Kannibalisiert das Apple iPad den Netbooks-Markt?
Der werte Kollege Sascha kommt auf seinem Blog natürlich auch nicht umhin, sich ein wenig mit dem Thema iPad zu beschäftigen. Dort hat er eine Liste zusammengestellt, warum das iPad nicht an Netbooks herankommt. Technisch gesehen mag er sicherlich recht haben. Aber das ist doch nur die eine Hälfte der Wahrheit, oder?!
Klar, auf den ersten Blick ist das iPad lediglich ein vergrößertes iPhone. Auf den ersten Blick. Betrachtet man aber das Nutzer- und Geschäftsmodell, das sich hinter dem iPad verbirgt, deutet einiges darauf hin, dass Apple mit dem iPad ganz neue Wege gehen will, die viele Menschen richtig glücklich machen werden:
Apple-Fans: Also, ich weiß ganz genau, wer in zirka zwei Monaten ein iPad sein Eigen nennen wird. Ja, genau, ich! Zwar werde ich mir wohl nur die Wifi-Variante gönnen, aber für das Surfen auf der Couch, das Steuern meiner Musiksammlung, das Lesen von eBooks und viele andere schöne Dinge sind doch 450 Euro (was es wohl kosten wird) ein fairer Preis. Und das Gucken von HD-Videos (trotz der 1024er-Auflösung) ist auf den iPad sicherlich auch ein größerer Spaß als auf meinem Netbook.
Mobile-Fans: Zugegeben, das iPad unterstützt kein Multitasking und kein Flash und andere Dinge, die man von einem Mobilcomputer gewohnt ist. Aber erstens schont die Flash-Abstinenz den Akku ganz erheblich. Zweitens brauch ich kein E-Mail, während ich einen Film gucke oder Musik höre. Und drittens wiegt das iPad rund 700 Gramm (je nach Modell), was bisher kein Netbook zu leisten imstande ist.
App-Fans: Es kann eigentlich nur als optimaler Zustand betrachtet werden, dass ein Gerät auf den Markt kommt und vom ersten Tag an mehr als 140.000 Anwendungen verfügbar sind. Klar, an der ein oder werden diverse Entwickler wohl ein wenig Hand anlegen müssen, um seine iPhone-App an die iPad-Ausmaße anzupassen. Aber das war’s dann auch schon. Und per Pixelverdopplung sollen vor allem bestehende iPhone-Apps richtig gut auf dem iPad aussehen.
eBook-Fans: Ob sie in der Amazon-Kindle-Abteilung das Licht ausgemacht haben, was ich natürlich nicht. Aber glücklich werden die Jungs und Mädels über Steves Keynote-Präsentation nicht gewesen sein. So hat ja bereits der US-Fachverlag McGraw-Hill gestanden, vom iPad total begeistert zu sein und ihre Publikationen via iTunes (iPad) Store feilzubieten. Daneben gibt es weitere Ankündigungen von Condé Nast und der New York Times, dedizierte Online-Auftritte für das iPad zu entwickeln.
iPhone-Fans: Da auf dem iPad iPhoneOS läuft, wird die Lernkurve eines iPhone-Anwenders in Sachen Apple-Tablet sehr steil ausfallen. Lediglich die Tastatur unterscheidet sich vom Apple-Fon, und das im positiven Sinne. Damit werden Twittern, Bloggen und andere Dingen richtig Spaß machen. Darüber hinaus hat Apple einiges dafür getan, das iPad-iPhone-Erlebnis möglichst geschmeidig zu gestalten.
Apple Tablet-iSlate-iPad-Hype auf einen Blick
Heute Abend ab 19:00 MEZ findet in San Francisco die große, von vielen lang ersehnte Apple-Party statt. Der Hauptdarsteller soll etwa 10 bis 11 Zoll in der Diagonalen messen, nur mit den Fingern zu bedienen sein und ein iPhoneOS-ähnliches Betriebssystem installiert haben. Die Rede ist natürlich von iSlate aka iPad aka Appe Tablet aka sonstwas. Um den Hype von unserer Seite weiter anzuheizen, fasse ich das aktuelle Geschehen mal ein wenig zusammen:
>> Terry McGraw, der in den USA einen großen Fachbuchverlag betreibt, verriet dem Fernsehsender CNBC, dass Apple den Tablet vorstellen wird und dass man bei McGraw-Hill das Gerät künftig als eBook-Plattform nutzen werde, da 95 Prozent ihrer Publikationen in diesem digitalen Format vorliegen. “The [Apple] Tablet is gonna be just really terrific!”, so seine Einschätzung dazu.
