Fritzbox 7430

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

12 iPhone-Akku-Tipps

12 nützliche Tipps für eine längere iPhone-Akku-Laufzeit

Mithilfe der folgenden Grafik lässt sich möglicherweise das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Akkuleistung aus dem iPhone herauskitzeln. Stichworte hierbei sind „Paralax-Effekt“, „Airdrop“, „Netzverbindungen“, „Flugmodus“ und so manche mehr. Also, viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.

Hinweis: Diese Infografik hat mir der Akku- und Batterien-Shop C. Moosbrugger aus Tirol/Österreich (cmoosbrugger.at) zur Verfügung gestellt.

12 iPhone-Akku-Tipps

Die Internet-TV-Farce: HbbTV kommt in der Post PC Ära nicht vor

Mit Hard- und Software wie EyeTV Netstream DTT empfängt man kein HbbTV

Mit Hard- und Software wie EyeTV Netstream DTT empfängt man kein HbbTV

Also, um es gleich vorweg zu schicken: ich mag neue Konzepte, die Mehrwert liefern. Wenn es allerdings nicht zu Ende gedachte Konzepte sind, werde ich schon mal mürrisch. Wie im Falle von HbbTV. Aber der Reihe nach.

Ich nutze schon seit vielen Jahren meinen Mac zum TV gucken. Egal, ob direkt mit Macbook verbunden oder via WLAN-Router und PC-Empfangsgerät, ich will einfach, dass das Fernsehprogramm zu mir kommt, und nicht ich zum Fernseher. Daher steht meine Samsung-Glotze im Keller, wo die Kinder hin und wieder DVD gucken. Ansonsten bleibt die Kiste schwarz, weil aus.

Aber zurück zu HbbTV: Da sich die Fernsehprogramme kürzlich geändert haben (die RTL Fernsehgruppe ist ja im Münchner Empfangsgebiet ausgestiegen, was allerdings kein wirklicher Verlust ist), war mal wieder seit längerem ein Sendersuchlauf angesagt. Tja, und der brachte neben neuen reinen Fernsehsendern wie SAT.1 Gold und DMAX auch sieben Sender, die allesamt den Zusatz „Internet“ im Namen tragen. Ruft man diese aber als DVB-T-Anwender an seinem PC, Mac, iPad oder iPhone auf, erscheint folgendes Bild:

Der HbbTV-Empfang ist ohne das Gerät leider nicht möglich

Der HbbTV-Empfang ist ohne das Gerät leider nicht möglich

Für das Nicht-Erscheinen der neu erkannten Fernsehsender kommen also diverse Gründe in Betracht:

  • Das Empfangsgerät ist nicht internet- bzw. HbbTV-fähig [also, internetfähig ist mein Mac auf jeden Fall]
  • Das Empfangsgerät ist internetfähig, aber nicht mit dem Internet verbunden [doch, das iPhone ist mit dem Internet verbunden]
  • Das Empfangsgerät ist mit dem Internet verbunden, aber noch nicht mit der multithek [wir kommen der Sachen näher]

Für weitere Infos soll ich die Seite multithek.de besuchen, was ich allerdings erst mal verworfen habe. Stattdessen habe ich mich bei Elgato, dem Soft- und Hardware-Anbieter meiner Mac-TV-Lösung, über den Stand der Dinge „HbbTV und EyeTV“ erkundigt. Tja, die Antwort war dann doch einigermaßen überraschend:

Hallo lieber Michael, liebend gern würden wir HbbTV mit unseren Apps für iOS und Android anbieten, aber es gibt aus unserer Sicht keinen Weg, die Oberfläche per Touch bedienbar zu machen. HbbTV ist zwingend auf eine Fernbedienung angewiesen… [Und] mit der Maus auf Elemente klicken [auch] geht nicht, [da ]braucht [man ebenfalls] eine Fernbedienung oder gar Onscreen-Fernbedienung.

Klack! Daher habe ich also keinen HbbTV-Empfang auf meinem Mac oder iGadget, da ohne Fernbedienung nichts zu gehen scheint mit dem interaktiven Fernsehen der Zukunft. Dabei wurde auf den Medientagen 2012 HbbTV-Anwendungen auf Tablet und Smartphone demonstriert. Umgesetzt wurde davon allerdings noch nichts.

