Videochat mit Lancom: Netzwerk-Management als Cloud-Lösung

Ralf Koenzen von Lancom

Während der CeBIT 2016 hatte ich die Gelegenheit und das Vergnügen, mit Ralf Koenzen von Lancom dieses Videointerview zu führen. Darin spricht er darüber, warum Lancom gerne auf der IT-B2B-Messe ist, was seine Firma dort alles zeigt und warum das Cloud-gestützte Administrieren von Netzwerk-Umgebungen und -Komponenten die Zukunft ist.

CeBIT 2014: Daten mit Linemetrics drahtlos erfassen

Linemetrics Datenlogger-BoxAuf dem IBM-Stand in Halle 2 ist mir Wolfgang Hafenscher von der Firma Linemetrics aufgefallen, der an seinem Stand ein kleines Förderband aus Fischertechnik-Komponenten aufgebaut hatte.

Damit wollte er lediglich demonstrieren, wie sich seine IT-Lösung LineMetrics in verschiedenen Bereichen einsetzen lässt. Dazu gehört die Produktion von Dingen genauso wie das Verbessern der Energieeffizienz im Unternehmen wie auch der Einsatz in Reparaturbetrieben.

Das Herz des Ganzen ist die LineMetrics Datenlogger-Box, die wie ein WLAN-Router aussieht und die mithilfe vieler kleiner drahtloser Sensoren Daten erfasst, auswertet und per Cloud-Anwendung zur Verfügung stellt.

HD-Daten per Powerline-Technik über die Stromleitung transferieren – so geht’s

Der eine Teile meines Stromnetz-Setups: Media Router und Powerline-Adapter von ZyXEL

Vor ein paar Tagen habe ich via Facebook entdeckt, dass die Firma ZyXEL Tester für diverse Komponenten sucht. Und da ich aus historischen Gründen immer noch ganz gute Kontakte dorthin habe, dauerte es gar nicht lange, bis ein hübsches, kompaktes Paket bei mir auftauchte, in dem sich zwei Powerline-kompatible Adapter und ein Multimedia-WLAN-Router befanden.

Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Modelle ZyXEL HD Powerline Adapter mit der Modellbezeichnung PLA5205 und dem Media Router N750 (NBG5615). Beide Komponenten weisen unter anderem folgende Eigenschaften auf:

HD Powerline Adapter PLA5205

  • maximale Datentransferrate: 600 MBit/s
  • ein Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • drei Leuchtdioden (Strom an/aus, Powerline- und Ethernet-Verbindung)
  • zwei Schalter (Datenverbindung/-verschlüsselung, Reset)

Media Router N750 (NBG5615)

  •  Dual-Band-Router (2,4 GHz und 5 GHz)
  • vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse
  • zwei Schalter für Strom und WLAN-Modul
  • WAN-Anschluss für externes DSL-Modem
  • zwei USB-Anschlüsse für separaten Drucker und Speichermedien wie Festplatte, USB-Stick, Digitalkamera, etc.

I. Das Powerline-Media-Router-Streaming-Setup

Für den ultimativen Powerline-Videostreaming-Test kam folgendes Setup zum Einsatz:

  • Zwei Powerline-Adapter. Einer davon befand sich neben mir auf dem Schreibtisch, verbunden per Ethernet mit meinem Windows-8-Tablet von Acer, der zweite auf demselben Stockwerk, allerdings zwei Räume weiter. Beide Stromadapter waren mit einer Mehrfachsteckdose verbunden, was ZyXEL zwar nicht empfiehlt, was aber trotzdem funktioniert. Allerdings leidet die maximale Datenrate unter diesem Umstand. Daher: Für Höchsttempi die PLA 5202 am besten direkt an die Steckdose ran.
  • Der Media-Router: diesen habe ich per Gigabit-Ethernet mit dem zweiten Powerline-Adapter verbunden. Für die Datentransfers habe ich meine schicke, silberfarbene, externe Festplatte an einem der beiden USB-Anschlüsse angesteckt. Möglicherweise werden nicht alle Festplatten unterstützt, vor allem die ohne eigene Stromversorgung nicht, da die USB-Ports des ZyXEL-Routers nicht ausreichend Strom liefern.

II. Das Einrichten des Stromnetzwerks

Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!
Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!

