Ralf Colbus über KI-taugliche Speichersysteme

Videoblog: “ Mit ‚MetaOcean‘ helfen wir Data Scientists, die richtigen Daten zu finden „

Dieses Interview habe ich mit Ralf Colbus von IBM Deutschland anlässlich der IBM Storage Strategy Days 2018 geführt. Darin spricht er über die Rolle von Strorage-Systemen im Kontext leistungshungriger KI-Anwendungen, wie sie immer häufiger zum Einsatz kommen. Und über ein Tool, das künftig Datenwissenschaftlern helfen soll, Daten zielgerichteter und schneller zu finden.

Storage-Lösungen für KI-Anwendungen müssen zahlreichen Anforderungen genügen

KI-Anwendungen durchlaufen verschiedene Phasen, und vor allem daran sollten sich die entsprechenden Storage-Systeme orientieren. So werden im ersten Schritt sämtliche Daten für die Lernphase gesammelt, und das aus ganz unterschiedlichen Quellen, was ein System erfordert, das sowohl mit strukturierten als auch unstrukturierten Datentypen klar kommt.

Darüber hinaus muss man sich die Frage stellen: Habe ich überhaupt genug Speicherplatz für all die Daten. Hierbei geht es also um Aspekte wie die passenden Schnittstellen und die richtigen  Speichersysteme wie NAS, die ich hierfür brauche.

Als Nächstes sind die Verarbeitung und die Präparation an der Reihe. Hierzu gehört vor allem das sogenannte Taggen, also das Versehen der Daten mit Metatags. Die helfen dem Data Scientist, Daten von Anfang besser zuordnen und kategorisieren zu können. Denn wie die Praxis zeigt, verschwenden Datenwissenschaftler Zweidrittel ihrer Arbeitszeit mit dem Suchen und Auffinden der richtigen Daten. Was angesichts ihrer Stundensätze ein kaum hinnehmbarer Zustand ist.

Sobald die Verschlagwortung der Daten abgeschlossen ist, wird dieser meist riesige Datensatz in den Rechner geladen, der sie verarbeiten soll, was zum einen enorme Rechenzeiten und zum anderen schnelle Datenverbindungen erfordert.

Aber auch das Thema Datenarchivierung spielt in diesem Kontext mitunter eine gewichtige Rolle, also muss das Speichersystem auch hierfür geeignet sein. Denkbar sind hier Fälle des Autonomen Fahrens, bei denen es beispielsweise zu einem Unfall kommt, dessen rechtliche Lage eindeutig geklärt werden muss. Hierbei dreht es sich zum Beispiel um Fragen nach den Algorithmen, mit deren Hilfe das KI-Modell erstellt wurde, etc.

 Mit „MetaOcean“ gibt IBM Datenwissenschaftlern das richtige Tool an die Hand

Hinter dem Projekt „MetaOcean“ verbirgt sich der Versuch seitens IBM, vor allem Data Scientists bei der Suche nach den richtigen Daten für ihr spezielles KI-Projekt bestmöglich zu unterstützen. Hiermit lassen sich Daten von vornherein mit den passenden Schlagwörter versehen, also taggen. Das Tool kann zudem Datendoubletten ausfindig machen, was den notwendigen Datenbestand von Anfang an auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus erfolgt das Verschlagworten von Daten teilweise automatisiert, sodass die KI-Wissenschaftler diese Arbeit nicht ausschließlich manuell erledigen müssen.

Das Gute daran: IBM wird das Projekt „MetaOcean“ im Laufe des Herbst in ein „richtiges“ Produkt überführen, das die Datenwissenschaftlern dieser Welt beim schnellen Auffinden der richtigen Daten unterstützen und so ihre kostbare Zeit schonen soll.

Das komplette Videointerview mit Ralf Colbus

Disclaimer: Für das Erstellen dieses Videoblogpost hat mit IBM Deutschland beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich freie Hand.

Hans-Dieter Speidel LG Electronics, über Cloud-Monitore

Videoblog: „Cloud-All-in-One-PCs sorgen für aufgeräumte Schreibtische“

Während einer IDC-Veranstaltung zum Thema Cloud Computing habe ich dieses Interview mit Heinz-Dieter Speidel von LG Electronics zum Thema Cloud-Monitore geführt. Darin spricht er über die Vorzüge spezieller Cloud-Devices und warum sich LG damit auf dem richtigen Weg sieht.

