Netzwerk-Monitoring kann eine ganze Menge: das Netzwerk überwachen, klar. Dabei auf Bandbreiten achten, die in Anspruch genommen werden. Auch klar. Doch mit dem passenden Tool lässt sich noch viel, viel mehr kontrollieren, steuern und im Auge behalten. Daher: Die alphabetisch sortierte Monitoring-Liste wichtiger Dienste.

Applikationen: Exchange- oder Server-Software, Cloud- oder Virtual-Machine-basierte Anwendungen oder einfach nur Word – Programme sollten sorgfältig beobachtet werden.

Datenbanken: Ob Verfügbarkeiten, Ausfälle, Probleme mit MySQL oder was auch immer – den Zustand der Datenbanken sollte man kennen.

Firewall: Die Überwachung der Überwachungsinstanz ist eine gute Idee. Damit identifiziert man problematische Verbindungsanfragen, genutzte Protokolle und Ports sowie Daten, die verschickt werden.

Hardware: Egal, ob Drucker, Server, Router, RAM oder andere Komponenten, für jedes Gerät und Einzelteil gibt es die richtigen „Aufpasser!“.

Internet Protocol: IP-Adressen können innerhalb des Netzwerks zur echten Herausforderungen mutieren, deshalb ist deren Monitoring eine gute Idee.

LAN: Netzwerke sind komplex, daher ist die Überwachung desselben gar nicht so einfach. Mit Monitoring und den passenden Sensoren schon.

Netflow: Wenn mal nicht die Daten, sonder das „Drumherum“ wie IP-Adressen, Protokolle, etc. im Vordergrund stehen, ist Netflow-Monitoring die richtige Wahl.

Ping: Ist der Server von außen erreichbar? Ist der Router noch „live“? Wie ist es um die Firewall bestellt? Mithilfe des Ping-Monitoring lässt sich dies herausfinden.

Port: Der Zustand von Ports und deren Auslastung sowie zugeordnete Protokolle steht bei vielen IT-Admins ganz oben auf der Liste.

Server: Ob Mail-, Web-, Datei-, Datenbank- oder andere Server – deren Gesundheitszustand kann man mit nur einem Tool überwachen.

SNMP: Die einfachste Art des Monitoring, denn damit behält man „Bandbreitenfresser“ jederzeit im Auge.

Storage: Egal, ob die Festplatten und Storage-Einheiten als physikalischer oder virtueller Speicher oder als Cluster vorliegen – dank Monitoring entgeht kein Defekt.

Update/Patch: Zu einer sicheren IT-Infrastruktur gehören Rechner und Komponenten, die stets auf den neuesten Software-Zustand sind. Auch hierbei hilft das richtige Monitoring.

VMware: Virtuelle Netzwerke und Maschinen bedürften genauso wie „echte“ Rechner und Komponenten der vollen Aufmerksamkeit seitens der IT-Abteilung.

VoIP: Mit der digitalen Telefonie kommen neue Herausforderungen auf IT-Admins zu wie Quality-of-Service, Latenzen und die Sprachqualität von VoIP-Telefonaten.

WLAN: Was für das LAN gilt, lässt sich auf das WLAN genauso anwenden. Bandbreite, Auslastung, Signalstärke – drei von zahlreichen Merkmalen, die überwacht gehören.

Liste wichtige Netzwerk-Monitoring-Dienste

Wichtige Netzwerk-Monitoring-Dienste

 

 

 

 

 

 


Michael Hülskötter

Ich bin Blogger, IT-Journalist, (Buch-)Autor, Videotrainer, Content Manager – und das alles in einer Person. Ich gehöre seit 1999 der schreibenden Zunft an, und es macht mir immer noch sehr viel Spaß. Lebe seit 1977 in München und habe drei wundervolle Kinder.

1 Kommentar

Serie: Wireless LAN per Monitoring-Software im Auge behalten – IT-techBlog: Hightech & Mobile · Mittwoch, 22. November 2017 um 17:21

[…] Sämtliche Router des WLAN sollten möglichst ständig verfügbar und online sein. Hierfür sollte man vor allem die Up- und Downtime aller Geräte im Auge behalten, und das am besten mithilfe geeigneter Sensoren wie dem Ping-Sensor. […]

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