Oder doch? Ich habe mich heute per E-Mail an das Institut für Rundfunktechnik (IRT) gewandt, das federführend am PAN-europäischen HbbTV-Projekt beteiligt war. Mal sehen, was die Verantwortlichen des IRT zum Fall „HbbTV spielt auf Post-PC-Ära-Geräten keine Rolle“ sagen. Stay tuned…

Apple-Live-Ticker: iPhone 5S, iOS 7 und mehr

Apple-Live-Ticker auf saturn.deIn gute einer halben Stunden geht es los in San Francisco, da wird Tim Cook, CEO von Apple, seine neuesten Sprösslinge in die Menge halten respektive am überdimensionalen Monitor zeigen.

Gemeint ist das iPhone 5S, vermutlich das iPhone 5C und die finale Version von iOS 7. Und ihr seid hautnah dabei, wenn ich auf saturn.de das Event live tickern werde. Ich freue mich auf euch!

Per Mausklick zum Live-Ticker!

Was ich an iOS 7 auf dem iPhone 5 alles mag – und was nicht

iOS 7 Beta 2 - immer noch buntJetzt ist es bereits 15 Tage her, dass ich dank eines lieben Kollegen und dank meiner Neugierde die Beta-Version von iOS 7 auf meinem iPhone installiert habe.

Vor zwei Wochen also fand ich es ein wenig zu bunt, habe neue Gesten ausgemacht, habe das Design als ziemlich radikal empfunden, habe mich gleich in das neue Control Center verliebt und einiges mehr.

Also, das Control Center finde ich immer noch toll (nein, eigentlich toller), und das Desgin ist immer noch verblüffend. Und seit der ersten Installation ist ja schon die Beta 2 hinzugekommen, was mich dazu veranlasst hat, eine Plus-Minus-Liste zu erstellen, die mich davon überzeugen soll, ob ich iOS 7 auf meinem iPhone lasse – oder nicht.

Okay, fangen wir also mit den Dingen an, die ich an iOS 7 – neben dem bereits Gesagten – mag:

iOS 7 - kein Cover Flow mehr, dafür kachelartige Album-Cover+++ Tschüss, Cover Flow, hallo, Kacheloptik!

Der Musik-App hat Apple eine neue Querformat-Optik spendiert. Anstatt der sehr verspielten und auch leicht überholten Cover-Flow-Ansicht öffnen sich die Alben im Querformat in einer Art Kachelansicht, die einen schnellen Zugriff auf das Album seiner Wahl erlaubt. Per Fingertipp öffnet sich die Songliste, aber die Albumgrafik bleibt sichtbar. Sehr nett!

+++ Das Öffnen und Schließen von Apps und App-Gruppen

Nennt es verspielt, nennt es überflüssig, aber ich mag den Animationseffekt, mit dem vor allem App-Gruppen geöffnet und geschlossen werden. Genauso funktioniert auch das Starten einer App, wenngleich es weniger effektheischend scheint.

iOS 7 - deutlich verbesserte Karten-App mit SM-Integration+++ Verbesserte Karten-App

An der Karten-App hat Apple ziemlich herumgeschraubt. Zum einen wird automatisch der aktuelle Standort eingeblendet, zum anderen stehen auf der unteren Bedienleisten die wichtigsten Funktionen sofort zur Verfügung.

Das ist komfortabel und erlaubt eine schnellere Bedienung. Toll ist natürlich auch die verbesserte Integration in Twitter und Facebook sowie die Möglichkeit, aktuelle Kartenausschnitte via AirDrop auf eine anderes iOS7-Gadget zu „beamen“.

+++ Schöne, neue Wetter-App

Ob Merissa Meyer von Yahoo weiß, dass sich Apple verdächtig exakt an ihrer neuen Yahoo-Wetter-App orientiert hat? Egal, mir gefällt die Wetterfrosch-Anwendung von iOS 7, denn sie bietet alles, was man von solch einer App erwarten kann. Nur das gute Wetter, das kann sie derzeit nicht wirklich gut.