LG Electronics und die Cloud – ein nicht so offensichtliches Gespann

Eines ist klar: Die Begriffe „LG Electronics“ und „Cloud“ gehören nicht unbedingt zum Standardrepertoire eines IT-interessierten Anwenders. Dabei ist doch die Verbindung zwischen Cloud Computing und LG-Monitoren gar nicht so abwegig. Allerdings, und das durfte ich im Sofitel München lernen, findet man Cloud-Monitore vor allem im Projektgeschäft von LG, und das ziemlich erfolgreich. So hat erst eine große US-Bank mehrere 1.000 Stück dieser Spezialbildschirme für seine Mitarbeiter bestellt. Davon liest man normalerweise nichts in den Medien.

Darüber hinaus ist LG verstärkt im sogenannten Thin-Client-Geschäft unterwegs. Das sind diese auf ein Minimum reduzierten Mini-PCs, die mit einem eher rechenschwachen Prozessor, ein wenig Arbeitsspeicher und sonst nichts ausgestattet sind. Diese Geräte greifen via Inter- bzw. Intranet auf Server-Anwendungen zu, benötigen daher außer der passenden Remote-Client-Software keine weiteren Programme und damit auch keine Festplatte oder ähnlichen Speicher.

Daher war es naheliegend, beide Gerätetypen – also Cloud-Monitor und Thin-Client-PC – in einem einzigen Device zusammenzufassen, was dann als All-in-One-TC-Lösung im November auf den Markt kommt. Was LG erst einmal ein Alleinstellungsmerkmal bescheren wird. Mal sehen, wann andere Hersteller auch auf diese doch recht naheliegende Idee kommen.

LG wird diese Geräte in drei Modellen feilbieten: Als kleine Box, mit 24-Zoll- und als 38-Zoll-Monitor, der vor allem in Banken und Versicherungen zum Einsatz kommen wird.

Der Einsatz von Cloud-Monitoren ist durchaus sinnvoll

Jetzt, wo diese neue Gerätekategorie klarer wird, fallen einem auch ganz schnell diverse gute Gründe für solch ein All-in-One-Device ein:

  • Der Schreibtisch ist wesentlichen aufgeräumter, da nur noch ein Bildschirm auf dem Tisch steht
  • es gibt deutlich weniger Kabel rund um den Arbeitsplatz
  • diese Cloud-PCs kommen ohne Lüfter aus, was für mehr Ruhe sorgt
  • das Ganze ist stromsparend, da die Geräte nur etwa ein Drittel an Energie im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen benötigen.

Cloud-Monitore können aber noch mehr

Diese neue Klasse von All-in-One-Monitoren für Cloud-Anwendungen sind universell einsetzbar, womit sich ihre Anschaffungskosten relativ schnell amortisieren. Hinzu kommt, dass sich die LG-Geräte entweder mit vorinstalliertem Windows 10 IoT oder ganz ohne Betriebssystem erwerben lassen. Und zu guter Letzt verfügen diese Cloud-Bildschirme über einen 4K-tauglichen HDMI-Anschluss, womit sich das Gerät um einen weiteren Monitor ergänzen lässt, was vor allem in Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungsunternehmen ein unabdingbares Kaufargument darstellt.

Das vollständige Interview mit Heinz-Dieter Speidel

SECUR'IT CUP 18 von Kaspersky

IT-Security-Lösung entwickeln und 10.000 US-Dollar gewinnen

Egal, wo man hinhört, es mangelt derzeit an IT-Fachpersonal, und das querbeet durch alle Branchen. Da ist es nur logisch und konsequent, wenn Firmen wie der Cybersicherheitsexperte Kaspersky Lab neue Wege suchen, die zu der Entdeckung künftiger Talente beitragen sollen.

Konkret handelt es sich um einen weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb mit dem Namen SECUR’IT CUP 18, mit dessen Hilfe neue Ideen und neue Talente rund um das Thema IT-Sicherheit gesucht und gefunden werden können. Hierbei stehen drei Security-Bereiche zur Auswahl, für die intelligente, innovative und möglicherweise gewinnbringende Lösungen erdacht werden sollen.

Konkret sind das

Für diese drei Marktsegmente sollen Ideen entworfen werden, die zu pragmatischen Lösungsansätzen führen. Hierfür müssen alle interessierten und teilnehmenden Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen zwischen 18 und 28 Jahren bis spätestens

30. September 2018

folgende Dinge für die Vorauswahl einreichen: eine Kurzbeschreibung der Idee (maximal 1.000 Zeichen) und den eigenen Lebenslauf in Videoform.

