Jahresrückblick 2017 IT-techBlog

Jahresrückblick: Das geschah 2017 auf dem IT-techBlog

In ein paar Tagen geht dieses Jahr zu Ende, noch genug Zeit also, die fast abgelaufenen 365 Tage Revue passieren zu lassen. Da das zweite Halbjahr mehr zu bieten hatte als das erste, beginnt dieser Jahresrückblick im Dezember und endet im Januar. Viel Spaß beim Schmökern!

Dezember: SVA StorageDay 2017 und eine Menge Know-how

Ende Oktober fand der SVA StorageDay 2017 statt, der bis in den Dezember hinein auf meinem IT-techBlog sichtbar wurde. Und das aus gutem Grund, schließlich war ich dort vor Ort (in der ziemlich coolen Location Millertorstadion des FC St. Pauli), um mit Teilen der anwesenden SVA-Experten Videointerviews zu führen. Herausgekommen sind insgesamt fünf Gespräche, von denen zwei im Dezember und drei im November online gegangen sind.

[Video] Konrad Trojok, SVA, über kognitive Objektspeicher-Lösungen

[Video] Gero Dieckmann über den SVA StorageDay 2017

Darüber hinaus habe ich zwei weitere Beiträge für meinen noch recht neuen Kunden CAST veröffentlich, und zwar zu den Themen „CAST Highlight ermittelt, wie cloud-tauglich Applikationen sind“ und „Darum ist das frühe Evaluieren von Softwarefehlern so wichtig„.

Ein weiterer Schwerpunkt auf dem IT-techBlog war im Dezember eine ganze Menge an technischem Wissen rund um die Themen „Internet“, „Netzwerktechnik“, „Verschlüsselung“ und „Ping“. Ach ja, und die Tatsache, dass in München wieder einmal ein Supercomputer gebaut wird, war mir eine Nachricht wert, die auf relativ großes Interesse stieß.

SuperMUC-NG: Der nächste Supercomputer aus München

November: SVA Storage Day und Netzwerk-Monitoring

Der November hatte blog- und arbeitstechnisch eine ganze Menge zu bieten. So gingen, wie bereits erwähnt, die ersten drei Blogbeiträge des SVA StorageDay 2017 online.

[Video] Wendel Zacheiss, SVA, über die Dell EMC Isilon-NAS-Plattform

[Video] Sven Kaminski, SVA, über NetApp ONTAP und mehr

[Video] Holger Fröhlich, SVA, über die Hitachi Content Platform

Darüber hinaus habe ich im November eine neue Serie gestartet, und zwar zum Thema Netzwerk-Monitoring, und das aus gutem Grund. So können meine Leser unter anderem lernen, wie das Überwachen von Netzwerkkomponenten funktioniert, worin der Unterschied zwischen Realtime- und Langzeit-Monitoring von Netzwerken besteht, welche Dienste und Komponenten sich überwachen lassen und einiges mehr.

Serie: Wichtige Fragen rund um das Netzwerk-Monitoring

Ansonsten war ich für meinen Kunden CAST aktiv, und zwar zu den Themen „Analyse von DevOps-Projekten“, „DSGVO“, „Cloud-Migration“, „Sicherheit von .NET- und Java-Apps“ und „Softwarequalität bewerten“. Und was im November auch ziemlich gut ankam, was mein Beitrag zum Thema „Fritzbox und Wireshark: WLAN-Router von AVM monitoren“.

Fritzbox und Wireshark: WLAN-Router von AVM monitoren (Teil 1)

Oktober: IBM, CAST und die DSGVO

Mitte September war ich für IBM auf zwei Veranstaltungen, die ich beide in Form von Videoblogbeiträgen für die Nachwelt festhalten durfte. Herausgekommen sind zahlreiche Veröffentlichungen vom IBM Storage Strategy Day 2017 und IBM z14 Launchevent , die die Bandbreite an Gesprächen sehr gut abbilden. Ein Teil davon ging im September online, und der Rest eben erst im Oktober.

[Video] Bernd Bohne von der SDV-IT zu IBM-Mainframes

[Video] Lars Herrmann (IBM) über das IBM Z-Event

Im Oktober begann auch meine Zusammenarbeit mit der Firma CAST, die Analysesoftware bereitstellt. Die ersten Beiträge handelten von der Frage, was CAST mit der IT-SA zu tun hat und warum CAST-Analysetools echte DSGVO-Helfer sind.

