Zukunftsträume – durchsichtige OLED-Displays

Die Grenze zwischen Science Fiction und Realität scheint einmal mehr zu verschwimmen. Wurden in Hollywood-Filmen wie Minority Report transparente Computerbildschirme noch als Zukunftsvision vorgestellt, ist es Wissenschaftlern der TU Braunschweig nun erstmals gelungen, völlig durchsichtige Bildpunkte auf Basis organischer Leuchtdioden (kurz OLED = organic light emitting diodes) zu realisieren.

Findige Forscher aus dem Norden haben es geschafft, auf einer transparenten Schicht einen ebenfalls durchsichtigen Bildpunkt zum leuchten zu bringen. Auf klaren Fensterscheiben oder flexiblen durchsichtigen Folien können dadurch in Zukunft farbige Bilder und elektronische Informationen erscheinen. Die Forscher hoffen bereits in zwei Jahren auf erste Prototypen.

Glasklare Sache
Im Moment finden sich OLED-Displays vor allem in MP3-Spielern und Mobiltelefonen. Die OLED-Technik verspricht eine höhere Farbbrillanz, ein geringeres Gewicht sowie niedrigere Herstellungskosten. Verwendet man für die Kontakte zur Stromzufuhr keine Metallschichten, sondern, wie die Braunschweiger Forscher, transparente leitfähige Metalloxide, z.B. Indium-Zinn-Oxid oder Zinkoxid, dann können auch völlig transparente Displays realisiert werden.

Alternative: Videobrille
Wer weiß, vielleicht werden Vodafone & Co. ihren Handys eines Tages eine nicht zu kleine Plastikfolie beipacken, die auf jeden Fall allemal größer ist als die heutigen Handy-Anzeigen. Sie könnte bei Bedarf ausgerollt und an eine glatte Fläche gepinnt werden. Wann immer genügend Platz ist, würde der Nutzer sie hervorkramen und an fremden Orten prächtige Kinofilme via Mobiletelefon anschauen. Das wäre doch eine prima Alternative zur Videobrille.

Bluetooth soll schneller werden

Gestern gab das Bluetooth-Konsortium in einer Pressemittelung bekannt, man wolle die Übertragungsgeschwindigkeit der nächsten Bluetooth-Version um das bis zu hundertfache steigern.

Initiiert wurde der neue Standard WiMedia UWB von der WiMedia Alliance und soll Geschwindigkeit von 480 MBit/s und mehr erreichen. Damit würde die Funkübertragung via Bluetooth in die Geschwindigkeitsbereiche drahtgebundener Schnittstellen wie USB und Firewire vorstoßen.

Notwendig ist das, damit in Zukunft auch Multimedia-Inhalte wie Video- und Audio-Dateien drahtlos mit Handy und Handheld-Computern synchronisert werden können.

Sehr schön gelungen ist übrigens die oben genannte Pressemitteilung. Oder kapiert das jemand auf den ersten Blick:

The Bluetooth SIG today announced its selection of the WiMedia Alliance multiband orthogonal frequency division multiplexing (MB-OFDM) version of ultra-wideband (UWB) for integration with current Bluetooth wireless technology, thus taking the next step in its plan to create a version of the globally popular Bluetooth wireless technology with a high speed/high data rate option.

Benq-Siemens S88 – 2-Megapixel-Fotomania-Handy

Auf der CeBIT 2006 war es uns vergönnt, eine Nacht lang mit einem Vorserienmodell des Benq-Siemens S88, dem 2-Megapixel-Riesen-Display-Kamera-Handy herumzuspielen. Anfangs waren wir ein bisschen irritiert, erinnert das S88 mit seiner Kamera und seinem Autofokus doch sehr stark an das K750i von Sony Ericsson. Nur dass es ein bisschen größer (99 x 47 x 17 mm) und ein bisschen schwerer (105 g) ist.

Weiterer Unterschied: Das S88 produziert auf seinem 2-Zoll-OLED-Display mit 262.000 Farben und 240 x 320 Pixeln Auflösung ein verdammt scharfes Bild.

