Oliver Droske von IBM zum Watson IoT Center in München

[Videochat] „München ist ein sehr attraktiver Standort für Watson“

Am vergangenen Dienstag habe ich über eine IBM-Veranstaltung berichtet, auf der ich zugegen sein durfte. Auf diesem Event im 16. Stockwerk wurde höchstoffiziell das IBM Watson IoT Center eröffnet, das künftig Firmen und Forschungseinrichtungen helfen soll, mithilfe von Cognitive Computing die drängendsten Fragen unserer Zeit zu beantworten. Dazu gehören zweifellos die aktuellen klimatechnischen Herausforderungen, aber auch das optimale Betreiben von Windkrafträdern und Aufzügen zählen zu den Aufgaben, die Unternehmen dank Watson in Zukunft schneller, genauer und zufrieden stellender lösen können.

Was mich am neuen IBM-Projekt als (wenn auch nicht gebürtiger) Münchner besonders begeistert ist die Tatsache, dass „Big Blue“ die bayerische Landeshauptstadt als Standort für Watson gewählt hat. Klar, hier sind zahlreiche namhafte IT-Firmen ansässig (Intel, Microsoft, Infineon, etc.) und vor allem eine technische Universität, die einen sehr guten Ruf genießt. Darüber hinaus zeichnet sich München durch eine Vielzahl renommierter Firmen außerhalb der IT auf, wie die Beispiele Allianz, die Münchner Re und Rodenstock belegen. Diese und viele andere Unternehmen können und werden Watson künftig dazu nutzen, ihre Produkte und Lösungen hoffentlich noch besser zu machen.

Während des Events hatte ich die Gelegenheit, neben dem Interview mit Bret Greenstein das folgende Gespräch mit Oliver Droske von IBM zu führen, der maßgeblich an der Entstehung des IBM Watson IoT Center beteiligt ist. Natürlich wollte ich von ihm wissen, warum sich IBM für den Standort München entschieden und was die bayerische Staatspolitik damit zu tun hat. Aber auch die Fragen, was genau im Watson IoT Center passieren wird und welche Experten hierfür gesucht werden, hat mir Oliver Droske geduldig beantwortet.

Und, schon gespannt, was einer zuständigen IBM-Experten zum Münchner Watson IoT-Zentrum zu sagen hat? Na, dann sollten Sie ganz schnell auf den Play-Knopf klicken oder tippen und den Antworten von Oliver Droske lauschen.

Bret Greenstein von IBM zu Watson und IoT

[Videochat] „Das Internet of Things ist größer als wir alle!“

Vorgestern war ich in den HighLight Towers zu München, einer Einladung von IBM folgend. Ich wusste lediglich, dass das Thema „IBM Watson und Internet of Things“ auf der Agenda stand. Da mich beides sehr interessiert, bin ich dem Ruf von Big Blue gefolgt (allerdings nicht nur deswegen). Tja, und was soll ich sagen: Meine Überraschung konnte nicht größer sein, als ich den Anlass für das IBM-Event in luftiger Höhe (16. Stock!) erfahren habe.

Denn dort fand nicht irgendeine PR-Veranstaltung statt, sondern die offizielle Neueröffnung des IBM Watson IoT Center, in dem künftig rund 1.000 Experten und Fachleute dafür sorgen werden, zahlreichen Firmen und Forschungseinrichtungen die Dienste von Watson zur Verfügung zu stellen. Auf dass sie die drängendsten Fragen unserer Zeit beantwortet bekommen.

Natürlich habe ich die Gunst der Stunde genutzt und habe mit einem der anwesenden IBM-Experten ein Videointerview zum Thema Watson und IoT geführt. Darin beantwortet Bret Greenstein diverse Fragen, die allesamt mit Watson und dem Internet der Dinge zu tun haben. Und Bret sollte es wissen: Schließlich ist er Vice President IoT Solutions und seit 1988 bei IBM.

Natürlich wollte ich hören, was denn derzeit die größten Herausforderungen in Sachen IoT sind und wie IBM helfen kann, die damit verknüpften Aufgaben zu lösen. Zudem drängt sich im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge die Frage auf, was IBM Watson damit zu tun hat und wie diese Cognitive Computing-Maschine die passenden Antworten auf die aktuellen Probleme findet.

Und, schon neugierig, was Bret zu meinen Fragen zu sagen hatte? Dann sollten Sie nicht zögern, diesem Video dreieinhalb Minuten zu spendieren. Das hat es auf jeden Fall verdient…

IBM Watson IoT Center in München

IBM eröffnet das weltweite Watson IoT Center in München [Upd]

IBM Watson IoT Center in MünchenDas ist mal ein echter Knaller: Eines meiner IBM Lieblingsthemen, nämlich der Kognitiv-Superrechner Watson, den ich auf dem Hightech Computing Blog schon mehrfach besprochen habe, kommt nach München. Genauer gesagt in die HighLight Towers im Norden der bayerischen Hauptstadt. Das ist aus mehreren Gesichtspunkten sehr bemerkenswert.

Es ist natürlich nicht so, dass solch eine neu zu gründende Forschung- und Entwicklungszentrale aus IBM-Sicht so ungewöhnlich wäre. So unterhält „Big Blue“ in Böblingen bei Stuttgart seit vielen Jahrzehnten ein großes R&D-Labor, das sich unter anderem um die Entwicklung des IBM Power-Prozessors kümmert. Mit einem der Leiter, Herrn Dr. Maier, habe ich schon mehrfach Interviews geführt.

