Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Fritzbox 7430

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

5 Tipps, die den Mac noch sicherer machen

Zwei Hängeschlösser

Der Mac gilt gemeinhin als nahezu uneinnehmbare Festung, und das allen Unkenrufen zum Trotz. Und doch ist der Apple-Rechner nicht unverwundbar, wie manche glauben machen wollen. Daher habe ich die fünf wichtigsten Tipps zusammengetragen, mit denen ihr euren Mac vor Datenverlusten und Angriffen von außen absichern könnt.

Sicherheitstipp #1: Software stets auf dem aktuellen Stand halten

Zum Glück werden Mac-Anwender nicht so penetrant mit Software-Updates „gequält“ wie Windows-User, aber dennoch findet man im Apple App-Store innerhalb der Rubrik „Updates“ regelmäßig Software-Aktualisierungen für OS X/macOS und die auf dem Rechner installierten Anwendungen. Diese Updates sollten stets möglichst schnell installiert werden, das gilt vor allem für das Betriebssystem, da Hacker die zu schließenden Schwachstellen auch kennen und diese für ihre eigenen Zwecke missbrauchen können.

Tipp: Mit Parallels Mac Management lassen sich Updates zentral von einem Admin verwalten, was die Sicherheit des Mac-Fuhrparks weiter erhöht.

Sicherheitstipp #2: Festplatte verschlüsseln mithilfe von FileVault

Mit der Systemfunktion FileVault lassen sich Mac-Festplatten und Flashlaufwerke bereits seit Mac OS X 10.3 (Panther) verschlüsseln, damals allerdings nur auf Benutzerverzeichnis-Ebene. Mit FileVault 2, das mit Mac OS X 10.7 (Lion) eingeführt wurde, geschieht dies über das gesamte Laufwerk hinweg. FileVault lässt sich über die Systemeinstellungen von OS X/macOS aktivieren und konfigurieren. Die Verschlüsselung ist vor allem dann wichtig, wenn der Mac in die falschen Hände geraten kann, sprich verloren geht oder anderswo abhandenkommt.

Tipp: Mit Parallels Mac Management kann das Verschlüsseln der Festplatte als Compliance-Richtlinie durchgesetzt, also erzwungen werden. Das ist vor allem für mobile Mac-Anwender sehr empfehlenswert, deren MacBook jederzeit auf Reisen „verschwinden“ kann.

Sicherheitstipp #3: Mac mit einem sicheren Kennwort verschließen

Man sollte ja annehmen, dass der Einsatz eines sicheren Kennworts auf dem Mac zum Habitus eines Apple-Anwenders gehört. Statistiken und Umfragen zu diesem Thema zeigen allerdings, dass dem nicht so ist. „Kennwörter“ wie „123456“ und „Password“ zählen leider immer noch zu den häufigsten Vertretern der „Absicherungsversuche“ vieler Mac-Anwender. Sicher ist ein Kennwort allerdings nur dann, wenn es aus einer möglichst langen Zeichenkette besteht, die sich aus Klein- und Großbuchstaben zusammensetzt sowie Ziffern und Sonderzeichen umfasst. Und es sollte möglichst nicht im Duden stehen.

Tipp: Parallels Mac Management erlaubt, die Komplexität des vom Anwender gewählten Kennworts zu bestimmen. Damit gehören Passwörter wie „123456“ der Vergangenheit an.

Sicherheitstipp #4: Privatsphäreneinstellungen überprüfen und anpassen

Innerhalb der Sektion „Sicherheit“ der Systemeinstellungen von OS X/macOS findet man die Rubrik „Privatsphäre“. Dort wird festgelegt, welche Anwendungen auf welche Bereiche des Mac zugreifen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Ortungsdienste, Anwendungen wie Kalender und Kontakte sowie die sozialen Dienste (Twitter und Co.). Überprüfen Sie regelmäßig, welche Anwendungen auf welche OS X/macOS-Funktionen und -Apps zugreifen dürfen und entziehen Sie im Zweifelsfall diese Zugriffsrechte. Aus Gründen der Sicherheit.

