So werden AppUp-AIR-Apps für Netbooks aussehen

Teil drei meiner AppUp-AIR-App-für-Netbooks-Serie handelt von dem, worum es ja vor allem geht: um AIR-Apps, die möglichst bald (also ab Ende August/Anfang September) auf die Netbooks dieser Welt gelangen sollen. Ich will hier einfach vier Apps vorstellen, die von Hause aus gut auf ein Netbook passen. Und nächste Woche gibt’s ausführliche Reviews dazu!

TweetDeck ist sicherlich vielen bekannt, und dank seines geschickt angelegten Layouts passt es ohne größere Verifikationen auf ein 10-Zoll-Display. Und falls man Tweetdeck nur im Hintergrund laufen lassen will. ist das auch kein Problem, da bestimmte oder alle Meldung per Push-Technik angezeigt werden.

Earthbrowser ist ein 3D-Wetter-Tool, das sehr anschaulich und sehr ansprechend das Wetter der nächsten sieben Tage darstellt. Toll an Earthbrowser, dass es sich perfekt an 10-Zoll-Displays anpasst und zudem in Echtzeit das Wetter darstellt, und das im besten Wortsinne.

Partybooth ist eine echte Funapp, deren Bedieneroberfläche so konzipiert wurde, als ob die Entwickler dabei an ein Netbook gedacht hätten. Die Idee ist ganz simpel: Es werden wie vier Fotos ins Serie geschossen und hinterher als Diashow angezeigt. Die Bilder lassen sich dann sogar noch auf Facebook veröffentlichen. Wie gesagt: Funapp!

Snackr ist ein RSS-Feed-Reader, der mit so ziemlich allen Feeds zurecht kommt, die man derzeit abonnieren kann: Webseiten, Blogs, Tweets, Facebookeinträge und vieles mehr. Toll daran ist das Ticker-Feature: Damit lässt sich der RSS-Stream am unteren Bildrand darstellen, ohne dass der gesamte Bildschirm belegt ist. Das ist gerade bei kleineren Displays ein echter Vorteil.

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So profitieren AIR-Entwickler vom Intel AppUp Center

Letzte Woche machte eine kleine News die Runde, nämlich dass Intel sein App Store AppUp Center für eine weitere Plattform öffnet und neben nativen C-/C+-Anwendungen für Windows und Moblin ab sofort auch Adobe AIR unterstützt. Das passende SDK ist bereits verfügbar, und ab dem 14. August können Software-Entwickler ihre AIR-Apps bei Intel und Adobe einreichen, damit sie zum Behufe der zusätzlichen Einnahmequelle im AppUp Center landen.

Das bedeutet also, dass AIR-Entwickler dieser Welt noch etwa drei Wochen Zeit haben, um ihre ersten Apps an Intel oder Adobe zu Validierungszwecken zu übermitteln. Damit dabei auch möglichst nix schief geht, sollte man sich vorab schon mal einige Dinge vergegenwärtigen:

  • Um mobile Apps für Netbook und Konsorten bei Intel einreichen zu können, ist zunächst einmal eine Login-ID notwendig, an die man allerdings recht einfach und unkompliziert kommt. Zudem kostet die Mitgliedschaft beim Intel Atom Developer Program derzeit noch nicht mal was.
  • Natürlich unterliegen AppUp-konforme Anwendungen bestimmten Richtlinien, denen sie genügen müssen. Dazu gehört, dass die App gegen keine Marken- und Lizenzrichtlinie verstößt, dass sich die Software problemlos installieren und de-installieren lässt, dass die Bedieneroberfläche konsistent aufgebaut ist, dass sich keine Schadsoftware wie Malware in der Anwendung befindet und vieles mehr. Sämtliche Validierungsrichtlinien findet man direkt bei Intel.
  • Selbstredend ist, dass die Netbook-App auf AIR-Basis fehlerfrei arbeitet. Auch hierzu macht Intel Stichproben, aber die Entwickler selbst sollten dafür sorgen, dass sie keine fehlerhaften Programme in das AppUp Center einreichen. Wäre doch zu peinlich, oder?

Neben diesen Formalia gibt es weitere Aspekte, die für die AIR-Entwicklung sprechen:

  • AIR-Apps unterstützen im besten Sinne den Crossplattform-Gedanken. Egal also, ob die mobile App auf einem Netbook, Smartphone, unter Windows, Moblin oder MeeGo laufen soll – die Kompatibilität ist gewährleistet, da Adobe für AIR-Entwickler sämtliche Plattformen Tools-seitig unterstützt. Egal, ob man mit Flash-, Flex- oder Ajax-Tools entwickelt – am Ende kommt immer eine AIR-konforme Anwendung heraus.
  • Neben den Browser-Fähigkeiten, die man ja von Flash kennt, bieten AIR-Programme weit mehr als nur den Webeinsatz. So laufen AIR-Apps auch außerhalb von Firefox und Co. als eigenständige Anwendung, unterstützen Datenbankzugriffe, erlauben hochkomplexe Multimedia-Apps und vieles mehr.
  • Mit AIR-Programmen lassen sich Daten beinahe beliebig manipulieren. Ob die Daten aus dem Internet kommen, von einem zentralen Server oder von der lokalen Festplatte – AIR-Apps ist das ziemlich egal.

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Flash-Entwickler aufgepasst: Mit Intel und AppUp Geld verdienen!

Heute erreichte mich eine News des Intel Atom Developer Program-Teams, die sich für eine Reihe von Entwicklern als äußerst lukrativ erweisen könnte: Intel akzeptiert ab dem 14. August Anno Domini 2010 AIR-basierte Apps, die vorzugsweise für Netbooks optimiert und angepasst worden sind. Damit steht neben C und C++ eine weitere Programmierumgebung zur Verfügung, was den Intel AppUp Center – also den Intel-eigenen Appstore – erheblich beflügeln wird.

Und damit AIR-Entwickler erfahren, was man zum Einreichen von AIR-Apps in den AppUp Center benötigt, worauf man dabei achten sollte und wie eine Netbook-optimierte AIR-Anwendung aussehen könnte, startet hier heute eine umfangreiche Serie, die sich mit diversen Fragen beschäftigen wird (und diese natürlich auch beantwortet):

  • Gibt es ein eigenes AIR-SDK für Entwickler, damit diese ihre AIR-Apps auch ordnungsgemäßg im AppUP Center einreichen können? (Kleiner Tipp: Ja, den gibt’s).
  • Was sollte man über AIR-Apps für das Intel AppUp Center alles wissen?
  • Welche AIR-Apps gibt es denn schon, die ihren Weg ins AppUp Center finden werden?
  • Welche Schritte sind zu gehen, damit  meine AIR-App auch garantiert in den Intel-Appstore kommt?
  • Wie “baue” ich AIR-Apps und welche Tools gibt es dafür?
  • Was ist sonst noch zu beachten, wenn ich mit meinen AIR-Apps via AppUp Center Geld verdienen will?

Damit dieser erste Teil nicht zur puren Aufzählung der geplanten Inhalte verkommt, folgen auftaktmäßig ein paar wissenswerte Fakten rund um AIR-Apps für Intel AppUp Center.

