Fritzbox-Datenverkehr mit Wireshark auswerten -Beitragsbild

Fritzbox und Wireshark: WLAN-Router von AVM monitoren (Teil 1)

Im Rahmen meiner Netzwerk-Monitoring-Serie habe ich bisher vor allem diejenigen Aspekte betrachtet, die sich auf größere IT-Infrastrukturen beziehen. Was aber, wenn in einem kleineren Büro, wie das in Agenturen häufig der Fall ist, nur ein WLAN-Router zum Einsatz kommt wie zum Beispiel die Fritzbox von AVM. Ist dann auch eines der komplexen Tools à la PRTG Network Monitor von Paessler vonnöten?

Die schlichte Antwort: Nein! Die etwas längere: Der gesamte Datenverkehr der Fritzbox kann mitgeschnitten und mithilfe eines passenden Tools ausgewertet werden. Im heutigen ersten Teil erfahren Sie, wie dies geschieht, im zweiten dann, wie sich diese Netzwerküberwachung praktisch anwenden lässt.

Um den Datenverkehr der Fritzbox aufzuzeichnen (oder auch nur Teile davon), ist folgende Vorgehensweise erforderlich:

Hinweis: Das folgende Beispiel wurde auf der Fritzbox 7590 mit der FritzOS-Software Version 6.92 durchgeführt.

1. Melden Sie sich an der Fritzbox an und klicken Sie auf den Menüeintrag „Inhalt“ am linken unteren Ende der Startseite.

Fritzbox - Datenpakte aufzeichnen - Schritt 2

2. Verzweigen Sie an das Ende der Übersichtsseite „Fritzbox Inhalt“ und klicken Sie auf „Fritzbox Support“.

3. Navigieren Sie zum Punkt „Paketmitschnitt“ und klicken dort auf „Paketmitschnitte“.

Fritzbox - Datenpakte aufzeichnen - Schritt 3

4. Nun sehen Sie sämtliche Schnittstellen der Fritzbox, die sich im laufenden Betrieb aufzeichnen lassen. Dazu stehen neben den klassischen LAN- und WLAN-Ports auch die USB-Buchsen und die Internetverbindung für die Überwachung zur Verfügung.

5. Klicken Sie auf Start, um den betreffenden Mitschnitt zu starten. Während der Aufzeichnung sollten Sie das Fenster nicht schließen. Der Datenmitschnitt erfolgt im Download-Ordner, zumindest ist das auf dem Mac der Fall. Sie können auch mehrere Schnittstellen gleichzeitig überwachen.

Fritzbox - Datenpakte aufzeichnen - Schritt 4

6. Sobald Sie die Datenpaketaufzeichnung beenden wollen, klicken Sie auf Stopp, und die Mitschnittsdatei(en) wird/werden auf dem Rechner mit der Kennung „eth“ gespeichert.

Mit Wireshark die Fritzbox-Protokolldaten auswerten und analysieren

Für die Auswertung der Mittschnittsdaten benötigen Sie das passende Software-Werkzeug. Ein sehr empfehlenswertes ist Wireshark, das für Windows, Mac OS und Linux gratis zum Download bereit steht.

1. Sobald Sie das Tool installiert haben, öffnen Sie mittels „Datei“, „Öffnen“ die aufgezeichnete Protokolldatei(en) des Fritzbox-Mitschnitts.

2. Der mitgeschnittene Datenverkehr (in diesem Fall der WLAN-Verbindung) gibt allerlei Aufschluss über die Verbindungsdaten der ausgewählten Schnittstelle. Dazu gehören die Quellen, auf die der WLAN-Client zugegriffen hat (in diesem Fall mein Macbook), das zugehörige Protokoll und weitere Zusatzinfos.

3. Was das in der Praxis bedeutet und wie sich die Daten interpretieren lassen, erfahren Sie im zweiten Teil dieser Fritzbox-Wireshark-Serie.

AVM Fritzbox 7590

AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

Ich habe heute auf Facebook die Ankunft meiner neuen Fritzbox mit dem Zusatz 7590 von AVM verkündet:

httpss://www.facebook.com/photo.php?fbid=10213627624226318&set=a.1062659608128.10478.1275092640&type=3

Zu diesem Zeitpunkt war der WLAN-Router, wie ihr unschwer erkennen könnt, noch nicht am Stromnetz angeschlossen geschweige denn eingerichtet und „Ready to surf“.

Lesetipp: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Vor dem Einrichten hatte ich ein bisschen Schiss, denn dann hieß es erst einmal – so dachte ich zumindest – Zugangsdaten suchen. Doch zum Glück ist dem nicht so.

Denn für den quasi übergangslosen Umzug von einer Fritzbox auf die nächste – in meinem Fall von der Fritzbox 7430 auf die 7590 – reicht eine einfache Datensicherung sämtlicher Einstellungen des alten Routers („System“, „Sicherung“, Sichern“) und das Wiedereinlesen auf dem neuen Router.

Lesetipp: Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

Hierzu muss man lediglich die neue Fritzbox am Stromnetz anschließen, das DSL-Kabel in die zugehörige Buchse stecken, warten, bis die WLAN-Einheit aktiv ist und sich mithilfe der beiliegenden Notiz-Karte per Wifi und Login am Router anmelden.

