Dateisysteme 1

FAT, NTFS und Co: Diese Dateisysteme sollten Sie kennen

Immer, wenn ein Mac- und ein Windows-Anwender per USB-Stick Daten austauschen wollen, stellt sich die eine, alles entscheidende Frage: Auf Basis welchen Dateisystems sollte der Flashspeicher formatiert werden, damit der Datenträger sowohl vom Apple- als auch vom Microsoft-PC erkannt und gelesen beziehungsweise beschrieben werden kann. Was auf den ersten Blick trivial scheint, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen immer wieder als Stolperfalle, in der Mac- und Windows-Anwender landen.

Von FAT12 bis FAT 32 – mehr Kompatibilität geht nicht

Dateisysteme 2Es soll ja noch Einsatzszenarien geben, in denen die gute, altgediente Diskette für das Speichern von Daten ihre Existenzberechtigung hat. Für diese Form der Datenspeicherung wurde vor vielen Jahren das FAT12-Dateiformat entwickelt (File Allocation Table), das immer noch seine Gültigkeit hat und aus dem das FAT16-Dateisystem hervorgegangen ist.

Dieses stellt im Grunde den kleinsten gemeinsamen Nenner dar, wenn man einen zuverlässigen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Datenträgern sicherstellen will. Denn mit FAT16 lassen sich sowohl Mac- als auch Windows-basierte Medien wie USB-Sticks, SD-Speicherkarten und andere Datenträger formatieren, die von allen infrage kommenden Geräten gelesen und beschrieben werden können. Auf FAT16-formatierte Speichermedien passen bis zu 4 Gigabyte, einzelne Dateien können bis zu 2 Gigabyte groß sein.

Mit der Einführung von Windows 95B bekam das Microsoft-Betriebssystem eine aktuelle Fassung seines FAT-Dateiformats namens FAT32 verpasst. Im Gegensatz zu FAT16 ist FAT32 nicht umfänglich kompatibel, bietet dafür aber variable Dateigrößen zwischen 1 Byte und 4 Gigabyte, die maximale Partitionsgröße FAT32-formatierter Datenträger beträgt 8 Tebibyte, was etwa 8,8 Terabyte entspricht.

Wann NTFS zum Einsatz kommt – und warum das gut ist

Mit dem New Technology File System (NTFS) hat Microsoft Mitte 1993 ein Dateisystem auf den Markt gebracht, das vor allem unter dem Aspekt der verbesserten Datensicherheit entwickelt wurde. Das beruht auf zwei wesentlichen Kriterien: Zum einen wurde im Vergleich zu FAT der Zugriffsschutz auf Dateiebene eingeführt, zum anderen ermöglicht die Journaling-Funktion eine konsistente Bereitstellung sämtlicher Dateien, die sich in einen früheren Zustand bringen lassen, falls zum Beispiel eine Textversion fälschlicherweise überschrieben wurde.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zu FAT: Datei- und Partitionsgrößen wurden erheblich angehoben. So können NTFS-basierten Dateien bis zu 16 Tebibyte groß werden, was etwa 17,6 Terabyte entspricht. Zudem ist die maximale Platten- bzw. Partitionsgröße von NTFS-Datenträgern auf 256 Tebibyte beschränkt, was ungefähr 280 Terabyte sind.

Allerdings sollte man von NTFS Abstand halten, wenn Daten via Festplatte oder USB-Stick zwischen Mac und Windows-PC ausgetauscht werden sollen, da macOS nach wie vor NTFS-formatierte Medien zwar lesen, aber nicht beschreiben kann.

Von ReFS und anderen Exoten

Neben den häufig genutzten Dateisystemen FAT und NTFS gibt es weitere Formate, die weniger gebräuchlich, aber genauso wichtig sind. Dazu gehört beispielsweise exFAT, das ausschließlich beim Formatieren von Flash-Speicher wie SSD-Komponenten eingesetzt wird. Darüber hinaus zählt ReFS ebenfalls zu den eher unbekannten Dateisystemen, obwohl es mit Erscheinen von Windows 8 auf den Markt gekommen ist. Mit dem Resilient File System sollen fehlertolerantere und konsistentere PC-Systeme als mit NTFS möglich sein. Darüber hinaus werden Funktionen wie Pooling, Virtualisierung, Striping und File Streaming unterstützt.

