Jürgen Wirtgen von Microsoft zum Thema Künstliche Intelligenz

[Videochat] Jürgen Wirtgen von Microsoft zum Thema Künstliche Intelligenz

Während eines IDC-Events, auf dem eine Studie zum Thema KI in Deutschland vorgestellt wurde, habe ich dieses Interview mit Jürgen Wirtgen von Microsoft geführt. Darin spricht er über den Beitrag seitens Microsoft in Sachen KI, wie sich Daten für KI-Projekte bestmöglich nutzen lassen und was Microsoft unter der Demokratisierung der Künstlichen Intelligenz versteht.

Was leistet Microsoft im Kontext von KI?

Die Künstliche Intelligenz sieht Herr Wirtgen als eine Art übergeordneten Schirm, der sich bei Microsoft über alle Bereiche spannt. Dazu gehört beispielsweise der Bereich Produktivität (Office 365, etc.), aber auch ein eigens hierfür geschaffener Geschäftsbereich zu den Themen Cloud und KI existiert bei Microsoft. Hierfür stellt Redmond zahlreiche Entwicklungsressourcen zur Verfügung, mit deren Hilfe neue KI-Lösungen und -Dienste entstehen sollen. Das betrifft sowohl die Grundlagenforschung als auch den realen Nutzen von KI im Produktionsumfeld.

Darüber hinaus unterstützt Microsoft seine Kunden in Sachen Künstliche Intelligenz. Das reicht von der Entwicklung eines eigenen Bots bis hin zum Einsatz kognitiver Dienste oder der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, in denen die Künstliche Intelligenz eine entsprechende Rolle spielt.

Wie lassen sich Daten für die KI bestmöglich nutzen?

Hierzu muss erst einmal das Geschäftsmodell entwickelt und verstanden werden. Denn erst dann kann man herausfinden, welche Daten ich besitze und welche davon für mein spezielles KI-Projekt wichtig und erforderlich sind. In manchen Fällen sind zusätzliche Daten notwendig, sodass beispielswiese der Einsatz von Sensoren in Erwägung gezogen werden sollte. Diese Datengewinnung ist dann ebenfalls wichtiger Teil des Gesamtprojekts.

Müßig zu erwähnen, dass beim Sammeln und Speichern von Daten jederzeit die höchsten Sicherheitsstandards berücksichtigt werden sollten. Alleine schon aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit.

Was versteht Microsoft unter der Demokratisierung von KI?

Viele Menschen verbinden mit der Künstlichen Intelligenz vor allem wissenschaftliche Anwendungen, hinter denen sich komplexe und komplizierte Modelle befinden. Microsoft möchte erreichen, dass KI-Anwendungen von einer breiten Masse genutzt werden können. Hierfür sind Dienste erforderlich, die sich trivial nutzen und genauso einfach in bestehende Anwendungen einbinden lassen.

Hierbei kommen unter anderem die 30.000 Business Partner von Microsoft (Entwickler, Softwarehäuser, etc.) ins Spiel, die in die Lage versetzt werden sollen, ihre Software mit KI-Elementen anzureichern. Aber auch andere Bevölkerungsschichten sollen mithilfe von geeigneten Ausbildungsmaßnahmen fit gemacht werden für das Grundverständnis von KI. Denn nur so kann eine echte Demokratisierung der Künstlichen Intelligenz gelingen – und damit Ängste und Vorbehalte abgebaut werden.

Das Interview mit Jürgen Wirtgen in voller Länge

Weiterführende Informationen zum Thema Microsoft und KI

IDC-Event-Rückschau: Was man über DevOps wissen sollte

Es gibt so Zeiten, da springt man von Event zu Event, und genau so war es bei mir die letzten Tage. Freitag vor einer Woche bei IDC zum Thema DSGVO, dann am Mittwoch beim Fortinet-Pressefrühstück zum Thema Sicherheit, tja, und gestern war ich wieder bei IDC. Das Thema dort: DevOps, mit dem ich mich gerade ein wenig näher beschäftige. Eines neuen Kunden wegen.

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So begab ich mich also ins schicke Rilano-Hotel zu München, um mich zum Thema DevOps auf den neuesten Stand zu bringen. Hierzu hatte IDC diverse Sprecher diverser Firmen eingeladen. Namentlich waren das IBM, Microsoft, Puppet, Redhat und T-Systems. Aber der Reihe nach.