Die glücklichen Auserwählten haben dann bis zum 4. November 2018 Zeit, eine detaillierte Beschreibung der Idee sowie einen Prototypen zu entwickeln und einzureichen. Wird man dann von Kaspersky Lab zum Finale am 29. und 30. November 2018 nach Budapest eingeladen, hat man tatsächlich die Chance,

10.000 US-Dollar zu gewinnen!

Wenn das mal nix ist. Also, worauf wartet Ihr noch! Auf diesen Link und dann auf PARTICIPATE klicken, Daten ausfüllen und mitmachen. Ich wünsche euch viel Glück!

Disclaimer: Für die Veröffentlichung dieses Beitrags hat mich Kaspersky Lab beauftragt.

Peter Wüst von NetApp Deutschland über Multi-Cloud und andere Trends

Videochat: „Multi-Cloud-fähige Container-Apps sind die Zukunft“

Während einer IDC-Veranstaltung zum Thema Cloud Computing habe ich dieses Interview mit Peter Wüst von NetApp Deutschland zum Thema Multi-Cloud und Container-Programmierung geführt. Darin spricht er über den kommenden Multi-Cloud-Trend und ob schon alle darauf vorbereitet sind.

NetApp-Kunden profitieren von Cloud Infrastructure und Cloud Data Services

Unter dem Betriff „Cloud Infrastructure“ subsumiert NetApp vor allem den Begriff „Konvergierte Infrastrukturen“, mit denen private Cloud-Umgebungen innerhalb des eigenen Rechenzentrums ermöglicht werden. Dort kommen zahlreiche Standards zum Einsatz, aber auch für den Einsatz von effizienten Workflows wird dort mithilfe von NetApp-Techniken gesorgt.

Auf der anderen Seite unterstützt NetApp mit seinen Cloud Data Services vor allem diejenigen Kunden, die auf Public-Cloud-Infrastrukturen nicht verzichten wollen. Hierfür werden Cloud-Techniken wie AWS (Amazon Web Services), Microsoft Azure und Google Cloud Plattform eingesetzt.

Nicht alle Unternehmen sind auf den Multi-Cloud-Boom vorbereitet

Wie die obige Grafik eindrucksvoll zeigt, werden Multi-Cloud-Installationen innerhalb der nächsten zwei Jahre drastisch zunehmen, und das aus gutem Grund. Schließlich stellen Multi-Cloud-Installationen das Beste der unterschiedlichen Cloud-Techniken zur Verfügung. Damit hat man mithilfe dedizierter Schnittstellen gleichzeitigen Zugriff auf mehrere Cloud-Services innerhalb des eigenen Rechenzentrums und der Public Cloud.

Doch leider sind noch nicht alle Beteiligten auf die Multi-Cloud-Transformation vorbereitet. Daher wird es als Nächstes die primäre Aufgabe sein, Prozesse und Workflows für die Multi-Cloud entsprechend vorzubereiten, und das sowohl technologisch als auch kaufmännisch.

Cloud-Anwendungen per Knopfdruck kann die richtige Lösung sein

Spricht man über das Thema Cloud-Know-how, gelangt man schnell zu der Erkenntnis, dass hier immer noch viel Aufklärungsarbeit vonnöten ist. Daher gehört zu den aktuellen Bestrebungen, mithilfe der richtigen Experten eine Art Service-Katalog aufzubauen, der per Mausklick die gewünschten Cloud-Dienste zur Verfügung stellt. Damit wird die Komplexität einer Cloud-Infrastruktur aufs Wesentliche reduziert, womit der Anwender mit einfachsten Mitteln genau die Funktionen installieren und nutzen kann, die er gerade benötigt.

Micro-Services, eines der zentralen Cloud-Trends

Mit Micro-Services beschäftigen sich derzeit eine Vielzahl an Cloud-Unternehmen und -Dienstleistern. Der Grund hierfür ist recht simpel: Immer da, wo neue Software entwickelt wird, sollte sie per Design Multi-Cloud-fähig sein. Aus diesem Grund sollten für die Entwicklung dieser neuen Anwendungen und Apps Container-relevante Techniken wie Kubernetes, Docker, etc. in Betracht gezogen werden. Damit lassen sich diese cloud-tauglichen Applikationen ganz einfach per Schnittstelle (API) innerhalb der Public oder Private Cloud einbinden..

