorschau bestimmter Inhalte, ohne dies zugehörige App öffnen zu müssen. Unterstützt wird man als Galaxy-S4-Anwender auch von „Air Gesture“, dem berührungslosen Blättern innerhalb von Texten, Webseiten und E-Mails. Und wem das immer noch nicht reicht: Mit „Samsung WatchON“ können Fernseher samt Receiver, DVD-Player und sogar Klimaanlage per Infrarot gesteuert werden. Falls diese das unterstützten. Samsung SmartTVs sollten aut jeden Fall dazu gehören.

Wer zum Samsung Galaxy S4 noch mehr wissen will, dem empfehle ich entweder die Microsite von Samsung oder die umfangreiche Berichterstattung der Kollegen von Mobilegeeks. Und einen Videokanal bietet Samsung natürlich auch.

Nokia mit zwei neuen Lumia-Modellen und 41 Megapixeln – vier Antworten auf vier Fragen!

Gestern habe ich in Form eines Blogbeitrags vier Fragen an Nokia gerichtet. Dabei hatte ich mit einer mittleren Antwortsdauer von mehreren Tagen gerechnet. Doch da habe ich mich grundlegend getäuscht, denn schon gestern wollte mit der PR-Chef Deutschland die Antworten per Kommentarfunktion zukommen lassen, was aber an der zugegebenermaßen komplizierten Registrierungsfunktion dieses Blogs scheiterte. Daher habe ich zum einen ein Social-Login-Plugin für Twitter, Facebook und Google installiert und veröffentliche zum anderen die vier Antworten von Ben Lampe. Viel Spaß damit!

Michael Hülskötter: Warum bekommt ein brandneues Handy aka Nokia 808 PureView ein Betriebssystem verpasst (aka Symbian), das selbst bei Nokia als nicht mehr zeitgemäß gilt?

Ben Lampe, Nokia: PureView ist eine große Innovation und die Entwicklung hat rund fünf Jahre gedauert. Zu dieser Zeit war Symbian unser primäres Betriebssystem. Wir haben aber sehr klar gesagt, dass wir PureView zukünftig auch in anderen Bereich einsetzen werden.

Hülskötter: Warum spendiert Nokia eben diesem Handy aka 808 PureView ein Feature (aka 41-Megapixel-Bilder), mit dem sie die Konkurrenz noch heftiger wegpusten könnten, wenn es eben in einem aktuellen Gewand aka Windows Phone daher käme?

Lampe: Wir fahren hier nicht mit angezogener Handbremse, sondern PureView wurde auf dem OS vorgestellt, auf dem es entwickelt wurde. Natürlich freuen wir uns über das sehr positive Feedback sowie den Preis: „Best New Mobile Handset, Device or Tablet at Mobile World Congress 2012“.

Hülskötter: Warum ist das Lumia 610 ein wenig schmalspurig ausgestattet, dass es ersten Berichten zufolge ein wenig unterdimensioniert zu scheint für Windows Phone?

Lampe: Das Lumia 610 ist absolut konkurrenzfähig in seiner Preisklasse und bietet die gleiche Social Media-Integration und Nokia Navigation wie die anderen Lumia-Modelle. Hier bitte auch mal das entsprechende Analysten-Feedback anschauen. Der Author des c’t-Beitrags hat auf unsere Kontaktaufnahme hin freundlicherweise ergänzt, dass es sich hier um ein Vorserienmodell (Prototyp) gehandelt hat. Hier bitte einfach das Serienmodell später selbst testen. [Wer ich sehr gerne tun!]

Hülskötter: Warum wird das Lumia 900 für Europa nicht von Hause aus mit einem LTE-Chip ausgestattet?

Lampe: Wir wählen die jeweils passenden Produkte und Technologien für jeden Markt aus und in Gesprächen mit unseren Netzbetreiberpartnern ergab sich, dass DC-HSPA die beste Mobilfunktechnologie ist, die wir für das Lumia 900 außerhalb der USA integrieren können.

Hülskötter: Warum sind die Berliner in Sachen Nokia Transport besser dran als die Münchner?

Lampe: Schöne Frage! Natürlich möchten wir auch weitere Städte und Regionen anbieten. Der ÖPNV in Deutschland ist aber nunmal in mehrere Regionen unterteilt und Berlin-Brandenburg ist ein guter Anfang.