Windows 8 Premiere Club: Ansichten eines Bloggers

Die volle Packung Windows 8 für Entwickler gab es auch auf dem Windows 8 Premiere Club

Die volle Packung Windows 8 für Entwickler gab es auch auf dem Windows 8 Premiere Club

Berlin ist ja immer eine Reise wert, und wenn obendrein Microsoft nach dir ruft, auf dass du an einer Windows-8-Veranstaltung teilnimmst, reist man doppelt gerne in die Hauptstadt der Republik. So begab es sich also, dass ich auf dem Windows 8 Premiere Club im stylischen nhow Hotel zugegen war, um mir die neuesten und interessantesten Infos zum nächsten Betriebssystem aus Redmond abzuholen. Und ich muss sagen: alles in allem hat sich die Fahrt und der damit verbundene Aufwand gelohnt.

Die Location sollte wohl zur Veranstaltung passen, und hat diesen Anspruch meines Erachtens nur bedingt erfüllt. Klar, alles sehr stylisch und sehr farbig und sehr spacig, aber Windows 8 steht doch eher für schlichte, klare Formen und Farben, oder habe ich da mit Metro etwas falsch verstanden?

So gesehen waren die geschwungenen Formen und das omnipräsente Pink leicht kontraproduktiv, wenngleich dieser Umstand der Qualität einer Veranstaltung nicht zuwider laufen sollte. Aber in diesem Fall hätte Microsoft respektive die ausführende Agentur gut daran getan, eher ein Metro-affines Hotel auszuwählen. Aber gut, das ist möglicherweise ein wenig zu streng.

Die Leute waren von jeglicher Couleur, also nicht nur Entwickler, wie zu vermuten war. Das war allerdings Absicht, wie mir Microsoft bestätigte, und diese Entscheidung war auch gut so. Denn neben echten Developern saß man auch neben UI-Designern, Business-Leuten und ganz “normalen” Anwendern, die einfach mal gucken wollten, wie sich Windows 8 anfühlt. Und genau diese Mischung gab dem Windows 8 Premiere Club einen ganz besonderen “Touch” (sorry für das Wortspiel, aber das musste zumindest einmal rein). Aber natürlich war es auch ein bisschen wie Klassentreffen, auf dem man bekannte Leute wiedersieht, aber auch länger nicht getroffene und natürlich ganz neue, was immer den Charme einer solchen Veranstaltung ausmacht.

Ibrahim "Ibo" Evsan zum Thema" Wie entwickle ich mich zur Marke"

Ibrahim "Ibo" Evsan zum Thema" Wie entwickle ich mich zur Marke"

Das Programm war angesichts der unter “Die Leute” beschriebenen Heterogenität eine gute Mischung aus Entwickler- und Nicht-Entwickler-Vorträgen, wenngleich via Twitter immer wieder mal die Beschwerde kam: “nicht schon wieder Code!. Man kann es halt leider nicht allen recht machen. Ich fand es aber eine gute Mixtur aus technischen und nicht so technischen Sessions, die für jeden etwas zu bieten hatten.

Mein persönliches Highlight war der Talk von Ibrahim “Ibo” Evsan, der in seiner unnachahmlichen Art eine Menge erzählte über Self-Marketing via Soziale Medien und das Entwickeln der eigenen Marke. Leider ist er für meinen Geschmack nicht ausreichend auf die ToDo’s eingegangen, die beim Aufbau einer solchen Online-Marke zu beachten sind. Da reicht der Hinweis, man solle auf jeden Fall auf den gängigen Plattformen vertreten sein, nicht aus. Aber einen guten, wenn auch sehr generischen Tipp hatte er trotzdem in petto: “Mach’ es einfach, sonst macht es ein anderer!”.

Das Rahmenprogramm war auch sehr nett. Neben einem perfekten Catering und sehr gutem Essen (wobei ich die Anordnung des Buffets auch am zweiten Tag nicht wirklich verstanden habe) war die Party des ersten Abend sehr unterhaltsam.

Mit Livemusik, die natürlich Geschmacksache war, und ein üppiges Angebot an diversen Speisen und Getränken brachten die Anwesenden in eine entsprechende Stimmung. Und das Feuerwerk bei Einbruch der Dunkelheit hatte auch etwas. Dort wurde dann sogar eine große “8″ illuminiert. Großes Kino! Schade nur, dass angesichts der Aufstehzeit von halb vier meine Kondition schnell im Keller war. Aber so war ich zumindest fit für den zweiten Tag.