+++ Bewegter Hintergrund dank Panorama-Bildern

Das Erstellen von Panorama-Bildern, das beherrscht iOS ja schon länger. Genauer gesagt, seit letztem Jahr, mit Erscheinen des iPhone 5. Nun treibt es Apple ein wenig weiter, indem mit der iOS 7 Beta 2 dieses neue, coole Feature dazu kam, das das Einbetten eines Panorama-Bildes als Hintergrund- und/oder Sperrbild erlaubt. Das ist ziemlich abgefahren, wenn sich das Hintergrundbild bewegt, sobald man das iPhone bewegt. Für diese Kleinigkeiten liebe ich Apple immer noch.

Doch neben all dem Licht gibt es auch diverse Schatten, die iOS 7 wirft und mit denen ich nicht glücklich bin:

— Diese regelmäßigen Aussetzer nerven!

Sie tauchen nicht regelmäßig auf, aber trotzdem nerven sie: kurze Aussetzer von iOS 7, die sich in einer Art Neustart ohne Neustart äußern. Soll heißen: der Bildschirm wird schwarz, das Apple-Logo erscheint für ein paar Sekunden, und dann kehrt der Lockscreen zurück, als ob nichts gewesen wäre. Ich hatte ja gehofft, dass dieses Phänomen mit Erscheinen der Beta 2 verschwindet, dem ist aber leider nicht so. Dabei mag ich das Apple-Logo ja – eigentlich…

iOS 7 Beta 2 - schlechter Kontast bei dunklen Hintergrundbildern— Diverse Apps sind nicht iOS-7-kompatibel

Ja, ich mag Skype, und die Fritzbox-Fon-Labor-Apps auch. Blöd ist nur, dass ich diese Anwendungen mit meinem iOS-7-iPhone nicht nutzen kann, da sie direkt nach dem Start sofort abstürzen. Das ist nicht nett, Apple. Hoffe, das ist mit der Beta 3 behoben…

— Mieser Kontrast bei „falschem“ Hintergrundbild

Also, das kann ich von einer Software wie iOS schon erwarten: sobald ein eher dunkles Hintergrundbild zum Einsatz kommt, lässt die Beschriftung der Apps und App-Gruppen gar nicht oder nur schwer lesen, da die Textfarbe nicht angepasst wird. Das ist wirklich nicht schön und erfordert eine dringende Überarbeitung.

Fazit: Es überwiegen die Plus-Zeichen, also bleibt iOS 7 erst mal drauf auf meinem iPhone 5…

 

Smartphone-Markt: Samsung immer stärker, Apple und Nokia schwächeln, Sony und LG mit Achtungserfolgen

IDC hat ein eigenes Tool, IDC European Quarterly Mobile Phone Tracker genannt. Damit können die Marktananlysten des Unternehmens offenkundig genau berechnen, welcher Hersteller wie viele Smartphones pro Quartal oder Jahr verkauft. Und da sie gerade das erste Quartal 2013 für Westeuropa ausgewertet haben, ging gestern eine Pressemeldung raus, aus deren wichtige Zahlen Statista eine übersichtliche Grafik gebaut hat (siehe unten).

Bemerkenswert daran sind drei Auffälligkeiten:

1. Samsung konnte in Sachen Smartphone-Verkäufe den Abstand zu Apple innerhalb eines Jahres um beachtliche 11 Prozentpunkte vergrößern. Denn während Samsung von Q1-12 auf Q1-13 sechs Prozent mehr Smartphones absetzen konnte (14,3 Millionen vs. 10,9 Mio. verkaufte Einheiten), ging der Absatz an iPhones im selben Zeitraum um 5 Prozent zurück (6,2 Mio vs. 7 Mio. Stück). Macht in Summe eine Differenz bei den verkauften Smartphones von nunmehr 25 Prozent! Alle Achtung, Samsung.

2. Der zweite Verlierer im westeuropäischen Smartphone-Markt heißt Nokia. Konnte der finnische Hersteller im ersten Quartal 2012 rund 2,3 Millionen Lumia & Co. absetzen, waren es in Q1-2013 nur noch 1,6 Millionen Käufer, die sich für die Nokia-Smartphones begeistern konnten. Frage ist: woran liegt’s? Na, mal sehen, wie groß der Erfolg des sehr schicken Lumia 925 sein wird.

