Uwe Scheuber, Fujitsu Deutschland

Videoblog: “ Mit unseren Management-Tools gelingt der Umstieg in die Multi-Cloud“

Dem Thema Multi-Cloud begegnet man allerorten, also auch auf dem diesjährigen Fujitsu Forum, auf dem ich zum zweiten Mal dabei sein durfte.

Dort habe ich das nachfolgende Interview mit einem der Fujitsu-Experten zum Thema Cloud geführt, nämlich mit Uwe Scheuber, seines Zeichens Director Cloud & Hybrid IT. Von ihm wollte ich wissen, was seine Kunden zum Thema Cloud gerade umtreibt, wie Fujitsu seine Kunden beim Gang in die Multi-Cloud unterstützt, wie die Migration in die Multi-Cloud aussehen kann und wie es Fujitsu schafft, in Multi-Cloud-Projekten als „Single Point of Contact“ wahrgenommen zu werden.

Firmen gehen gerade vermehrt in mehrere Cloud-Umgebungen

Der Trend zur Multi-Cloud hält an, keine Frage. Dass hierbei Fujitsu seine Kunden berät und unterstützt, ist ja wohl klar. Und das sowohl im Bezug auf Public als auch auf Private Clouds. Hierfür hat Fujitsu ein Software-Tool entwickelt, das sich Fujitsu Cloud Services Management nennt. Damit führt Fujitsu mehrere Cloud-Plattform unter einer Bedieneroberfläche zusammen und schafft es so, Microsoft Azure, Amazon AWS, Google Cloud, Oracle Cloud, VMware Cloud und viele andere in eine Multi-Cloud zu migrieren.

Das birgt zwei wesentliche Vorteile in sich: Vorhandene Workloads können beinahe beliebig von einer Cloud-Plattform auf die andere verschoben werden, und die Kosten lassen sich damit wesentlich einfacher transparent machen.

Multi-Cloud-Migration in der Praxis mit Fujitsu

Selbst mit großen Private-Cloud-Installationen, bestehend aus 3.500 virtuellen Azure-Instanzen und virtuellen VMware-Instanzen im eigenen Rechenzentrum, lassen sich diese riesigen Infrastrukturen mithilfe des Fujitsu Cloud Services Management nahezu nahtlos beispielsweise in eine Amazon Web Services-Umgebung überführen und verwalten.

Für Kunden wichtig: „Single Point of Contact“

Klar, dass sich bei der eigenen Multi-Cloud-Strategie irgendwann die Frage stellt: Wer ist eigentlich mein direkter Ansprechpartner? Google? Microsoft? Amazon? Oder gar alle zusammen. Um genau diese Unklarheiten erst gar nicht entstehen zu lassen, hat Fujitsu mit allen großen Cloud-Providern Verträge abgeschlossen, die das Unternehmen als Vertragspartner gegenüber den eigenen Kunden auftreten lassen. Damit stellt Fujitsu für seine Multi-Cloud-Kunden den alleinigen Ansprechpartner dar, wenn es um Fragen zur Migration der einzelnen Cloud-Dienste geht.

Das komplette Interview mit Uwe Scheuber

 

Christian Beedgen, CTO und Mitgründer vomn Sumo Logic

Videoblog: „Unsere Monitoring Services sorgen für bessere Server und Apps“

Seit der Gründung seiner Firma Sumo Logic im Jahre 2010 beschäftigt sich Christian Beedgen mit dieser einen entscheidenden Frage: Wie schaffen wir es, die Webserver und -anwendungen dieser Welt ein bisschen sicherer und zuverlässiger zu machen? Die Antwort finden seine Kunden wie AirBnb, Adobe und viele andere in den Monitoring Services seines Unternehmens.

Genau darüber durfte ich mit Christian vergangenen Freitag in München reden. Herausgekommen ist das nachfolgende Interview, in dem ich so manch Wissenswertes zum Thema Monitoring erfahren habe.

Sumo Logic betreibt Log Management „as a Service“

Sumo Logic betrachte ihre Monitoring Management-Lösung als „Software as a Service“, was dem Ganzen wohl ziemlich nahe kommt. Damit lassen sich sowohl Anwendungen als auch komplette Server überwachen. Und natürlich kann Sumo Logic auch auftretende Fehler lokalisieren und beheben.

Der Vorteil für die Kunden liegt auf der Hand: Anstatt mithilfe eines dedizierten Servers oder einer speziellen Anwendung im Hintergrund sämtliche Aktivitäten selbst zu beobachten (wie das zum Beispiel mit Paessler-Tools der Fall ist) , übernimmt Sumo Logic diese Aufgabe für seine Kunden, und das ohne jegliche Software-Installation. Okay, ein kleiner Agent muss einmal beim Anwender installiert werden. Das kann aber sogar der Kunde selbst erledigen, womit er die Kontrolle darüber behält, wo der Agent läuft und was er an Daten nach draußen schicken darf.

