Review: Reise-Magazin im iPad-Format

Ja, ich gebe es zu: ich gehe gerne auf Reisen, brauche dazu aber keine Insperation in Form von dicken Reiseführern, Hochglanzmagazinen oder ähnlicher schwerer Kost, die ohnehin nur nach dem Kauf auf meinem Wohnzimmertisch oder im Regal verstauben würden. Was ich allerdings mag, ist mein iPad, und so ergab es sich, dass ich auf das Digitalmagazin “Reise-Insperationen” stieß (okay, gestoßen wurde). Dieses laut Herausgeberin Tourism Unlimited aus München “erste Reisemagazin auf dem iPad” musste ich mir dann doch mal angucken. Dadurch wird mein iPad schließlich nicht schwerer.

Die Idee hinter “Reise-Insperationen” ist ganz einfach: Man besorgt sich einmal die iPad-App im iTunes App Store für 79 Cent (hier geht’s direkt dort hin) und kann so in Zukunft sämtliche erscheinende Ausgaben für 1,59 Euro pro Ausgabe am Apple-Tablet lesen. Im Umfang der App ist derzeit die Juliausgabe des “Heftes”, die alleine 1,59 Euro kosten würde (das ist zumindest der “Heftpreis ab der Augustausgabe).

Auf den ersten Blick ist Reise-Insperationen ein handwerklich gut gemachtes “Heft” (zu den Inhalten kann ich weniger sagen), das mit ein paar gut durchdachten Details aufwarten kann:

  • Die einzelnen Seiten sind an die iPad-Ausmaße perfekt angepasst. Klar. Zudem kann man per Doppeltipp in die hochaufgelösten Bilder reinzoomen, was einen echten Mehrwert darstellt. Denn die vielen sehr anspruchsvollen und ansprechenden Fotos laden gerade dazu ein, weiter hineinzusehen. Schade, dass man nicht einzelne Bilder abspeichern kann, um sie beispielsweise als Hintergrundbild seines iPad einzurichten. Aber dagegen dürften wohl die Rechteinhaber, sprich Fotografen, etwas haben. Aber psst, wozu gibt es auf dem iPad die Screenshotfunktion (Home- und Ein-/Aus-Taste gleichzeitig drücken)…
  • Gelungen ist auch die Navigation innerhalb des iPad-Reisemagazins. Wer nämlich nicht jede einzelne Seite durchflippen will (und wer will das schon), berührt einfach nur den unteren Bildschirmrand, und schon öffnet sich eine Miniaturansicht des kompletten “Heftes”. Per Fingerscrolling gelangt man so ganz schnell an eine andere Stelle des Magazins. Das funktiioniert übrigens auch, wenn man den oberen Bildschirmrand des iPad berührt: Dann öffnen sich diverse Zusatzfunktionen wie E-Mail an die Redaktion, die Webseite des Verlages, das Öffnen des Twitterstreams und eben das Anzeigen des Inhaltverzeichnisses – allerdings im klassischen Heftstil.
  • Weitere Gimmicks wie die Bildergallerien, die übers “Heft” verteilt sind oder das Öffnen von verlinkten Webseiten innerhalb der App oder die Zusatzinfos zu einzelnen Bildern, die beim Antippen des Fotos angezeigt werden, runden das postive Bild der Reise-Insperationen ab. Was man bemängeln könnte sind die fehlenden Multimediainhalte wie das ein oder andere Video, das einem digitalen Reisemagazin gut zu Gesicht stehen würde. Aber das ist wohl für 1,59 Euro ein bisschen viel verlangt. Und die Bezeichnung “Heft”, wie sie innerhalb des Magazin gerne verwendet wird, könnte auch mal überdacht werden. Aber das ist jetzt doch ziemlich kleinkariert, oder?!

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Intel Dev Day 2010: Uhrzeiten, Themenecken, Fingerfood [Update]

Auf besonderen Wunsch gehen hier und heute weitere Infos zum Intel Dev Day 2010 online. Dieser findet wie angekündigt am 4. September in der Berliner Homebase Lounge statt und ist an Software-Entwickler mobiler Anwendungen für Netbook, Tablet-PC und Co. adressiert.

Die Agenda sieht folgenden Ablauf der Veranstaltung vor:

12.30 – 13.00 Uhr — Registrierung und Fingerfood-Lunch
13.00 – 14.00 Uhr — Erster Teil der technischen Workshops
14.00 – 14.15 Uhr — Pause
14.15 – 16.15 Uhr — Zweiter Teil der technischen Workshops

16.30 – 17.00 Uhr — Registrierung neuer Teilnehmer
17.00 – 17.10 Uhr — Begrüßung
17.10 – 18.00 Uhr — Vier Kurzvorträge à 10 Minuten

Vipul Chopra: Software-Validierung im Intel AppUp Center
Jens Weller: App-Portierung mit Qt
4iitoo: Anwendungsbeispiele auf dem WeTab
Stefan Englet: Intel AppUp Center und Intel Atom Developer Program

18.00 – 18.30 Uhr — Ende des offziellen Teils
20.00 Uhr — Die Netbook- und WeTab-Gewinner werden gezogen und bekannt gegeben
18.30 – 22.00 Uhr — Büffet/Drinks/Networking

Während der gesamten Veranstaltung laden vier Themenecken zum Verweilen, Plaudern und Fachsimpeln ein. In diesen “Areas” geht es um:

  • MeeGo: Hier erfahrt ihr alles über MeeGo. Weitere Infos folgen!
  • WeTab: 4iitoo wird eines der lang ersehnten WeTab-Tablets dabei haben und zeigen, welche Apps darauf laufen – und welches Betriebssystem

So, und wenn ihr jetzt immer noch nicht für dieses Mega-Event angemeldet seid, solltet ihr das flugs nachholen. Oder braucht ihr noch einen Motiviationsschub?!

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Tweetup in Berlin: Mobile Gadgets, Mobile Apps, MeeGo und Co.

Wie der aufmerksame Leser und Besucher des IT-techBlog bestimmt schon weiß, veranstalten wir gemeinsam mit Intel am kommenden Samstag, 4. September, einen Entwicklertag, der in der Berliner Homebase Lounge von 12:00 bis etwa 22:00 Uhr stattfindet. Und psst, es gibt noch ein paar freie Plätze; anmelden könnt ihr euch über die zugehörige Facebook-Seite oder direkt per Mail bei mir.

