Drahtlos immer und überall – das wollen Endverbraucher

Ich bin ja großer Fan und Anhänger der drahtlosen Techniken. Ob Wireless LAN, Bluetooth, NFC oder andere schicke Errungenschaften der Technik – ohne diese funkbasierte Kommunikation wäre vieles sehr viel komplizierter. Ob das die drahtlose Anbindung meines iPhone an das Internet ist oder die Bluetooth-Verbindung vieler Gadgets untereinander oder einfach nur die NFC-basierte Bezahlung – alles braucht und erfordert Wifi & Co.

Das sehen offensichtlich viele Endanwender genauso, die die Firma ARRIS Group erst kürzlich befragt hat. Klar, dass dieses Unternehmen aus den USA als Anbieter von drahtlosen Kabelmodems sehr daran interessiert ist, was die Konsumenten von einer drahtlosen Infrastruktur erwarten.

Die wichtigsten Ergebnisse der ARRIS-Studie sind in der folgenden Infografik anschaulich zusammengefasst. So wünschen fast 4 von 10 Befragten, dass ihr drahtloses Netzwerk eine höhere Reichweite aufweist. Fast jeder Vierte setzt zu diesem Zweck ein Gerät ein, dass diese Reichweite entsprechend verbessert. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Erkenntnis, dass viele der Befragten mobile Inhalte lieber herunterladen als streamen würden. Darauf hat ja unter anderem Amazon erst kürzlich reagiert.

WLAN ohne Limits - ARRIS-Studie

HD-Daten per Powerline-Technik über die Stromleitung transferieren – so geht’s

Der eine Teile meines Stromnetz-Setups: Media Router und Powerline-Adapter von ZyXEL

Vor ein paar Tagen habe ich via Facebook entdeckt, dass die Firma ZyXEL Tester für diverse Komponenten sucht. Und da ich aus historischen Gründen immer noch ganz gute Kontakte dorthin habe, dauerte es gar nicht lange, bis ein hübsches, kompaktes Paket bei mir auftauchte, in dem sich zwei Powerline-kompatible Adapter und ein Multimedia-WLAN-Router befanden.

Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Modelle ZyXEL HD Powerline Adapter mit der Modellbezeichnung PLA5205 und dem Media Router N750 (NBG5615). Beide Komponenten weisen unter anderem folgende Eigenschaften auf:

HD Powerline Adapter PLA5205

  • maximale Datentransferrate: 600 MBit/s
  • ein Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • drei Leuchtdioden (Strom an/aus, Powerline- und Ethernet-Verbindung)
  • zwei Schalter (Datenverbindung/-verschlüsselung, Reset)

Media Router N750 (NBG5615)

  •  Dual-Band-Router (2,4 GHz und 5 GHz)
  • vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse
  • zwei Schalter für Strom und WLAN-Modul
  • WAN-Anschluss für externes DSL-Modem
  • zwei USB-Anschlüsse für separaten Drucker und Speichermedien wie Festplatte, USB-Stick, Digitalkamera, etc.

I. Das Powerline-Media-Router-Streaming-Setup

Für den ultimativen Powerline-Videostreaming-Test kam folgendes Setup zum Einsatz:

  • Zwei Powerline-Adapter. Einer davon befand sich neben mir auf dem Schreibtisch, verbunden per Ethernet mit meinem Windows-8-Tablet von Acer, der zweite auf demselben Stockwerk, allerdings zwei Räume weiter. Beide Stromadapter waren mit einer Mehrfachsteckdose verbunden, was ZyXEL zwar nicht empfiehlt, was aber trotzdem funktioniert. Allerdings leidet die maximale Datenrate unter diesem Umstand. Daher: Für Höchsttempi die PLA 5202 am besten direkt an die Steckdose ran.
  • Der Media-Router: diesen habe ich per Gigabit-Ethernet mit dem zweiten Powerline-Adapter verbunden. Für die Datentransfers habe ich meine schicke, silberfarbene, externe Festplatte an einem der beiden USB-Anschlüsse angesteckt. Möglicherweise werden nicht alle Festplatten unterstützt, vor allem die ohne eigene Stromversorgung nicht, da die USB-Ports des ZyXEL-Routers nicht ausreichend Strom liefern.

II. Das Einrichten des Stromnetzwerks

Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!
Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!

