8 hilfreiche Tipps: Ping-Zeiten für schnelleres Internet verbessern

„Ich ping dich dann die Tage mal an!“. Das, was unter Nerds und Geeks für die nächste Kontaktaufnahme herhalten muss, zaubert dem weniger technik-affinen Menschen ein Fragezeichen auf die Stirn. Ping?! Dabei spielt dieses kleine Wörtchen im Netzwerkumfeld ein recht große Rolle, wenngleich die Bedeutung dieses Parameters nicht überbewertet werden sollte.

An dieser Stelle werden mir wohl vor allem die Rollenspiel-Gamer heftig widersprechen, die nicht nur auf der Suche nach dem Heiligen Gral sind, sondern auch stets eine möglichst kurze Ping-Zeit im Augen haben. Denn in diesem Fall gilt: Je kleiner der Ping-Wert, desto schneller kann ich meine Opponenten sehen und umgekehrt.

Ping: Wie lange sind meine Daten auf Reisen?

Doch was ist dieses Ping-Ding überhaupt? Nun, um es technisch möglichst einfach zu halten: Der Ping-Befehl schickt ein Datenpaket bestimmter Größer (z.B. 64 Byte) an einen bestimmten Server, der das Paket empfängt und wieder zurückschickt. Und genau diese Zeit in Millisekunden, zusammengesetzt aus Hin- und Rückweg, ist der Ping-Wert.

Und hier gilt eben: Je kleiner, desto besser. Also zumindest für die Gamer unter uns, aber auch bei Videokonferenzen und Audiochats kann ein zu großer Ping-Wert ziemlich nervig sein. Denn dann kommt es schon mal zu Bildverzögerungen oder Echoeffekten. Und das will ja niemand.

Aber, und das soll anhand der acht Tipps dieses Beitrags klar werden, gibt es einige Stellschrauben, an denen man selber drehen kann. Daher folgt hier die ultimative Ping-Top-8-Verbesserungsliste.

Tipp #1: So stelle ich meine Ping-Zeiten fest

Zunächst einmal sollte man seinen ganz persönlichen Ping-Wert kennen. Hierzu gibt es entweder die passenden Webseiten-Tools, oder man entscheidet sich für das Ping-Dienstprogramm des Betriebssystems. Unter Mac OS von Apple verzweigt man hierzu in den Programmordner „Dienstprogramme“ und öffnet die Anwendung „Terminal“ (oder man öffnet per COMMAND+Leertaste die Suchfunktion von Mac OS und gibt „Terminal“ ein, um das Programm zu starten).

Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster, das an die guten, alten DOS-Zeiten erinnert (für die unter euch, die das noch kennen). Dort gibt man den Befehl PING ein, gefolgt von einem beliebigen Server. Am besten, ihr gebt eine DE-Domain an, so wie IT-techBlog.de. Um den Ping-Befehl nicht manuell abbrechen zu müssen, sollte der Parameter „-c“ (für „count“) und eine Ziffer am Ende eingefügt werden. Dann wird die Befehlsfolge nach zehn Mal Ping beendet.

Pingzeiten des IT-techBlog via WLAN

Unter Windows heißt der Befehl übrigens CMD, mit dem sich das Terminalfenster zum Starten der PING-Sequenz öffnet.

Die Pingzeiten der aktuellen Internet-ZugangstechnikenTipp #2: Die Wahl des Internetzugangs beachten

Um es ganz klar zu sagen: Die unterschiedlichen Ping-Zeiten kommen vor allem durch die Wahl des Internetanschlusses zustande. So zeigt die folgende Tabelle sehr gut die Unterschiede, die den aktuellen Techniken zugrund liegen. Dabei sind vor allem zwei Dinge auffällig: Die schnellsten Ping-Zeiten weisen die neueren Techniken wie VDSL und LTE auf, und von satelliten-gestütztem Internet sollte man möglichst die Finger lassen, wenn die Ping-Zeit wichtig ist.