Praktisch an diesem Monitoring-Service ist auch die mögliche Skalierung, die bei Sumo Logic direkt auf dem Cloud-Server vorgenommen wird. Damit spielt es keine Rolle, ob ein, zwei oder mehr Rechner bzw. Anwendungen oder Dienste überwacht werden sollen. Diese kann das Unternehmen von Christian Beedgen beliebig dazu schalten, je nachdem, was der installierte Agent vorsieht.

Log-Daten helfen bei der Überwachung von Webservern und -applikationen

Gerade für Unternehmen wie AirBnB oder Adobe steht ein wesentliches Merkmal im Vordergrund des unternehmerischen Tuns: Die permanente Verfügbarkeit ihrer Webserver, auf denen ihre Kunden 24/7 unterwegs sind und sich informieren und buchen und Inhalte auf den Rechner laden. Da können Wartezeiten von wenigen Sekunden schon zu einem Transaktionsabbruch des Kunden führen. Und genau hier setzt Sumo Logic mit seinen Services an. Denn jeder noch so kleine „Schluckauf“ eines Webservers oder unvorhergesehene Komplikationen werden identifiziert und möglichst schnell behoben.

Sumo Logic überwacht Anwendungen und Webserver auf Anomalien hin

Doch nicht nur das unnatürliche Verhalten von Webservern steht bei Sumo Logic im Fokus. So kann das Unternehmen mithilfe seines Monitoring genau sehen, wer sich auf den überwachten Servern anmeldet, was er dort tut, und so fort. Treten dabei Unregelmäßigkeiten auf, kann darauf sofort reagiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden. Das betrifft übrigens auch den Zugriff auf Applikation innerhalb des Netzwerks, da auch hier Bedrohungen lauern.

Was die Sumo Logic-Studie zeigt

Eine von Sumo Logic in Auftrag gegebene Untersuchung der aktuellen Kundenstruktur zeigt dreierlei: Multi-Cloud-Umgebungen nehmen zu und Lambda-Funktionen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, was sich auch über Container-Techniken wie Kubernetes & Co. sagen lässt. Was natürlich mittel- und unmittelbare Auswirkungen auf die Monitoring Services von Sumo Logic hat.

Das vollständige Videointerview mit Christian Beedgen von Sumo Logic

Disclaimer: Dieser Videoblogpost ist in Zusammenarbeit mit Eloquenza PR entstanden.

Philipp Bohn über das Unify UCC-Tool Circuit

Videoblog: „Circuit ist eine offene UCC-Plattform, und zwar Made in Germany“

Dieses Videointerview habe ich mit Philipp Bohn von der Firma Unify/Atos geführt. Darin spricht er über die Besonderheiten des UCC-Tools Circuit, welche Chancen ein Kommunikations- und Kollaborationswerkzeug wie Circuit bietet, welche Hürden bei der Implementierung zu überwinden sind und was von der UCC-Plattform künftig noch zu erwarten ist.

Das macht Circuit anders als andere UCC-Tools

Circuit unterscheidet sich vor allem in drei wesentlichen Aspekten von anderen, vergleichbaren UCC-Tools (Slack, etc.):

Eine Applikation für alle Kommunikationskanäle: Egal, ob Video- oder Audiochat, ob Screen- oder Dokumenten-Sharing – Circuit vereint all seine Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten unter einer gemeinsamen Bedieneroberfläche.

Offene Plattform: Mithilfe zahlreicher Schnittstellen bietet Unify mit Circuit zahlreiche Verbindungen von und zu externen Anwendungen, sodass sich das UCC-Tool in ganz unterschiedlichen Ausprägungen und zu unterschiedlichen Zwecken in zahlreichen Applikationen wiederfindet.

Skalierbare Kommunikation: Circuit ist eine leistungsfähige Plattform, mit deren Hilfe bis zu 300 Teilnehmer an einer einzigen Video- oder Audiokonferenz teilnehmen können. Das ist speziell für größere Firmen sehr relevant und ein häufiger Anwendungsfall.

Circuit bietet zahlreiche Chancen und Möglichkeiten

Circuit bietet zahlreiche Features, mit denen sich ganz unterschiedliche Dinge und Aufgaben erledigen lassen. Dazu gehört zuvorderst die virtuelle Kollaboration, also das Teamwork über geografische Grenzen hinweg. Denn egal, ob im Büro oder Zuhause oder auf Reisen, stets bietet Circuit die passende Verbindung zum Arbeitsplatz inklusive aller Daten und Dokumente. Das geht dann soweit, dass ein Videocall am PC gestartet und dann im Zug oder Auto per mobiler App fortgesetzt werden kann.

