Windows-10-Upgrade

Automatisches Windows-10-Update verhindern: So geht’s [Upd]

Immer wieder ist auf Facebook und anderswo von frustrierten Anwendern zu lesen, auf deren Rechner ungefragt das Windows-10-Update durchgeführt wurde.

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=10207177624253783&set=a.2612477226033.2129848.1078100727

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=1332803886745154&set=a.224485597576994.75954.100000466675362&type=3&theater

Da ich als Mac-Anwender so etwas wie Mitleid mit diesen armen Menschen verspüre, habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Kniff gemacht, wie man dieses automatische Installieren des Windows-10-Updates unterbinden kann. Nun, auf Heise wurde ich letztlich fündig. Und es scheint ziemlich trivial zu sein.

Öffnen Sie einfach nur den Registry-Editor von Windows 7 oder Windows 8.1 und stellen Sie sicher, das folgende Einträge die entsprechenden Werte zugewiesen bekommen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows]
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Gwx]
"DisableGwx"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate]
 "DisableOSUpgrade"=dword:00000001

Anschließend starten Sie den Rechner neu, und schon sollte das GWX-Icon von der Tankleiste verschwunden sein. Wichtig dabei ist auch, dass man das Windows-Update KB3035583 auf dem Rechner lässt. Andernfalls scheinen die o.a. Registry-Schlüssel nicht zu funktionieren.

Update: Dank eines Tipps kann ich das Tool GWX Control Panel für das Verhindern des automatischen Windows-10-Updates empfehlen (Download-Link, weiterführende Infos).

DuOS: Windows und Android parallel auf einem Rechner nutzen [Upd]

Mit DuOS lassen sich Windows und Android auf einem PC parallel ausführenVergesst BlueStacks! Vergesst VirtualBox! Denn hier kommt DuOS, und zwar von keiner geringeren Firma als AMI, also American Megatrends. Genau, das sind die Erfinder des AMIBIOS. Damit machen die Jungs aus Norcross, Georgia, zwar immer noch gute Umsätze, aber jetzt ist es offensichtlich an der Zeit für neue Bereiche der IT-Landschaft. Und daher wird DuOS demnächst auf den Markt kommen.

Hinter DuOS befindet sich eine simple Idee: Warum sollte man nicht eine traditionell stationäre Plattform mit einer traditionell mobilen Plattform verheiraten, um das Ganze auf einer gemeinsamen Maschine laufen zu lassen. Klar, diese Idee hatten die Entwickler von BlueStacks auch schon, haben das aber nicht so elegant gelöst wie die Macher hinter DuOS.

Denn mit dieser Software lässt sich auf ein und demselben x86-Rechner Windows 7 / Windows 8 und Google Android installieren – und parallel benutzen. Dabei kommt ein sogenannter Hypervisor zum Einsatz, der den x86-Rechner virtualisiert und damit der Maschine vorgaugelt, dass neben einem Intel- oder AMD-Prozessor auch noch eine ARM-CPU verfügbar ist. Darauf lässt sich dann Android installieren und ausführen.

Weiterlesen

Windows 8.1: Diese neuen und verbesserten Funktionen sind zu erwarten

Mit Windows 81. gibt es einige VeränderungenIm vorliegenden Videointerview, das der werte Kollege Papadhimas von PAGES Media gedreht, geschnitten und mir zur Verfügung gestellt hat, spricht Microsoft-Mann Andre Hansel ausführlich über die neuen und verbesserten Funktionen, die allesamt in Windows 8.1 implementiert sein werden. Zu den Highlights zählen unter anderem:

