Windows-10-Upgrade

Automatisches Windows-10-Update verhindern: So geht’s [Upd]

Immer wieder ist auf Facebook und anderswo von frustrierten Anwendern zu lesen, auf deren Rechner ungefragt das Windows-10-Update durchgeführt wurde.

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=10207177624253783&set=a.2612477226033.2129848.1078100727

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=1332803886745154&set=a.224485597576994.75954.100000466675362&type=3&theater

Da ich als Mac-Anwender so etwas wie Mitleid mit diesen armen Menschen verspüre, habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Kniff gemacht, wie man dieses automatische Installieren des Windows-10-Updates unterbinden kann. Nun, auf Heise wurde ich letztlich fündig. Und es scheint ziemlich trivial zu sein.

Öffnen Sie einfach nur den Registry-Editor von Windows 7 oder Windows 8.1 und stellen Sie sicher, das folgende Einträge die entsprechenden Werte zugewiesen bekommen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows]
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Gwx]
"DisableGwx"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
 "DisableOSUpgrade"=dword:00000001

Anschließend starten Sie den Rechner neu, und schon sollte das GWX-Icon von der Tankleiste verschwunden sein. Wichtig dabei ist auch, dass man das Windows-Update KB3035583 auf dem Rechner lässt. Andernfalls scheinen die o.a. Registry-Schlüssel nicht zu funktionieren.

Update: Dank eines Tipps kann ich das Tool GWX Control Panel für das Verhindern des automatischen Windows-10-Updates empfehlen (Download-Link, weiterführende Infos).

Andre Hansel und Kay Plätke von Microsoft zu Windows 10 und Lumia in Unternehmen

[Videochat] „Windows 10 und Lumia-Smartphones passen perfekt zusammen!“

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, mit Andre Hansel und Kay Plätke von Microsoft dieses gemeinsame Videointerview zu führen. Darin sprechen beide über die Möglichkeiten, die Windows 10 innerhalb von Unternehmen bietet. Das betrifft zum einen das Mobile Device Management, also das Verwalten von mobilen Geräten innerhalb einer Firma.

Aber auch die Stärken der neuen Lumia-Smartphones wie dem Lumia 950 und Lumia 950 XL haben mich interessiert, speziell die biometrischen Eigenschaften wie Windows Hello, dass auf den neuen Smartphones von Microsoft mit der Iris-basierten Nutzererkennung arbeitet.

Und natürlich wollte ich wissen, wie Windows 10 und die neuen Smartphones von Microsoft zusammenpassen. Das alles und ein bisschen mehr erzählen Andre Hansel und Kay Plätke am besten selbst.

Na dann: Film ab!

Maxi Gräff von Microsoft

[Videochat] Maxi Gräff über die Gaming-Plattform XBOX-Windows 10

Auf der „Windows wird 30 Jahre“-Feier in Hamburg hatte ich die Chance, mit Maxi Gräff von Microsoft über die „Gaming-Plattform“ XBOX-Windows-10-PC zu sprechen. Es geht also um das Streamen von XBOX-Spielen auf Windows-10-Rechner und was man dafür alles benötigt.

Andre Hansel von Microsoft zu WIndows 10 & Mobile

[Videochat] Andre Hansel von Microsoft zu Windows 10 & Mobile

Während des großen Windows-10-Launch-Events in Berlin hatte ich die Gelegenheit, dieses Videointerview mit Andre Hansel von Microsoft zu führen. Darin spricht er über den neuen Stern am Betriebssystem-Himmel und dessen mobile Fähigkeiten. Aber auch über sein ganz persönliches Lieblingsfeature von Windows 10.

Erst einmal wollte ich wissen, warum Windows 10 die richtige Lösung für die drängendsten mobilen Herausforderungen ist. Die Antwort dazu war ziemlich naheliegend: Weil Windows 10 über alle Geräte, also plattformübergreifend, funktioniert. Das gilt sowohl für die unterschiedlichen Hardware-Geräte wie Notebooks und Smartphones als auch für die Software. Hierzu werden sogenannte Universal Apps im Appstore bereit gestellt (von dem es künftig nur noch einen geben wird), die auf jeder unterstützten Plattform laufen werden. Das ist für Anwender und Entwickler gleichermaßen einfacher.

Doch warum kommt diese Verschmelzung der Plattformen so spät, frage ich mich? Nun, darauf hatte Andre eine simple Antwort parat, denn Microsoft hat spätestens mit Windows 8 und Windows Phone 8 bereits damit angefangen, stationäre und mobile Geräte zu verschmelzen. Zumindest bestand bei beiden Plattformen schon eine gewisse Kernel-Gleichheit. Und mit Windows 10 bringt Microsoft dieses Zusammenführen der Plattformen endlich zu Ende.