Privatsphäreneinstellungen auf dem Mac anpassen

Sicherheitstipp #5: Nur Apps aus dem App-Store installieren

Der Google Appstore macht es vor, wie es nicht sein sollte: Nahezu ohne größeren Prüfungsaufwand landen dort neue Apps, was es Hackern ziemlich leicht macht, Schadsoftware in Anwendungen zu platzieren und diese damit auf die mobilen Android-Geräte zu schmuggeln. Apple ist in dieser Hinsicht sehr viel restriktiver, sowohl bei iOS als auch bei OS X/macOS. Daher empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, innerhalb der Sektion „Sicherheit / Allgemein“ nur Apps auf dem Mac zuzulassen, die ausschließlich aus dem App Store stammen.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

12 nützliche Tipps für eine längere iPhone-Akku-Laufzeit

12 iPhone-Akku-Tipps

Mithilfe der folgenden Grafik lässt sich möglicherweise das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Akkuleistung aus dem iPhone herauskitzeln. Stichworte hierbei sind „Paralax-Effekt“, „Airdrop“, „Netzverbindungen“, „Flugmodus“ und so manche mehr. Also, viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Hinweis: Diese Infografik hat mir der Akku- und Batterien-Shop C. Moosbrugger aus Tirol/Österreich (cmoosbrugger.at) zur Verfügung gestellt.

12 iPhone-Akku-Tipps

Gestensteuerung unter Windows 8: mit diesen Wischbewegungen werden Tablets gesteuert

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint die rechte Menüleiste
Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint die rechte Menüleiste

Erst gestern habe ich nach einem anfänglichen Irrtum meinerseits auf die Möglichkeit hingewiesen, mit einer einfachen Fingergeste Metro-Apps unter Windows 8 zu beenden. Da sich Windows-8-Tablets mit diesen „Wischbewegungen“ sehr gut steuern lassen, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen und weitere Gesten vorstellen, mit denen sich Windows-8-Tablet prima und mit wenig Aufwand bedienen lassen.

Und falls ihr weitere Gesten kennt, die hier nicht auftauchen, freue ich mich über jeden Kommentar, der uns daran teilhaben lässt.

Innerhalb einer App lässt sich mit dem bekannten Swipen, also dem nach links und rechts wischen mit einem Finger navigieren. Das ist intuitiv und funktioniert auf meinem Windows-8-Tablet ziemlich gut.

Das sogenannte Pinchen (also das Zusammenziehen von Zeigefinger und Daumen) löst eine Zoom-Aktion aus, die beispielsweise ganz praktisch ist, wenn man alle Apps auf dem Startbildschirm auf einen Blick sehen will.

Das Tippen mit einem Finger auf den Bildschirm öffnet entweder eine App oder lässt das Seitenmenü wieder verschwinden.

Multitasking: Offene Metro-Apps holt man ganz einfach in den Vordergrund, indem man mit einem Finger vom linken Bildschirmrand in die Mitte des Screens zieht.

Windows-8-Metro-Menü: Das Windows-8-eigene Menü öffnet sich, indem man mit einem Finger vom rechten Bildschirmrand in die Mitte des Displays zieht. Damit könnt ihr folgende Aktionen ausführen:

  • Ein Tipp auf Suchen erlaubt beispielsweise die schnelle Suche nach einer App, die nicht unmittelbar auf der Metro-Oberfläche zu sehen ist
  • Die Option Teilen ist app-basiert. Das bedeutet also, dass nicht jeder App (der Startbildschirm gehört auch dazu) eine Teilen-Funktion zugeordnet ist. So lassen sich beispielsweise Bilder aus der Foto-App mit anderen via E-Mail teilen.
  • Ein Tipp auf das Start-Symbol öffnet die Metro-Bedieneroverfläche, die das Starten sämtlicher Metro-Apps erlaubt.
  • Das Symbol Geräte gewährt innerhalb bestimmter Apps den Zugriff auf bestimmte Devices, die mit der App in Verbindung stehen.
  • Und mit dem Symbolschalter Einstellungen lässt sich die jeweilige Apps personalisieren und einstellen. Daneben erreicht man via Startbildschirm von Windows 8 die Funktionen „Wifi“, „Lautstärke“, „Helligkeit“, „Benachrichtigungen“, „Ein/Aus“, „Tastatur“. Sehr praktisch!

Daneben gibt es zwei weitere Wischgesten, und zwar vom unteren Bildschirm nach oben respektive vom oberen Rand nach unten, jeweils in die Bildschirmmitte. Diese beiden Gesten sind wiederum im App-Kontext zu betrachten. So öffnet sie beispielsweise innerhalb des Metro-Startbildschirms ein Leiste, über die alle Apps auf einen Blick zu sehen sind. Daneben erlaubt die Geste folgende Aktionen:

Kalender: Öffnet eine Symbolleiste am unteren Bildschirmrand, die die Funktionen „Tag“, „Woche“, „Monat“, „Feedback“, „Heute“ und „Neu“ bereit stellt.

Wetter: Die Wischbewegung von unten nach oben öffnet die Symbolleiste mit den Funktionen „Home“ (Heimatort), „Places“ (sämtliche eingetragene Orte), „World Weather“ und „Feedback“. Diese Funktionen erreicht man übrigens auch mit der Swipe-Wischbewegung.

Nachrichten:  Die Geste „von oben nach unten“ öffnet die Taskleiste mit „Status“, „Feedback“ , “ Löschen“ und „Neu“.

SkyDrive: Mit einem Wisch öffnen sich die Funktionen „Feedback“, „Aktualisieren“ und „Hinzufügen“, mit der sich beliebige Daten mithilfe eines Metro-Explorers auf Skydrive kopieren lassen.

Kontakte: Hier stehen zwei Funktionen zur Verfügung: „Feedback“ und „Neu“, was das Anlegen eines neuen Kontaktes erlaubt.

Internet Explorer: Mit der Wischbewegung „von-oben-nach-unten“ öffnen sich die geöffneten Seiten, die in der Tab-Ansicht dargestellt werden und auf die schnell zugegriffen werden kann.

Maps: Innerhalb der Taskleiste der Metro-Karten-App erscheinen die Funktionen „My Location“, „Show traffic“, „Map Style“ und „Feedback“. Allerdings muss ich anmerken, dass die Maps-App noch nicht wirklich ausgereift scheint.

Mail: Hier stehen per Unten-nach-oben-Geste folgenden Funktionen zur Verfügung: „Konten“ (aufrufen), „Ordner“ (aufrufen), „Feedback“, „Verschieben“, „Als ungelesen markieren“ und „Synchronisieren“.

Ach ja, und die Geste Einmal-von-oben-nach-unte-quer-über-den Bildschirm-streichen schließt ihr die aktive App. Aber das wisst ihr ja schon seit gestern.

Nützliche Schreibtipps für alle geplagten iPhone-Besitzer

Ich habe gerade via Twitter einen guten und interessanten Artikel gefunden, der sich mit dem Thema „Wie schreibe ich auf dem iPhone effizienter“ befasst. Dabei sind einige schon recht alte und daher für mich bekannte Tipps wie das Umschalten auf Umlaute u.ä. dabei. Aber auch ein paar wirklich neue Sache habe ich in dem Beitrag gefunden, so wie den Tipp mit den Kurzbefehlen, die erst seit iOS 5 zur Verfügung stehen und mit deren Hilfe sich viel Schreibarbeit sparen lässt.