Da wir wissen, dass am Vorabend auch schon ein paar Leute in Berlin weilen werden, die sich mit dem Thema Mobile Gadgets, Mobile Apps und anderen tragbaren Dingen beschäftigen, veranstalten wir am Freitag, den 3. September ab 19:00 ein lockeres Beisammensein (ein sogenanntes Tweetup).

Falls euch das interessiert oder ihr Leute kennt, die das interessieren könnte, solltet ihr (oder die) ins St. Oberholz kommen. Dieser Laden in Berlin Mitte (Rosenthaler Straße 72a) gilt wohl als ziemlich hip, bietet WLAN und die Getränke muss man sich sehr sponti-mäßig von der Bar selbst holen.

Ich denke mal, ihr werdet euer Kommen nicht bereuen: Denn neben den netten Leuten von Intel, die dort zugegen sein werden, kommen unter anderem Steve “Chippy” Paine von umpcportal.com, der wieder seine neuesten und coolsten Gadgets dabei haben wird und auch Sascha Pallenberg von netbooknews.de. Die Zwei alleine stehen schon für hohen Unterhaltungswert und Informationen pur. Zudem können die anwesenden Intel-Leute bestimmt viele Fragen rund um MeeGo, mobile Software-Entwicklung, den Intel App Store und vieles mehr beantworten.

Also, wir würden uns wirklich freuen, wenn ihr am Freitag ab 19:00 Uhr zahlreich ins St. Oberholz kommt. Man sieht sich!

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Intel Dev Day 2010: Drei Lenovo-Touchscreen-Netbooks und ein WeTab gewinnen

Ok, jetzt lasse ich hier mal ganz offiziell die Intel-Dev-Day-Katze aus dem Gewinnspielsack: Am 4. September gibt es auf dem Intel-Entwicklerevent vier sehr geile Preise zu gewinnen, die alle dort Anwesenden abgreifen können. Die Rede ist von drei superschicken Netbooks der Marke Lenovo IdeaPad und einem der brandneuen WeTabs, die demnächst in die Läden resp. Media Märkte kommen werden. Und, ist das was?! Das meine ich aber auch…

Zum WeTab gibt es eigentlich gar nicht mehr so viel zu sagen, außer dass im Gegensatz zum iPad ein “richtiger” Prozessor drin steckt (nämlich ein Intel Atom Prozessor N450), das Display ein wenig größer ist (11,6 vs 9,7 Zoll), der Speicher sich per SDHC-Karten selber erweitern lässt, eine Webcam verbaut ist und dass das Tablet-Gadget mit Java, Flash und Adobe AIR klar kommt. Na ja, und so einiges mehr kann es natürlich auch noch.

Ach ja: Heute sorgte eine Nachricht der Financial Times Deutschland für ziemlich viel Aufregung. Laut FTD soll das WeTab nämlich mit dem Nokia-Intel-Linux-Derivat MeeGo in die Läden kommen. Das wäre (a) eine kleine Sensation und (b) ziemlich konsequent, da MeeGo auf Intel-Atom-System ziemlich gut läuft, da es für diese Plattform optimiert wurde. Na, wir werden sehen.

Und genau dieses schicke Teil, das Apple das Fürchten lehren soll, gibt es auf dem Intel Dev Day zu gewinnen. Einzige Voraussetzung: Ihr müsst vor Ort sein, um in den Genuss dieses brandneuen Tablet-PCs zu kommen. Und da die Dinger noch nicht verkauft werden, bekommt der Gewinner das WeTab zugeschickt, sobald diese verfügbar sind. Mitnehmen ist also leider nicht.

Hinter dem WeTab müssen sich die drei Netbooks nicht verstecken, die es außerdem zu gewinnen gibt, nämlich drei Lenovo IdeaPad S10-3T. Wie der Zusatz “T” vermuten lässt, handelt es sich beim Lenovo-Netbook um ein – genau, Netvertible, also ein Netbook mit Touchscreen-Display, das sich komplett drehen und auf die Tastatur legen lässt. Damit lässt es sich wie ein Tablet-PC bedienen. Die Specs sind auch sehr ordentlich: CPU-seitig steckt ein Intel Atom Prozessor N470 drin, mit Quick Start 2.0 bootet das IdeaPad die wichtigsten Funktionen blitzschnell und viele andere schöne Dinge.

Im Gegensatz zum WeTab, das unter allen Anwesenden verlost wird, müsst ihr für die Netbooks richtig was tun. Soll heißen, ihr solltet während der Workshop-Sessions gut aufpassen, denn es sind fünf Fragen zu beantworten, was mit ein wenig Wissen rund um Netbooks & Mobile Apps gelingen sollte.

So, und für alle, die nach diesen Aussichten (und den vielen Infos) unbedingt auf den Intel Dev Day kommen wollen, gibt es jetzt noch den passenden Facebook-Link. Dort könnt ihr euch anmelden, weitere Infos abholen und auch einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr wollt. Wir sehen uns!

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MobileTech Conference 2010: Mobile Apps, Intel und Co.

Vom 6. bis 8. September, also in knapp zwei Wochen, findet im rheinland-pfälzischen Mainz die MobileTech Conference 2010 statt. Wo sonst im Frühjahr die Närrischen ihr Unwesen treiben, treffen sich an drei Tagen die Mobilisten der IT-Branche in der Rheingoldhalle, nicht um zu schunkeln, sondern um sich über mobile Apps, Android, mobile Bezahlsysteme, iPhone und viele andere Themen zu informieren.

Die MobileTech Conference wird von der Software & Support Media GmbH veranstaltet, bezeichnet sich selbst als geschlossene Veranstaltung und besteht aus drei Hauptteilen: der Hauptkonferenz am 7. und 8. September, den Power-Workshops am 6. September und der Mobile Night, die am 7. September stattfindet.