Klar ist aber auch, dass eine Plattform wie Circuit eine leistungsfähige Infrastruktur und möglichst aktuelle Endgeräte erfordert. Andernfalls kann das UCC-Tool nicht in dem Maße genutzt werden, wie es eigentlich möglich ist.

Unify hat mit Circuit noch viele Erweiterungen vor

Vor allem die Integration in externe Plattformen und Anwendungen steht bei Unify in Sachen Circuit ganz weit oben auf der Agenda. Das zeigt sich unter anderem an der Kooperation mit Zapier, wo schon zahlreiche Verknüpfungen zwischen Circuit und anderen Internetanwendungen bestehen und Anwender sogar eigene Mini-Anwendungen „bauen“ können, und das ohne größeren Programmieraufwand.

Circuit ist in Plattformen wie Zapier integriert

Aber auch das Thema Telefonie nimmt Unify im Kontext von Circuit sehr ernst, da in diesem Bereich eine möglichst hohe Integration der firmeninternen Telefonanlage in die UCC-Umgebung gerade hierzulande für viele Unternehmen immer noch sehr wichtig ist.

Doch nicht nur in Software, sondern auch in Hardware will und wird Unify künftig investieren. Dazu gehört das PC-basierte Produkt Circuit Meetingroom, mit dessen Hilfe vor allem die Videotelefonie deutlich besser funktionieren soll.

Mit Circut Meetingroom holt von sich Videokonferenzen auf den Schreibtisch

Darüber hinaus investiert Unify in eine noch deutlich bessere Skalierbarkeit ihrer UCC-Plattform. So bietet Circuit Events bis zu 1.000 Anwendern gleichzeitig die Möglichkeit, an Webinar-ähnlichen Videokonferenzen teilzunehmen.

Das Interview mit Philipp Bohn in voller Länge

Disclaimer: Dieser Videoblogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Akima Media entstanden.

Rüdiger Frank von Arcserve auf der it-sa 2018

Videoblog: „Die Zusammenarbeit mit dem Channel ist essentiell für Arcserve“

Dieses Interview habe ich mit Rüdiger Frank von der Firma Arcserve auf der it-sa 2018 geführt. Darin spricht er über die Rolle der Arcserve Channel Partner und über die Maßnahmen seitens Arcserve, die deutschsprachige Region weiter zu stärken.

Arcserve Channel Partner sind ein immens wichtiger Baustein

Wenn ein Unternehmen wie Arcserve zu 100 Prozent auf den Channel als Vertriebskanal setzt, spielen die Business Partner, die darin involviert sind, eine zentrale Rolle. Denn sie übernehmen gemeinsam mit Arcserve vielseitige Aufgaben, die im Fokus des Arcserve’schen Geschäftsmodells stehen. Dazu gehören Dinge wie die Akquise neuer Kunden und neuer Projekte sowie die intensive Beratung der Kunden bis hin zur Implementierung der gewählten Lösung beim Kunden selbst.

Damit kommt der Qualität der Zusammenarbeit ein entscheidender Faktor bei. Dazu gehört eine adäquate Betreuung der Channel Partner, aber auch die Güte der Gewinnspannen, die für Business Partner entsprechend lukrativ sein sollten. Und das sind sie im Falle von Arcserve, was ich auf der it-sa so gehört habe.

Arcserve stärkt die DACH-Region mit lukrativen Maßnahmen

Um eine möglichst lückenlose und sehr gute Betreuung der Channel Partner gewährleisten zu können, ergreift Arcserve aktuell diverse Maßnahmen. Dazu gehören beispielsweise zwei neue Field Sales-Mitarbeiter für den Außendienst, die sich vor Ort um die Geschäftspartner kümmern sollen. Aber auch ein Pre-Sales-Consultant ist neu an Bord, der das Vertriebsteam entsprechend unterstützt.

Darüber hinaus verstärkt Arcserve den deutschsprachigen Telefonsupport für den Channel, und das in Form von vier neuen Supportmitarbeitern, die sich intensiv um die technischen Belange der Arcserve Business Partner kümmern.

Daneben sucht Arcserve mit ausgewählten Vertriebsaktionen neue und bessere Anreize für mehr Absatz zu schaffen. Dazu zählt beispielsweise eine Promotionsaktion, bei der es zu jeder Hardware-Appliance für Endkunden eine zweite Maschine dazu gibt, und das ohne weitere Kosten. Hinzu kommt ein kostenfreier Wartungsvertrag, der auf drei Jahre angelegt ist. Kein Wunder, dass Arcserve mit diesem Angebot eine Menge Aufmerksamkeit am Markt und sehr gute Umsätze erzielen kann.