  • Neue Kachelgrößen, womit mehr Informationen auf einen Blick zu erfassen sind.
  • Sämtliche Apps werden unterhalb des Startbildschirms angezeigt, was einen schnelleren Zugriff auf die installierten Windows-8-Anwendungen erlaubt. Per XML-Datei lässt sich darüber hinaus der Startbildschirm auf mehreren Rechner identisch anlegen.
  •  WIndows 8.1 unterstützt Mobile Device Management (MDM), womit sich Windows-Geräte mithilfe einer Administrationssoftware bequem verwalten lassen. Das ist vor allem für das Thema Bring Your Own Device wichtig. Darüber hinaus sollen Windows-8-Rechner einfacher in das Firmennetzwerk eingebunden werden können, und zwar mithilfe eines sogenannte Workplace Join.
  • Das mobile Arbeiten soll mit Windows 8.1 besser unterstützt werden. Ob das der Zugriff ins Internet ist oder Windows 8 auf einem USB-Stick oder das drahtlose Verbinden mit externen Geräten wie Drucker oder Beamer – dieser Aspekt liegt Microsoft besonderes am Herzen.
  • Aber auch bei den Apps für Unternehmen wird sich mit Windows 8.1 einiges tun: Das betrifft unter anderem den Zugriff auf Unternehmensdaten via SkyDrive und das zentrale Installieren von Firmen-Apps über das Company Portal. Microsoft geht also mit Windows 8.1 mehr auf die Bedürfnisse von Unternehmen ein.

Und jetzt: Film ab!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=x9-1dIKqCWM?rel=0]

Windows 8.1: Musik zwischen Windows Phone und PC via Cloud austauschen – und wie es auch kostenlos geht

Windows 8.1 - Mit Xbox Music Pass gelangen Musikinhalte via Cloud auf verbundenen GerätenErst gestern habe ich mich ganz begeistert zum neuen Windows 8.1 geäußert. Dabei gefällt mir unter anderem die Option, meine Musik zwischen mehreren Windows-8- und Windows-Phone-8-Geräten via Cloud automatisiert auszutauschen, sprich zu synchronisieren.

Es steckt allerdings ein monetärer Trick dahinter, der sich Xbox Music Pass und nennt und der bares Geld kostet. Genauer gesagt, rund 10 Euro pro Monat oder knapp 100 Euro pro Jahr. Das ist letztlich eine Mischung aus iTunes Match (kostet 25 Euro pro Jahr) und Spotify & Co. Also ein meines Erachtens nicht ganz klar kommunizierter Versuch seitens Microsoft, ihre Anwender zum abonnieren von Xbox Cloud Music zu bewegen.

Na, zumindest könnt ihr euch 30 Tage lang eine Probeversion von Xbox Music Pass angucken. Aber das rechtzeitige Kündigen nicht vergessen. Sondern zahlt ihr nämlich für die nächsten 30 Tage 9,99 Euro.^

Wie auch immer, ihr könnt auch einfacher – und völlig kostenlos – die Musiksammlung zwischen Windows-8-PC und Windows Phone-8-Smartphone zu synchronisieren. Das funktioniert mit jedem Windows-8-Rechner – und sogar mit Macs.

Musik zwischen Windows-8-PC und Windows-Phone-8-Smartphone syncen

Windows 8.1 - Windows Phone-8-Device und Windows 8-PC per USB-Kabel verbinden1. Startet den Windows-8.1-Rechner und holt euch aus dem Windows Store die Anwendung „Windows Phone“.

2. Öffnet diese und schließt euer Windows-Phone-8-Smartphone wie das Nokia Lumia 820 via USB-Kabel am PC an.

3. Es werden automatisch sämtliche Inhalte des WP8-Gadgets in „Windows Phone“ angezeigt.

Windows 8.1 - Fotos, Musik und Bilder gelangen per Windows-Phone-App auf Lumia und Co4. Wenn ihr neue Inhalte vom W8-Rechner auf das WP8-Phone übertragen wollt, tippt ihr einfach auf das Plus-Zeichen mit der Bezeichnung „Zum Handy hinzufügen“ und tippt auf den Medientyp eurer Wahl.

5. Der Dateiexplorer wird innerhalb der passenden Mediathek geöffnet. Markiert sämtliche Inhalte, die auf eurem Windows Phone-Gadget landen sollen. Auf einem Touch-Device gelingt das per Tippen und leichtem Runterziehen des Albums oder Künstlers, auf einem „normalen“ Rechner ohne Touch erledigt dies ein rechter Mausklick.

