TenAsys auf der SPS IPC Drives 2016: Embedded RTOS und mehr [Upd]

TenAsys-Stand-kurz-vor-Beginn-des-ersten-Messetages

Update: Mittlerweile habe ich ein kleines Impressionenvideo vom TenAsys-Stand gedreht. Viel Spaß dabei.

Hier stehe ich also zum dritten Mal in Folge auf dem TenAsys-Stand #595 in Halle 7, um meinen werten Kunden in Sachen PR und Videomarketing zu unterstützen. Hierfür haben wir uns eine ganze Menge vorgenommen an den nächsten drei Tagen.

Kollegen von Markt & Technik, Elektronik Design und Co. kommen auf ein Pressegespräch vorbei, um von Kim Hartman und seiner Crew die neuesten Infos in Sachen TenAsys Software Plattform abzugreifen. Ein Highlight dürfte die erst kürzlich veröffentlichte Version des Echtzeitbetriebssystems INtime Distributed RTOS und Intime für Windows sein.

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Das Besondere an der Version 6.2: Jedem Systemprozess kann bis zu 4 Gigabyte physikalischer Speicher zugewiesen werden. Und das völlig unabhängig von der Anzahl der Prozesse und der Prozessorkerne auf dem jeweiligen Rechnersystem.

Darüber hinaus sind zahlreiche Technologiedemos auf dem TenAsys-Stand zu sehen, mit deren Hilfe die gesamte Bandbreite der TenAsys Software Plattform gezeigt werden kann.

Dazu gehört beispielsweise eine CNC-basierte Maschine namens Cobra4, die der TenAsys-Partner NCT für seinen Kunden Pi dental konzipiert und gebaut hat. Aber auch der CNC-Controller NCT 204 ist auf dem Stand #595 in Halle 7 zu bewundern. Beide Lösungen basieren auf INtime für Windows.

Darüber hinaus ist die ISG aus Stuttgart wieder vertreten. Ihre Demo ist ein hochkomplexes Gebilde, das das Thema Motion Control abbildet. Mit von der Partie ist neben ISG auch Bosch Rexroth und der Sercos SoftMaster in Verbindung mit dem Intel I210 Ethernetcontroller.

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Interessant ist aber auch eine RT Lua-Techdemo des Kollegen Robert Bühlmann von Profimatics. Er zeigt den Einsatz einer CANopen-basierten Applikation, mit der sich über das Internet industrielle Maschinen und ähnliches steuern lassen. Internet of Things ist an dieser Stelle das Stichwort.

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Alles in allem also viele gute Gründe, dem TenAsys-Stand in Halle 7 einen Besuch abzustatten. Sie werden es nicht bereuen. Außerdem werde ich mit meiner Videokamera bewegte Bilder aufzeichnen und hier veröffentlichen.

Studie zeigt: Die Bedrohung durch Locky & Co. ist real

Die Sicherheitsexperten von SentinelOne können es jetzt belegen: Locky & Co. sind real, und das vor allem hierzulande. Das förderte eine groß angelegte Studie zu Tage, die unter IT-Managern mittelständischer und großer Unternehmen in Deutschland, Frankreich, den USA und UK durchgeführt wurde. Demnach wurden innerhalb des letzten Jahres mehr als die Hälfte aller deutschen Firmen von einem Ransomware-Angriff heimgesucht. Dabei war das Einfallstor Nummer 1 die E-Mail, die mit einer 81-prozentigen Wahrscheinlichkeit Hauptverursacherin für infizierte Rechner ist.

Bemerkenswert ist auch, dass das Wiederherstellen sämtliche Daten nach solch einem Angriff rund 33 Stunden benötigte. Das kann de facto nur heißen, dass die meisten der infizierten Firmen keine ausreichenden Schutzmaßnahmen getroffen hatten. Was sich ziemlich gut mit einer Zahl deckt, die sich aus der Umfrage ebenfalls ergibt: So fühlten sich 36 Prozent aller Befragten schutz- und hilflos, was die Abwehr von Ransomware betrifft. Eine alarmierende Quote!

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Das nervt mich an der „Apple und die neuen Macbook Pro“-Diskussion

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Update: Ja, ich habe es getan und eines der neuen Macbook Pro-Modelle mit Touch Bar gekauft! Werde dazu natürlich noch das ein und andere bloggen.

