IDF10: Übersicht zu den wichtigsten MeeGo-Features

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Während des Intel Developer Forum saß ich unter anderem in einer sehr interessanten Techsession zum Thema MeeGo und was das Linux-Betriebssystem für mobile Endgeräte so alles drauf hat. Dabei wurde unter anderem folgende Folie eingeblendet, die ihr euch auf jeden Fall mal ein wenig genauer ansehen solltet.

  • Sie zeigt beispielsweise, dass sich MeeGo für ganz unterschiedliche Geräteklassen eignet. So gibt es jetzt schon eigene UX und Frameworks für Netbooks, Smartphones und Auto-Gadgets. Weitere werden folgen.
  • Für die Datenverbindung zwischen mobilem Endgerät und beispielsweise WLAN -Router ist der erprobte Connection Manager – kurz: connman – vorgesehen. Dieses Tool kam übrigens auch schon im MeeGo-Vorgänger Moblin zum Einsatz und hat sich dort offensichtlich sehr bewährt.
  • Ähnlich wie beim Verbindungsmanager verhält es sich mit dem Telefonstack, der sich ofono nennt und wohl schon unter Moblin ganz gute Dienste geleistet hat. Anders ist die Implementierung unter MeeGo kaum zu erklären.
  • Für MeeGo sprechen aber auch die Integration cloud-basierter Synchronisationsdienste, mit denen sich Kalender- und Termindaten problemlos aktualisieren lassen sollen. Das gilt auch für das Einbinden von Twitter, Facebook und Co., was aus einem MeeGo-basierten Gerät einen echten Social-Media-Hub macht.
  • Schön sind auch die Verbesserungen, die MeeGo erfahren hat. Dazu zählt ein effizienteres Powermanagement, das eingebaute Akkus und Batterien schonen soll sowie die Verkürzung der Boot- und Resume-Zeiten. So kommt MeeGo beispielsweise beim WeTab auf handgestoppte 12 Sekunden, bis es aus dem Ruhezustand wieder erwacht ist.
  • Und ganz neu sind die Frameworks in Sachen Gesten- und Multitouch-Steuerung und Sensorprogrammierung. Das sind natürlich vor allem für die Entwicklung von Smartphone-Apps unabdingbare Features, die ein Betriebssystem auf jeden Fall unterstützen sollte.