So gelingt der Umzug in die Cloud mithilfe eines 5-Tage-Workshops

Nicht erst seit gestern gibt es sie, diese Tendenz vieler Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur in die Cloud zu transferieren, denn dieser Ansatzes birgt zahlreiche Vorteile:

HäkchenDie eigene IT-Landschaft muss nicht mehr aufwändig administriert und permanent aktuell gehalten werden. Das spart viel Zeit und Geld.

HäkchenGerade am Anfang wachsen Unternehmen eher unkontrolliert, was zum Beispiele mit unerwarteten Aufträgen zu tun hat, die unter anderem die IT-Infrastruktur vor Herausforderungen stellen kann. Mit einer Cloud-Infrastruktur kann jede benötigte Ressource wie zusätzliche Server- und Speicherkapazitäten einfach hinzugebucht werden. Damit gehören IT-Anschaffungen der Vergangenheit an.

Das sind nur zwei von zahlreichen Cloud-Vorteilen, die immer mehr Unternehmen für sich entdecken, doch genau an dieser Stelle kommt die schlechte Nachricht: Die große Mehrheit dieser RZ-Cloud-Migrationsprojekte scheitern, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Entweder, weil es den Verantwortlichen am fundamentalen Verständnis für das Thema Cloud mangelte oder weil der Migrationsaufwand schlichtweg unterschätzt wurde oder weil es keine geeigneten Prozesse für das Überführen eigener Anwendungen in die Cloud existierten.

Dabei scheint die Materie nur auf den ersten Blick kompliziert zu sein. Denn mit den richtigen Fragen und den passenden Antworten samt einer zielführenden Unterstützung gelingt auch die Cloud-Migration. Zu den möglichen Fragen samt Antworten zählen unter anderem:

FRAGE: Was ist bei der Cloud-Migration zu berücksichtigen?

ANTWORT: IT-Umgebungen müssen immer agiler werden, um neue Anforderungen der Fachabteilungen möglichst gerecht werden zu können. In diesem Kontext spielt das Cloud Computing eine immer wichtigere Rolle. Mögliche Ansätze sind hierbei sehr vielfältig und reichen von der vollständigen Migration in die Cloud bis zum partiellen Umzug.

FRAGE: Was ist eine hybride Cloud?

ANTWORT: Eine hybride Cloud stellt beispielsweise eine Kombination aus dem eigenen Rechenzentrum und dem öffentlichen Zugriff auf Cloud-Services dar, die auf dem Server bereit gestellt werden.

FRAGE: Welche Aspekte sind beim Umzug in die Cloud zu beachten?

ANTWORT: Hierbei wird unterschieden zwischen betriebswirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Aspekten, die bei der Migration in die Cloud berücksichtigt werden müssen.

FRAGE: Mit welchen Sicherheitsaspekten wird man  konfrontiert?

ANTWORT: Hierbei sollte man sich vor allem mit den Daten eingehend beschäftigen, die durch den Umzug in der Cloud landen. Vor allem mit denen, die qua Gesetz da eigentlich gar nicht hingehören und verschärften Sicherheitsbestimmungen unterworfen sind.

FRAGE: Wie lassen sich Applikationen in die Cloud migrieren?

ANTWORT: Wichtig in diesem Fall ist eine genaue Bewertung der Anwendungen, die in die Cloud umgezogen werden sollen. Denn nur wenn man die genauen Anforderungen der Applikationen hinsichtlich Bandbreite, Latenzzeiten, Speicherbedarf und Rechenleistung kennt, kann der Umzug der Anwendungen die Cloud gelingen.

FRAGE: Wie lassen sich Anwendungen auf deren Cloud-Readiness hin überprüfen?

ANTWORT: Mithilfe der CAST-Tools Highlight lassen sich eigene Applikation auf ihre Cloud-Readiness hin untersuchen. Damit kann man anhand detaillierter Analysen feststellen, ob und wie sich eine Anwendung in die Cloud migrieren lässt.

CAST Highlight ermittelt die Cloud-Readiness einer Anwendung

Fünf Tage, ein Workshop: So gelingt die Migration in die Cloud

Um all diese und viele weitere Fragen ausführlich beantworten zu können, haben die Firmen CAST, Microsoft und Noventum Consulting gemeinsam einen Workshop entwickelt, der sich intensiv mit dem Umzug in die Cloud beschäftigt.  Dabei steht vor allem der praktische Ansatz im Vordergrund, mit dessen Hilfe Wissen dergestalt vermittelt werden soll, dass am Ende handfeste Ergebnisse in Form eines Cloud-Umzugs stehen. Aber auch für Strategen, die sich intensiv mit der Migration in die Cloud beschäftigen wollen, wurde dieser Workshop konzipiert.

Die Vorgehensweise während des Workshops sieht wie folgt aus: Ziele, Wirkung, Transformationsstrategie und Hybrid-Cloud.

Cloud-Migrations-Workshop - Vorgehensweise

Für eine optimale Ausnutzung der fünf Tage haben sich die drei durchführenden Unternehmen für folgenden Aufbau entschieden:

Cloud-Migrations-Workshop - Aufteilung

Falls diese Herangehensweise in Form eines 5-Tage-Workshops für Sie infrage kommt, können Sie sich hierfür mithilfe des weiterführenden Links anmelden. Und für weitere Informationen dürfen Sie sich gerne das verlinkte Video ansehen, in dem die Ziele, die Methoden und der Aufbau des Workshops genau erklärt wird.

Disclaimer: Dieser Blogbeitrag ist im Auftrag der Firma CAST entstanden, die mir bei der Ausgestaltung und Formulierung nahezu freie Hand lässt.

AVM Fritzbox 7590

AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

Ich habe heute auf Facebook die Ankunft meiner neuen Fritzbox mit dem Zusatz 7590 von AVM verkündet:

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=10213627624226318&set=a.1062659608128.10478.1275092640&type=3

Zu diesem Zeitpunkt war der WLAN-Router, wie ihr unschwer erkennen könnt, noch nicht am Stromnetz angeschlossen geschweige denn eingerichtet und „Ready to surf“.

Lesetipp: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Vor dem Einrichten hatte ich ein bisschen Schiss, denn dann hieß es erst einmal – so dachte ich zumindest – Zugangsdaten suchen. Doch zum Glück ist dem nicht so.

Denn für den quasi übergangslosen Umzug von einer Fritzbox auf die nächste – in meinem Fall von der Fritzbox 7430 auf die 7590 – reicht eine einfache Datensicherung sämtlicher Einstellungen des alten Routers („System“, „Sicherung“, Sichern“) und das Wiedereinlesen auf dem neuen Router.

Lesetipp: Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

Hierzu muss man lediglich die neue Fritzbox am Stromnetz anschließen, das DSL-Kabel in die zugehörige Buchse stecken, warten, bis die WLAN-Einheit aktiv ist und sich mithilfe der beiliegenden Notiz-Karte per Wifi und Login am Router anmelden.

Einrichten des neuen Routers mithilfe der Sicherungsdatei

Anschließend wird man automatisch darauf hingewiesen, dass man beim Einrichten der neuen Fritzbox unterstützt wird. Da wir eine Sicherungsdatei erstellt haben, beenden wir diesen Vorgang per Mausklick auf „Abbrechen“.

Innerhalb der Sektion „Assistenten“ klickt ihr auf „Einstellungen sichern und wiederherstellen“, wählt dort „Wiederherstellen“ aus und klickt auf „Weiter“. Wählt die Sicherungsdatei aus, gebt das Kennwort ein, übernehmt die voreingestellte Option „Alle Einstellungen wiederherstellen“ und klickt auf „Wiederherstellen“.

Fritzbox wiederherstellen

Nun werdet ihr dazu aufgefordert, am angeschlossen Telefon eine Ziffernkombination einzugeben, was natürlich nicht geht, da ja noch keinerlei Geräte mit der neuen Fritzbox verbunden sind. Drückt daher alternativ eine beliebige Taste an der neuen Fritzbox und bestätigt das am Rechner mit OK.

Die Daten werden nun blitzschnell eingelesen und ihr könnt selektiv festlegen, welche Daten übernommen werden sollen. Am besten klickt ihr auf „Alle Einstellungen auswählen“, dann erfolgt die Einrichtung der Fritzbox auf einen „Rutsch“.  Ein Mausklick auf „Übernehmen“ startet das Einrichten des WLAN-Routers mithilfe der Sicherungsdatei.

Sobald der Vorgang abgeschlossen wurde, könnt ihr euch sofort an der neuen Fritzbox anmelden und seit bis auf wenige Ausnahmen wieder mit euren Daten angemeldet. Möglicherweise müsst ihr noch euer DECT-Telefon erneut mit der Fritzbox verbinden. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem zugehörigen Beitrag.

Fritzbox wiederhergestellt

 

AVM Fritzbox 7590

Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Letzte Woche hatte ich es angekündigt: Ich werde wieder einmal ein Videotraining für video2brain/LinkedIn Learning erstellen. Während des Skype-Chats mit dem zuständigen Kollegen nahm der ursprüngliche Plan eine etwas andere Wendung als angenommen. Und so sieht die neue Vereinbarung aus:

1. Ich werde nicht nach Graz reisen, sondern das Videotraining in meinem Homeoffice durchführen. Das erfordert sicherlich die ein oder andere vorbereitende Maßnahme (wie das Sicherstellen einer bestmöglichen Raumakustik), bedeutet aber für mich: Kein Reiseaufwand und eine erhebliche Zeitersparnis. Obwohl Graz ja immer eine Reise wert ist.

2. Anstatt des Themas „Home-Cloud für kleinere Firmen und Agenturen“ werde ich „Alles zum Thema Fritzbox“ videotrainings-technisch aufbereiten. Das ist auch ein sehr schönes und vor allem dankbares Sujet, da ich (a) langjähriger Fritzbox-Anwender bin und (b) die installierte Basis an Fritzbox-Routern sicherlich ein hohes Interesse an solch einem Videokurs zur Folge haben wird.