Für das Verbinden zweier Ethernet-Komponenten (in meinem Testfall war das der Windows-8-Tablet-PC und der ZyXEL Media-Router) über das Stromnetz habe ich folgende Schritt durchgeführt:

1. An Adapter 1 habe ich via Ethernetkabel den Tablet-PC angeschlossen, den Adapter selbst mit der Steckdose verbunden. Es sollten die obere und untere LED (Strom und Ethernet aufleuchten).

2. An Adapter 2 habe ich den Router via Ethernetkabel gehängt, an diesen die Festplatte und den PAL 5202 habe ich mit einer Steckdose im übernächsten Raum verbunden. Auch hier sollten beide Lämpchen grün leuchten.

3. Dann habe ich den Encrypt-Taste kurz gedrückt, der sich an der Seite des Powerline-Adapters befindet. Und zwar so lange, bis das Power-LED zu blinken beginnt, was darauf hinweist, dass der PLA auf einen zweiten Stromadapter wartet.

4. Mit dem zweiten PLA 2505 bin ich genauso verfahren. Als die Verbindung zwischen beiden Adaptern hergestellt war, leuchteten beide mittlere Lämpchen grün, was auf eine sehr gute und schnelle Verbindung hinweist.

That’s it. Jetzt kommt die Netzwerkverbindung an die Reihe, damit dem Multimediastreaming nichts mehr im Wege steht.

III. Netzwerkverbindung zwischen Windows-8-PC und Media Router herstellen

1. Auf dem ZyXEL-Router einloggen (IP = 192.168.1.1, Kennwort: 1234) und als erstes das Router-Kennwort ändern.

2. Auf der Startseite des Media Routers auf „Expertenmodus“ klicken.

3. Auf die zwei Zahnräder klicken und dort auf das Pluszeichen vor „Verwaltung“ klicken.

4. Auf „USB-Medienfreigabe“ klicken.

5. „DLNA“ aktivieren. Das erleichtert den späteren Zugriff auf den WLAN-Router und alle Medientypen für beide USB-Anschlüsse freigeben (falls gewünscht). Auf „Übernehmen“ klicken.

ZyXEL Router einrichten - DLNA
ZyXEL Router einrichten – DLNA

6. Zum Reiter „Samba“ wechseln, dort ein Häkchen vor „Samba aktiveren“ setzen, einen Namen vergeben, die Arbeitsgruppe am besten auf WORKGROUP lassen und eine Beschreibung eintragen.

7. Den USB-Zugriff auf lesend und schreibend ändern.

8. Einen oder mehrere User-Accounts inkl. Name und Kennwort für beide USB-Anschlüsse einrichten.

ZyXEL Router einrichten - Samba
ZyXEL Router einrichten – Samba

9. Auf „Übernehmen“ klicken und vom Router abmelden.

IV. Medienwiedergabe via Stromleitung

Um auf dem Windows-8-Rechner beispielsweise ein Video wiederzugeben, das sich auf der externen Festplatte des ZyXEL Media Routers befindet, bin ich wie folgt vorgegangen:

1. Ich habe die Video-App von Windows 8 gestartet, habe per vertikaler Wischbewegung die untere Menüleiste geöffnet und auf „Datei öffnen“ getippt.

2. Ein Fingertipp auf „Dateien“ öffnet ein Drop-down-Menü, aus dem ich die Option „Netzwerk“ ausgewählt habe. Dort habe ich den Namen des Mediaservers (siehe Schritt III.6) wie folgt eingetragen: zyxelusb1-3. (Danke übriges an die Jungs Tippscout, die mich daran erinnert haben, wie man den Backslash „“ auf einem Mac erzeugt).

Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen
Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen

3. Ein weiterer Fingertipp auf „Gehe zu“ brachte sämtliche Inhalte zutage, nachdem ich Name und Kennwort eingetragen hatte, die ich unter Schritt III.8 vergeben habe. Und was habe ich da als erstes gestartet: genau, einen meiner absoluten Lieblingsfilme: Soul Kitchen.

Tja, und was soll ich sagen: die Videowiedergabe klappte vorzüglich, selbst wenn das Video nicht in HD kodiert ist und damit ein 600-Mbit-Netz nicht wirklich vor eine echte Herausforderung stellt.

Fazit: einfaches Setup, großes Wirkung

Die Datenübertragung via Stromnetz ist immer dann eine gute Alternative, wenn beispielsweise die WLAN-Reichweite nicht ausreicht oder hohe Datenraten erforderlich sind. Und mit dem Set von ZyXEL, das aus zwei PAL 5202 besteht und beispielsweise bei Amazon für gut 76 Euro zu haben ist, gelingt selbst das Aufsetzen solch einer Verbindung zwischen PC und Router mit wenig Aufwand.  Natürlich sind auch andere Szenarien denkbar.