Das Apple-Dateisystem OS X Extended gibt es in vier Varianten

Dateisysteme 4Festplatten sind in Apple-Rechner vor allem mit einem Dateisystem formatiert, das sich offiziell HFS (Hierarchical File System) nennt und bereits seit 1985 zum Einsatz kommt. Zwar handelt es sich dabei um ein proprietäres Format, allerdings ist es mit weiten Teilen von Linux und anderen Systemen verträglich. HFS unterstützt ursprünglich Dateigrößen von 2 Gigabyte und Festplatten von 2 Terabyte Größe. Dateinamen können 31 Zeichen lang sein.

Aus HFS leitete Apple 1998 das erweiterte Dateisystem HFS+ ab, das Apple selber als OS X Extended nennt. Später kam noch die Journaling-Funktion dazu, was als jHFS+ bezeichnet wird. Dabei werden die Änderungen an den Daten ständig protokolliert, womit im Falle eines Datenverlusts eine ältere Version der Datei „zurückgeholt“ werden kann. Das erhöht die Sicherheit des gesamten Systems wesentlich.

(j)HFS+ unterscheidet standardmäßig nicht zwischen Klein- und Großschreibung, diese Option kann allerdings eingeschaltet werden, indem man den Datenträger entsprechend formatiert. Da manche Programme und Windows mit dieser Unterscheidung nicht klar kommen, sollte man grundsätzlich darauf verzichten. Wer darüber hinaus seine externen Datenträger verschlüsseln möchte, damit die Daten bei Hardware-Verlust nicht von jedermann gelesen werden können, kann auf die Version „OS X Extended Journaled und Verschlüsselt“ zurückgreifen.

Wann man das Windows-Dateisystem FAT am Mac einsetzen sollte

Dateisysteme 3Selbstverständlich unterstützt Apple auch das Windows-Dateisystem FAT in der Ausprägung FAT32. Dies sollte immer dann eingesetzt werden, wenn Datenträger zwischen Windows- und Mac-Anwendern ausgetauscht werden sollen, vor allem USB-Sticks und andere tragbare Datenmedien. Allerdings gilt in diesem Fall, dass eine Datei nicht größer als 4 Gigabyte und eine Partition nicht größer als gut 8 Terabyte sein darf.

Als sinnvollen Kompromiss empfiehlt sich das gemischte Formatieren einer Festplatte mit einem oder zwei Partition mit OS X Extended und einer FAT-Partition im Apple-Rechner. Hierfür kann alternativ auch das Dateiformat exFAT benutzt werden, dass mit größeren Dateien und Partitionen klar kommt.

Von ext4 und Btrfs – diese Dateisysteme kommen unter Linux zum Einsatz

Unter Linux findet man derzeit vor allem zwei wichtige Dateisysteme, ext4 und Btrfs, wobei Btrfs langfristig ext4 ablösen wird, da es deutlich schneller ist als ext4, zudem Snapchat-Funktionen bietet und RAID-Support bietet. Mit ext4 sind Datei- und Partitionsgrößen von gut einem Exabyte möglich, was einer Million Terabyte entspricht. Partitionen lassen sich beliebig vergrößern und verkleinern, und das im laufenden Betrieb. Btrfs geht in Sachen Datei- und Partitionsgrößen noch einen Schritt weiter: So können Dateien bis zu gut 8 Exabyte groß werden, und Datenträger lassen sich mit bis zu 16 Exabyte formatieren.

Apple iPhone X

iPhone X: Das kostet das Apple-Smartphone weltweit [mit Grafik]

Noch kann man das iPhone X, das erste randlose Smartphone von Apple, gar nicht kaufen. Und doch lohnt schon einmal der Blick über die hiesigen Grenzen hinweg, wie viel Euro umgerechnet in einzelnen Ländern dafür berappt werden muss. Absoluter Spitzenreiter ist Ungarn, wo für das Top-Modell mit 256 GB Speicher fast 100 Euro als bei uns ausgegeben werden müssen.

So gesehen sind die Preise, die hierzulande für das neue iPhone abgerufen werden, gar nicht mal so schlecht. Und wenn man bei den US-Preisen berücksichtigt, dass dort je nach Bundesstaat nochmals bis zu 10 Prozent Steuern aufgeschlagen werden, pendeln sich die Preise dort für das 256-GB-Modell teilweise bei über 1.000 Euro ein.