Kamera: Scharf, aber nicht schnell
Die Kamera produziert Fotos mit einer Seitenlänge von 1.280 x 960 Pixeln. Bei Tageslicht gelingen recht anständige und scharfe Fotos. Sobald man den LED-Blitz zuschaltet, driftet die Fotokunst jedoch stark ins Blaustichige. Für Schnappschüsse ist die Kamera mittelmäßig geeignet, vor allem bei Partyschimmer-Stimmung löst sie recht zögerlich aus. Bequem: Über USB 2.0, Bluetooth oder PictBridge können die Fotos gleich weiterverarbeitet werden.

Kleine Filmchen kann der Nutzer im Format 220 x 176 Pixel drehen. Aber Vorsicht: Allzu schnelle Bewegungen während des Drehens sollte man sich verkneifen, da sonst das ganze Bild verwackelt. Und möglichst nicht vor weißen Wänden oder roten Vorhängen aufnehmen. Eine Kalkwand wird pixelig widergegeben, rote Flächen vor Weiß pixeln ebenfalls auf.

Bedienung: Tiefer gelegt – der Joystick
Die Bedienung ist intuitiv, an der ein oder anderen Stelle würden wir uns jedoch ein wenig weniger Hin- und Herspringen zwischen der „Bestätigen“ Taste links unter dem Display und dem Joystick wünschen. Denn: Die Auswahl erfolgt über das Steuerkreuz, den ausgewählten Befehl bestätigen geschieht über die Taste unter der Anzeige. Puh, echte Fingerakrobatik, wo wir doch lieber einfach ein zweites Mal auf das Steuerkreuz klicken würden und schon sollte der Befehl in Erfüllung gehen.

Ansonsten: Der Druckpunkt des Joystick ist gut definiert, die Steuerung reagiert jedoch manchmal ein wenig hakelig. Sie wäre sicher leichter zu bedienen, wenn der Stick ein bis zwei Millimeter höher wäre. Feine Sache: Der Nutzer kann die vier Richtungen des Steuerstabs mit vier Schnellzugriffen selbst belegen.

Speicher: Viel Dynamik
Der Speicher hält 8 MB für Telefonbucheinträge bereit, 21 MB sind für Multimedia-Anwendungen reserviert, Nachrichten (SMS, MMS) bekommen 1,5 MB und Spiele 8 MB. Wer mehr Raum braucht, kann mit einer microSD-Karte erweitern.

Fazit
Ein schönes Handy, das neben guten Businessfunktionen (Kalender, Wecker, Währungsrechner) viele Foto-Möglichkeiten mit sich bringt.

Ein Leben ohne DVB-T: grau, trist, freudlos

Manchmal frag ich mich, wie mein Leben ohne DVB-T ausgesehen haben muss? Zugegeben, es ging ganz gut OHNE, aber MIT fühle ich mich einfach freier. Unabhängiger. Kann meine TV-Speisen jetzt immer dort einnehmen, wo ich gerade bin und wo ich mich danach fühle.

Vorausgesetzt natürlich, ich befinde mich in einem der vorhandenen terrestrischen Einzugsgebiete. Und die nehmen ständig zu. Was man braucht für das mobile Fernsehen? Nicht viel. Nur einen der unzähligen TV-Empfänger wie den ADS Tech MiniDual TV im USB-Stick-Format, mit dem Sie sogar gleichzeitig fernsehen und aufnehmen können. Weiterlesen

Sparsam und flexibel telefonieren per WLAN-Phone

Wireless LAN ist schon eine tolle Erfindung: Damit komme ich Zuhause, im Büro oder per Hotspot drahtlos ins Internet. Ganz ohne Kabel, die perfekte digitale Freiheit also. Doch man kann auch drahtlos drucken, ein komplettes Netzwerk auf WLAN-Basis aubauen oder sogar per Funk in 3D zocken.

Als ich dann gestern morgen mal wieder unsere Telefonrechnung aus dem Briefkasten gezogen habe, fiel mir schlagartig eine weitere drahtlose Möglichkeit ein: per WLAN und VoIP günstig und sehr flexibel telefonieren. Zwar könnte ich aus Kostengründen Handy und Telefon auch ganz abschaffen, aber das kommt dann doch nicht in Frage. Also hab ich das leicht angestaubte WLAN-Telefon aus dem Regal gezogen und micht daran gemacht, das Ding für die Internettelefonie einzurichten.