Einrichten des neuen Routers mithilfe der Sicherungsdatei

Anschließend wird man automatisch darauf hingewiesen, dass man beim Einrichten der neuen Fritzbox unterstützt wird. Da wir eine Sicherungsdatei erstellt haben, beenden wir diesen Vorgang per Mausklick auf „Abbrechen“.

Innerhalb der Sektion „Assistenten“ klickt ihr auf „Einstellungen sichern und wiederherstellen“, wählt dort „Wiederherstellen“ aus und klickt auf „Weiter“. Wählt die Sicherungsdatei aus, gebt das Kennwort ein, übernehmt die voreingestellte Option „Alle Einstellungen wiederherstellen“ und klickt auf „Wiederherstellen“.

Fritzbox wiederherstellen

Nun werdet ihr dazu aufgefordert, am angeschlossen Telefon eine Ziffernkombination einzugeben, was natürlich nicht geht, da ja noch keinerlei Geräte mit der neuen Fritzbox verbunden sind. Drückt daher alternativ eine beliebige Taste an der neuen Fritzbox und bestätigt das am Rechner mit OK.

Die Daten werden nun blitzschnell eingelesen und ihr könnt selektiv festlegen, welche Daten übernommen werden sollen. Am besten klickt ihr auf „Alle Einstellungen auswählen“, dann erfolgt die Einrichtung der Fritzbox auf einen „Rutsch“.  Ein Mausklick auf „Übernehmen“ startet das Einrichten des WLAN-Routers mithilfe der Sicherungsdatei.

Sobald der Vorgang abgeschlossen wurde, könnt ihr euch sofort an der neuen Fritzbox anmelden und seit bis auf wenige Ausnahmen wieder mit euren Daten angemeldet. Möglicherweise müsst ihr noch euer DECT-Telefon erneut mit der Fritzbox verbinden. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem zugehörigen Beitrag.

Fritzbox wiederhergestellt

 

Fritzbox 7430

Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Zugegeben, den Begriff „FritzRemote“ werdet ihr in keinem AVM-Lexikon finden, aber er gefällt mir so gut, dass ich ihn einfach mal aufgeschrieben habe. Doch was hat es damit auf sich?

Nun, AVM hat relativ früh erkannt, dass Techniken wie DynDNS oder Remote Access mit Windows-/Apple-Bordmitteln alles andere als trivial ist. Und da ein komplizierter Zugang von außen auf die Fritzbox für die Berliner so gar nicht infrage kam, war es nur eine Frage der Zeit, bis die passende Softwarelösung für den Zugriff auf die Fritzbox via Internet bereit gestellt wurde.

Lesetipp: AVM Fritzboxen umziehen: So einfach geht’s

Seit 2012 können Fritzboxen remote verwaltet und genutzt werden

Und so stellte AVM Mitte April 2012 den Fritzbox-eigenen Remote-Dienst „MyFritz“ vor, mit dessen Hilfe ein Zugriff auf AVM-Gerätschaften gewährt wurde. War es zu Anfang noch ein webbrowser-basierter Service, fand Ende März 2013 die iOS-App ihren Weg in den iTunes-Store (Android-Anwender durften die mobile Anwendung schon Dezember 2012 auf ihr Handy laden). Damit stehen bis heute drei Wege in die Fritzbox offen: Lokal und remote via Webbrowser sowie remote via MyFritz-App.

Um den MyFritz-Dienst in Anspruch nehmen zu können, sind drei Schritte erforderlich:

1. Innerhalb der Fritzbox-Software ist unter „System“, „Fritzbox-Nutzer“ ein neues Benutzerkonto anzulegen. Dort kann man unmittelbar beim Einrichten festlegen, ob der Zugang aus dem Internet erlaubt ist, ob der Anwender die Einstellungen der Fritzbox verändern und Sprachnachrichten u.ä. abrufen und Smarthome-Geräte verwalten darf, ob dem Anwender Zugang auf NAS-Inhalte gewährt wird und ob er via VPN-Verbindung Zugriff auf die Fritzbox erhält.

Fritzbox-Benutzer anlegen

2. Innerhalb der Sektion „Internet“, „MyFritz-Konto“ erstellt ihr ein MyFritz-Konto und weist diesem das unter Schritt 1 eingerichtete Benutzerkonto für den Zugriff auf die Fritzbox via Internet zu. Dabei ist es wichtig, dass die Kennwörter des MyFritz-Kontos und des Fritzbox-Nutzers nicht identisch sein dürfen.

MyFritz-Konto einrichten

3. Für den app-basierten Zugriff auf die Fritzbox via Internet muss zunächst die App aus dem iTunes-Store auf das iPhone geladen werden. Anschließend verbindet ihr euch via App mit eurer Fritzbox (womit diese in Reichweite sein muss). Die App überprüft, ob die Fritzbox richtig eingerichtet und via Internet erreichbar ist. Per Fingertipp auf „Verbinden“ stellt ihr die Verbindung zwischen App und Fritzbox her.