Cooles Teil mit tollen Anwendungsmöglichkeiten: der Surface-2-Tisch, der Teil des Events war

Cooles Teil mit tollen Anwendungsmöglichkeiten: der Surface-2-Tisch, der Teil des Events war

Das Drumherum hat Microsoft sehr ernst genommen. Ob das die Demo-Stationen waren, auf denen Windows 8 und Windows Phone begutachtet werden konnten, oder der sehr coole Surface-2-Touchtisch oder die chillige Musik, die sogar als Mitbringsel auf CD verteilt wurde – auch auf die Kleinigkeiten kommt es an, und dazu haben sich die Mädels und Jungs aus Unterschleißheim einige Gedanken gemacht.

Schön fand ich auch das auf die Event-Badge gedruckte Programm, das man so stets bei sich trug und das einen darüber informierte, welche Sessions noch folgen. Das erleichterte die Orientierung ganz erheblich. Sehr beliebt waren aber auch die sogenannten “Fat Boys”, also Sitzgelegenheiten, in denen man zwar sehr bequem lümmeln kann, aus denen man aber nie wieder heraus kommt. Und am zweiten Tag (dem After-Party-Day) wurden die Fat Boys auch zu anderen Zwecken missbraucht.

Mein Fazit lautet daher: Bravo, Microsoft, für eine alles in allem gelungene Veranstaltung, die dank ihrer heterogenen Zuschauer ein Format der Zukunft werden könnte. Denn wer will immer nur Entwickler um sich herum haben…

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Impressionen eines Urlaubs mit der clixxie Fotobuch-App [Upd]

Aus diesen Facebook-Bildern ist unser Kreta-clixxie-Fotobuch entstanden

Aus diesen Facebook-Bildern ist unser Kreta-clixxie-Fotobuch entstanden

Ich vermute mal, dass es der ein oder andere bemerkt hatte: ich war im Urlaub! Aus diesem Grund ist hier auf dem Blog auch zwei Wochen lang nix passiert. Doch das wird ab sofort wieder anders. Versprochen!

Den Anfang macht ein kurzer Reisebericht der letzten 14 Tage, die ich zusammen mit der tollsten Frau der Welt auf “meiner” Insel verbracht habe: Kreta. Garniert wird das Ganze mit der Möglichkeit, aus den Bildern, die wir dort geschossen und auf Facebook veröffentlicht haben, ein schickes Fotoalbum zu erstellen. Der schönen Erinnerungen wegen. Aber dazu später noch mehr.

Kreta! Diese Insel begleitet mich seit 20 Jahren, als ich 1992 zum ersten Mal dort war und mit meinem kompletten Gepäck die Samaria-Schlucht durchwandert habe – Magenverstimmung und Blasen an den Füßen inklusive. Die zwei Wochen hatten es wirklich in sich und ich bin der größten griechischen Insel schon damals verfallen.

Danach war ich regelmäßig auf Kreta, auch wegen zweier Freunde, die dort leben, die ihr eigenes Café betreiben und wundervollen Schmuck erstellen. Tja, und dieses Jahr war ich wieder zwei Wochen dort – mit Anne-Kristin, die ich im Sommer letzten Jahres kennengelernt habe und mit der ich jetzt mein Leben teile. Und da ich Kreta fast genauso liebe wie diese Frau, kam für unseren ersten gemeinsamen Urlaub nur dieses Fleckchen Erde infrage.

Und es war genauso, wie wir uns das vorher vorgestellt hatten: noch fast keine Touristen, sommerliche, aber äußerst angenehme Temperaturen, leckeres Essen und ganz viel Zeit für uns. Dabei haben wir den Süden Kreta ausschließlich zu Fuß und per Bus entdeckt, stets mit unseren Kameras ausgestattet. Herausgekommen sind zahlreiche Bilder, die wir 14 Tage lang geschossen haben.

Auf denen sind unseren wichtigsten Reisestationen und Erlebnisse zu sehen:

  • Drei Wanderungen in das Ex-Hippie-Dorf Matala, wobei der zweite Versuch angesichts einer etwas ungenauen Wegbeschreibung des Michael-Müller-Reiseführers kläglich gescheitert ist (trotzdem noch ein herzliches “Danke schön” an Herrn Müller für seinen tollen Reisebegleiter!).
  • Geruhsame Stunden in unserer wundervollen Unterkunft, gemütliche Mahlzeiten und Mac inklusive.
  • Der lebhafte und “wuselige” Markt von Mires, der jeden Samstag stattfindet und auf dem man wirklich fast alles kaufen kann.
  • Ein echtes Bio-Café samt deutscher Betreiberin.
  • Direkt daneben haben wir trotz “Tag der Arbeit” einen Kräuterladen gefunden, der aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Mit tollen Kräutermischungen und seinem sehr sympathischen Besitzer Yannis.
  • Eine Eselsfarm, auf der geschundene und misshandelte Tiere ein neues Zuhause finden.
  • Und immer wieder Berge, Wind, Sonne, die totale Ruhe und WIR!