Gleich vorneweg: es war ziemlich simpel, mein WLAN-Fon zum Telefonieren zu bringen. Zunächst musste ich erst mal die MAC-Adresse des Drahtloshandys in meinen WLAN-Router eintragen. Sonst gibt’s gar keinen Kontakt zum Access Point. Dann noch überprüfen, ob DHCP aktiv ist und nach meinem Drahtlosnetz gescannt. Hat das WLAN-Telefon prompt gefunden und es hat auch direkt nach dem WEP-Schlüssel gefragt. Den Key hab ich flott über die Telefontastatur eingegeben (wie beim SMSen), und fertig war die neue Art des Telefonierens.

Der erste Versuch, drathlos via WWW zu telefonieren, hielt gleich die erste Überraschung parat: Denn anstatt auf meinem Bürotelefon rauszukommen, klingelte es auf meinem T-Mobile-Handy?! Liegt vielleicht an der Rufnummerumleitung, die ich oft drin hab.

Dann, beim zweiten Anruf, klappte es aber vorzüglich. Und selbst der Anruf auf das Handy eines Freundes kam anstandslos zustande. Schade nur, dass die Verbindung nicht ganz frei von Aussetzern war. Aber daran arbeite ich noch. Mit ein wenig Quality of Service lässt sich die Verbindungsqualität sicherlich noch verbessern. Die Sprachqualität ist dafür wirklich gut: Mit meinem Razr klingt’s auch nicht besser.

Das Tolle an der Internettelefonie ist aber nicht nur die Kostenersparnis. Das bekommt man mit geschickter Call-by-Call-Strategie auch einigermaßen hin. Praktisch ist nämlich die Flexibilität, sein WLAN-Handy überall mit hin zu nehmen und damit mit einer einzigen Nummer erreichbar zu sein. Ob Zuhause, im Büro oder unterwegs: stets hab ich in Zukunft mein WLAN-Handy dabei.

Post scriptum: Ich sollte noch erwähnen, dass meine WLAN-Telefonverbindung über den VoIP-Anbieter sipgate zustande kommt. Das WLAN-Telefon hat daher auch eine eigene Nummer, die sich per ENUM-Verfahren wie eine herkömmliche Telefonnumer nutzen lässt.

Retro-Handy – mit Voice over IP

Wer einen großen Hörer, den er klassisch ans Ohr klemmen kann, vermisst, findet bei Hulger das passende Equipment für sein Handy. Ganz auf Retro getrimmt, hat ein findiger Brite einfach alte Telefonhörer und moderne Mobiltelefone aneinandergekettet. Und damit es ein bisschen edler aussieht, auch gleich von angehenden Leonardo daVincis anmalen lassen. Die Hörer können entweder mit einem Kabel oder via Bluetooth mit einem Handy, PC oder PDA gekoppelt werden. Selbst Skype soll auf diesen hippen Hörern funktionieren. Doch das Allerbeste: Selbst ein Bluetooth fähiger Mac kann mit den Designerstücken verbunden werden und den Weg zu Voice over IP öffnen.

Finnen erfinden Europas ersten Handy-TV-Sender

Nun ist es also soweit: Die Welt hat ihre erste Handy-TV-Gesellschaft. Es ist nicht RTL und auch nicht das ZDF, Gründungsvater ist Digita, eine große finnische Fernseh- und Radioanstalt. Und sie macht Anstalten, TV aufs Handy zu bringen.

Noch in 2006 sollen die Region um Helsinki und die Städte Turku, Tampere and Oulu mit einem mobilen Fernsehprogramm versorgt werden. Stellt sich nun die Frage, wer an den bewegenden Bildern auf dem Handy nun verdient: Experten sehen einen Kampf zwischen den Mobilfunkanbietern, die die Infrastruktur zur Verfügung stellen und klassischen Fernsehanstalten, die die Inhalte liefern können, voraus. