IBM z14 ZR1 (links) vs. IBM z14 (rechts)

Rückschau: IBM Z-Roadshow in Frankfurt und München (Teil 2)

Letzte Woche fand die IBM Z-Roadshow an drei Orten statt, nämlich in Köln, Frankfurt und München. Über Frankfurt habe ich in Form von Tweets und ergänzenden Informationen bereits berichtet, heute ist München an der Reihe.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986962839238782976

Bemerkenswert fand Andreas Thomasch während seines Vortrags unter anderem, dass die CEO von IBM, Ginni Rometty, eigens einen Brief zum Jahresbericht verfasst hat, in dem sie explizit das Thema Mainframe aufgreift. Das stimmte ihn sehr zuversichtlich, dass Transaktionsrechner wie die IBM z14 weiterhin hoch im Kurs bei IBM stehen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986964011928489984

Das belegt unter anderem folgende Grafik, aus der sehr gut hervorgeht, dass die zusätzliche CPU-Last auf Mainframes zunehmend von Applikationen beansprucht wird, die nicht aus der Rubrik „Standard-Apps“ stammen, sondern von neuen Anwendungen, die man auf den ersten Blick nicht unbedingt dem klassischen Mainframe-Rechner zuordnen würde.

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Auf Andreas Thomasch folgt Christine Axnix vom Böblinger IBM-Labor, die auf der eher technischen Ebene über die neuen IBM z14 ZR1 sprach.

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Als erstes ging sie auf die offensichtlichste Änderung der neue IBM z14 ZR1 ein, nämlich den neuen Formfaktor. Da zahlreiche Kunden den großen Drang verspürten, IBM-Mainframes der Z-Serie künftig in Standard-Rechenzentren zu nutzen, hat sich IBM dieses Themas angenommen und baut die neue Mainframe-Maschine mit dem Zusatz ZR1 im 19-Zoll-Format. Das spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht obendrein neue Optionen.

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Für das Absichern virtueller Maschinen auf Basis der IBM z14 (und davon sind immerhin bis zu 40 auf einer Maschine möglich), hat sich IBM etwas ganz Besonderes ausgedacht: den IBM Secure Service Container. Damit lassen sich ab sofort Cloud-basierte Anwendungen auf der Mainframe installieren, die dort in einem vollständig abgesicherten Raum ausgeführt werden. Das sorgt unter anderem für eine erhöhte Sicherheitsstufe, da Malware und andere Schadsoftware keinen Weg in die Anwendungen findet.

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Interessant an der IBM z14 ZR1 ist auch der freie Platz, der sich oberhalb der verbauten Komponenten befindet. Dabei handelt es sich um insgesamt 16 Höheneinheiten, die sich auf ganz unterschiedliche Weise nutzen lassen. So kann darin beispielsweise eine SAN-Appliance vom Typ SAN512B untergebracht werden, aber auch ein Flash-System der Marke IBM FlashSystem A9000 findet dort seinen Platz. Neben reinen IBM-Erweiterungen können in die 16 Höheneinheiten auch Hardware anderer Hersteller eingesetzt werden.

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Nach Christine Axnix enterte Gonzalo Muelas Serrano die Bühne, um ein wenig über z/VSE und Linux on Z zu sprechen.

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Danach präsentierte Rita Pleus ihre Sicht der Dinge in Sachen Sicherheit, die auf Mainframe-Rechnern eine ganz besondere Rolle einnimmt.

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So zeigte sie anhand der folgenden Grafik, dass es sich bei dem Verschlüsselungskonzept „Pervasive Encryption“ um einen ganzheitlichen Ansatz handelt, der bei einer dedizierten Hardware-Lösung beginnt und beim ausgefeilten Schlüsselmanagement endet. Darüber hat Rita mit mir am Ende der Veranstaltung in Form eines Videointerviews gesprochen.

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Rita Pleus weist im Video ausdrücklich darauf hin, dass Sicherheit nicht nur eine Frage der Verschlüsselung ist, sondern dahinter immer ein ganzheitlicher Ansatz steht. So sollte man sich vor allem ganz zu Anfang gut überlegen, wie weit die Sicherheit der eigenen IT reichen soll. Denn daran orientieren sich die Maßnahmen, die dann ergriffen werden.

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Auf Rita folgte Michael Störchle, der anhand seines Vortrags zeigen wollte, welche Möglichkeiten eine Mainframe-Maschine wie die IBM z14 im Cloud-Zeitalter bietet.

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Um zu belegen, warum es gerade für Betreiber von Mainframe-Anlagen immer wichtiger wird, auch Cloud-Applikationen anbieten zu können, präsentierte er Studienergebnisse, die zum einen belegen, dass 80 Prozent von IT-Entscheidern mittlerweile auf eine Kombination aus traditionellen Anwendungen und Cloud-Applikationen setzen. Und zum anderen bestätigen 90 Prozent großer Unternehmen, dass hybride Cloud-Infrastrukturen einen besseren ROI aufweisen als die typischen OnPrem- oder Cloud-only-Ansätze.

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Damit das auf einer IBM-Mainframe möglichst einfach und ohne größeren Programmieraufwand gelingen kann, steht mit z/OSMF ein Tool zur Verfügung, das die unkomplizierte Bereitstellung von Cloud-Services auf IBM Z quasi per Mausklick erlaubt.

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Damit werden native Cloud-Apps auf einer IBM Z-Maschine möglich, und das sogar unter Linux mit all seinen Techniken und Technologien wie Dockers, Kubernetes, openstack, Chef, etc. Somit lassen sich obendrein klassische Transaktionsanwendungen und Cloud-Applikationen nahtlos miteinander verbinden, was sich günstig auf die erforderliche Netzwerkbandbreite sowie deren Geschwindigkeit und Latenzen auswirkt.

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Den Abschluss eines sehr informativen Z-Nachmittags bildete der Vortrags von Khadija Souissi, die ein wenig über das sehr interessante Thema Machine Learning referierte. Mit ihr habe ich ebenfalls ein Interview geführt, das sich am Ende dieses Beitrags befindet.

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Gleich zu Anfang präsentierte sie eine ziemlich beeindruckende Zahl, die etwas über die Menge an Daten aussagt, die täglich auf Mainframe-Rechnern verarbeitet werden. Und wenn man dann bedenkt, dass aktuell gerade einmal 10 Prozent dieser riesigen Datenmengen sinnvoll genutzt werden, kann man sich ganz leicht die Auswirkungen vorstellen, die das richtige Analysieren und Einsetzen dieser Daten hat.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/987001975781937152

Um das bestmögliche Auswerten dieser Daten zu ermöglichen, bietet IBM für seine Mainframe-Maschinen ein Tool, das sich Db2 Analytics Accelerator bietet. Damit lassen sich die Daten auf dem Mainframe-Rechner direkt erfassen und analysieren, und das ohne aufwändiges Hin- und Her-Kopieren, da das Ganze direkt auf der Mainframe geschieht.

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Da das Analysieren und Bewerten großer Datenmengen künftig immer häufiger mithilfe von KI-Algorithmen vonstatten geht, bietet IBM mit Machine Learning for z/OS ein Tool, das genau diese Aufgaben direkt auf dem Mainframe-Rechner à la IBM Z übernimmt. Damit lassen sich beispielsweise bestimmte Anomalien, die während einer Banktransaktion auftreten, noch schneller aufspüren. Was zu noch mehr Sicherheit führt. Auch darüber hat Khadija Souissi im folgenden Interview gesprochen.

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

IBM z14 ZR1 (links) vs. IBM z14 (rechts)

Rückschau: IBM Z-Roadshow in Frankfurt und München (Teil 1) [Update]

Letzte Woche hat IBM an drei Orten ihre Kunden einzuladen, um über Neues in Sachen Mainframe zu berichten. Genauer gesagt handelte es sich um ein „Major Update“, den die IBM z14 betrifft, bei deren Einführung im Juli 2017 ich ebenfalls zugegen war. Und so durfte ich auch dieses Jahr wieder dabei sein, wie Andreas Thomasch in gewohnt eloquenter Art durch den Nachmittag führte. Und das in Köln, Frankfurt und München.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986600111869431808

Update: Mit Andreas Thomasch durfte ich folgendes Videointerview führen. Weitere Infos dazu gibt es in einem weiteren Blogbeitrag.

Das Frankfurt-Event fand in einem perfekten Ambiente statt, und zwar im Westhafen Pier 1, einer Event-Location, die für diese Art der Veranstaltung bestens geeignet ist. Und die nähere Umgebung war auch nicht wirklich verachtenswert.

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Den Anfang der Z-Sessions machte Christine Axnix, die im Böblinger IBM-Labor arbeitet und dort für das Thema Firmware zuständig ist. Klar, dass sie aus berufenem Munde über die Entwicklung der neuen IBM z14 vom Typ ZR1 berichtete. Schließlich waren die Kolleginnen und Kollegen dort maßgeblich an der Mainframe-Maschine im 19-Zoll-Format beteiligt (und arbeiten bereits an den Nachfolgern dieses Transaktionsrechners).