Das komplette Interview mit Rüdiger Frank

Disclaimer: Diesen Videoblogbeitrag habe ich im Auftrag von Arcservce verfasst.

Kai Steinbach von Arcserve auf der it-sa 2018

Videoblog: „Cloud Computing spielt bei Arcserve eine zentrale Rolle“

Dieses Interview habe ich mit Kai Steinbach von der Firma Arcserve auf der it-sa 2018 geführt. Darin spricht er darüber, wofür das Unternehmen steht und welche Rolle das Thema Cloud Computing für Arcserve spielt.

Arcserve steht für Datensicherheit und Business Continuity

Im Vordergrund aller Arcserve-Aktivitäten steht das Thema Datensicherheit. Denn zum Geschäftsmodell des Unternehmens stehen Aspekte wie Wiederherstellung von Daten, Business Continuity, Hochverfügbarkeit, und so fort. Stets hat Arcsercve dabei die Daten ihrer Kunden und den permanenten und sicheren Zugriff und diese im Auge, egal, welchen unvorhergesehenen Ereignissen die Daten ausgesetzt sind. Das können korrumpierte Daten wegen eines Platten- oder Serverausfalls genauso sein wie der Bedienfehler eines Anwender und den daraus resultierenden Datenverlusts durch versehentliches Löschen oder ähnliches. Und natürlich kann es im Worst Case-Fall auch ein Brand im Unternehmen sein, der den gesamten Datenbestand ohne die richtigen Maßnahmen bedrohen würde.

Cloud Computing, ein wichtiger Baustein für Arcserve

Gerade für kleinere und mittelgroße Unternehmen stellt eine Disaster-Recovery-Lösung auf Cloud-Basis eine optimale Lösung dar, ohne größeren technischen und finanziellen Aufwand eine zuverlässige Backup- und Restore-Strategie verfolgen zu können. Damit steht eine IT-Infrastruktur zur Verfügung, die permanent gegen mögliche Ausfälle geschützt ist. Hierbei steht es dem Kunden natürlich frei, ob er nur einzelne Systeme oder gleich seine komplette Server- und Storage-Umgebung innerhalb einer Cloud-Infrastruktur gegen Datenverlust absichert.

Und dann gibt es Unternehmen, die sich bereits für eine Mischform aus On-Premise- und Cloud-System entschieden haben, also den hybriden Ansatz verfolgen. Für diese Zielgruppe ist es ebenfalls immanent wichtig, dass der gewählte Backup- und Restore-Ansatz über beide Plattformen hinweg einheitlich funktioniert. Denn gerade bei der Migration in die Cloud funktionieren in vielen Fällen die bisher gewählten Datensicherungskonzept und -lösungen nicht mehr zuverlässig. Und genau hierfür sorgt Arcserve mit seinen erprobten Backup und Recovery-Ansätzen.

Das komplette Interview mit Kai Steinbach

Disclaimer: Diesen Videoblogbeitrag habe ich im Auftrag von Arcservce verfasst.

Michel Paulin auf dem OVH-Summit 2018

Videoblog: „Für uns ist die Cloud eine Open-Source-Plattform“

Dieses Videointerview habe ich mit Michel Paulin, CEO von OVH, während des großen OVH-Summit geführt. Darin spricht er über die Abkürzung S.M.A.R.T, erklärt die Bedeutung des OVH-Summit für sein Unternehmen und zeigt auf, was es mit den vier neu geschaffenen OVH-Universen auf sich hat.

Mit SMART geht OVH neue Cloud-Wege

Während seines Keynote-Vortrags sprach Michel Paulin über den Begriff „SMART“, der in diesem Fall für eine Abkürzung steht, die folgendes bedeutet:

„S“ wie Simple: Hierfür steht das Bestreben seitens OVH, das Migrieren von On-Premise-Anwendungen in die Cloud so einfach und simpel wie möglich zu machen, und das mit den passenden Tools und Prozessen.

„M“ wie Multilocal: OVH ist zwar ein global operierendes Unternehmen, versteht sich aber trotzdem als lokal fungierender Cloud-Provider, der seine Kunden genau dort betreuen und unterstützen will, wo diese ihren Sitz haben. Das geschieht in vielen Fällen gemeinsam mit lokalen Partnerunternehmen.

„A“ wie Accessible: Die OVH-Cloud muss für jeden zugänglich sein, und das auf Basis vorhersagbarer Preise.

„R“ wie Reversable: Sich an den Grundsätzen der Open Cloud Foundation orientierend, basiert die OVH-Cloud auf Open-Source-Software. Damit will OVH sicherstellen, dass kein Kunde an proprietäre Lösungen gebunden ist, wenn er sich einmal für OVH entschieden hat.