Lesetipp I: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox remote mit MyFritz-Dienst steuern und verwalten

Videoworkshop am Beispiel Fritzbox 7590

Das bedeutet für mich zweierlei: 1. Ich werde mich noch intensiver als sonst mit der Fritzbox beschäftigen und mich 2. von AVM unterstützen lassen. Punkt 2 ist zum Teil schon erledigt, da ich heute Morgen mit der Pressestelle von AVM telefoniert habe. Die zuständige Kollegin hat mir zugesichert, leihweise eine Fritzbox 7590 zur Verfügung zu stellen.

Dabei handelt es sich um die legitime Nachfolgerin der Fritzbox 7490, ein WLAN-Router mit einer hohen Nutzerbasis. Daher kann man davon ausgehen, dass viele Anwender von dem Videotraining am Beispiel der Fritzbox 7590 profitieren werden.

Fritzbox-Infos auf dem IT-techBlog aus erster Hand

Was liegt angesichts des geplanten Videotrainings näher, als auf diesem Blog das Thema Fritzbox ausführlich zu begleiten. Wie bereits erwähnt, bin ich seit mehr als 10 Jahren Anwender des AVM-Routers, daher finden sich auf diesem Blog zahlreiche Beiträge, die sich allesamt mit der Fritzbox beschäftigen. Daher stelle ich heute die interessantesten Beiträge vor, möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Informationen nicht mehr alle ganz taufrisch sind.

Aber selbst wenn die Software heute ein wenig anders aussieht, die Funktionen und Beschreibungen sind in vielen Fällen noch gültig. Und ich werde die zu aktualisierenden Infos sukzessive erneuern und ergänzen. Sobald die Fritzbox 7590 bei mir angekommen und installiert ist.

Eine chronologische Auswahl an Fritzbox-Blogbeiträgen

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Howto: Per Fritzbox 7390 und DECT-Telefon iCloud- und Google-Kontakte anrufen

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Mehr Reichweite mit Macbook Pro und Fritzbox WLAN

Neue WLAN-Funktionen der Fritzbox im Expertenmodus

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

 

Fritzbox 7430

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

Der eine Teile meines Stromnetz-Setups: Media Router und Powerline-Adapter von ZyXEL

HD-Daten per Powerline-Technik über die Stromleitung transferieren – so geht’s

Vor ein paar Tagen habe ich via Facebook entdeckt, dass die Firma ZyXEL Tester für diverse Komponenten sucht. Und da ich aus historischen Gründen immer noch ganz gute Kontakte dorthin habe, dauerte es gar nicht lange, bis ein hübsches, kompaktes Paket bei mir auftauchte, in dem sich zwei Powerline-kompatible Adapter und ein Multimedia-WLAN-Router befanden.

Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Modelle ZyXEL HD Powerline Adapter mit der Modellbezeichnung PLA5205 und dem Media Router N750 (NBG5615). Beide Komponenten weisen unter anderem folgende Eigenschaften auf:

HD Powerline Adapter PLA5205

  • maximale Datentransferrate: 600 MBit/s
  • ein Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • drei Leuchtdioden (Strom an/aus, Powerline- und Ethernet-Verbindung)
  • zwei Schalter (Datenverbindung/-verschlüsselung, Reset)

Media Router N750 (NBG5615)

  •  Dual-Band-Router (2,4 GHz und 5 GHz)
  • vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse
  • zwei Schalter für Strom und WLAN-Modul
  • WAN-Anschluss für externes DSL-Modem
  • zwei USB-Anschlüsse für separaten Drucker und Speichermedien wie Festplatte, USB-Stick, Digitalkamera, etc.

I. Das Powerline-Media-Router-Streaming-Setup

Für den ultimativen Powerline-Videostreaming-Test kam folgendes Setup zum Einsatz:

  • Zwei Powerline-Adapter. Einer davon befand sich neben mir auf dem Schreibtisch, verbunden per Ethernet mit meinem Windows-8-Tablet von Acer, der zweite auf demselben Stockwerk, allerdings zwei Räume weiter. Beide Stromadapter waren mit einer Mehrfachsteckdose verbunden, was ZyXEL zwar nicht empfiehlt, was aber trotzdem funktioniert. Allerdings leidet die maximale Datenrate unter diesem Umstand. Daher: Für Höchsttempi die PLA 5202 am besten direkt an die Steckdose ran.
  • Der Media-Router: diesen habe ich per Gigabit-Ethernet mit dem zweiten Powerline-Adapter verbunden. Für die Datentransfers habe ich meine schicke, silberfarbene, externe Festplatte an einem der beiden USB-Anschlüsse angesteckt. Möglicherweise werden nicht alle Festplatten unterstützt, vor allem die ohne eigene Stromversorgung nicht, da die USB-Ports des ZyXEL-Routers nicht ausreichend Strom liefern.

II. Das Einrichten des Stromnetzwerks

Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!

Sobald alle drei Lämpchen am PLA 5202 grün leuchten, weiß man: alles gut!