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Den ersten Schwerpunkt setzte Frau Axnix auf die technischen Details der IBM z14 ZR1, die ich in einem Blogbeitrag bereits zusammengefasst habe.

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Darüber hinaus widmete sie sich auch den maßgeblichen Anwendungsszenarien, zu denen natürlich die Analysen großer Datenmengen gehören. Dabei sind vor allem die Aspekte Datenschutz, Datenzugrifff und Datenteilung von entscheidender Bedeutung. Zu diesen Teilbereichen leisten zahlreiche IBM-Techniken und -Technologien einen wesentlichen Beitrag.

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Zu den offensichtlichsten Neuerungen der IBM z14 ZR1 zählen vor allem zwei Dinge: Zum einen wurde der Formfaktor von 24 Zoll auf 19 Zoll geschrumpft, womit die neue IBM-Mainframe deutlich weniger Platz beansprucht und eine Standard-RZ-Größe bietet. Darüber hinaus lässt sich die IBM z14 ZR1 problemlos erweitern, wofür zweimal acht Höheneinheiten, also 16U zur Verfügung stehen.

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Auf Christine Axnix folgte Gonzalo Muelas Serrano, der über sein Lieblingsthema sprach, nämlich z/VSE.

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Aber auch Linux auf der IBM z14 kommt immer häufiger zum Einsatz, weswegen sich Herr Serrano ebenfalls diesem Thema widmete. Wichtigste Erkenntnisse hierbei: Linux on Z bringt all die Vorteile mit sich, die man von Linux kennt – und darüber hinaus.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986612604733927424

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Nach Herrn Serrano stellte Thomas Hanicke das Thema Sicherheit auf und mit Z-Mainframes vor.

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Dabei kam natürlich unter anderem das Thema Pervasive Encryption zur Sprache. Damit soll auf einer IBM-Mainframe ein vollumfänglicher Schutz sichergestellt werden. Dazu gehören Themen wie Krypto-Hardware, Clustering- und Netzwerk-Schutz, sichere Service-Container und Schlüsselverwaltung.

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Für den richtigen Umgang mit den einzelnen Pervasive Encryption-Bereichen hat IBM eigens eine Software entwickelt, die sich IBM zSecure Admin nennt.

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Nach so viel Sicherheit ging es dann um die Frage, ob die Mainframe im 21. Jahrhundert angekommen ist, sprich auch als Cloud-Maschine taugt. Vorgetragen wurde dieses Thema auf sehr unterhaltsame und lockere Art von Tobias Leicher.

Update: Mit Tobias Leicher durfte ich folgendes Videointerview führen. Weitere Infos dazu gibt es in einem weiteren Blogbeitrag.

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Den Abschluss des Frankfurt-Events bildete dann ein Vortrag von Khadija Souissi, die eine Menge über Machine Learning zu berichten hatte. Auch mit Frau Souissi durfte ich ein Videointerview führen.

httpss://twitter.com/mhuelskoetter/status/986635810089979904

Die wichtigste Erkenntnis dieser Techsession lautete: IBM hat ein breites Angebot rund Machine Learning auf der IBM Z-Maschine in petto, das sich vor allem an die Datenbank-Anwendung Db2 unter z/OS wendet. Hierzu gehören Tools wie Db2 for z/OS, Db2 Analytics Accelerator, Data Virtualization Manager for z/OS, Machine Learning for z/OS und QMF for z/OS.

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So bietet beispielsweise der Db2 Analytics Accelerator die Möglichkeit, auf ein und derselben Maschine, nämlich der Mainframe, Datentransaktionen durchzuführen und diese gleichzeitig zu analysieren und bewerten. Damit müssen sämtliche Daten erst gar nicht umständlich von einem auf den anderen Rechner transferiert werden, was enorme Zeit- und Kostenersparnisse mit sich bringt.

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Bemerkenswert an dem Software-Tool „Machine Learning for z/OS“ ist die Tatsache, dass es von IBM Watson auf die Mainframe portiert wurde. Damit stehen die bekannten Funktionen und Sprachen wie Scala, Python und R auf IBM z14 und Co. für Machine Learning zur Verfügung.

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Schick am IBM Data Virtualization Manager for z/OS ist dessen Fähigkeit, nahezu sämtliche Datenformate und -quellen für die Analyse derselben nutzen zu können. Damit lassen sich Machine-Learning-Algortihmen nahezu beliebig auf der Mainframe ausführen.

TIPP: Lesen Sie morgen den zweiten Teil der IBM Z-Roadshow und welche bemerkenswerte Vorträge in München geboten wurden.