Mehr Infos zu dem Thema gibt es übrigens auf der zugehörigen Seite von kaufda.de

iPhone X Infografik Preise weltweit

iPhone 8-Konezpt (Quelle EverythingApplePro)

Was zum Apple iPhone 8 bisher alles bekannt zu sein scheint

Ich beteilige mich ja schon eine ganze Weile nicht mehr an Gerüchten rund ums Apple iPhone. Das sollen andere machen. Jetzt aber, mit dem näher Rücken der baldigen Vorstellung des iPhone 8 (die Rede ist vom 12. September) und dem dazu gehörenden Erscheinungsdatum mache ich mal eine Ausnahme.

Denn das iPhone begeht dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen, und ich habe mir am 14. November 2007, also eine Woche nach Deutschlandstart, das schicke Apple-Handy geholt – und bin seitdem bis auf eine kurze Auszeit dabei geblieben. Ein guter Grund also, mich mal wieder ein bisschen als Gerüchtekoch zu betätigen. Und los geht die wilde Hatz.

Das iPhone-8-Design: Randlos, homebutton-los, mit Gesichtserkennung

Beim Design geht Apple offensichtlich neue Wege. So soll das iPhone 8 ganz ohne Rand auskommen, wie es der Wettbewerber aus Fernost ja schon eine ganze Weile vormacht. Wird ja auch Zeit, dass Cupertino diesbezüglich etwas ins Portfolio aufnimmt.

Was sich aufs Aussehen ebenfalls auswirken wird: Der Wegfall des Home-Button (inklusive Touch-ID). Wer sich jetzt spontan fragt, wie man dann künftig das iPhone ohne eintippen einer PIN entsperrt, dem sei gesagt: Die Apple-Ingenieure haben sich mit dem Thema Gesichtserkennung beschäftigt. Soll heißen: Man schaut künftig in die Kamera des iPhone 8, und schwups, befindet man sich direkt in iOS. Sehr schick, wenn’s dann so kommt (und funktioniert).

Darüber hinaus ist von einem geplanten Glasgehäuse die Rede, dass dem iPhone 8 seinen nötigen Glanz und seine nötige Eleganz verleihen soll. Da kann man nur hoffen, dass sich das nicht negativ auf die Bruchempfindlichkeit auswirkt.

iPhone-8-Hardware: Ciao, IPS-Display, hello, OLED-Bildschirm

Einen weiteren wichtigen und überfälligen Schritt geht Apple wohl in Sachen Bildschirm: So wird man sich in Cupertino endlich von der IPS-Bildschirmtechnik verabschieden und dafür künftig OLED-Displays verbauen. Diese würden für eine längeren Akkulaufzeit sorgen und eine bessere Darstellungsqualität garantieren. Schließlich macht es Apple mit seiner Watch vor, dass sie mit der OLED-Technik zurecht kommen.

Größentechnisch soll das iPhone 8 einen Bildschirm beherbergen, der eine Diagonale von 5,8 Zoll aufweist, und das bei einer effektiven Rahmengröße von 4,7 Zoll. Hierfür wird auf vor allem auf die untere Leiste verzichtet, in der ja momentan noch Home-Button/Touch-ID und die Lautsprecher stecken.

iPhone-8-Ausstattung: Mehr Speicher und drahtloses Qi-Laden

Gerüchten zufolge wird das iPhone 8 nur noch in zwei Speichergrößen zu haben sein: die kleine Variante mit 64 Gigabyte und die große mit 256 GB. Das ist in Zeiten von intensiver Cloudnutzung sicherlich eine vernünftige Entscheidung. Allerdings gibt es auch Quellen, die ein Modell mit 512 GB für möglich halten.