Das Videointerview mit Peter Wüst von NetApp in voller Länge

Poppy Szkiler von Quiet Mark im Interview

Videoblog: „Wir wollen für mehr Ruhe im Büro und Zuhause sorgen!“

Während der IFA 2018 durfte ich dieses Videointerview mit Poppy Szkiler führen. Sie ist die Gründerin und CEO der britischen Firma Quiet Mark, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt ein bisschen leiser und damit ein bisschen besser zu machen.

Mit dem Q-Logo die GeräuschverschmutzungQuiet Mark hat eine klare Vision: In mehr als 30 Produktkategorien sollen jeweils die geräuschärmsten und damit nervenschonendsten Geräte mit dem Q-Logo versehen werden. Dies signalisiert Kunden und Anwendern, dass es sich hierbei um Gerätschaften handelt, die man so gut wie gar nicht hört – zumindest im Vergleich mit Konkurrenzprodukten.

Diese Idee ist gar nicht so neu: Bereits Ende der 1960er gründete der Großvater von Poppy die Noise Abatement Society, die es sich damals wie heute zum Ziel gemacht hat, gesetzliche Regelungen rund um die Lärmbelästigung von Produkten einzuführen bzw. regelmäßig zu verbessern.

Mit der „Quiet Revolution“ gegen die Lärmbelästigung des Alltags

Mit all dem Lärm, der uns jeden Tag umgibt und der unsere Gesundheit, unseren Schlaf und andere Faktoren negativ beeinflusst, müssen sich Anwender nicht mehr zufrieden geben. Zumindest dann, wenn es nach Quiet Mark geht. Denn die permanente Lärmbelästigung lässt sich reduzieren, indem man beim Kauf des neuen Staubsaugers oder des Laubbläsers auf das Q-Logo achtet, dass signalisiert: „Hier hat der Hersteller bei der Konzeption des Produkts auf eine möglichst geringe Geräuschentwicklung geachtet“. Diesem Bestreben sieht sich Poppy Szkiler höchstpersönlich verpflichtet. Sie will damit für mehr Ruhe im Büro und Zuhause sorgen.

Mehr Stille für den Alltag, das ist die Vision von Quiet Mark

Die natürliche Stille, die uns eigentlich umgibt, verschwindet immer mehr. Dabei ist sie für uns und unser Wohlbefinden so immanent wichtig. Denn mehr Ruhe bedeutet mehr Regeneration unseres Biorhythmus. Und jeder kann seinen eigenen Teil dazu beitragen, und das nicht nur mithilfe der Produkte, die mit dem Q-Logo versehen sind.

Philips und andere Hersteller vertrauen Quiet Mark und dem Q-Logo

Mehr und mehr Hersteller setzen das Q-Logo gezielt als Verkaufsargument ihrer Produkte ein. So findet man den Aufkleber unter anderem auf Staubsaugern und Luftbefeuchtern des niederländischen Unternehmens Philips. Damit lassen sich mittlerweile die entsprechenden Gerätschaften besser verkaufen, da Anwender mehr und mehr nach lärmreduzierten Produkten Ausschau halten. Für alle also ein echter Mehrgewinn.

Das komplette Videointerview mit Poppy Szkiler und Philips

Disclaimer: Für diesen Videobeitrag hat mich die Firma Quiet Mark engagiert und bezahlt. Bei der Ausgestaltung der Fragen und des Videos hatte ich nahezu freie Hand.

Auf der Lenovo TechLife 2018 gibt es viele Neuheiten zu bestaunen

Lenovo TechLife 2018 @ IFA, I’m coming!

Gerade in diesem Moment befinde ich mich im ICE1512 mit Destination Berlin – na klar, der IFA wegen. An den nächsten drei Tagen werde ich mich vornehmlich mit den Marken Lenovo und Motorola beschäftigen, auf deren Einladung ich in Berlin weilen werde.

Unter dem Motto „Lenovo TechLife – Entwerfen, Verbessern, Herausfordern“ wird in Form zahlreicher Techsessions all das zu sehen sein, was Lenovo und Motorola in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt bringen wollen. Bin schon sehr gespannt, was dort alles zu hören und zu erleben sein wird.

Darüber hinaus werde ich mit Mirco Krebs, seines Zeichens General Manager und Territory Leader PCSD (PC and Smart Devices Group) DACH, ein Interview führen, in dem er über die aktuellen positiven Quartalszahlen von Lenovo spricht, den PC- und Tablet-Markt in DACH genauer beleuchtet und auch einen Blick in die Zukunft von Lenovo wirf.

Von daher: Stay tuned. Hier werden in den nächsten Tagen eine ganze Menge neuer und interessanter Meldungen und Nachrichten online gehen.

Lenovo TechLife 2018

Dietmar Rauch über TRIAX Kopfstellensysteme

[Videoblog] Das leisten TRIAX Kopfstellensysteme in IP-TV-Szenarien

Dieses Interview habe ich mit Dietmar Rauch von der Firma TRIAX auf der ANGA COM 2018 geführt. Darin spricht er über TRIAX Kopfstellensysteme: Was diese so einzigartig macht, wo sie typischerweise eingesetzt werden und wie TRIAX-Kunden von diesen Systemeinheiten profitieren.

Das gehört zu TRIAX Kopfstellensystemen

TRIAX Kopfstellensystem vom Typ TDH 800

TRIAX Kopfstellensystem vom Typ TDH 800

Die TRIAX Kopfstellensysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo in größeren oder kleineren Hotels (oder vergleichbaren Einrichtungen) parallel Fernseh-/Video- und Internetinhalte über dasselbe Koxialnetzwerk angeboten werden sollen. Hierfür stehen zahlreiche Hardware-Komponenten zur Verfügung.

Das Herzstück bildet die TDX-Serie ab, die aus zahlreichen Einzelkomponenten besteht. Das sind vor allem TDX-Basisgeräte, aber auch Ein- und Ausgangsmodule, mit denen sich die Basiskomponenten entsprechend der Anforderungen eines Hotels erweitern lassen. Aber aber auch kleinere Basiseinheiten wie die TDH 800 kommen überall dort zum Einsatz, wo auf Basis eines existierenden TV-Kabelnetzwerks Internet-basierte Dienste bereitgestellt werden sollen.

Das macht TRIAX Kopfstellensysteme so besonders

Die Besonderheit der TRIAX Kopfstellensysteme ist zum einen ihre Kompaktheit, da sie als Empfangs-/Verteilerstation sowie als Signalverarbeiter fungieren – und das in einem einzigen Gerät. Gleichzeitig sind diese Komponenten so modular aufgebaut, dass sie mit den Bedürfnissen der Anwender und Kunden wachsen. Darüber hinaus ist in die Systeme wie zum Beispiel die TDX-Serie eine intuitiv bedienbare Software integriert, die das Einrichten der Geräte mit relativ geringem Aufwand ermöglicht.

Ein weiteres Plus der TRIAX Kopfstellensysteme ist deren Hotswap-Technik und die eingebauten Netzteile, die aus Sicherheitsgründen redundant angelegt sind. Dank „Hotswap“ lassen sich einzelne Komponenten wie die Ein- und Ausgangsmodule der TDX-Serie im laufenden Betrieb austauschen – was eine reibungslose und störungsfreie IP-TV-Umgebung garantiert.

Die TRIAX Kopfstellensysteme stellen übrigens nur einen Baustein des kompletten Lösungsansatzes der Firma TRIAX dar, wie man sehr gut dem Videoblogbeitrag von und mit Torben Flodgaard Kristensen zum Thema „Ethernet over Coax“ entnehmen kann.

TRIAX Kopfstellensystem vom Typ TDX

TRIAX Kopfstellensystem vom Typ TDX

Hotels und Co. setzen TRIAX Kopfstellensysteme ein

Die zahlreichen Installationen, auf die TRIAX mittlerweile verweisen kann, kommen vorzugsweise überall dort zum Einsatz, wo Gäste, Patienten und andere Kunden mit Fernseh-, Video- und Internetinhalten versorgt werden sollen – und das über dasselbe Netzwerk. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Internetrouter oder welches Empfangsgerät eingesetzt werden – TRIAX-Systeme unterstützen die wichtigsten Techniken und Technologien, die heute am Markt sind. Dazu gehören unter anderem HD-Inhalte, mit denen TRIAX Kopfstellensysteme mühelos klar kommen.

Doch nicht nur die Hardware steht bei TRIAX im Vordergrund, auch die Pre- und After-Sales-Unterstützung liegt dem dänischen Unternehmen sehr am Herzen. Denn zu einem erfolgreichen IP-TV-System gehört nicht nur ein perfekt funktionierendes Netzwerk mit allen Komponenten, sondern auch eine vernünftige Betreuung und Beratung seitens der TRIAX-Partner, die in die zahlreichen Projekte involviert sind.

Das Interview mit Dietmar Rauch in voller Länge

 

Disclaimer: Für diesen Videoblogbeitrag hat mich die Firma TRIAX beauftragt.