Apropos DSGVO: Mitte Oktober war ich unter anderem auf einer IDC-Veranstaltung zu diesem Thema. Herausgekommen sind zahlreiche Tweets und ein zusammenfassender Blogbeitrag. Das hat insgesamt für recht viel Aufmerksamkeit auf meinem Blog gesorgt.

DSGVO-Studie: Lehrreiches IDC-Event zum Thema Datenschutz

September: Praxisbeiträge und IBM-Videoblogposts

Der neunte Monat des Jahres war ziemlich arbeitsreich, wenn ich mir die 14 Einträge so ansehe. Los ging es mit drei Praxisbeiträgen, die allesamt eine Menge an Nutzwert bieten sollten. Damit wollte ich zeigen, wie die Mac-App von wordpress.com das Bloggen vereinfacht, wie sich die Fritzbox von außen steuern und nutzen lässt und wie der Umzug einer Fritzbox auf eine andere vonstatten geht.

Der große Schwerpunkt hatte aber wie bereits geschrieben mit den zwei großen IBM-Events zu tun, die ich in Wort und Bewegtbild begleiten durfte. Dazu gehörte das IBM z14-Event im IBM Watson IoT Center zu München und der IBM Storage Strategy Day 2017, der in der IBM-Zentrale Deutschland stattfand.

Herausgekommen sind neben den beiden verlinkten Rückblicken zahlreiche Videoblogbeiträge zu den Themen Mainframe und Storage.

[Video] Ulrich Walter, IBM, über Künstliche Intelligenz und Storage

[Video] Ralf Colbus (IBM) über die NVMe-Speichertechnik

[Video] Ed Walsh, IBM, über Storage-Trends aus IBM-Sicht

[Video] Dr. Axel Köster von IBM über Cognitive Storage

August: SVA, Fritzbox, Mac und PRTG

Der August ist zumindest in Bayern ein Urlaubsmonat, was mich aber nicht davon abgehalten hat, 17 Beiträge zu veröffentlichen. Los ging’s mit den etwas verspäteten Videoblogposts vom SVA VirtualizationDay 2017, der Mitte Juni stattgefunden hatte. Dort durfte ich fünf Videointerviews führen, die allesamt im August online gegangen sind.

[Videochat] Gero Dieckmann über IT-Slogans, Virtualisierung und den FC St. Pauli

[Videochat] Christian Strijbos über VMware-Lösungen wie VMware NSX

[Videochat] Stefan Müller über virtuelle CAD-/CAM-Arbeitsplätze

[Videochat] Christian Schmidt über software-defined Anything und digitale Transformation

[Videochat] Mark Sobol über EU-DSGVO, WannaCry und mehr

Doch nicht nur mit der SVA habe ich mich beschäftigt, sondern auch mit IBM und der IT-SA, mit meiner PA-Anlage TC-Helion Voicesolo FX150, mit der Navi-App Komoot und einigen anderen Dingen mehr.

Dazu gehört vor allem das Thema Fritzbox, mit dem ich mich intensiver auseinander gesetzt habe, und die Netzwerk-Monitoring-Anwendung PRTG, die ich vorgestellt habe.

Workshop: Internetzugang für Kinder richtig einschränken (Fritzbox 7430)

Und ja, ein Beitrag zum Thema Mac und was ich an den Rechner von Apple so mag, war auch mal wieder fällig.

Juli: IBM z14-Launch in München

Der Juli stand auf dem IT-techBlog ganz im Zeichen des IBM z14-Launch, der unter anderem im Münchner Presseclub stattfand. Und da mich „Big Blue“ eingeladen hatte, konnte ich dort drei Interviews führen, die allesamt auf meinem Blog online gingen.

[Videochat] IBM z14: Machine Learning, Blockchain, Apple Pay & Co.

[Videochat] IBM z14: Mainframes forever, DSGVO-Datenkopfschmerzen und mehr

[Videochat] IBM z14: Sicherheit first + „Made in Böblingen“ [Upd]

Juni: Flash-Event von speicherguide.de in München

Anfang Juni fand in München die erste FastForward Flash-Konferenz statt, die die lieben Kollegen (RIP, Berti!) von speicherguide.de mit organisierten. Damit war für mich ganz klar, dass ich von dort aus Bericht erstatten werde – und das ganz ohne monetäre Gegenleistung. Herausgekommen sind vier interessante Videogespräche auf meinem Blog.