Macbook Pro-Bestellung mit Touch Bar

Noch keine Woche sind die neuen Macbook Pro-Modelle alt, und eigentlich wollte ich nichts darüber schreiben, denn zu oft habe ich das hier auf meinem Blog schon getan. Und ich bin auch nicht Sascha Pallenberg, der gerne den ein oder anderen Rant zu heiß diskutierten Themen vom Stapel lässt.

Aber nachdem ich heute den wohltuend sachlichen und unaufgeregten Artikel des werten Kollegen Dernbach auf handelsblatt.de gelesen hatte, stand für mich fest: Ich muss und will und werde doch noch meinen Senf zu den neuen Highend-Notebooks aus Cupertino abgeben.

Dabei werde ich mich – zumindest sinngemäß – auf das ein oder andere Zitat beziehen, das ich die letzten fünf Tage zu Apple im Allgemeinen und den neuen Macbook Pro-Modellen im Speziellen aufgeschnappt habe. Um anhand dieser „Statements“ zu zeigen, warum die Diskussion in meinen Augen teilweise in die falsche Richtung geht.

Die neuen MacBook Pro (vor allem mit Touch Bar) leisten weniger für mehr Geld!

Zugegeben, verglichen mit den „Early 2015“-Modellen, die jetzt schon seit fast zwei Jahren auf dem Markt sind (auf solch einem entsteht gerade dieser Beitrag), bedeuten die „Late 2016“-Modelle teilweise einen Rückschritt. Denn anstatt der neuen Intel Core-Prozessoren vom Typ Kaby Lake werden „nur“ dessen Vorgänger-CPUs mit Skylake-Architektur verbaut. Diesen Umstand muss man allerdings nicht Apple, sondern Intel ankreiden, da „Kaby Lake“ bisher nur in der Dual-Core-Variante erhältlich ist, und Apple vor allem bei den 15-Zoll-Macbooks einen Vierkern-Prozessor integrieren wollte. Der Rest ist, wie das folgende Bild belegt, durchaus konkurrenzfähig.

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Von Apple kommen keine Innovationen mehr!

Dieser Satz ist so hanebüchen wie falsch, oder wie würden die Apple-Kritiker und -Spötter vor allem die Touch Bar einordnen. Was ist an einer berührungsempfindlichen Bedienleiste, die sich kontextsensitiv der jeweiligen Anwendung anpasst, nicht innovativ? Gibt es derzeit etwas Vergleichbares in einem anderen aktuellen Gerät vom Typ Notebook oder Desktop-PC? Ich glaube, nein. Und jetzt kommt mir nicht mit irgendwelchen gescheiterten Versuchen zu Windows-Vista-Zeiten! Das war nicht innovativ, sondern allenfalls peinlich. Und nicht zu Ende gedacht.

Und genau das hat Apple mit der Touch Bar getan, was alleine schon der Umstand belegt, dass es eine Programmierschnittstelle für die berührungsempfindliche Bedienleiste der neuen Macbook-Pro-Reihe gibt. Damit werden nach und nach Applikationen anderer Software-Hersteller mit der Touch Bar „kooperieren“. Adobe hat es mit Photoshop bereits vorgemacht.

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Die neuen Macbook Pro-Notebooks sind keine Pro-Maschinen mehr!

Bei diesem Satz habe ich sehr gelacht! So, so, die neuen Macbook Pro-Modelle sind keine Pro-Maschinen mehr. Und zwar wegen der Touch Bar, weil mit deren Hilfe lustige Emojis in Texte und Nachrichten eingefügt werden können. Ja, nee, is‘ klar.

Ich sage: Gerade WEGEN der Touch Bar lassen sich die neuen Pros noch professioneller, weil effizienter und komfortabler, bedienen. Da muss ich mir doch nur die bereits vorgenommenen Anpassungen von Final Cut Pro ansehen. Endlich brauche ich für das Schneiden und Vertonen und Bearbeiten meiner Videointerviews weniger umständliche Tastatur- und Mausaktionen. Denn mit den jeweiligen Funktionen auf der Touch Bar, die sich je nach Aufgabe per Fingergesten ausführen lassen, wird das Bearbeiten von Videos um einiges schneller als bisher vonstatten gehen. Und ja, mit Photoshop auch, wie uns Bradee Evans auf dem Apple-Event letzte Woche zeigen konnte.