Den Anfang machte der Gastgeber selbst, also die Firma IDC. In seinem Vortrag sprach das Marktforschungsunternehmen über den aktuellen DevOps-Zustand in großen Unternehmen wie Airbus, Google, Disney, Netflix & Co. Laut zugehöriger Studie ist diesen Unternehmen die Sinnhaftigkeit einer funktionierenden DevOps-Organisation durchaus bewusst.

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Fragt man dieselben Unternehmen aber nach dem aktuellen Zustand in Sachen DevOps-Implementierung, so bleibt festzuhalten: Die allermeisten Firmen haben noch einen weiten Weg vor sich.

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Das hat sicherlich viele Gründe, die auf der nächsten Folie schön zusammengefasst sind. Denn für eine funktionierende DevOps-Unternehmenskultur muss in vielen Teilen der Firmen komplett umgedacht werden. Sei es in den Führungsetagen, bei den IT-Verantwortlichen oder bei den Mitarbeitern selbst.

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Doch was sind die maßgeblichen Gründe, die derzeit noch viele Unternehmen von der Installation einer DevOps-Orga abhalten? Nun, da sind sicherlich zwei zu nennen: Die Bereitschaft, Fehler zuzulassen und die Art und Weise, miteinander zu kommunizieren.

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Aber auch in technischer Hinsicht gilt es Hürden zu überwinden. Dazu gehört beispielsweise das Einführen von automatisierten Prozessen, Infrastrukturen und dem automatisierten Bereitstellen von Prozessen.

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Das zeigt sehr gut, welche Hindernisse zu überwinden sind bei der Implementierung einer funktionierenden DevOps-Organisation. Aber, bei allem Aufwand, die Ergebnisse können durchaus überzeugend sein.

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Einen etwas technischeren Blick auf DevOps warf Michael Brokmann von IBM, der zeigte, wie „Big Blue“ das Thema betrachtet. Daraus ergeben sich durchaus interessante Aspekte.

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Einer seiner Thesen: Die großen Applikationsinovationen finden derzeit vor allem im Bereich Frontend-Applikationen statt, weniger im transaktionalen Umfeld.

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In der Hoffnung, dass keine Tierschützer anwesend sind, holte Kollege Brokmann die Folie zum Thema „Wer nicht performt, fliegt raus!“ auf die zwei Leinwände.

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Und klar, dass ein kurze Werbeeinblendung, sprich das IBM-Portfolio zum Thema DevOps, nicht fehlen durfte.

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Auf IBM folgte dann Microsoft, und dieser Vortrag begann mit einem Zitat, das aus der Feder des Microsoft`schen DevOps-Guru Donovan Brown stammt.

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Die wensentliche Aussage der Microsoft-DevOps-Session lässt sich gut in zwei Tweets zusammenfassen: Der Weg zu einer funktionierenden DevOps-Strategie ist lang und steinig, aber am Ende lohnt es dann doch, wie genügend Beispiele zeigen.

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Und natürlich hat Redmond das passende Offering, sprich die passenden Tools in Sachen DevOps im Portfolio.

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Maxi Gräff von Microsoft

[Videochat] Maxi Gräff zu Game-Controllern und mehr

Letztens war ich in Hamburg, da mich Microsoft zur 30. Geburtstagsparty von Windows eingeladen hatte. Dort traf ich neben bekannten Gesichtern und netten Menschen auch Maxi Gräff, die sich bei Microsoft PR-seitig um die Themen XBOX und Gaming kümmert.

Neben dem Interview zu Windows 10 und XBOX habe ich mit Maxi auch über das Thema Spiele-Controller gesprochen. In diesem Videochat verrät sie mir, was echte Gamer an Zusatzhardware besitzen sollten und welche coolen Controller Microsoft derzeit in petto hat.

Na dann: Film ab!

httpss://www.youtube.com/watch?v=jrlAghdl5fI

Andre Hansel von Microsoft zu WIndows 10 & Mobile

[Videochat] Andre Hansel von Microsoft zu Windows 10 & Mobile

Während des großen Windows-10-Launch-Events in Berlin hatte ich die Gelegenheit, dieses Videointerview mit Andre Hansel von Microsoft zu führen. Darin spricht er über den neuen Stern am Betriebssystem-Himmel und dessen mobile Fähigkeiten. Aber auch über sein ganz persönliches Lieblingsfeature von Windows 10.

