Rick Koopman about Lenovo and AI

[Videoblog] Darum ist Künstliche Intelligenz für Lenovo so wichtig

Dieses Interview habe ich mit Rick Koopman von der Lenovo Data Center Group auf der International Supercomputing Conference 2018 geführt. Darin spricht er über das Thema KI (Künstliche Intelligenz) und warum es so wichtig für Lenovo ist. Darüber hinaus ließ er mich an den aktuellen KI-Entwicklungen teilhaben und zeigte auch, was Lenovo-Kunden in nächster Zeit in Sachen KI von Lenovo erwarten können.

Künstliche Intelligenz ist für Lenovo ein wichtiges Thema

Lenovo-Lösungen und das Thema KI passen zwangsläufig gut zusammen, weil sich beide Seiten sehr gut ergänzen. Damit ermöglicht Lenovo seinen Kunden, deren Arbeit und Projekte noch besser realisieren als ohne KI. Davon profitieren zahlreiche Bereiche wie die Wissenschaften und das Gesundheitswesen, wo Bilderkennungsalgorithmen eine wichtige Rolle spielen. Und genau dort kommt die KI zum Einsatz, und das häufig in Form von Machine Learning und Deep Learning. Das erfordert natürlich optimierte und auf den Kunden zugeschnittene Lösungen und Algorithmen, die Lenovo bieten kann und will.

NVIDA V100-CPU-Lösung und Warmwasserkühlung sind auf dem Vormarsch

Sieht man sich die aktuellen Algorithmen und Anwendungen an, wird schnell klar, dass ein Großteil immer noch sehr prozessor-lastig ist, da sich die Software-Entwickler immer noch stark an der Prozessor-basierten Programmierung orientieren. Allerdings verschieben sich hier die Grenzen zunehmend, sodass neue Ansätze und Techniken erforderlich sind. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Spezialhardware, die auf einer großen Zahl von Grafikchips beruht, was sich in einer leistungsfähigen und parallel arbeitenden Multicore-Architektur widerspiegelt.

Das führt dann zu KI-Hardware-Lösungen wie NVIDIA V100. Dieser Hochleistungsgrafikprozessor wurde speziell für die Bereiche KI, HPC und Co. entwickelt und beruht auf der NVIDIA Volta-Technologie. Laut NVIDIA entspricht die Rechenleistung eines einzigen Grafikprozessors der von 100 herkömmlichen CPUs. Darüber hinaus ist der V100-Prozessor mit einem eigenen Speicher von 16 bzw. 32 Gigabyte ausgestattet, was den Zugriff auf häufig benötigte Daten deutlich beschleunigt.

Klar ist aber auch, dass diese hohe Dichte an CPU- und GPU-Komponenten die Wärmeentwicklung innerhalb eines KI-Systems deutlich erhöht, was ganz neue Kühlungsmethoden erfordert. Daher wird Lenovo künftig verstärkt auf die Warmwasserkühlung setzen, was sich sehr gut anhand der neuen Technologie Lenovo Neptune zeigt. Diese soll sowohl in kleineren Systemen wie auch in kompletten Rechenzentren zum Einsatz kommen. Dass das sehr gut funktioniert, zeigt das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) bereits seit vielen Jahren.

KI-Algorithmen „wandern“ auf IoT-Geräte – zur Entlastung des Zentralrechners

Zweifellos werden und müssen die Kapazitäten in Sachen KI deutlich erhöht werden. Dazu gehört auch eine spezielle Form der Dezentralisierung von Rechenleistung, die unmittelbar mit dem aufstrebenden Internet der Dinge (IoT) verknüpft ist. Damit lässt sich die bisher zentrale Rechenpower eines einzelnen Supercomputers auf angeschlossene Recheneinheiten „transferieren“, sodass die CPU-GPU-Power näher an die Anwender rückt.

Damit kann beispielsweise die notwendige Bild-/Audio-/Videoerkennung direkt vom IoT-Gerät selbst durchgeführt werden, das die Daten erfasst hat. Dazu gehören unter anderem Kameras sowie Audio- und Infrarotsensoren, die den Zentralrechner von den maßgeblichen Rechenarbeiten entlasten können. Was dazu führt, dass der Supercomputer permanent mit den IoT-Geräten Zwischenergebnisse austauscht und daraus nur noch das finale Ergebnis erstellt.

Das Videointerview mit Rick Koopman in voller Länge

 

Disclaimer: Diesen Video-Blogbeitrag habe ich im Auftrag von Lenovo verfasst. Bei der Ausgestaltung hatte ich freie Hand.