6. Per Mausklick oder Fingertipp auf „Hinzufügen“ gelangen die Musikstücke auf dem Windows-Phone-8-Gerät.

Mit der Windows Phone-App für Mac lassen sich Inhalte zwischen Apple-Rechner und WP8-Device syncenTja, und wie das Ganze zwischen Mac und Windows Phone-8-Device gelingt, wissen aufmerksame Leser dieses Blogs bestimmt schon

BTW: Mit der Windows-Phone-App kann man auch direkt auf seine iTunes-Mediathek zugreifen und auf diesem Weg sein Windows-Phone-8-Gerät ebenfalls mit Musik füllen. Sehr praktisch!

Windows 8.1 Preview: von Macken, Verbesserungen und einem Startknopf

Windows 8.1 - alles noch da, sogar die App-GruppenHeute habe ich die Preview-Version von Windows 8.1 fka Windows Blue installiert, und das gleich zwei Mal. Da sich nämlich während des ersten Versuchs der Akku still und heimlich verabschiedet hatte, durfte ich die Prozedur noch mal starten.

Zum Glück ist Windows 8 schlau, und nachdem das System wieder in den Originalzustand versetzt wurde, konnte die Installation an der Stelle fortgesetzt werden, an der sie unterbrochen wurde. So weit, so gut.

Die Installation selbst gelang problemlos, wenngleich sie sehr lange dauerte. Ich habe zwar keine Stoppuhr mitlaufen lassen, aber ein bis eineinhalb Stunden werden es wohl gewesen sein. Und ein Update muss man zunächst installieren, wie ich per Zufall auf winfuture erfahren habe. Dann erfolgt die Installation tatsächlich direkt aus dem Windows Store heraus.

Windows 8.1 - die Kontakte-App geht wiederDie erste Überraschung nach erfolgter Installation und erfolgreichem Neustart: es waren noch sämtlichen installierte Apps und meine individuellen Einstellungen vorhanden. Das ist nicht unbedingt ein selbstverständlicher Umstand.

Tja, und die zweite Überraschung ist nicht minder erwähnenswert, leider nur in entgegengesetzter Richtung. Soll heißen: beim ersten Start der ersten App – der Mail-App – wurde mir schnell klar: die Vorhersage, dass Windows 8.1 nicht auf allen Tablet-PCs gleichermaßen problemlos laufen wird, wurde bestätigt. Denn nach dem Start der Mail-Anwendung passierte – nichts!

Windows 8.1 - die neue SkyDrive-AppDann der nächster Check: die Foto-App – startet und lässt sich bedienen. Puh. Die Skydrive-Anwendung? Geht. Die Karten-App? Funktioniert auch problemlos. Und dann: die Kontakte-App, die für mich als Social-Media-Freak geradezu unerlässlich ist. Leider: Fehlanzeige, das Startbild kommt zwar, dann friert die App aber ein. Nicht schön!

Eine kurze Recherche ergab übrigens, dass Windows 8.1 dank fehlerhafter bzw. noch nicht angepasster Intel-Grafiktreiber auf diversen Tablet-PCs mit Atom-Prozessor der Marke „Clover Trail“ noch nicht so läuft, wie es sollte. Zwar ist mein Acer-Tablet davon nicht betroffen (denn darin werkelt ein AMD C-50), aber Mail- und Kontakte-App funktionieren trotzdem nicht. Ich habe aber für alle Fälle den aktualisierten AMD-Grafiktreiber installiert, die hier zum Download bereit stehen.

Praxistipp: Das De-Installieren und erneute Installieren der Apps „Kontakte, Mail und Kalender“ brachte Erstaunliches zutage: auf einmal funktionierten diese Anwendungen nämlich. Also doch kein Grafiktreiberproblem. So ein Glück! Und die die Mail-Account-Einstellungen waren ebenfalls noch vorhanden, trotz De-Installation.

Windows 8.1 - die verbesserte SuchfunktionEs gibt allerdings auch ganz tolle Neuerungen, die Microsoft in Windows 8.1 eingebaut hat. Dazu zählt zweifelsohne die verbesserte Suchfunktion, die rekursiv arbeitet und bereits mit Eingabe des ersten Buchstabens sämtliche Daten, Dateien und Begriffe anzeigt, die infrage kommen, und das Off- und Online.

Damit gelingt die Suche nach gut versteckten Dokumenten noch besser, als das unter Windows 8 ohnehin schon der Fall war. Apple Spotlight lässt grüßen. Allerdings wurde die Im-Windows-Store-Suche abgeschaltet, was ich ein wenig schade finde.