„T“ wie Transparent: Mithilfe der größtmöglichen Transparenz will OVH vor allem eine Transparenz der Daten schaffen, die in Zeiten der DSGVO unumgänglich ist. Und das gilt für die eigenen Daten genauso wie die der OVH-Kunden.

Der OVH-Summit ist Treffpunkt für Kunden und Partner

Der alljährlich stattfindende OVH-Summit ist so etwas wie die Hausmesse des Unternehmens, auf der Kunden und Partner ihre Erfahrungen, Fragen und Wünsche rund um das OVH-Universum austauschen können. Auf diesem Weg kann OVH auch zeigen, wie wichtig Geschäftspartnerschaften für das Unternehmen sind – und umgekehrt. Und natürlich ist das OVH-Summit immer wieder eine gute Gelegenheit, neue Produkte, neue Dienste und neue Ideen vorzustellen.

OVH mal 4: Von klein bis ganz groß

Was auf dem OVH-Summit ebenfalls vorgestellt wurde, sind die neuen sogenannten OVH-Universen, da Kunden mittlerweile anders mit OVH interagieren und kommunizieren. Herausgekommen sind vier Bereiche:

OVHmarket, die digitale Austauschplattform für mittelgroße Unternehmen, auf der die Kunden all das von OVH bekommen, was für ihren Cloud-Auftritt notwendig ist.

OVHspirit, der „Hardware-Shop“ der OVH, in dem der neueste Server, die neueste Strorage-Appliance und andere Zutaten bereitstehen.

OVHstack, die Schnittstelle zur OVH-Cloud, und das auf Basis von offenen Software-Lösungen.

OVHenterprise, der „Shop“ für große und größere Unternehmen, die auf die gesamte Palette an Public-, Private- und Hybrid-basierten Cloud-Infrastrukturen und -Lösungen zugreifen wollen.

Das komplette Interview mit Michel Paulin

 

Disclaimer: Dieser Videoblogpost ist in Zusammenarbeit mit OVH Deutschland entstanden.

Alain Fiocco, CTO OVH

Videoblog: „Mit neuen Servern und mehr Bandbreite wollen wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen“

Während des OVH-Summit in Paris habe ich dieses Interview mit CTO Alain Fiocco geführt. Dabei erklärt er, warum OVH die Bandbreite seiner Kundenserver verdoppelt hat, warum OVH so eng mit Intel zusammenarbeitet und welche neue Hardware OVH auf dem Summit vorgestellt hat.

Mehr Bandbreite fördert neue Möglichkeiten

Während des großen OVH-Summit, zu dem mich OVH freundlicherweise eingeladen hatte, konnte Alain Fiocco gleich mal mit einer guten Nachricht einsteigen:

Die Frage, die sich dabei stellte: Warum macht OVH das? Nun, das hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen will OVH damit seinen Kunden mehr geschäftliche Möglichkeiten einräumen, denn mehr Bandbreite bedeutet immer auch eine Verbesserung der digitalen Optionen, die man als Firma vorfindet. Und das ist – speziell im Cloud-Umfeld – von essentieller Bedeutung. Damit gehen in vielen Fällen neue Geschäftsideen und -modelle einher, die für OVH ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Und da OVH seine eigene Cloud-Infrastruktur mit eigenem Backbone betreibt, der mit zunehmender Größe des Unternehmens immer leistungsfähiger wird, lässt OVH seine Kunden am eigenen Wachstum teilhaben. So haben alle etwas davon.

Die enge Zusammenarbeit mit Intel hat gute Gründe

Auf der Bühne während der großen OVH-Summit-Keynote war auch Intel, und so ganz nebenbei wurde die langjährige Zusammenarbeit mit dem Chiphersteller erwähnt – was mich als Ex-Intelianer natürlich aufhorchen ließ.

Doch warum ist das so? Auch das lässt sich recht einfach erklären. Denn als Betreiber von leistungsfähigen Cloud-Infrastrukturen mit eigener Hard- und Software ist es für OVH von größter Bedeutung, die Pläne und Roadmaps des größten Prozessorherstellers der Welt zu kennen. Um darauf die eigenen Produktentwicklungen abstimmen zu können, und das lange, bevor der neue Prozessor oder eine neue CPU-Technik auf den Markt kommt.

Mit neuer Hardware geht es in die nächsten Monate

Klar, dass solch ein riesiger Event wie der OVH-Summit nicht ohne Ankündigungen vonstatten geht, und davon gab es so einige. Die wesentlichen Neuheiten, die Alain und sein Team in Paris präsentierten, betreffen drei Referenzserver, die künftig in den weltweiten Rechenzentren von OVH zum Einsatz kommen werden. Einer davon ist der HG 2019, der erhöhte Sicherheitsfeatures bietet und obendrein zuverlässig und schnell arbeitet.