Die Power-Workshops sind für alle gedacht, die lieber selbst was machen als nur zuzuhören. Es handelt sich dabei um zwei parallele Workshops, die den ganzen Tag dauern und zum einen die App-Entwicklung unter iOS behandeln und zum anderen das mobile Web genauer beleuchten. Das ist für alle Ein-, Um- und Aufsteiger gedacht, die mehr wissen wollen zu nativen und Web-Apps für iPhone und Co.

Der zweite, große Teil geht über zwei Tage und umfasst sämtliche Präsentationen und Sessions, die sich über vier Tracks erstrecken (“iPhone”, “Android”, “Mobile Platforms” sowie “Mobile Business & Trends”). Es werden an den zwei Tagen 44 Sessions und drei Keynote-Präsentationen gehalten, die sich mit höchst unterschiedlichen Themen befassen. Beispiele gefällig?

Dienstag, 7. September

The Web Is Now In Your Pocket. What Next? (Tim Bray)

Kampf der mobilen Plattformen (Kay Glahn)

Softwareentwicklung für Android-Tablets (Jürgen Leber, Wolfgang Frank)

Quick Introduction to Bada Development (Ronan Schwarz)

Was hat Android, das Java ME nicht hat? (Kay Glahn)

Mittwoch, 8. September

100 Smartphones – 1 Bedienkonzept? Usability-Unterschiede mobiler Plattfomen unter der Lupe (Benno Bartels)

Integration von geräteabhängigen APIs in Mobile Widgets (Stefan Kolb)

Enterprise Applikationen mobilisieren für iPhone, WinMobile, Blackberry… mit einem einzigen Tool (Markus Müller)

iPhone App Marketing – Herausforderungen und Chancen aus Sicht von Developern, Usern und Publishern (Jascha Samadi)

Mit jQTouch aufs iPhone & Android (Björn Wibben)

MeeGo verbindet – eine neue Plattform für Smartphones bis zu Digital TV (Uli Dumschat, Christoph Weinman)

Speziell die letzte Session zum Thema MeeGo werde ich hier noch gesondert betrachten und vor Ort live darüber bloggen und mit den beiden Jungs ein spontanes Videointerview führen.

Interessant sind aber auch die Keynote-Sessions wie die von Frank Fischer, der bei Microsoft für Windows Phone 7 zuständig ist. Oder die erste Keynote-Präsentation von Tim Bray, der sich bei Google mit dem Thema Android ausführlich beschäftigt. Auch mit diesen Herren werde ich mich näher unterhalten.

Ihr seht also, es gibt viele gute Gründe, vom 6. bis 8. September 2010 nach Mainz zu reisen, auch wenn nicht die Närrische Zeit ist. Und um euch die Entscheidung noch ein wenig einfacher zu machen, verlose ich unter all meinen Bloglesern und Twitter-Fans eine Eintrittskarte im Wert von 500 Euro, die zur Teilnahme am 7. und 8. September berechtigt. Der Clou daran: Zu diesem Ticket gibt es ein Intellibook dazu, das alleine 350 Euro wert ist! Und, ist das nix?!

Das Frei-Ticket wird unter allen Kommentatoren dieses Beitrags oder Retweetern des zugehörigen Tweets verlost. Anfang nächster Woche erfahrt ihr dann, ob ihr das Zugticket nach Mainz buchen solltet.

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Intel-Off-IFA-Entwickler-Event: Workshop-Agenda steht

Ich hatte es seinerzeit versprochen, und heute ist es soweit: Es gibt weitere Infos rund um das Intel-Entwicklerevent, dass am 4. September im Dunstkreis der IFA 2010 in Berlin stattfindet. Und diese Neuigkeiten können sich sehen lassen, denn die Agenda der geplanten Workshops steht online und das Geheimnis der versprochenen Überraschung wird gelüftet.

Zunächst einmal könnt ihr auf der Agenda nachlesen, welche Themen in Berlin besprochen werden, und das sieht doch ziemlich vielversprechend aus. Es geht unter anderem

  • um den Intel Atom-Prozessor, seine architektonischen Besonderheiten und mit welchen Modellen in Zukunft noch zu rechnen ist,
  • um die Entwicklerumgebung Qt und wie sich damit vor allem crossplattform-basierte Apps bauen lassen.

Darüber hinaus werden die anwesenden Intel-Ingenieure noch ein wenig zum Intel Atom Developer Program und zum Intel-eigenen App Store erzählen. Und sagen, wie man damit Geld verdienen kann. Ach ja, ein paar Infos zu den passenden Intel-Tools für Software-Entwickler mobiler Apps wird es natürlich auch geben.

Und die Überraschung?! Nun, unter allen Anwesenden werden diverse Netbooks verlost! Und, ist das nix?! Aber die werden nicht einfach so verschenkt, sondern ihr müsst dafür etwas tun. Was das sein wird, erfahrt ihr beim nächsten Intel-Off-IFA-Entwickler-Event-Update.

Da gibt’s dann auch weitere Infos zum zweiten Teil, der an diesem Tag stattfindet. Neben den Workshop werden nämlich 10-Minuten-Vorträge zu hören sein, die anschließend in ein hoffentlich unterhaltsames und informatives Get-Together münden. Also, es bleibt spannend…

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GDCE 2010: Netbook-Games richtig und effizient entwickeln

Ok, Leute, das ist der dritte Teil meiner GDCE2010-Vor-Berichterstattung, und der hat eine Menge mit Netbook-Games und der zugehörigen Techsession von Leigh Davies zu tun, die er während der Game Developers Conference Europe halten wird. Der Titel seines 50-Minuten-Vortrags lautet “Building Games for Netbooks”. Das Ganze beginnt um 14:20 am Montag, den 16. August und findet im Nördliches Sitzungszimmer (4. Stock) statt. Also dort, wo am Morgen Steve Hughes über Intel Graphics Performance Analyzers geredet hat.

Während seines Vortrags wird Leigh über die verschiedenen Aspekte der Software-Entwicklung für Netbooks reden. Er wird auf die Besonderheiten in Sachen Display- und Tastaturgröße eingehen, aber auch auf so Dinge wie längere Akkulaufzeiten und eine geringere Rechenleistung. Ihr lernt also, wie sich Netbook-Apps hinsichtlich der CPU und GPU optimieren lassen, was mit der Chance einher geht, mobile Apps für mehr als 40 Millionen Netbooks zu verkaufen.

Um an diesem Geschäftsmodell zu partizipieren, wird Leigh ein paar seiner besten Tipps verraten, mit deren Hilfe sich die Rechenpower und die Batterielaufzeiten maximieren lassen, die Netzwerkverbindung besser nutzen lässt (Stichwort: Ad-hoc-Vernetzung) und mit denen sich Netbook-Spiele effizienter entwickeln lassen. Auf diesem Wege entstehen nämlich Software-Apps, die sich über neue Absatzkanäle verkaufen lassen, wie sie in Zukunft Acer, Asus, Dell, Samsung und andere bieten werden.

Gemeint ist natürlich der Intel AppUp Center, also der Intel-eigene App Store, den es bereits Software-basiert gibt und der künftig auf Netbooks vorinstalliert sein wird. Um in den Genuss dieser Verkaufsplattform zu kommen, muss man sich allerdings am Intel Atom Developer Programm beteiligen, was lediglich eine kurze Registrierung bedeutet. Auch darüber wird Leigh ein paar Worte verlieren.

Ach ja: Falls ihr iPhone- oder iPad-Entwickler seid, könnte Leighs Vortrag auch ganz nützlich und interessant sein, da er möglichweise etwas über das Thema iPhone-Games-Portierung sagen wird. Und falls doch nicht, solltet ihr auf jeden Fall am Intel-Stand innerhalb des großen GDCE-Showcase vorbei schauen und dort Leigh mit euren Fragen löchern. Man sieht sich!

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Einladung: Mobile-Apps-Programmierung aus erster Hand

So, jetzt wird’s richtig interessant: Intel lädt Software-Programmierer auf ein Crossplattform-Event ein, das am 4. September in Berlin stattfindet. Das Datum ist natürlich kein Zufall, schließlich findet um diese Zeit die Internationale Funkausstellung auf dem altehrwürdigen Messegelände statt. Und dazu passt die Intel-Veranstaltung ziemlich gut.

Auf dem Event, das übrigens in der sehr coolen Homebase-Lounge direkt am Potsdamer Platz stattfindet, geht es nämlich um tragbare Geräte, also um Netbooks, Smartphones und Co. Und darum, welche Apps auf solchen Gadgets laufen sollten und ob man als Software-Entwickler von Anfang an über Crossplattf0rm-Programmierung nachdenken sollte.

Klar, Crossplattform-Entwicklung ist kein ganz einfaches Thema, aber genau deshalb treffen sich ja Intel- und andere Spezialisten in Berlin, um vor interessierten Software-Entwicklern darüber und mit ihnen zu reden. Es wird aber nicht nur geredet, sondern auch gezeigt, mit welchen Tools sich beispielsweise Software von Plattform A (z.B. iPhone) auf Plattform B (z.B. Netbook) portieren lässt. Denn das Ganze ist ja kein Hexenwerk, und genau das soll am 4. September gezeigt werden.

Mit dabei sind Intel-Ingenieure, die über die notwendigen Tools und das erforderliche Wissen referieren. Außerdem werden Software-Entwickler, die mit dem Thema Crossplattform-Programmierung zu tun haben, in der Homebase Lounge zugegen sein. Denn nichts ist anschaulicher als Beispiele aus der Praxis. Und beim anschließenden Networking (samt Speis’ und Trank) kann man das Gehörte in Einzelgesprächen weiter vertiefen.

Falls das jetzt alles zu schnell ging, helfen bestimmt die Infos weiter, die auf der Intel-Facebookseite zu finden sind. Dort gibt es alles noch mal genau aufgelistet. Und dort könnt ihr euch auch gleich für dieses wirklich sehr spannende Event anmelden. Und psst: Wer nach Berlin kommt, kann auf eine Überraschung hoffen. Mehr darf ich dazu aber noch nicht verraten….

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10.000 Dollar für ein Netbook-Fußball-Game

Engländer sind ja mitunter ein lustiges Völkchen: sie trinken Bier ohne Schaum, essen seltsame Dinge und gucken mit großer Leidenschaft Fußball – außer, wenn es um Begegnungen zwischen Englang und Deutschland gehen. Ihr wisst schon, warum!

Tja, und manchmal gewinnen sie 10.000 Dollar und wissen nicht einmal, dass sie an diesem Wettbewerb überhaupt teilgenommen haben – zumindest nicht mehr so ganz im Detail. So ging es zumindest den Jungs von The Game Creators (TGC) in persona Rick Vanner, der vor kurzem eine E-Mail erhalten hat, in der ihm Intel mitteilte, dass die Firma um 10.000 Dollar reicher ist.

Und, wie hat TGC das geschafft? Nun, sie haben neben einer Reihe von anderen Apps die Fußball-Simulation “Goals!” in das Intel AppUp Center eingereicht. Und genau dieses Retro-Spiel im Stil der bekannten C64-Games hat doch glatt in der Kategorie “Best of Games” gewonnen.

Das Beste daran: TGC hat Goals! gar nicht neu entwickelt, sondern lediglich vom iPhone auf die Netbook-Plattform portiert. Das hat laut Rick gerade mal eine Woche gedauert. Und im Gegensatz zum iPhone lässt sich das Game auf einem Netbook sogar noch ein bisschen besser spielen, da man dank der Tastatursteuerung eine bessere Kontrolle über das Spielgeschehen hat. Zudem ist ja der Bildschirm eines Netbooks größer als der eines iPhone, was die Fußball-Simulation besser aussehen lässt. Und über die Prozessorleisung muss ich ja wohl erst gar nicht reden.

Klar, dass Rick und TGC vom Intel AppUp Center ganz begeistert sind, da Windows-Software zum ersten Mal frei von Schadsoftware und ähnlichen Dingen genau dort landet, wo sie hin soll: Zum Anwender, der in solch einem App Store all die Anwendungen suchen und finden kann, die speziell für Netbooks angepasst wurden.

Ach ja: TGC und Intel veranstalten gerade einen gemeinsamen Wettbwerb, bei dem Software-Entwickler 3D-Spiele entwickeln sollen, und zwar mithilfe des TGC-Tools Dark Basic. Das sollte euch auf jeden Fall einen Blick wert sein, oder?!