3. Still und heimlich haben Sony und LG Electronics bei den Verkäufen deutlich zugelegt. So konnte Sony seinen Marktanteil an abgesetzten Smartphones verdoppeln (3,2 Mio vs. 1,6 Mio), und LG kommt sogar auf einen Zuwachs von 380 Prozent (von 0,5 Million auf 2,4 Millionen). Sehr beachtlich. Und wieder die Frage: woran liegt’s? Bei LG lässt sich das schnell beantworten: Nexus 4, das sich wohl ziemlich gut verkauft hat. Und bei Sony dürfte das Xperia Z maßgeblich seinen Teil zum Aufschwung beigetragen haben.

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Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Top-5-Wetter-Apps für iPhone und iPad: Yahoo Wetter schafft es aus dem Stand auf eins!

Wunderschöne Wetter-App, und zwar von Yahoo

Wunderschöne Wetter-App, und zwar von Yahoo

Angeregt durch einen Facebook-Tipp habe ich mir gerade die neue Yahoo-Wetter-App auf mein iPhone geladen, und muss sagen: Wow! Dass es diese mobile Anwendung für des Deutschen zweitliebstes Kind (direkt nach dem Auto) aus dem Stand auf Platz 1 der meistgeladenen Apps im iTunes App Store geschafft hat, wundert nicht.

>> Per GPS wird automatisch der jeweilige Ort dargestellt, weitere bekannte Ort werden per horizontaler Wischbewegung anzeigt.

>> Per horizontaler Geste tauchen sämtliche Wetterdetails auf, die als sinnvoll erachtet werden können:  Vorhersage, aktuelle Wetterdetails, Standortkartenausschnitt (vergrößerbar), zu erwartende Niederschlagsmengen, Wind- und Luftdruck (animiert) sowie Sonnenauf- und untergangszeiten.

>> Wunderschöne Hintergrundbilder, die automatisch von flickr geladen werden. Wie gut, dass Yahoo direkten Zugriff auf diese Bilderdatenbank hat.

>> Auch schlau: in der Seitenleiste befinden sich weitere Yahoo-App-Links zum direkten Download aufs iGerät.

Wie gesagt: Wow! Einfach mal ausprobieren. Und ich habe seinerzeit Geld ausgegeben für meine aktuelle Wetter-App.

Apropos: die nächsten vier Plätze des Top-5-Wetter-App-Rankings sieht derzeit wie folgt aus:

2. Platz: Pollenflug-Vorhersage

3. Platz: Wetter+

4. Platz: RegenRadar

5. Platz: Weather XXL Lite.

Und, welche Wetter-App ist auf eurem iPhone installiert?

Top-5-Apple-App-Liste: Diese kostenlose iPhone- und iPad-Dienstprogramme kommen gut an [Update]

Eine liebe Freundin stellte vor kurzem die Behauptung auf, dass es viele Leute gäbe, die stets auf der Suche nach den beliebtesten Mobile Apps seien. Damit hat sie sicher recht, allerdings gehöre ich dieser seltsam anmutenden Spezies an, die sich gerne selbst von einer These überzeugen, bevor sie von dieser überzeugt sind. Also wage ich mich heute an eine Art Selbstversuch und sehe mir die Top-5-Liste der deutschen iTunes-Sektion in Sachen kostenlose Dienstprogramme für iPhone, iPad und iPod touch an.

Platz 1 belegt aktuell die App QR-Code Scanner

Platz 1 belegt aktuell die App QR-Code Scanner

Auf Platz 1 steht QR Code Scanner, mit dem sich QR-Codes von beliebigen Medien abfotografieren lassen. Dazu gehören verschlüsselte Zeichen auf Visitenkarten, auf Webseiten, auf Litfaß-Säulen, etc. Bei QR-Codes mit hinterlegten Adresse öffnet sich automatisch Google Maps, und im Falle einer Webseite oder eines Videos wird man direkt auf die zugehörige Seite umgeleitet, und zwar innerhalb der App selbst. Es wird also keine weitere App geöffnet wie in anderen vergleichbaren QR-Anwendungen. Schön ist auch die History-Funktion, die sämtliche Scans speichert, sodass sich diese mühelos wiederfinden lassen.