Windows 8.1 - die neue gestaltete Musik-AppToll sind auch die Verbesserungen bei den Video- und Musik-Apps. Beiden ist ein neues Design gemein und die Tatsache, dass beim ersten Start der Anwendungen nach verfügbaren Medien gesucht wird, die automatisch in die Mediathek der jeweiligen App eingebunden werden.

Bei der Musik-App kommt noch eine weitere Besonderheit hinzu: per Fingertipp kann man die Anwendung anweisen, sämtliche kompatiblen Musikstücke per SkyDrive zu synchronisieren, sodass die eigene Musiksammlung auch auf den mobilen Windows-Geräten zur Verfügung steht. So wie auf dem Lumia 820, zum Beispiel.

Windows 8.1 - Den Windows Store hat Microsoft auch komplett neu gestaltetKomplett überarbeitet hat Microsoft aber auch den Windows Store mit all seinen Apps sowie die Sektion „PC-Einstellungen“, die jetzt viel aufgeräumter aussieht.

Allerdings hat sich dabei auch das ein oder andere geändert. So musste ich ein wenig länger suchen, bis ich unter „Einstellungen | „Anpassen“ die Funktion gefunden hatte, mit der man den Hintergrundbildschirm verändern kann.

Erstes Fazit

Windows 8.1 - Wozu der ominöse StartknopfNach anfänglichen App-Problemen, die sich aber schnell beheben ließen, wich die Skepsis mehr und mehr der Begeisterung ob der neuen und verbesserten Funktionen von Windows 8.1. Warum Microsoft allerdings den Start-Knopf zurückgebracht hat, der einzig und allein dafür herhalten muss, (entrüstete) Anwender auf die Startseite zu bringen, erschließt sich mir nicht. Trotz der zahlreichen Optionen, diesen Start-Button mit eigenen Menüpunkten zu belegen. Ich vermisse das Dingens auf jeden Fall nicht – vom ersten Tag an!

Der eine Teile meines Stromnetz-Setups: Media Router und Powerline-Adapter von ZyXEL

HD-Daten per Powerline-Technik über die Stromleitung transferieren – so geht’s

Vor ein paar Tagen habe ich via Facebook entdeckt, dass die Firma ZyXEL Tester für diverse Komponenten sucht. Und da ich aus historischen Gründen immer noch ganz gute Kontakte dorthin habe, dauerte es gar nicht lange, bis ein hübsches, kompaktes Paket bei mir auftauchte, in dem sich zwei Powerline-kompatible Adapter und ein Multimedia-WLAN-Router befanden.

Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Modelle ZyXEL HD Powerline Adapter mit der Modellbezeichnung PLA5205 und dem Media Router N750 (NBG5615). Beide Komponenten weisen unter anderem folgende Eigenschaften auf:

HD Powerline Adapter PLA5205

  • maximale Datentransferrate: 600 MBit/s
  • ein Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • drei Leuchtdioden (Strom an/aus, Powerline- und Ethernet-Verbindung)
  • zwei Schalter (Datenverbindung/-verschlüsselung, Reset)

Media Router N750 (NBG5615)

  •  Dual-Band-Router (2,4 GHz und 5 GHz)
  • vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse
  • zwei Schalter für Strom und WLAN-Modul
  • WAN-Anschluss für externes DSL-Modem
  • zwei USB-Anschlüsse für separaten Drucker und Speichermedien wie Festplatte, USB-Stick, Digitalkamera, etc.

I. Das Powerline-Media-Router-Streaming-Setup

Für den ultimativen Powerline-Videostreaming-Test kam folgendes Setup zum Einsatz:

  • Zwei Powerline-Adapter. Einer davon befand sich neben mir auf dem Schreibtisch, verbunden per Ethernet mit meinem Windows-8-Tablet von Acer, der zweite auf demselben Stockwerk, allerdings zwei Räume weiter. Beide Stromadapter waren mit einer Mehrfachsteckdose verbunden, was ZyXEL zwar nicht empfiehlt, was aber trotzdem funktioniert. Allerdings leidet die maximale Datenrate unter diesem Umstand. Daher: Für Höchsttempi die PLA 5202 am besten direkt an die Steckdose ran.
  • Der Media-Router: diesen habe ich per Gigabit-Ethernet mit dem zweiten Powerline-Adapter verbunden. Für die Datentransfers habe ich meine schicke, silberfarbene, externe Festplatte an einem der beiden USB-Anschlüsse angesteckt. Möglicherweise werden nicht alle Festplatten unterstützt, vor allem die ohne eigene Stromversorgung nicht, da die USB-Ports des ZyXEL-Routers nicht ausreichend Strom liefern.