Torben Flodgaard Kristensen, TRIAX, über Ethernet over Coax

[Videoblog] So funktioniert TRIAX Ethernet over Coax

Während der ANGA COM 2018 in Köln durfte ich für die Firma TRIAX eine Interviewserie mit vier Videos produzieren, die ich ab heute auf meinem Blog veröffentliche. Das erste habe ich mit Torben Flodgaard Kristensen zum Thema „Ethernet over Coax“ geführt.

Das macht TRIAX Ethernet over Coax so einzigartig

Mit „Ethernet over Coax“ hat TRIAX eine Lösung im Portfolio, mit deren Hilfe über ein vorhandenes TV-Kabelnetz Daten verteilt werden können. Es handelt sich also um eine Verschmelzung der Ethernet- und Kabel-TV-Technik, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Dazu gehört vor allem die Möglichkeit, Wifi-Zugangspunkte in das bestehende Kabel-TV-Netz zu integrieren und so den Anwendern den drahtlosen Zugang ins Koaxial-Netzwerk zu ermöglichen.

Hierfür kommt der G.hn-HomeGrid-Standard zum Einsatz, der das Spektrum von 1 bis 200 MHz nutzt, was das parallele Streamen von IP- und Fernsehsignalen erlaubt, da das TV-Signal nicht wie üblich im 8-MHz-Spektrum übertragen wird, sondern jenseits der 300-MHz-Marke. Und genau das erlaubt das gleichzeitige Übertragen von Internet- und Fernsehinhalten über ein- und dasselbe Kabelnetz.

TRIAX EoC Rückkanalfilter

TRIAX EoC Rückkanalfilter

Hierfür sind übrigens drei wesentliche Komponenten erforderlich: ein Rückkanalfilter, ein EoC-Endpunkt (Ethernet over Coax) und ein EoC-Controller. Alle drei Komponenten sorgen im Zusammenspiel dafür, dass IP- und TV-Signale über das gemeinsame Koxialkabel transferiert und dann am Endpunkt auf das jeweils richtige Geräte übertragen werden – also die Fernsehbilder auf das TV-Gerät und die Daten auf iPad, Smartphone, Laptop und Co.

TRIAX EoC Controller

TRIAX EoC Controller

Ein weiterer Vorteil der TRIAX Ethernet over Coax-Lösung ist deren Robustheit. Damit kann im Grunde jedwedes Koaxial-Kabelnetz eingesetzt werden, da die TRIAX-Technik sehr störunanfällig ist, was eine Highspeed-Internetverbindung erlaubt, trotz eines schwachen Koaxial-Signals.

Darüber hinaus erlaubt die TRIAX-Lösung das Separieren von mehreren WLAN-Netzen, sodass beispielsweise in einem Hotel das Drahtlosnetzwerk der Gäste vollständig vom Backoffice-WLAN des Hotelbetriebs entkoppelt werden kann. Das sorgt für einen hohen Sicherheitsstandard des Wi-Fi-Netzwerks.

Technisch betrachtet entspricht die WLAN-Lösung von TRIAX den gängigen Standards: Dual-Band-Wifi mit zwei Antennen, das Ausnutzen beider WLAN-Spektren (2,4 und 5 GHz), und vieles mehr.

Die Hotellerie ist ein typisches Anwendungsszenario der TRIAX-Lösung

Grundsätzlich kommt TRIAX Ethernet over Coax überall dort zum Einsatz, wo ein Koxialkabel-Netz existiert. Interessant dabei ist die Möglichkeit, auf Basis  einer Management-Software das drahtlose Netzwerk so einzurichten, dass der Anwender sich entscheiden kann zwischen kostenlosem Wifi und einem Wifi-Anschluss mit höherer Bandbreite, dann aber gegen Gebühr.

In Hotelanlange kommt TRIAX Ethernet over Coax häufig zum Einsatz

In Hotelanlangen kommt TRIAX Ethernet over Coax häufig zum Einsatz

Typischerweise wird TRIAX Ethernet over Coax in Hotelanlagen, in Krankenhäusern und sogar in Gefängnissen eingesetzt. Also immer dort, wo Koxialkabelnetze bereits existieren und der Betreiber oder Eigentümer keine aufwändige Ethernet-Verkabelung installieren lassen will.