Wie man dem zugehörigen AIR-AppUp-Video von und mit Bill Pearson entnehmen kann, betreibt Intel die AIR-Initiative nicht alleine, sondern gemeinsam mit Adobe, was auch nur logisch und konsequent ist. Schließlich sind das Wissen rund um AIR und die zugehörigen Entwicklertools bei Adobe beheimatet.

Das bedeutet auch, dass man seine AIR-Apps sowohl per Intel- als auch Adobe-AIR-SDK einreichen kann, was den Einreichungsprozess vereinfachen soll – und wird. In diesem Zusammenhang: Mit Melrose plant Adobe eine komplette Publishing-Plattform, die es AIR-Entwicklern erlauben soll, ihre Apps über diverse Plattformen zu vertreiben. Tja, und den Anfang macht eben Intel AppUp Center.

Also, zieht euch das AIR-SDK schon mal auf den Rechner und schaut euch das Ganze genauer an. Und für den Rest solltet ihr hier nächste Woche immer wieder vorbei kommen.

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Review: MeeGo im Netbook-Praxiseinsatz, Teil 2

Gestern habe ich MeeGo 1.0 auf meinem Toshiba-Netbook zum ersten Mal laufen lassen, und zwar per Live-Image vom USB-Stick. Und am Ende des zugehörigen Beitrags habe ich versprochen, einen zweiten Teil mit weiteren Eindrücken zum mobilen Linux-Derivat zu veröffentlichen. Was hiermit geschieht.

Die Bedieneroberfläche gliedert sich in zehn Bereiche. Das sind “Myzone”, “Zone”, “Applications”, “Status”, “People”, “”Internet”, “Media”, “Devices”, “Bluetooth” und “Network”. Myzone und Zone habe ich gestern ja schon besprochen, hier also die restlichen acht.

Applications: Dieser Bereich ist zweigeteilt: Zum einen lassen sich bevorzugte Apps dort platzieren (“Favorite applications”), zum anderen finden man, nach Kategorien sortiert, sämtliche Anwendungen, die auf dem Netbook installiert sind. Dazu gehören Tools, Spiele, Internet-Apps, Multimedia, Office-Anwendungen und System-Tools. Wem das nicht reicht, der findet unter “System Tools” den Software-Katalog “Garage”, in dem sich weitere Apps befinden. Okay, derzeit sieht es noch etwas mau damit aus, aber das wird sich bestimmt in den nächsten Wochen und Monaten ändern.

Status: Das ist ein Teil des Social-Media-Hubs von MeeGo. Hier kann man seinen Twitter- und Last.fm-Account eintragen und somit stets auf dem neuesten Stand bleiben, was sich da draußen gerade so tut. Natürlich lassen sich über “Status” auch eigene Tweets absetzen, retweeten und auf Tweets antworten. Schade ist nur, dass Facebook und andere soziale Dienste (noch) nicht unterstützt werden.

People: Hinter dem etwas irritierenden Begriff “People” befindet sich Empathy, ein Messenger- und VoIP-Tool, das es erlaubt, sämtliche Chat-Kanäle einzurichten und so mit anderen via Internet zu plaudern. Da kommt dann sogar Facebook ins Spiel, aber auch AIM, Google Talk, ICQ, MSN, Yahoo und andere Dienste. Also kann man mit MeegGo nicht nur chatten, sondern sogar Internettelefonate führen. Allerdings gelang es mir nicht, alle Chat-Apps zum Laufen zu bringen. Dazu gehörten Facebook (sic!) und AIM. Google Talk ließ sich einrichten und nutzen, und zwar über das MeeGo-eigene Messenger-Tool, das sich über die People-Seite starten lässt.

Zum Rest des Beitrags »

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Review: MeeGo auf einem Toshiba-Netbook per USB-Stick als Live-Image

Sodala, endlich komme ich dazu, MeeGo 1.0 als Live-Image per USB-Stick auf meinem Toshiba-Netbook laufen zu lassen und ein paar erste Eindrücke mit euch zu teilen. Zu diesem Zweck habe ich natürlich erst mal das aktuelle Image 1.0 auf meinen Mac geladen und dann per einfachem Terminalbefehl auf einen 2-Gigabyte-großen USB-Stick kopiert. Anschließend wird der USB-Stick am Netbook angesteckt und MeeGo per Bootoption von dort gestartet. So einfach ist das.

Allerdings gibt es Hardware-seitig zwei Einschränkungen, die man kennen sollte:

  • Zum einen werden nur diejenigen Prozessoren unterstützt, die mit dem SSE3-Befehlssatz ausgestattet sind. Allerdings betrifft das keine der Atom-CPUs, Netbook-Besitzer sind also “safe”.
  • Zum anderen werden offiziell keine Grafikchips von AMD/ATI, Nvidia und auch nicht der Intel-eigene integrierte Grafikchip GMA500 von MeeGo 1.0 unterstützt. Im Falle von GMA 500 betrifft das sämtliche Netbooks mit dem schon etwas betagten Z-Prozessor. Um herauszufinden, welche Netbooks denn mit MeeGo 1.0 laufen, findet man auf meego.com eine Liste von Netbooks, die erfolgreich getestet wurden. Diese Liste umfasst folgende Modelle: Asus EeePC 901, 1000H, 1005HA, 1008HA, EeePC 1005PE, Eeetop ET1602, Dell mini10v, Inspiron Mini 1012, Acer Aspire One D250, AO532-21S, Revo GN40, Aspire 5740-6025, Lenovo S10, MSI U130, AE1900, HP mini 210-1044, Toshiba NB302.

Was für ein Glück, dass ich seinerzeit “zukunftssicher”gekauft und ein Toshiba-Netbook mit der Modellbezeichnung NB200-110 erworben habe, in dem ein Atom-Prozessor N280 steckt, der mit dem GMA-950-Grafikchip ausgestattet ist. Daher war mein erster MeeGo-Test auch erfolgreich. Sehr überrascht war ich von der Bootzeit, die im Vergleich zu Moblin deutlich verbessert werden konnte. Ich habe zwar nicht handgestoppt, aber es sind vom Einschalten bis zum Erscheinen des MeeGo-GUI nur wenige Sekunden vergangen, und das trotz des USB-Stick-Starts. Respekt!

Die Bedieneroberfläche hat sich im Vergleich zu Moblin auf den ersten Blick nicht verändert: So findet man auf der Startseite “Myzone”, die als Sammelstelle für aktuelle Tweets fungiert und neueste Mails und Termine anzeigt. Natürlich lässt sich Myzone individuell gestalten. Schade, dass man nach wie vor keine Facebook-Meldungen einbinden kann. Das fehlte unter Moblin auch schon.

Mit “Zones” hat man einen komfortablen Taskmanager, der sämtliche offenen Anwendungen zeigt, die man auch per Mausklick in den Vordergrund holen kann. Dies gelingt übrigens ebenfalls mit der bekannten Tastenkombination <ALT>+<TAB>.