II. Das Einrichten des Stromnetzwerks

Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!

Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!

Für das Verbinden zweier Ethernet-Komponenten (in meinem Testfall war das der Windows-8-Tablet-PC und der ZyXEL Media-Router) über das Stromnetz habe ich folgende Schritt durchgeführt:

1. An Adapter 1 habe ich via Ethernetkabel den Tablet-PC angeschlossen, den Adapter selbst mit der Steckdose verbunden. Es sollten die obere und untere LED (Strom und Ethernet aufleuchten).

2. An Adapter 2 habe ich den Router via Ethernetkabel gehängt, an diesen die Festplatte und den PAL 5202 habe ich mit einer Steckdose im übernächsten Raum verbunden. Auch hier sollten beide Lämpchen grün leuchten.

3. Dann habe ich den Encrypt-Taste kurz gedrückt, der sich an der Seite des Powerline-Adapters befindet. Und zwar so lange, bis das Power-LED zu blinken beginnt, was darauf hinweist, dass der PLA auf einen zweiten Stromadapter wartet.

4. Mit dem zweiten PLA 2505 bin ich genauso verfahren. Als die Verbindung zwischen beiden Adaptern hergestellt war, leuchteten beide mittlere Lämpchen grün, was auf eine sehr gute und schnelle Verbindung hinweist.

That’s it. Jetzt kommt die Netzwerkverbindung an die Reihe, damit dem Multimediastreaming nichts mehr im Wege steht.

III. Netzwerkverbindung zwischen Windows-8-PC und Media Router herstellen

1. Auf dem ZyXEL-Router einloggen (IP = 192.168.1.1, Kennwort: 1234) und als erstes das Router-Kennwort ändern.

2. Auf der Startseite des Media Routers auf „Expertenmodus“ klicken.

3. Auf die zwei Zahnräder klicken und dort auf das Pluszeichen vor „Verwaltung“ klicken.

4. Auf „USB-Medienfreigabe“ klicken.

5. „DLNA“ aktivieren. Das erleichtert den späteren Zugriff auf den WLAN-Router und alle Medientypen für beide USB-Anschlüsse freigeben (falls gewünscht). Auf „Übernehmen“ klicken.

ZyXEL Router einrichten - DLNA

ZyXEL Router einrichten – DLNA

6. Zum Reiter „Samba“ wechseln, dort ein Häkchen vor „Samba aktiveren“ setzen, einen Namen vergeben, die Arbeitsgruppe am besten auf WORKGROUP lassen und eine Beschreibung eintragen.

7. Den USB-Zugriff auf lesend und schreibend ändern.

8. Einen oder mehrere User-Accounts inkl. Name und Kennwort für beide USB-Anschlüsse einrichten.

ZyXEL Router einrichten - Samba

ZyXEL Router einrichten – Samba

9. Auf „Übernehmen“ klicken und vom Router abmelden.

IV. Medienwiedergabe via Stromleitung

Um auf dem Windows-8-Rechner beispielsweise ein Video wiederzugeben, das sich auf der externen Festplatte des ZyXEL Media Routers befindet, bin ich wie folgt vorgegangen:

1. Ich habe die Video-App von Windows 8 gestartet, habe per vertikaler Wischbewegung die untere Menüleiste geöffnet und auf „Datei öffnen“ getippt.

2. Ein Fingertipp auf „Dateien“ öffnet ein Drop-down-Menü, aus dem ich die Option „Netzwerk“ ausgewählt habe. Dort habe ich den Namen des Mediaservers (siehe Schritt III.6) wie folgt eingetragen: zyxelusb1-3. (Danke übriges an die Jungs Tippscout, die mich daran erinnert haben, wie man den Backslash „“ auf einem Mac erzeugt).

Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen

Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen

3. Ein weiterer Fingertipp auf „Gehe zu“ brachte sämtliche Inhalte zutage, nachdem ich Name und Kennwort eingetragen hatte, die ich unter Schritt III.8 vergeben habe. Und was habe ich da als erstes gestartet: genau, einen meiner absoluten Lieblingsfilme: Soul Kitchen.

Tja, und was soll ich sagen: die Videowiedergabe klappte vorzüglich, selbst wenn das Video nicht in HD kodiert ist und damit ein 600-Mbit-Netz nicht wirklich vor eine echte Herausforderung stellt.

Fazit: einfaches Setup, großes Wirkung

Die Datenübertragung via Stromnetz ist immer dann eine gute Alternative, wenn beispielsweise die WLAN-Reichweite nicht ausreicht oder hohe Datenraten erforderlich sind. Und mit dem Set von ZyXEL, das aus zwei PAL 5202 besteht und beispielsweise bei Amazon für gut 76 Euro zu haben ist, gelingt selbst das Aufsetzen solch einer Verbindung zwischen PC und Router mit wenig Aufwand.  Natürlich sind auch andere Szenarien denkbar.

Videoumfrage auf der re:publica 2013: „Wie findet ihr denn das Surface Pro von Microsoft?“

Letzte Woche fand ja die re:publica 2013 in Berlin statt. Ich selbst war leider nicht dabei, dafür aber mein lieber Freund und Kompagnon Richard Joerges, dem ganz unvermittelt das Surface Pro unter die Nase gehalten wurde. Ausgerechnet ihm, einem erklärten Apple-und-iPad-Anhänger. Aber gut, er hat sich das Microsoft-Tablet mit Windows 8 ein wenig angesehen und kommt zu einem nicht ganz überraschenden Ergebnis.

So wie die anderen Probanden übrigens auch, die das Surface Pro eine Minute lang begutachten durften. Na ja, aber was kann man nach 60 Sekunden schon sagen. Ich habe drei Monate alleine für die detaillierte Besprechung von Windows 8 gebraucht, das auf dem Microsoft-Tablet läuft.

Na dann, Film ab…

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Y4Szw7AK22o?rel=0]

Windows-8-Ultrabook-Tablet von Gigabyte ab 723 Euro Mitte Mai erhältlich

Convertible Ultrabook U2142 von Gigabyte ab 723 EuroGigabyte nennt es U2142, das laut Hersteller zwei Geräte in einem vereint: aufgrund der Tastatur und der Hardware-Ausstattung ist es ein Ultrabook, angesichts der Touch-Fähigkeiten zudem ein Tablet-PC, und das im klassischen Sinne.

Denn mithilfe des verbauten Mechanismus‘ lässt sich das Display um 180 drehen und auf die Tastatur klappen – und schwups, hält man ein reinrassiges Tablet in den Händen. Das sich mithilfe des vorinstalliertes Windows 8 gut mit den Fingern bedienen lässt.

Interessant am Hybrid-Gerät von Gigabyte ist auch die Möglichkeit, entweder bis zu 256 Gigabyte SSD-Speicher oder zusätzlich maximal 1 Terabyte Festplatten-Speicher einzubauen. Also, je nach Speicherplatzbedarf kann man sich für die eine oder andere Variante entscheiden, was sich allerdings im Preis und im Gewicht (1,39 kg mit SSD-only und 1,49 kg mit SSD+HDD) niederschlägt.

In Sachen Ausstattung hat der Convertible-PC alles zu bieten, was man von solch einem Gerät erwartet: Diverse Prozessorvarianten (Intel Core i3 bzw. i5 sowie Intel Pentium 2117U), 4 oder 8 Gigabyte RAM, integriertem Grafikchip (Intel HD Graphics 4000), 11,6-Zoll-Touch-Bildschirm sowie zahlreiche Schnittstellen (2x USB 3.0, 2x USB 2.0, HDMI, Bluetooth, etc.). Nett ist auch die optionale Möglichkeit, den Ultrabook-Tablet-PC mit einer 3G-tauglichen Karte auszurüsten. Der notwendige SIM-Kartenschacht ist dafür ebenfalls vorhanden.