Martin W. Hiegl über das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und Lenovo

[Videoblog] Lenovo und die LRZ-SuperMUC-NG-Kooperation

Im Herbst 2018 geht die dritte Ausbaustufe des Lenovo Supercomputers der „Marke“ SuperMUC mit dem Zusatz „NG“ für „Next Generation“ ans Strom-Netz. Grund genug, mit einem der führenden Köpfe dieses für Lenovo so prestigeträchtigen Projekts ein Videointerview zu führen. Namentlich ist das Martin W. Hiegl von der Lenovo Data Center Group, der dort die Position des Director WW HPC & AI bekleidet. Mit ihm habe ich mich auf der International Supercomputing Conference 2018 über SuperMUC-NG und Co. unterhalten.

Darum ist für Lenovo die Kooperation mit dem Leibniz-Rechenzentrum so wichtig

Seit fast nunmehr zehn Jahren arbeiten Lenovo (seit 2014, vorher IBM) und das Leibniz-Rechenzentrum in Sachen Supercomputer zusammen. Dabei lag und liegt einer der Schwerpunkte im Bereich Energieeffizienz. So wies bereits der allererste SuperMUC im Jahr 2012 eine Heißwasserkühlung auf, die die gesamte Supercomputer-Anlage deutlich effizienter kühlte als andere Verfahren. Drei Jahre später folgte die zweite Ausbaustufe namens SuperMUC 2, und dieses Jahr im Herbst geht mit dem SuperMUC-NG die dritte Generation des Lenovo Supercomputers an der Start. Damit stellt die Kooperation mit dem LRZ für Lenovo einen wichtigen, langfristigen Baustein der Supercomputing-Strategie dar.

Der SuperMUC-NG geht im Herbst 2018 an das Strom-Netz

Nach drei Jahren SuperMUC 2 geht die dritte Generation des SuperMUC mit dem Zusatz „NG“ (wie „Next Generation“) ans Garchinger Stromnetz. Er umfasst 90 Compute-Racks, was 6.500 Compute-Knoten der Marke Lenovo ThinkSystem SD 650 DWC entspricht, die auf den skalierbaren Intel Xeon-Prozessoren basieren.

Der erste dieser Serverschränke wurde bereits ins Betrieb genommen, und über den Sommer verteilt wird Rack für Rack hinzukommen, sodass der SuperMUC-NG wie geplant im Herbst 2018 vom LRZ abgenommen und in Betrieb werden kann. Gerade rechtzeitig vor der Veröffentlichung der Herbstausgabe der Top-500-Liste, in der sich die 500 schnellsten Supercomputer der Welt befinden.

Der SuperMUC-NG weist beeindruckende Leistungswerte auf

In Sachen Leistungswerte wird der SuperMUC-NG aus dem Stand auf einem der vordersten Plätze der Top-500 klettern. Denn mit seiner Rechenleistung von rund 27 PetaFLOPS wird der LRZ-Rechner – Stand heute – der schnellste Supercomputer in Europa sein und darüber hinaus zu den Top 10 der Top 500 zählen. Das ist auch erforderlich, denn als HPC-Provider aller Münchner Universitäten ist das Leibniz-Rechenzentrum auf solche Hochleistungswerte dringend angewiesen, will es künftig seine Kunden zufriedenstellen. Denn diese benötigen die Rechenleistung des SuperMUC-NG für vielfältige Anwendungsbereiche, die mehr und mehr CPU-Power erfordern.

Die Kooperation mit dem LRZ umfasst mehr als nur Hardware

Bei der Implementierung des SuperMUC-NG gehört neben der Hardware auch die komplette Infrastruktur und die benötigte Software. Hierbei ist vor allem der Lenovo Intelligent Cluster Orchestrator zu nennen, der sich um sämtliche HPC-Funktionalitäten kümmert. Darüber hinaus zeichnet sich die Lenovo Data Center Group für die Wartung des Systems und den Anwendersupport verantwortlich.

Zudem sieht der Kooperationsvertrag eine Zusammenarbeit in Sachen Energieeffizienz vor. Hierbei soll mithilfe von optimiertem Software-Quellcode und der Energy Aware Runtime (EAR) für eine höhere Energieeffizienz gesorgt werden. Die EAR hat Lenovo in Kooperation mit dem Barcelona Supercomputing Center entwickelt. Dieses Tool sorgt unter anderem für angepasste Taktfrequenzen der Xeon-Prozessoren zur Laufzeit, je nachdem, ob eine Anwendung gerade mehr oder weniger Rechenleistung benötigt.

