Eduard Erhart über IBM Supply Chain Insights

Eduard Erhart über IBM Supply Chains Insights und Watson AI

Während der Hannover-Messe 2018 habe ich dieses Videointerview mit Eduard Erhart zum Thema IBM Supply Chains Insights geführt. Mit diesem Tool hilft IBM ihren Kunden, Lieferkettenprozesse künftig mithilfe von Watson AI zu optimieren und einfacher zu gestalten.

„Was zeigt IBM [auf der Hannover-Messe] zum Thema Watson AI und Supply Chains?“

Kern des Demopunktes, an dem Eduard Erhart während der Hannover-Messe 2018 sein Wissen weitergegeben hat, war das Teilen von Erkenntnissen mit Messebesuchern rund um das Thema Supply Chains, also Lieferketten, und welche Erfahrungen IBM während der letzten Jahren im Kontext ihrer Supercomputer und Speicherlösungen sammeln konnte. Herausgekommen ist ein Softwaretool, das sich IBM Supply Chain Insights nennt, mit dem auf die sehr speziellen Anforderungen von Kunden an deren Lieferketten reagiert werden kann.

„Welche Vorteile ergeben sich dabei aus dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (AI)?“

Laut Herrn Erhart ergeben sich im Kontext von Lieferketten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz ganz neue Möglichkeiten. So lassen sich mithilfe von IBM Watson AI Services die bestehenden Supply-Chain-Daten von Unternehmen um externe Daten und Informationen anreichern, die allerdings in vielen Fällen unstrukturiert vorliegen.

Genau das erfordert eine ganz spezielle Behandlung und Verarbeitung dieser Daten von außerhalb. An dieser Stelle kommt IBM Supply Chain Insights ins Spiel. Damit lassen sich die Daten des Kunden mühelos auswerten, bewerten und in den richtigen Kontext setzen mit den eigenen und fremden Daten.

„Wie profitieren IBM-Kunden [dabei genau] von IBM Supply Chain Insights?“

Die große Herausforderung, mit der sich Kunden und Anwender konfrontiert sehen, lautet: Wie kann ich die riesigen Datenmengen sinnvoll einsetzen, um möglichst schnell gewinnbringende Informationen über meine Lieferkettenprozesse zu bekommen? Hierfür bietet sich eben das Softwaretool IBM Supply Chains Insights an, das innerhalb der IBM Cloud zur Verfügung steht.

Damit haben IBM-Kunden einerseits einen schnellen Zugriff auf diese Lieferketten-Analysesoftware, andererseits können sie gleichzeitig die anderen vorhandenen IBM-Cloud-Tools nutzen, die dort ebenfalls bereit stehen. Auch damit lassen sich Lieferkettenprobleme analysieren und beheben. Dies geschieht unter anderem auf Basis eines Chattools, auf das jeder Anwender innerhalb des Unternehmen Zugriff hat.

„Wie genau arbeitet IBM Supply Chain Insights?“

IBM Supply Chain Insights betrachtet die vorhandenen Transaktionsdaten und erkennt automatisch die Abweichungen von einem vorher definierten Soll-Zustand. Sollte dieser Fall eintreten, wird der Anwender darüber in Kenntnis gesetzt, um darauf reagieren zu können. So kann er sich mit seinem Team innerhalb eines Chatrooms von IBM Supply Chain Insights treffen, um eine möglichst probate Lösung des Problems zu eruieren.

Dabei füttert er IBM Watson AI mit den gewonnenen Erkenntnissen und möglichen Lösungsansätzen, von denen Watson wiederum lernen kann. Was am Ende dazu führen soll, dass beim nächsten Auftreten eines ähnlichen oder gleichen Problems eine Lösung schneller herbei geführt werden kann.

Das Videointerview mit Eduard Erhart in voller Länge

 

Disclaimer: Für diesen Video-Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.