Preislich beginnt das Convertible Ultrabook U2142 von Gigabyte bei 723 Euro und soll ab Mitte Mai bei www.alternate.de, www.amazon.de, www.computeruniverse.net, www.conrad.de und www.notebook.de erhältlich sein. Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja ein Testgerät zugesandt, sobald die ersten verfügbar sein werden. Weitere Infos zum U2142 gibt es entweder bei der zuständigen PR-Agentur oder auf der Facebook-Seite von Gigabyte.

Windows-8-App-Review: Gestatten, Audi, multimedial

audi_start„Audi 2012 Annual Report“. Alleine diese Bezeichnung für eine mobile Anwendung löste in mir keine wirkliche Vorfreude aus, wenngleich ich zu Audi eine gewisse Verbindung habe (ja, das ist ein echter Insider). Aber gut, da ich keine Vorurteile hege und ich zudem so nett darum gebeten wurde (gell, Andreas), konnte ich es mir nicht nehmen lassen, diese Geschäftsbericht gewordene Windows-8-App auf meinem Tablet-PC zu installieren. Und was soll ich sagen: ich bin wirklich angetan davon!

Denn diese App ist nicht einfach eine lieblos zusammengeschusterte Firmenpräsentation, sondern ein multimediales Erlebnis, dass die Welt von Audi in perfekte Art und Weise darstellt. Dabei kommen sämtliche Formate zum Einsatz, die solch einer Anwendung einen ganz besonderen Flair verleihen: hochwertige Videos, unterhaltsame Audioclips und viel Text, den man tatsächlich lesen kann. Es soll ja Leute geben, die dieser Kunst noch nachgehen. Sie sind ja schließlich der beste Beweis dafür.

Die Audi-App gliedert sich in zwei Teile: Geschäftsbericht und Specials. Unter Geschäftsbericht finden sich insgesamt sechs Sektionen, die My Perfection, My View, My Inspiration, etc. heißen und das Credo von Audi repräsentieren sollen. So kann man unter My Inspiration ein Duell Auto versus Skirennläuferin begutachten, und zwar in Bildern und im Video. Toll! Dabei kommt die passende Gestentechnik von Windows 8 zum Einsatz, unterstützt von kleinen Pfeilen, die die Wischbewegungen anzeigen.

Immer wieder geschickt integriert in die zahlreichen Bilder: kleine Pluszeichen, die durch die bloße Fingerberührung Infos zum hinterlegten Objekt wie einem Audi-Pkw oder der Skikleidung von Hilde Gerg freilege. Marketing at its best!

Zu Marketingzwecken wurde aber sicherlich auch der Bereich Specials entworfen. Dort lernt man als wissbegieriger App-Anwender, wie ein Auto im Audi-Werk Ingolstadt entsteht, wie der Audi City Store in London aussieht und wie Formgestalter mit ganz viel „Clay“ ein neues Modell entwickeln. Und wer hören möchte, wie die schwedische Jazz-Musikerin Viktoria Tolstoy klingt, für den hält die Windows-8-Anwendung zahlreiche Tonmitschnitte parat.

Und falls Sie tatsächlich jetzt noch wissen wollen, wie das Geschäftsjahr von Audi in nackten Zahlen aussieht, für den haben die App-Macher eine Menüzeile am unteren Bildschirm reserviert, die die Punkte Finanzkalender und Investor Relations bereit hält. Damit gelangen Sie auf der Audi-Webseite, ganz banal.

Geschäftsbericht und Specials, das sind die zwei Sektionen der Audi-App

Geschäftsbericht und Specials, das sind die zwei Sektionen der Audi-App

Unter Specials findet man zahlreiche Video- und Audio-Clips

Unter Specials findet man zahlreiche Video- und Audio-Clips

Kleine Pluszeichen fördern Zusatzinfos zu Tage

Kleine Pluszeichen fördern Zusatzinfos zu Tage

Der Geschäftsbericht ist in sechs Sektionen unterteilt

Der Geschäftsbericht ist in sechs Sektionen unterteilt

Windows-8-App-Check: Preisvergleiche mit preis.de

Der Startbildschirm der preis.de-App präsentiert sich aufgeräumt

Der Startbildschirm der preis.de-App präsentiert sich aufgeräumt

Wenn man mich so nett darum bittet (und mir zudem einen Amazon-Gutschein dafür anbietet), kann ich leider nicht umhin, als mit die feilgebotene Windows-8-App ein wenig näher anzusehen.