Sobald die Verbindung per App zur Fritzbox herstellt ist, könn ihr den AVM-Router nahezu beliebig steuern und verwalten. Aber davon handelt ein weiterer Blogpost, der demnächst an dieser Stelle online geht.

MyFritz via Webbrowser nutzen

AVM Fritzbox 7590

Meine Top 10: was die Fritzbox alles so kann [UPD]

Ich habe es erst kürzlich angekündigt: Ich werde gemeinsam mit video2brain ein Videotraining produzieren, das dann auf LinkedIn Learning veröffentlicht und erscheinen wird.

Als Thema haben wir die AVM Fritzbox auserkoren, da solch ein Videotraining (a) noch nicht existiert und (b) das Thema ein sehr dankbares ist. Schließlich verrichten Millionen dieser WLAN-Router ihren Dienst in privaten Haushalten, aber auch in Homeoffices, Agenturen und kleineren Firmen kommt die Fritzbox massenhaft zum Einsatz.

Lesetipp: Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Da wir nicht oberflächlich bleiben wollen bei unserem Fritzbox-Videotraining, haben wir uns explizit für die Fritzbox 7590 entschieden, und das aus guten Gründen:

  1. Es handelt sich um das aktuelle „Flaggschiff“ aus dem Hause AVM, wenn es um das Thema DSL-Router geht. Und da etwa 60 Prozent aller Fritzbox-Router via ADSL/VDSL mit dem Internet verbunden sind, haben wir eine große Abdeckung an potentiellen Zuschauern.
  2. Das Vorgängermodell, die Fritzbox 7490, kommt „tonnenweise“ zum Einsatz, und bis auf ein paar technische Details unterscheiden sich die 7490 und 7590 so gut wie gar nicht. Das betrifft vor allem die Router-Software FritzOS, die auf beiden Modellen dieselbe ist, bis auf kleine Ausnahmen.

Um meinen Lesern einen kleinen Einblick zu gewähren, warum die Fritzbox ein so interessantes Allround-Gerät ist, folgen an dieser Stelle meine persönlichen Top 10-Gründe, die für mich als WLAN-Router für die breite Masse sprechen.

Top #1: All-in-One-Router

Egal, ob man mit der Fritzbox nur ins Internet gehen will oder die komplette Telefonie abwickeln oder die heimischen 4 Wände steuern möchte – mit dem WLAN-Router aus dem Hause AVM lassen sich all diese Disziplinen mühelos absolvieren – und vieles andere mehr, wie diese meine Fritzbox-Serie belegen wird.

Top #2: Integrierte Telefonanlage

Unter Top #1 deute ich es schon an: Mit der Fritzbox holt man sich eine vollwertige Telefonanlage ins Haus. So lassen sich auf Basis des DECT-Standardssämtliche kompatiblen Telefonmodelle mit geringem Aufwand am AVM-Router drahtlos anschließen. Noch schicker und komfortabler wird es, wenn man eines oder mehrere der AVM-eignen Fritzfox-Telefone besitzt. Damit lassen sich zahlreiche Fritzbox-Funktionen direkt am Telefongerät nutzen.

Fritzbox als Anrufbeantworter

Top #3: Zahl- und hilfreiche Assistenten

Was die Fritzbox seit Jahren von anderen WLAN-Routern unterscheidet, ist ihre fast schon als trivial zu bezeichnende Installation und Einrichtung aller Komponenten und Funktionen. Einen wesentlichen Teil hierzu tragen die zahlreichen Assistenten bei, mit deren Hilfe die Fritzbox mühelos eingerichtet werden kann.

Fritzbox-Assistenten

Top #4: Nützliche Filter- und Freigabefunktionen

Ob Kindersicherung, Firewall oder bestimmte Internetzugangsregeln – die zahlreichen Fritzbox-Filter helfen, den AVM’schen WLAN-Router optimal auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Dazu gehören Portfreigaben genauso wie Remote- und DynDNS-Zugriffe auf das heimische Netzwerk via Fritzbox.

Top #5: Smart-Home-Zentrale

FritzDECT 200In Zeiten von Internet der Dinge und Connected Devices will auch die Fritzbox ihren Teil dazu beitragen. So lassen sich mit dem AVM-Router verbundene Geräte wie die intelligente Steckdose FritzDECT 200 oder der schlaue Heizkörperregler FritzDECT 300 ganz einfach mit dem eigenen Netzwerk verbinden und damit mühelos steuern und einrichten.

Top #6: Anrufbeantworter und Faxgerät integriert

Wer will schon für jede mögliche Funktion ein eigenes Gerät herumstehen haben!? Daher verfügen die Fritzboxen von AVM über eine Anrufbeantworter- und Faxfunktion, mit denen Anrufe aufgezeichnet und Faxe empfangen  und versendet werden können. Allerdings sind beide Funktionen recht rudimentär gestaltet, vor allem das Faxen mit der Fritzbox ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Fritzbox als Telefonanlage

Top #7: Übersichtliche Bedieneroberfläche

Was für Top #3 gilt, lässt sich auf Top #7 ebenfalls anwenden. Denn der große Erfolg der Fritzboxen, und das über Jahre hinweg, hat auch mit der übersichtlichen Bedieneroberfläche zu tun. Denn diese präsentiert alle wichtigen Funktionen auf einen Blick, und da AVM ein Berliner Unternehmen ist, wurde von Anfang an auf verständliche Begriff geachtet. Damit gibt es kein unnötiges Kauderwelsch, das man oft bei anderen Router-Herstellern findet.