Das war der erste Teil meines MeeGo-Reviews. Der zweite folgt sehr bald. Stay tuned…

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Es kommt Schwung ins MeeGo-Projekt: Fedora 14 und MeeGo Handset UX 1.0

Gestern war Annahmeschluss in Sachen Fedora 14. Soll heißen, dass ab sofort keine neuen Features mehr für die nächste Fedora-Version seitens der Community angenommen werden. Aber auch so können sich die geplanten neuen Funktionen sehen lassen. Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass Fedora 14 eine angepasste MeeGo-Bedieneroberfläche für Netbooks haben wird. Das klingt doch ganz danach, dass in Sachen MeeGo ein neues Momentum entsteht.

Aber auch sonst sind die geplanten Fedora-14-Features nett anzusehen:

  • D-Compiler samt Standard-Runtime “Tango”
  • Gnome 3.0
  • LZMA-Komprimierung für Live-Images
  • NetBeans 6.9
  • Perl 5.12 und Python 2.7
  • Spice für virtuelle Desktops
  • und viele mehr.

Und falls ihr euch mal MeeGo Netbook UX 1.0 ansehen wollt, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür. Ach ja: Fedora 14 soll Ende Oktober als Finale Release feststehen.

Neben dieser Ankündigung in Sachen Fedora 14 ist schon seit ein paar Tagen MeeGo Handset UX 1.0 draußen, das auf MeeGo 1.1 basiert, das im Oktober offiziell vorgestellt wird. Das Handset-Framework umfasst schon eine ganze Menge:

  • Statusleiste inklusive Uhr und Anzeigesymbole für Netzwerk, Wifi, Bluetooth, 3G, Benachrichtigungen und Akkustatus
  • Home-Bildschirm
  • Lock-Screen
  • Application Launcher
  • vituelle Tastatur
  • diverse Anwendungen: Telefon, SMS, Webbrowser, Kontakte und Fototool
  • Hardsware-Support für Moorestown-basierte Handhelds und Nokia N900
  • und andere Dinge.

Die komplette Featureliste samt Donwloadlink und weitere nützliche Infos gibt es auf meego.com

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Meet:MeeGo in Berlin mit Anregungen in Sachen Mobile Linux

Zugegeben, die Ankündigung kommt ein wenig kurzfristig, aber mich erreichte die Nachricht selber erst vor wenigen Minuten via Twitter: Morgen findet im c-base zu Berlin eine ziemliche coole Veranstaltung in Sachen MeeGo/Maemo statt. Ziel dieses Events (das in einer Event-Reihe ausarten soll und weder von Nokia noch von Intel gesponsort wird): Wie bringe ich Community und Entwickler zusammen, damit sich diese bestmöglich zum Thema MeeGo/Maemo austauschen können. Und das Ganze nennt sich dann “Mobile Freidae”.

Auf dem ersten Mobile Freidae wird unter anderem Uwe Kaminski aka jukey darüber referieren, wie sich MeeGo- resp. Maemo-Fehler suchen, beheben und weitergeben lassen. Das klingt doch ziemlich spannend.

Also, falls ihr morgen Abend noch nix vorhabt und euch das Thema MeeGo/Maemo interessiert, kommt ab 20:00 Uhr im c-base zu Berlin vorbei. Und falls ihr sogar selbst einen Beitrag leisten wollt, solltet ihr ganz schnell via E-Mail mit den Organisatoren des Mobile Freidae Kontakt aufnehmen. Denn je mehr Leute sich in solch ein Community-Event einbringen, desto mehr haben alle davon. Also dann: Auf ins c-base!

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MeeGo-Smartphone in Wort, Ton und Bild

Letzte Woche hatte ich es angekündigt und heute ist es soweit: Steve “Chippy” Paine hat auf carrypad.com einen ausführlichen Beitrag zum ersten MeeGo-Smartphone auf Moorestown-Basis veröffentlicht, den ich hier kurz aufgreifen und die Highlight besprechen möchte. Am Ende von Steves Beitrag gibt es übrigens ein 16-minütiges Video, das das Ganze multimedial zusammenfasst.

Vorab sei ganz klar gesagt, dass es sich bei dem Aava-MeeGo-Moorestown-Smartphone lediglich um einen Prototypen handelt, der mit Beta-Hardware- und Pre-Alpha-Software daher kommt. Es ist also kein Gerät, das so auf den Markt kommen wird, wie Steve es in seinen Ausführungen und im Video vorstellt. Aber es gibt einen guten ersten Eindruck, wie Intel-basierte Smartphones in Zukunft aussehen könnten. Und das ist vor allem für Hard- und Software-Entwickler ein wichtiger Hinweis, wohin die Reise gehen wird.

Schön an dem Beitrag finde ich den Einstieg, der davon spricht, wie klein ein “PC” sein kann. Genau, kein Smartphone, sondern ein mobiler Rechner, den man in seiner Hand hält und mit dem man sogar telefonieren kann. Das Aava-Phone ist mit allem ausgestattet, was man von solch einem Gadget erwarten kann: Touchsceen, diverse Sensoren, diverse Anschlüsse, Kamera und vieles mehr. Und ein Prozessor, der alles in den Schatten stellt, was bisher in Smartphones verbaut wurde. So zeigte der Javascript-Test mit Sunspider, dass das Aava-Phone im Vergleich zu einem Android-Smartphone mit Android 1.6 und Snapdragon-CPU etwa fünfmal schneller ist! Wir reden also tatsächlich von einem echten mobilen Rechner.

Aber auch die MeeGo-Bedieneroberfläche hat großes Potenzial und wird uns sicherlich noch viel Spaß bereiten. Ok, und jetzt guckt ihr euch die Sache am besten selbst an.

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My Kalenderwochen 25 und 26: Dev Days und Tweetup

Die letzten drei Wochen waren pickepacke voll, daher kommt hier kurz und knapp eine Zusammenfassung der Kalenderwochen 25 und 26.

Am Anfang der Woche 25 stand mein eigenes Update der neuen iPhone-Firmware 4.0 an. Es war allerdings mehr ein Deinstallieren des Goldmasters und ein erneutes Kopieren der finalen Version 4.0 auf das Apple-Smartphone. Zwei Tage später sorgte dann ein Video für einige Furore, das eine sehr frühe Version vom MeeGo für Tablet-PCs zeigt. Sehr interessant und unterhaltsam sind die Kommentare zum Videoclip.

Ende der Woche war ich dann in Frankfurt, wo der Samsung Local Developer Day stattfand. Dort ging es um das Samsung-eigene Betriebssystem Bada, das in den nächsten Wochen und Monaten iPhone, Android und Co. das Fürchten lehren soll. Ich habe zumindest gelernt, dass Samsung noch einen weiten Weg vor sich hat, damit dies gelingen kann.

Kaum aus Frankfurt zurück, stand der nächste Tagestrip auf dem Programm, und zwar nach Hamburg, wo ich auf dem Blackberry Developer Day eine Menge über das Ecosystem Blackberry hören konnte. Auch bei RIM scheint es so zu sein, dass die Fragmentierung des eigenen Portfolios eine der größten Herausforderungen darstellt. Aber nicht nur für RIM, sondern auch für Blackberry-Software-Entwickler, die sich mit allerlei OS-Versionen und zugehörigen Smartphone-Modellen herumschlagen müssen.