>> Das Online-Magazin Engadget veröffentlicht ein Bild, das – sehr konspirativ – den Apple Tablet zeigen soll. Natürlich übernehmen sie keine Garantie dafür, dass es sich dabei tatsächlich um das iSlate-Dingens handelt.
>> Es tauchen immer wieder Videos auf, die das Apple Tablet bewerben (wollen). So wie das hier oder dieses.
>> Ein angeblicher Tweet eines angeblichen Media-Markt-Accounts kannte angeblich schon den Namen (Apple iPad), den Preis (499 Euro mit Complete-L-Vertrag oder 899 ohne) und den Verkaufsbeginn (1. März). Natürlich stellte sich das Ganze als Super-Fake heraus, und Media Markt wusste von all dem nix. Angeblich…
>> Es existieren diverse Seiten, die sich intensiv mit dem Thema Apple Tablet beschäftigen. Ob islate.org, islatenews.de oder Wikipedia – noch nie wurde seit der Vorstellung des iPhone ein Produkt derart gehypt. Immerhin klassifiziert Wikipedia den iSlate-Eintrag als Hoax.
>> Künftige Apple-Tablet-Entwickler scheint es auch schon zu geben, die mit größter Euphorie auf den iSlate warten. Das fand zumindest das Beratungs- und Entwicklerunternehmen Appcelerator in einer eigens angelegten Studie heraus. Befragt wurden 554 Entwickler, die zu ihrer Kundenbasis gehören. So zeigten rund 90 Prozent aller Befragten gr0ßes Interesse, für das Apple Tablet künftig Anwendungen zu entwickeln. Dabei stehen im Vergleich zum iPhone aber nicht Spiele und Entertainment-Apps im Vordergrund, sondern Business-Anwendungen sowie Apps für Social-Media-Dienste und Lernsoftware.
Tickertipp: Wer ganz nah beim Enthüllen und Vorstellen des iSlate / iPad / Apple Table dabei sein will, sollte gegen 19:00 Uhr MEZ auf auf dieses Blog zurückkehren. Wir fassen nämlich die wichtigsten Infos rund um das Apple-Wunderdingens zusammen. Und morgen gibt’s dann weitere Details zum Apple Tablet.
Netbook-Apps und Intel AppUp Center zum Anfassen
Am morgigen Donnerstag öffnet die Kongressmesse M-Days 2010 in der Münchner BMW-Welt ihre Pforten. Dort wird unter anderem Intel seinen jüngsten Mobile-Spross Intel AppUp Center und dessen Monetarisierungsmodelle zeigen. Wer mehr Infos dazu möchte, sollte einfach mal auf das Software Dev Blog verzweigen, auf dem alles Wissenswerte zu den M-Days und Intel steht.
Angetestet: Porsche-iPhone-App
Ok, zugegeben, ich bin kein Porschefahrer. Ich würde mich nicht mal als Autofan oder etwas Vergleichbares bezeichnen. Daher kann ich es nur als puren Zufall bewerten, dass mir gerade eine E-Mail zugespielt wurde, in der es um eine iPhone-Porsche-App geht. Wer jetzt glaubt, dass Porsche selbst für diese mobile Anwendung zuständig ist, der irrt. Dahinter steckt nämlich die Porsche-Niederlassung München, die wohl auf diesem Weg versucht, neue Kunden zu generieren. Ob’s klappt? Ein Blick auf die App könnte helfen, dies zu beurteilen.
Vorab lässt sich aber schon mal feststellen, dass eine iTunes-Store-Bewertung von durchschnittlich zwei Sternen für eine Gratisapp nicht wirklich berauschend ist. Anhand der Kommentare wird auch sehr schnell klar, warum das so ist: so wird die App als Datensammelmaschine bezeichnet und als langweilig und langatmig. Aber: ist das auch so?
Ok, der Hauptkritikpunkt ist tatsächlich nervig: Man muss erst mal Name und E-Mail eintragen, um die App überhaupt starten zu können. Was soll das? Und dass man sich automatisch für den Newsletter eintragen soll, nervt auch. Wie gut, dass die App diese Daten gar nicht überprüft. Also kann man jede x-beliebige E-Mail-Adresse eintippen.