Erst einmal wollte ich wissen, warum Windows 10 die richtige Lösung für die drängendsten mobilen Herausforderungen ist. Die Antwort dazu war ziemlich naheliegend: Weil Windows 10 über alle Geräte, also plattformübergreifend, funktioniert. Das gilt sowohl für die unterschiedlichen Hardware-Geräte wie Notebooks und Smartphones als auch für die Software. Hierzu werden sogenannte Universal Apps im Appstore bereit gestellt (von dem es künftig nur noch einen geben wird), die auf jeder unterstützten Plattform laufen werden. Das ist für Anwender und Entwickler gleichermaßen einfacher.

Doch warum kommt diese Verschmelzung der Plattformen so spät, frage ich mich? Nun, darauf hatte Andre eine simple Antwort parat, denn Microsoft hat spätestens mit Windows 8 und Windows Phone 8 bereits damit angefangen, stationäre und mobile Geräte zu verschmelzen. Zumindest bestand bei beiden Plattformen schon eine gewisse Kernel-Gleichheit. Und mit Windows 10 bringt Microsoft dieses Zusammenführen der Plattformen endlich zu Ende.

Mit Continuum, Windows Hello und mehr ins mobile Zeitalter

Für das richtige mobile Erlebnis zwischen den einzelnen Geräten bietet Windows 10 natürlich die passenden Features. So erlaubt die Continuum-Funktion beispielsweise, das Smartphone künftig als Notebook-Ersatz zu nutzen, sofern sich daran Maus, Tastatur und ein externer Monitor anschließen lassen. Aber auch bekannte Merkmale wie Windows Hello werden auf Handys zur Verfügung stehen. Damit kann man das Gerät per Gesichtserkennung vor dem Zugriff unbefugter Personen schützen, und Dinge wie das Login oder Kaufen von Apps werden deutlich erleichtert.

Und klar, dass die schicken Geräte der Marke Lumia und Surface künftig von Windows 10 profitieren werden – sowohl über Microsoft direkt als auch über die zahlreichen Hardware-Partner, die Windows 10 auf ihre Gerätschaften bringen werden.

Tja, und wer wissen will, welche Windows-10-Funktion Andre Hansel ganz besonders schätzt, der möge sich das Video in seiner ganzen Länge ansehen. Und alle anderen natürlich auch.

Na dann: Film ab!

Oliver Niedung von Microsoft zu Windows 10 IoT

Oliver Niedung über Microsoft und das Internet der Dinge

Dieses Videointerview habe ich mit Oliver Niedung von Microsoft anlässlich der Produkteinführung von Windows 10 geführt. Darin spricht er über das Internet der Dinge aus Microsoft-Sicht, wie die Microsoft-Produkte in dieses Szenario passen und dass der IoT-Markt noch mit gewaltigen Zahlen aufwarten wird.

Zunächst einmal wollte ich von Oliver Niedung wissen, was Microsoft mit dem Internet der Dinge zu tun hat. Dabei erfuhr ich, dass Microsoft bereits seit 20 Jahren im komplexen Feld der Embedded Systeme unterwegs ist. Diese Gerätschaften und deren Anwendungen waren allerdings in der Vergangenheit meist isoliert,  also Insellösungen, was sich seit den vereinfachten Vernetzungs- und Analysenmöglichkeiten dramatisch verändert hat. Damit findet gerade eine Bewegung vom Embedded Markt in Richtung Internet der Dinge statt.

Für jedes Gerät das richtige OS: Windows 10 IoT Core, Mobile Enterprise und Enterprise

Für diesen aufstrebenden Markt hält Microsoft ab sofort drei neue Produkte bereit, die für Embedded Systeme konzipiert wurden. Das sind Windows 10 IoT Core, Windows 10 IoT Mobile Enterprise und Windows 10 IoT Enterprise. Alle drei Editionen adressieren ihr ganz eigenes Segment. So kommt die Core-Variante vor allem auf kleinen und kostengünstigen Geräten zum Einsatz. Das kann beispielsweise ein Raspberry Pi-oder Arduino-System sein, das über wenig Speicher verfügt und keine eigene Bedieneroberfläche benötigt.