Für das Verbinden zweier Ethernet-Komponenten (in meinem Testfall war das der Windows-8-Tablet-PC und der ZyXEL Media-Router) über das Stromnetz habe ich folgende Schritt durchgeführt:

1. An Adapter 1 habe ich via Ethernetkabel den Tablet-PC angeschlossen, den Adapter selbst mit der Steckdose verbunden. Es sollten die obere und untere LED (Strom und Ethernet aufleuchten).

2. An Adapter 2 habe ich den Router via Ethernetkabel gehängt, an diesen die Festplatte und den PAL 5202 habe ich mit einer Steckdose im übernächsten Raum verbunden. Auch hier sollten beide Lämpchen grün leuchten.

3. Dann habe ich den Encrypt-Taste kurz gedrückt, der sich an der Seite des Powerline-Adapters befindet. Und zwar so lange, bis das Power-LED zu blinken beginnt, was darauf hinweist, dass der PLA auf einen zweiten Stromadapter wartet.

4. Mit dem zweiten PLA 2505 bin ich genauso verfahren. Als die Verbindung zwischen beiden Adaptern hergestellt war, leuchteten beide mittlere Lämpchen grün, was auf eine sehr gute und schnelle Verbindung hinweist.

That’s it. Jetzt kommt die Netzwerkverbindung an die Reihe, damit dem Multimediastreaming nichts mehr im Wege steht.

III. Netzwerkverbindung zwischen Windows-8-PC und Media Router herstellen

1. Auf dem ZyXEL-Router einloggen (IP = 192.168.1.1, Kennwort: 1234) und als erstes das Router-Kennwort ändern.

2. Auf der Startseite des Media Routers auf „Expertenmodus“ klicken.

3. Auf die zwei Zahnräder klicken und dort auf das Pluszeichen vor „Verwaltung“ klicken.

4. Auf „USB-Medienfreigabe“ klicken.

5. „DLNA“ aktivieren. Das erleichtert den späteren Zugriff auf den WLAN-Router und alle Medientypen für beide USB-Anschlüsse freigeben (falls gewünscht). Auf „Übernehmen“ klicken.

ZyXEL Router einrichten - DLNA
ZyXEL Router einrichten – DLNA

6. Zum Reiter „Samba“ wechseln, dort ein Häkchen vor „Samba aktiveren“ setzen, einen Namen vergeben, die Arbeitsgruppe am besten auf WORKGROUP lassen und eine Beschreibung eintragen.

7. Den USB-Zugriff auf lesend und schreibend ändern.

8. Einen oder mehrere User-Accounts inkl. Name und Kennwort für beide USB-Anschlüsse einrichten.

ZyXEL Router einrichten - Samba
ZyXEL Router einrichten – Samba

9. Auf „Übernehmen“ klicken und vom Router abmelden.

IV. Medienwiedergabe via Stromleitung

Um auf dem Windows-8-Rechner beispielsweise ein Video wiederzugeben, das sich auf der externen Festplatte des ZyXEL Media Routers befindet, bin ich wie folgt vorgegangen:

1. Ich habe die Video-App von Windows 8 gestartet, habe per vertikaler Wischbewegung die untere Menüleiste geöffnet und auf „Datei öffnen“ getippt.

2. Ein Fingertipp auf „Dateien“ öffnet ein Drop-down-Menü, aus dem ich die Option „Netzwerk“ ausgewählt habe. Dort habe ich den Namen des Mediaservers (siehe Schritt III.6) wie folgt eingetragen: zyxelusb1-3. (Danke übriges an die Jungs Tippscout, die mich daran erinnert haben, wie man den Backslash „“ auf einem Mac erzeugt).

Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen
Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen

3. Ein weiterer Fingertipp auf „Gehe zu“ brachte sämtliche Inhalte zutage, nachdem ich Name und Kennwort eingetragen hatte, die ich unter Schritt III.8 vergeben habe. Und was habe ich da als erstes gestartet: genau, einen meiner absoluten Lieblingsfilme: Soul Kitchen.

Tja, und was soll ich sagen: die Videowiedergabe klappte vorzüglich, selbst wenn das Video nicht in HD kodiert ist und damit ein 600-Mbit-Netz nicht wirklich vor eine echte Herausforderung stellt.

Fazit: einfaches Setup, großes Wirkung

Die Datenübertragung via Stromnetz ist immer dann eine gute Alternative, wenn beispielsweise die WLAN-Reichweite nicht ausreicht oder hohe Datenraten erforderlich sind. Und mit dem Set von ZyXEL, das aus zwei PAL 5202 besteht und beispielsweise bei Amazon für gut 76 Euro zu haben ist, gelingt selbst das Aufsetzen solch einer Verbindung zwischen PC und Router mit wenig Aufwand.  Natürlich sind auch andere Szenarien denkbar.