Andere Hersteller machen es schon länger vor: Das drahtlose Laden des Akkus. Mit der Einführung des iPhone 8 sollen auch endlich Apple-Anwender in den Genuss dieser komfortablen Technik kommen. Allerdings gibt es Gerüchte, dass Apple dabei auf den deutlich langsameren Qi-Ladestandard der ersten Generation setzt, anstatt auf die schnellere Version 1.2. Wir werden sehen.

iPhone-8-Software: iOS 11 mit neuen Features

Klar, dass das iPhone 8 mit der neuesten Software ausgestattet sein wird, also mit iOS 11, das im Herbst verfügbar sein soll. Zu den Highlights der nächsten iOS-Generation zählen ein komplett neuer App-Store, ein rundherum überarbeitetes Kontrollzentrum, neue Video- und Fotoformate, eine ganz neue Filemanager-App und vieles mehr. Auch neu wird die Möglichkeit sein, Apps rund um die Themen Virtual Reality und Machine Learning auf dem iPhone 8 zu nutzen.

iPhone-8-Preise: Jenseits der 1.000 Dollar/Euro wird es wohl kosten

iPhone-8-Anwender werden wohl tief in die Tasche greifen müssen. So ist die Rede von über 1.000 Dollar für das Modell mit 256 Gigabyte. Da heißt es schon mal: Sparen für die nächste iPhone-Generation.

Macbook Pro

Meine Top 5: Was ich alles am Mac mag und warum

Mein Freitag-Nachmittag- und Wochenend-Einläut-Blogpost beginnt mit einer Facebook-Nachricht der werten Kollegin Meinhardt. Folgender Eintrag hat mich als langjährigen Mac-Anwender natürlich direkt angesprochen.

Ulli Meinhardts Facebook-Post zum Mac

Wie man dem kurzem, aber prägnanten Eintrag unmittelbar entnehmen kann (und das ohne jeglichen Kontext): Die liebe Ulli liebäugelt mit dem Umstieg auf einen Apple-Rechner. Und das aus gutem Grund resp. guten Gründen. Daher folgt an dieser Stelle meine Top 5, warum ich den Mac so sehr mag und warum ich Ulli nur zum geplanten Wechsel beglückwünschen kann.

#1: Der Mac spricht mein design-verliebtes Auge an

Ja, zugegeben, der erste Punkt mag nicht für jeden Computeranwender relevant sein, aber für mich (und viele andere Mac-Anwender auch) spielt der Design-Faktor eine nicht zu unterschätzende Komponente.

Denn an meinem aktuellen Macbook Pro stimmt so ziemlich alles: Das tolle, helle Display, die sehr gute Tastatur (obwohl ich mittlerweile glaube, dass mein Vorgänger-Macbook eine bessere hatte), die vier USB-C-Anschlüsse und natürlich das absolut edle Design. Mein Herz macht immer wieder einen kleinen Hüpfer, wenn der Apple-Rechner aufgeklappt auf meinem Schreibtisch steht und dort auf mich wartet.

Macbook auf Tisch

#2: Der Mac ist ein Alleskönner

Macbook Pro mit Touch Bar - MusikaufnahmeImmer noch soll es Windows-Anwender geben, die dank jahrelang gepflegter Vorurteile meinen, mit dem Mac könne man immer noch nicht alles machen, was an täglichen Computerarbeiten anfällt.

Das ist natürlich im Reich der Feen und Elfen anzusiedeln, denn ich mache ALLES, was ich mit einem Computer machen muss. Vieles davon erledige ich besser und schneller, da vor allem die Apple-Software wie z.B. Pages (zum Schreiben) und Final Cut Pro (zum Videoschneiden) optimal mit dem Mac kooperieren. Und falls wirklich mal eine Anwendung dabei sein sollte, die nur unter Windows läuft, starte ich mit einem flotten Mausklick Parallels für Mac, die Virtualisierungssoftware für Apple-Rechner.

#3: Der Mac ist ein prima Arbeitstier

Unter Top #2 schimmert es schon ein wenig durch: Das schicke Design (siehe Top #1) hält den Mac nicht davon ab, ein echtes und zuverlässiges Arbeitstier zu sein.

Denn neben meinen vielen, vielen Texten erledige ich auf meinem Macbook meine Buchhaltung, wickle dort meine komplette Recherche ab, führe ich damit Videokonferenzen durch, jage auf ihm meine Videointerviews durch die Postproduction und vieles mehr. Soll also keiner sagen, der Mac sei nur zum Anschauen von Fotos und für die Wiedergabe von Musik gut. Ja, das auch. Aber eben nicht nur.