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Doch nicht nur Final Cut Pro- und Photoshop-Anwender werden von der Touch Bar profitieren. Da denke ich an meinen eigenen Workflow, der Programme wie Pages, Mail und Fotos umfasst. Texte lassen sich dank der automatischen Worterkennung künftig schneller schreiben, Mails lassen sich schneller und intuitiver bearbeiten und auch die Anwendung „Fotos“, die ich oft für meine Live-Twitter-Sessions nutze, ist wie gemacht für den Einsatz mit der Touch Bar. Denn anstatt die Bearbeiten-Funktion aufrufen zu müssen und die einzelnen Funktionen zu benutzen, erledige ich das künftig nur noch mit der Bedienleiste.

Das hat insgesamt Auswirkungen auf die zur Verfügung stehende Bildschirmfläche. Hätte ich noch ohne Touch Bar über einen 15-Zoll-Rechner nachgedacht, sind dank der berührungsempfindlichen Bedienleiste 13 Zoll völlig ausreichend, da ich sämtliche Funktionsleisten von Pages, Final Cut Pro und Co. ausschalten kann. Was mir mehr Platz auf dem Bildschirm beschert.

Die Apple-Rechner werden immer teurer! Da bleibe ich bei meinem alten Mac!

Was soll man von so einem Satz halten? Nix, würde ich mal sagen, denn Apple zu kaufen, heißt ja auch, ein komplettes Ökosystem zu kaufen. Was nützt mir denn ein günstiger Windows-Rechner, der nicht (mehr) zu meinem restlichen „Setup“ passt. Schließlich ist meine gesamte Arbeitsumgebung auf macOS und iOS abgestimmt. Das ist mir der „Aufpreis“, den Apple hierfür berechnet, allemal wert. Außerdem weiß man doch hoffentlich, dass man sich bei der Entscheidung „Pro Apple“ auf ein „bisschen teurer“ eingelassen hat.

Zudem ist der Wiederverkaufswert der Apple-Geräte ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt bei der Frage, ob die neuen MacBook Pro-Modelle zu teuer sind. In meinem Fall ergibt sich folgende Rechnung:

Mein aktueller Macbook Pro ist aufgrund seines Alters, seiner Ausstattung und seines Zustands noch rund 900 Euro wert, der Neuanschaffungswert des neuen Notebooks mit 13 Zoll und Touch Bar liegt bei knapp 2.000 Euro. Ziehe ich hiervon die Mehrwertsteuer und den Wiederverkaufswert ab, komme ich auf 720 Euro netto, den ich für das neue Macbook Pro bezahle. Hinzu gesellen sich noch zwei Adapter (USB-C-Adapter für Festplatte und SD-Karte), was weniger als 100 Euro ausmacht. Das macht also in Summe nicht mal 1.000 Euro für einen schnellen, schlanken, leichten und kompakten Mobilrechner für alle Lebenslagen. Zeig mir bitte einen vergleichbaren Windows-Rechner zu diesem Preis!

Microsoft ist gerade das bessere Apple!

Abschließend, und dann ist es auch wieder gut mit meinem „Rant“, möchte ich noch diesen „Windows-macht-alles-richtig-und-Apple-alles-falsch“-Blödsinn kurz aufgreifen. Ja doch, der 3.000-Euro-iMac-Clone namens Surface Studio schaut nett aus und lässt sich trotz seiner 6 Kilo Lebendgewicht mit nur zwei Finger hoch und runter bewegen.

Aber umgibt Microsoft deswegen gleich eine Apple-haftige Aura, von der alle gerade so begeistert sind? Das mag jeder für sich selbst beantworten, ich denke eher: nein! Denn ein schicker All-in-One-PC macht noch kein funktionierendes Ökosystem, und dass Apple hier immer noch die Nase vorn hat, zeigt sich alleine schon an der verfehlten Mobilstrategie, die Microsoft seit Jahren „verfolgt“. Nokia und Lumia und die Beerdigung beider Marken lassen schön grüßen!

Videochat: Das ist in Zukunft von OpenStack zu erwarten

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Gestern war ich auf Einladung der IBM-Pressestelle im Excelsior-Hotel zu München. Dort hat „Big Blue“ gemeinsam mit der Crisp Research AG eine groß angelegte Studie vorgestellt, die den Titel „OpenStack als Basis für offene Cloud-Architekturen“ trägt. Es war ein kleiner, aber interessierter Kreis von Journalisten, entsprechend lebhaft und angeregt war die Diskussion. Im Anschluss daran hatte ich die Gelegenheit, mit dem anwesenden Crisp-Analysten, René Büst, das folgende Interview zu führen.