Repeater-Funktion mit Fritz!Box (Fon) WLAN einrichten

Fritzbox 3270Lang ist’s her, aber er ist immer noch einer der meistgelesenen Beiträge: die Repeater-Funktion der Fritz!Box, die seit dem Firmware-Update Ende Mai letzten Jahres zur Erhöhung der drahtlosen Reichweite genutzt werden kann.

Heute hab ich mir mal die Repeater-Funktion genauer angeschaut und muss sagen: ganz schön tricky. Und leider konnte ich keine Repeater-Verbindung herstellen. Trotzdem gibt’s hier schon mal ein paar Hinweise, wie sich mit der Fritz!Box (theoretisch) repeaten lässt.

Der vollständige Workshop folgt, sobald mir ein WLAN-Router zur Verfügung steht, der ebenfalls Repeating unterstützt. Daran scheiterte nämlich mein heutiges Repeater-Projekt.

Notwendig sind folgende Zutaten:

  • eine Fritz!Box (Fon) WLAN
  • ein zweiter WLAN-Router, der WDS unterstützt. Laut AVM betrifft das viele Router. Allerdings ist in diesem Fall nur die unsicherere WEP-Verschlüsselung möglich. Falls Sie WPA2 nutzen wollen, ist ein zweiter Frirtz!Box-Router als Gegenstation notwendig.

Wichtige Einstellungen:

  • Der WLAN-Router, der die Internetverbindung zur Verfügung stellt, muss in der Fritz!Box als Basisstation inklusive ihrer MAC-Adresse festgelegt werden.
  • Die Fritz!Box, die als Repeater fungiert, muss mit statischer IP-Adresse sowie den Routerdaten der Basisstation versehen werden. Dazu zählt auch der Eintrag des primären und sekundären DNS-Servers.
  • Falls die Basisstation mit MAC-Filtering arbeitet, muss die Repeater-Station in deren MAC-Filterliste eingetragen werden.
  • Falls einer der beiden WLAN-Router keine Fritz!Box ist, muss möglicherweise die Verschlüsselung auf WEP umgestellt werden.
  • In der Basisstation muss die Repeater-Station mit deren MAC-Adresse eingetragen werden.
  • Beide WLAN-Router müssen auf demselben Kanal funken.

Ok, und den zweiten Teil mit einer genauen Beschreibung, wie’s funktioniert, folgt wie gesagt sobald ich den zweiten WLAN-Router…

Surftipp: Tipps & Tricks rund um die Fritz!Box WLAN

Tipps und Produkte rund um die AVM Fritz!Box

Wir wissen ganz genau, dass viele unserer Leser hier landen, weil sie auf der Suche nach Infos rund um das Thema Fritz!Box WLAN von AVM sind.

Ob das neue Produkte sind, Firmware-Updates oder Workshops und Tipps, wie sich die Fritz!Box einrichten lässt – all diese Infos werden von unseren Besuchern aufgesaugt wie von einem Schwamm.

Darum folgt hier die ultimative Stoffsammlung in Sachen Fritz!Box.

Tipps & Workshops

Firmware-Updates

Produkte

Festplatte und Co. richtig mit Fritzbox WLAN verbinden

Eine der beliebtesten Blogbeiträge auf unserem IT-techBLOG ist immer wieder der Praxisbeitrag „Externe Festplatte an Fritz!Box WLAN installieren“.

Klar, die AVM-Router sind unglaublich weit verbreitet und bieten vor allem mit ihren USB-Ports im Vergleich zu reinen WLAN-Routern einen echten Mehrwert.

Aber trotz aller Lobhudeleien und erster Plätze, die den Fritz!Boxen immer wieder zu teil werden, kommt es schon mal vor, dass es an der ein oder anderen Stelle der AVM-Router klemmt.

Wie gut, dass es für solche Fälle wifi-info gibt. Denn wir wollen schließlich, dass Sie ohne Probleme mit Ihrer Fritz!Box arbeiten können. Daher finden Sie hier in Zukunft immer wieder die neuesten Tipps und Tricks zu Fritz!Box und Co.

Heute erfahren Sie bei uns, warum es mit externen Festplatten an der Fritz!Box möglicherweise nicht klappt.

Hierfür sind vor allem zwei Gründe zu nennen:

1. Der USB-Anschluss der AVM-Router liefert zu wenig Strom. Folge: Besonders 2,5-Zoll-Platten ohne eigene Stromversorgung werden von der Fritz!Box nicht erkannt.