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Fritzbox Fon WLAN 7390 als DECT-Station einrichten
Fritzbox Fon WLAN 7390 als DECT-Station einrichten

Am Samstag war ich mit meinem Großen in einem der hiesigen Saturn-Märkte. Er wollte ein wenig Geld ausgeben, und ich war eigentlich nur dabei. Bis ich dieses Superschnäppchen entdeckt habe: ein schnurloses DECT-Telefon der Telekom namens Sinus 206 (lustigerweise kostete das Teil im Laden 10 Euro weniger als auf saturn.de, wie eine schnelle Recherche ergab).

Bis dato besaß ich nämlich nur ein ziemlich veraltetes Analogtelefongerät, das nicht einmal den GAP-Standard unterstützt. Folge: es ließ sich nicht drahtlos via DECT mit meiner Fritzbox 7390 verbinden. Was ich stets sehr bedauerte.

Da dieser Umstand nun endlich behoben ist, möchte ich euch nicht vorenthalten, wie man sein GAP-taugliches DECT-Telefon mit jeder kompatiblen Fritzbox (wie der 7390) mit wenig Aufwand verbindet.

1. Öffne deinen Lieblings-Webbrowser, gib die lokale Webadresse fritz.box ein und melde dich mit deinem Kennwort an.

2. Klicke innerhalb der Übersicht auf den Eintrag „DECT“, setze ein Häkchen vor „DECT aktiv“ und klicke auf „Übernehmen“.

Tipp: Wenn das DECT-Telefon den Eco-Modus unterstützt sollte man ihn unbedingt aktivieren. Das reduziert nämlich die Strahlenbelastung. Das gilt auch für die Reduzierung der DECT-Funkleistung, was allerdings bei einer zu großen Entfernung zwischen Fritzbox und DECT-Telefon zu Verbindungsproblemen führen kann.

3. Falls noch kein DECT-Telefon eingerichtet ist (und davon gehe ich einfach mal aus), erscheint ein passender Hinweis, dass man diesen Umstand per Mausklick auf OK beheben kann. Tue dies bitte!

4. Es erscheint eine Anleitung, was für das Verbinden des DECT-Telefons und der Fritzbox zu erledigen ist. Erledige dies bitte!

5. Sobald das Mobiltelefon nach der Basisstation sucht, drücke die DECT-Taste auf der Fritzbox, bis die INFO-Taste blinkt. Das führt dazu, dass sich beide Geräte finden.

6. Klicke innerhalb des noch offenen Fritzbox-Fensters auf „Weiter“. Das startet den Anmeldeprozess, womit das DECT-Telefonat mit der Fritzbox verbunden wird. Sobald das geschehen ist, wird dies optisch durch das Telefonklingeln bestätigt.

7. Falls mehrere Telefonnummern in der Fritzbox hinterlegt sind, wähle die für das DECT-Telefon passende aus und bestätige, dass das Telefon alle eingehenden Anrufe annehmen kann.

8. Ein abschließender Mausklick auf „Übernehmen“ schließt die Prozedur ab.

9. Ein erstes Telefonat über die Fritzbox als DECT-Telefonanlage bringt Gewissheit, ob das Setup von Erfolg gekrönt war – oder nicht. In diesem Fall solltest du bei Schritt (2) noch einmal anfangen.

Ach ja: Falls ihr noch wissen wollt, wir die iCloud- oder Google-Kontakte auf der Fritzbox landen, solltet ihr diesen Beitrag lesen, der genau erklärt, wie das funktioniert.


Und, habt ihr weitere Fragen zur Fritzbox? Dann stellt mir sie doch, und zwar mithilfe meiner Kanäle auf Twitter, Facebook, Xing oder Google+.

Musik, Apps und Co. drahtlos auf iPhone und iPad kopieren

iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Größenvergleich

Wozu so ein Tweet manchmal doch gut ist. Denn ich wollte eigentlich nur meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, wie schön es ist, meinem iPhone beim drahtlosen Synchronisieren zuzusehen. Und schwupps, landet ein Kommentar auf meiner Facebook-Seite, ob denn nicht das Wireless Syncen von iPhone & Co. nur in den USA funktioniere. Und da dies mitnichten der Fall ist, folgt hier sehr prompt und sehr exklusiv der zugehörige Workshop, wie man diese sehr praktische Funktion für iPhone und iPad einrichtet (und natürlich auch für iPod touch).

