Videoblog: „Die optimale KI-Anwendung beginnt immer mit den Daten“

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Ist für erfolgreiche Geschäftsmodelle die KI unerlässlich? Was zeichnet eine gute KI-Strategie aus? Und haben Sie Tipps für KI-Neulinge parat? Auf alles hatte Christoph Burkhardt eine gute Antwort.

Wie die KI Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Strategie helfen kann

Das Einsammeln und Analysieren von Daten geschieht schon eine ganze Weile, das ist also nichts Neues. Neu daran ist die riesige Datenmenge, die Firmen mittlerweile zu bestimmen Zwecken sammeln und aufbereiten. Dazu gehören Anwendungsgebiete wie Predictive Analytics und Robotic Process Automation.

Damit lassen sich auf einmal Dinge erledigen, die Unternehmen ohne die passenden KI-Algorithmen nicht tun könnten. Und genau darin steckt ein enormes Potential für das eigene Geschäftsmodell. Denn mithilfe von KI-Anwendungen lässt sich jedes Unternehmens-Know-how nahezu beliebig erweitern und ergänzen. Das kann sogar so weit führen, dass wir als Anwender mithilfe der KI am Ende ganz neue Dinge erfahren.

Eine gute KI-Strategie hat immer mit den Daten zu tun

Sprechen KI-Experten wie Christoph Burkhardt von einer „guten“ KI-Strategie, hat diese zuvorderst mit der zugehörigen Datenstrategie zu tun. Dabei geht es immer um Fragen wie:

Wie nutze ich Daten richtig?

Wie erhebt man diese Daten und wofür?

Was genau geschieht mit den Daten?

Dabei tut sich derzeit in vielen Fällen eine Lücke auf: Zwar sammeln immer mehr Unternehmen Daten, wissen im Moment aber gar nicht so genau, wofür. Das ist für eine gewisse Zeit okay, allerdings sollte dies nach einem bestimmten Zeitraum in die Frage der passenden KI-Strategie münden. Und die sollte immer mit dem Anwender zu tun haben, der am Ende die KI-Anwendun einsetzen.

Hierbei sollte sich ein Unternehmen, das auf die KI setzen will, weitere sinnvolle Fragen stellen. Dazu gehören zum Beispiel:

Mit welchen Risiken ist die KI-Anwendung verknüpft?

Wo wollen wir die KI einsetzen – und wo nicht?

Welche Anwender sollen die KI nutzen – und welche nicht?

Drei KI-Tipps vom KI-Experten

Abschließend hatte Christoph Burkhardt noch drei wertvolle KI-Tipps parat:

Tipp #1: Wissen zum Thema KI ist sehr wichtig

Nur wenn möglichst alle involvierten Anwender eine Ahnung davon haben, wie die KI-Anwendung/das KI-Projekt funktionieren soll, wird sich diese/s auch erfolgreich implementieren und umsetzen lassen. Denn aus Unwissen resultiert oft Angst, und das ist die größte Hürde, die einem KI-Case begegnen kann.

Tipp #2: Voller Fokus auf den KI-Anwender

Wie bereits angemerkt, sollte der Anwender im Fokus eines jeden KI-Projekts stehen. Denn nur wenn dessen Bedürfnisse erfüllt werden und ihm seitens der KI bestmöglich geholfen wird, kann eine KI-Anwendung den Nutzen bringen, den man sich von ihr erhofft.

Tipp #3: KI-Projekte nicht den KI-Experten alleine überlassen

KI-Projekte, die ausschließlich von KI-Experten, also zum Beispiel von Datenanalysten konzipiert und realisiert werden, sind laut Christoph Burkhardt von Anfang an mehr oder weniger zum Scheitern verurteilt. Daher sollte das oberste Ziel sein, möglichst unterschiedliche Anwender an der Einführung der KI-Anwendung zu beteiligen. Dazu gehören Anwender aus den Bereichen Finanzen und Marketing, aber auch aus der Unternehmensführung sind Teilnehmer am KI-Projekt wichtig. Denn am Ende geht es doch immer um eins: Wie überzeuge ich meinen Kunden von der Sinnhaftigkeit der KI-Applikation.

Das vollständige Interview mit Christoph Burkhardt

Disclaimer: Für das Erstellen dieses Videoblogbeitrags hat mich die Firma Tech Data beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.

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