Disclaimer: Für diesen Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

IBM-Z-Mainframe

#trustIBMz: Live-Coverage des großen IBM Z-Events in München [UPD]

Morgen steht meine x-te Live-Berichterstattung für IBM auf dem Programm. Thema wird dieses Mal die neueste Generation der Mainframe-Serie „Z“ sein, über die ich ja schon auf diesem Kanal berichtet habe. Als Veranstaltungsort wurde das IBM Watson IoT Center zu München ausgewählt, über das ich seinerzeit anlässlich der offiziellen Eröffnung gebloggt habe.

Update: Ich habe eine Zusammenfassung des Events auf diesem, meinem Blog veröffentlicht. Die Video-Blogbeiträge folgen in den nächsten Tagen.

Das IBM-Z-Event findet an zwei Tagen statt, wobei ich nur an einem dabei sein werde, da ich mich morgen Abend direkt ins HQ von IBM nach Ehningen begebe. Dort finden nämlich am Mittwoch und Donnerstag die IBM Storage Strategy Days statt, von denen ich ebenfalls einen ganzen Tag lang im Auftrag von IBM berichten werde.

IBM Z – Mit Sicherheit geht’Z weiter

Das morgige Event aus dem IBM Watson IoT Tower beschäftigt sich vor allem mit der brandneuen Mainframe IBM z14, die Mitte Juli offiziell vorgestellt wurde. Dabei stellt IBM das Thema Sicherheit offenkundig in den Vordergrund. Hierfür wurde sogar eigens der Twitter-Hashtag #trustIBMz geschaffen, unter dem ich – wie viele andere auch – über die Aktivitäten rund um IBM Z per Microblogging berichte.

Die Agenda des ersten Tags des großen IBM-Events sieht interessante Namen und ganz viel „Smalltalk“ rund um IBM Z vor. So wird Martina Koederitz, ihres Zeichens Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, das Event eröffnen und die ersten passenden Worte zum Thema Mainframe und Sicherheit finden.

Viele Infos rund um Mainframes und IBM Z zum Anfassen

Anschließend  werden Martha Bennett von Forrester Research und Jutta Rößner von der DATEV eG die Bühne erklimmen und ihre Sicht der Dinge rund um IBM Z und #trustIBMz erläutern. Das wird Frau Rößner auch auf vor meiner Videokamera tun, die ich natürlich dabei haben werde und mit der ich viele schöne Statements rund um IBM-Mainframes einsammeln möchte.

Zu den geeigneten Videointerview-Kandidaten gehört zweifelsohne auch Paulo Carvao, mit dem ich zum einen auf der CeBIT 2017 ein interessantes Interview geführt habe und der zum anderen ebenfalls einen Kurzvortrags zu IBM Z halten wird. Bin schon gespannt, was mir Paulo dieses Mal erzählen wird.

IBM Z und z14 zum Anfassen und Twittern

Nach diesen vier eher kurz gehaltenen Präsentationen wird es sehr informell auf dem IBM Z-Event, was mir sicherlich die Gelegenheit gibt, das ein oder andere interessante Gespräch mit oder ohne Kamera zu führen. Obendrein werde ich diverse Bilder via Twitter in die Welt senden, sodass es wohl keine schlechte Idee ist, mir auf dem Microblogging-Dienst zu folgen.

Abschließend wird das IBM Watson IoT Center vorgestellt, und Lars Hermann sowie Andreas Thomasch von IBM schließen den ersten Tag mit den passenden Worten ab. Zu diesem Zeitpunkt werde ich mich wohl schon im Zug in Richtung IBM Deutschland befinden. Aber das ist eine andere Geschichte, über die ich morgen berichten werde.

Disclaimer: Für diesen Beitrag samt der morgigen Berichterstattung und der zugehörigen Videointerview-Posts hat mich IBM Deutschland als Blogger beauftragt.

[Videochat] IBM z14: Sicherheit first + „Made in Böblingen“ [Upd]

[Videochat] IBM z14: Mainframes forever, DSGVO-Datenkopfschmerzen und mehr

[Videochat] IBM z14: Machine Learning, Blockchain, Apple Pay & Co.

CeBIT 2017: Paulo Carvao, IBM Systems, über Cognitive Computing

IBM eröffnet das weltweite Watson IoT Center in München [Upd]

[Videochat] IBM z14: Mainframes forever, DSGVO-Datenkopfschmerzen und mehr

Während des offiziellen Presse-Events im Münchner Presseclub anlässlich des IBM z14-Launchs habe ich dieses Videointerview mit Rita Pleus von IBM geführt.