Fritzbox-Bedieneroberfläche

Top #8: Funktionierende Kindersicherung

Wie ich in Top #4 erwähne, verfügt die Fritzbox über diverse Filterfunktionen, zu denen unter anderem eine Kindersicherung zählt. Diese ist sehr nützlich, wenn man das Internetverhalten seiner Kids nicht völlig aus den Augen verlieren möchte. Im zugehörigen Beitrag zeige ich, wie das Ganze funktioniert.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Top #9: NAS- und Cloud-Lösung in einem

Die Fritzboxen weisen diverse Anschlüsse auf, an denen sich auch eine vollfunktionsfähige NAS-Komponenten anschließen lässt, auf der sich innerhalb des eigenen Fritzbox-Netzwerks Daten, Videos, Bilder und mehr ablegen lassen. Damit ich auch von unterwegs darauf zugreifen und damit meine private Cloud-Umgebung einrichten kann, hat AVM seinen Routern einen Dienst namens MyFritz spendiert, mit dem die NAS (oder Festplatte) zur Cloud-Appliance mutiert.

Fritzbox als NAS

Top #10: Remote-Zugriff für unterwegs

Der Fritzbox-Service MyFritz dient aber nicht nur als Cloud-Funktion, sondern erlaubt auch einen entfernten Remote-Zugriff auf die Fritzbox. Das gelingt entweder per Webbrowser oder noch einfacher mittels iOS- oder Android-App. Damit hat man volle Kontrolle über die Fritzbox, und das von jedem Ort der Welt aus, an dem ein funktionierender Internetzugang besteht.

Fritzbox - MyFritz

App-Tipp: Neben der MyFritz-App bietet AVM weitere nützliche mobile Anwendungen zur Verfügung. Auch die werden Teil des Videotrainings und dieser Fritzbox-Serie auf meinem Blog sein.

Fritzbox-Apps

AVM Fritzbox 7590

Videotraining zur Fritzbox: Einrichten, richtig nutzen, viele Tricks

Letzte Woche hatte ich es angekündigt: Ich werde wieder einmal ein Videotraining für video2brain/LinkedIn Learning erstellen. Während des Skype-Chats mit dem zuständigen Kollegen nahm der ursprüngliche Plan eine etwas andere Wendung als angenommen. Und so sieht die neue Vereinbarung aus:

1. Ich werde nicht nach Graz reisen, sondern das Videotraining in meinem Homeoffice durchführen. Das erfordert sicherlich die ein oder andere vorbereitende Maßnahme (wie das Sicherstellen einer bestmöglichen Raumakustik), bedeutet aber für mich: Kein Reiseaufwand und eine erhebliche Zeitersparnis. Obwohl Graz ja immer eine Reise wert ist.

2. Anstatt des Themas „Home-Cloud für kleinere Firmen und Agenturen“ werde ich „Alles zum Thema Fritzbox“ videotrainings-technisch aufbereiten. Das ist auch ein sehr schönes und vor allem dankbares Sujet, da ich (a) langjähriger Fritzbox-Anwender bin und (b) die installierte Basis an Fritzbox-Routern sicherlich ein hohes Interesse an solch einem Videokurs zur Folge haben wird.

Lesetipp I: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox remote mit MyFritz-Dienst steuern und verwalten

Videoworkshop am Beispiel Fritzbox 7590

Das bedeutet für mich zweierlei: 1. Ich werde mich noch intensiver als sonst mit der Fritzbox beschäftigen und mich 2. von AVM unterstützen lassen. Punkt 2 ist zum Teil schon erledigt, da ich heute Morgen mit der Pressestelle von AVM telefoniert habe. Die zuständige Kollegin hat mir zugesichert, leihweise eine Fritzbox 7590 zur Verfügung zu stellen.

Dabei handelt es sich um die legitime Nachfolgerin der Fritzbox 7490, ein WLAN-Router mit einer hohen Nutzerbasis. Daher kann man davon ausgehen, dass viele Anwender von dem Videotraining am Beispiel der Fritzbox 7590 profitieren werden.

Fritzbox-Infos auf dem IT-techBlog aus erster Hand

Was liegt angesichts des geplanten Videotrainings näher, als auf diesem Blog das Thema Fritzbox ausführlich zu begleiten. Wie bereits erwähnt, bin ich seit mehr als 10 Jahren Anwender des AVM-Routers, daher finden sich auf diesem Blog zahlreiche Beiträge, die sich allesamt mit der Fritzbox beschäftigen. Daher stelle ich heute die interessantesten Beiträge vor, möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Informationen nicht mehr alle ganz taufrisch sind.

Aber selbst wenn die Software heute ein wenig anders aussieht, die Funktionen und Beschreibungen sind in vielen Fällen noch gültig. Und ich werde die zu aktualisierenden Infos sukzessive erneuern und ergänzen. Sobald die Fritzbox 7590 bei mir angekommen und installiert ist.