Zudem sind dort in vielen Fällen nur im Eingangsbereich WLAN-Router mit gutem Empfang installiert, was den drahtlosen Zugang innerhalb der Hotelzimmer oder anderswo stark ausbremst. Und genau diesen Missstand eliminiert TRIAX Ethernet over Coax in Kombination mit Wifi Access Points, indem diese mit dem Koxialnetzwerk verbunden werden, was das Drahtlossignal deutlich verbessert.

Das vollständige Interview mit Torben Flodgaard Kristensen

Disclaimer: Für diesen Videoblogbeitrag hat mich die Firma TRIAX beauftragt.

Dominic Gaspary, Volkswagen AG, über VW We Experience

[Videoblog] Dominic Gaspary von der Volkswagen AG über VW We Experience

Auf der diesjährigen, komplett renovierten CEBIT habe ich dieses Interview mit Dominic Gaspary von der Volkswagen AG geführt. Thema war VW We Experience, das auf der IT-Messe in Hannover am IBM-Stand vorgestellt wurde. Und das geschah – räumlich betrachtet – aus gutem Grund.

Das verbirgt sich hinter „VW We Experience“

Grundsätzlich ist zu sagen, dass es sich bei Volkswagen We um ein digitales Ökosystem handelt. Konkret gesagt ist VW We der digitale Versuch, VW-Fahrer an jedem digitalen Touchpoint zu begegnen und ihm bestimmte Mehrwerte während der Autofahrt zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem so Dinge wie der Kofferraum als Lieferadresse für Amazon-Pakete, das Smartphone als digitale Parkuhr – und eben VW We Experience.

We Experience ist ein Bestandteil der VW-App „We Park“ und erlaubt beispielsweise das Einlösen von Gutscheinen entweder aus der App oder direkt aus dem Auto heraus.

Das können Autofahrer von We Experience erwarten

We Experience kann aber noch mehr. So bekommt der Fahrer beispielsweise im Falle eines niedrigen Wischwasserstands die nächste Tankstelle angezeigt, bei der sich der Wassertank wieder füllen lässt und erhält dafür in vielen Fällen sogar einen kleinen Rabatt eingeräumt. Hierfür werden Daten des Fahrzeugs genutzt, sodass VW-Besitzer nach und nach in den Genuss von Mehrwertdiensten kommen, die ihnen helfen, besser von A nach B zu gelangen.

Die We-Kooperation von IBM und Volkswagen im Detail

Volkswagen hat IBM ganz bewusst als Technologiepartner gewählt, um sich von „Big Blue“ in den Bereichen Machine Learning und Datenverarbeitung unterstützen zu lassen. IBM wiederum erlebt die Zusammenarbeit mit VW als enge Partnerschaft, aus der zukünftig weitere Dienste hervorgehen sollen. Diese neuen – aber auch aktuellen – Services entwickeln IBM und VW gemeinsam in Berlin, wo Mitarbeiter beider Firmen an neuen Konzepten und Ideen feilen.

Im Hintergrund kommt übrigens IBM Watson zum Einsatz, der die entscheidenden Impulse in Sachen Machine Learning und Co. liefert. Hierfür werden unter anderem Fahrzeug- und Bewegungsdaten benötigt, die VW an IBM Watson liefert, der daraus bestimmte Empfehlungen und Angebote ableitet. Das geschieht sehr individuell, also an die Bedürfnisse und Vorzüge des Autofahrers angepasst.

Das ist von VW We Experience noch zu erwarten

Volkswagen will und wird mit We Experience künftig weitere Bereiche erschließen und damit neue Teilnehmer in das Programm integrieren. Das können Tankstellenbesitzer bzw. -ketten sein, aber auch Einkaufszentren oder Ladengeschäfte. Das reicht vom Wechseln der Winterreifen bis hin zu speziellen Angeboten seitens der VW-Händler, die natürlich auch Teil des Ökosystems werden sollen. Aber letztlich sollen VW-Fahrer besser an die Marke Volkswagen gebunden werden. Hierzu bietet der Konzern mit VW We ein Fahrerlebnis, mit dem man Zeit und Geld spart.

Das komplette Interview in voller Länge

 

Gero Dieckmann über die SVA GmbH auf der CEBIT 2018

Gero Dieckmann über die SVA GmbH auf der CEBIT 2018

Dieses Videointerview mit Gero Dieckmann habe ich im Auftrag der SVA GmbH geführt. Darin spricht er über den Gesamtauftritt der SVA auf der CEBIT 2018, über den Slogan „IT back on Track“ und wie die „neue“ CEBIT bei der SVA ankommt.