Tipp #3: Von WLAN auf LAN umsteigen

Wie man sehr gut anhand der an meinem Macbook gemessenen Ping-Zeiten erkennen kann, sind diese trotz eines VDSL-Anschlusses nicht sonderlich gut. Das hat unter anderem mit der Tatsache zu tun, dass mein Rechner via Wireless LAN mit dem Internet verbunden ist. Um kürzere Ping-Zeiten zu erreichen, hilft in den meisten Fällen, die drahtlose Wifi-Anbindung durch ein Ethernetkabel zu ersetzen, wie die nächste Ping-Zeitenmessung zeigt:

Pingzeiten des IT-techBlog via LAN

Tipp #4: Bevorzugt LTE verwenden

Das, was für das stationäre Internet via VDSL oder Kabel gilt, lässt sich auf den mobilen Internetzugang analog anwenden, denn auch hier gilt: Je neuer die Technik, desto kleiner ist der Ping-Wert. Auch hier geht es um das Vermeiden von Video- und Audioaussetzern während eines digitalen Gesprächs.

Tipp #5: Schnelleren Domain Name Server verwenden 

Zunächst einmal: Ein Domain Nam Server ist eine Art Umwandler, der zum Beispiel den Domainnamen IT-techBlog.de in die aktuell zugehörige IP-Adresse 148.251.249.73 umwandelt. Nur dann ist der Rechner innerhalb des Internets erreichbar. Um diese Umwandlung kümmert sich von Hause aus der DNS des jeweiligen Internet-Service-Providers, wie in meinem Fall der Münchner DNS der Telekom. Diese sind aber in vielen Fällen entweder langsam oder auch schon mal überlastet.

Für eine bessere Ping-Zeit des eigenen Anschlusses öffnet ihr die Netzwerk-Einstellungen eures Rechners und tragt unter „DNS“ die IP-Adresse „8.8.8.8″ bzw. „8.8.4.4“ als alternativen DNS ein. Sollte euer Service-Provider IPv6-IP-Adressen vergeben, lautet die zugehörigen IP-Adressen „2001:4860:4860::8888“ bzw. „2001:4860:4860::8844“. Das ist übrigens der DNS von Google.

Schnelleren DNS-Server unter Mac OS in Netzwerkeinstellungen eintragen

Fritzbox-Router-Tipp: Anstatt den schnelleren DNS umständlich auf allen Geräten einzeln einzutragen, gelingt das mit einem Eintrag im Router, wie zum Beispiel der Fritzbox. Hierzu verzweigt man via „Internet“, „Zugangsdaten“ auf den Reiter „DNS-Server“ und trägt dort den schnelleren DNS ein.

schnelleren DNS-Server in Fritzbox eintragen

Tipp #6: Bandbreiten-intensive Anwendungen per Taskmanager beenden

In Zeiten von Spotify und diversen Download-Managern bekommt die Internetleitung meist mehr zu tun, als das für einen kurzen Ping-Wert gut ist. Daher sollte man während einer Gaming-Session oder eines Videochats möglichst alle derartigen Dienste, die im Hintergrund laufen und die Internetverbindung behindern können, per Taskmanager stoppen.

Bandbreiten-intensive Anwendungen per Taskmanager beenden

Tipp #7: in Windows 10 getaktete Verbindungen aktivieren

Bei der Einführung von Windows 10 hatte Microsoft neben den Desktop-PCs auch die Mobilrechner wie Notebooks im Blick, die oft via Funkanbindung ins Internet gehen, die durch ein Datenvolumen beschränkt sind. Daher besteht die Möglichkeit, eine sogenannte getaktete Verbindung herzustellen. Das reduziert die Hintergrundaktivitäten, was zu besseren Ping-Zeiten führen soll (siehe Tipp #6). Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass eine getaktete Verbindung unter Windows 10…

  • sämtliche Windows-Updates unterbindet (bis auf die sicherheitsrelevanten),
  • App-Downloads aus dem Store unterbricht,
  • die Synchronisation von Offline-Dateien anhält
  • und die Live-Kacheln nicht aktualisiert.

Getaktete Verbindungen lassen sich mithilfe der Einstellungen („Netzwerk und Internet“) aktivieren.

