CeBIT 2017: Oliver Naegele über die Notwendigkeit der Blockchain-Technik

Auf der CeBIT 2017 habe ich am IBM-Stand dieses Videointerview mit Oliver Naegele geführt. Er ist Gründer und CEO des verteilten Autorisierungsnetzwerks Blockchain HELIX. Während unseres Gesprächs habe ich erfahren, dass Oliver ein großer Verfechter des digitalen Bürgerrechts ist, dass er seine Lösungen auch persönlich für sehr wichtig hält und was seine Firma mit IBM verbindet.

Mit seinem Start-Up-Unternehmen Blockchain HELIX bietet Oliver Naegele eine blockchain-basierte Lösung für Identity-Management feil, mit dem sich digitale Identitäten auf höchstem Vertrauensniveau im Internet speichern lassen. Damit können Geschäftspartner und ähnliche Parteien interagieren, ohne sich zwangsläufig kennen zu müssen. Was Oliver als digitales Bürgerrecht erachtet.

300 Logins und keine rechtsgültige Authentifizierung – bis jetzt

Genau das ist es, was ihn nunmehr seit mehr als 15 Jahren umtreibt. Denn alleine die Tatsache, dass der Durchschnittsanwender etwa 300 Logins in unterschiedlicher Art und Weise verwalten muss, zeigt das Potential einer einheitlichen Blockchain-Lösung. Denn aktuell kann man sich in solch einem Umfang nicht rechtsgültig authentifizieren, sodass es wirklich anerkannt wird.

Blockchain HELIX macht sich diverse erprobte Techniken zueigen

Und an dieser Stelle will Blockchain HELIX ansetzen. Schließlich sei Blockchain ein Zusammenspiel unterschiedlicher Techniken wie Java, JavaScript, etc, was das erfolgreiche Umsetzen einer starken und zuverlässigen Identity-Lösung endlich ermöglicht.

Und warum sich Blockchain HELIX am IBM-Stand befand, erklärt Oliver Naegele ab Minute 2:13 am besten selbst. Na dann: Film ab!