Tja, und von all diesen Eindrücken und Erinnerungen haben wir die schönsten 30 Fotos auf meiner Facebook-Seite online gestellt, die regen Zuspruch und diverse Kommentare nach sich gezogen haben. Doch der eigentliche Clou dahinter ist das clixxie-Fotobuch, das ich anhand der Bilder gestern Vormittag bestellt habe. Eine wundervolle Erinnerung, die sich dank der clixxie-Facebook-App mit wenigen Mausklicks und geringem Aufwand erstellen lässt. Wie das Ganze funktioniert, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen. Und wer seine Urlaubsfotos lieber mit dem iPhone schießt, kommt ebenfalls in den Genuss eines clixxie-Fotobuchs.

Falls ihr also eure Urlaubsbilder in Zukunft als kleines Fotobuch drucken lassen wollt, solltet ihr clixxie eine Chance geben. Und wie unseres aussieht, könnt ihr euch auf Facebook ganz bequem ansehen. Viel Spaß dabei!

Update: Unser Fotobuch ist da – und wirklich sehr schön geworden!

Unsere Fotobucherinnerung! Ist es nicht schön geworden?!

Unsere Fotobucherinnerung! Ist es nicht schön geworden?!

 

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Für IT-techBlog stimmen und ein iPad 3 gewinnen

Hier könnt ihr für das IT-techBlog abstimmen

Hier könnt ihr für das IT-techBlog abstimmen

Ich will gar kein so großes Abheben darum machen, aber der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass dieses mein Blog für die Wahl zum “Superblog 2012″ nominiert wurde, worüber ich mich schon ein wenig freue. Okay, es ist nicht der Grimme-Preis oder ein anderer vergleichbarer Award, aber nichtsdestotrotz dürft ihr dort eine Stimme abgeben. Und wenn diese eure eine Stimme auf diesen kleinen, bescheidenen Blog fiele, tät mich das wirklich sehr freuen.

Zugegeben, die Konkurrenz ist groß und hart, aber wenn es eine Kategorie “Herzblut” gäbe, hätte ich möglicherweise schon gewonnen. Denn ich hänge am IT-techBlog, den es nun seit über sechs Jahren gibt. Ja, es stimmt, ich blogge nicht so häufig wie andere, liebe Kollegen, die ebenfalls nominiert sind, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass das IT-techBlog Teil meines Schaffens ist. Und da hat es mich einfach gefreut, dass ich zumindest schon mal in der Liste “Technik” auftauche.

Ok, genug gesülzt, jetzt seid ihr dran. Geht also auf die Abstimmseite des Veranstalters, sucht mein Blog heraus, stimmt für ihn, und schwups, ist euch meine ewige Dankbarkeit sicher. Oder so ähnlich. Als kleinen Anreiz könnt ihr sogar ein iPad 3 abgreifen. Und die Gewinnwahrscheinlichkeit ist auf jeden Fall höher als beim Lotto spielen. Also, hingeklickt und mitgemacht. Freue mich!

Ach ja: Das Voting startet am 17. April um 12:00 Uhr und läuft bis zum 24. April, 12:00 Uhr.

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Metro mal 5: Warum ich das Bedienkonzept von Windows 8 gut finde

Durch die Wischgeste vom rechten Bildschirmrand des Tablet-PCs zur Display-Mitte erscheint rechts eine MenüleisteEs scheint offensichtlich so zu sein, dass es in Sachen Windows-8-Bedieneroberfläche nur zwei Lager gibt: die “Möger” und die “Nicht-Möger”. Tja, und ich zähle mich eindeutig zur ersten Kategorie. Und das hat fünf gute Gründe.

1. Windows 8 ist erfrischend anders

Also, ich bin ja großer Mac-Fan, und das schon seit vielen Jahren. Daher mag ich alles, was mit Design und klaren Formen und Konturen zu tun hat. Und genau das ist es, was mir an Windows 8  und seinem Metro-Design gefällt.

Es bietet klare Konturen, ist aufgeräumt, Wichtiges steht vorne (und Unwichtiges weiter hinten), und mit einem Fingertipp (Tablet und Metro-App vorausgesetzt) landet man dort, wo man gerade hin will. Und das zieht sich durch sämtliche Anwendungen: Ob Startbildschirm, Foto-, Video-, Musik-App oder einfach der Internet Explorer – die Bedienung ist immer dieselbe und mit wenigen Fingerberührungen landet man genau dort, wo man hin will.