Eine chronologische Auswahl an Fritzbox-Blogbeiträgen

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Howto: Per Fritzbox 7390 und DECT-Telefon iCloud- und Google-Kontakte anrufen

Workshop: Mit iPhone und Fritzbox via WLAN-Verbindung IP-Telefonate führen

Mehr Reichweite mit Macbook Pro und Fritzbox WLAN

Neue WLAN-Funktionen der Fritzbox im Expertenmodus

Special: Tipps & Tricks rund um die Fritzbox (WLAN)

Signalstärke der Fritzbox Fon WLAN 7270 verbessern

 

Fritzbox 7430

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Ja, ich habe drei Kinder im smartphone-fähigen Alter. Und das ist nicht immer so einfach. Denn oft prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite Vater und/oder Mutter, die nicht wollen, dass die Kids den ganzen Tag am tragbaren Entertainment-Gerät hängen. Und auf der anderen Seite die lieben Teenager, die das sehr gerne wollen. Eine echtes Dilemma also.

Fritzbox und Co. ermöglichen eingeschränktes Internetvergnügen

Wie gut, dass WLAN-Router wie meine Fritzbox 7430 spezielle Funktionen aufweisen, um diesem Dilemma halbwegs vernünftig begegnen zu können. Zwar zum Groll der Kids, aber damit muss man als sorgsamer Elternteil einfach leben. Für eine sinnvolle Begrenzung der Internetnutzung seitens der eigenen Kinder gibt es diverse Möglichkeiten.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Hinweis: Die hier gezeigten Beispiele gelten für eine Fritzbox 7430 mit der Softwareversion FritzOS 06.83. Bei anderen AVM-Modellen oder Routern anderer Hersteller weichen Einrichtung und Begriffe teilweise von den folgenden ab. Das bedeutet Gleichzeitig, dass lediglich WLAN-basierte Zugriff per Smartphone & Co. limitiert werden können. Für den Zugang per Handy via LTE & Co. sind andere Lösungen vonnöten, die hier allerdings nicht beschrieben werden.

Unter der Rubrik „Internet“, „Filter“ kann man bestimme Zugangsprofile definieren, die etwas darüber aussagen, welche Anwender unter welchen Voraussetzungen das Internet nutzen dürfen. Das reicht von „unbeschränkt“ (was für Kinder eher untauglich ist) bis gesperrt (was allerhöchstens ein Ultima Ratio sein sollte). Dazwischen findet man noch „Gast“, „Standard“ und „Kinder“.

Eigene Profile helfen, die Kinderschar differenzierter zu behandeln

Ein Zugangsprofil „Kinder“ mag für einige Fälle ausreichend sein, wenn man allerdings mehrere Kinder hat, die ja meistens unterschiedlich alt sind, bietet sich das Erstellen eigener Profile an, was innerhalb der Sektion „Zugangsprofile“ möglich ist. So kann man für jedes Kinds genau festlegen, wie lange es im Internet unterwegs sein und auf welchen Seiten es stöbern darf.

Zeiten und/oder Webseiten einschränken – das ist hier die Frage

Damit komme ich zu den verschiedenen Möglichkeiten, die bei der Beschränkung mittels Fritzbox zur Verfügung stehen. Zum einen lässt sich festlegen, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen das Internet genutzt werden darf – oder auch nicht. Ich bevorzuge den positiven Ansatz, lege also genaue Surfzeiten fest. Im Falle von Paul gebe ich die Abendstunden frei und am Wochenende etwas mehr Zeit.

Fritzbox 7430 - Internetzeiten festlegen

Man kann aber auch ein bestimmtes Zeitkontingent definieren, das das Kind selbst verwaltet. Sobald das vereinbarte Zeitvolumen erschöpft ist, erschöpft sich auch der Internetzugang. Sprich: er ist dann gesperrt.

Die BPjM hilft bei der Beschränkung erlaubter Webseiten

Schön ist auch die Möglichkeit, mithilfe von Filtern bestimmte Internetseiten vom Besuch des Kindes auszuschließen. Dass es sich um kein ganz triviales Thema handelt, ist mir durchaus bewusst. Allerdings werden eher unkundige Eltern dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien unterstützt, die mithilfe des BPjM-Moduls bekannte Webseiten und Internetangebote sperrt. Damit gelangen die Kinder erst gar nicht auf entsprechende Seiten.

Darüber hinaus gibt es zwei Verfahren, die für das Filtern kinder(un)tauglicher Inhalte infrage kommen: Whitelisting und Blacklisting. Eine sogenannte Whitelist führt all diejenigen Seiten auf, die ein Kind bedenkenlos besuchen darf, bei einer Blacklist hingegen ist es genau umgekehrt. Hier werden alle als bedenklich eingestuften Webseiten blockiert.

Fritzbox 7430 - Internetseiten-Filter festlegen

Whitelisting für jüngere, Blacklisting für ältere Kinder

Für einen eher ungetrübten Surfspaß der Kinder würde ich mich eher für das Blacklist-Verfahren entscheiden, da hier mehr erlaubt als verboten ist. Das hängt aber vor allem mit dem Alter der Kinder zusammen: Meine Kids sind 13, fast 14. Denen muss ich keine Webseiten vorgeben, die sie zu besuchen haben. Bei 6-/7-Jährigen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und meinem 17-Jährigen muss ich eher gar keine Surfvorschriften mehr machen.