In diesem Servermodell werkeln Prozessoren der Marke Intel Xeon Scalable inklusive Optane DC-Techniken. Damit wird OVH der erste Cloud-Provider in Europa sein, der dieses neue Technikgespann aus dem Hause Intel in seine Rechner verbaut. Damit sollen verstärkt Highend-Applikationen aus den Bereichen Big Data & Analytics ermöglicht werden. Und diesen Trend wird OVH in den nächsten Monaten massiv weiter vorantreiben.

Das vollständige Interview mit Alain Fiocco (auf Englisch)

Disclaimer: Dieser Videoblogpost ist in Zusammenarbeit mit OVH Deutschland entstanden.

Doug Balog über das IBM Storage-Geschäft

Videoblog: „Storage ist wichtig für Multi-Cloud, KI und mehr“

Dieses Interview habe ich mit Doug Balog von IBM anlässlich der IBM Storage Strategy Days 2018 geführt. Darin spricht er über das Event im Allgemeinen, über den Storage-Markt im Speziellen und über die IBM-Vision in punkto Speicher mit all seinen Facetten.

Die IBM Storage Strategy Days sind für IBM äußerst wichtig

Speziell der Austausch mit Kunden und Geschäftspartnern stellt für IBM – und für Doug Balog selber – einen wichtigen Baustein dar, wenn es um die weltweite Ausrichtung der richtigen Produkte und Lösungen geht.

Konkret bedeutet das: Wie sehen die Visionen seitens IBM als Unternehmen aus und wie passt das Thema Storage in dieses Szenario. Das daraus resultierende Feedback der Kunden und Partner greift IBM auf, um sich noch besser auf die Bedürfnisse und Wünsche des Marktes einstellen zu können. Schließlich handelt es sich bei Storage in Zeiten von KI & Co. um einen echten Wachstumsmarkt.

Der Storage-Markt bietet zahlreiche Möglichkeiten – für IBM, deren Partner und Kunden

Mit dem enormen Anstieg an Daten, die für neue und traditionelle Anwendungen benötigt werden, steigt auch der Bedarf an leistungsstarken und kapazitiven Speicherlösungen. Denn gerade für KI-Disziplinen wie Machine und Deep Learning sind große Datensätze vonnöten, die der Maschine dahinter die Möglichkeit bieten, die richtigen Schlüsse aus vorhandenen Mustern und Aufgaben zu ziehen. Und das erfordert natürlich Speichersysteme, die mit diesen Daten quantitativ und qualitativ zurecht kommen.

Aber auch das Thema Multi-Cloud ist eng verknüpft mit dem Thema Storage. Denn mit jeder weiteren Cloud-Umgebung, die Teil der Gesamtstrategie eines Unternehmens ist, nimmt die Anforderung zu, all die anfallenden Daten bestmöglich zu verwalten und zu speichern. Daher kommt dem zugrunde liegenden Datenmanagement in Zeiten komplexer werdender Cloud-Lösungen eine immer wichtigere Rolle zu.

Von der IBM-Vision einer Storage-zentrierten Welt

Klar, dass Storage-Systeme in Zeiten von KI und Multi-Cloud zwar ein wichtiger Bestandteil sind, aber nicht der einzige, auf den es ankommt. Denn neben den performanten Speicherlösungen sind natürlich auch schnelle Recheneinheiten vonnöten, dies ja bei IBM ebenfalls beheimatet sind. Die Rede ist unter anderem von den IBM Mainframes der Z-Serie und den Power-basierten Rechnern, aber auch Spezialplattformen wie PowerAI, die speziell für KI-Anwendungen konzipiert wurden.

Aber, und das ist eine logische Einsicht, treibt IBM das Thema Storage und KI nicht alleine am Markt voran. Daher arbeitet „Big Blue“ schon seit vielen Jahren mit allen namhaften Hardware- und Software-Herstellern zusammen, um die jeweils beste IT-Lösung für den jeweiligen Kunden bieten zu können. Hierfür leistet sich IBM ein eigenes Businesspartner-Ecosystem, das Partnern und Kunden helfen soll, die beste IBM-Lösung für ihre Anwendungen zu finden.

Übrigens: Genau aus diesem Ansinnen heraus ist die OpenPOWER Foundation entstanden

Das komplette Videointerview mit Doug Balog

Disclaimer: Diesen Videoblogbeitrag habe ich im Auftrag von IBM erstellt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich vollkommen freie Hand.