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Mit Intel AppUp Center doppelt verdienen

Anfang März hat Intel ja sein großes Entwickler-Unterstützer-Programm gestartet, das sich Intel Atom Developer Program Million Dollar Development Fund nennt und mit dessen Hilfe Software-Entwickler in diesem Jahr insgesamt eine Million Dollar verdienen sollen – und das alleine durch Intel.

Es gab und gibt diverse Abschnitte des Programms, die unterschiedliche Maßnahmen vorsehen. Zur ersten Maßnahme gehörte “Dollars for Download”, die während des ganzen März lief. Und genau dieses “Unter-Programm” hat Intel gerade noch mal gestartet. Dieses Mal geht es um Software-Entwickler, die ihre Netbook-Anwendungen entweder schon im Intel App Store haben oder diese im August und September dort einreichen. Unter all diesen Apps werden nämlich 100 Anwendungen ausgewählt, für die es dann ab Oktober vier Monate lang Extra-Einnahmen gibt.

Das heißt konkret, dass Intel für jede Bezahl- und kostenlose App zwei Dollar obendrauf packt, sobald diese auf einen Rechner geladen wird. Um das Ganze halbwegs kontrollierbar zu machen, werden im Falle der kostenlosen Apps bis zu 5.000 Dollar pro Anwendung ausgeschüttet, bei Bezahl-Apps sind es maximal 25.000 Dollar. Das ist doch gar nicht schlecht, oder?!

So, und wer jetzt immer noch meint, keine Anwendungen in das Intel AppUp Center einreichen zu müssen, ist leider selbst schuld. Alle anderen sollten sich schleunigst für das Download-for-Dollars-Programm anmelden. Hierzu muss man sich einfach bei Intel registrieren.

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So werden AppUp-AIR-Apps für Netbooks aussehen

Teil drei meiner AppUp-AIR-App-für-Netbooks-Serie handelt von dem, worum es ja vor allem geht: um AIR-Apps, die möglichst bald (ab Ende August/Anfang September) auf die Netbooks dieser Welt gelangen sollen. Ich will hier vier Apps vorstellen, die von Hause aus gut auf ein Netbook passen. Und nächste Woche gibt’s ausführliche Reviews dazu!

TweetDeck ist sicherlich vielen bekannt, und dank seines geschickt angelegten Layouts passt es ohne größere Verifikationen auf ein 10-Zoll-Display. Und falls man TweetDeck nur im Hintergrund laufen lassen will, ist das auch kein Problem, da bestimmte oder alle Meldung per Push-Technik angezeigt werden.

Earthbrowser ist ein 3D-Wetter-Tool, das sehr anschaulich und sehr ansprechend das Wetter der nächsten sieben Tage darstellt. Toll an Earthbrowser ist, dass es sich perfekt an 10-Zoll-Displays anpasst und zudem das Wetter in Echtzeit darstellt, und das im besten Wortsinne.

Partybooth ist eine echte Fun-App, deren Bedieneroberfläche so konzipiert wurde, als ob die Entwickler dabei an ein Netbook gedacht hätten. Die Idee ist ganz simpel: Es werden vier Fotos ins Serie geschossen und hinterher als Diashow angezeigt. Die Bilder lassen sich dann sogar noch auf Facebook veröffentlichen. Wie gesagt: Fun-App!

Snackr ist ein RSS-Feed-Reader, der mit so ziemlich allen Feeds zurecht kommt, die man derzeit abonnieren kann: Webseiten, Blogs, Tweets, Facebookeinträge und vieles mehr. Toll daran ist das Ticker-Feature: Damit lässt sich der RSS-Stream am unteren Bildrand darstellen, ohne dass der gesamte Bildschirm belegt ist. Das ist gerade bei kleineren Displays ein echter Vorteil.

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So profitieren AIR-Entwickler vom Intel AppUp Center

Letzte Woche machte eine kleine News die Runde, nämlich dass Intel sein App Store AppUp Center für eine weitere Plattform öffnet und neben nativen C-/C+-Anwendungen für Windows und Moblin ab sofort auch Adobe AIR unterstützt. Das passende SDK ist bereits verfügbar, und ab dem 14. August können Software-Entwickler ihre AIR-Apps bei Intel und Adobe einreichen, damit sie zum Behufe der zusätzlichen Einnahmequelle im AppUp Center landen.

Das bedeutet also, dass AIR-Entwickler dieser Welt noch etwa drei Wochen Zeit haben, um ihre ersten Apps an Intel oder Adobe zu Validierungszwecken zu übermitteln. Damit dabei auch möglichst nix schief geht, sollte man sich vorab schon mal einige Dinge vergegenwärtigen:

  • Um mobile Apps für Netbook und Konsorten bei Intel einreichen zu können, ist zunächst einmal eine Login-ID notwendig, an die man allerdings recht einfach und unkompliziert kommt. Zudem kostet die Mitgliedschaft beim Intel Atom Developer Program derzeit noch nicht mal was.
  • Natürlich unterliegen AppUp-konforme Anwendungen bestimmten Richtlinien, denen sie genügen müssen. Dazu gehört, dass die App gegen keine Marken- und Lizenzrichtlinie verstößt, dass sich die Software problemlos installieren und de-installieren lässt, dass die Bedieneroberfläche konsistent aufgebaut ist, dass sich keine Schadsoftware wie Malware in der Anwendung befindet und vieles mehr. Sämtliche Validierungsrichtlinien findet man direkt bei Intel.
  • Selbstredend ist, dass die Netbook-App auf AIR-Basis fehlerfrei arbeitet. Auch hierzu macht Intel Stichproben, aber die Entwickler selbst sollten dafür sorgen, dass sie keine fehlerhaften Programme in das AppUp Center einreichen. Wäre doch zu peinlich, oder?