Andreas Bieswanger von IBM über die IBM z14

#4: Der Mac hat einen sehr guten Wiederverkaufswert

Klar, andere Hersteller haben auch schöne Rechner, aber versucht mal, ein Plastiklaptop der Marke xy nach einem oder zwei Jahren wieder loszuwerden. No way! Ein Mac hingegen weist sogar nach drei Jahren immer noch einen relativ hohen Wiederverkaufswert auf. Das relativiert den eventuell höheren Anschaffungswert deutlich.

Tipp: Wer seinen Apple-Rechern ohne größeren Aufwand wieder loswerden will, sollte sich mal auf den Seiten von wirkaufens.de, rebuy.de und Konsorten umsehen.

revbuy Startseite

#5: Der Mac weist eine geringe Ausfallquote auf

Welcher Windows-Anwender ist nicht immer wieder zutiefst genervt von unzuverlässigen PCs, die entweder nicht das machen, was sie wollen oder einfach von einem Tag auf den anderen ihren Dienst quittieren.

Nun will ich nicht behaupten, dass ich mich über meinen Mac noch nie geärgert habe. Aber in all den Jahren (und das sind mittlerweile 13 oder so) hatte ich einen einzigen Schadensfall. Und das war obendrein ein Produktionsfehler und Apple musste den Rechner gegen einen fehlerfreien austauschen. Erzähl das mal einem Windows-Computer-Nutzer. Der hat Tränen in den Augen.

Träne im Auge

 

Schicke LED-Schreibtischlampe mit USB-Anschluss für iPhone & Co.

Disclaimer: Die LED-Schreibtischlampe wurde mir zu Testzwecken von der Firma Aukey kostenlos zur Verfügung gestellt.

Aukey LED-Lampe mit Touchbedienung und USB-AnschlussEine gute Ausleuchtung des Schreibtischs, das ist kein einfaches Unterfangen. Wenn zudem das Design zu meinem Mac-Fuhrpark passen soll, wird es eher dünn bei der Auswahl der richtigen Lampe. Diesen Ansprüchen wird die Aukey LED Smart Desktop Lampe durchaus gerecht.

Das liegt zum einen am Design, das sich ganz in Weiß präsentiert. Zudem ist der Standfuß auf Touch-Bedienung ausgelegt, was die Steuerung der Lampe sehr komfortabel macht. Dazu aber später mehr.

Darüber hinaus sind die unterschiedlichen Beleuchtungsmodi sehr interessant. So lassen sich mithilfe des Mode-Schalters drei verschiedene Lichttemperaturen einstellen – von ganz kühl bis ganz warm, je nach Tageszeit und Anwendung. Die jeweilige Helligkeit der drei Temperaturen können zudem in jeweils fünf Schritten angepasst werden, von recht dunkel bis ziemlich hell. Mit der höchsten Stufe lässt sich der Schreibtisch gut ausleuchten.

Nett ist auch die Möglichkeit, ein Nachtlicht einzuschalten, das per Timer nach 60 Minuten automatisch ausgeschaltet werden kann. Damit taugt die LED-Lampe auch als Einschlafhilfe für kleine und große Kinder.

Die Schreibtischlampe ist recht flexibel einsetzbar, da sie sich sowohl in der Vertikalen als auch Horizontalen bis zu 180 Grad verändern lässt. Damit kann man die LED-Lampe stets so einrichten, wie es gerade am besten passt.

Und klar, dass solch eine digitale Beleuchtung auch für Nerds eine passende Funktion bereit hält: Am Standfuß, direkt neben dem Stromanschluss, befindet sich eine USB-Buchse, mit der sich das iPhone oder ein anderes Mobilfunkgerät laden lässt.

Bei aller Euphorie bleibt ein kleines Manko festzuhalten: Der Lampenkopf ist ein wenig wacklig, bewegt sich also je nach Schreibtisch in der Vertikalen, was sich allerdings auf den Gebrauch der Lampe nicht wirklich negativ auswirkt.

Die LED-Lampe von Aukey ist für 40 Euro bei Amazon erhältlich.

Macbook Pro mit Touch Bar - Musikaufnahme

Meine Erfahrungen mit der Touchbar des MacBook Pro (Teil 2)

Mitte Dezember habe ich über die ersten zwölf Tage mit meinem Macbook Pro mit Touchbar geschrieben und hatte versprochen, einen zweiten Teil zu veröffentlichen. Das Einlösen dieses Versprechens hat dank Weihnachten und meiner fast dreiwöchigen Durchschnaufphase eine ganze Weile gedauert, aber jetzt sitze ich im Zug Richtung Münsterland. Und das ist eine sehr gute Gelegenheit, über meine weiteren Erfahrungen mit dem neuen Notebook aus dem Hause Apple zu bloggen. Viel Spaß beim Schmökern.

Safari: Die Integration der Touchbar-Funktionen in Safari ist gut gelungen. So gelangt man per Fingertipp schnell zum gewünschten Fenster, zudem kann man per Pfeiltasten und Fingertipp vor- und zurückblättern. Ebenso lässt sich ein neues Fenster öffnen und eine gespeicherte Seite aufrufen. Weitere Funktionen der Safari-Touchbar: Das Aktivieren der Suchfunktion, das Erstellen eines Lesezeichens und das Öffnen des Verlaufprotokolls.

Touchbar-Integration in Safari 2

Fazit: Für Safari-Anwender ist die Touchbar ein echter Gewinn, da die integrierten Funktionen mit dem Finger schneller erreichbar sind als mit Maus und Tastatur.

Touchbar-Integration in Safari

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Macbook Pro mit Touch Bar - Musikaufnahme

MacBook Pro mit Touch Bar: Meine ersten 12 Tage (Teil 1) [UPD]

Seit dem 3. Dezember 2016 bin ich Besitzer, Eigentümer und Anwender des neuen MacBook Pro mit Touch Bar, und schon länger nehme ich mir ein erstes Fazit vor. Und dies geschieht genau: jetzt! (Danke an Matthias für das mich daran Erinnern!)

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=10210939097854839&set=a.1062659608128.10478.1275092640&type=3

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass ich zuvor ein knapp zwei Jahre altes MacBook Pro mit ganz ähnlichen technischen Merkmalen im Einsatz hatte. Alleine im Vergleich dazu ist mein neues MacBook Pro eine deutliche Verbesserung. Das macht sich vor allem beim Umwandeln von Final Cut Pro-Videos in den fertigen Film bemerkbar. Und zwar sehr positiv, da das finale Ergebnis deutlich schneller vorliegt als bei dem Vorgängermodell. Schon deshalb hat sich die Neuanschaffung gelohnt.

Update: Der zweite Teil ist mittlerweile online.

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das-neue-macbook-pro-mit-13-zoll-und-touch-bar

Das nervt mich an der „Apple und die neuen Macbook Pro“-Diskussion

Update: Ja, ich habe es getan und eines der neuen Macbook Pro-Modelle mit Touch Bar gekauft! Werde dazu natürlich noch das ein und andere bloggen.

Update II: Meine ersten Eindrücke sind mittlerweile online.

Macbook Pro-Bestellung mit Touch Bar

Noch keine Woche sind die neuen Macbook Pro-Modelle alt, und eigentlich wollte ich nichts darüber schreiben, denn zu oft habe ich das hier auf meinem Blog schon getan. Und ich bin auch nicht Sascha Pallenberg, der gerne den ein oder anderen Rant zu heiß diskutierten Themen vom Stapel lässt.

Aber nachdem ich heute den wohltuend sachlichen und unaufgeregten Artikel des werten Kollegen Dernbach auf handelsblatt.de gelesen hatte, stand für mich fest: Ich muss und will und werde doch noch meinen Senf zu den neuen Highend-Notebooks aus Cupertino abgeben.

httpss://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10210642943331161&id=1275092640

Dabei werde ich mich – zumindest sinngemäß – auf das ein oder andere Zitat beziehen, das ich die letzten fünf Tage zu Apple im Allgemeinen und den neuen Macbook Pro-Modellen im Speziellen aufgeschnappt habe. Um anhand dieser „Statements“ zu zeigen, warum die Diskussion in meinen Augen teilweise in die falsche Richtung geht.

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Zwei Hängeschlösser

5 Tipps, die den Mac noch sicherer machen

Der Mac gilt gemeinhin als nahezu uneinnehmbare Festung, und das allen Unkenrufen zum Trotz. Und doch ist der Apple-Rechner nicht unverwundbar, wie manche glauben machen wollen. Daher habe ich die fünf wichtigsten Tipps zusammengetragen, mit denen ihr euren Mac vor Datenverlusten und Angriffen von außen absichern könnt.