Mit Windows 10 IoT Mobile Enterprise adressiert Microsoft all die Tablets da draußen, die bis zu 512 MB RAM und 4 GB Speicher aufweisen. Die Zielplattform stellen darüber hinaus ARM-Prozessoren dar, die nach wie vor hauptsächlich in Tablet-PCs eingesetzt werden. Und zu guter Letzt bietet Microsoft mit Windows 10 IoT Enterprise ein vollwertiges Betriebssystem an, das immer dann zum Einsatz kommt, wenn man Spezialfunktionen wie Lockdown benötigt, um beispielsweise sein Kiosksystem vor fremden Zugriffen schützen möchten.

Mit den richtigen Tools wird aus Windows 10 IoT eine echte IoT-Anwendung

Doch mit dem passenden IoT-Betriebssystem alleine ist es nicht getan. So bietet Microsoft für die Analyse der IoT-Daten die passenden Tools wie zum Beispiel Azure Stream Analytics. Damit lassen sich Daten von einer großen Zahl an IoT-Devices in Echtzeit verarbeiten, analysieren und beobachten. Damit kann man beispielsweise Unregelmäßigkeiten aufspüren, indem große Anlagen permanent überwacht werden. Auf diesem Weg lassen sich Fehler erkennen und beheben, bevor diese überhaupt erst auftreten. In diese Kategorie fallen auch weitere Microsoft-IoT-Werkzeuge wie Azure Machine Learning und Cortana Analytics Suite. Letztere kommt allerdings erst im Herbst auf den Markt.

Aber das und weitere Infos rund um das Internet der Dinge aus Microsoft-Sicht erfahrt ihr von Oliver Niedung selbst. Na dann: Film ab!

Powerpoint für das iPad nur mit Office-365-Abo nützlich

Powerpoint für das iPad in AktionDie Gerüchte geisterten schon länger durch die Gazetten, und letzte Woche war es dann soweit: Microsoft hat Office für das iPad in den iTunes Store gebracht.

Das passte mir ziemlich gut in den Kram, denn just an diesem Tag beauftragte mich ein Kunde damit, seine Kundenpräsentation komplett zu überarbeiten, die natürlich im Powerpoint-Format vorliegt. Da ich auf meinem Mac mit Apple Keynote arbeite, wollte ich mir die Originaldatei des Kunden erst mal auf dem iPad ansehen. Guter Plan, wie ich fand.

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Windows 8 Premiere Club: Ansichten eines Bloggers

Die volle Packung Windows 8 für Entwickler gab es auch auf dem Windows 8 Premiere Club

Die volle Packung Windows 8 für Entwickler gab es auch auf dem Windows 8 Premiere Club

Berlin ist ja immer eine Reise wert, und wenn obendrein Microsoft nach dir ruft, auf dass du an einer Windows-8-Veranstaltung teilnimmst, reist man doppelt gerne in die Hauptstadt der Republik. So begab es sich also, dass ich auf dem Windows 8 Premiere Club im stylischen nhow Hotel zugegen war, um mir die neuesten und interessantesten Infos zum nächsten Betriebssystem aus Redmond abzuholen. Und ich muss sagen: alles in allem hat sich die Fahrt und der damit verbundene Aufwand gelohnt.

Die Location sollte wohl zur Veranstaltung passen, und hat diesen Anspruch meines Erachtens nur bedingt erfüllt. Klar, alles sehr stylisch und sehr farbig und sehr spacig, aber Windows 8 steht doch eher für schlichte, klare Formen und Farben, oder habe ich da mit Metro etwas falsch verstanden?

So gesehen waren die geschwungenen Formen und das omnipräsente Pink leicht kontraproduktiv, wenngleich dieser Umstand der Qualität einer Veranstaltung nicht zuwider laufen sollte. Aber in diesem Fall hätte Microsoft respektive die ausführende Agentur gut daran getan, eher ein Metro-affines Hotel auszuwählen. Aber gut, das ist möglicherweise ein wenig zu streng.