So kann man in „Einstellungen“ unter „Allgemein“, „Tastatur“ ganz am Ende per Tipp auf „Kurzbefehle hinzufügen…“ seine individuellen Abkürzungen in das iPhone eintragen. So wird dann aus „mfg“ automatisch „Mit freundlichen Grüßen“. Aber das kennt man ja schon lange von Word und Konsorten.

Sehr nützlich und ganz cool ist auch der Tipp mit der Zusatztastatur „Emoji“. Diese könnt ihr unter „Allgemein“, „Tastatur“, „Internationale Tastaturen“ per Option „Tastatur hinzufügen…“ einrichten. Dann müsst ihr nur solange auf das Globus-Symbol der iPhone-Tastatur tippen, bis eine graue Fläche erscheint, die diverse Symbole bietet, hinter denen sich beispielsweise Emoticons, aber auch zahlreiche Minibilder befinden, die sich in eure Texte einbinden lassen.

Das iPad als digitales Tonstudio – Tipps & Tricks

Ja, zugegeben, die Ankündigung des dritten Teils meiner Miniserie „Das iPad als digitales Tonstudio“ liegt schon eine Weile zurück. Zunächst kam eine ausführliche Rückschau der WWDC-Keynote dazwischen, dann Pfingsten, dann mehr Arbeit als geplant. Aber heute ist es soweit: ich präsentiere feierlich die wichtigsten Tipps & Tricks, die euch ein wenig dabei helfen sollen, noch mehr aus dem iPad als Tonstudio herauszuholen. Na, dann viel Spaß dabei!

Vor der ersten Aufnahme sollte man die Anzahl der Takte auf "Automatisch" setzen
Vor der ersten Aufnahme sollte man die Anzahl der Takte auf "Automatisch" setzen

Vor der Aufnahme: Als vorbereitende Maßnahme sollte man als erstes die Anzahl der aufzunehmenden Takte anpassen, die standardmäßig auf acht voreingestellt sind. Das ist natürlich viel zu kurz für ein kompletettes Musikstück. Tippt hierzu auf das Puzzle-Symbol in der linken oberen Ecke, tippt auf „Abschnitt A“ und stellt auf „Automatisch“ um. Dann könnt ihr eine beliebig lange Aufnahme generieren.

Während der Aufnahme: Sobald die Gitarrenbegleitung der ersten Strophe aufgenommen wurde, kann man diese duplizieren und sich damit viel Aufnahmeaufwand sparen. Hierzu muss man lediglich die Tonspur zweimal antippen, so dass die verfügbaren Funktionen aufpoppen. Das sind „Ausschneiden“, „Kopieren“, „Löschen“, „Loop“, „Teilen“. Ein Fingertipp auf „Loop“, und die Aufnahme existiert zweimal. Um aus dieser duplizierten Aufnahme zwei zu machen, tippt ihr nochmals doppelt auf die Tonspur, tippt auf „Teilen“, bewegt das Scherensymbol an die zu teilende Stelle und zieht es nach unten. Voilà, nun liegen zwei Audioschnipsel vor, die ihr später beliebig innerhalb der Aufnahme platzieren könnte. Dies betrifft den Refrain einens Musikstücks natürlich genauso.

Mithilfe des Scherensymbols könnt ihr Aufnahmen beliebig trennen und neue arrangieren
Mithilfe des Scherensymbols könnt ihr Aufnahmen beliebig trennen und neue arrangieren

Aufnahmetipp: Damit ihr euch während selber gut hören könnt, solltet ihr einen Kopfhörer verwenden und zudem den Masterpegel (der Lautstärkeregler neben dem Aufnahmeknopf) möglichst hoch einstellen. Vergesst aber nicht, diesen während des Anhörens der Aufnahme wieder herunterzuregeln…