Darin spricht er über die drei wesentlichen Erkenntnisse der Studie, über erste namhafte Projekte, die bei hiesigen Firmen durchgeführt werden oder noch implementiert werden sollen und beantwortet auch die Frage, wohin die Reise in Sachen OpenStack-Technik geht.

Dabei fand ich zwei Aspekte besonders interessant: Zum einen ergab die Studie unter anderem, dass sich über 85 Prozent der deutschen Firmen mit der Cloud und über 80 Prozent mit OpenSource-Lösungen beschäftigen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass drei Viertel aller Befragten mit der OpenStack-Technik entweder schon planen und diese im Einsatz haben.

Die zweite interessante Erkenntnis des Interviews lautet: Große deutsche Unternehmen setzen OpenStack bereits ein oder planen dies, von denen man das eventuell gar nicht erwarten würde. So nutzt Kaufhof OpenStack „as a Service“, Volkswagen wird es in den Jahren im großen Stil einsetzen und SAP will ihre Rechenzentrumsinfrastruktur mit OpenStack offener gestalten. Ok, von SAP kann man das schon erwarten…

Tja, und den Rest erzählt René Büst am besten selbst. Na dann: Film ab!

 

5 Tipps, die den Mac noch sicherer machen

Zwei Hängeschlösser

Der Mac gilt gemeinhin als nahezu uneinnehmbare Festung, und das allen Unkenrufen zum Trotz. Und doch ist der Apple-Rechner nicht unverwundbar, wie manche glauben machen wollen. Daher habe ich die fünf wichtigsten Tipps zusammengetragen, mit denen ihr euren Mac vor Datenverlusten und Angriffen von außen absichern könnt.

Sicherheitstipp #1: Software stets auf dem aktuellen Stand halten

Zum Glück werden Mac-Anwender nicht so penetrant mit Software-Updates „gequält“ wie Windows-User, aber dennoch findet man im Apple App-Store innerhalb der Rubrik „Updates“ regelmäßig Software-Aktualisierungen für OS X/macOS und die auf dem Rechner installierten Anwendungen. Diese Updates sollten stets möglichst schnell installiert werden, das gilt vor allem für das Betriebssystem, da Hacker die zu schließenden Schwachstellen auch kennen und diese für ihre eigenen Zwecke missbrauchen können.

Tipp: Mit Parallels Mac Management lassen sich Updates zentral von einem Admin verwalten, was die Sicherheit des Mac-Fuhrparks weiter erhöht.

Sicherheitstipp #2: Festplatte verschlüsseln mithilfe von FileVault

Mit der Systemfunktion FileVault lassen sich Mac-Festplatten und Flashlaufwerke bereits seit Mac OS X 10.3 (Panther) verschlüsseln, damals allerdings nur auf Benutzerverzeichnis-Ebene. Mit FileVault 2, das mit Mac OS X 10.7 (Lion) eingeführt wurde, geschieht dies über das gesamte Laufwerk hinweg. FileVault lässt sich über die Systemeinstellungen von OS X/macOS aktivieren und konfigurieren. Die Verschlüsselung ist vor allem dann wichtig, wenn der Mac in die falschen Hände geraten kann, sprich verloren geht oder anderswo abhandenkommt.

Tipp: Mit Parallels Mac Management kann das Verschlüsseln der Festplatte als Compliance-Richtlinie durchgesetzt, also erzwungen werden. Das ist vor allem für mobile Mac-Anwender sehr empfehlenswert, deren MacBook jederzeit auf Reisen „verschwinden“ kann.

Sicherheitstipp #3: Mac mit einem sicheren Kennwort verschließen

Man sollte ja annehmen, dass der Einsatz eines sicheren Kennworts auf dem Mac zum Habitus eines Apple-Anwenders gehört. Statistiken und Umfragen zu diesem Thema zeigen allerdings, dass dem nicht so ist. „Kennwörter“ wie „123456“ und „Password“ zählen leider immer noch zu den häufigsten Vertretern der „Absicherungsversuche“ vieler Mac-Anwender. Sicher ist ein Kennwort allerdings nur dann, wenn es aus einer möglichst langen Zeichenkette besteht, die sich aus Klein- und Großbuchstaben zusammensetzt sowie Ziffern und Sonderzeichen umfasst. Und es sollte möglichst nicht im Duden stehen.