Und das habe ich getan. Auf dem Prüfstand steht: die Tablet-taugliche Anwendung des Preisvergleichportals preis.de, die es schon ein paar Tage zum kostenlosen Download im Windows Store gibt. Mal sehen, was die Jungs und Mädels aus dem niedersächsischen Lüneburg mit ihrer Windoows-8-App auf die Beine gestellt haben.

Was gleich nach dem Start an der App auffällt, ist ihr Minimalismus in Sachen Startbildschirm. So passen die drei Bereiche „Top-Produkte“ „News Blog“ und „Schnäppchen“ exakt auf den „ersten“ Windows-8-Bildschirm. Das scheint durchdacht und erleichtert die Bedienung der App.

Was mir zudem am Startbildschirm der preis.de-Anwendung gefällt ist die Möglichkeit, mit dem Finger durch die Top-5-Produkt der Sektionen „Top-Produkte“ und „News Blog“ zu „blättern. Auch das ist dem Windows-8-Bedienkonzept geschuldet! Schade nur, dass die Entwickler bei den Schnäppchen nicht denselben Weg gegangen sind.

Per Fingertipp auf eine der Kategoriebezeichnungen bringt weitere Produkte zum Vorschein

Per Fingertipp auf eine der Kategoriebezeichnungen bringt weitere Produkte zum Vorschein

Ein Fingertipp (oder Mausklick) auf die Bezeichnung der Rubrik öffnet ein neues Fenster mit weiteren Angeboten, die übersichtlich mit Bezeichnung, kurzer Beschreibung und dem günstigsten Preis dargestellt werden. Sobald ihr auf das Produkt eurer Wahl tippt, werden sämtliche Anbieter angezeigt sowie die technischen Daten und vorhandene Testberichte.

Da all diese Informationen streng horizontal dargestellt werden, wäre die Implementierung des semantischen Zooms sehr wünschenswert. Damit ließen sich die Kategorie per Pinch-Geste (das Zusammenziehen von Daumen und Zeigerfinger) übersichtlich darstellen und man könnte schneller zu einer andere Kategorie (z.B. Testberichte) wechseln.

Und warum die technischen Daten kachelartig darstellt werden, erschließt sich mir auch nicht ganz. Hier wäre eine traditionell tabellarische Anzeige wünschenswert.

Sobald man auf eine bestimmtes Produkt tippt (oder klickt), öffnet sich automatisch der Internet Explorer und man wird auf die betreffende Seite des Anbieters verwiesen.

Die integrierte Suchfunktion listet die Treffer pro Kategorie auf. Die vertikale Beschriftung ist ein wenig unglücklich

Die integrierte Suchfunktion listet die Treffer pro Kategorie auf. Die vertikale Beschriftung ist ein wenig unglücklich

Sehr praktisch ist auch die Integration der Windows-8-Suchfunktion in die App. Sobald ihr also mithilfe der zugehörigen Wischgeste (oder mit WINDOWS+C) die Charm Bar öffnet, könnt ihr via Suchen nach einem Produkt Ausschau halten. Dabei werden die Suchergebnisse anhand der zugehörigen Kategorien aufgeführt, deren „Beschriftung“ vertikal dargestellt wird. Das ist ein wenig unpraktisch!

Schade und ein wenig unverständlich ist übrigens auch die Tatsache, dass die Entwickler der App auf den Einsatz der Teilen-Funktion verzichtet haben. Denn was läge näher, als seine Freunde via Mail oder Social Media über ein besonders interessantes Schnäppchen zu informieren. Das sollte die comparado GmbH schleunigst nachholen.

Fazit: Eine den Windows-8-Gepflogenheiten angepasste Preisvergleichs-App, die beim Design überzeugt, aber Schwächen in der Logik offenbart. Zudem werden nicht alle Windows-8-Features konsequent umgesetzt.