Das komplette Interview mit Martin W. Hiegl

Disclaimer: Diesen Video-Blogbeitrag habe ich im Auftrag von Lenovo verfasst. Bei der Ausgestaltung hatte ich freie Hand.

Florian Indriksons von Lenovo

[Videoblog] Florian Indriksons über Lenovo Executive Briefing Center und Innovation Center

Dieses Videointerview habe ich mit Florian Indriksons von Lenovo geführt. Darin erklärt er, was das Lenovo Executive Briefing Center und das Lenovo Innovation Center sind und wie beide Einrichtungen von Lenovo-Partnern und -Kunden genutzt werden können.

Sabine Hammer von Lenovo

[Videoblog] Sabine Hammer über das Lenovo Channel Partner Programm

Dieses Videointerview habe ich mit Sabine Hammer von Lenovo geführt. Darin spricht sie über die Rolle der Lenovo-Partner für das RZ-Geschäft, wie Lenovo die RZ-Partner bei ihrer Arbeit unterstützt, was alles am Lenovo Partner Engagement Programm interessant ist und warum Lenovo Partnerzertifizierungen wieder eingeführt hat.

Der SuperMUC-NG wird wie seine Vorgänger wieder mit warmen Wasser gekühlt

SuperMUC-NG: Der nächste Supercomputer aus München

26,7 PetaFLOPS, das ist eine gewaltige Zahl. Sie besteht nämlich aus 17 Stellen – und zwar vor dem Komma! Diese enorme Rechenleistung, gemessen in Fließpunktoperationen pro Sekunde, kommt auf das Landesrechenzentrum (kurz: LRZ) Garching zu, wenn es den nächsten Supercomputer der Markt „SuperMUC“ einweihen darf. Sein genauer Name lautet SuperMUC-NG, wobei die Buchstaben „NG“ für „Next Generation“ stehen.

6.400 Lenovo-Server für Big-Data-Analysen und Erdbeben-Simulationen

Und genau darum geht es beim nächsten SuperMUC, dessen dritte Generation bereits zum Einsatz kommen wird. Denn in Zeiten von Big Data-Analysen und Echtzeitsimulationen sind Großrechner wie der SuperMUC-NG erforderlich, die mit riesigen Datenmengen, wie sie heute und morgen entstehen, auch zurecht kommen. Hierfür werden im Herzen des SuperMUC-NG gut 6.400 Hochleistungsrechner vom Typ Lenovo ThinkSystem SD 650 DWC werkeln, in denen der Intel Xeon Scalable-Prozessor das Berechnen bekannter und künftiger HPC-Applikationen unterstützt. In Summe sind das mehr als 300.000 CPU-Kerne, die die eingangs erwähnten 26,7 PetaFLOPS schaffen.

Warmwasserkühlung spart Energie und schafft gleichzeitig neue

Bei dieser unfassbar hohen Rechenleistung darf in Zeiten von Global Warming der Umweltschutzgedanke natürlich nicht zu kurz kommen. Daher setzt man im LRZ auch beim SuperMUC-NG wieder auf die Warmwasserkühlung, die seit Anfang an für eine sehr effiziente „Kühlung“ der gesamten Supercomputeranlage eingesetzt wird. Das führt nicht nur zu enorm reduzierten Energiekosten um bis zu 45 Prozent, sondern ermöglicht gleichzeitig das Recyceln der Abwärme in Form von Warmwasser für umliegende Einrichtungen und Gebäude. Doppeltes Energiesparen, sozusagen.

Erdbeben- und Klimawandel-Simulationen stehen auf der SuperMUC-NG-Liste

Doch was macht man mit dieser geballten Rechenpower, damit sie auch sinnvoll und zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt werden kann? Nun, hierfür kommen zahlreiche Anwendungen infrage, wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat. So konnte beispielsweise mithilfe des SuperMUC 2 das große Sumatra-Erdbeben simuliert werden, das im Dezember 2004 einen gewaltigen Tsunami auslöste. Hierfür erhielt das LRZ Garching sogar einen Preis, verliehen auf der diesjährigen Supercomputing Conference 2017. Aber auch der Klimawandel und die damit in Verbindung stehenden Auswirkungen auf Mensch und Umwelt können künftig mithilfe des SuperMUC-NG noch besser analysiert und bewertet werden.

