Malware-Security-Updates, Kalenderwoche 29

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Auch diese Woche sorgten wieder zahlreiche Schlagzeilen aus der Welt der Hacker und Malware-Attacken für Unruhe bei Firmen und deren Sicherheitsbeauftragten sowie Anwender:innen von PC, iPhone und Mac. Hier folgen die wichtigsten News.

Malware MosaicLoader nistet sich bei denen ein, die an Software-Lizenzen sparen wollen

Die Bitdefender Labs haben eine Schadsoftware namens „MosaicLoader“ identifiziert, die sich vor allem bei Anwender:innen einnistet, die es auf illegal entsperrte Software-Programme abgesehen haben. Das ist in zweierlei Hinsicht eine eher suboptimale Idee, denn zum einen fällt es den gängigen Security-Tools laut Bitdefender aufgrund der komplexen Vorgehensweise von MosaicLoader schwerer als sonst, die Gefahr für den angegriffenen Rechner zu erkennen. Und zweitens sollte Software möglichst legal, also käuflich, erworben werden. Quelle: IT-Daily.net

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Malware XLoader macht sich ab sofort auch auf macOS-Rechnern breit

Die Malware XLoader, die bisher ausschließlich Windows-Rechner befallen hat, treibt jetzt auch ihr Unwesen auf Apple-PCs. So kann die Schadsoftware im Darknet für 49 US-Dollar (mac-Version) bzw. 59 US-Dollar (Windows) illegal erworben werden.

Allerdings, und das ist das „Gute“ an XLoader, benötigt die Schadsoftware die freundliche Mithilfe von Anwendern. Sie gelangt nämlich ausschließlich als Word- oder Excel-Anhang via E-Mail auf den Rechner der Opfer. Ziele von XLoader sind das Ausspionieren von Kennwörtern, mit denen man sich an seinem E-Mail-Konto oder auf bestimmten Webseiten anmeldet. Quelle: Mactechnews

Spyware Pegasus späht Journalist:innen, Anwält:innen und andere Personengruppen aus

Die Spionage-Malware Pegasus hat mit dem geflügelten Pferd aus der griechischen Sage leider nicht viel gemein. Außer, dass die Software auf leisen Sohlen daher kommt, sodass Betroffene in vielen Fällen gar nichts davon mitbekommen, wie sich das Schadprogramm auf dem eigenen mobilen Gerät einnistet.

Betroffen sind vor allem iOS-Geräte von Apple, aber auch Android-Handys sind Ziele von Pegasus. Entwickelt wurde die Malware vom israelischen Unternehmen NSO Group, die Pegasus bereits an zahlreiche Geheimdienste verkauft haben soll. Schützen kann man sich aktuell gegen die Malware mithilfe eines der gängigen Antiviren-Programme zwar nicht, aber die Quelle dieses Beitrags beschreibt sehr anschaulich, wie es trotzdem gelingen kann. Falls man davon betroffen ist. Quelle: Security-Indider.de

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Disclaimer: Diesen Blogpost habe ich im Auftrag von SentinelOne verfasst und veröffentlicht.

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