Tipp: Parallels Mac Management erlaubt, die Komplexität des vom Anwender gewählten Kennworts zu bestimmen. Damit gehören Passwörter wie „123456“ der Vergangenheit an.

Sicherheitstipp #4: Privatsphäreneinstellungen überprüfen und anpassen

Innerhalb der Sektion „Sicherheit“ der Systemeinstellungen von OS X/macOS findet man die Rubrik „Privatsphäre“. Dort wird festgelegt, welche Anwendungen auf welche Bereiche des Mac zugreifen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Ortungsdienste, Anwendungen wie Kalender und Kontakte sowie die sozialen Dienste (Twitter und Co.). Überprüfen Sie regelmäßig, welche Anwendungen auf welche OS X/macOS-Funktionen und -Apps zugreifen dürfen und entziehen Sie im Zweifelsfall diese Zugriffsrechte. Aus Gründen der Sicherheit.

Privatsphäreneinstellungen auf dem Mac anpassen

Sicherheitstipp #5: Nur Apps aus dem App-Store installieren

Der Google Appstore macht es vor, wie es nicht sein sollte: Nahezu ohne größeren Prüfungsaufwand landen dort neue Apps, was es Hackern ziemlich leicht macht, Schadsoftware in Anwendungen zu platzieren und diese damit auf die mobilen Android-Geräte zu schmuggeln. Apple ist in dieser Hinsicht sehr viel restriktiver, sowohl bei iOS als auch bei OS X/macOS. Daher empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, innerhalb der Sektion „Sicherheit / Allgemein“ nur Apps auf dem Mac zuzulassen, die ausschließlich aus dem App Store stammen.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

Fünf gute Gründe für Mac-Computer in Unternehmen

iMacs sind schick, schlicht und edel

iMacs sind schick, schlicht und edelLange Zeit schienen die Rollen klar verteilt zu sein: Windows-Rechner kamen bevorzugt in Firmen zu Produktivzwecken zum Einsatz, der Mac hingegen war (und ist) vor allem bei den kreativen Köpfen dieser Welt beliebt.

Dieses Bild hat sich im Laufe der letzten Jahre verändert, und das hat gute Gründe. Ich habe die fünf wichtigsten herausgepickt und will damit zeigen, warum Apple-Rechner mittlerweile auch bei Unternehmen punkten können.

Pro Mac #1: Apple-Rechner sind stabil, schick und repräsentieren eine Idee

Waren Macs früher eher etwas für Farbfetischisten (ich erinnere nur an den Ur-iMac, der aussah wie ein knallbuntes Kaubonbon), kommen Apple-Rechner heute edel und formschön daher. Das hat zum einen mit ihrem Aluminiumgehäuse zu tun, aber auch mit dieser Mischung aus Silber und Schwarz, was immer sehr edel wirkt. Damit zeigt ein Unternehmen ganz klar, wofür es steht, wenn es Macs auf die Schreibtische seiner Mitarbeiter stellt. Und die finden das natürlich sehr cool.

Pro Mac #2: Macs erfordern deutlich weniger Support

Wenn man den Angaben von IBM Glauben schenken darf, erfordern die bei „Big Blue“ angeschafften Macs nur einen Bruchteil an Supportkosten, die für die Windows-Rechner bei IBM aufgewendet werden müssen. Konkret heißt das: Von allen Mac-Anwendern kontaktieren lediglich fünf Prozent die Support-Mitarbeiter, während von den Mitarbeitern mit Windows-PC rund 40 Prozent die technische Hotline in Anspruch nehmen. Was das aus Kostensicht bedeutet, mag jeder für sich selbst beantworten, der eine eigene Support-Abteilung betreibt oder entsprechende externe Dienstleistungen einkauft

Pro Mac #3: Apple-Computer lassen sich gemeinsam mit Windows-PCs verwalten

Galten die Mac-Rechner lang Zeit als äußert kompliziert zu verwalten, hat sich das Administrieren von Apple-Rechnern mit dem Erscheinen passender Tools deutlich vereinfacht. Dazu gehört beispielsweise Parallels Mac Management, das sich per Plugin-Technik in die Microsoft-eigene Admin-Software Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) nahtlos integrieren lässt. Das hat zwei wesentliche Vorteile: Macs können genauso verwaltet werden wie Windows-PCs – und das innerhalb einer gemischten IT-Umgebung. Darüber hinaus müssen Windows-Admins keine neue Software lernen, da sie Macs und Windows-PCs mit derselben Anwendung verwalten können.