Bewertung der App-Anwender: 4,5 von 5 Sternen iTunes-Link

Platz 2 belegt aktuell die App iSafe Spy

Platz 2 belegt aktuell die App iSafe Spy

Den zweiten Platz belegt aktuell die App iSafe Spy. Allerdings nicht wegen deren Beliebtheit, sondern weil der Anbieter einen Trick anwendet, der bei den App-Anwendern sehr schlecht ankommt: wer dessen Tool-App iSafe Pro aktualisiert, bekommt iSafe Spy zwangsweise auf dem iPhone oder iPad installiert. Ein absolutes No-Go aus der Sicht vieler verärgerter Kunden, zumal es sich bei iSafe Pro um eine kostenpflichtige App handelt (0,89 Euro). Dabei ist die App ein echtes Schweizer Taschenmesser, mit dem Bilder und Videos versteckt werden können, sich Klingeltöne erstellen lassen, Musik aus Videos extrahiert werden kann, etc.

Bewertung der App-Anwender: 1 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 3 belegt aktuell die App Emocticons - Emoji Unlimited

Platz 3 belegt aktuell die App Emocticons – Emoji Unlimited

Platz drei der kostenlosen Dienstprogramme nimmt derzeit Emocticons: Emoji Unlimited Edition ein. Da soll noch einer sagen, bei den Tools-Apps zähle nur der Nutzwertfaktor. Diese Anwendung belegt zum einen das Gegenteil und zeigt zum anderen, dass viele iOS-Anhänger trotz der Post-PC-Ära (oder gerade deshalb?!) ihren Mails, Kurznachrichten und Chats mehr Leben, sprich Emotionen einhauchen wollen. Und das gelingt mit dieser Gratis-App besonders gut. Unterstützt werden die iOS-Apps Nachrichten, Mail, Kontakte, Safari, Kalender und weitere Text-Apps.

Tipp: Nach der Installation der App muss zunächst die Emoji-Tastatur aktiviert werden, was aber ganz einfach via Anwendung passiert. Dann stehen hunderte von Emoticons auf der iOS-Tastatur zur Verfügung.

UPDATE: Der sehr aufmerksame iPhone- und iPad-Experte Giesbert Damaschke hat mich darauf hingewiesen, dass diese Emoticon-Sammlung schon seit geraumer Zeit unter iOS verfügbar ist. Daher handelt es sich bei der App um einen großen Fake!

Bewertung der App-Anwender: 4 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 4 belegt aktuell die App Mein IPhone suchen

Platz 4 belegt aktuell die App Mein IPhone suchen

Den vierten Platz der Tools-Apps verbucht aktuell „Mein iPhone suchen“ von Apple. Diese Anwendung richtet sich an zwei Kategorien von Anwendern: An die Vergesslichen, die ihr iPhone schon mal verlegen und an die Ängstlichen, die hinter jedem Strauch einen Dieb vermuten. Zielgruppe Nummer 1 kann ich zurufen: für euch ist die App genau die Richtige, da ihr mit ihrer Hilfe einen Ton am nicht-auffindbaren iOS-Gadget abspielen und dieses damit ruck, zuck orten könnt. Und den Ängstlichen muss ich leider sagen: sobald das schicke Apple-Gerät ausgeschaltet wird vom „Entwender“, nützt die App gar nix mehr. Es soll allerdings Leute geben, die ihr iPad mini im Bus liegen gelassen und dieses mithilfe der App wiedergefunden haben. Also von wegen, man können damit nur sein iPhone suchen…

Bewertung der App-Anwender: 4 von 5 Sternen. iTunes-Link

Platz 5 belegt aktuell die App Google Chrome

Platz 5 belegt aktuell die App Google Chrome

Platz 5 der am derzeit meist geladenen Dienstprogramme-Apps nimmt der Chrome-Browser von Google in Anspruch. Falls ihr also mal keine Lust mehr auf den mobilen Safari-Browser habt oder ihr am Mac ohnehin Google Chrome bevorzugt einsetzt, ist diese App auf jeden Fall eine Installation wert. Und so wie man das von der Desktop-Variante gewohnt ist, erlaubt das Anmelden per Google-Account das Synchronisieren sämtlicher Tabs, Lesezeichen und Kennwörter zwischen Mac und iOS-Gadget. Sehr praktisch.