Hinweis: Die White- und Blacklisten lassen sich bei der Fritzbox im Bereich „Internet“, „Filter“, „Listen“ anlegen und mit den entsprechenden Webseiten-URLs füllen.

Wem das alles nicht weit genug geht, der kann auch komplette Netzwerk-/Internetanwendungen sperren. Dazu gehören Dienste wie eMule, BitTorrent, etc. Oder man legt einfach fest, dass der Rechner/das Smartphone des Kindes nur zum Mailen und Surfen genutzt werden darf. Dann hat man sich aller Dienste mit einem Schlag entledigt.

Zugangsprofil und Kind miteinander verbinden

Sobald man ein Zugangsprofile angelegt hat und mit diesem zufrieden ist, muss man es natürlich dem betreffenden Kind respektive seinem Smartphone oder Computer zuweisen. Dies erfolgt über die Sektion „Internet“, „Filter“, und dort über den Reiter „Kindersicherung“. Hier wählt man das passende Gerät aus und weist diesem das zuvor erstellte Profil zu. Und schon hat man die Kontrolle über das Internetverhalten seines Kindes erlangt.

Fritzbox 7430 - Zugangsprofil Kind zuweisen

Tipp: Über den Bereich „Heimnetz“, „Heimnetzübersicht“ sollte man festlegen, dass das Smartphone oder der Computer des Kindes immer dieselbe IP-Adresse zugewiesen bekommt. Das erleichtert die Verwaltung des Geräts.

Fritzbox 7430 - Immer dieselbe IP-Adresse zuweisen

 

AVM Fritzbox 7590

Warum ein Videotraining zum Thema „Home-Cloud“ sehr interessant ist

Es gibt da eine Firma namens video2brain aus Graz, mit der ich bis heute drei Videotrainings produziert habe: eines zu Google+, eines zum Thema Mac und eines zu Windows 8 auf Tablet-PCs. Das ist alles schon eine ganze Weile her, und bis dato habe ich mich erfolgreich um Videotraining Nummer 4 „herumgedrückt“, selbst wenn Erik keine Versuche unterlassen hat, mich zu ködern.

Doch nun wird es wohl bald wieder soweit sein, zumindest werde ich in den nächsten Tagen dazu ein Telefonat mit dem zuständigen LinkedIn-Kollegen führen (ja, video2brain ist mittlerweile Teil des großen Business-Netzwerks aus Mountain View/USA).

An Themen habe ich folgende vorgeschlagen, die ich allesamt gerne vor der Kamera und mithilfe von Camtasia präsentieren und einsprechen würde.

  1. WordPress von A bis Z
  2. Videointerviews mit der DSLR
  3. Musikaufnahmen am Mac
  4. Die eigene Cloud-Umgebung fürs kleine Büros oder Agenturen
  5. Audio- und Videostreaming für Zuhause.

Geworden ist es schließlich Nummer 4, womit ich mich sehr gut anfreunden kann, wenngleich die Themen 1 und 3 auch sehr schön gewesen wären. Und 2 und 5 ebenso. Aber wer weiß, kommt ja vielleicht noch.

Die eigene Cloud aufbauen: So geht’s

So wird es eben, wie es aussieht, Die eigene Cloud-Umgebung fürs kleine Büros oder Agenturen. Doch was wird Gegenstand dieses Videotrainings sein? Nun, ohne zu weit vorgreifen zu wollen, wird die virtuelle Trainingssession unter anderem folgende Inhalte abbilden:

  • Welche Zutaten sind erforderlich (Hardware/Software)?
  • Wie baut man sich im Büro oder auch Zuhause solch eine Home-Cloud auf?
  • Wenn das Ganze funktioniert, wie nutzt man diese private Cloud am besten?
  • Was ist dabei zu beachten, also unter den Aspekten der Zusammenarbeit, unter rechtlichen Aspekten?
  • etc.

Da das Thema wirklich sehr interessant und relevant ist, gibt es ab sofort an dieser Stelle häppchenweise Informationen zu dem geplanten Videotraining. Beginnen will ich mit der notwendigen Ausstattung. Nun ja, zumindest mit Teilen davon. Schließlich will ich hier noch nicht zu viel verraten.

Die richtige Hardware kommt von WD, AVM und Co.

WD My CloudIn Sachen Hardware für die eigene Home-Cloud kommen diverse Kandidaten infrage. Da ist beispielsweise die Firma Western Digital zu nennen, die das Thema schon früh erkannt hat und unter dem Namen „My Cloud“ eine eigene Reihe im Portfolio hat.

Es handelt sich dabei um nichts anderes als um ein zentrales NAS-Gerät, das mit entsprechender Software bestückt ist. Diese sorgt dafür, dass aus dem Zentral- auch ein privater Cloud-Speicher wird. Erhältlich ist WD My Cloud derzeit mit 3, 4, 6 und 8 Terabyte, also ausreichend Platz für Dokumente, Bilder und Videos.