Pro Mac #4: Mac-Rechner sind sicherer als Windows-PCs

In Zeiten von Locky und anderen Krypto-Trojanern kommt dem Thema Sicherheit eine immer größere Bedeutung zu. Auch an dieser Stelle punkten Apple-Rechner, denn im Vergleich zu Windows-PCs sind die Computer aus Cupertino so gut wie bedrohungsfrei. Und das ist vor allem in einer Produktivumgebung, in der es um ausfallfreie Arbeitszeiten geht, von allergrößter Bedeutung. Das verstehen wohl auch immer mehr CEOs und CIOs, die dem Mac den Vorzug geben vor Windows-Rechnern.

Pro Mac #5: Der Mac ist der bessere Windows-PC

Und falls es partout nicht ganz ohne Windows gehen sollte, gibt es immer noch Virtualisisierungssoftware wie Parallels Desktop für Mac. Damit lässt sich auf jedem Apple-Rechner Windows 10 oder eine andere Version installieren. Dies erlaubt den Einsatz spezieller Windows-Anwendungen, die es für den Mac nicht gibt. Wenn es denn gar nicht anders gehen sollte.

Parallels Desktop auf iMac und MacBook

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

Die 5 hartnäckigsten Mac-Mythen – und was daran wahr ist

Macbook Pro

Jetzt ist der Mac mittlerweile 40 Jahre alt, und trotzdem halten sich zahlreiche Mythen und Vorurteile rund um den Rechner mit dem angebissenen Apfel sehr, sehr hartnäckig. Ich habe mir mal die fünf häufigsten genauer angesehen – und zeige, was daran wahr ist und was kompletter Unsinn.

Mythos #1: „Es gibt für Windows mehr Programme als für den Mac!“

Also, diesem Vorurteil begegnet der Mac seit mittlerweile vier Jahrzehnten, und keiner weiß, warum. Klar, während der ersten Jahre war die Programmauswahl für die Mac-Rechner sehr überschaubar, aber das hat sich mit der Erfolgsstory der Rechner aus Cupertino drastisch verändert. So gibt es mittlerweile für jeden Anwendungsbereich die passende Software, und falls nicht, gibt es ja immer noch Parallels Desktop für Mac. Damit lassen sich sogar Windows-only-Programme auf dem Apple-Rechner installieren und benutzen.

Mythos #2: „Auf einem Mac sollte unbedingt eine Anti-Malware-Software installiert sein!“

Ja, dieser Mythos hält sich auch irgendwie sehr hartnäckig, weil vor allem bestimmte Hersteller bestimmter Software-Pakete ihren Teil dazu beitragen. Wenn sie aber ganz ehrlich sind, gibt es aktuell keine wirkliche Bedrohung, die von Viren und anderer Schadsoftware für den Mac ausgehen. Anders verhält es sich natürlich, wenn ein Mac in einem heterogenen Netzwerk zum Einsatz kommt, in dem auch Windows-PCs installiert sind. Dann empfiehlt sich der Einsatz von Anti-Malware-Anwendungen durchaus – zum Schutz der Windows-Rechner.

Mythos #3: „Der Mac ist viel teurer als ein Windows-Rechner!“

Auch dieses Vorurteil lässt sich mit einem Blick in die aktuellen Preislisten schnell entkräften, denn für einen Highend-Windows-PC bezahlt man ähnlich viel wie für einen entsprechend ausgestatteten Mac. Allerdings ist der Wiederverkaufswert eines Apple-Rechners deutlich besser als der eines Windows-PCs, was alleine schon mit der sehr guten Verarbeitungsqualität und dem Design-Faktor der Apple-Rechner zu tun hat. Auf lange Sicht ist also ein Apple-Computer sogar günstiger als ein vergleichbarer Windows-PC.

Parallels Desktop auf iMac und MacBook

Mythos #4: „Der Mac ist ein in sich geschlossenes und intransparentes System!“

Spätestens seit der Entscheidung seitens Apple, ihre Rechner mit Intel-Prozessoren auszustatten – und das ist mittlerweile gut 10 Jahre her – gehört das Vorurteil, Macs seien ein proprietäres System, ins Reich der Feen und Elfen. Denn ein Apple-Computer ist mit genau denselben Komponenten wie ein Windows-PC ausgestattet, das allerdings „intelligenter“ und mit mehr Abstimmung auf die Software, die dem System zugrunde liegt. Und wer behauptet, Windows sei ein offenes System, bei dem Entwickler tun und lassen können was sie wollen, hat die Produktpolitik von Microsoft noch nicht vollständig analysiert.