Wirklich pfiffig ist der Start: per Schüttelfunktion des iPhone wird ein unsichtbarer Bolide gestartet, der sich dann auf den Weg macht. Das ist wirklich eine nette Idee. Und der Rest? Nun, es handelt sich um ein Porsche-Magazin vom letzten Jahr, das mit diversen Infos rund das Phänomen Porsche aufwartet. Da ich aber – wie bereits erwähnt – keinen Porsche kaufen will und mich für das Thema auch nicht interessiere, ist diese Art der Information für mich irrelevant. Darüber hinaus ist die Steuerung des iPhone-Magazins derart inkonsistent, dass sich mir die Haare aufgestellt haben. Na, immerhin kann man per E-Mail einen Wintercheck per E-Mail mit dem Porschehändler seiner Wahl vereinbaren.
Ach ja: Es lohnt auf jeden Fall ein Blick auf die Apps, für die sich ein Porschfahrer offensichtlich sonst noch interessiert. Dazu gehört exklusive Literatur wie “Anwaltshure”, “Feuchtoasen” und “Lustschmerz”. Sollte das Klischee des typischen Porschefahrers doch zutreffen? Wer weiß…
Interessante Fakten zum iPhone auf einen Blick
Vor ziemlich genau drei Jahren stellte Steve Jobs auf der Macworld Expo 2007 das iPhone vor, und seitdem hat sich eine ganze Menge in Sachen Apple-Smartphone getan. Wie schon vor ein paar Tagen auf dem Software Dev Blog nachzulesen war, wie das iPhone-Ecosystem funktioniert, hat sich blackbookmag.com analog dazu die Mühe gemacht, das komplette iPhone-Universum auf eine Grafik in den Ausmaßen 850 × 4000 Bildpunkte zu packen. Die Top-Apple-Erfolgsstory im digitalen Zeitraffer, quasi. Ein paar nette Fakten gefällig?
>> Die äußerst positiven Verkaufszahlen des Palm Treo 600 sind für den Erfolg des iPhone maßgeblich verantwortlich.
>> Das iPhone kostete 2007 stolze 600 Dollar, zwei Jahre später sind es nur noch 99.
>> iPhone-Verrückte campierten vor Verkaufsbeginn nächtelang vor den Apple Stores, um eines der ersten Smartphones zu ergattern.
>> Alleine am ersten Wochenende nach Öffnen des iTunes App Store wurden 10 Millionen Anwendungen auf Macs und PCs geladen.
>> Die Firmware 3.0 wurde innerhalb der ersten fünf Tage sechs Millionen mal auf den iPhones dieser Welt installiert.
>> Apple hat für die Entwicklung des iPhone rund 150 Millionen Dollar ausgegeben, und das während eines Zeitraums von drei Jahren.
So, und wem das alles noch nicht genug ist, sei diese iPhone-Grafik empfohlen.
iSlate: Mediale Tagträume oder Apple-Wahrheiten?
Der geschätzte Kollege Kirchberg hat auf seinem Blog der HAZ (Hannoversche Allgemeine Zeitung) gerade einen der zahlreichen Artikel rund um den 27. Januar 2010 veröffentlicht. Was an diesem Tag passieren soll? Nun, für alle, die bis dato daran vorbei gehört oder gelesen haben: Apple hat für diesen Tag das Yerba Buena Center zu San Francisco gebucht und auserwählte Journalisten und Blogger zu ihrem Event eingeladen. Vorgestellt werden soll – wenn es nach Dutzenden von Quellen geht – das lang ersehnte Tablet-Dingens, das auch schon einen Namen trägt: iSlate.
Die neueste Apple-Kreation soll im superflachen Netbookformat ohne Tastatur (und dafür mit Touchscreen) daher kommen, zwischen 800 und 1.000 Dollar kosten und eine ganze Branche vor dem sicheren Untergang bewahren: die Medien. Denn in Zeiten des viel diskutierten Thema Paid Content scheint ein Gerät wie das Apple-Tablet eine Art Heilsbringer zu sein – wenn man das Erfolgsmodell Apple iTunes Store als Grundlage heranzieht. Dort gingen nämlich alleine iPhone- und iPod touch-Apps im Wert von rund 2,9 Milliarden Euro über den virtuellen Ladentisch – und zwar im Jahr 2009. Diese Erfolgsmeldungen machen Verlage wie HarperCollins und Condé Nast derart nervös, dass sie schon vor dem Produktlaunch iSlate-taugliche, kostenpflichtige Inhalte ankündigen.