Tipp #8: Internetanbindungen mithilfe eines QoS-Merkmals priorisieren (am Beispiel Fritzbox)

In einem Netzwerk, in dem sich nicht nur ein, sondern mehrere Anwender tummeln, bekommt jeder dieselbe Bandbreite zugewiesen – es sei denn, bestimmte Anwendungen werden höher priorisiert als andere. Um also einem bestimmten Anwender bessere Ping-Zeiten zu garantieren, weist man ihm eine Regel zu, die zum Beispiel bestimmt, dass er die gesamte Bandbreite in Anspruch nehmen kann, falls dies notwendig ist. Mit der Fritzbox geschieht diese Zuweisung an garantierter Bandbreite wie folgt:

Via „Internet“, „Filter“ verzweigt man in das Register „Priorisierung“. Dort klickt man unter „Echtzeitanwendungen“ auf „Neue Regel“ und wählt das Netzwerkgerät aus, dem die volle Bandbreite bei Bedarf zugewiesen werden soll.

Fritzbox - Echtzeitanwendung einem Netzwerkgerät zuweisen

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AVM Fritzbox 7590

Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Letzte Woche hatte ich es angekündigt: Ich werde wieder einmal ein Videotraining für video2brain/LinkedIn Learning erstellen. Während des Skype-Chats mit dem zuständigen Kollegen nahm der ursprüngliche Plan eine etwas andere Wendung als angenommen. Und so sieht die neue Vereinbarung aus:

1. Ich werde nicht nach Graz reisen, sondern das Videotraining in meinem Homeoffice durchführen. Das erfordert sicherlich die ein oder andere vorbereitende Maßnahme (wie das Sicherstellen einer bestmöglichen Raumakustik), bedeutet aber für mich: Kein Reiseaufwand und eine erhebliche Zeitersparnis. Obwohl Graz ja immer eine Reise wert ist.

2. Anstatt des Themas „Home-Cloud für kleinere Firmen und Agenturen“ werde ich „Alles zum Thema Fritzbox“ videotrainings-technisch aufbereiten. Das ist auch ein sehr schönes und vor allem dankbares Sujet, da ich (a) langjähriger Fritzbox-Anwender bin und (b) die installierte Basis an Fritzbox-Routern sicherlich ein hohes Interesse an solch einem Videokurs zur Folge haben wird.

Lesetipp I: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox remote mit MyFritz-Dienst steuern und verwalten

Videoworkshop am Beispiel Fritzbox 7590

Das bedeutet für mich zweierlei: 1. Ich werde mich noch intensiver als sonst mit der Fritzbox beschäftigen und mich 2. von AVM unterstützen lassen. Punkt 2 ist zum Teil schon erledigt, da ich heute Morgen mit der Pressestelle von AVM telefoniert habe. Die zuständige Kollegin hat mir zugesichert, leihweise eine Fritzbox 7590 zur Verfügung zu stellen.

Dabei handelt es sich um die legitime Nachfolgerin der Fritzbox 7490, ein WLAN-Router mit einer hohen Nutzerbasis. Daher kann man davon ausgehen, dass viele Anwender von dem Videotraining am Beispiel der Fritzbox 7590 profitieren werden.

Fritzbox-Infos auf dem IT-techBlog aus erster Hand

Was liegt angesichts des geplanten Videotrainings näher, als auf diesem Blog das Thema Fritzbox ausführlich zu begleiten. Wie bereits erwähnt, bin ich seit mehr als 10 Jahren Anwender des AVM-Routers, daher finden sich auf diesem Blog zahlreiche Beiträge, die sich allesamt mit der Fritzbox beschäftigen. Daher stelle ich heute die interessantesten Beiträge vor, möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Informationen nicht mehr alle ganz taufrisch sind.

Aber selbst wenn die Software heute ein wenig anders aussieht, die Funktionen und Beschreibungen sind in vielen Fällen noch gültig. Und ich werde die zu aktualisierenden Infos sukzessive erneuern und ergänzen. Sobald die Fritzbox 7590 bei mir angekommen und installiert ist.

Eine chronologische Auswahl an Fritzbox-Blogbeiträgen

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Howto: Per Fritzbox 7390 und DECT-Telefon iCloud- und Google-Kontakte anrufen

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Mehr Reichweite mit Macbook Pro und Fritzbox WLAN

Neue WLAN-Funktionen der Fritzbox im Expertenmodus

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

 

12 iPhone-Akku-Tipps

12 nützliche Tipps für eine längere iPhone-Akku-Laufzeit

Mithilfe der folgenden Grafik lässt sich möglicherweise das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Akkuleistung aus dem iPhone herauskitzeln. Stichworte hierbei sind „Paralax-Effekt“, „Airdrop“, „Netzverbindungen“, „Flugmodus“ und so manche mehr. Also, viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Hinweis: Diese Infografik hat mir der Akku- und Batterien-Shop C. Moosbrugger aus Tirol/Österreich (cmoosbrugger.at) zur Verfügung gestellt.