Sicherheitstipp #1: Software stets auf dem aktuellen Stand halten

Zum Glück werden Mac-Anwender nicht so penetrant mit Software-Updates „gequält“ wie Windows-User, aber dennoch findet man im Apple App-Store innerhalb der Rubrik „Updates“ regelmäßig Software-Aktualisierungen für OS X/macOS und die auf dem Rechner installierten Anwendungen. Diese Updates sollten stets möglichst schnell installiert werden, das gilt vor allem für das Betriebssystem, da Hacker die zu schließenden Schwachstellen auch kennen und diese für ihre eigenen Zwecke missbrauchen können.

Tipp: Mit Parallels Mac Management lassen sich Updates zentral von einem Admin verwalten, was die Sicherheit des Mac-Fuhrparks weiter erhöht.

Sicherheitstipp #2: Festplatte verschlüsseln mithilfe von FileVault

Mit der Systemfunktion FileVault lassen sich Mac-Festplatten und Flashlaufwerke bereits seit Mac OS X 10.3 (Panther) verschlüsseln, damals allerdings nur auf Benutzerverzeichnis-Ebene. Mit FileVault 2, das mit Mac OS X 10.7 (Lion) eingeführt wurde, geschieht dies über das gesamte Laufwerk hinweg. FileVault lässt sich über die Systemeinstellungen von OS X/macOS aktivieren und konfigurieren. Die Verschlüsselung ist vor allem dann wichtig, wenn der Mac in die falschen Hände geraten kann, sprich verloren geht oder anderswo abhandenkommt.

Tipp: Mit Parallels Mac Management kann das Verschlüsseln der Festplatte als Compliance-Richtlinie durchgesetzt, also erzwungen werden. Das ist vor allem für mobile Mac-Anwender sehr empfehlenswert, deren MacBook jederzeit auf Reisen „verschwinden“ kann.

Sicherheitstipp #3: Mac mit einem sicheren Kennwort verschließen

Man sollte ja annehmen, dass der Einsatz eines sicheren Kennworts auf dem Mac zum Habitus eines Apple-Anwenders gehört. Statistiken und Umfragen zu diesem Thema zeigen allerdings, dass dem nicht so ist. „Kennwörter“ wie „123456“ und „Password“ zählen leider immer noch zu den häufigsten Vertretern der „Absicherungsversuche“ vieler Mac-Anwender. Sicher ist ein Kennwort allerdings nur dann, wenn es aus einer möglichst langen Zeichenkette besteht, die sich aus Klein- und Großbuchstaben zusammensetzt sowie Ziffern und Sonderzeichen umfasst. Und es sollte möglichst nicht im Duden stehen.

Tipp: Parallels Mac Management erlaubt, die Komplexität des vom Anwender gewählten Kennworts zu bestimmen. Damit gehören Passwörter wie „123456“ der Vergangenheit an.

Sicherheitstipp #4: Privatsphäreneinstellungen überprüfen und anpassen

Innerhalb der Sektion „Sicherheit“ der Systemeinstellungen von OS X/macOS findet man die Rubrik „Privatsphäre“. Dort wird festgelegt, welche Anwendungen auf welche Bereiche des Mac zugreifen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Ortungsdienste, Anwendungen wie Kalender und Kontakte sowie die sozialen Dienste (Twitter und Co.). Überprüfen Sie regelmäßig, welche Anwendungen auf welche OS X/macOS-Funktionen und -Apps zugreifen dürfen und entziehen Sie im Zweifelsfall diese Zugriffsrechte. Aus Gründen der Sicherheit.

Privatsphäreneinstellungen auf dem Mac anpassen

Sicherheitstipp #5: Nur Apps aus dem App-Store installieren

Der Google Appstore macht es vor, wie es nicht sein sollte: Nahezu ohne größeren Prüfungsaufwand landen dort neue Apps, was es Hackern ziemlich leicht macht, Schadsoftware in Anwendungen zu platzieren und diese damit auf die mobilen Android-Geräte zu schmuggeln. Apple ist in dieser Hinsicht sehr viel restriktiver, sowohl bei iOS als auch bei OS X/macOS. Daher empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, innerhalb der Sektion „Sicherheit / Allgemein“ nur Apps auf dem Mac zuzulassen, die ausschließlich aus dem App Store stammen.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

iMacs sind schick, schlicht und edel

Fünf gute Gründe für Mac-Computer in Unternehmen

iMacs sind schick, schlicht und edelLange Zeit schienen die Rollen klar verteilt zu sein: Windows-Rechner kamen bevorzugt in Firmen zu Produktivzwecken zum Einsatz, der Mac hingegen war (und ist) vor allem bei den kreativen Köpfen dieser Welt beliebt.