FlashForward-Talk: „Flash ist vor allem für read-intensive Anwendungen interessant“

#flashMunich: „Flash ist der insgesamt günstigste Datenspeicher!“

FlashForward-Chat: „Gar kein Flash einzusetzen, ist wenig sinnvoll“

FlashForward-Talk: „Flash-Speicher wird zunehmend in anderen Szenarien eingesetzt“

Darüber hinaus blieb mir noch Zeit für das genauere Betrachten eines mobilen Videobeamers, dem iCodis CB-400.

April: Die große CeBIT 2017-Nachbetrachtung

Der April stand ganz im Zeichen der CeBIT 2017, auf der ich insgesamt zehn Videobeiträge produziert habe, die ich dann Stück für Stück und nicht alle auf einmal veröffentlicht habe. Dabei war die Bandbreite an Themen sehr groß. Das reichte von einer brandneuen DataCore-Lenovo-Storage-Appliance über IBM Cognitive Computing bis hin zu einem Roboter namens Paul.

CeBIT 2017: Stefan von Dreusche über die DataCore-Lenovo-Storage-Appliance

CeBIT 2017: Stefan von Dreusche über die DataCore-Lenovo-Storage-Appliance

CeBIT 2017: Bas Zwartkruis von ZTE über Smart Cities 3.0

https://www.it-techblog.de/cebit-2017-ulrich-reiser-von-unity-robotics-ueber-den-saturn-roboter-paul/04/2017/

CeBIT 2017: Dr. Hubert Jäger von Uniscon über Sealed Cloud und iDGARD

CeBIT 2017: Jan Füllemann von in-tech engineering zur geplanten eHealth-App

CeBIT 2017: Ulrich Walter von IBM über Künstliche Intelligenz und IBM-Systeme

CeBIT 2017: Oliver Naegele über die Notwendigkeit der Blockchain-Technik

März: CeBIT 2017 und Embedded World 2017

Der März führte mich auf zwei Reisen. Zunächst auf die Embedded World 2017 nach Nürnberg, und anschließend auf die CeBIT, die traditionell in Hannover stattfindet. Allerdings bin ich zum letzten Mal im März auf die CeBIT gefahren, denn von 2018 an öffnet die große IT-Messe im Sommer ihre Tore.

TenAsys-Videoimpressionen von der Embedded World 2017

CeBIT 2017: Yasser Eissa (IBM) über kognitive Cloud-Services in Frankfurt

CeBIT 2017: Gero Dieckmann über die SVA GmbH und künftige Herausforderungen

Februar / Januar: Produkt-Reviews

Der Anfang des Jahres war – wie so oft – ziemlich ruhig hier auf dem Blog. Und so habe ich den zweiten Teil meines MacBook-Pro-mit-Touchbar-Reviews veröffentlicht, genauso wie den Kurztest einer LED-Schreibtischlampe und von nützlichem USB-C-Zubehör, was für das Macbook Pro mit Touchbar hilfreich und nützlich ist.

Meine Erfahrungen mit der Touchbar des MacBook Pro (Teil 2)

 

 

CeBIT 2014: Berichterstattung in Wort, Bild und Ton

Morgen geht sie also los, die große Fahrt gen Hannover, auf die CeBIT 2014, die auf mich mit drei vollgepackten Tagen wartet. Was so mancher Kollege nicht unbedingt verstehen mag: Ich freue mich auf die Messe, und das trotz der nunmehr 22 Jahren, in denen ich in schönster Regelmäßigkeit in der Landeshauptstadt von Niedersachsen lande.

Ich mag es einfach, dieses „Klassentreffen“, auf dem man jedes Mal viele bekannte Gesichter sieht, die genauso wie man selbst stets auf der Suche nach dem ultimativen Messehighlight Ausschau halten. Oder die Wiedersehen im Pressezentrum, in dem man auf den immer noch sehr unbequemen Hockern angestrengt versucht, das Gleichgewicht zu halten, während man mit der einen Hand den Cappuccino hält und mit der anderen auf seinem iPhone die letzten News checkt.

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CeBIT 2012: Sind 312.000 Besucher nun viel oder nicht viel?

Klar, ich war auch in diesem Jahr auf der CeBIT, was mein ganz persönliches Jubiläum war: genau zum zwanzigsten Mal befand ich mich auf der (noch) weltweit größten Computermesse, und das ohne ein Jahr ausgelassen zu haben. Wenn das mal nix ist, oder?!