Axel Rogaischus von IBM über Blockchain, Digital Twins und Künstliche Intelligenz

[Videochat] Axel Rogaischus (IBM) zu den Top-Themen auf der Hannover-Messe 2018

Mit Axel Rogaischus von IBM Deutschland habe ich dieses Interview zu den Top-Themen auf der Hannover-Messe 2018 geführt. Darin spricht er (aus IBM-Sicht) über die Blockchain-Technik, über digitale Zwillinge und über die Künstliche Intelligenz, soll heißen über IBM Watson AI.

Top-Thema Nummer 1: Blockchain-Technologie

Hierbei geht Herr Rogaischus vor allem auf Blockchain im Business-Umfeld näher ein. Doch was sind die besonderen Herausforderungen, wenn man von Blockchain-Lösungen im kommerziellen Einsatz spricht? Laut Herrn Rogaischus ist das in den allermeisten Fällen nicht die Technik an sich, denn die funktioniert zumeist tadellos, da oft nichts anderes als eine cloud-basierte Datenbanktechnik dahinter steckt.

Ein häufiger Knackpunkt ist eher die Governance bei der Implementierung einer Blockchain-Lösung innerhalb eines Netzwerks. Soll heißen: Wer hat den Blockchain-Hut auf? Wer bestimmt die „Mitspieler“ eines Blockchain-Netzwerks? An diesen und weiteren Entscheidungen scheitern leider nach wie vor viel zu viele Blockchain-Projekte.

Top-Thema Nummer 2: Digital Twins

Mit Digital Twins sind im Allgemeinen digitale Modelle bestehender Anlagen wie einer Fabrik gemeint, mit deren Hilfe exakte Simulationen vorgenommen werden, was zu einer Verbesserung von Prozessen führen kann, zu neuen Erkenntnissen rund um das reale Vorbild des digitalen Zwillings führt und vieles mehr.

Doch was macht ein Digital-Twin-Projekt wie der Port of Rotterdam auf einem Fertigungsevent wie der Hannover-Messe? Nun, interessant an diesem Digital Twin des Rotterdamer Hafens ist laut Herr Rogaischus die Komplexität dieser riesigen Anlage, die alleine im Jahr 2016 rund 29.000 Seeschiffe und 105.000 Binnenschiffe abgefertigt hat.

Und genau solch eine aufwändig zu wartende Anlage ist nun einmal auch eine Fabrik, von denen ebenfalls verstärkt digitale Zwillinge aufgebaut werden. Hiermit lässt sich am Rechner der gesamte Material-, Fertigungs- und Prozessfluss sowie sämtliche Maschinenketten anschaulich darstellen. Und genau diese Komplexität lässt sich mit vorhandener Technik in Form von Digital Twins mühelos abbilden.

Top-Thema Nummer 3: Künstliche Intelligenz

Mit der Künstlichen Intelligenz und deren Sub-Disziplinen wie Machine und Deep Learning werden künftig ganz neue Möglichkeiten geschaffen. Bei IBM hat man hierfür sogar eine eigene Marke geschaffen, die sich IBM Watson AI nennt, also Watson Artificial Intelligence. Mit dieser Technologie will IBM Anwendern helfen, Prozesse zu vereinfachen und zu verbessern, ganz gleich, an welcher Stelle das geschehen soll.

Speziell im Fertigungsumfeld – und damit auch auf der Hannover-Messe – spielt das Thema Predictive Maintenance eine immer wichtigere Rolle. Zu nennen sind hier beispielsweise der Use Case KONE, bei dem der Aufzug- und Rolltreppenhersteller mithilfe von Watson AI seine Außendienstmitarbeiter in die Lage versetzt, die notwendigen Wartungsarbeiten noch besser steuern und planen zu können. Hierfür stehen die notwendigen Informationen und Daten mithilfe von Watson AI bereits im Vorhinein zur Verfügung, mit denen sich Ausfälle von KONE-Anlagen präventiv vorhersagen lassen.

Das Interview mit Axel Rogaischus in voller Länge

Disclaimer: Für diesen Video-Blogpost hat mich IBM Deutschland als Blogger engagiert.