Da hilft nur zweierlei: Entweder Sie stöpseln am USB-Port der AVM-Klamotte alternativ einen USB-Stick oder eine 1-Zoll-Festplatte an, oder Sie spendieren der Festplatte einen Stromadapter, der den Massenspeicher mit ausreichend Energie versorgt.

2. Eine weitere häufige Fehlerquelle ist das Dateisystem, das auf der externen Festplatte installiert ist. Die Fritz!Box unterstützt nämlich nur die Windows-Systeme FAT und FAT32. Also nix mir NTFS oder gar einem Mac-OS-taugliches Dateisystem.

In diesem Fall hilft nur das Formatieren der Festplatte mit dem passenden Dateisystem. Aber sichern Sie vorher die Daten, die sich auf der Platte befinden.

So richten Sie Ihr eigenes Wireless LAN ein

Fritzbox Fon WLAN 7390Heute gibt’s mal was ganz Elementares und Ausführliches in Form einer Miniserie: Nämlich ein Kochrezept für das eigene Wireless LAN in sieben Teilen. Damit lassen sich folgende Fragen beantworten:

Teil 1: Welche Komponenten benötige ich für mein eigenes WLAN?

Das Zentrum eines jeden drahtlosen Netzwerks stellt der Access Point dar, der als Zugangspunkt für alle WLAN-Clients ins Internet fungiert und obendrein aus allen Computern ein funktionierendes Netzwerk macht.

Hierbei lassen sich zwei Typen unterscheiden: Reine Access Points und WLAN-Router. Einfache Access Points arbeiten als Bridge oder Repeater. Hiermit verbinden Sie beispielsweise zwei APs miteinander, um die Reichweite des Netzwerks zu erhöhen.

Die zwei Variante sind WLAN-Router, die eine größere Zahl an WLAN-Clients vernetzen und ins Internet bringen. Hierzu haben viele Modelle bereits ein DSL-Modem eingebaut, was die Handhabung und Konfiguration erheblich erleichtert.

Tipp: Falls Sie ein DSL-Modem von Ihrem Internet Service Provider kostenlos bekommen haben, ist ein WLAN-Router ohne Modem die günstigere Wahl. Ein weiterer Vorteil der Router-mit-Modem-Lösung ist die eingebaute Firewall, die Ihr Netzwerk relativ sicher vor ungebetenen Gästen macht.

Die zweite Komponente, die Sie für jedes funktionierende WLAN brauchen, sind natürlich ein oder mehrere WLAN-Clients, also PCs oder Notebooks mit WLAN-Adapter.

Natürlich können Sie sich auch mit einem WLAN-PDA wie dem Pocket Loox C550 von Fujitsu Siemens drahtlos verbinden. Dieses Gerät ist nämlich standardmäßig mit einer WLAN-Karte ausgestattet.

Das gilt übrigens auch für die allermeisten Notebooks, die Sie kaufen können. Schuld daran ist die Centrino Mobiltechnologie von Intel, die in jedem Laptop mit Centrino-Logo einen WLAN-Adapter vorsieht.

Für alle anderen Computer gilt: nachrüsten. Am einfachsten geschieht dies mit einem USB-basierten Adapter, den Sie sowohl am PC als auch am Notebook anschließen können.

Notebooks ohne Centrino lassen sich mithilfe spezieller Karten WLAN-tauglich machen, die im PCMCIA-Schacht verschwinden, was die Handhabung einfacher macht als mit einem USB-Adapter. Allerdings benötigen die Notebookkarten mehr Strom, was wiederum ungünstiger ist.

Ach ja, und für Desktop-PCs mit freiem PCI-Steckplatz gibt es auch den passenden WLAN-Adapter. Empfehlenswert ist das allerdings nicht, da Sie den PC aufschrauben, die PCI-Steckkarte einbauen und den PC wieder zuschrauben müssen. Das ist nicht immer ein Spaß.

Optimalen Platz für WLAN-Router im Wireless LAN finden

Fritzbox Fon WLAN 7390

Es gibt viele Möglichkeiten, die Reichweite eines Wireless LAN zu verbessern. Dazu zählen neben der optimalen Position innerhalb des Netzwerks auch die Ausrichtung der Antenne, die Antenne selbst und die Beschaffenheit der Wände. Achten Sie deshalb beim Einrichten Ihres drahtlosen Netzwerks von Anfang an auf das richtige Setup.