Und es war natürlich wie immer, wenn auch der Flair der letzten Jahre ein wenig verflogen scheint. Okay, es mag damit zusammenhängen, dass ich nur Donnerstag und Freitag in Hannover war, und viele meiner Kollegen zu diesem Zeitpunkt wohl schon wieder die Heimreise angetreten hatten. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, so wenige bekannte Gesichter im Pressezentrum wie dieses Jahr getroffen zu haben? Oder sollte etwa keiner mehr auf die CeBIT fahren?

Dazu würde auf jeden Fall die Nachricht gut passen, dass es im Jahr 2012 a.d. lediglich 312.000 Menschen auf die IT-Messe geschafft haben. Dazu muss man allerdings sagen, dass die Messe AG zum ersten Mal nach eigenem Bekunden in diese Zahl kein Standpersonal, keine Medienvertreter (sic!) und keine Servicekräfte reingerechnet hat. Damit relativiert sich natürlich wieder der Rückgang der Besucherzahl, die letztes Jahr bei 339.000 lag (also waren das im letzen Jahr gar nicht nur Besucher). Trotzdem: das sind über 25.000 weniger Leute, die den Weg auf das Messelände gefunden haben. üstra-Streik hin oder her.

Wie auch immer: ich habe eine paar sehr interessante Termine gehabt mit Vertretern von Soundfreaq, Elgato, Microsoft, Pearson, DictaTeam, G Data, Reiner SCT, um nur einige zu nennen. Und das Treffen mit dem lieben Kollegen Joerges war auch wie immer eine Bereicherung. So gesehen wird mich die CeBIT 2013 wohl wiedersehen. Bis dahin also.

CeBIT 2006: Abrechnung mit einer Messe

Geschafft! Nach sieben Messetagen (inklusive An- und Abreise), vielen Kilometern zu Fuß (CeBIT-Wege sind lang!) und unendlichen Gesprächen mit vielen wichtigen Menschen steht sie an: die ultimative Abrechnung mit der CeBIT 2006.

Um erst gar keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Wir von insight-infonet hatten eine tolle Messe! Ehrlich! Wir haben mit interessanten Leuten geredet und ihnen von unserer neuen Informationsplattform erzählt.

Dazu gehörten Gespräche mit Apple, BenQ mobile, Buffalo, devolo, Intel, Lancom, Logitech, Netgear, O2, Swyx, Toshiba und Trendnet. Viele unserer Gesprächspartner haben unsere Ideen verstanden, fanden sie toll und werden insight-infonet entsprechend unterstützen. Damit haben wir schon viel erreicht. Wir sind wirklich guter Dinge, dass sich aus den tausenden von Gesprächen, die wir auf der CeBIT geführt haben, eine große Sache ergibt.

Und die CeBIT selbst? Klar, es war voll. Aber gerade der Donnerstag und Freitag, die erfahrungsgemäß besten Tage, waren dieses Jahr eher mäßig besucht. Jedenfalls kamen wir noch nie am CeBIT-Anfang so schnell von einer Seite der Halle zur anderen. Dafür wurde es dann am Samstag richtig voll, was wohl auch damit zu tun hat, dass viele Leute nicht mehr während der Arbeitswoche die CeBIT besuchen (dürfen). Also gehen sie am Samstag oder Sonntag, natürlich auf eigene Kosten. Voll war’s übrigens auch auf der Intel-Party, die am Samstag in Halle 2 stattgefunden hat. Aber das ist eine andere Geschichte.

Richtig überrascht waren wir aber vom Andrang an den Tagen fünf und sechs, sprich am Montag und Dienstag. Den Wochenanfang hatten wir eigentlich zu unseren Hauptgesprächstagen auserkoren, da hier meist weniger los ist. Denkste! Voll war’s. Teilweise so sehr, dass wir sogar nach draußen ausweichen mussten, um einigermaßen zügig voranzukommen. Und das bei minus drei bis vier Grad Celsius. Danke, ihr Messebesucher.

Fazit: Die Messe AG redet sich die CeBIT 2006 mal wieder an einigen Stellen schön (voriges Jahr kamen z.B. rund 475.000 Leute, heuer nur 450.000). Wir nicht! Denn eigentlich war es wie immer: voll, warm, stickig und laut. Aber die Partys hatten es in sich. Und das Wetter auch. Danke, Petrus!