Für das Verbinden zweier Ethernet-Komponenten (in meinem Testfall war das der Windows-8-Tablet-PC und der ZyXEL Media-Router) über das Stromnetz habe ich folgende Schritt durchgeführt:

1. An Adapter 1 habe ich via Ethernetkabel den Tablet-PC angeschlossen, den Adapter selbst mit der Steckdose verbunden. Es sollten die obere und untere LED (Strom und Ethernet aufleuchten).

2. An Adapter 2 habe ich den Router via Ethernetkabel gehängt, an diesen die Festplatte und den PAL 5202 habe ich mit einer Steckdose im übernächsten Raum verbunden. Auch hier sollten beide Lämpchen grün leuchten.

3. Dann habe ich den Encrypt-Taste kurz gedrückt, der sich an der Seite des Powerline-Adapters befindet. Und zwar so lange, bis das Power-LED zu blinken beginnt, was darauf hinweist, dass der PLA auf einen zweiten Stromadapter wartet.

4. Mit dem zweiten PLA 2505 bin ich genauso verfahren. Als die Verbindung zwischen beiden Adaptern hergestellt war, leuchteten beide mittlere Lämpchen grün, was auf eine sehr gute und schnelle Verbindung hinweist.

That’s it. Jetzt kommt die Netzwerkverbindung an die Reihe, damit dem Multimediastreaming nichts mehr im Wege steht.

III. Netzwerkverbindung zwischen Windows-8-PC und Media Router herstellen

1. Auf dem ZyXEL-Router einloggen (IP = 192.168.1.1, Kennwort: 1234) und als erstes das Router-Kennwort ändern.

2. Auf der Startseite des Media Routers auf „Expertenmodus“ klicken.

3. Auf die zwei Zahnräder klicken und dort auf das Pluszeichen vor „Verwaltung“ klicken.

4. Auf „USB-Medienfreigabe“ klicken.

5. „DLNA“ aktivieren. Das erleichtert den späteren Zugriff auf den WLAN-Router und alle Medientypen für beide USB-Anschlüsse freigeben (falls gewünscht). Auf „Übernehmen“ klicken.

ZyXEL Router einrichten - DLNA

ZyXEL Router einrichten – DLNA

6. Zum Reiter „Samba“ wechseln, dort ein Häkchen vor „Samba aktiveren“ setzen, einen Namen vergeben, die Arbeitsgruppe am besten auf WORKGROUP lassen und eine Beschreibung eintragen.

7. Den USB-Zugriff auf lesend und schreibend ändern.

8. Einen oder mehrere User-Accounts inkl. Name und Kennwort für beide USB-Anschlüsse einrichten.

ZyXEL Router einrichten - Samba

ZyXEL Router einrichten – Samba

9. Auf „Übernehmen“ klicken und vom Router abmelden.

IV. Medienwiedergabe via Stromleitung

Um auf dem Windows-8-Rechner beispielsweise ein Video wiederzugeben, das sich auf der externen Festplatte des ZyXEL Media Routers befindet, bin ich wie folgt vorgegangen:

1. Ich habe die Video-App von Windows 8 gestartet, habe per vertikaler Wischbewegung die untere Menüleiste geöffnet und auf „Datei öffnen“ getippt.

2. Ein Fingertipp auf „Dateien“ öffnet ein Drop-down-Menü, aus dem ich die Option „Netzwerk“ ausgewählt habe. Dort habe ich den Namen des Mediaservers (siehe Schritt III.6) wie folgt eingetragen: zyxelusb1-3. (Danke übriges an die Jungs Tippscout, die mich daran erinnert haben, wie man den Backslash „“ auf einem Mac erzeugt).

Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen

Unter Windows 8 eine Netzwerkverbindung herstellen

3. Ein weiterer Fingertipp auf „Gehe zu“ brachte sämtliche Inhalte zutage, nachdem ich Name und Kennwort eingetragen hatte, die ich unter Schritt III.8 vergeben habe. Und was habe ich da als erstes gestartet: genau, einen meiner absoluten Lieblingsfilme: Soul Kitchen.

Tja, und was soll ich sagen: die Videowiedergabe klappte vorzüglich, selbst wenn das Video nicht in HD kodiert ist und damit ein 600-Mbit-Netz nicht wirklich vor eine echte Herausforderung stellt.

Fazit: einfaches Setup, großes Wirkung

Die Datenübertragung via Stromnetz ist immer dann eine gute Alternative, wenn beispielsweise die WLAN-Reichweite nicht ausreicht oder hohe Datenraten erforderlich sind. Und mit dem Set von ZyXEL, das aus zwei PAL 5202 besteht und beispielsweise bei Amazon für gut 76 Euro zu haben ist, gelingt selbst das Aufsetzen solch einer Verbindung zwischen PC und Router mit wenig Aufwand.  Natürlich sind auch andere Szenarien denkbar.

Fritzbox 7430

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Fritzbox Fon WLAN 7390 als DECT-Station einrichten

Fritzbox Fon WLAN 7390 als DECT-Station einrichten

Am Samstag war ich mit meinem Großen in einem der hiesigen Saturn-Märkte. Er wollte ein wenig Geld ausgeben, und ich war eigentlich nur dabei. Bis ich dieses Superschnäppchen entdeckt habe: ein schnurloses DECT-Telefon der Telekom namens Sinus 206 (lustigerweise kostete das Teil im Laden 10 Euro weniger als auf saturn.de, wie eine schnelle Recherche ergab).

