Konrad Trojok, SVA, über Cognitive Storage

[Video] Konrad Trojok, SVA, über kognitive Objektspeicher-Lösungen

Dieses Interview habe ich anlässlich des SVA StorageDay 2017 in Hamburg in den heiligen Hallen des Millerntorstadions gedreht. Darin spricht Konrad Trojok von der SVA über Cognitive Computing/Storage, und warum sich Unternehmen verstärkt mit diesem Thema beschäftigen sollten.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/923465683140308997

Zunächst einmal wollte ich von Herrn Trojok wissen, wie das kognitive Computing die IT-Landschaft verändern wird (kC ist ein IBM-geprägter Begriff, der die Themen Künstliche Intelligenz, Machine Learning, etc. umschreibt). Seiner Meinung nach wird Cognitive Computing die aktuellen IT-Strukturen maßgeblich verändern.

Weg vom reaktiven IT-Dienstleister, hin zur agierenden Fachabteilung

So wird das heutige Modell eines IT-Dienstleisters, der Services bereitstellt, der also lediglich auf die Anforderungen seiner Anwender reagiert, vollständig abgelöst von agierenden Fachabteilungen, deren Ideen und Konzepte die erforderlichen IT-Modelle vorgeben. Dabei werden vor allem die generierten Daten im Vordergrund stehen, die in weitaus erheblicherem Umfang genutzt werden, als das heute der Fall ist.

Doch was macht Herrn Trojok so sicher, dass sich Cognitive Computing resp. Cognitive Storage durchsetzen wird? Nun, die Begründung hierfür ist recht schlicht: Um selbstlernende Systeme nutzen zu können, sind große Datenmengen erforderlich, die in geeigneter Form gespeichert werden müssen. Dabei hilft eine aufstrebende, zunehmend „schlaue“ Technik, die sich Objektspeicher nennt.

Mit Objektspeicher lassen sich jegliche Datentypen sichern – und auswerten

Damit werden nämlich genau diese großen Datenpools samt ihrer Bearbeitung bzw. Analyse möglich sein, und das im Hinblick auf strukturierte und unstrukturierte Daten. Hierbei werden die unstrukturierten Daten – also Videos, Protokolldaten, etc. – kontinuierlich an Bedeutung gewinnen. Wichtig ist auch das Archivieren dieser Daten, die heute generiert, aber möglicherweise erst morgen oder übermorgen benötigt und verarbeitet werden.

Aber, auch da ist sich Herr Trojok sicher, hat die kognitive Reise eben erst angefangen. Daher ist man bei der SVA sehr froh darüber, mit IBM einen innovativen und visionären Partner in Sachen Cognitive Computing an seiner Seite zu haben. Denn gemeinsam mit den passenden IBM-Produkten und Lösungen zu den Themen Objektspeicher und Co. wird die Transformation vom klassischen IT-Speicher zu kognitiven Speicherlösungen gelingen.

Sicherheitsbehörden setzen erste kognitive Lösungen bereits ein

So gibt es erste Prototypen in diesem Bereich, die sehr optimistisch stimmen, dass das Unterfangen Speichertransformation gelingt. Diese kommen beispielsweise in Sicherheitsbehörden bereits zum Einsatz. Genau so werden mehr und mehr Unternehmen auf zunehmend standardisierte CC-Lösungen setzen, die bei erhöhter Verbreitung kostengünstiger werden. Damit mutieren visionäre Lösungen zu praxiserprobten Lösungen.

Disclaimer: Dieser Beitrag und das zugehörige Video sind im Auftrag der SVA GmbH/Wiesbaden entstanden. Bei der Auswahl der Interviewfragen und der Erstellung des Blogposts hat mir die SVA größtenteils freie Hand gelassen.

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Holger Fröhlich, SVA, über Hitachi Content Platform

[Video] Holger Fröhlich, SVA, über die Hitachi Content Platform

Dieses Interview habe ich anlässlich des SVA StorageDay 2017 in Hamburg in den heiligen Hallen des Millerntorstadions gedreht. Darin spricht Holger Fröhlich von der SVA über die Bedeutung der Hitachi Content Platform (HCP) und warum diese Storage-Lösung als Objektspeicher immer mehr an Bedeutung gewinnt.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/923465683140308997

Mit der ersten Frage und ihrer Beantwortung wollte ich zunächst einmal verstehen, warum Objektspeicherlösungen wie die HCP eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Erklärung hierfür ist recht simpel: Da das Datenaufkommen (vor allem der unstrukturierten Daten) in den nächsten Jahren weiterhin zunimmt, werden die herkömmlichen Storage-Systeme für diese Art der Datenspeicherung nicht mehr tauglich sein. Und das sowohl aus technischer als auch preislicher Hinsicht. Hierfür bieten sich eben Objektspeicherlösungen wie die HCP an, die mit riesigen Datenmengen bestens klar kommen, diese durchsuchbar machen und die eine sinnvolle Ergänzung für weitere Applikationen darstellen.

Die HCP ist äußerst vielseitig und äußerst effizient

Doch welche Vorzüge weist die Hitachi Content Platform in diesem Zusammenhang auf? Nun, auch dazu konnte mir Holger Fröhlich eine Menge erzählen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat 2016 zwölf unterschiedliche Objektspeichersysteme genauer unter die Lupe genommen, und da hat die HCP speziell in den Kategorien Backup, Interoperabilität und Effizienz sehr gut abgeschnitten. Gerade bei der Interoperabilität besticht die HCP durch ihre vielfältigen Zugriffstechniken und -methoden. So wird unter anderem eine Schnittstelle zu Amazon S3 unterstützt, eine offene API, aber auch CIFS und NFS stehen für den Zugriff auf die HCP zur Verfügung.

Zudem macht die HCP in der Disziplin „Backup“ eine sehr gute Figur. Denn das Konzept der Hitachi-Appliance sieht vor, dass Daten gegenüber physikalischen und logischen Datenfehlern geschützt sind. Daraus ergibt sich, dass Daten nicht mehr extra gesichert müssen. Folge: Zu kurze Backup-Fenster oder ähnliche Dinge stellen für IT-Admins keine Herausforderung mehr dar. Die Daten liegen nämlich auf der HCP sehr sicher und sehr stabil.

Die HCP ist ein ausgeklügelter Soft- und Hardware-Verbund

Darüber hinaus hat mich das Zusammenspiel von vorhandener Soft- und Hardware aus dem Hause Hitachi interessiert. Namentlich sind das die HCP einerseits und der HDI (Hitachi Data Ingestor) sowie HCP Anywhere andererseits, die beide softwareseitig zum Einsatz kommen. Es handelt sich also um ein modulares System, mit der HCP als Basis und dem HDI und HCP Anywhere als Anwendungsprogramme.

Hierbei übernimmt der HDI die Aufgabe eines Daten-Cachesystems, mit dessen Hilfe Außenstellen per CIFS und NFS direkt auf die HCP zugreifen können. Und HCP Anywhere ist eine Applikation, mit der Daten verwaltet und auf verschiedenen Geräten synchronisiert werden können.

Disclaimer: Dieser Beitrag und das zugehörige Video sind im Auftrag der SVA GmbH/Wiesbaden entstanden. Bei der Auswahl der Interviewfragen und der Erstellung des Blogposts hat mir die SVA größtenteils freie Hand gelassen.

Weitere Informationen zum SVA StorageDay 2017

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