CeBit zweiter Tag

Auf der diesjährigen CeBIT mangelt es wieder einmal an wirklich interessanten neuen Produkten. Kein Wunder also, dass das Thema der Messe ein Phantom ist, welches man so gut wie nicht zu Gesicht bekommt und das auch nur recht verschämt präsentiert wird. Die Rede ist von Origami. Unter diesem Codenamen präsentiert Microsoft zusammen mit Asus und Samsung einen so genannten UMPC (Ultra Mobile PC). Wenn sie den angegebenen Links zu Microsoft, Asus oder Samsung folgen, dann sehen Sie, dass Sie nichts sehen. Keiner der genannten Hersteller präsentiert Origami/UMPC auf seinen CeBit-Webseiten. Origami ist größenmäßig angesiedelt zwischen Handheld und Subnotebook und soll ein multimedialer Tausendsassa werden. Kennzeichen: Stiftbedienung mit Windows XP Tablet-PC Edition, WLAN und viele andere Goodys. Aber so recht will niemand an den Erfolg des Gerätes glauben. Manche Kollegen sprechen gar von einem Marketing-Gag.

Gestern haben T-Mobile und Vodafone den UMTS-Turbo HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) gestartet. Die neue Technik erlaubt Übertragungsraten bis 1,8 MBit. UMTS bleibt bei höchstens 384 KBit stecken. Mit dem neuen Übertragungsstandard wird mobiles Surfen im Internet endlich wirklich schnell. Aber natürlich nur dort, wo es guten Empfang gibt. Und die Kosten … Vodafone will dafür rund 50 Euro im Monat plus rund 9 Euro Verbindungsgebühren. Und dann der Hammer: Wer in zwei aufeinander folgenden Monaten mehr als 5 GByte herunterlädt, fliegt aus der Flatrate raus.

Die Zeitschrift PC-Professionell hat gestern ihre Innovations-Awards 2006 verliehen. Normalerweise gibt es pro Kategorie drei Finalisten. Aber offensichtlich sind auch Windows-Fuzzis Apple-Liebhaber. Wie sonst ist zu erklären, dass es einen Sonderpreis für den iMac Dual Core gab? Andere Preisaspiranten gab es für diesen speziellen Preis offensichtlich nicht.

innovaphone im VoWLAN-CeBIT-Fieber

Für die innovaphone AG aus dem schwäbischen Sindelfingen hat die CeBIT 2006 wohl eine ganz besondere Bedeutung. Anders ist die persönliche Einladung, die uns erreicht hat, nicht zu erklären. Denn anstatt des „gewohnten Newsletters“ (O-Ton) präsentiert innovaphone auf einer eigenen CeBIT-Seite ihre geplanten Highlights zur weltweit größten Computermesse. Zu diesen Höhepunkten zählen unter anderem:

• In Kooperation mit dem schwedischen DECT-Spezialisten Ascom Tateco wurden zwei schnurlose VoIP-Lösungen auf Basis der VoWLAN-Technologie entwickelt, die auf die Bezeichnungen IP70 und IP72 hören. Das IP72 wird allerdings nur als Prototyp auf der CeBIT zu sehen sein. Mit der in den Anfängen steckenden VoWLAN-Technik will innovaphone ihrem Name alle Ehre machen und als einer der ersten Anbieter diese neue Technologie in ihre Telefone einbauen. Damit soll das drahtlose Telefonieren auf Basis von WLAN und Voice over IP funktionieren. Wir werden uns das Ganze natürlich ansehen und ausprobieren.

• Die andere Richtung, in die innovaphone verstärkt gehen will, ist der industrielle Einsatz von IP-Telefonen. Gemeinsam mit der Firma Funke & Huster Fernsig, die seit Jahren Produkte aus den Bereichen Telekommunikation und Signaltechnik entwickelt und anbietet, hat innovaphone das IP-Telefon IP150 konzipiert, das auf IP-Basis im industriellen Umfeld eingesetzt werden soll. Auch hierauf werden wir einen Blick werfen.

Interessant an der CeBIT-Seite von innovaphone ist auch die Aussage, das man mihilfe der neuen Produkte „verstärkt Nischenmärkte erobern“ will, „die bislang durch Anbieter der klassischen Telefonie besetzt waren“. Das klingt wie eine echte Kampfansage an die etablierten Anbieter wie Siemens & Co.

CeBIT 2006: Zahlen, Fakten, Wissenswertes

Jetzt ist es raus: Auf der CeBIT werden laut der Deutschen Messe AG 6.300 Aussteller aus etwa 70 Ländern teilnehmen. Stärkste Gruppe unter den neuen Teilnehmern sind die Firmen aus China, Hongkong und Südkorea. Stolze 1.700 Teilnehmer werden aus dem Raum Asien/Pazifik erwartet. Die Gesamtausstellungsfläche summiert sich auf rund 300.000 Quadratmeter.