Bewertung der App-Anwender: 3,5 von 5 Sternen. iTunes-Link

Wird es so aussehen, das iPhone 6?

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Der Fritzbox-App-Startscreen

Der Fritzbox-App-Startscreen

Durch den Facebook-Eintrag eines mit bekannten Software-Entwicklers kam ich auf die Idee zu diesem Blogeintrag, der davon handelt, wie man iPhone und Fritzbox ohne größeren Aufwand in eine prima VoIP-Kombo verwandelt.

Soll heißen: mit der passenden App kann man ganz problemlos via WLAN-Router VoIP-Gespräche führen. Das erhöht die Gesprächsqualität des Apple-Handys überall dort, wo die 3G-Verbindung eher dürftig ist (so wie in meinem Home Office). Und außerdem hilft es dabei, kostbare Gesprächsminuten seines iPhone-Vertrags zu sparen.

Die Zutaten für diese Form der Internettelefonie sind überschaubar: ein iPhone (Android-Smartphone tun es zur Not auch), eine kompatible Fritbox (auf der zugehörigen Webseite erfahrt ihr, welche das sind) und natürlich die Fritzbox-App, die es kostenlos im iTunes App Store oder im Google Play Store zum Download gibt.

Bei der iOS-Variante müsst ihr aufpassen, dass ihr die richtige Variante erwischt, denn mit Stand heute (22.3.2013) gibt es dort immer noch zwei. Die Labor-App solltet ihr auf keinen Fall installieren, sondern die Fritz!App Fon ohne den Zusatz Labor.

Sobald ihr die Fritzbox-App auf dem Apple-Smartphone installiert und diese gestartet habt, fragt die Anwendung das Kennwort der Fritzbox ab, das ihr dann eingeben müsst. Andernfalls können iPhone und der AVM WLAN-Router nicht kommunizieren.

Tipp: Natürlich muss die WLAN-Verbindung zur Fritzbox aufgebaut sein. Andernfalls wartet ihr auf die Synchronisierung von App und Router bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Sobald die zwei kleinen Schaltfläche Telefonie und Fritz!Box in der rechten oberen Ecke grün sind, bedeutet das zweierlei: zum einen steht die Verbindung zwischen iPhone und Fritzbox, und zum anderen hat die mobile Anwendung ein Telefoniegerät in der Fritzbox eingerichtet. Einfach so! Ziemlich cooles Ding, diese VoIP-App, oder?!

Über die Schaltfläche Mehr stehen weitere Option parat

Über die Schaltfläche Mehr stehen weitere Option parat

Der Rest ist ziemlich trivial: Für ein Internettelefonat öffnet ihr das Telefonbuch der Fritzbox-App. Dort seht ihr zunächst nur die Fritzbox-Standard-Telefonnummer. Sobald ihr auf das Lesezeichen-Symbol in der rechten oberen Ecke der App tippt, könnt ihr mithilfe des Menüeintrags iPhone Kontakte auf eure Kontakte zugreifen.

Blöd dabei ist nur, dass bei mir die App einzelne Einträge meiner Kontakte splittet, es also mehrere Einträge pro Kontakt gibt. Denke mal, dass das mit meinem etwas chaotisch sortierten Adressbuch zu tun hat. Würde mich freuen, wenn ihr mir Feedback geben könnt, ob dieses Phänomen bei euch auch auftaucht.

Innerhalb der Anfrufliste werden alle ein- und ausgehenden Telefonate gespeichert. Damit könnt ihr verpasste Anrufer per Fingertipp zurückrufen. Und mithilfe der Schaltfläche Mehr könnt ihr überprüfen, ob die Verbindung zur Fritzbox funktioniert, welche Firmware-Version dort installiert ist und einiges mehr.