Mein persönliches Highlight in diesen zwei Wochen war aber zweifellos das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel, der sich beim Chiphersteller hauptsächlich mit dem Thema Social Media und Communities beschäftigt. So hat Josh das Intel Software Network (ISN) federführend aufgebaut und er hatte die Idee für Intel Software Network TV, das er aktuell produziert. Auf ISN schart Intel seine Entwickler um sich, stellt allerlei nützliche Tools zur Software-Entwicklung zur Verfügung und informiert mit permanent neuen Blogbeiträgen und anderen Inhalten. Und da Josh schon mal hier war, haben wir ziemlich spontan ein Tweetup in München aufgesetzt, was insgesamt toll gelaufen ist.

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Nachtrag zu Tweetup mit Josh Bancroft mit Bild

DSC_0236, originally uploaded by umpcportal.com.

Erst gestern habe ich ein paar Eindrücke und Informationen rund um das Tweetup mit Josh Bancroft von Intel veröffentlicht. Und heute nun entdecke ich dieses Bild von Josh (links) und mir (rechts). Wie ihr sehen könnt, war die Stimmung ziemlich gut und wir hatten eine Menge Spaß. Aber auch der interkulturelle Austausch kam nicht zu kurz.

Leider kann man nicht so gut erkennen, dass Josh ein ziemlich witziges T-Shirt trägt, auf dem Flash Gordon und ein stilisierter Apfel zu sehen sind. Und, was könnte das wohl bedeuten?!

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Preview: Erstes Intel-Smartphone mit MeeGo

Als unser lieber Kollege Steve “Chippy” Paine auf dem Tweetup in München anwesend war, hatte er zwar eine ganze Menge an neuesten Gadgets dabei, aber das folgende leider noch nicht: das erste Smartphone auf Moorestown-Basis, also mit einem speziellen Atom-Prozessor, der bisher hauptsächlich in Netbboks verbaut wird. Und MeeGo ist ein Linux-Derivat für mobile Geräte und stellt einen “Zusammenschluss” aus Intels Moblin und Nokias Maemo dar.

Der Grund, warum Steve das Aava-Smartphone letzte Woche nicht im Gepäck hatte, ist recht trivial: Es kam erst heute bei ihm an. Und da er aus “terminlichen Gründen” wohl erst morgen dazu kommen wird, sich das Teil genauer mit seiner Kamera anzusehen, heißt für alle MeeGo-Smartphone-Intel-Fans: ausharren und Vorfreude aufbauen. Zum Glück gibt es ja heute schon ein weiteres Highlight, das uns die Warterei ein wenig verkürzen wird.

Ach ja: Das Aava-MeeGo-Smartphone befindet sich in einem sehr frühen Zustand, sodass man wohl keine Wunderdinge von dem Gadget erwarten darf. Aber die Wifi-Verbindung scheint zu funktionieren, und der Webbrowser läuft auch. Das garantiert zumindest ein paar erste Einblicke, wie so ein MeeGo-Smartphone der Zukunft aussehen wird. Na, da bin ich echt gespannt…

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Review: Tweetup in München mit Josh Bancroft von Intel

Letzte Woche fand ja in München das Tweetup mit Josh Bancroft statt, und ich muss sagen, ich hab nicht unbedingt damit gerechnet, dass es so gut läuft (vor allem, weil die Vorbereitungszeit mit zwei Wochen doch recht knapp bemessen war). Falls ihr euch jetzt fragt, was ein Tweetup ist, versuch ich’s mal mit einer Definition:

Auf einem Tweetup treffen sich Leute im echten Leben, die sich zuvor vorzugsweise über Twitter kennen.

Oder so ähnlich. Aber, wie das Intel-Tweetup mit Josh gezeigt hat, gibt es natürlich auch Mischformen davon. Unser Tweetup hatte vor allem zwei Gesichtspunkte: Einerseits wollten wir Josh Bancroft zu Wort kommen lassen, da er das Thema Social Media aus Intel-Sicht sehr gut repräsentiert. Und andererseits wollten wir Social Media und Technik einander näher bringen und beweisen, dass Social Media ohne vernünftige Inhalte nicht funktioniert. Und das ist uns, wie ich finde, sehr gut gelungen.

Einen wichtigen Anteil daran hatte auch Steve “Chippy” Paine, der extra aus Bonn angereist war und einen Teil seiner Gadget-Sammlung dabei hatte, also aktuelle MID- und Netbook-Modelle. Auch dafür sind die Leute extra in den Hofbräukeller gekommen. Da hat es nicht mal gestört, dass zeitgleich Fußball auf der riesigen Leinwand gelaufen ist. Im Gegenteil…

Alles in allem war es also ein gelungener Event, den wir bestimmt mal wiederholen werden. Und falls ihr Ideen oder Vorschläge für solch ein Tweetup habt, könnt ihr mir die gerne via Twitter zukommen lassen. Ich freu’ mich drauf!

Update: Vor dem Event hatte Josh noch die Gelegenheit, in Form eines Videointerviews für Internet World Business Online ein paar Fragen zum Thema Social Media & Intel zu beantworten. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Und zum Schluss gibt es noch ein paar Tweets rund um den Event. Hieß ja schließlich Tweetup.

SoftTalkBlog: Enjoyed last night’s tweet-up in Munich, with @mhuelskoetter, @jabancroft, @chippy, @TanjaGabler and more. Thanks everyone!

heidischall: Nochmals vielen Dank an #Intel und @mhuelskoetter für das #Tweet-Up gestern. War ein interessanter und sehr netter Abend!

Roland Riethmüller: Thanks to @mhuelskoetter @jabancroft and the intel-guys for the nice tweetup yesterday!

Josh Bancroft: Had a wonderful time at the tweetup with @chippy, @mhuelskoetter, and more new faces than fit here. Thanks so much for coming!

Ulrike: Attending #inteltup with lots of nice people including @jabancroft @mhuelskoetter @minzfrisch @heidischall

As long as you don’t have good stories and good content Social Media isn’t worth it to run it. (@jabancroft)

Balazs Gal: @chippy und @mhuelskoetter sind beim #intel #tweetup im Münchener Hofbräukeller. Tech Talk und Mobile Geräte im Biergarten. Wie toll!

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Review: Blackberry Developers Day

Okay, nachdem gestern der erste Teil meiner Event-Trilogie “Bada, Blackberry, Tweetup” erfolgreich online gegangen ist, folgt heute der zweite Streich, der sich mit dem Blackberry Developers Day beschäftigt. Der BDD fand direkt in der Speicherstadt der Hansestadt Hamburg statt, was sich auf den ersten Blick als ziemlich coole, im zweiten allerdings auch als recht unruhige Location herausstellte, da direkt nebenan große Baustellenfahrzeuge ihr Unwesen trieben.

