Wie Atos helfen kann, SAP-Anwendungen in die Cloud zu überführen

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Am 28. April fand das Google Cloud SAP-Forum statt, dieses Jahr selbstverständlich als Online-Event. Neben dem Gastgeber Dieter Mai, Head of SAP Sales EMEA North und Anil Nagalella, Engineering Director, Financial Systems, Google Cloud, waren ebenfalls anwesend: Henrik Wagner, Vice President SAP Practice bei Atos, und Jan Schinnerling, Mitglied der Geschäftsleitung der Atos-Tochter Energy4U.

Speziell die beiden Atos-Redner hatten eine Menge zu erzählen, jeder aus seinem Fachgebiet. Im Falle von Henrik Wagner betraf das vor allem Beispiele aus der Praxis, in der die Google Cloud eine wichtige Rolle spielt. Jan Schinnerling hingegen zeigte in seinem Vortrag, wie in komplex anmutenden Projekten erste Ergebnisse innerhalb recht kurzer Zeit sichtbar werden können.

SAP-Anwendungen mit Atos und Google in die Cloud transferieren

Eine der Fragen, die sich immer mehr Unternehmen dieser Tage stellen, ist doch oft dieselbe:

“Soll ich meine SAP-Anwendungen in die Cloud transferieren, um so noch effizienter und schneller zu werden?”.

Henrik Wagner hat dazu eine klare Meinung: Mithilfe von Atos und Google Cloud geschieht dies auf einem innovativen und zielgerichteten Weg. Hier kommen diverse Tools und Methoden zum Einsatz wie das Cloud-Tool Data Warehouse für die Multi-Cloud namens Google BigQuery. Damit lassen sich unterschiedliche Datenquellen sinnvoll und intelligent miteinander verbinden.

Ab Minute 5:45 wird es so richtig praxisnah: Mithilfe des Google Looker-Dashboards zeigt Henrik, wie anhand existierender SAP- und anderen Datenquellen Lieferketten dargestellt und analysiert werden können. Das zweite Beispiel hat mit dem Analysieren und Darstellen von komplexem Inventariat in Echtzeit zu tun. Ein weiteres Beispiel, über das Henrik spricht, ist das Aufbereiten und Darstellen von Vertriebsberichten.

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Vorhandene Schnittstellen mit Google Apigee integrieren

Ab Minute 7:24 zeigt Henrik, wie Atos SAP-Projekte mithilfe der Google Cloud bei Kunden umsetzt. Den Kern hierfür bilden eine Referenzarchitektur und die zum Einsatz kommenden Google Cloud-Bausteine, die sowohl aus SAP- als auch aus Google-Sicht sinnvoll und wichtig sind. Die Rede ist von Kernsystemen, die in die Google Cloud migriert werden können oder durch intelligentes API-Management integriert werden können. Hierbei kommt ein Google-Tool namens Apigee zum Einsatz.

Für solche Projekte hat Atos über 500 Data-Marts erstellt, damit sich Daten aus Big Query-Anfragen möglichst schnell und einfach nutzbar machen lassen. Auf dieser Grundlage können beispielsweise mithilfe von Vorhersagemodellen auf Basis von KI- und Machine Learning-Algorithmen Vorhersagen über ein bestimmtes Kundenverhalten ableiten. Google Looker hilft dabei, diese Prognosen anschaulich zu visualisieren. Dank dieser und anderer Tools kann Atos Projekte auf Basis von Rapid Deployment-Methoden und -Werkzeugen innerhalb von 2 bis 8 Wochen realisieren.

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Jan Schinnerling von Energy4U über agile und schnelle Projektzyklen

Im zweiten Talk, den Atos während des Google Cloud SAP-Forum gehalten hat, wurde schon anhand des Titelsspricht. Jan ist Mitglied der Geschäftsleitung der Atos-Tochter Energy4U, und auch er wollte zeigen, wie sich mithilfe geeigneter Google Tools Projekte innerhalb relativ kurzer Zeit realisieren lassen.

Eines seiner Credos lautet: Erfolgreiche SAP-Cloud-Projekte sollten wegen ihrer bestmöglichen Handhabbarkeit relativ klein anfangen, um somit möglichst schnell erste Erfolge bzw. Funktionen präsentieren zu können. So ist es zum Beispiel in vielen Fällen recht hilfreich, mit vorhandenen Schnittstellen zu beginnen. Dabei erweisen sich Google-Cloud-Werkzeuge oft als schneller Einstieg in ein neues Projekt.

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Jumpstart-Workshops liefern innerhalb einer Woche sicht- und verwertbare Ergebnisse

Doch wie so oft, gehen den ersten Schritten die richtigen Ideen voraus. Dies realisiert Atos schon eine ganze Weile recht erfolgreich mit sogenannten Jumpstart-Workshops. Hierbei lassen sich innerhalb einer Woche erste Prototypen erstellen, erste Mehrwerte aufzeigen und die nächsten Schritte definieren.

Jan Schinnerling von Energy4U über Jumpstart-Workshops

Ab Minute 7:20 stellt Jan dann acht Szenarien vor, die deutlich machen sollen, wie und mit welchen Tools Projekte schnell und erfolgreich begonnen werden können. Dazu gehören Themen und Ansätze wie Kommunikation, Formularbearbeitung, Kundenservice und weitere Beispiele. Auch hier spielen Google-Tools wie AutoML eine wichtige Rolle, da sich mit deren Hilfe Daten schnell verarbeiten und nutzbar machen lassen.

Diese Herangehensweise machen laut Jan auch vor komplexen Themen nicht halt. Dazu gehören Dinge wie Verbrauchsmengenprognosen, die optische Inspektion von Infrastrukturen, die vorhergesagte Wartung von technischen Einrichtungen sowie dem automatischen Erkennen von Problemen von Netzwerken. Auch hier kommen Tools wie Google AutoML und andere Werkzeuge zum Einsatz.

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Disclaimer: Diesen Blogbeitrag habe ich im Auftrag von Atos und Google verfasst.