2. Windows 8 “is made for tablets”

Das Metro-Design eignet sich natürlich auch für Notebooks und Desktop-PCs, aber seine volle Wirkung entfaltet es auf einem Tablet. Ich habe ja gerade das ViewPad 10pro zu Testzwecken, und obwohl dieses Viewsonic-Gerät noch gar nicht zu 100 Prozent auf Windows 8 abgestimmt ist, ist der Spaßfaktor schon recht hoch. Mit diversen Wisch- und anderen Gestenbewegungen manövriert man sich von App zu App, und selbst das Pinchen (also das Zusammen- und Auseinanderziehen von Daumen und Zeigefinger) gelingt schon ziemlich gut auf dem Viewsonic-Tablet. Dabei befindet sich Windows 8 ja noch in der Beta-Phase (was Microsoft als “Consumer Preview” bezeichnet). Da wird wohl noch einiges auf uns zukommen.

3. Windows 8 informiert auf einen Blick

Klar kennt ihr das schon, aber es ist trotzdem sehr praktisch: mit dem Live-Tile-Konzept, das Android schon lange bietet und selbst Apple irgendwann für sich entdeckt hat, bringt Windows 8 seinen Anwender die neuesten Infos stets in Echtzeit näher. Ob neue Mails, neue Facebook-Nachrichten oder die aktuelle Temperatur – stets hat man alle aktuellen Infos im Blick, und das auf einen Blick. Und weitere Dinge wie Uhrzeit, Akkuladestand und Datum gibt es gratis obendrauf.

4. Windows-8-Tablet sind “daumen-kompatibel”

Typischerweise benutzt man so ein Tablet ja im Sitzen – auf der Couch lümmelnd, mutiert es zur digitalen Tageszeitung, zur Surfstation oder zur Bibliothek. Dabei hält man es meist mit beiden Händen, sodass die Daumen eine wichtige Rolle im Bedienkonzept eines Tablet-PCs einnehmen. Das hat auch Microsoft kapiert und seinem Windows-7-Nachfolger eine intuitive Daumenbedienung verpasst, die es erlaubt, mit dem linken Daumen sämtliche Apps per Multitasking aus dem Hintergrund auf den aktiven Bildschirmbereich zu ziehen. Und mit dem rechten Daumen bringt man das vertikale Menü zum Vorschein, das die Funktionen “Suchen”, “Teilen”, “Start”, “Geräte” und “Einstellungen” beherbergt.

5. Windows 8 ist bunt

Ob grün, blau, gelb oder orange – der Startbildschirm und seine zugehörigen App-Symbole sollen wohl vor allem eins signalisieren: Windows 8 ist bunt, aber nicht überladen oder aufdringlich. Und damit das auch so bleibt, hat Microsoft klare Richtlinien verfasst, die den Umgang mit Windows-8-Designs genau definieren. Ob Metro-App, Kacheln (Tiles) oder das Metro-UI selbst – für jedes Element gibt es entsprechende Vorgaben und Tipps. Empfehlenswerter Lesestoff für jeden (angehenden) Windows-8-Entwickler.

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Workshop: Per Bildcode und Finger in Windows-8-Tablets einloggen

Wie ich gestern ziemlich euphorisch via Twitter verkündet habe, kann man sich in Windows-8-Tablets komfortabel mit genau drei Fingerbewegungen per Windows-Live-ID einloggen. Wie das funktioniert, erklärt der folgende Beitrag.

1. Per Vom-rechten-Bildschirmrand-zur-Mitte-Wischbewegung ruft ihr die rechte Taskleiste auf, wo ihr auf “Weitere PC-Einstellungen” tippt.

2. Tippt auf “Benutzer”, und dort öffnet ihr per Fingertipp die Funktion “Bildcode erstellen”.

3. Es erscheint ein Willkommens-Bildschirm, der erklärt, wie die Funktion “Bildcode” funktioniert. Ein Tipp auf “Bild auswählen” öffnet die Foto-App.

4. Im Grund kommt jedes Bild in frage, um einen Bildcode zu erstellen. Am besten sind Bilder mit klaren Konturen, die ihr mit dem Finger nachziehen könnt. Damit kann man sich den Code besser merken.

5. In insgesamt sechs Schritten legt man einen individuellen Code fest, indem man mit dem Finger Linien, Kreise und Punkte auf dem Tochscreen “erstellt”, und das zweimal, da die gezeichnete Geste bestätigt werden muss.

6. Der Bildcode lässt sich wieder ändern und löschen. Und falls man beim Einloggen den Code nicht parat hat, kann man sich auch per Live-ID-Kennwort anmelden.

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