Nichtsdestotrotz, die Veranstaltung war vollgepackt mit wichtigen und weniger wichtigen Erkenntnissen, die ich hier zusammenfassen will:

  • Die schlechte Nachricht: das Funknetzwerk war ziemlich lahm. Ich weiß natürlich nicht, ob’s an meinem iPad lag oder doch an der Infrastruktur des Veranstaltungsorts, aber streckenweise war selbst das Twittern ein wenig mühsam. Aber zum Glück ging es dann doch ganz gut. Außerdem hat mich die Simultanübersetzung ziemlich genervt, sodass ich den Kopfhörer ziemlich schnell wieder abgestreift habe. Das geht nämlich gar nicht, wenn die Übersetzerin ständig die Sprechgewohnheiten der Präsentierenden in die Übersetzung einbaut. Auf solchen Veranstaltungen geht es mir um die Fakten und nicht um Lokalkolorit.
  • Erstaunlich fand ich die Erkenntnis, dass mittlerweile die Consumer-Geräte von Blackberry dabei helfen, dass der Hersteller in den USA nach wie vor Nummer eins unter den Smartphone-Herstellern ist. Das ist angesichts der Tatsache, dass Blackberry aus dem Business-Umfeld kommt, fast eine kleine Sensation.
  • Blackberry Super Apps sind nachhaltige, mobile Anwendungen, die die Leute nicht nur einmal benutzen. So scheint beispielsweise der Blackberry-Messenger der große Renner zu sein, zumindest bei den UK-Kids in und um London.
  • Zum Thema “Consumer Apps” gewährte dann die Firma ISEC7 Einblicke in ihre Sicht der Dinge. Da Consumer-Apps ganz anderen Gesetzen unterliegen als Business-Anwendungen, ist es immens wichtig, einen ausführlichen Beta-Test durchzuführen. Nicht, dass die Anwender die Fehler finden, nachdem sie die App gekauft haben. Zudem sind Consumer-Anwender laut ISEC7 ziemlich unberechenbar: So lässt sich die Nutzungshäufigkeit einer App kaum vorherbestimmen, echte “Poweruser” kann man ebenso wenig vorhersagen und auf welchen Geräten die Apps laufen werden, ist im Consumer-Umfeld auch eher Spekulation.
  • Ein weiterer Tipp des ISEC7-Mannes lautete: Kenne deinen Markt. So war beispielsweise der Blackberry Curve 2009 in den USA das meistverkaufte Smartphone. Also sollte man daraus ableiten, das diejenigen Apps am besten verkauft werden, die den Curve optimal unterstützen und dessen Fähigkeiten am besten ausnutzen.
  • Die Geräte-pro-Blackberry-OS-Version-Folie zeigte es sehr deutlich: Blackberry hat – wie Samsung, Android und all die anderen auch – an der eigenen Geräte- und OS-Versionsvielfalt richtig zu knabbern. Denn dank der üppigen Fragmentierung ist es für Software-Entwickler nicht immer leicht, ihre Apps so zu programmieren, dass sie auf möglichst vielen Blackberry-Modellen laufen. Das beginnt bei den unterschiedlichen Eingabemöglichkeiten und endet bei den verschiedenen Displaygrößen und den zugehörigen Auflösungen.
  • Worauf der typische Blackberry-Anwender echt zu stehen scheint, sind möglichst viele individuelle, schicke Themes, mit denen sich das eigene Smartphone ganz nach Belieben aufpeppen lässt. Aus diesem Grund gibt es das Blackberry Theme Studio, mit dessen Hilfe recht einfach und schnell Themes gebaut werden können – und das per Drag’n'Drop. Die zugehörige Demo sah ganz vielversprechend aus.
  • Blackberry hat – genauso wie Samsung übrigens auch – die Macht von lokalen Entwicklergruppen entdeckt. So bildet sich gerade die Blackberry Developer Community in Berlin, weitere Städte wie Hamburg sollen folgen. Das konnte man übrigens auch auf dem Samsung Local Developers Day in Frankfurt bestaunen: Dort waren 12 sogenannte “Samsung Advocates” zugegegen, die am Ende der Verstaltung ihre eigene, persönliche Q&A-Session veranstalteten. So konnten erste Fragen rund um Bada beantwortet werden. Das hat mir auf dem Blackberry-Event ein wenig gefehlt.
  • Der Blackberry-Browser hat wohl einiges zu bieten: So unterstützt er Push-Messages in umfangreichem Maße, aber auch den Acid-3-Test soll der Webbrowser von Blackberry zu 100 Prozent absolviert haben – was für einen mobilen Browser eine echte Meisterleistung wäre. Sehr praktisch ist auch die Fähigkeit des Browsers, Formulare offline auszufüllen und diese zu versenden, sobald das Smartphone wieder online ist.
  • Mit Blackberry-Widgets kann man als Entwickler auf sämtliche APIs zugreifen, und das natürlich ganz W3C-konform. Die Widget-Programmierung ist allerdings erst mit der Blackberry-OS-Version 5 verfügbar.
  • Nach dem (sehr leckeren) Mittagessen wurde es dann ein wenig technischer, wenngleich mich die ganze Zeit das Gefühl beschlich, dass die Präsentation letztlich doch sehr viel mit Marketing zu tun hatte, nur in Entwickler-Folien gekleidet. Es ging aber zumindest an der einen oder anderen Stelle um die nächste Firmware-Version 6.0, die wohl erst im vierten Quartal auf Blackberry-Geräte kommt. Außerdem wollte sich die anwesende Blackberry-Frau nich allzu sehr in die Karten sehen lassen, da Ende September die weltweite Blackberry Entwicklerkonferenz in San Francisco stattfindet.
  • Die Software-Entwicklung für Blackberry-Geräte findet komplett in Java statt. So kann man ab der Version 5 halbwegs schicke GUIs bauen, und mit der sechsten Version soll das noch viel schöner werden. Darüber hinaus kann man ab Version 6 Animations-APIs für die Spieleprogrammierung nutzen, ganz neue Online- und Offline-Suchalgorithmen einsetzen, mit BrowserField2 Webseiten effizienter programmieren und vieles mehr.
  • Interessant fand ich auch den Hinweis, dass man mit dem Blackberry JDE Plugin für Eclipse Apps mühelos debuggen kann, und das im Simulationsmodus und direkt auf den jeweiligen Testgeräten. Schade nur, dass bis dato nur Eclipse für Windows von Blackberry unterstützt wird. Schuld daran ist wohl der Simulator, der sich nicht ohne weiteres auf Linux oder andere Betriebssysteme portieren lässt.
  • Zu guter Letzt gab es noch ein paar Infos zur Blackberry App World: so werden dort zur Zeit etwa eine Million Downloads pro Tag generiert, und das bei 8.000 Anwendungen. Die dort verfügbaren Blackberry-Apps lassen sich entweder per Kreditkarte oder via Telefonrechnung bezahlen, was dem App-Store-Erfolg helfen soll.

So, und falls ihr jetzt Lust bekommen habt, mehr zum Thema “Blackberry und die Software-Entwicklung” zu erfahren, hilft euch bestimmt die zugehörige Webseite weiter.

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Review: Samsung Local Developers Day

An alle, denen es nicht so aufgefallen sein sollte: die letzten Tage waren ganz schön “busy”, was auch eine Menge mit Reiseaktivitäten meinerseits zu tun hatte. So war ich letzten Freitag auf dem Samsung Local Developers Day zu Frankfurt, am Montag auf dem Blackberry Developers Days in Hamburg und dann folgte am Dienstag noch ein Tweetup in München mit Josh Bancroft von Intel, der sich beim Chiphersteller maßgeblich um das Thema Social Media kümmert.