Bis dato besaß ich nämlich nur ein ziemlich veraltetes Analogtelefongerät, das nicht einmal den GAP-Standard unterstützt. Folge: es ließ sich nicht drahtlos via DECT mit meiner Fritzbox 7390 verbinden. Was ich stets sehr bedauerte.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Da dieser Umstand nun endlich behoben ist, möchte ich euch nicht vorenthalten, wie man sein GAP-taugliches DECT-Telefon mit jeder kompatiblen Fritzbox (wie der 7390 oder 7590) mit wenig Aufwand verbindet.

1. Öffne deinen Lieblings-Webbrowser, gib die lokale Webadresse fritz.box ein und melde dich mit deinem Kennwort an.

2. Klicke innerhalb der Übersicht auf den Eintrag „DECT“, „Basisstation“, setze ein Häkchen vor „DECT aktiv“ und klicke auf „Übernehmen“.

Tipp: Wenn das DECT-Telefon den Eco-Modus unterstützt sollte man ihn unbedingt aktivieren. Das reduziert nämlich die Strahlenbelastung. Das gilt auch für die Reduzierung der DECT-Funkleistung, was allerdings bei einer zu großen Entfernung zwischen Fritzbox und DECT-Telefon zu Verbindungsproblemen führen kann.

3. Falls noch kein DECT-Telefon eingerichtet ist (und davon gehe ich einfach mal aus), erscheint ein passender Hinweis, dass man diesen Umstand per Mausklick auf OK beheben kann. Tue dies bitte!

4. Es erscheint eine Anleitung, was für das Verbinden des DECT-Telefons und der Fritzbox zu erledigen ist. Erledige dies bitte!

5. Sobald das Mobiltelefon nach der Basisstation sucht, drücke die DECT-Taste auf der Fritzbox, bis die INFO-Taste blinkt. Das führt dazu, dass sich beide Geräte finden.

6. Klicke innerhalb des noch offenen Fritzbox-Fensters auf „Weiter“. Das startet den Anmeldeprozess, womit das DECT-Telefonat mit der Fritzbox verbunden wird. Sobald das geschehen ist, wird dies optisch durch das Telefonklingeln bestätigt.

7. Falls mehrere Telefonnummern in der Fritzbox hinterlegt sind, wähle die für das DECT-Telefon passende aus und bestätige, dass das Telefon alle eingehenden Anrufe annehmen kann.

8. Ein abschließender Mausklick auf „Übernehmen“ schließt die Prozedur ab.

9. Ein erstes Telefonat über die Fritzbox als DECT-Telefonanlage bringt Gewissheit, ob das Setup von Erfolg gekrönt war – oder nicht. In diesem Fall solltest du bei Schritt (2) noch einmal anfangen.

Ach ja: Falls ihr noch wissen wollt, wir die iCloud- oder Google-Kontakte auf der Fritzbox landen, solltet ihr diesen Beitrag lesen, der genau erklärt, wie das funktioniert.


Und, habt ihr weitere Fragen zur Fritzbox? Dann stellt mir sie doch, und zwar über meiner Social-Media-Kanäle Twitter, Facebook, oder Xing.

In Verbindung mit einem Poppschutz klingt das Meteor Mic bei Gesangsaufnahmen eine Klasse besser

So geht’s: Youtube-Musikvideos mit Gitarre, iPad und Macbook Air produzieren

Heute hab ich’s tatsächlich getan: nach langem Hin und her habe ich mein erstes Musikvideo auf Youtube gepackt. Also nicht eines von diesen „ganz lustigen“, sondern etwas eher Ernsthaftes. Mit kulturellem Hintergrund, und so (den Jüngeren unter euch wird der Name Hannes Wader womöglich nichts sagen, darum habe ich mal ein schönes Interview mit ihm verlinkt).

Zwar habe ich zum Thema „Das iPad als digitales Tonstudio“ schon mal eine Trilogie verfasst (Teil 1, Teil 2 und Teil 3), aber erstens ist das schon ein wenig her, und zweitens ist das Erstellen eines Musikvideos noch mal eine andere Kiste als ein digitales Audiostück. Daher kommt hier der ultimative Workshop, wie das ganze mit Kamera für Youtube funktioniert. Und los geht’s.

Diese Zutaten sind erforderlich

Natürlich gibt es viele Wege zum eigenen Musikvideo, daher will ich einfach mal auflisten, welche Zutaten für meinen ersten Audioclip zum Einsatz kamen:

  • Mit einem lichtstarken Objektiv gelingen vor allem Innenaufnahmen ohne großes Rauschen

    Mit einem lichtstarken Objektiv gelingen vor allem Innenaufnahmen ohne großes Rauschen

    Die digitale Spiegelreflexkamera Kamera stammt von Canon, nennt sich EOS 700D, und ist für diese Zwecke sehr gut zu gebrauchen. Am Body befindet sich ein lichtstarkes Objektiv, ebenfalls der Marke Canon.

