Warum Software-Entwickler sich mit Moorestown beschäftigen sollten

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Die Überschrift dieses Beitrags stammt nicht von mir. Ich habe sie adaptiert übernommen von einem englischsprachigen Artikel, den ich auf der IADP-Webseite zufällig entdeckt habe. Dabei stellt der Intel-Mann Bob Duffy diese provokante und zugleich rhetorische Frage. Provokant, weil ja die Intel Atom-Prozessoren der so genannten Z6xx-Serie (aka Moorestown) noch gar nicht auf dem Markt sind, wenngleich die Verfügbarkeit seitens Intel mit „ab sofort“ bezeichnet wird. Und rhetorisch ist diese Frage, da Moorestown als Gesamtgebilde den Smartphone-Markt erheblich verändern wird.

Denn wie sagt es Bob ganz zutreffend:

Hardware is now bringing PC power to handheld devices. […] The iPhone and iPad are just the start of new kinds of mobile computing experiences.

Und genau das ist der springende Punkt der neuen Moorestown-Architektur: Ein Smartphone (oder Handheld) ist kein Handy mit Zusatzfunktionen, sondern ein Minicomputer, der auch telefonieren kann. Und damit werden in Zukunft Anwendungen und Tools möglich sein, von denen wir heute nur träumen können. Das hat der Intel-Mann schon mal gemacht und „spinnt“ ein wenig herum:

  • Mit Moorestown-Smartphones lassen sich HD-Filme nicht nur anschauen, sondern gleichzeitig auch einzelne Szenen in Echtzeit via Twitter oder Facebook kommentieren und mit anderen teilen.
  • GPS-Anwendungen beschreiben audiobasiert den Weg von A nach B, während im Hintergrund Musik läuft und man parallel dazu eine App fragen kann, wo denn der nächste Blumenladen ist.
  • Mit dem Smartphone der Zukunft lassen sich 3D-Bilder unserer Wohnung schießen, virtuell neue Möbel einbauen und dem Möbelladen unserer Wahl diese Pläne online übermitteln. Und Facebook informiert alle darüber.

Und, überzeugt? Das alles und noch viel mehr werden Smartphones der Zukunft leisten können. Jetzt liegt es nur an den Software-Entwicklern dieser Welt, die passenden Apps dafür zu programmieren. Aber das kriegt ihr hin, oder?!