Schenkt man der Webseite Statista.com Glauben, wird sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis zum Jahr 2030 im Vergleich zum letzten Jahr nahezu verdoppeln. Einen wesentlichen Anteil daran verursachen sogenannte „beschleunigte Server“. Also solche Großrechner, die mit allerlei Zusatzhardware vor allem bei der Künstlichen Intelligenz für mehr Rechenleistung sorgen. Was zwangsläufig zu einem erhöhten Stromverbrauch führt, was wiederum den CO2-Ausstoß dieser Rechenanlagen entsprechend antreibt.
Um diesem Trend etwas entgegenzusetzen, sind neue Ansätze erforderlich, vor allem im Bereich der Prozessoren und den damit in Verbindung stehenden Servern, in denen die CPUs ihre Arbeit verrichten. Einen gemeinsamen Ausweg aus diesem stromfressenden KI-Kreislauf suchen zwei Unternehmen schon eine ganze Weile, und das in bester Absicht. Die Rede ist von ARM und Ampere Computing. Hierbei liefert ARM die für die Ampere-CPUs erforderliche und zugrunde liegende Prozessorarchitektur.
Herausgekommen sind bisher unter anderem die CPU-Familien Ampere Altra, Ampere Altra Max und AmpereOne. Ihnen allen liegt die ARM-Technologie zugrunde, Unterschiede begründen sich vor allem in der Zahl der Prozessorkerne, die sich in einer CPU befinden. Der Altra besteht aus bis zu 80 Cores, der Altra Max kommt auf maximal 128 Kerne und im AmpereOne versammeln sich bis zu 192 CPU-Cores. Vor allem letzter wurde für Cloud-native Anwendungen entwickelt.
Warum ich das alles hier erzähle? Nun, auf dem CloudFest 2026 wird Sean Varley von Ampere Computing noch viel mehr darüber erzählen, warum ARM und Ampere ein gutes Gespann sind. Warum gerade KI-Rechenzentren von dieser Zusammenarbeit profitieren. Und das vor allem hinsichtlich der KI-Rechenleistung und möglichst geringem Stromverbrauch. Für ein Minimum an Stromhunger.