Mit pCloud Crypto lassen sich Daten auf Client-Seite verschlüsseln - einzeln oder ordnerweise

Das ist die pCloud: Funktionen, Preise, Besonderheiten

Mit pCloud gibt es einen weiteren Cloud-Anbietern am Markt, der bewusst bestimmte Dinge anders machen will als Dropbox und Co. Dazu gehören vor allem die eingebauten Sicherheitsmaßnahmen, aber auch Funktionen wie das Sichern und Wiederherstellen von (Online-)Daten unterscheiden sich von den bekannteren Diensten.

Das bekommen Sie alles mit pCloud

Die Anmeldung beim Cloud-Service pCloud ist denkbar einfach, zumindest für Facebook-Nutzer. Damit gelingt der Zugang zur Cloud-Umgebung mit wenigen Mausklicks.

Der nächste Schritt ist die Wahl des passenden Clients, aber auch hier hat pCloud alles zu bieten, was man von solch einem Service erwartet. Ob Windows, macOS, Linux, iOS oder Android – für jede Plattform steht die richtige Client-Software bereit. Selbst Windows Mobile und Browser-Erweiterungen für Google Chrome, Firefox und Opera gibt es. Schade nur, dass Apple Safari und der Internet Explorer außen vor bleiben.

pCloud Drive zum Verwalten sämtlicher Daten

Ebenfalls erwartbar, aber trotzdem sehr praktisch, ist der pCloud-eigene Explorer, genannt pCloud Drive. Damit lassen sich sämtliche Dateien wie gewohnt verwalten. Dies geschieht mithilfe des Client-Programms, das sich nahtlos in die Dateiumgebung des jeweiligen Betriebssystems integriert. Damit steht die gesamte pCloud-Umgebung wie gewohnt als virtuelles Laufwerk zur Verfügung. Per Rechtsklick können einzelne Ordner oder komplette Speichermedien in die pCloud eingebunden werden.

pCloud Drive integriert sich nahtlos ins OS des Rechners

Auch klar: Einzelne Dateien können per Link freigegeben werden genauso wie komplette Ordnerinhalte. Diese lassen sich zudem für die Offline-Nutzung markieren.

In Sachen Preismodell bietet pCloud drei Varianten: monatlich, jährlich oder Lifetime, und das entweder als Premium- oder Premium Plus-Variante. Der wesentliche Unterschied beider Varianten besteht in der Größe des verfügbaren Cloud-Speichers (500 GigaByte vs. 2 TeraByte) sowie des Download-Traffic (ebenfalls 500 GB vs. 2 TB). Alle anderen Funktionen sind in sämtlichen Preismodellen enthalten. Bemerkenswert ist vor allem das Lifetime-, also Lebenslang-Modell, bei dem man tatsächlich nur einmalig zahlt und sich dann nie wieder Gedanken um weitere mögliche Kosten machen muss.

Das unterscheidet pCloud von Dropbox und Co.

Auf den ersten Blick handelt es sich bei pCloud um einen weiteren Cloud-Anbieter, beim zweiten Hinsehen fallen allerdings diverse Unterschiede auf. So lassen sich sämtliche Daten bereits auf Client-Seite verschlüsseln. Dieser Dienst nennt sich pCloud Crypto und erlaubt das selektive Verschlüsseln einzelner Dateien oder kompletter Ordner. Damit muss nicht jedes einzelne Bild oder unkritische Dokumente verschlüsselt werden, sondern nur das, was wirklich vertraulich ist. Für dieses Mehr an Sicherheit wird ein Obolus fällig, auch hier wird unterschieden zwischen einem monatlichen, jährlichen und einem Lifetime-Plan.

Mit pCloud Crypto lassen sich Daten auf Client-Seite verschlüsseln - einzeln oder ordnerweise

Sehr fortschrittlich ist auch der Umgang mit Daten. So werden Funktionen wie die Versionierung und Wiederherstellung von Daten angeboten, genauso wie das Hochladen von Daten per URL. Praktisch ist obendrein die Möglichkeit, Daten von anderen Cloud-Diensten (Dropbox, OneDrive und Google Drive) sowie die Bilder von Facebook und Instagram in der pCloud-Umgebung zu sichern. Dieser Vorgang wird einmalig aktiviert und geschieht fortan automatisch.

Schick ist ebenfalls die Option, Videos und Musikstücke direkt aus der pCloud-Weboberfläche abspielen zu können. Dies erspart den Aufruf eines externen Programms und erlaubt sogar das Erstellen von Playlisten und anderen Dingen.