Mythos #5: „Der Mac funktioniert ganz anders als ein Windows-PC!“

Ja, bei den Tastenkombinationen muss man sich als Neu-Mac-Anwender umstellen: Anstatt <STRG>+C zum Kopieren von Text muss man auf einmal <CMD>+C verwenden. Das scheint für viele eine große Hürde zu sein, wie auch die andersfarbigen Schaltflächen, mit denen man beispielsweise ein Fenster schließt oder in den Hintergrund schickt.

Wenn aber selbst meine 77-jährige Frau Mutter mit einem Mac klar kommt und diesen ohne wochenlange Schulungsmaßnahmen benutzen kann, lässt sich Mythos #5 mit einen lauten „BUSTED“ mühelos in seine Einzelteile zertrümmern! Was auch Firmen wie IBM bestätigen, bei denen das Support-Aufkommen seit der Umstellung auf den Mac drastisch zurückgegangen ist.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.

Darum trägt Parallels Mac Management zur Sicherheit von Firmen bei

Parallels Mac Management für SCCM

Mit der zunehmenden Verbreitung von Apple-Geräten wie iMac, Mac mini und MacBook sowie den mobilen Gadgets wie iPhone und iPad nimmt die Wahrscheinlichkeit stetig zu, dass diese, oft auch privat genutzten Groß- und Kleinrechner, für die IT-Verantwortlichen einer Firmen zu einem Risikofaktor mutieren. Denn mit jedem Gerät, das sich unbemerkt in das Firmennetzwerk einloggt, steigt die Gefahr vor Viren, Trojanern und anderen fiesen Schädlingen.

Zentrales Patch-Management hilft bei der Verwaltung heterogener Netzwerke

Gerade in Firmen mit einer größer werdenden Zahl an Notebooks und Desktop-PCs kommt dem automatisierten Verwalten dieses IT-Fuhrparks eine wichtige Aufgabe zu. Denn mit jedem Windows-Update, jeder Software-Aktualisierung und jedem Microsoft-Patch-Day sollen und müssen sämtliche Rechner technisch möglichst schnell auf den neuesten Stand gebracht werden.

Da das manuelle Erledigen dieser Aufgaben keine Option ist, setzen zahlreiche Unternehmen resp. deren IT-Admins eine Software ein, die sich Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) nennt. Damit lassen sich sämtliche Windows-Clients zentral verwalten, überwachen und patchen. Und genau an dieser Stelle kommt die Firma Parallels zum Zug.

Automatisiertes Erkennen und Verwalten von Apple-Geräten

Denn mit der Addon-Software Parallels Mac Management klingt sich das Tool vom Mac-Virtualisierungsexperten in die Management-Software von Microsoft ein und bietet damit allen IT-Admins die Möglichkeiten, auf Basis eines vertrauten Software-Werkzeugs nicht nur alle Windows-Rechner zu administrieren, sondern auch gleichzeitig sämtliche Geräte, auf denen macOS installiert ist. Damit trägt Parallels Mac Management ganz wesentlich zur verbesserten Sicherheitslage in Unternehmen bei, da sich damit…

… notwendige Patches schneller und automatisierter installieren lassen, auch für Apple-Geräte.

… unbemerkt in Unternehmen geschleuste Apple-Rechner quasi „on-the-fly“ identifizieren, katalogisieren und verwalten lassen.

…  Bedrohungen von außen und innen schneller erkennen und beheben lassen, da mögliche Schwachstellen stets in der schnellst möglichen Zeit behoben werden können.

Neue Geräteinfrastrukturen erfordern neue Sicherheitslösungen

Doch nicht nur die möglichen Schwachstellen aufgrund nicht installierter Updates stellen in gemischten IT-Umgebungen ein Sicherheitsrisiko dar. Denn gerade auf Rechnern, die den Weg vom privaten ins berufliche Umfeld finden, stellen zuverlässige Backups und deren Wiederherstellungsoption eine echte Herausforderung dar.