Video-Rückblick: Prof. Dr. Bode im Interview

Dreieinhalb Jahre ist es schon wieder her, da habe ich mit Professor Dr. Arndt Bode vom LRZ Garching dieses Interview zum SuperMUC 2 geführt.

Ältere Informationen zu den Vorgängern des SuperMUC-NG

https://www.hightech-computing.de/supermuc-schafft-der-erdbebensimulation-mehr-als-1-petaflops/

https://www.hightech-computing.de/supercomputer-mit-super-kuehlung-der-supermuc-von-ibm/

https://www.hightech-computing.de/isc14-klaus-gottschalk-ibm-ueber-den-geplanten-ausbau-des-supermuc/

CeBIT 2017: Stefan von Dreusche über die DataCore-Lenovo-Storage-Appliance

Während der CeBIT 2017 habe ich dieses Videointerview mit Stefan von Dreusche geführt. Herr Dreusche ist Sales Director EMEA bei DataCore und hat mir diverse Fragen zur brandneuen Storage-Appliance Lenovo DX8200D powered by DataCore beantwortet. Sehr aufschlussreiche Informationen aus erster Hand.

So durfte ich unter anderem lernen, dass es sich bei der Lenovo DX8200D powered by DataCore um eine reine Lenovo-Storage-Appliance handelt, die über die Lenovo-Kanäle an DataCore-Kunden vertrieben wird. Das sieht ein OEM-Agreement zwischen Lenovo und DataCore vor, das es in dieser Form noch nicht gab.

Die Vorteile für beide Partner liegen dabei auf der Hand: Lenovo erlangt den Zutritt zum immer wichtiger werdenden Software-defined-Storage-Markt, und DataCore kommt in den Genuss, mit einem weltweit anerkannten Storage-Hersteller zu kooperieren.

DataCore-Software und Lenovo-Hardware: ein Weltmeistergespann

Der Grund für die Kooperation ist ebenfalls interessant: Da die DataCore-eigene Technik Parallel IO sehr gut mit Mehrkernprozessor-Maschinen klarkommt, hat man sich mit Lenovo zusammengetan und an der IO-Leistung solange „gebastelt“, bis ein neuer gemeinsamer Weltrekord erzielt werden konnte. Der liegt aktuell bei 5,1 Millionen IOPS.

Die Zielgruppe: Mittelständler mit großem IO-Hunger

Die Lenovo DX8200D powered by DataCore adressiert laut Stefan von Dreusche vor allem mittelständische Unternehmen in Deutschland, die mit datenintensiven Anwendungen arbeiten. Hierfür lässt sich die Appliance bis zu 40 Terabyte ausbauen, und das in einer sehr leistungsfähigen Maschine. So berichten erste Kunden von Leistungssteigerungen um bis zu 75 Prozent, und das zu gerade mal einem Viertel der ursprünglichen Kosten.

Was mag Stefan von Dreusche an der DataCore-Lenovo-Maschine?

Und was mag Stefan von Dreusche an dieser neuen Kooperations-Appliance am meisten? Nun, das verrät er Ihnen am besten höchstpersönlich. Na dann: Film ab!

Mirco Krebs von Lenovo (Copyright Michael Hülskötter)

Videointerview mit Lenovo: „Notebook und Tablet verschmelzen zunehmend“

Mittwoch dieser Woche folgte ich dem Ruf von Lenovo, die im vornehmen Mandarin Oriental zu München ein wenig über das Thema „Verschmelzen von Notebook und Tablet“ plaudern wollten. Kein Wunder, denn mit dem schicken ThinkPad X1 Tablet hat der Hersteller ein brandneues Convertible im Portfolio, bei dem sich ein Tablet ganz einfach „andocken“ lässt, und schon hält man ein vollwertiges Notebook mit allen Vorzügen eines Tablets in den Händen.

Da ich meine neuen Erkenntnisse gerne ins Videoformat packe, habe ich Mirco Krebs von Lenovo ein paar Fragen gestellt, die er mir allesamt geduldig beantwortet hat. So wollte ich unter anderem von ihm wissen, warum seiner Meinung nach Notebook und Tablet immer mehr verschmelzen, welche Kunden Lenovo mit dem ThinkPad X1 und dem Lenovo Miix 700 glücklich werden und was die Geräte kosten. Darüber hinaus hat er mir erzählt, warum die elektrischen Stifte auf Tablets sich offensichtlich doch noch durchsetzen können.

Na dann: Film ab!