    Dabei handelt es zwar um ein 50-mm-Brennfestweiten-Objektiv, was das Finden der richtigen Aufstellposition zwar ein wenig kniffliger macht, dafür benötigt man keine grelle Lampe, um in diesen tageslichtarmen Zeiten für die entsprechende Beleuchtung zu sorgen. Eine kleine Steh- und Tischlampe reichen da völlig aus. Also, zumindest für meine Zwecke.

  • Die Kamera habe ich auf einem Stativ befestigt, und auf der Kamera selbst ein Richtmikrofon von Sennheiser. Dieses ist allerdings gar nicht erforderlich, da ich die Tonaufnahme mit dem iPad aufzeichne. Dazu später aber noch mehr.
  • Auf meinem iPad ist eine Aufnahme-App installiert, die sich StudioTrack nennt und die sogar Mehrspurtonaufnahmen erlaubt. Für meinen Zweck ist allerdings ein Track völlig ausreichend.
  • In Verbindung mit einem Popschutz klingt das Meteor Mic bei Gesangsaufnahmen eine Klasse besser.
  • In Verbindung mit einem Poppschutz klingt das Meteor Mic bei Gesangsaufnahmen eine Klasse besserAls externes Mikrofon benutze ich das wirklich sehr gute Meteor Mic, das sogar mit einem Schraubgewinde ausgestattet ist, an dem sich beispielsweise ein Mikrofonständer befestigen lässt. So nutze ich das Teil zumindest, wie man meinem Videoclip gut entnehmen kann. Dafür habe ich noch einen Pop- respektive Windschutz vor dem Mikro platziert, was unangenehme Störgeräusche filtern soll, die schon mal beim Singen entstehen.
  • Das Mikro ist via USB-Kabel mit dem iPad verbunden, was allerdings nur möglich ist, wenn man sich einen Apple iPad Camera Connection Kit für 29 Euro besorgt. Dann klappt es auch mit der Verbindung USB-Kabel-iPad.
  • Für das Schneiden und Hochladen des Videos kam mein Macbook Air zum Einsatz, auf dem sich – wie auf jedem Mac – das sehr gute, wenngleich auch technisch limitierte Videoschnittprogramm iMovie befindet. Das hat mir bereits in der Vergangenheit gute Dienste geleistet. 

So funktioniert die Aufnahme

Das Schwierigste an der ganzen Geschichte war das Finden der richtige Kameraposition. Denn ich wollte natürlich, dass sowohl ich als auch die Gitarre gut zu sehen sind. Das hat mich zwar ein wenig Zeit gekostet, aber am Schluss hat’s dann ganz gut funktioniert. Das Scharfstellen des Objektivs ist so ganz ohne Unterstützung auch eine diffizile Sache, aber auch das habe ich einigermaßen hingekommen, wenngleich mich im Nachhinein das Gefühl beschlich, dass ich selbst etwas unscharf, dafür ist das Mikro voll im Fokus!

Das externe Mikrofon habe ich etwa auf Höhe des Mundes platziert, sodass die Gitarre bei der Aufnahme auch gut zu hören ist. Natürlich könnte ich Gitarre und Gesang auch separat aufnehmen und dann zusammen mischen, aber ich will das Video ja nicht verkaufen.

StudioTrack

Mit der iPad-App StudioTrack lassen sich sogar mehrspurige Tonaufnahmen erstellen

Als dann: StudioTrack starten, und mit einem Fingertipp auf das große Plus-Zeichen öffnet sich eine neue Aufnahmeumgebung. Es wird automatisch eine erste Spur angelegt, was für meine Zwecke ausreichend ist.

Ein weiterer Fingertipp auf die Schaltfläche Rec Arm bringt ein rotes Licht zum leuchten, gleichzeitig erscheint in der linken unteren Ecke Slide to Record. Sobald man diese interaktive Schaltfläche nach rechtes schieb, beginnt die Aufnahme. Natürlich muss man zuvor die Videoaufnahme an der Kamera gestartet haben. Sobald die Aufnahme fertig ist, tippt man auf Stopp Recording.

Abschließend habe ich mithilfe des „Drehknopfs“ Reverb die Aufnahme noch mit einem Hall-Effekt versehen. Dabei sollte man es allerdings nicht übertreiben, andernfalls klingt es ganz schnell nach Kirchenmusik.

Nach der Aufnahme geht’s an den Videoschnitt

Sobald ich die Videoaufnahme gestoppt hatte, konnte ich das Rohmaterial auf das Macbook laden. Hierzu habe ich die SD-Karte aus der Kamera genommen, in den SD-Kartenslot des Rechners geschoben, den Finder geöffnet und das Video per Drag&Drop in die Ereignis-Mediathek von iMovie geladen, das ich zuvor geöffnet hatte.

Beim Musik-Videoschnitt kommt es vor allem auf den Austausch der Audiospur an

Beim Musik-Videoschnitt kommt es vor allem auf den Austausch der Audiospur an

Anschließend habe ich den Teil der Videoaufnahme mit der Maus markiert, die für den Videomusikclip infrage kommt. Dieser kommt in den oberen Bereich von iMovie, der sich Projekt-Mediathek nennt.