Das verbirgt sich hinter dem Slogan „IT back on Track“

Diesen Slogan bewertet die SVA als eine Art Provokation, denn wenn „IT wieder auf Spur“ läuft, muss sie ja erst einmal davon abgekommen sein. So interpretiert die SVA den Einsatz von traditionellen IT-Umgebungen, auf die viele ihrer Kunden gesetzt haben bzw. immer noch setzen. So werden nämlich die zunehmenden Forderungen seitens der Fachabteilungen nach neuen Diensten wie S3-Services via Amazon Web Services, Google oder SoftLayer ignoriert. Und genau das können sich viele Unternehmen einfach nicht mehr leisten.

Das führt zu einer Art Schatten-IT, die zur Konsequenz haben kann, dass Daten via Dropbox und anderen nicht-autorisierten Cloud-Diensten Unternehmen verlassen, was vor allem in Zeiten von DSGVO und Co. äußerst unangenehme Folgen nach sich ziehen kann. Daher hat die SVA für seine Kunden (und andere Unternehmen) einen Weg gesucht und gefunden, wie das IT-Management benötigte und gewünschte Cloud-Services künftig mit geringem Aufwand bereitstellen kann.

Die Lösung hierfür ist ein umfassendes Multi-Cloud-Management, was das Speicher und Bereitstellen von Daten sowohl on-premise (direkt auf dem Server des Kunden) als auch off-premise (in der eigenen Cloud-Umgebung) ermöglicht. Und das so sicher und zuverlässig wie eben nur möglich. Realisiert wird dieser Ansatz mithilfe aktueller Techniken wie Docker, Container, Kubernetes und Helm, und das alles auf Basis der IBM Private Cloud-Plattform.

Diese CEBIT-Highlights hatte die SVA im Gepäck

Klar, dass als erstes die Anki Overdrive-Rennbahn am SVA-Stand im IBM-Pavillon ins Auge stach, die eine Vielzahl von Besuchern genau dorthin lockte. Interessanterweise haben diesen Jungentraum technisch versierte SVA-Mitbarbeiter selbst in tagelanger Arbeit selbst konzipiert, aufgebaut und zum Laufen gebracht. Eine echte Meisterleistung, wie ich finde.

Doch die die Spielzeugrennbahn war nicht nur Eye-Catcher, sondern sollte auch den gerade vorgestellten Slogan „IT back on Track“ visualisieren. So stellte jedes der kleinen Rennwagen einen bestimmten IT-/Cloud-Service dar,  die sich dank der verbauten Leitplanken an Geschäftsprozessen orientieren können und so in der Spur gehalten werden. Die Leitplanken selbst werden von der IT-Abteilung vorgegeben.

Das Ziel, das damit erreicht werden soll, ist das Umgehen so genannter Phantomstaus, die dazu führen können, dass die IT-Abteilung technische Engpässe zulässt, da diese nicht rechtzeitig erkannt werden und so Innovationstaus innerhalb der Firmen-IT entstehen.

Die SVA nimmt die Veränderungen der „neuen“ CEBIT durchaus positiv wahr

Laut Gero Dieckmann sind die Veränderungen der neuen CEBIT viel mehr als nur deren neue Schreibweise. Das macht sich unter anderem in einem neuen, angepassten Standkonzept der IBM bemerkbar, von dem die SVA als einer der größten IBM-Partner maßgeblich profitiert hat. Das hat unter anderem mit dem Umzug von der „alten“ Halle 2 in die großen, modernen Pavillons zu tun (ein Relikt der Weltausstellung EXPO 2000), in denen sich neue Konzepte und neue Ideen besser darstellen ließen als bisher.

Aber auch neue Fachbesucher schien die neue CEBIT anzulocken, wie man Gero Dieckmanns Worten entnehmen kann. So kamen nämlich nicht nur die bekannten IT-Entscheider und Geschäftsführer im dunklen Zweireiher auf diese Messe, sondern auch Software-Entwickler, Projektmanager sowie Marketing- und PR-Experten wollten sich bei der SVA über das Thema Multi-Cloud-Umgebungen und Co. informieren. Zudem waren die zahlreichen Gespräche mit potenziellen Kandidaten für die SVA sehr wertvoll auf der CEBIT 2018, da das Systemhaus aus Wiesbaden kontinuierlich wächst und immer wieder neues Personal braucht.

Damit stand für Herrn Dieckmann relativ schnell fest: Die SVA GmbH ist wohl auch 2019 wieder auf der CEBIT vertreten. Und dann vielleicht wieder mit solch einem schönen Gespräch wie diesem hier!