Darin spricht sie von ihrer Beziehung zu Mainframe-Maschinen, erklärt, warum Mainframes immer noch eingesetzt werden und was das alles mit der DSGVO zu tun hat, die ab kommenden Mai vielen Unternehmen Daten-Kopfschmerzen bereiten wird.

Update: Morgen Heute gibt es dann wie versprochen weitere Informationen rund um das Videointerview mit Rita Pleus, die bis zur Vorstellung der IBM z14 den Begriff „Verfügbarkeit“ am ehesten mit dem Begriff Mainframe verbunden hat. Allerdings rückt laut Rita Pleus mit der IBM z14 das Thema „Sicherheit“ in den Vordergrund, was vor allem mit der vollständigen Verschlüsselung sämtlicher Unternehmensdaten zu tun hat, die mit der z14 möglich ist.

Mainframes stehen für sichere, hochverfügbare Kundendaten

Doch wie sieht ihre „Beziehung“ zur Mainframe-Technik aus? Nun, kennen tun sich beide schon sehr lange, und das aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Daraus entstanden ist eine vertrauensvolle Verbindung, was auch mit dem ständig wachsenden Thema Security zu tun hat. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang Rita Pleus‘ Hinweis, dass es sich mit Mainframes wie mit Turnschuhen verhält: Sie nur zu besitzen, reicht leider nicht aus.

Aber warum spielt die Mainframe-Plattform vom Schlage IBM Z nach mehr als 50 Jahren seit ihrer Erfindung immer noch eine so wichtige Rolle? Nun, weil Verfügbarkeit und Sicherheit immer mehr zusammenwachsen, was unter anderem mit ständig neuen gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen einher geht.

Die DSGVO wird die Bedeutung des Mainframe weiter erhöhen

Damit waren wir direkt beim Thema DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), die ab Mai 2018 in Kraft treten wird. Bei der Umsetzung dieses verschärften Datenschutzes auf europäischer Ebene kann und wird laut Rita Pleus die Mainframe-Plattform Unternehmen helfen, die DSGVO bestmöglich umzusetzen. Vor allem dank der vollumfänglichem Datenverschlüsselung, die IBM „Pervasive Encryption“ nennt. Und wer sich daran nicht beteiligt, dem stehen wohl ab nächstem Jahr echte Daten-Kopfschmerzen ins Haus.

 

[Videochat] IBM z14: Machine Learning, Blockchain, Apple Pay & Co.

Während des offiziellen Launch-Events der nächsten Mainframe-Generation IBM z14 hatte ich die Gelegenheit, mit Andreas Thomasch von IBM dieses Gespräch zu führen.

Darin spricht er über das Thema Mainframe im Allgemeinen, was die IBM z14 mit Blockchain und Machine Learning zu tun hat und wie dank z/OS Connect Mainframe und Cloud-Service à la Apple Pay zueinander kommen.

Update: Morgen Hier also folgen wie versprochen dann weitere Infos zu diesem interessanten Gespräch mit Andreas Thomasch, der mit dem Thema Mainframe vor allem eine sichere Plattform verbindet, auf der sich durchschnittlich 80 Prozent aller Unternehmensdaten befinden.

IBM z14: Blockchain, Machine Learning und mehr

Spannend wurde es bei der Frage, was ein Mainframe-Rechner wie die IBM z14 mit den Themen Blockchain und Machine Learning zu tun hat. ML benötigt laut Herrn Thomasch möglichst viele und möglichst akkurate Daten, damit es überhaupt vernünftig funktioniert.

Da sich auf einem Mainframe vier Fünftel aller Unternehmensdaten befinden, hat IBM um z/OS und die z14 herum eine Machine Learning-Plattform entwickelt. Damit lassen sich unter anderem transaktionale Daten genau dort verarbeiten und analysieren, wo sie entstehen und gespeichert werden.

Und was hat das Thema Blockchain mit der IBM z14 zu tun? Nun, hier sieht Andreas Thomasch vor allem ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis vieler Kunden als primäres Motiv, eine Mainframe-Maschine wie die z14 einzusetzen, um so vertrauensvolle Netzwerke zu schaffen – und das über Unternehmensgrenzen hinweg.

IBM z14 verbindet Mainframe-Rechner mit Cloud-Services wie Apple Pay

Interessant fand ich auch den Ansatz von Nationwide, einen Mainframe-Rechner wie die IBM z14 mit einem Cloud-Service wie Apple Pay so zu verbinden, dass daraus eine hochsichere und gleichzeitig flexible Bezahllösung entsteht. Wie das funktioniert, erzählt Andreas Thomasch ab Minute 1:21 am besten selbst…