Daher sind in solchen heterogenen Infrastrukturen neue Sicherheitslösungen erforderlich. Eine davon nennt sich CrashPlan der Firma Code42, womit die Daten sämtlicher Windows-, Apple- und Linux-Rechner einer gemischten IT-Umgebung gesichert werden können. Darüber hinaus können Anwender versehentlich gelöschte Daten selber wieder herstellen, was ebenfalls zum verbesserten Sicherheitskonzept einer Firma beiträgt.

Parallels Mac Management für SCCM

So funktioniert Parallels Mac Management im Detail

Parallels Mac Management für SCCM

Dem zentralen Verwalten von Macs kommt eine immer größere Bedeutung bei, je mehr Anwender auf den „Apple-Geschmack“ kommen und mit ihrer privaten IT-Plattform auch in der Firma arbeiten möchten. Das hätte dann zur Folge, das Unternehmen den betreffenden Windows-PCs „Lebe wohl“ sagen und diese Arbeitsplätze durch Apple-Rechnern ersetzen, wenngleich das nicht alle Computer betrifft.

Für den administrativen Teil dieses neuen, heterogenen Computer-Szenarios empfiehlt sich ein Tool aus dem Hause Parallels, das sich Parallels Mac Management nennt, dessen wesentliche Grundzüge ich auf diesem Blog schon vorgestellt habe. Heute soll die Rede davon sein, wie es das Software-Werkzeug schafft, eine größere Zahl von Macs innerhalb einer Firma zentral zu verwalten.

Ausschnitt: Microsoft SSCM samt Parallels Mac ManagementMicrosoft System Center Configuration Manager als Grundlage für Mac-Management

Die Basis der Mac-Verwaltung via Parallels Mac Management ist der Microsoft System Center Configuration Manager. Dieses Werkzeug stellt einen De-Facto-Standard dar, wenn es um das Administrieren von Windows-Rechnern geht.

Damit ist auch klar, warum sich Parallels für den SCCM für das Verwalten von Macs entschieden hat: IT-Admins kennen SCCM seit Jahren und können damit die Apple-Rechner aus ihrer gewohnten Umgebung heraus verwalten. Das spart Einarbeitungszeit und minimiert die latent vorhandene Hürde, sich auf ein neues Software-Werkzeug einlassen zu müssen.

Auf die richtigen Installationen kommt es an

Um Parallels Mac Management optimal nutzen zu können, sind zwei Installationen erforderlich. Das ist zum einen das Plugin selbst, das auf dem Windows-Server eingerichtet wird, auf dem sich der Microsoft System Center Configuration Manager befindet. Bei den hierfür notwendigen Komponenten handelt es sich um einen Proxy-Server, eine Erweiterung der Bedieneroberfläche und ein Stück Software, das für das Installieren von macOS-Images erforderlich ist.

Sobald diese Installation erfolgt ist, kann direkt aus der Microsoft-Konsole heraus eine notwendige Client-Software auf den Macs installiert werden, die mittels Parallels Mac Management verwaltet werden sollen. Ist das geschehen, erscheinen die Apple-Rechner automatisch innerhalb der Managementkonsole.

Mac-Ressourcen genauso wie Windows-Rechner verwalten

Dank der tiefgreifenden Integration von Apple-Rechnern in das Management-Tool von Microsoft stehen dem IT-Admin sämtliche Funktionen zur Verfügung, mit denen sich auch Windows-PCs inventarisieren und verwalten lassen. Dazu gehört beispielsweise der Gerätemanager, der sich auf Macs dann genauso anwenden lässt.

Damit steht innerhalb von Parallels Mac Management eine exakte Auflistung parat, welche Hardware und Software auf den Apple-Computern innerhalb des Netzwerks installiert ist. Darüber hinaus können aus dem Parallels-Admin-Werkzeug heraus Remote-Verbindungen via VNC und SSH initiiert werden. Damit muss kein separates Tool auf dem Windows-Server installiert werden.

Webinar-Tipp: Am morgigen Freitag, 24. Juni 2016, findet von 14 bis 14:45 Uhr ein kostenfreies Webinar zum Thema Parallels Mac Management statt. Es richtet sich an IT-Admins und andere interessierte Anwender, die gerne ihre Macs und Windows-PCs mit nur einer Software verwalten möchten. Per Internetlink geht’s zur passenden Seite, auf der auch der Anmeldelink zu finden ist.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist im Auftrag der Firma Parallels entstanden, für die ich regelmäßig blogge. Dabei gewährt mir das Unternehmen freie Hand, was die Auswahl und die Ausarbeitung der Themen betrifft.