Mit pCloud lassen sich automatisiert Backups der Onlinedaten generieren

So wird aus pCloud eine sichere Cloud-Umgebung

Natürlich wird bei einem Cloud-Dienst wie pCloud die Sicherheit groß geschrieben. Dazu gehört neben dem bereits erwähnten Verschlüsselungsdienst pCloud Crypto auch eine Zwei-Wege-Authentifizierung. Dies geschieht ganz traditionell mithilfe eines Codes, der auf Anforderung via SMS zugestellt wird. Ein weiteres Sicherheitsfeature betrifft die mobilen Anwendungen: Hier kann ein persönlicher Zugangscode eingerichtet werden, der jedesmal beim Zugriff auf die pCloud-App angefordert wird. Für eine bestmögliche Sicherheit.

pCloud erhöht dank Zwei-Faktor-Authentifizierung deutlich

Disclaimer: Für das Verfassen und Veröffentlichen dieses Beitrags hat mich die pCloud AG beauftragt. Bei der Auswahl der Inhalte hatte ich völlig frei Hand.

Kurt Knochner von Fortinet über Cloud-Security

Videoblog: „Für die Cloud-Inhalte sind die Anwender selbst verantwortlich“

Dieses Interview habe ich im Rahmen eines IDC-Events mit Kurt Knochner des Sicherheitsexperten Fortinet geführt. Darin spricht er über die Bedrohung, denen gerade Smart-Home-Geräte ausgesetzt sind, über das Fortinet-Produkt FortiNAC und über die wichtigsten Maßnahmen, die eigene Cloud-Umgebung abzusichern.

Smart-Home-Geräte sind ein beliebtes Angriffsziel von Hackern

Smart-Home-Devices stellen in punkto Sicherheit für viele Hacker keine allzu große Herausforderung dar, und das aus gutem Grund. Denn die äußerst kurzen Entwicklungszzyklen führen dazu, dass diese Geräte nicht ausreichend gesichert sind gegen Angriffe von außen. Dabei wäre es auch in diesem Fall von großer Wichtigkeit, die Erkenntnisse in Sachen Security der letzten 20 Jahre in Smart-Home-Devices einfließen zu lassen.

Das Bedenkliche an dieser Entwicklung ist nicht nur die Angreifbarkeit der Smart Home-Devices, sondern dass damit auch das gesamte Netzwerk in Gefahr gerät. Dazu tragen obendrein Tools bei, die einen automatisierten Angriff ganz einfach machen.

Mit „FortiNAC“ lassen sich komplette Netzwerke sicherer machen

Mit dem Sicherheitstool „FortiNAC“ bietet die Firma Fortinet eine automatisierte Möglichkeit, sämtliche Netzwerkgeräte zu erkennen und zu analysieren. Auf dieser Basis lassen sich einzelne Geräte mit bestimmten Regeln belegen, so dass die IT-Admins einer Firma jederzeit wissen, wer was im Netzwerk gerade macht. Damit lässt sich ein holistischer, also ganzheitlicher Ansatz verfolgen.

Und genau an dieser Stelle kommt FortiNAC ins Spiel. Diese Sicherheitssoftware tauscht mit anderen Anwendungen von Fortinet relevante Telemetrie- und Threat-Intelligence-Daten aus, was ein Gesamtbild des gesamten Netzwerks ermöglicht. Damit lässt sich recht einfach bestimmen, welche Geräte, basierend auf bestimmten Regeln, was tun darf. Dies hat eine höhere Transparenz sowie eine bessere Kontrolle des gesamten Netzwerks zur Folge.

Cloud-Umgebungen folgen den bekannten Sicherheitsstandards

Grundsätzlich kann man festhalten, dass für Cloud-Infrastrukturen die bekannten Sicherheitsmechanismen existieren und dort auch angewendet werden. Für diesen Bereich ist nicht der Anwender selbst, sondern der Cloud Service Provider verantwortlich.

Ganz anders sieht es mit den Inhalten einer Cloud aus. Hierfür sind die Firmen und Anwender selbst zuständig, und dies am besten auf Basis der Mechanismen und Regeln der letzten 20 Jahre. Dazu gehören Dinge wie Vertraulichkeit, Verschlüsselung, Zugriffssteuerung, und so fort.

Beachtet man diese und weitere Security-Regeln, ist das Absichern von Cloud-Umgebungen ganz ähnlich dem einer herkömmlichen IT-Infrastruktur. Hierbei spielen allerdings die verschiedenen Cloud-Deployment-Modelle einen nicht zu unterschätzen Faktor. So gelten für SaaS-Anwendungen andere Sicherheitsbestimmung als für Paas- oder IaaS-Plattformen.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass man zwischen der Sicherheit einer Cloud-Plattform und den Cloud-Anwendungen selbst unterscheiden muss, die darauf ausgeführt werden. Macht man sich diesen Umstand klar, ist das Absichern von Cloud-Infrastrukturen keine Hexerei.

Das vollständige Interview mit Kurt Knochner