Neben diesen Formalia gibt es weitere Aspekte, die für die AIR-Entwicklung sprechen:

  • AIR-Apps unterstützen im besten Sinne den Crossplattform-Gedanken. Egal also, ob die mobile App auf einem Netbook, Smartphone, unter Windows, Moblin oder MeeGo laufen soll – die Kompatibilität ist gewährleistet, da Adobe für AIR-Entwickler sämtliche Plattformen Tools-seitig unterstützt. Egal, ob man mit Flash-, Flex- oder Ajax-Tools entwickelt – am Ende kommt immer eine AIR-konforme Anwendung heraus.
  • Neben den Browser-Fähigkeiten, die man ja von Flash kennt, bieten AIR-Programme weit mehr als nur den Webeinsatz. So laufen AIR-Apps auch außerhalb von Firefox und Co. als eigenständige Anwendung, unterstützen Datenbankzugriffe, erlauben hochkomplexe Multimedia-Apps und vieles mehr.
  • Mit AIR-Programmen lassen sich Daten beinahe beliebig manipulieren. Ob die Daten aus dem Internet kommen, von einem zentralen Server oder von der lokalen Festplatte – AIR-Apps ist das ziemlich egal.

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Flash-Entwickler aufgepasst: Mit Intel und AppUp Geld verdienen!

Heute erreichte mich eine News des Intel Atom Developer Program-Teams, die sich für eine Reihe von Entwicklern als äußerst lukrativ erweisen könnte: Intel akzeptiert ab dem 14. August Anno Domini 2010 AIR-basierte Apps, die vorzugsweise für Netbooks optimiert und angepasst worden sind. Damit steht neben C und C++ eine weitere Programmierumgebung zur Verfügung, was den Intel AppUp Center – also den Intel-eigenen Appstore – erheblich beflügeln wird.

Und damit AIR-Entwickler erfahren, was man zum Einreichen von AIR-Apps in den AppUp Center benötigt, worauf man dabei achten sollte und wie eine Netbook-optimierte AIR-Anwendung aussehen könnte, startet hier heute eine umfangreiche Serie, die sich mit diversen Fragen beschäftigen wird (und diese natürlich auch beantwortet):

  • Gibt es ein eigenes AIR-SDK für Entwickler, damit diese ihre AIR-Apps auch ordnungsgemäßg im AppUP Center einreichen können? (Kleiner Tipp: Ja, den gibt’s).
  • Was sollte man über AIR-Apps für das Intel AppUp Center alles wissen?
  • Welche AIR-Apps gibt es denn schon, die ihren Weg ins AppUp Center finden werden?
  • Welche Schritte sind zu gehen, damit  meine AIR-App auch garantiert in den Intel-Appstore kommt?
  • Wie “baue” ich AIR-Apps und welche Tools gibt es dafür?
  • Was ist sonst noch zu beachten, wenn ich mit meinen AIR-Apps via AppUp Center Geld verdienen will?

Damit dieser erste Teil nicht zur puren Aufzählung der geplanten Inhalte verkommt, folgen auftaktmäßig ein paar wissenswerte Fakten rund um AIR-Apps für Intel AppUp Center.

Wie man dem zugehörigen AIR-AppUp-Video von und mit Bill Pearson entnehmen kann, betreibt Intel die AIR-Initiative nicht alleine, sondern gemeinsam mit Adobe, was auch nur logisch und konsequent ist. Schließlich sind das Wissen rund um AIR und die zugehörigen Entwicklertools bei Adobe beheimatet.

Das bedeutet auch, dass man seine AIR-Apps sowohl per Intel- als auch Adobe-AIR-SDK einreichen kann, was den Einreichungsprozess vereinfachen soll – und wird. In diesem Zusammenhang: Mit Melrose plant Adobe eine komplette Publishing-Plattform, die es AIR-Entwicklern erlauben soll, ihre Apps über diverse Plattformen zu vertreiben. Tja, und den Anfang macht eben Intel AppUp Center.

Also, zieht euch das AIR-SDK schon mal auf den Rechner und schaut euch das Ganze genauer an. Und für den Rest solltet ihr hier nächste Woche immer wieder vorbei kommen.

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Review: MeeGo im Netbook-Praxiseinsatz, Teil 2

Gestern habe ich MeeGo 1.0 auf meinem Toshiba-Netbook zum ersten Mal laufen lassen, und zwar per Live-Image vom USB-Stick. Und am Ende des zugehörigen Beitrags habe ich versprochen, einen zweiten Teil mit weiteren Eindrücken zum mobilen Linux-Derivat zu veröffentlichen. Was hiermit geschieht.

Die Bedieneroberfläche gliedert sich in zehn Bereiche. Das sind “Myzone”, “Zone”, “Applications”, “Status”, “People”, “”Internet”, “Media”, “Devices”, “Bluetooth” und “Network”. Myzone und Zone habe ich gestern ja schon besprochen, hier also die restlichen acht.

Applications: Dieser Bereich ist zweigeteilt: Zum einen lassen sich bevorzugte Apps dort platzieren (“Favorite applications”), zum anderen finden man, nach Kategorien sortiert, sämtliche Anwendungen, die auf dem Netbook installiert sind. Dazu gehören Tools, Spiele, Internet-Apps, Multimedia, Office-Anwendungen und System-Tools. Wem das nicht reicht, der findet unter “System Tools” den Software-Katalog “Garage”, in dem sich weitere Apps befinden. Okay, derzeit sieht es noch etwas mau damit aus, aber das wird sich bestimmt in den nächsten Wochen und Monaten ändern.

Status: Das ist ein Teil des Social-Media-Hubs von MeeGo. Hier kann man seinen Twitter- und Last.fm-Account eintragen und somit stets auf dem neuesten Stand bleiben, was sich da draußen gerade so tut. Natürlich lassen sich über “Status” auch eigene Tweets absetzen, retweeten und auf Tweets antworten. Schade ist nur, dass Facebook und andere soziale Dienste (noch) nicht unterstützt werden.

People: Hinter dem etwas irritierenden Begriff “People” befindet sich Empathy, ein Messenger- und VoIP-Tool, das es erlaubt, sämtliche Chat-Kanäle einzurichten und so mit anderen via Internet zu plaudern. Da kommt dann sogar Facebook ins Spiel, aber auch AIM, Google Talk, ICQ, MSN, Yahoo und andere Dienste. Also kann man mit MeegGo nicht nur chatten, sondern sogar Internettelefonate führen. Allerdings gelang es mir nicht, alle Chat-Apps zum Laufen zu bringen. Dazu gehörten Facebook (sic!) und AIM. Google Talk ließ sich einrichten und nutzen, und zwar über das MeeGo-eigene Messenger-Tool, das sich über die People-Seite starten lässt.