Um daraus nicht einen Monsterbeitrag zu machen, verteile ich die drei Events auf drei Beiträge, was dann so etwas wie eine Miniserie ergibt. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran und könnt die ein oder andere Erkenntnis daraus ziehen.

Um es vorweg zu nehmen: Die Location des Samsung Local Developers Day (SLDD) war ziemlich gut, das Event war toll organisiert und ich habe einen der 100 Samsung Wave gewonnen, die Samsung unter allen teilnehmenden Besuchern verlost hat (erste Eindrücke zum neuen Flaggschiff von Samsung folgen). Was allerdings während des Developers Day klar wurde: Samsung steht noch eine ganze Menge Arbeit bevor, um Entwickler zu finden, die sich intensiv mit Bada beschäftigen wollen.

Um den Einstieg ein wenig zu erleichtern, war der SLDD vollgepackt mit interessanten Einblicken in das brandneue Mobile-OS von Samsung, das wohl eher Google als Apple das Fürchten lehren soll. Um dies zu untermauern, war auf dem SLDD unter anderem zu hören:

  • Samsung ist bei den verkauften Touch-Smartphones lt. GFK in Deutschland Nummer eins, und das Samsung Wave wird wohl demnächst in Sachen verkaufte Stückzahlen in Deutschland das iPhone überholen. Samsung schätzt darüber hinaus, dass sie bis Ende 2011 etwa 20 Millionen Bada-Smartphones verticken werden.
  • Es gibt bereits diverse lokale, also deutschsprachige Samsung Apps., wie zum Beispiel von Xing, der Deutschen Post, HRS und der Deutschen Bahn. Ein Blick in den Samsung Apps Store zeigt allerdings, dass es bisher noch nicht so richtig viele mobile Anwendungen in den Onlinestore geschafft haben. Allerdings ist Deutschland mit einem Anteil von 25 Prozent Nummer 1 in Sachen Samsung-Apps-Download.
  • Bada bietet neben den üblichen Features wie Multitouch und Bewegungssensoren auch eine Gesichtserkennung ab Werk, mit der sich wirklich coole Apps bauen lassen, wie wir später von TICmobile gelernt haben. Hierfür bietet Samsung diverse Entwicklertools (Eclipse), ein Bada-SDK, ein eigenes CMS und Verkaufshilfen wie In-App-Purchase.
  • Samsung hat sich hohe Ziele gesetzt: eines Tages soll Bada auf allen Samsung-Touchscreen-Smartphones laufen. Allerdings sieht Samsung ihre Bada-Smartphones nicht auf Augenhöhe mit dem iPhone, sondern will ihre Geräte eher im Niedrigpreis-Segment positionieren. Hoffentlich wird damit aus den Bada-Phones kein iPhone für Arme!?
  • Das iTunes-Pendant von Samsung heißt KIES. Dahinter verbirgt sich ein Desktop-Client, den es zunächst nur für Windows gibt. Mögliche Apple-User bleiben also außen vor. Und von weitem sieht KIES sogar ein bisschen aus wie iTunes.
  • Beim Vermarkten von Bada-Apps greift Samsung ihren Entwicklern mächtig unter die Arme: So sollen diverse Marketingmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden: etwa Banner, Rabatte und event-bezogene Aktionen wie zum Beispiel zur laufenden Fußball-WM. Was keine Überraschung ist: 70 Prozent der Apps-Umsätze gehen an den Entwickler, der Rest an Samsung.
  • Das Einreichen von Bada-Apps in den Samsung-Store scheint sich ähnlich aufwändig zu gestalten wie für iOS-Entwickler. So müssen sich Bada-Anwendungen vernünftig bedienen lassen, vollständig kompatibel mit den Samsung-Smartphones sein und den Samsung-Richtlinien entsprechen, wobei diese fast noch enger gefasst sind als die von Apple. Sollte man bei Samsung nichts aus den Apple-Fehlern gelernt haben?! Oder wie habe ich selbst dazu (sinngemäß) getwittert:

Samsung-Apps sollten keine externen Verkaufslinks aufweisen, möglichst Karikatur-frei sein, nicht für Bier Werbung machen und keine Hinweise auf Beate-Uhse-Shops in sich bergen.

  • Die App-Zertifizierung seitens Samsung sieht drei Schritte vor: Content Review, Device Test und Confirmation. Dabei versprechen sie, dass der gesamte Prozess nicht mehr als sieben Tage pro Bada-App in Anspruch nehmen soll. Das wäre natürlich ganz ordentlich. Sehr praktisch ist auch die Checkliste von Samsung, mit deren Hilfe Bada-Entwickler vor dem Einreichen ihrer App überprüfen können, ob ihre Anwendunge wohl in den Store kommt. Und falls eine App seitens Samsung abgelehnt wird, geschieht dies mithilfe geeigneter Bilder oder Videoclips, die das jeweilige Probleme entsprechend dokumentieren.
  • Natürlich gab es auch ein wenig zum Thema App-Entwicklung zu hören. Samsung offeriert eine komplette Entwicklerumgebung, die auf Eclipse basiert und einen rudimentären UI-Builder sowie einen Simulator bietet, mit dem sich Bada-Apps per Software testen lassen. Toll in diesem Zusammenhang ist der Event Injector, mit dem komplexe Funktionen einer Bada-App getestet werden können, wie GPS, Netwzerk, etc. Und natürlich gibt es auch ein Bada-SDK, das sich derzeit noch im Beta-Zustand befindet.
  • Was ich aus Entwicklersicht ziemlich überraschend fand war die Tatsache, dass Samsung mit seiner C++-Variante für Bada keinerlei Exception-Handling unterstützt, und damit die Verantwortung für fehler- und absturzfreie Apps komplett an den Programmierer abgibt, der dafür sorgen muss, dass Speicherbereiche reserviert und wieder freigegeben werden! Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Da Samsung wie die meisten ihrer Konkurrenten unter der Last einer recht großen Fragmentierung der eigenen Geräte stöhnt,muss natürlich darauf geachtet werden, dass vor allem die rechenschwächeren Modelle nicht von rechenintensiven Aufgaben wie eben Exception-Handling in die Knie gezwungen werden.

So, und wer sich noch ausführlicher über Bada informieren will, sollte die zugehörige Webseite aufsuchen.

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Pre-Alpha-Version von MeeGo für Tablets im Video

Gerade macht auf Youtube ein Video die Runde, das für ziemlich viel Begeisterung sorgt: In gut drei Minuten wird eine sehr frühe Version von MeeGo 1.1 gezeigt, die speziell für Tablet-PCs optimiert worden ist. Der Videoclip zeigt sehr anschaulich die optisch gelungene Bedieneroberfläche von MeeGo 1.1. So werden wie schon unter MeeGo 1.0 beispielsweise sämtliche offenen und geöffneten Objekte wie Bilder, Webseite und Videos auf der Startseite als Thumbnail angezeigt, was den schnellen Zugriff auf sämtliche Medien erlaubt.