Insgesamt gibt es 150 Neuzugänge. Darunter auch einige, die nach einer Auszeit wieder dabei sind. Die bekanntesten: Ericsson und Netgear. Wir vermissen aber die Hersteller von der Foto-Front, etwa Olympus und Nikon.

Gespannt dürfen wir auf die Sonderveranstaltung Digital Living sein. Die Buchungen sind zunächst schleppend angelaufen. Jetzt sollen aber doch rund 100 Aussteller den Digital Livestyle präsentieren. Darunter beispielsweise Intel, AMD, Volkswagen und Microsoft. Digital Living präsentiert sich in Halle 27. Gespannt sind wir darauf, ob, und wenn ja: wie, dort die Post abgehen wird. Immerhin ist die Veranstaltung bis 22.00 Uhr geöffnet…

Aus dem Messe-Ticker

++++++++++++ Trekstor zeigt vier neue Mini-MP3-Player ++++++++++++

TrekStor zeigt auf der CeBIT 2006 vier neue MP3-Player. Dabei handelt es sich um die Kleinstgeräte i.Beat classico, den i.Beat fashion, den i.Beat mood und den i.Beat cebrax. Alle Player beruhen auf einer Ordner-Navigation und sind auch als Diktiergerät einsetzbar. Der i.Beat classico hat standardmäßige einen Radiotuner eingebaut, den man beim i.Beats cebrax und mood dazu kaufen muss. Der i.Beat fashion und der i.Beat classico sind außerdem mit Sennheiser-Kopfhörern und USB 2.0-Anschlüssen ausgestattet. Einen echten Clou präsentiert Trekstor am 10. März auf ihrer Standparty: dort treten die Sängerin JesS und Claus Eisenmann von den Söhnen Mannheims auf. — Halle 1 • Stand A61

++++++++++++ sipgate präsentiert GSM-/WLAN-Handy ++++++++++++

sipgate zeigt mit dem Dual-Mode-Handy GF200 (PDF) auf der CeBIT 2006 ein neues GSM/WLAN-Mobiltelefon, mit dem sich sowohl via Mobilfunk- als auch übers IP-Netz telefonieren lässt. In Zusammenarbeit mit UTStarcom, dem Anbieter des dualen Mobiltelefons, wird sipgate als erster VoIP-Provider in Deutschland das GF200 ihren Kunden anbieten. Preise hierfür sind noch nicht bekannt. — Halle 15 • Stand A14

Das Informatikjahr auf der Cebit

Hat es jemand gemerkt? Nach dem Einsteinjahr, schreiben wir nun das Informatikjahr! Getragen wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Initiative Wissenschaft im Dialog und der Gesellschaft für Informatik. Dahinter steht laut Selbstdarstellung eine hehre Idee: „Die leitende Idee auch dieses Wissenschaftsjahres ist es, auf informative, spannende und unterhaltsame Weise mit der breiten Öffentlichkeit Inhalte, Prozesse und Umsetzung von Wissenschaft zu diskutieren“.

Klar, daß die Cebit genau das richtige Forum für diese Initiative ist. Und so präsentiert sich dort das Informatikjahr im future parc. Geboten werden eine Reihe von Veranstaltungen. Dazu gehört die Ausstellung „Mensch-Technik-Information“ am Stand B40. Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern werden dort 43 Exponate zur Interaktion des Menschen mit IT-Technologien zu bewundern sein. Ausserdem gibt es den so genannten future talk mit täglich stattfindenden Podiumsdiskussionen rund um die IT.

Die Cebit bildet auch den Auftakt für die Wanderausstellung Jahrhundert des Computers mit Exponaten vom historischen Großrechner bis zum modernen Mikrochip. Weitere Veranstaltungen sind das Schülerquiz Bit jagt Byte am 10., 13. und 15 März sowie eine Präsentation von Lego mit einem Bauwettbewerb. Ausserdem wird dort das aktuellste Lego-Robotersystem Mindstorms NXT vorgestellt.

Spannend dürfte die Podiumsdiskussion zum kontroversen Thema RFID-Standort Deutschland werden. Sie findet am Freitag den 10. März von 11.00 bis 13.00 Uhr im CC, Saal 3A statt. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen rund um das Informatikjahr auf der Cebit dürfte der am 11. März stattfindende Tag des Supercomputing sein. Den krönenden Abschluß bildet am 12. März ein Vortrag von Dr. Horst Zuse über das Werk seines Vaters, des deutschen Computerpioniers Konrad Zuse.