Zum Rest des Beitrags »

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Review: MeeGo auf einem Toshiba-Netbook per USB-Stick als Live-Image

Sodala, endlich komme ich dazu, MeeGo 1.0 als Live-Image per USB-Stick auf meinem Toshiba-Netbook laufen zu lassen und ein paar erste Eindrücke mit euch zu teilen. Zu diesem Zweck habe ich natürlich erst mal das aktuelle Image 1.0 auf meinen Mac geladen und dann per einfachem Terminalbefehl auf einen 2-Gigabyte-großen USB-Stick kopiert. Anschließend wird der USB-Stick am Netbook angesteckt und MeeGo per Bootoption von dort gestartet. So einfach ist das.

Allerdings gibt es Hardware-seitig zwei Einschränkungen, die man kennen sollte:

  • Zum einen werden nur diejenigen Prozessoren unterstützt, die mit dem SSE3-Befehlssatz ausgestattet sind. Allerdings betrifft das keine der Atom-CPUs, Netbook-Besitzer sind also “safe”.
  • Zum anderen werden offiziell keine Grafikchips von AMD/ATI, Nvidia und auch nicht der Intel-eigene integrierte Grafikchip GMA500 von MeeGo 1.0 unterstützt. Im Falle von GMA 500 betrifft das sämtliche Netbooks mit dem schon etwas betagten Z-Prozessor. Um herauszufinden, welche Netbooks denn mit MeeGo 1.0 laufen, findet man auf meego.com eine Liste von Netbooks, die erfolgreich getestet wurden. Diese Liste umfasst folgende Modelle: Asus EeePC 901, 1000H, 1005HA, 1008HA, EeePC 1005PE, Eeetop ET1602, Dell mini10v, Inspiron Mini 1012, Acer Aspire One D250, AO532-21S, Revo GN40, Aspire 5740-6025, Lenovo S10, MSI U130, AE1900, HP mini 210-1044, Toshiba NB302.

Was für ein Glück, dass ich seinerzeit “zukunftssicher”gekauft und ein Toshiba-Netbook mit der Modellbezeichnung NB200-110 erworben habe, in dem ein Atom-Prozessor N280 steckt, der mit dem GMA-950-Grafikchip ausgestattet ist. Daher war mein erster MeeGo-Test auch erfolgreich. Sehr überrascht war ich von der Bootzeit, die im Vergleich zu Moblin deutlich verbessert werden konnte. Ich habe zwar nicht handgestoppt, aber es sind vom Einschalten bis zum Erscheinen des MeeGo-GUI nur wenige Sekunden vergangen, und das trotz des USB-Stick-Starts. Respekt!

Die Bedieneroberfläche hat sich im Vergleich zu Moblin auf den ersten Blick nicht verändert: So findet man auf der Startseite “Myzone”, die als Sammelstelle für aktuelle Tweets fungiert und neueste Mails und Termine anzeigt. Natürlich lässt sich Myzone individuell gestalten. Schade, dass man nach wie vor keine Facebook-Meldungen einbinden kann. Das fehlte unter Moblin auch schon.

Mit “Zones” hat man einen komfortablen Taskmanager, der sämtliche offenen Anwendungen zeigt, die man auch per Mausklick in den Vordergrund holen kann. Dies gelingt übrigens ebenfalls mit der bekannten Tastenkombination <ALT>+<TAB>.

Das war der erste Teil meines MeeGo-Reviews. Der zweite folgt sehr bald. Stay tuned…

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Es kommt Schwung ins MeeGo-Projekt: Fedora 14 und MeeGo Handset UX 1.0

Gestern war Annahmeschluss in Sachen Fedora 14. Soll heißen, dass ab sofort keine neuen Features mehr für die nächste Fedora-Version seitens der Community angenommen werden. Aber auch so können sich die geplanten neuen Funktionen sehen lassen. Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass Fedora 14 eine angepasste MeeGo-Bedieneroberfläche für Netbooks haben wird. Das klingt doch ganz danach, dass in Sachen MeeGo ein neues Momentum entsteht.

Aber auch sonst sind die geplanten Fedora-14-Features nett anzusehen:

  • D-Compiler samt Standard-Runtime “Tango”
  • Gnome 3.0
  • LZMA-Komprimierung für Live-Images
  • NetBeans 6.9
  • Perl 5.12 und Python 2.7
  • Spice für virtuelle Desktops
  • und viele mehr.

Und falls ihr euch mal MeeGo Netbook UX 1.0 ansehen wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Ach ja: Fedora 14 soll Ende Oktober als Finale Release feststehen.

Neben dieser Ankündigung in Sachen Fedora 14 ist schon seit ein paar Tagen MeeGo Handset UX 1.0 draußen, das auf MeeGo 1.1 basiert, das im Oktober offiziell vorgestellt wird. Das Handset-Framework umfasst schon eine ganze Menge:

  • Statusleiste inklusive Uhr und Anzeigesymbole für Netzwerk, Wifi, Bluetooth, 3G, Benachrichtigungen und Akkustatus
  • Home-Bildschirm
  • Lock-Screen
  • Application Launcher
  • vituelle Tastatur
  • diverse Anwendungen: Telefon, SMS, Webbrowser, Kontakte und Fototool
  • Hardsware-Support für Moorestown-basierte Handhelds und Nokia N900
  • und andere Dinge.

Die komplette Featureliste samt Donwloadlink und weitere nützliche Infos gibt es auf meego.com

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Meet:MeeGo in Berlin mit Anregungen in Sachen Mobile Linux

Zugegeben, die Ankündigung kommt ein wenig kurzfristig, aber mich erreichte die Nachricht selber erst vor wenigen Minuten via Twitter: Morgen findet im c-base zu Berlin eine ziemliche coole Veranstaltung in Sachen MeeGo/Maemo statt. Ziel dieses Events (das in einer Event-Reihe ausarten soll und weder von Nokia noch von Intel gesponsort wird): Wie bringe ich Community und Entwickler zusammen, damit sich diese bestmöglich zum Thema MeeGo/Maemo austauschen können. Und das Ganze nennt sich dann “Mobile Freidae”.