Das gilt auch für die Integration von Social-Media-Diensten wie Facebook, Twitter und anderen Services, die automatisch auf der Startseite angezeigt werden. Und so wie es sich für ein touchscreen-basiertes UI gehört, kann man mit dem Finger durch Tweets, Fotos, Facebook-Einträge und andere Medien scrollen. Und für eine Pre-Alpha sieht das schon ziemlich gut und flüssig aus.

Schick ist auch der Bereich “MySlate”, in dem sämtliche offenen und kürzlich geschlossenen Anwendungen gelistet werden, genauso wie die mit dem Tablet verbundenen Geräte.

Neben diesem aufwändigen UI von MeeGo 1.1 gibt es auch einen schlichteren Bereich, in dem sämtliche Anwendungen als Icon dargestellt werden, die per Fingertipp gestartet werden können. Für die offenen Apps hält MeeGo 1.1 für Tablets eine Taskbar bereit, die wie unter Mac OS verschwindet und erst dann erscheint, wenn man in eine laufenden App verzweigt. So sieht man die Fotoapp, mit der sich Bilder manipulieren lassen. Multitouch unter MeeGo 1.1 macht schon einen ziemlich guten Eindruck.

Nett ist auch eine Art Multitasking, das MeeGo 1.1 zu unterstützen scheint. Damit kann man recht schnell zwischen zwei offenen Apps hin- und herschalten. Anwendungen lassen sich aber auch genauso einfach schließen, indem man auf das Kreuz in der rechten oberen Ecke tippt. Was man auch gut sehen kann: MeeGo 1.1 spielt in Verbindung mit Tablets HD-Videos ab, und das sieht recht gut aus. Vermutlich handelt es sich dabei um 720p-Clips, welche Hardware zugrunde liegt, ist allerdings nicht klar. Aber das Gesehene macht wirklich Lust auf mehr.

Woran die Entwickler von MeeGo 1.1 für Tablets auch gedacht haben, ist eine Integration des Intel-Stores, die sich Intel AppUp Center nennt und mit deren Hilfe neue Apps ganz im iPhone- und iPad-Stil auf dem MeeGo-Tablet landen. Im Gegensatz zum Apple App Store lassen sich auf MeeGo-Tablets bereits installierte Anwendungen direkt aus dem AppUp Center starten.

Aber nicht nur ich finde diese doch sehr frühe Version von MeeGo für Tablet sehr gelungen, davon zeugen die vielen, vielen Kommentare, die sich teilweise sehr euphorisch zum Video äußern. Auswahl gefällig?!

It’s like the iphone’s iso4 but better!

Really looking forward to this!

This is the tablet.. not the handset. But it is extremely fast and smooth thanks to Intel’s knowledge about proccesors.

I’m an Android fan, but this looks really great. And really smoothly for an alpha-version! I hope u’ll release a payable tablet under 300€!

Kicks the iPad in the balls in terms of features and innovation.

Will this blow away the iPad?!? 

Freakin Amazing! I can’t wait man.. this is what innovation looks like.

This looks far more appealing. I was wondering where to go next after my HD2 – this has pretty much sold Meego for me.

Great and amazing even it is alpha.

Apple are years behind with their old fashioned tablet OS.

If Nokia and Intel do this correctly, iPad is in trouble! P.S. I never liked the iPad anyways, MeeGo looks very promising. All the best Nokia and Intel.

We have an iPad killer on our hands!

This is epic. A true leap in technology. wow Nokia and Intel plan on having this in cars phones and tablets in 2011. Things are a changing. Changing for the good.

So, ihr iPad-Besitzer, was sagt ihr nun?!

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iPhone 3GS: iOS 4 Beta deinstallieren und iOS 4 Final installieren

Nachdem ich in den letzten paar Tagen vermehrt Probleme mit meinem iPhone und der darauf installierten Goldmaster-Version von iOS hatte, habe ich beschlossen, die heute veröffentlichte Final-Version von iOS 4 auf meinem iPhone 3GS zu installieren. Hierzu musste ich allerdings einen Trick anwenden, da ich ja laut iTunes bereits die Version 4 installiert hatte.

Das Zauberwort hiezu heißt “Restore Modus”, der sich wie folgt aktivieren lässt.

  1. Das iPhone ausschalten, indem Power- und Home-Knopf gleichzeitig gedrückt werden.
  2. Sobald das Apple-Logo erscheint, den Power-Knopf loslassen und den Home-Knopf so lange halten, bis das USB-Stecker-Symbol erscheint. Dann kann auch der Home-Knopf losgelassen werden, und der Restore-Modus ist aktiviert.

Nun könnt ihr auf den “Wiederherstellen”-Button innerhalb von iTunes klicken, um die aktuelle iOS-Version 4 auf das iPhone zu laden und zu installieren. That’s it!

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Sämtliche WWDC-Techsession kostenlos verfügbar

Also, manchmal überrascht mich sogar Apple. So wie gestern Abend, als mich kurz nach 21:00 Uhr eine E-Mail erreichte, in der folgendes zu lesen war:

WWDC for everyone

We are pleased to offer all registered Apple developers free access to session videos from the Apple Worldwide Developers Conference 2010.

Daran sind zwei Dinge äußerst überraschend:

  1. Noch vor der WWDC gab es klare Anweisungen seitens Apple, dass die anwesenden Entwickler Sessioninhalte auf keinen Fall nach außen kommunizieren dürfen. Und jetzt das!
  2. Das gab es noch nie, dass Apple sich so öffnet und die WWDC-Techsessions “for free” zur Verfügung stellt. Cupertino wird doch nicht etwa ihren Kunden zuhören?!

Das Procedere, wie ihr an die Videos heran kommt, ist denkbar einfach: Ihr klickt auf einen der zwei Links, die zu sämtlichen Sessionvideos führen, und zwar in Standard- und HD-Auflösung. Nach Eingabe eurer Entwickler-Apple-ID gelangt ihr in einen geschützten Bereich des iTunes Store, wo ihr sämtliche Videos auf euren Rechner laden könnt, um diese in Ruhe anzusehen und eine Menge über Core OS, Entwicklertools, Frameworks, 3D-Grafik/Multimedia und das Thema Internet lernen könnt.

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My Kalenderwoche 24: App-Portierung, Tweetup und iPad als Businesstool

Mal wieder ist eine Woche ins Land gegangen, und wieder ist eine ganze Menge passiert. Daher folgt erneut an dieser Stelle die beliebte Rubrik “My Kalenderwoche”.

An erster Stelle sollen dieses Mal nicht meine Blogposts stehen, die ich letzte Woche verfasst habe, sondern ein Hinweis auf eine Veranstaltung, die ich gerade in Zusammenarbeit mit Intel vorbereite. Es handelt sich dabei um ein sehr spannendes Tweetup, das am Dienstag, 29. Juni 2010, in München stattfindet. Mehr Infos dazu findet ihr in einem separaten Blogbeitrag.