Dort muss allerdings zunächst ein neues Projekt angelegt werden. Dabei sollte man auf das richtige Darstellungsformat achten: wenn man also mit der Kamera im 16:9-Format aufnimmt, sollte das Videoprojekt dasselbe Format aufweisen.

Für das Transferieren der Audioaufnahme benötigt man iTunes und eine funktionierende USB- oder WLAN-Verbindung zwischen iPad und Mac. Sobald diese besteht, klickt man auf die iPad-Schaltfläche, verzweigt in die Sektion Apps und sucht unter Dateifreigabe nach dem StudioTrack-Eintrag. Dort kann man den iPad-Ordner Sessions auf dem Mac speichern. Darin befindet sich die Tonaufnahme, die im WAVE-Format vorliegt.

Sobald das Musikvideo richtig geschnitten ist, geht es mit ein wenig Fingerspitzengefühl darum, die vorhandene Tonspur der Videoaufnahme durch die iPad-Audioaufnahme zu ersetzen. Hierzu markiert man den Videoclip innerhalb der Projekt-Mediathek von iMovie mit der Maus und macht die Audiospur mithilfe des Menübefehls Clip | Audio trennen sichtbar. Sobald man auf diese Tonspur klickt, kann man sie einfach entfernen. Anschließend kopiert man die WAVE-Audiodatei der iPad-Aufnahme per Drag&Drop unter den Videoclip. Mit etwas Verschiebetechnik muss dann dann noch Video und Audio synchronisieren. Aber das ist kein Hexenwerk.

Abschließend kann man noch einen Vor- und Abspann in das Video einbauen und ganz nach Lust und Laune die Übergänge mit passenden Effekten versehen. Fertig ist der eigene Videomusikclip.

So kommt das Musikvideo auf Youtube

Video auf Youtube hochladen

Mit wenigen Mausklicks lässt sich Video auf Youtube hochladen

Wenn man wie ich will, dass das Video die ganze Welt zu sehen bekommt, sollte es noch auf Youtube hochgeladen werden. Hierzu braucht man ein Google-Konto.

Sobald man das besitzt, kann direkt aus iMovie heraus mithilfe des Menübefehls Bereitstellen | Youtube das Video auf die Videoplattform hochladen. Vor dem Upload sollte man unbedingt den Haken vor Film als privat festlegen entfernen. Andernfalls können es nur Leute sehen, die den Youtube-Link kennen. Und wenn man das eigene Video noch ein wenig promoten will, leisten die sozialen Dienste Facebook & Co. gute Dienste.

Windows 8: So leitet man seine POP3- und IMAP-Mailkonten auf die Mail-App um

Eigene E-Mail-Konten auf Outlook.com umleitenIch habe mich im Zuge meines Windows-8-Tablet-Buchs schon ein wenig darüber gewundert, warum die Mail-App keine anderen E-Mail-Konten als Hotmail/Outlook.com, Google Mail und Outlook Exchange zulässt. Und wenn man die Kritiken zu Windows 8 liest, ist es die am meist vorgebrachte Beschwerde, warum sich denn anderen POP3- und IMAP-Mailkonten nicht mit der Mail-Metro-App von Windows 8 verbinden lassen.

Aber heute, heute ist alles wieder gut! Na ja, zumindest fast. Denn heute habe ich einen Weg gefunden, wie ich meine IMAP-E-Mails mit geringem Aufwand auf meinem Windows-8-Tablet empfangen kann – und die sich von dort aus auch versenden lassen:

1. Meldet euch auf Windows Live mit eurer Live-ID an und verzweigt dann in die Outlook-Optionen.

2. Dort seht ihr unter Konto verwalten die Option Ihre E-Mail-Konten. Mit dieser Funktion könnt ihr jedes beliebige E-Mail-Konto auf Outlook umleiten.

3. Um ein Mailkonto auf Outlook.com einzurichten, einfach auf Konto zum Senden und Empfangen hinzufügen klicken oder tippen.

4. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem ihr euer POP- oder IMAP-Mail-Konto einrichten könnt. Hierzu auf Erweiterte Optionen klicken.

5. Tragt eure relevanten Mailkonto-Daten ein. Dazu gehört die Mail-Adresse, euer Mail-Account-Name, das zugehörige Kennwort, sowie die URL des Postausgangsservers. Unter Anschluss legt ihr fest, ob es sich dabei um einen POP3-Account (110) oder ein IMAP-Konto (995) handelt. Entscheidet euch dann noch dafür, ob die Verbindung SSL unterstützt und ob eine Kopie auf dem Mailserver verbleiben soll (was ich unbedingt empfehle!).

6. Ein Mausklick auf Weiter richtet euer Mailkonto unter Hotmail ein. Jetzt könnt ihr noch festlegen, unter welcher Bezeichnung euer POP3- oder IMAP-Konto innerhalb der Mail-App von Windows 8 erscheinen soll. Ich empfehle den Domain-Namen in dieser Bezeichnung zu verwenden. Die farbige Markierung neuer Mails in Hotmail ist für die Windows-8-Mail-App natürlich irrelevant. Ein Tipp auf Speichern sichert die Einstellungen.