Voraussetzungen: Um in den Genuss des drahtlosen Synchrnisierens zu kommen, müsst ihr auf PC oder Mac iTunes 10.5 installiert haben und auf iPhone, iPad oder iPod touch die Software-Version iOS 5.

1. Verbindet iPhone oder iPad (oder iPod touch) via USB-Kabel mit eurem Rechner und startet iTunes (falls dies nicht automatisch geschieht). Das ist übrigens das letzte Mal (na ja, unter Umständen; dazu am Ende ein Tipp).

2. Verzweigt auf die iPhone-/iPad-Übersicht innerhalb von iTunes und bewegt eure Maus oder das Trackpack zum Abschitt „Optionen“ (der befindet sich ganz unten). Dort verseht ihr den Eintrag „Mit diesem iPad/iPhone/iPod touch über WLAN synchronisieren“ mit einem Häkchen. Dann noch auf „Synchronisieren“ klicken – fertig. Zumindest auf Mac-/PC-Seite.

3. Verzweigt in die Einstellungen eures iGadgets und geht dort in den Abschnitt „Allgemein“. Auf „iTunes WLAN Sync“ tippen, dann „Jetzt synchronisieren“ – done.

Zieht jetzt probehalber das USB-Kabel vom Rechner oder iGadget, und das mobile Gerät sollte immer noch in iTunes angezeigt werden. Schaltet testweise WLAN auf dem Rechner oder dem mobilen Device aus und wieder an. So könnt ihr überprüfen, ob iPad oder iPhone (oder iPod touch) automatisch drahtlos erkannt werden.

Ach ja: Das Synchronisieren von Apps, Hörbüchern, Podcasts und Musik klappt via WLAN recht gut und zügig. Beim Kopieren von Filmen oder ähnlich großen Dateien würde ich nach wie vor die USB-Kabel-Verbindung bevorzugen, wenngleich das drahtlose Syncen viel komfortabler und cooler ist.

Und noch ein Tipp: Ich bevorzuge in iTunes die Option „Musik und Videos manuell“ verwalten. Damit könnt ihr eure Multimedia-Sammlung per Drag&Drop auf iPhone oder iPad (oder iPod touch) kopieren. Das hat durchaus seine Vorzüge.

iPad und iPhone und iPod touch mit Mac oder PC drahtlos syncen
iPad und iPhone und iPod touch mit Mac oder PC drahtlos syncen

Elgatos Mobile-TV-Lösung Tivizen jetzt mit Wifi- und USB-Anbindung

Irgendwie ist es komplett am mir vorübergegangen: Elgatos Antwort auf tizi, der mobilen TV-Lösung von Equinux für iPhone, iPad und den Mac. Die ist einerseits ziemlich lustig, so heißt das kleine DVB-T-Kästchen von Elgato Tivizen, was doch recht nah an Tizi dran ist.

Na ja, andererseits aber auch nicht, denn die zwei Geräte sind im Grunde eins, stammen nämlich vom selben Hersteller, dem koreanischen Unternehmen valups, das das kleine Kästchen baut und auf das Equinux und Elgato einfach nur noch ihr Logo packen. So gesehen ist der Einheitspreis von 150 Euro auch nicht wirklich überraschend.

Aber jetzt hat sich etwas getan in Sachen Einheitsbrei, denn seit Freitag erweitert die Tivizen-App mit der Version 1.2 die Verbindung zwischen iPad/iPhone um eine weitere Möglichkeit, die ziemlich sinnvoll erscheint. Im Gegensatz zur Equinux-Lösung mit „Wifi only“ lässt sich das Elgato-Derivat ab sofort sowohl im drahtlosen als auch im USB-Modus betreiben. Das ist natürlich sehr praktisch, denn wer will schon nur wegen ein bisschen Fernseh gucken mit dem iPad oder iPhone auf seine drahtlose Internetanbindung verzichten…

Ich habe mal ein Testgerät angefordert, um mir das DVB-T-Kästchen genauer anzusehen. Um natürlich darüber zu berichten, wie es sich anfühlt und wie das Fernseherlebnis damit ist.