Kein Wunder also, dass Analysten, Medienhäuser, Apple-Fans und viele andere Menschen auf diesem Erdball die Ankunft des iSlate gerade zu herbei sehnen und schön reden, was gewaltig an den iPhone-Hype des Jahres 2007 erinnert. Hoffentlich werden wir alle nicht zu sehr enttäuscht sein, wenn es ganz anders kommt!
Programmhinweis: Ich werde hier auf diesem Blog am 27. Januar ab 18:45 Uhr alles Wissenswerte rund um das Apple-Event berichten. Auf dass die iSlate-Prophezeiung wahr werde…
Immoscout verrät geplante Features ihrer iPhone-App
Ich sag mal so: man kann rund um geplante Produkte oder neue Features bestehender Produkte ein Staatsgeheimnis machen, wie das Apple beispielsweise seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich betreibt. Oder man versteckt sich und seine Produkte nicht, weil man auf dem Standpunkt steht, nichts verheimlichen zu müssen. Denn dies könnte ja auch die Diskussion mit der eigenen Community fördern.
Tja, und zu dieser Kategorie gehört zweifelsohne die Immobilien Scout GmbH, die das größte Immobilienportal Deutschlands betreibt und die seit neuestem auch mit einer eigenen iPhone-App aufwartet. Und genau über diese Software habe ich erst vorgestern berichtet. Davon war der zuständige Produktmanager so angetan, dass er mir doch glatt ein paar geplante Features verraten hat, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will:
>> Für Ende Januar ist ein größeres Update geplant, das neue Funktionen wie Fingerflip, Speichern sämtlicher Suchparameter und vieles mehr bieten wird.
>> Bis Ende Februar wird dann die von mir gewünschte Adressumkreis- und Grundstückssuche sowie eine Portal-Synchronisierung implementiert. Die Synchronisierung wird vorerst die Objekte des Merkzettels, die Notizen und bestehende Besichtigungstermine abgleichen, später auch die Bilder und Suchaufträge.
Bemerkenswert finde ich übrigens die Heransgehensweise der Immobilien Scout GmbH bezüglich ihrer iPhone-App:
Wir mussten am Anfang überlegen, ob wir warten, bis die App perfekt ist oder lieber gleich auf den Markt gehen. Ich glaube, es war die richtige Entscheidung [die App möglichst schnell zu launchen]. So wissen wir besser [...], was unsere Kunden brauchen.
Und dafür ist die App wirklich gut geworden…
Mit iPhone-App auf mobile Wohnungssuche gehen
Ich werde in diesem Jahr mal wieder umziehen. Und wie beim letzten Mal werde ich wieder auf die Dienste von ImmobilienScout24 zurückgreifen. Das sind wohl die einzigen, die es kapiert haben, wie der Immobilienmarkt tickt und wie man schnell und effizient an eine neue Wohnung herankommt (wenn das nur die Makler auch wüssten).
Natürlich hat die zugehörige Firma Immobilien Scout GmbH auch schon seit längerem das iPhone als perfekte Plattform für ihre Zwecke entdeckt, denn was liegt näher als die Wohnungssuche per mobilem Endgerät. Und da Ende letzter Woche die Version 1.1 im Apple Appstore gelandet ist, erschien mir eine kurze Rezension ganz sinnvoll.
Wie andere vergleichbaren Dienste nutzt auch die Immoscout-App Wifi und GPS zum Aufspüren aktueller Angebote, die sich in der Nähe des iPhone befinden. Diese werden direkt beim Start der Anwendung auf dem Startscreen angezeigt, was wirklich ganz nett ist. Nett wäre auch, wenn man seine Login-Daten des Webauftritts nutzen könnte. Kann man aber nicht, also muss man erneut unter “Filter” seine bevorzugten Kriterien eintragen.
Was im Gegensatz zur Webseite ganz hübsch gelöst ist, sind die verfügbaren Wohnungs- und Häusertypen, die man auswählen kann (Dachgeschoss, Erdgeschoss, etc.). Das hilft schon mal, bestimmte Kriterien auszuschließen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, eine Preisspanne zu definieren, nach einer bestimmen Größe zu suchen und die gewünschte Ausstattung zu definieren (Balkon, Einbauküche, Garage, etc.). Hat man anhand dieser Punkte eine passende Wohnung gefunden, kann man diese per Fingertipp begutachten, in seinen virtuellen Merkzettel ablegen, einen Kontakt zum Vermieter/Makler herstellen und das Tool sogar als Terminplaner einsetzen.