Blogseitig stand (und steht) eine Serie im Vordergrund, mit der ich vor allem all diejenigen erreichen und mit Infos versorgen will, die eine iPhone- oder iPad-App geschrieben haben und die mit dem Gedanken spielen, ihre Anwendung zwecks zusätzlicher Einnahmemodelle auf weitere Plattformen zu portieren.

Im Fall meiner Miniserie sind es Netbooks (Teil 1, Teil 2 und Teil 3 stehen schon online, weitere Teile werden folgen.). Zum dritten Teil hat sich übrigens Jens Weller bei mir gemeldet. Jens ist Software-Entwickler im Bereich Windows, Linux und Web und hatte den sehr guten Tipp für mich, beim Portieren von Anwendungen die Entwicklungsumgebung Qt mal ein wenig genauer anzusehen. Das werde ich doch glatt tun.

Weitere Blogposts, die ich letzte Woche verfasst habe, beschäftigen sich mit der Parallelisierung von meego-basierten Anwendungen und einem Onlineartikel, den der Kollege Joachim Kroll von elektroniknet.de mit dem Titel “Softwarefirma Intel” verfasst hat. Interessante Aspekte, die er da anlässlich der Intel Software Konferenz 2010 aufstellt. Allerdings musste ich mit meinem Beitrag ein wenig darauf regagieren, woraufhin er ebenfalls reagiert hat.

Ach ja: Am letzten Dienstag ergab es sich aufgrund eines kleinen Serverproblems, dass mein iPad für eine weitere Businessanwendung zum Einsatz kam. Ich musste nämlich per iPad, SSL und Terminaltool auf unseren Webserber zugreifen, da sich mein Macbook zu diesem Zeitpunkt im Büro befand und ich den Server sofort neu starten wollte. Also hab ich mir für 79 Cent ein SSL-Tool besorgt, den Server rebootet und einen Beitrag dazu verfasst. Und wie man per VNC auf Musikserver und andere entfernte Geräte zugreift, lernt man in diesem Beitrag auch.

Am Mittwoch, den 16.6. habe ich übrigens per Zufall entdeckt, dass die Bahn endlich die Option bietet, Onlinetickets nicht mehr nur ausgedruckt, sondern auch per MMS auf dem Handy mitzunehmen, um es als gültiges Ticket nutzen zu können. Und da ich heute meine Fahrkarte für Freitag gebucht habe (an diesem Tag fahre ich auf den Samsung Dev Day nach Frankfurt/Main), musste ich dieses Feature natürlich gleich mal ausprobieren. Nachdem ich mehrere Anläufe gebraucht habe, diese Funktion freizuschalten, gelang es mir trotzdem nicht, eine MMS-Version des Zugtickets anzufordern. Tja, die Bahn mal wieder… Oder vielleicht doch ich?!

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Tweetup mit Social-Media-Guru von Intel

Seit etwa zwei Wochen sitze ich gemeinsam mit Intel an einer coolen Sache, die nun tatsächlich nächste Woche stattfinden wird. Es handelt sich dabei um ein Tweetup, auf dem es rund um die Themen Social Media und Mobile Technologies gehen wird.

Hierzu haben wir im Hofbräukeller am Wiener Platz zu München einen großen Tisch reserviert, an dem sich hoffentlich möglichst viele Leute einfinden werden. Es wird keine Agenda und keine Präsentationen geben, sondern nur ein lockeres Beisammensein zum Thema “Social Media & Mobile Technologies”. Als “Special Guest” wird der Social-Media-Guru von Intel, Josh Bancroft, aus Portland, Oregon nach München kommen, um mit allen Anwesenden und der Twitter-Gemeinde über seine Lieblingsthemen zu reden. Und wenn man seine Twitter-Kurzbio ansieht, ist das eine ganze Menge:

Huge iPhone/iPad and web geek. Selfish, Obsessive, and Easily Distracted.

Also, falls ihr an einem direkten Treffen mit Josh in München oder per Twitter interessiert sein solltet, kommt ihr entweder am 29. Juni ab 17:00 in den Hofbräukeller am Wienerplatz oder ihr klinkt euch ab fünf Uhr per Twitter in das Tweetup-Event ein. Da könnt ihr all eure Fragen zum Thema “Social Media & Mobile Technologies” loswerden. Und das am besten auf Englisch, da Josh der deutschen Sprache nicht mächtig ist.

Was für Fragen könnten das denn sein? Nun, die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig:

  • What’s the meaning of Social Media for huge companies like Intel?
  • What are the big trends in Social Media?
  • How can small companies or software developers benefit from Social Media?
  • Where do we stand in five years regarding Social Media activities?
  • What is your most preferred iPad app?

Na ja, und ein paar eigene Fragen werdet ihr ja bestimmt auch in petto haben!

Und damit wir in etwa wissen, wie viele Leute kommen werden und wollen, wäre es ganz toll, wenn ihr uns entweder per Direktnachricht via Twitter oder per E-Mail mitteilt, ob ihr im Hofbräukeller dabei seid. Es wird auch freie Speisen und Getränke geben. Wir freuen uns auf euch!

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iPhone-Apps auf Netbooks portieren, Teil 3

Gestern habe ich am Ende des zweiten Teils meiner iPhone2Netbook-Miniserie angekündigt, die möglichen Wege genauer zu betrachten, die man beim Portieren von iPhone-Apps auf Windows-Anwendungen für Netbooks gehen sollte. Here you go!

Szenario I

Ausgangslage: Die iPhone-App ist sehr UI-lastig und basiert vorzugsweise auf Diensten.

Portierungsempfehlung: Die Windows-Anwendung sollte in C# oder Managed C++ umgeschrieben werden und auf Windows Presentation Foundation (WPF) basieren, dem Grafik-Framework von .NET, das die Auszeichnungssprache XAML  unterstützt.

Szenario II

Ausgangslage: Die iPhone-App wurde hauptsächlich in C++ programmiert und setzt auf ein Objective-C-UI.

Portierungsempfehlung: Der C++-Code sollte in Managed-C++-Code “eingepackt” (gewrapped) werden. Diese C++-Anwendung kann unter .NET samt WPF gestartet werden.

Szenario III

Ausgangslage: Ein ausgeprägter Objective-C-Anteil, der von der Bedieneroberfläche und den Diensten entkoppelt ist, die allerdings auch in Objective-C vorliegen.

Portierungsempfehlung: Der Quellcode sollte in einen Managed-C++- oder C#-Code überführt werden.  Diese “neu” geschaffene App kann dann auf der Zielplattform als C#-Anwendung unter .NET und WPF ausgeführt werden.

Szenario IV

Ausgangslage: Ein Objective-C-basiertes Spiel, das mithilfe von CoreGraphics auf einem selbst entwickelten UI basiert.

Portierungsempfehlung: Das Spiel sollte nach C++ portiert werden, das Grafik-UI zudem mit entsprechenden DirectDraw-Befehlen versehen werden.

Szenario V

Ausgangslage: Ein Objective-C-Spiel, dessen selbst entwickeltes UI auf OpenGL basiert.

Portierungsempfehlung: Die Grafik-Engine des Spiels kann übernommen werden, die Spiel-Algorithmen selbst sollten mithilfe eines geeigneten Wrappers in C++ überführt werden.

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