Bevor der WLAN-Router oder Access Point das ersten Datenpaket zwischen zwei WLAN-Clients hin- und her schickt, sollten Sie sich zunächst mal Gedanken um die richtige Anordnung der WLAN-Komponenten zueinander machen. Denn nur ein optimal aufgestelltes Wireless LAN bringt die Sende- und Empfangsqualität, die Sie von Ihrem drahtlosen Netzwerk erwarten.

Access Point richtig montieren: Für die optimale Position des WLAN-Routers gilt: Hängen Sie ihn möglichst hoch auf, am besten unter die Decke. Dann sollte aber auch die Antenne nach unten in Richtung des Boden zeigen. Platzieren Sie den Access Point zudem möglichst zentral innerhalb des Netzwerks, also in einem der zentral gelegenen Räume.

Falls die Postition des DSL-Anschlusses dagegen spricht, verlängern Sie am besten die Verbindung zwischen Splitter und DSL-WLAN-Router, damit Sie den Access Point möglichst zentral installieren können.

Störende Hindernisse vermeiden: Je weiter der WLAN-Router von einer Wand oder einem metallischen Hindernis wie Fensterrahmen entfernt ist, desto besser ist dies für die Reichweite des Access Points, da sich jeder Gegenstand als störend erweisen kann.

Achten Sie außerdem darauf, dass sich möglichst kein anderes Wireless LAN in Ihrer Nähe befindet, das denselben Kanal verwendet wie Ihr eigener WLAN-Router. Dies finden Sie mit den geeigneten Tools wie Netstumbler oder iStumbler heraus.

Aber auch eine Gipswand in der Nähe des drahtlosen Access Points hat sich schon als Störenfried entpupppt, da die Wand möglicherweise sehr feucht ist, was die Reflexionseigenschaften des WLAN-Routers negativ beeinträchtigen kann.

Antennengewinn verbessern: Die in WLAN-Routern eingebauten Antennen sind meist recht schwachbrüstig, wenn es um eine ordentliche Reichweite geht. Daher sollten Sie im Zweifelsfall die verbaute Antenne gegen eine leistungsstärkere austauschen, wenn dies möglich ist.

Allerdings muss hierzu die Antenne abnehmbar sein, also per Schraubgewinde mit dem WLAN-Router verbunden sein. Zwar handelt es dabei um so genannte Reverse-SMA-Buchsen, die aber leider nicht alle zueinander kompatibel sind. Erkundigen Sie sich daher am besten beim Hersteller Ihres WLAN-Routers, welcher Buchsentyp am Access Point verbaut ist.

Tipp: Externe Antennen sind meist mit einem Kabel versehen, damit die Antenne möglichst flexibel montierbar ist. Das ist zwar praktisch, bedeutet aber auch, dass die Länge des Kabels direkt Einfluss nimmt auf die Reichweite des Routers.

Grund: Ein längeres Kabel bewirkt eine größere Signaldämpfung, was natürlich die Signalqualität verschlechtert. Kaufen Sie daher am besten eine Zusatzantenne mit möglichst hohem Antennengewinn und kurzem Kabel.

WLAN-Client optimal aufstellen: Was für den Access Point gilt, trifft auf alle WLAN-Clients genauso zu. Die beste Reichweite erzielen Sie nur mit der richtigen Position des PCs oder Notebooks. Achten Sie vor allem bei Desktop-PCs darauf, dass die Antenne am PCI-Adapter nicht vollständig vom PC-Gehäuse verdeckt wird. Das bewirkt nämlich ein extrem schwaches Signal.

Am besten eignen sich USB-WLAN-Adapter für PCs, da der Adapter auf dem Schreibtisch platziert werden kann, was die Verbindungsqualität deutlich verbessert.

Bei Notebooks lässt sich die optimale Position natürlich leichter finden, da es meist schon ausreicht, den Laptop ein paar Zentimeter rechts oder links auf dem Schreibtisch zu verschieben.

Für diese Feineinstellung der WLAN-Clients leisten übrigens Freeware-Tools wie Netstumber oder iStumbler gute Dienste, da Sie mit diesen Programmen die Signalqualität des Clients im Verhältnis zum WLAN-Router herausfinden können.

Übrigens: Freie Sicht zwischen Access Point und WLAN-Clients garantiert immer noch die beste Verbindungsqualität. Leider lässt sich dies nur in Großraumbüros realisieren. Und wer will dort schon gerne arbeiten…