Zu nennen in diesem Kontext ist aber auch die Firma AVM aus Berlin, die schon seit Menschengedenken ihre äußert beliebte Fritzbox zum Kauf feilbietet. Dabei handelt es sich zwar um einen profanen WLAN-Router, der aber dank entsprechender Software  entweder per App oder Webbrowswer als Home-Cloud-Gerät fungiert.

AVM Fritzbox 7590

Flashback: Auf diesem Blog habe ich schon vor vielen Jahren gezeigt, wie sich beispielsweise eine Festplatte an der Fritzbox anschließen lässt. In diese Richtung geht auch das Thema „Fritzbox und Home-Cloud“.

Mit ownCloud die eigene Home-Cloud bauen

Wer sich nicht an einen bestimmten Hardware-Hersteller binden möchte, dem stehen diverse Anwendungsprogramme zur Verfügung, mit deren Hilfe eine eigene Home-Cloud zusammengezimmert werden kann. Die wohl bekannteste Software nennt sich ownCloud, die obendrein keinen einzigen Cent kostet, da sie unter einer Open Source-Lizenz steht.

Für den Einsatz von ownCloud ist allerdings ein wenig Bastelarbeit vonnöten, da die Software auf einem Rechner installiert werden muss, der als Server fungiert. Dass das Ganze aber funktioniert, zeigen Firmen wie Bauhaus und DeLonghi, bei denen ownCloud zum Einsatz kommt.

ownCloud - Webserver

So, das soll es erst einmal gewesen sein und einen kleinen Vorgeschmack liefern, was da noch so alles zum Thema Home-Cloud kommt. Wir lesen und sehen uns!

Fritzbox Fon WLAN 7390

Dem Router auf der Spur ODER was Fritzbox & Co. können

Die Fritzbox ist nicht nur meine eigene bevorzugte Alleskönnerkiste, sondern stand auf diesem Blog schon viele Male Pate für zahlreiche Beiträge, die teilweise aus dem Jahr 2006 stammen und immer noch gerne gelesen werden.

Daher fand es mein Münchner Kunde SONA angemessen, der Fritzbox und den anderen Routern dieses Planeten eine eigene Geschichte zu widmen, in der eine Menge Informationen zu diesen unverzichtbaren Netzwerkkomponenten zu finden sind.

Denn so ein Router ist Modem, Firewall, Druckerserver, Datenspeicher, Telefonanlage, Faxgerät, Access Point und Repeater – und das alles in einem Gerät.

Was es alles damit auf sich hat und wie der Begriff Quality of Service in diesen Kontext passt, erfährt man in dem Beitrag der SONA Knowledge Base ebenfalls.

Falls Sie also Ihr Wissen rund um Fritzbox und Co. erweitern wollen, sei Ihnen die Lektüre des verlinkten Beitrags ans Herz gelegt.

Fritzbox 7430

Howto: Fritzbox 7390 als DECT-Station für GAP-kompatible Drahtlostelefone einrichten

Fritzbox Fon WLAN 7390 als DECT-Station einrichten

Fritzbox Fon WLAN 7390 als DECT-Station einrichten

Am Samstag war ich mit meinem Großen in einem der hiesigen Saturn-Märkte. Er wollte ein wenig Geld ausgeben, und ich war eigentlich nur dabei. Bis ich dieses Superschnäppchen entdeckt habe: ein schnurloses DECT-Telefon der Telekom namens Sinus 206 (lustigerweise kostete das Teil im Laden 10 Euro weniger als auf saturn.de, wie eine schnelle Recherche ergab).

Bis dato besaß ich nämlich nur ein ziemlich veraltetes Analogtelefongerät, das nicht einmal den GAP-Standard unterstützt. Folge: es ließ sich nicht drahtlos via DECT mit meiner Fritzbox 7390 verbinden. Was ich stets sehr bedauerte.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Lesetipp II: Fritzbox von außen steuern und nutzen: So funktioniert FritzRemote

Da dieser Umstand nun endlich behoben ist, möchte ich euch nicht vorenthalten, wie man sein GAP-taugliches DECT-Telefon mit jeder kompatiblen Fritzbox (wie der 7390 oder 7590) mit wenig Aufwand verbindet.

1. Öffne deinen Lieblings-Webbrowser, gib die lokale Webadresse fritz.box ein und melde dich mit deinem Kennwort an.

2. Klicke innerhalb der Übersicht auf den Eintrag „DECT“, „Basisstation“, setze ein Häkchen vor „DECT aktiv“ und klicke auf „Übernehmen“.

Tipp: Wenn das DECT-Telefon den Eco-Modus unterstützt sollte man ihn unbedingt aktivieren. Das reduziert nämlich die Strahlenbelastung. Das gilt auch für die Reduzierung der DECT-Funkleistung, was allerdings bei einer zu großen Entfernung zwischen Fritzbox und DECT-Telefon zu Verbindungsproblemen führen kann.

3. Falls noch kein DECT-Telefon eingerichtet ist (und davon gehe ich einfach mal aus), erscheint ein passender Hinweis, dass man diesen Umstand per Mausklick auf OK beheben kann. Tue dies bitte!

4. Es erscheint eine Anleitung, was für das Verbinden des DECT-Telefons und der Fritzbox zu erledigen ist. Erledige dies bitte!

5. Sobald das Mobiltelefon nach der Basisstation sucht, drücke die DECT-Taste auf der Fritzbox, bis die INFO-Taste blinkt. Das führt dazu, dass sich beide Geräte finden.

6. Klicke innerhalb des noch offenen Fritzbox-Fensters auf „Weiter“. Das startet den Anmeldeprozess, womit das DECT-Telefonat mit der Fritzbox verbunden wird. Sobald das geschehen ist, wird dies optisch durch das Telefonklingeln bestätigt.

7. Falls mehrere Telefonnummern in der Fritzbox hinterlegt sind, wähle die für das DECT-Telefon passende aus und bestätige, dass das Telefon alle eingehenden Anrufe annehmen kann.

8. Ein abschließender Mausklick auf „Übernehmen“ schließt die Prozedur ab.

9. Ein erstes Telefonat über die Fritzbox als DECT-Telefonanlage bringt Gewissheit, ob das Setup von Erfolg gekrönt war – oder nicht. In diesem Fall solltest du bei Schritt (2) noch einmal anfangen.

Ach ja: Falls ihr noch wissen wollt, wir die iCloud- oder Google-Kontakte auf der Fritzbox landen, solltet ihr diesen Beitrag lesen, der genau erklärt, wie das funktioniert.


Und, habt ihr weitere Fragen zur Fritzbox? Dann stellt mir sie doch, und zwar über meiner Social-Media-Kanäle Twitter, Facebook, oder Xing.

Howto: Per Fritzbox 7390 und DECT-Telefon iCloud- und Google-Kontakte anrufen

Fritzbox Fon WLAN 7390Die Fritzboxen von AVM sind zweifellos einer der WLAN-Router, die am häufigsten eingesetzt werden. Weil sie eine Menge können und sie nahezu jeder ISP im Portfolio hat.

Es gibt so viele coole Dinge, die man mit den Geräten von AVM anfangen kann, dass  ich hier künftig das ein oder andere zeigen will, selbst wenn es nicht hundertprozentig „mobile“ ist.

Lesetipp: Warum die Fritzbox ein massentauglicher WLAN-Router ist

Den Anfang macht das Einbinden seiner iCloud- und/oder Google-Kontakte, die mit den richtigen Schritten auf der Fritzbox landen, von wo sie dann auf jedem angeschlossenen DECT-Telefon landen. Klingt wie „magic“, und das ist es auch. Und so geht’s:

1. Importiert die iCloud-Kontakte auf die Festplatte eures Rechners. Die zugehörige Funktion findet ihr in der Kontakte-Anwendung des Mac unter „Ablage | Exportieren… | vCard exportieren“.

2. Verzweigt im Webbrowser zu euren Google-Kontakten, klickt auf „Mehr | Importieren“, wählt die zuvor erstellte vCard-Datei aus und klickt auf „Importieren“. Ein weiterer Mausklick auf „Mehr“ erlaubt es euch, Mehrfacheinträge automatisch bereinigen zu lassen. Eine nützliche Funktion.

3. Ruft im Webbrowser über die Webadresse „fritz.box“ die Bedieneroberfläche der Fritzbox auf.

4. Öffnet den Menüeintrag „Telefonie | Telefonbuch“.

5. Klickt auf „Neues Telefonbuch“, vergebt einen Namen, wählt die Option „Telefonbuch eines E-Mail-Kontos nützen“, wählt „Google“ als Anbieter, tragt eure GMail-Daten ein und ordnet noch euer DECT-Telefon diesem Telefonbuch zu. Ein Mausklick auf OK legt das Telefonbuch an.

6. Verzweigt innerhalb der Sektion „Telefonbuch“ in den Reiter „Wählhilfe“. Markiert die Option „Wählhilfe verwenden“ und gebt das DECT-Telefon an, das ihr mit dem zuvor erstellten Telefonbuch nutzen wollt. Mausklick auf „Übernehmen“ nicht vergessen!

Tipp: Ein Mausklick auf „Telefon testen“ zeigt, ob euer DECT-Telefon diese Funktion unterstützt. Falls es das tut, klingelt es.

7. Verzweigt wieder in die Sektion „Telefonbuch | Telefonbuch“. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, seht ihr, dass sämtliche Telefonnummern verlinkt sind. Ein Mausklick auf eine Nummer bringt ein Fenster mit der Frage zum Vorschein, ob ihr die Verbindung jetzt aufbauen wollt. Per Mausklick auf OK wird die Telefonnummer an das DECT-Telefon übertragen, auf dem ihr nur noch die grüne Telefontaste drücken müsst, und schon steht die Verbindung zu eurem Kontakt.

Tipp: Ihr solltet von Zeit zu Zeit eure Kontaktdaten zwischen Google Kontakte und der Fritzbox abgleichen. Dies geschieht innerhalb der Sektion „Telefonbuch“ per Mausklick auf das Sync-Symbol mit den zwei kleinen geschwungenen Pfeilen.