Innerhalb des Merkzettels besteht die Möglichkeit, den Wohungskontakt direkt anzurufen oder ihm eine E-Mail zu schreiben. Und falls Bilder hinterlegt sind, kann man diese auch direkt ansehen. Allerdings nicht im Vollbildformat und innerhalb der Bildergalerie auch nicht per Fingerflip blättern. Praktisch ist die Funktion “Notizen”, die man vor Ort oder während des Telefonats nutzen kann. Es lassen sich sogar via iPhone-Kamera Fotos von der Wohnung schießen und dieselben innerhalb der iPhone-App speichern.
Fazit: Insgesamt ist die Immoscout-iPhone-App eine gelungene Anwendung, die vor allem unterwegs seine Stärken ausspielt. Allerdings fehlt dem Tool (für meine Zwecke) eine ganz entscheidende Funktion: Die Umkreissuche per Adresse. Denn manchmal ist der eigene Standort nicht der richtige, um seine Wohnungssuche zu starten. Schade eigentlich!
Mit Skype fürs iPhone im Querformat chatten
Ja, ich gebe es ja freiwillig zu: ich chatten gerne, und das am liebsten via Skype, da ich auch schon mal per Mausklick vom reinen Textchat auf Audio- oder Videocalls umsteigen kann. Und das meist in vorzüglicher Qualität (wenn nicht gerade mal wieder die Verbindung aus unerfindlichen Gründen abkackt).
Da ich aber nicht nur gerne skype, sondern auch gleichzeitig ein großer iPhone-Fan bin, habe ich auf meinem Apple-Fon natürlich auch Skype fürs iPhone installiert. Damit kann ich auch vom Restaurant aus chatten oder noch kurz vorm Boarding oder aus dem Taxi heraus eine kurze Nachricht absetzen. Was mich allerdings schon eine ganze Weile nervt ist die Tatsache, dass ich als bekennennder Schnellschreiber ohne Querformat-Tastatur auskommen musste. Bis jetzt. Denn mit der kürzlich veröffentlichten Version 1.3 behebt Skype dieses Manko.
Eine weitere Schwachstelle, sprich Bug, konnten die Skype-Entwickler wohl auch eliminieren. Der Fehler trat bei diversen Leuten immer dann auf, wenn sie gerade Interettelefonate führten und währenddessen eine SMS eintrudelte oder das System meldete, dass die Batterie schon ziemlich leer sei. Daraus resultiert dann sehr oft das abrupte Beenden des Telefonats, was natürlich nicht sehr schön ist.
Eine weitere neue Funktion ist die Bandbreitenanzeige, die sich in Form eines kleinen, grünen Punkts zeigt, während man wifi-basierte Internettelefonate führt (die 3G-basierten würde Skype natürlich am liebsten sofort hinterher schieben, was aber nach wie vor an den Telcos scheitert, die ihre 3G-Netze nicht mit solch unnötigem Ballast wie VoIP-Calls beladen wollen).
Video-Preview: Intel Appstore AppUp Center für Moblin
Während der CES 2010 in Las Vegas war es soweit: Intel stellte seinen eigenen Appstore vor und hat diesen mit dem leicht gewöhnungsbedürftigen Namen AppUp Center bedacht. Zunächst gibt es die Software nur in Englisch, was aber für deutschsprachige Windows-Versionen kein Problem darstellt (hab ich schon ausprobiert, Review folgt asap). Und dass es nur US-amerikanischen und kanadischen Anwendern vorbehalten ist, im AppUp Center einzukaufen, kann man auch verschmerzen. Es soll nämlich gar nicht mehr so lange dauern, bis auch der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
Darüber hinaus war auch mal die Rede von einem eigenen Moblin-Store, in dem linux-basierte Anwendungen für Netbooks verfügbar sein werden. Auch hier ist noch ein wenig Geduld erforderlich, denn diese Variante soll es auch bald schon geben. Um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, hat Nicole von netbooksnews mit Intel ein Video gedreht, dass eine Vorab-Version des Moblin-Stores zeigt. In diesem Fünfminüter lernen wir, dass teilweise identische Apps im Moblin- und Windows-Store zu finden sein werden, aber natürlich auch ganz unterschiedliche, was vor allem dem Opensource-Konzept geschuldet sein wird.
Das Video ernöglicht auch einen kurzen Einblick in das geplante AppUp Center für Moblin. Na dann: Film ab!