Tipp: Innerhalb der Fritzbox-Software im Menüpunkt Telefonie |  Telefongeräte könnt ihr unter Ausgehende Anrufe die Telefonnummer festlegen, die beim Angerufenen erscheinen soll. Die Fritzbox-Software hält übrigens weitere, nützliche Telefoniefunktionen parat: dazu gehört beispielsweise die Option, Rufumleitungen und Rufsperren einzurichten, und einen Anrufrufberater könnt ihr dort auch besprechen und aktivieren.

Mini-Fotobuch per iPhone und iPad erstellen und verschenken

Mit der kostenlosen clixxie-fotobuch-App verwandeln Sie Ihre schönsten iPhone-Bilder in Hochglanz-ErinnerungenMeine Kinder lieben es, wenn ich mit meinem iPhone Bilder von ihnen mache und sie diese gleich anschauen können. Und wie oft habe ich gedacht, wie schön es doch wäre, wenn die Großeltern meiner Kinder diese Erinnerungsfotos unkompliziert und schnell in den Händen hielten. So als Geschenk für zwischendurch, quasi.

Für alle, denen es beim Betrachten ihrer Lieblingsbilder genauso geht, gibt es an dieser Stelle die gute Nachricht: mit der clixxie-fotobuch-App für iPhone, iPad und iPod touch lassen sich die schönsten Momente ruck, zuck mit anderen teilen – und zwar in Form eines Mini-Fotobuchs, das sich direkt aus dem Fotoalbum der Apple-Gadgets erstellen lässt.

Damit dies schnell und unkompliziert gelingt, sind mit der Fotobuch-App des Münchner Startup-Unternehmens femory lediglich drei Schritte notwendig (ok, inklusive Fotoaufnahmen sind es eigentlich vier):

1. Sie legen fest, ob das Fotobuch 15 oder 30 Bilder umfassen soll und wählen Ihre schönsten Bilder aus.

2. Sie ordnen die Schnappschüsse gegebenenfalls neu, spendieren Ihrem Fotobuch einen Titel und tragen bei Bedarf eine Widmung ein.

3. Dann laden Sie noch die Bilder via App zum clixxie-Bilderdienst hoch und schicken die Bestellung ab – fertig ist das Fotobuch!

Klar, für die Bestellung sind noch Ihre und die Empfängerdaten notwendig, aber das ist schnell erledigt (und falls Sie den oder die Adressaten in Ihrem iPhone gespeichert haben, geschieht der Dateneintrag sogar noch schneller). Derzeit lässt sich das Mini-Fotobuch per Rechnung begleichen, weitere Bezahlmöglichkeiten sind in Arbeit. Und mit ein wenig Glück ist die Bestellung schon am nächsten Tag bei den Empfängern des Mini-Fotobuchs. Toll, oder?!

Toll sind übrigens auch die neuen Funktionen, die das Update 1.1 der clixxie-fotobuch-App parat hält. Neben diversen kosmetischen Korrekturen und der Zeichenverdopplung des Widmungstextes lassen sich die selbst erstellen Fotobücher via Facebook und E-Mail mit anderen teilen. Falls Sie also denken, dass neben Oma und Opa noch der Rest der Verwandtschaft die Bilder Ihrer Kinder zu sehen bekommen sollten, können Sie das Fotobuch online zugänglich machen.

Das ist ganz unkompliziert: auf einer separaten, nicht-öffentlichen Webseite können Freunde und Verwandte das Fotobuch begutachten und je nach Lust und Laune das schicke Mini-Fotobuch direkt bestellen. Einfach, oder?!

Ach ja: Ihre Bilder werden auf mattem Fotopapier in bester Qualität gedruckt und per Klebefalz gebunden, was dem clixxie-fotobuch ein hochwertiges Aussehen verpasst. Und preislich findet das Ganze unter 10 Euro statt: 15 Bilder kommen auf 7,50 Euro, für 30 Fotos bezahlen Sie 9,50 Euro. Daneben werden noch Versandkosten in Höhe von 3,95 Euro fällig – das war‘s. Sie bekommen also für unter 15 Euro ein individuelles Geschenk, das Sie mit Ihrem iPhone und wenigen Fingertipps erstellen können. Einfach so.

Screenshots zur clixxie-fotobuch-App