Videoblog: „Das ‚IBM fortiss Center of AI‘ ist für Bayern und München wichtig“

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Auf der Eröffnungsfeier des IBM fortiss Center of AI hatte ich die Gelegenheit, mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dieses Videointerview zu führen. Darin spricht er über die Möglichkeiten, die das KI-Forschungszentrum für München und Bayern bietet und warum er der Künstlichen Intelligenz vor allem optimistisch gegenübersteht.

Seine offizieller Titel lautet „Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie“, in das IBM Watson IoT Center kam er vor allem als gut vorbereiteter KI-Interessierter, dessen Ministerium seit 2016 die fortiss GmbH finanziell unterstützt. Daher habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, dieses kurze Interview mit Minister Aiwanger zu führen.

 IT-techBlog: Was bedeutet das IBM fortiss Center for AI für München und Bayern?

Hubert Aiwanger: Hier sehen wir die ganz große Chance, mit diesem Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung am Forschungsstandort München und Bayern die Karten wieder in die Hand zu bekommen bei dieser Zukunfstechnik und klar zu sagen: „Hier wird geforscht, hier werden Anwender-orientierte Themen durchgesetzt, und wir wollen hier anderen eine Nasenspitze voran sein.

Inwieweit unterstützen Sie das IBM fortiss Center of AI?

Aiwanger: Bayern ist ja hier über unsere Institution, die fortiss, beteiligt als Kooperationspartner. Mit IBM natürlich steckt Bayern hier einige Millionen Euro rein, um die Dinge ins Laufen zu bringen. Aber dieses Geld ist uns die Sache wert. Ich bin der Überzeugung, da kommt was Gutes dabei raus.

Welche Lösungen meinen Sie?

Aiwanger: Hier kommen Anwender-orientierte Lösungen raus, vom autonomen Fahren bis hin zu verwaltungstechnischen Abläufen bis hin zu Automatisierungprozessen in der Industrie, um hier eben wieder wettbewerbsfähige Arbeitsplätze herzubekommen. Um hier auf der anderen Seite gesellschaftlich modern auftreten zu können. Also alles was die Verwaltung, was die Industrie, was die Gesellschaft in den nächsten Jahren brauchen wird, wird ohne Künstliche Intelligenz nicht mehr gehen.

Künstliche Intelligenz: eher Chance oder eher Risiko?

Aiwanger: Also, ich sehe in der Künstlichen Intelligenz deutlich mehr Chance als Risiko. Natürlich kann man alle Dinge negativ missbrauchen. Aber ganz klar ist hier alternativlos, dass wir hiermit einsteigen, dass wir hier mit dabei sind. Dass wir diese Prozesse, die den Menschen ja unterstützen in vielen Tätigkeiten des täglichen Daseins, dass wir die praxistauglich machen. Dass ist besser als wenn wir hier den Kopf in den Sand stecken und zuschauen, wie andere an uns vorbeimarschieren und die Dinge einsetzen, und wir schauen nur zu.

Das komplette Videointerview mit Hubert Aiwanger

Disclaimer: Für das Erstellen dieses Videoblogbeitrags hat mich IBM Deutschland beauftragt. Für das Ausgestalten der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.

Weitere Informationen zur Eröffnung des IBM fortiss Center of AI

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