12 iPhone-Akku-Tipps

Das iPad als digitales Tonstudio – Tipps & Tricks

Ja, zugegeben, die Ankündigung des dritten Teils meiner Miniserie „Das iPad als digitales Tonstudio“ liegt schon eine Weile zurück. Zunächst kam eine ausführliche Rückschau der WWDC-Keynote dazwischen, dann Pfingsten, dann mehr Arbeit als geplant. Aber heute ist es soweit: ich präsentiere feierlich die wichtigsten Tipps & Tricks, die euch ein wenig dabei helfen sollen, noch mehr aus dem iPad als Tonstudio herauszuholen. Na, dann viel Spaß dabei!

Vor der ersten Aufnahme sollte man die Anzahl der Takte auf "Automatisch" setzen

Vor der ersten Aufnahme sollte man die Anzahl der Takte auf "Automatisch" setzen

Vor der Aufnahme: Als vorbereitende Maßnahme sollte man als erstes die Anzahl der aufzunehmenden Takte anpassen, die standardmäßig auf acht voreingestellt sind. Das ist natürlich viel zu kurz für ein kompletettes Musikstück. Tippt hierzu auf das Puzzle-Symbol in der linken oberen Ecke, tippt auf „Abschnitt A“ und stellt auf „Automatisch“ um. Dann könnt ihr eine beliebig lange Aufnahme generieren.

Während der Aufnahme: Sobald die Gitarrenbegleitung der ersten Strophe aufgenommen wurde, kann man diese duplizieren und sich damit viel Aufnahmeaufwand sparen. Hierzu muss man lediglich die Tonspur zweimal antippen, so dass die verfügbaren Funktionen aufpoppen. Das sind „Ausschneiden“, „Kopieren“, „Löschen“, „Loop“, „Teilen“. Ein Fingertipp auf „Loop“, und die Aufnahme existiert zweimal. Um aus dieser duplizierten Aufnahme zwei zu machen, tippt ihr nochmals doppelt auf die Tonspur, tippt auf „Teilen“, bewegt das Scherensymbol an die zu teilende Stelle und zieht es nach unten. Voilà, nun liegen zwei Audioschnipsel vor, die ihr später beliebig innerhalb der Aufnahme platzieren könnte. Dies betrifft den Refrain einens Musikstücks natürlich genauso.

Mithilfe des Scherensymbols könnt ihr Aufnahmen beliebig trennen und neue arrangieren

Mithilfe des Scherensymbols könnt ihr Aufnahmen beliebig trennen und neue arrangieren

Aufnahmetipp: Damit ihr euch während selber gut hören könnt, solltet ihr einen Kopfhörer verwenden und zudem den Masterpegel (der Lautstärkeregler neben dem Aufnahmeknopf) möglichst hoch einstellen. Vergesst aber nicht, diesen während des Anhörens der Aufnahme wieder herunterzuregeln…

Nach der Aufnahme: Sobald die komplette Aufnahme in der Rohversion vorliegt, geht es ans „Puzzeln“. Soll heißen, dass ihr das unfertige Musikstück in eine fertige Aufnahme umwandelt. Hierzu platziert ihr die einzelnen Abschnitte an die richtigen Stellen, fügt die Refrain richtig ein und setzt den Schlussclip ans Ende der Aufnahme. Dies gelingt übrigens durch Antippen des jeweiligen Abschnitts am Rand, der sich gelb einfärbt, was signalisiert, dass ihr ihn bewegen könnte. Ach ja: falls as komplette Musikstück nicht auf die Garageband-Anzeige passt, könnte ihr mit der Pinch-Geste (Zeigefinger und Daumen zusammenziehen) herauszoomen.

Ihr wollte eurem Musikstück noch ein wenig Hall oder Echo verpassen? Geht mit Garageband fürs iPad auch.

Ihr wollte eurem Musikstück noch ein wenig Hall oder Echo verpassen? Geht mit Garageband fürs iPad auch.