Nach der Aufnahme: Sobald die komplette Aufnahme in der Rohversion vorliegt, geht es ans „Puzzeln“. Soll heißen, dass ihr das unfertige Musikstück in eine fertige Aufnahme umwandelt. Hierzu platziert ihr die einzelnen Abschnitte an die richtigen Stellen, fügt die Refrain richtig ein und setzt den Schlussclip ans Ende der Aufnahme. Dies gelingt übrigens durch Antippen des jeweiligen Abschnitts am Rand, der sich gelb einfärbt, was signalisiert, dass ihr ihn bewegen könnte. Ach ja: falls as komplette Musikstück nicht auf die Garageband-Anzeige passt, könnte ihr mit der Pinch-Geste (Zeigefinger und Daumen zusammenziehen) herauszoomen.

Ihr wollte eurem Musikstück noch ein wenig Hall oder Echo verpassen? Geht mit Garageband fürs iPad auch.
Ihr wollte eurem Musikstück noch ein wenig Hall oder Echo verpassen? Geht mit Garageband fürs iPad auch.

Darüber hinaus könnt ihr eurem fertigen Musikstück ein wenig Hall und Echo verpassen. Tippt hierzu auf das Mischpultsymbol in der rechten, oberen Ecke („Audio Recorder“) und stellt entweder Hall und Echo für die jeweilige Spur manuell ein oder wählt eine der voreingestellten Settings aus, die sich auf die gesamte Aufnahme auswirken.

Was fehlt? Nun, leider sieht die iPad-Version von Garageband kein Fade-In-/Out-Effekt vor, sodass man das Liedende nicht manipulieren kann. Passt daher beim Schlussclip gut auf und lasst das Musikstück langsam ausklingen – oder entscheidet euch für ein abruptes Ende, was ja auch seinen Reiz haben kann. Das Einzige, was ihr machen könnt, ist ein Beschneiden des Anfangs oder Endes eines Musikclips, indem ihr das vordere oder hintere Ende desselben mit dem Finger festhaltet und nach links resp. rechts bewegt, was den Anfang oder das Ende verkürzt.

Und sonst? Falls ihr den Aufwand mit zwei separaten Aufnahmespuren für Gesang und Gitarre zu hoch empfindet, gibt es auch einen bequemeren und einfacheren Weg. Hierzu braucht ihr aber einen Mikroständer, auf dem ihr das Mikro montiert und einen Gitarrengurt. Wenn ihr dann nämlich die Aufnahme im Stehen einspielt, funkttioniet das auch mit einer einzigen Spur. Achtet aber darauf, dass ihr das Mikro genau in der richtigen Höhe vor euch platziert, also am besten Kehlkopfhöhe. Das ergibt eine gute Mischung zwischen Gesangs- und Instrumentenlautstärke. Aber da hilft eigentlich nur ein wenig experimentieren…

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Fritzbox 7430

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)Die Fritzbox von AVM ist ein echter Alleskönner: Mit ihr lässt sich (drahtlos) ins Internet gehen und via Web telefonieren, was aber auch digital per ISDN oder analog mit dem guten alten Telefonapparat funktioniert.

Sogar kleine Telefonanlagen lassen sich am AVM-Router anschließen. Hierbei gehen Installation und Einrichtung meist problemlos vonstatten, weshalb sich die Fritzbox zum echten „Volks-Router“ gemausert hat.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Und doch, immer wieder wird man mit kleineren und größeren Hürden konfrontiert, die sich nicht immer ganz so einfach überwinden lassen. Aber zum Glück gibt es das IT-techBLOG und seine Tipps und Tricks rund um die Fritzbox, die wir an dieser Stelle präsentieren. Damit Sie Ihre eigenen kleinen Probleme mit dem AVM-Router selbst lösen können.

Hinweis: Wer sich mit der Fritzbox noch gar nicht so richtig beschäftigt hat, dem sei der Einsteiger-Workshop empfohlen, in dem wir exemplarisch zeigen, wie sich die Fritzbox WLAN 3070 einrichten lässt.

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