Praxistest: High- und Lowlights des iPod touch

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So touchy: der neue iPod touch ist schon eine Meisterleiste von AppleSo, nachdem ich ein paar Tage mit dem iPod touch „rumspielen“ durfte und sogar schon die aktuelle Firmware drauf kopiert habe, gibt’s weitere High- und Lowlights des Multimediaplayers von Apple.

Highlight Kalender: Mit der Firmware 1.1.2 kann man endlich auch unterwegs Kontakte eintragen und pflegen. Und mit der virtuellen Tastatur des touch geht das recht flott von der Hand. Was allerdings stört ist das Umschalten-müssen auf die Umlaute und das scharfe „s“, die erst durch längeres Antippen der zugehörigen Vokale und des „s“ erscheinen. Außerdem frag ich mich, warum Apple ausgerechnet beim Tippen mit der Tastatur auf die vertikale Ansicht verzichtet. Dann wäre auch Platz für die Umlaute.

Lowlight Videoformate: Klar, Apple will sicher stellen, dass die Videos am iPod touch besonders gut aussehen. Dass man deshalb aber selbst Quicktime-Clips ins passende Format bringen muss, ist schon ein bisschen komisch. Bei EyeTV-Aufzeichnungen sehe ich das ja noch ein. Lustigerweise hat Apple bei der eigenen geführten Videotour nicht darauf geachtet, dass sich das Video am iPod touch abspielen lässt. Und die Konvertierung von 413 MByte ins iPod-Format dauert schon mal…

Highlight Videowiedergabe: Ich hatte mal eine Zeitlang den Plan, mir die PSP zu besorgen. Hatte. Denn mit dem Erleben des iPod touch habe ich die Idee wieder über Bord gekippt. Denn die Videoqualität des iPod touch ist wie von einem anderen Stern. Und das nicht nur wegen der Bildschirmdiagonalen von 3,5 Zoll, sondern auch wegen der Auflösung von 160 ppi, die ein superscharfes Bild liefern. Zudem ist die Wiedergabe vollkommen ruckelfrei. Das ist Entertainment at its best. Ohne Übertreibung.

Lowlight Bilder-Funktion: Eigentlich ist es weniger ein Lowlight als ein Eintrag auf meinen iPod-/iPhone-Wunschzettel: Wie wäre es mit einer kleinen Bildbearbeitung auf den Geräten. Mit iPhoto beweist Apple doch, dass es das kann? Ich verspüre nämlich schon bei dem ein oder anderen Bild den Wunsch, den Ausschnitt anzupassen oder gar die Orientierung, was sich zugegebenermaßen mit dem Kippen des Geräts schneller und effizienter erledigen lässt.

Highlight Kleinigkeiten: Wirklich durchdachte Produkte erkennt man an ihren Kleinigkeiten. So wie an den Datumseingaben mit dem iPod touch, die sich einfach per Drehen der Datumsfelder erledigen lassen. Oder wie am Doppeltippen auf Bilder oder Webseiten, was ein Reinzoom-Effekt auslöst. Und mit einem erneuerten Doppeltip gelangt man wieder in die 100%-Ansicht. Oder wie am Taschenrechner, der sich komfortabel wie kein anderer Taschenrechner bedienen lässt. Schade nur, dass Apple dem Tool außer den Grundrechenarten keine weitere Funktionen spendiert hat, nicht mal die Prozentrechnung.