Tipp: Ihr könnt zwar sofort neue E-Mails via Outlook.com über euren Account empfangen, verschicken funktioniert allerdings noch nicht. Hierfür müsst ihr auf den Aktivierungslink klicken oder tippen, den ihr an eure E-Mail-Adresse geschickt bekommt. Der landete bei mir übrigens im Spam-Ordner!

Tipp: Falls ihr innerhalb der Mail-App von Windows 8 bereits ein Hotmail-Konto eingerichtet habt (das geschieht ja einfach über eure Windows-Live-ID), tauchen die umgeleiteten E-Mails automatisch innerhalb des Hotmail-Ordners unter dem in Schritt 6 vergebenen Ordnernamen auf. Und falls ihr noch keine Hotmail-Konto eingerichtet habt, öffnet ihr die rechte Funktionsleiste, tippt auf Einstellungen, Konten, Konto hinzufügen, Hotmail und tragt eure Windows-Live-ID samt Kennwort ein.

Windows 8: So kommen die digitalen Bilder von der Kamera auf das Tablet

Was war das früher unter Windows für eine Mühsal, Bilder von der digitalen Kamera auf den PC zu laden. Zum Glück ist das mit Windows 8 gar kein Problem mehr, denn in 9 Schritten landen die Fotos von der Digitalkamera dort, wo sie hin sollen: auf dem Tablet-PC. Und so geht’s:

1. Foto-App per Fingertipp starten.

2. Kamera anschalten, via USB mit Tablet-Rechner verbinden, was am Bildschirm eine Meldung auslöst, die das Kameramodell bezeichnet und darüber Auskunft gibt, man soll doch Tippen [auf den Bildschirm, die Red.], um eine Aktion für das angeschlossen Gerät auszuwählen.

3. Meldung ignorieren und die untere Funktionsleiste der Foto-App per zugehöriger Geste öffnen.

4. Auf die Funktion Importieren tippen und per Fingertipp das Kamerasymbol auswählen.

5. Es öffnet sich ein neues Fenster, das sämtliche Bilder und Videos anzeigt, die sich auf der Speicherkarte der Kamera befinden. Standardmäßig sind alle Bilder für den Import markiert.

Tipp 1: Links unten wird ein Ordner inklusive Name vorgeschlagen, in den die Bilder kopiert werden sollen. Mit einem Fingertipp auf den Namen können Sie diesen neu benennen. Allerdings ist die Namenskonvention JAHR-MONAT-TAG ganz praktisch.

6. Tippen Sie auf alle Bilder, die Sie NICHT importieren wollen. Von denen wird die farbige Umrandung und das Häkchen entfernt.

Tipp 2: Falls Sie nur ein, zwei Bilder importieren wollen, tippen Sie zunächst auf Auswahl aufheben und dann auf die Fotos, die Sie auf den Tablet kopieren wollen.

7. Tippen Sie auf Importieren, und die markierten Bilder werden auf das Tablet kopiert.

8. Tippen Sie auf Album öffnen, um direkt zu den importierten Bildern zu verzweigen.

9. Tippen Sie auf das Foto, das Sie im Großformat ansehen, Löschen oder gar als App-Hintergrund, App-Kachelbild oder für den Sperrbildschirm einrichten wollen.


Zu Schritt 3


zu Schritt 3


zu Schritt 4


zu Tipp 2


zu Schritt 9

Workshop: Per Bildcode und Finger in Windows-8-Tablets einloggen

Wie ich gestern ziemlich euphorisch via Twitter verkündet habe, kann man sich in Windows-8-Tablets komfortabel mit genau drei Fingerbewegungen per Windows-Live-ID einloggen. Wie das funktioniert, erklärt der folgende Beitrag.

1. Per Vom-rechten-Bildschirmrand-zur-Mitte-Wischbewegung ruft ihr die rechte Taskleiste auf, wo ihr auf „Weitere PC-Einstellungen“ tippt.

2. Tippt auf „Benutzer“, und dort öffnet ihr per Fingertipp die Funktion „Bildcode erstellen“.

3. Es erscheint ein Willkommens-Bildschirm, der erklärt, wie die Funktion „Bildcode“ funktioniert. Ein Tipp auf „Bild auswählen“ öffnet die Foto-App.

4. Im Grund kommt jedes Bild in frage, um einen Bildcode zu erstellen. Am besten sind Bilder mit klaren Konturen, die ihr mit dem Finger nachziehen könnt. Damit kann man sich den Code besser merken.

5. In insgesamt sechs Schritten legt man einen individuellen Code fest, indem man mit dem Finger Linien, Kreise und Punkte auf dem Tochscreen „erstellt“, und das zweimal, da die gezeichnete Geste bestätigt werden muss.

6. Der Bildcode lässt sich wieder ändern und löschen. Und falls man beim Einloggen den Code nicht parat hat, kann man sich auch per Live-ID-Kennwort anmelden.