Dieses Bild hat sich im Laufe der letzten Jahre verändert, und das hat gute Gründe. Ich habe die fünf wichtigsten herausgepickt und will damit zeigen, warum Apple-Rechner mittlerweile auch bei Unternehmen punkten können.

Lesetipp: Was zum Apple iPhone 8 bisher alles bekannt zu sein scheint

Pro Mac #1: Apple-Rechner sind stabil, schick und repräsentieren eine Idee

Waren Macs früher eher etwas für Farbfetischisten (ich erinnere nur an den Ur-iMac, der aussah wie ein knallbuntes Kaubonbon), kommen Apple-Rechner heute edel und formschön daher. Das hat zum einen mit ihrem Aluminiumgehäuse zu tun, aber auch mit dieser Mischung aus Silber und Schwarz, was immer sehr edel wirkt. Damit zeigt ein Unternehmen ganz klar, wofür es steht, wenn es Macs auf die Schreibtische seiner Mitarbeiter stellt. Und die finden das natürlich sehr cool.

Pro Mac #2: Macs erfordern deutlich weniger Support

Wenn man den Angaben von IBM Glauben schenken darf, erfordern die bei „Big Blue“ angeschafften Macs nur einen Bruchteil an Supportkosten, die für die Windows-Rechner bei IBM aufgewendet werden müssen. Konkret heißt das: Von allen Mac-Anwendern kontaktieren lediglich fünf Prozent die Support-Mitarbeiter, während von den Mitarbeitern mit Windows-PC rund 40 Prozent die technische Hotline in Anspruch nehmen. Was das aus Kostensicht bedeutet, mag jeder für sich selbst beantworten, der eine eigene Support-Abteilung betreibt oder entsprechende externe Dienstleistungen einkauft

Pro Mac #3: Apple-Computer lassen sich gemeinsam mit Windows-PCs verwalten

Galten die Mac-Rechner lang Zeit als äußert kompliziert zu verwalten, hat sich das Administrieren von Apple-Rechnern mit dem Erscheinen passender Tools deutlich vereinfacht. Dazu gehört beispielsweise Parallels Mac Management, das sich per Plugin-Technik in die Microsoft-eigene Admin-Software Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) nahtlos integrieren lässt. Das hat zwei wesentliche Vorteile: Macs können genauso verwaltet werden wie Windows-PCs – und das innerhalb einer gemischten IT-Umgebung. Darüber hinaus müssen Windows-Admins keine neue Software lernen, da sie Macs und Windows-PCs mit derselben Anwendung verwalten können.

Pro Mac #4: Mac-Rechner sind sicherer als Windows-PCs

In Zeiten von Locky und anderen Krypto-Trojanern kommt dem Thema Sicherheit eine immer größere Bedeutung zu. Auch an dieser Stelle punkten Apple-Rechner, denn im Vergleich zu Windows-PCs sind die Computer aus Cupertino so gut wie bedrohungsfrei. Und das ist vor allem in einer Produktivumgebung, in der es um ausfallfreie Arbeitszeiten geht, von allergrößter Bedeutung. Das verstehen wohl auch immer mehr CEOs und CIOs, die dem Mac den Vorzug geben vor Windows-Rechnern.

Pro Mac #5: Der Mac ist der bessere Windows-PC

Und falls es partout nicht ganz ohne Windows gehen sollte, gibt es immer noch Virtualisisierungssoftware wie Parallels Desktop für Mac. Damit lässt sich auf jedem Apple-Rechner Windows 10 oder eine andere Version installieren. Dies erlaubt den Einsatz spezieller Windows-Anwendungen, die es für den Mac nicht gibt. Wenn es denn gar nicht anders gehen sollte.

Parallels Desktop auf iMac und MacBook

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.