Was Software-Entwickler mit mobilen Apps verdienen [Upd]

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Update: Die Jungs von GigaOm, von denen die unten stehenden Zahlen stimmen, haben sich wohl ein klein wenig verrechnet. Daher habe ich die Umsätze entsprechend korrigiert.

Ich habe gerade auf Mobile Zeitgeist eine tolle Grafik gefunden, die sehr schön zeigt, wie viel Geld man mit dem Verkauf von mobilen Apps verdienen kann. Das Bild illustriert den Umsatz des Apple App Store im Monat Dezember 2009. Wie ihr ganz am Ende der Grafik sehen könnt, haben alle iPhone-Entwickler zusammen in nur einem Monat weltweit 550 250 Millionen US-Dollar (380 172,5 Mio. Euro) umgesetzt, wovon 70 Prozent, also 385 175.000.000 Dollar, an die Entwickler flossen. Aber was, werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen, hat das mit diesem Blog zu tun?

Nun, mit dem Intel AppUp Center steht Software-Entwicklern mobiler Apps ab sofort eine ähnliche Plattform wie der Apple App Store zur Verfügung. Nur werden dort nicht iPhone-, sondern Netbook-Anwendungen feil geboten (und später auch Apps für andere Plattformen). Zwar können derzeit nur US-amerikanische und kanadische Netbook-Besitzer Apps einkaufen, aber zum einen stehen auch kostenlose Programme für alle zum Download bereit, und zum anderen werden wir Europäer wohl auch bald in den Genuss käuflicher Anwendungen kommen.

Wenn man sich das Intel AppUp Center genauer ansieht, kommt man recht schnell zum Schluss, dass es schon eine ganze Menge an Software-Entwicklern gibt, die sich am Intel Atom Developer Program beteiligen, um ihre Software-Titel im Intel App Store verkaufen oder kostenlos anbieten zu können. Sie haben wohl das Potenzial des Intel AppUp Center erkannt: eine gemeinsame Plattform für netbook-spezifische Apps mit einer Marketingmaschinerie dahinter, die vor allem kleineren Software-Firmen meist nicht zur Verfügung steht. Darüber hinaus lassen sich in Zukunft nicht nur Consumer-Apps verkaufen, sondern auch einzelne Programmmodule unter den Entwicklern selbst.

Also, ihr Software-Entwickler mobiler Apps, wollt ihr nicht auch eines Tages gemeimsam 550 Millionen Dollar in einem Monat umsetzen? Und wenn man bedenkt, dass es wohl mehr verkaufte Netbooks als iPhones gibt, könnte dieser Umsatz realisierbar sein. Und ihr als Entwickler der ersten Stunde könnt daran partizipieren.