Die Leute waren von jeglicher Couleur, also nicht nur Entwickler, wie zu vermuten war. Das war allerdings Absicht, wie mir Microsoft bestätigte, und diese Entscheidung war auch gut so. Denn neben echten Developern saß man auch neben UI-Designern, Business-Leuten und ganz „normalen“ Anwendern, die einfach mal gucken wollten, wie sich Windows 8 anfühlt. Und genau diese Mischung gab dem Windows 8 Premiere Club einen ganz besonderen „Touch“ (sorry für das Wortspiel, aber das musste zumindest einmal rein). Aber natürlich war es auch ein bisschen wie Klassentreffen, auf dem man bekannte Leute wiedersieht, aber auch länger nicht getroffene und natürlich ganz neue, was immer den Charme einer solchen Veranstaltung ausmacht.

Ibrahim "Ibo" Evsan zum Thema" Wie entwickle ich mich zur Marke"

Ibrahim "Ibo" Evsan zum Thema" Wie entwickle ich mich zur Marke"

Das Programm war angesichts der unter „Die Leute“ beschriebenen Heterogenität eine gute Mischung aus Entwickler- und Nicht-Entwickler-Vorträgen, wenngleich via Twitter immer wieder mal die Beschwerde kam: „nicht schon wieder Code!. Man kann es halt leider nicht allen recht machen. Ich fand es aber eine gute Mixtur aus technischen und nicht so technischen Sessions, die für jeden etwas zu bieten hatten.

Mein persönliches Highlight war der Talk von Ibrahim „Ibo“ Evsan, der in seiner unnachahmlichen Art eine Menge erzählte über Self-Marketing via Soziale Medien und das Entwickeln der eigenen Marke. Leider ist er für meinen Geschmack nicht ausreichend auf die ToDo’s eingegangen, die beim Aufbau einer solchen Online-Marke zu beachten sind. Da reicht der Hinweis, man solle auf jeden Fall auf den gängigen Plattformen vertreten sein, nicht aus. Aber einen guten, wenn auch sehr generischen Tipp hatte er trotzdem in petto: „Mach‘ es einfach, sonst macht es ein anderer!“.

Das Rahmenprogramm war auch sehr nett. Neben einem perfekten Catering und sehr gutem Essen (wobei ich die Anordnung des Buffets auch am zweiten Tag nicht wirklich verstanden habe) war die Party des ersten Abend sehr unterhaltsam.

Mit Livemusik, die natürlich Geschmacksache war, und ein üppiges Angebot an diversen Speisen und Getränken brachten die Anwesenden in eine entsprechende Stimmung. Und das Feuerwerk bei Einbruch der Dunkelheit hatte auch etwas. Dort wurde dann sogar eine große „8“ illuminiert. Großes Kino! Schade nur, dass angesichts der Aufstehzeit von halb vier meine Kondition schnell im Keller war. Aber so war ich zumindest fit für den zweiten Tag.

Cooles Teil mit tollen Anwendungsmöglichkeiten: der Surface-2-Tisch, der Teil des Events war

Cooles Teil mit tollen Anwendungsmöglichkeiten: der Surface-2-Tisch, der Teil des Events war

Das Drumherum hat Microsoft sehr ernst genommen. Ob das die Demo-Stationen waren, auf denen Windows 8 und Windows Phone begutachtet werden konnten, oder der sehr coole Surface-2-Touchtisch oder die chillige Musik, die sogar als Mitbringsel auf CD verteilt wurde – auch auf die Kleinigkeiten kommt es an, und dazu haben sich die Mädels und Jungs aus Unterschleißheim einige Gedanken gemacht.

Schön fand ich auch das auf die Event-Badge gedruckte Programm, das man so stets bei sich trug und das einen darüber informierte, welche Sessions noch folgen. Das erleichterte die Orientierung ganz erheblich. Sehr beliebt waren aber auch die sogenannten „Fat Boys“, also Sitzgelegenheiten, in denen man zwar sehr bequem lümmeln kann, aus denen man aber nie wieder heraus kommt. Und am zweiten Tag (dem After-Party-Day) wurden die Fat Boys auch zu anderen Zwecken missbraucht.