Darüber hinaus könnt ihr eurem fertigen Musikstück ein wenig Hall und Echo verpassen. Tippt hierzu auf das Mischpultsymbol in der rechten, oberen Ecke („Audio Recorder“) und stellt entweder Hall und Echo für die jeweilige Spur manuell ein oder wählt eine der voreingestellten Settings aus, die sich auf die gesamte Aufnahme auswirken.

Was fehlt? Nun, leider sieht die iPad-Version von Garageband kein Fade-In-/Out-Effekt vor, sodass man das Liedende nicht manipulieren kann. Passt daher beim Schlussclip gut auf und lasst das Musikstück langsam ausklingen – oder entscheidet euch für ein abruptes Ende, was ja auch seinen Reiz haben kann. Das Einzige, was ihr machen könnt, ist ein Beschneiden des Anfangs oder Endes eines Musikclips, indem ihr das vordere oder hintere Ende desselben mit dem Finger festhaltet und nach links resp. rechts bewegt, was den Anfang oder das Ende verkürzt.

Und sonst? Falls ihr den Aufwand mit zwei separaten Aufnahmespuren für Gesang und Gitarre zu hoch empfindet, gibt es auch einen bequemeren und einfacheren Weg. Hierzu braucht ihr aber einen Mikroständer, auf dem ihr das Mikro montiert und einen Gitarrengurt. Wenn ihr dann nämlich die Aufnahme im Stehen einspielt, funkttioniet das auch mit einer einzigen Spur. Achtet aber darauf, dass ihr das Mikro genau in der richtigen Höhe vor euch platziert, also am besten Kehlkopfhöhe. Das ergibt eine gute Mischung zwischen Gesangs- und Instrumentenlautstärke. Aber da hilft eigentlich nur ein wenig experimentieren…

Fritzbox 7430

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)Die Fritzbox von AVM ist ein echter Alleskönner: Mit ihr lässt sich (drahtlos) ins Internet gehen und via Web telefonieren, was aber auch digital per ISDN oder analog mit dem guten alten Telefonapparat funktioniert.

Sogar kleine Telefonanlagen lassen sich am AVM-Router anschließen. Hierbei gehen Installation und Einrichtung meist problemlos vonstatten, weshalb sich die Fritzbox zum echten „Volks-Router“ gemausert hat.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Und doch, immer wieder wird man mit kleineren und größeren Hürden konfrontiert, die sich nicht immer ganz so einfach überwinden lassen. Aber zum Glück gibt es das IT-techBLOG und seine Tipps und Tricks rund um die Fritzbox, die wir an dieser Stelle präsentieren. Damit Sie Ihre eigenen kleinen Probleme mit dem AVM-Router selbst lösen können.

Hinweis: Wer sich mit der Fritzbox noch gar nicht so richtig beschäftigt hat, dem sei der Einsteiger-Workshop empfohlen, in dem wir exemplarisch zeigen, wie sich die Fritzbox WLAN 3070 einrichten lässt.

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AVM Fritzbox 7590

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

Drahtlosen Zugriff auf Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessernIch habe Zuhause seit ein paar Tagen die Fritzbox Fon WLAN 7270 als WLAN-Router installiert. Unsere Wohnung ist relativ groß und der Tisch, an dem ich für gewöhnlich sitze und arbeite, befindet sich auf der anderen Seite unserer Behausung.

Das wirkt sich nicht unbedingt positiv auf die Signalstärke zwischen meinem Macbook und der Fritzbox aus. Wie gut, dass es für solche Zwecke geeignete Software gibt, mit der man die optimale Funkverbindung zwischen Rechner und Router ermitteln kann.

Aber es geht auch einfacher: Mit der aktuellen Firmware-Version 54.04.55 der Fritzbox Fon WLAN 7270 lässt sich unter der Rubrik „Netzwerk“ die aktuelle Datenrate ermitteln. Dabei hilft der kleine Symbolknopf „Aktualisieren“, der die gerade verfügbare Signalstärke anzeigt.

Erstaunlich daran ist die Tatsache, dass es schon hilft, das Macbook auf dem Tisch um wenige Zentimeter zu verschieben. Und schon erhöht sich die Datenrate von 11 auf 48 MBit/s. Und das trotz der fehlenden Draft-N-Tauglichkeit meines Macbooks und der 15 Meter zwischen Laptop und WLAN-Router.

Mit Fritzbox-Software die Datenrate ermitteln