Mit Continuum, Windows Hello und mehr ins mobile Zeitalter

Für das richtige mobile Erlebnis zwischen den einzelnen Geräten bietet Windows 10 natürlich die passenden Features. So erlaubt die Continuum-Funktion beispielsweise, das Smartphone künftig als Notebook-Ersatz zu nutzen, sofern sich daran Maus, Tastatur und ein externer Monitor anschließen lassen. Aber auch bekannte Merkmale wie Windows Hello werden auf Handys zur Verfügung stehen. Damit kann man das Gerät per Gesichtserkennung vor dem Zugriff unbefugter Personen schützen, und Dinge wie das Login oder Kaufen von Apps werden deutlich erleichtert.

Und klar, dass die schicken Geräte der Marke Lumia und Surface künftig von Windows 10 profitieren werden – sowohl über Microsoft direkt als auch über die zahlreichen Hardware-Partner, die Windows 10 auf ihre Gerätschaften bringen werden.

Tja, und wer wissen will, welche Windows-10-Funktion Andre Hansel ganz besonders schätzt, der möge sich das Video in seiner ganzen Länge ansehen. Und alle anderen natürlich auch.

Na dann: Film ab!

Oliver Niedung von Microsoft zu Windows 10 IoT

Oliver Niedung über Microsoft und das Internet der Dinge

Dieses Videointerview habe ich mit Oliver Niedung von Microsoft anlässlich der Produkteinführung von Windows 10 geführt. Darin spricht er über das Internet der Dinge aus Microsoft-Sicht, wie die Microsoft-Produkte in dieses Szenario passen und dass der IoT-Markt noch mit gewaltigen Zahlen aufwarten wird.

Zunächst einmal wollte ich von Oliver Niedung wissen, was Microsoft mit dem Internet der Dinge zu tun hat. Dabei erfuhr ich, dass Microsoft bereits seit 20 Jahren im komplexen Feld der Embedded Systeme unterwegs ist. Diese Gerätschaften und deren Anwendungen waren allerdings in der Vergangenheit meist isoliert,  also Insellösungen, was sich seit den vereinfachten Vernetzungs- und Analysenmöglichkeiten dramatisch verändert hat. Damit findet gerade eine Bewegung vom Embedded Markt in Richtung Internet der Dinge statt.

Für jedes Gerät das richtige OS: Windows 10 IoT Core, Mobile Enterprise und Enterprise

Für diesen aufstrebenden Markt hält Microsoft ab sofort drei neue Produkte bereit, die für Embedded Systeme konzipiert wurden. Das sind Windows 10 IoT Core, Windows 10 IoT Mobile Enterprise und Windows 10 IoT Enterprise. Alle drei Editionen adressieren ihr ganz eigenes Segment. So kommt die Core-Variante vor allem auf kleinen und kostengünstigen Geräten zum Einsatz. Das kann beispielsweise ein Raspberry Pi-oder Arduino-System sein, das über wenig Speicher verfügt und keine eigene Bedieneroberfläche benötigt.

Mit Windows 10 IoT Mobile Enterprise adressiert Microsoft all die Tablets da draußen, die bis zu 512 MB RAM und 4 GB Speicher aufweisen. Die Zielplattform stellen darüber hinaus ARM-Prozessoren dar, die nach wie vor hauptsächlich in Tablet-PCs eingesetzt werden. Und zu guter Letzt bietet Microsoft mit Windows 10 IoT Enterprise ein vollwertiges Betriebssystem an, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn man Spezialfunktionen wie Lockdown benötigt, um beispielsweise sein Kiosksystem vor fremden Zugriffen schützen möchten.

Mit den richtigen Tools wird aus Windows 10 IoT eine echte IoT-Anwendung

Doch mit dem passenden IoT-Betriebssystem alleine ist es nicht getan. So bietet Microsoft für die Analyse der IoT-Daten die passenden Tools wie zum Beispiel Azure Stream Analytics. Damit lassen sich Daten von einer großen Zahl an IoT-Devices in Echtzeit verarbeiten, analysieren und beobachten. Damit kann man beispielsweise Unregelmäßigkeiten aufspüren, indem große Anlagen permanent überwacht werden. Auf diesem Weg lassen sich Fehler erkennen und beheben, bevor diese überhaupt erst auftreten. In diese Kategorie fallen auch weitere Microsoft-IoT-Werkzeuge wie Azure Machine Learning und Cortana Analytics Suite. Letztere kommt allerdings erst im Herbst auf den Markt.

Aber das und weitere Infos rund um das Internet der Dinge aus Microsoft-Sicht erfahrt ihr von Oliver Niedung selbst. Na dann: Film ab!