Darüber hinaus kann man München ohne Übertreibung als das Herz der deutschen IT bezeichnen. Somit ist es kaum überraschend, dass sich IBM für München als Watson-Standort entschieden hat. Dazu konnte sicherlich auch die aktuelle Staatsregierung beitragen, und das in persona Ilse Aigner, die sich immer wieder rund um neue IT-Projekte einen Namen gemacht hat. So möchte ich das Werk1 im Kunstpark Ost erwähnen, das sie in gewisser Weise als ihr „Baby“ sieht und wo sie schon des öfteren gesichtet wurde. So wie hier heute auch, nebenbei bemerkt.

Für die Entscheidung, aus München die IBM Watson-IoT-Zentrale zu machen, sprechen aber sicherlich auch die vielen, vielen IT-Unternehmen, die hier oder im Umland niedergelassen sind. Ob Microsoft, IBM selbst oder andere namhafte Firmen zeugen von einer hohen Innovationskraft, die diese Stadt prägt.

IBM hat übrigens mehrere Stockwerke in den HighLight Towers angemietet, die in den nächsten Monaten sukzessive bezogen werden sollen. Die Rede ist von 1.000 neuen Arbeitsplätzen, die hier entstehen werden. Das ist ziemlich genau die Hälfte aller Arbeitsstellen, die mit dem Thema Watson IoT verknüpft sind. Eine sehr beeindruckende Zahl, die sich München ans Revers heften darf.

Mehr dazu gibt es demnächst auf diesem Kanal, und zwar in Form eines Videointerviews, das ich in den nächsten Minuten mit einem der zuständigen Projektmanager führen werden, der für das Münchener Watson IoT Center mitverantwortlich ist.

Update: Das Videointerview mit Oliver Droske samt nützlicher Zusatzinfos ist online. Und das mit Bret Greenstein zum Thema Watson und IoT auch.

MobileTech Conference 2012: Die App zur Konferenz auf einen Blick

Die App zur MobileTech Conference 2012: Übersichtlich, aber nicht spektakulär

Die App zur MobileTech Conference 2012: Übersichtlich, aber nicht spektakulär

Nächste Woche ist es soweit: da findet die MobileTech Conference im schönen München statt, und wie es sich für solch eine Veranstaltung gehört, gibt es die passende App dazu, und zwar für iOS, Android und Blackberry OS. Schade, dass keine Windows-Phone-Variante zur Verfügung steht, dabei sind doch Microsoft und Nokia auf dem Entwickler-Event zugegen.

Ich habe mir auf jeden Fall schon mal die iPhone-App auf mein Smartphone gezogen, und auf den ersten Blick macht die mobile Anwendung einen soliden Eindruck. Okay, nichts Sensationelles, aber ihren Zweck erfüllt sie allemal. So sind über den Startbildschirm alle wichtigen Infos der Konferenz schnell zugänglich. Dazu gehören:

  • die Sprecher der einzelnen Vorträge
  • die verschiedenen Themenbereiche (also iOS, Business, Mobile Web, etc.) inklusive der zugehörigen Sessions samt einer Zusammenfassung, was mich in dem Vortrag erwartet
  • und der Zeitplan, in dem man per Wischfunktion blättern kann.

Darüber hinaus kann man seine bevorzugten Sessions per Sternchen markieren, die dann unter „Favoriten“ auftauchen. Wer zudem wissen will, wo diese Vorträge stattfinden, kann das auf der eingebauten Übersichtskarte nachsehen. Und schön, dass die Macher der App auch an eine Twitter-Timeline gedacht haben, auf der man allerdings nur erscheint, wenn man einen der beiden Hashtags #mobiletechcon (viel zu lang) oder #mtc2012 (ginge auch ein bisschen kürzer) benutzt.

Schade nur, dass die App keine Bewertungsfunktion vorsieht, wie dass die Kollegen der iPhone Developer Conference im letzten Jahr gemacht haben. Das würde dem Ganzen ein wenig mehr Transparenz verleihen. Aber gut, man kann wohl nicht alles haben.

Tech Talks und Drinks for free: MobileTechCon Open & Award Ceremony

Wieder einmal stellt die MobileTechCon ihr breites Wissen in Form zahlreicher Vorträge und Workshops zur Verfügung, die man sich allesamt vom 26. bis 29. März 2012 in der bayerischen Landeshauptstadt zu Gemüte führen kann. Weitere Infos dazu gibt es entweder auf der Veranstalterseite oder während der nächsten Tage auf diesem Blog.

Besonders hinweisen will ich mit dem heutigen Beitrag auf den Abend des 27. März, an dem man sich während einer kostenlose Veranstaltung über Trends und Apps der mobilen Szene informieren kann. Das Ganze nennt sich MobileTechCon Open & Award Ceremony und hält diverse Tech Talks und eine Preisverleihung parat, bei der zum ersten Mal die MobileTech Awards verliehen werden.

Das Event beginnt um 18:30 Uhr und findet – wie die gesamte Veranstaltung – im Holiday Inn Munich City Centre in der Hochstr. 3 statt. Die Vorträge behandeln die Themen NFC sowie Throwable Panoramic Ball Camera. Davor und danach gibt es Snacks & Drinks, die allesamt von der Veranstalterin gesponsert werden. Und nicht zu vergessen die – richtig, die Preisverleihung.

Auch wenn die Veranstaltung nix kostet, anmelden müsst ihr euch trotzdem. Also, deshalb schnell auf den Anmeldelink geklickt und schon seit ihr dabei, auf der MobileTechCon Open & Award Ceremony. Man sieht sich…