Auf dem ersten Mobile Freidae wird unter anderem Uwe Kaminski aka jukey darüber referieren, wie sich MeeGo- resp. Maemo-Fehler suchen, beheben und weitergeben lassen. Das klingt doch ziemlich spannend.

Also, falls ihr morgen Abend noch nix vorhabt und euch das Thema MeeGo/Maemo interessiert, kommt ab 20:00 Uhr im c-base zu Berlin vorbei. Und falls ihr sogar selbst einen Beitrag leisten wollt, solltet ihr ganz schnell via E-Mail mit den Organisatoren des Mobile Freidae Kontakt aufnehmen. Denn je mehr Leute sich in solch ein Community-Event einbringen, desto mehr haben alle davon. Also dann: Auf ins c-base!

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MeeGo-Smartphone in Wort, Ton und Bild

Letzte Woche hatte ich es angekündigt und heute ist es soweit: Steve “Chippy” Paine hat auf carrypad.com einen ausführlichen Beitrag zum ersten MeeGo-Smartphone auf Moorestown-Basis veröffentlicht, den ich hier kurz aufgreifen und die Highlight besprechen möchte. Am Ende von Steves Beitrag gibt es übrigens ein 16-minütiges Video, das das Ganze multimedial zusammenfasst.

Vorab sei ganz klar gesagt, dass es sich bei dem Aava-MeeGo-Moorestown-Smartphone lediglich um einen Prototypen handelt, der mit Beta-Hardware- und Pre-Alpha-Software daher kommt. Es ist also kein Gerät, das so auf den Markt kommen wird, wie Steve es in seinen Ausführungen und im Video vorstellt. Aber es gibt einen guten ersten Eindruck, wie Intel-basierte Smartphones in Zukunft aussehen könnten. Und das ist vor allem für Hard- und Software-Entwickler ein wichtiger Hinweis, wohin die Reise gehen wird.

Schön an dem Beitrag finde ich den Einstieg, der davon spricht, wie klein ein “PC” sein kann. Genau, kein Smartphone, sondern ein mobiler Rechner, den man in seiner Hand hält und mit dem man sogar telefonieren kann. Das Aava-Phone ist mit allem ausgestattet, was man von solch einem Gadget erwarten kann: Touchsceen, diverse Sensoren, diverse Anschlüsse, Kamera und vieles mehr. Und ein Prozessor, der alles in den Schatten stellt, was bisher in Smartphones verbaut wurde. So zeigte der Javascript-Test mit Sunspider, dass das Aava-Phone im Vergleich zu einem Android-Smartphone mit Android 1.6 und Snapdragon-CPU etwa fünfmal schneller ist! Wir reden also tatsächlich von einem echten mobilen Rechner.

Aber auch die MeeGo-Bedieneroberfläche hat großes Potenzial und wird uns sicherlich noch viel Spaß bereiten. Ok, und jetzt guckt ihr euch die Sache am besten selbst an.

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My Kalenderwochen 25 und 26: Dev Days und Tweetup

Die letzten drei Wochen waren pickepacke voll, daher kommt hier kurz und knapp eine Zusammenfassung der Kalenderwochen 25 und 26.

Am Anfang der Woche 25 stand mein eigenes Update der neuen iPhone-Firmware 4.0 an. Es war allerdings mehr ein Deinstallieren des Goldmasters und ein erneutes Kopieren der finalen Version 4.0 auf das Apple-Smartphone. Zwei Tage später sorgte dann ein Video für einige Furore, das eine sehr frühe Version vom MeeGo für Tablet-PCs zeigt. Sehr interessant und unterhaltsam sind die Kommentare zum Videoclip.

Ende der Woche war ich dann in Frankfurt, wo der Samsung Local Developer Day stattfand. Dort ging es um das Samsung-eigene Betriebssystem Bada, das in den nächsten Wochen und Monaten iPhone, Android und Co. das Fürchten lehren soll. Ich habe zumindest gelernt, dass Samsung noch einen weiten Weg vor sich hat, damit dies gelingen kann.

Kaum aus Frankfurt zurück, stand der nächste Tagestrip auf dem Programm, und zwar nach Hamburg, wo ich auf dem Blackberry Developer Day eine Menge über das Ecosystem Blackberry hören konnte. Auch bei RIM scheint es so zu sein, dass die Fragmentierung des eigenen Portfolios eine der größten Herausforderungen darstellt. Aber nicht nur für RIM, sondern auch für Blackberry-Software-Entwickler, die sich mit allerlei OS-Versionen und zugehörigen Smartphone-Modellen herumschlagen müssen.

Mein persönliches Highlight in diesen zwei Wochen war aber zweifellos das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel, der sich beim Chiphersteller hauptsächlich mit dem Thema Social Media und Communities beschäftigt. So hat Josh das Intel Software Network (ISN) federführend aufgebaut und er hatte die Idee für Intel Software Network TV, das er aktuell produziert. Auf ISN schart Intel seine Entwickler um sich, stellt allerlei nützliche Tools zur Software-Entwicklung zur Verfügung und informiert mit permanent neuen Blogbeiträgen und anderen Inhalten. Und da Josh schon mal hier war, haben wir ziemlich spontan ein Tweetup in München aufgesetzt, was insgesamt toll gelaufen ist.

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Nachtrag zu Tweetup mit Josh Bancroft mit Bild

DSC_0236, originally uploaded by umpcportal.com.

Erst gestern habe ich ein paar Eindrücke und Informationen rund um das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel veröffentlicht. Und heute nun entdecke ich dieses Bild von Josh (links) und mir (rechts). Wie ihr sehen könnt, war die Stimmung ziemlich gut und wir hatten eine Menge Spaß. Aber auch der interkulturelle Austausch kam nicht zu kurz.

Leider kann man nicht so gut erkennen, dass Josh ein ziemlich witziges T-Shirt trägt, auf dem Flash Gordon und ein stilisierter Apfel zu sehen sind. Und, was könnte das wohl bedeuten?!

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