Jens Dissmann von Nokia spricht über Near Field Communication

Ich bekomme derzeit offensichlich gar nicht genug von der MobileTech Conference und Nokia, die dort einen Stand hatten (übrigens direkt neben Microsoft) und in zwei Sessions über Symbian, Qt und Windows Phone 7 geredet haben. Ok, ganz so schlimm ist es mit meiner Nokiamania zwar nicht, aber zwei interessante Exkurse von Jens Dissmann waren während seiner Keynote-Session dabei, die ich hier noch unbedingt verbloggen will.

Teil 1 dieser Exkurse trägt den Titel: „Was macht Nokia eigentlich in Sachen NFC, also Near Field Communication?“. Die überraschende Antwort auf diese Frage lautet: eine ganze Menge! So hat beispielsweise das Near Field Communication (ein Symbian-3-Smartphone, das sich auch in meiner Sammlung befindet) bereits einen NFC-Chip verbaut, der momentan aber noch nicht genutzt werden kann.

Mit dem nächsten Software-Update des C7 wird diese Funktion allerdings freigeschaltet, und mit den passenden Anbietern und Infrastrukturen ließe sich dann das Nokia-Handy als digitale Geldbörse nutzen, mit der man seinen Kaffee oder iPod oder Wochenendeinkauf virtuell bezahlen kann. Bis dahin dauert es allerdings noch ein wenig.

Denn vor dem ersten Bezahlvorgang mit dem Nokia C7 muss erst mal festgelegt werden, wie die Sicherheit bei solch einem nicht ganz untrivialen Vorgang gewährleistet werden kann. Hierzu gibt es laut Dissmann zwei Varianten: entweder per SecureChip (wie das mit einigen Android-Geräten möglich sein soll) oder mittels einer Secure-SIM-Karte, was die meisten Mobilfunkanbieter bevorzugen. Und diese Variante wird wohl auch Nokia unterstützen, da ihnen diese Art der Verschlüsselung am ehesten entgegen kommt.

Aber Nokia geht laut Jens Dissmann noch weiter, denn laut seiner Aussage taugt NFC zu viel mehr als zur bloßen Bezahlung. So ließen sich beispielsweise ganz bequem per Kurzfunkstrecke Infos und Bilder austauschen. Aber auch das eigene Zuhause ließe sich dank NFC bequem steuern und viele andere Dinge mehr. Aber seht es euch am besten selber an…

Festplatte und Co. richtig mit Fritzbox WLAN verbinden

Eine der beliebtesten Blogbeiträge auf unserem IT-techBLOG ist immer wieder der Praxisbeitrag „Externe Festplatte an Fritz!Box WLAN installieren“.

Klar, die AVM-Router sind unglaublich weit verbreitet und bieten vor allem mit ihren USB-Ports im Vergleich zu reinen WLAN-Routern einen echten Mehrwert.

Aber trotz aller Lobhudeleien und erster Plätze, die den Fritz!Boxen immer wieder zu teil werden, kommt es schon mal vor, dass es an der ein oder anderen Stelle der AVM-Router klemmt.

Wie gut, dass es für solche Fälle wifi-info gibt. Denn wir wollen schließlich, dass Sie ohne Probleme mit Ihrer Fritz!Box arbeiten können. Daher finden Sie hier in Zukunft immer wieder die neuesten Tipps und Tricks zu Fritz!Box und Co.

Heute erfahren Sie bei uns, warum es mit externen Festplatten an der Fritz!Box möglicherweise nicht klappt.

Hierfür sind vor allem zwei Gründe zu nennen:

1. Der USB-Anschluss der AVM-Router liefert zu wenig Strom. Folge: Besonders 2,5-Zoll-Platten ohne eigene Stromversorgung werden von der Fritz!Box nicht erkannt.

Da hilft nur zweierlei: Entweder Sie stöpseln am USB-Port der AVM-Klamotte alternativ einen USB-Stick oder eine 1-Zoll-Festplatte an, oder Sie spendieren der Festplatte einen Stromadapter, der den Massenspeicher mit ausreichend Energie versorgt.

2. Eine weitere häufige Fehlerquelle ist das Dateisystem, das auf der externen Festplatte installiert ist. Die Fritz!Box unterstützt nämlich nur die Windows-Systeme FAT und FAT32. Also nix mir NTFS oder gar einem Mac-OS-taugliches Dateisystem.

In diesem Fall hilft nur das Formatieren der Festplatte mit dem passenden Dateisystem. Aber sichern Sie vorher die Daten, die sich auf der Platte befinden.