Mein Fazit lautet daher: Bravo, Microsoft, für eine alles in allem gelungene Veranstaltung, die dank ihrer heterogenen Zuschauer ein Format der Zukunft werden könnte. Denn wer will immer nur Entwickler um sich herum haben…

MTC2012: Für Windows Phone Day anmelden und Nokia-Entwicklergerät abgreifen

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Windows Phone findet auf der MTC 2012 natürlich statt

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Windows Phone findet auf der MTC 2012 natürlich statt

Gerade machte sich auf Facebook kurzfristig ein wenig Erstaunen breit, dass auf der MobileTech Conference das Thema Windows Phone keines sein könnte. Und schaut man sich nebenstehende Grafik genauer an, könnte man diesen Eindruck fast gewinnen. Dass dem allerdings nicht so ist, bestätigt ein Blick auf die Webseite der Konferenz, auf der man unter „Programm“ den Menüpunkt „Windows Phone Day“ findet. Also alles gut. Das mobile OS ist den Machern der Konferenz einen eigenen Workshop wert.

Dieser ganztägige Workshop findet am Montag, den 26. März statt, beginnt um 9 Uhr und endet nachmittags um 16:15 Uhr. Gleich zu Anfang wird Jens Dissmann ein wenig Strategisches erzählen, Marktprognosen abgeben und aktuelle Geräte wie das Lumia 800 näher vorstellen.

Apropos Lumia: Im Anschluss an Jens‘ Talk werden Bewerbungsbögen unter allen teilnehmenden Entwicklern verteilt, auf dass sie ein schickes Demogerät ergattern können. Allerdings verknüpft Nokia diverse Bedingungen an die Herausgabe eines solchen Devices: eine Windows-Phone-App sollte bei der ganzen Sache schon herauskommen, und sei es nur eine portierte iOS-Anwendung.

Der Rest ist wohl allgemein bekannt: Ab 11 Uhr lernen alle Anwesenden, wie…

… sich WP-Apps mithilfe von Visual Studio und Expression Blend erstellen lassen

… das Metro-UI funktioniert

… Apps in der Praxis aussehen können.

Natürlich ist für das leibliche Wohl gesorgt, und die anwesenden Microsoft- und Nokia-Vertreter stehen sicherlich für alle Fragen zur Verfügung.

So, und wer das alles interessant und spannend findet und demnächst Windows-Phone-Entwickler werden will, klicke am besten jetzt auf den zugehörigen Anmeldelink. Ach ja: die Teilnahmekosten sind äußerst überschaubar: gerade mal 49 Euro (zzgl. MWSt.) werden hierfür fällig.

[Liveticker] Microsoft stellt Windows 8 Consumer Preview vor

In genau fünf Minuten Heute stellt Microsoft im schönen Barcelona anlässlich des Mobile World Congress die Windows 8 Consumer Preview vor. Ich werde das Wichtigste für euch per Liveblogging zusammenfassen…

16:52 Nach fast genau zwei Stunden ist die Windows-8-Consumer-Preview-Veranstaltung rum. Hoffe, mein kleiner Liveticker hat euch gefallen!

16:50: Ach ja, Windows 8 kann man ab sofort downloaden… Auch auf Deutsch!

16:47: Guter Satz: „Sie müssen Ihr bevorzugtes Betriebssystem nicht auswählen: entscheiden Sie sich für das Gerät Ihrer Wahl, und das richtige OS kommt einfach dazu.“

16:46: Für alle Hannover-Reisende: Microsoft wird lauf Sinofsky auf der CeBIT über Windows 8 und Business-Anwendungen reden.

16:45: Wow: die letzte Windows-8-Demo lief vom USB-Stick! Windows 2 Go…

16:42: Ah, jetzt geht’s um das wirklich coole Feature „Storage Spaces“: die Virtualisierung von Festplatten, egal, ob intern oder extern.

16:39: Mit auf der Bühne: zwei Bluetooth-Lautsprecher, die via NFC mit dem Windows-8-Rechner verbunden werden können.

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Videochat: Warum sich iOS-Entwickler mit Windows Phone 7 beschäftigen sollten

Gestern habe ich es versprochen, und heute löse ich dieses Versprechen ein (na ja, zumindest schon mal zur Hälfte): das Videointerview mit Frank Prengel von Microsoft geht online, dass ich auf der iPhone Developer Conference 2010 in Köln gedreht habe.

Ich wollte von Frank vor allem wissen, wie das Verhältnis von iPhone-Entwicklern gegenüber Windows Phone 7 ist, was er diesen Leuten alles erzählt und ob es einen Portierungsansatz bei Microsoft gibt, wenn es um das Thema iOS versus WP7 geht. Nun, und das ist dabei heraus gekommen. Film ab!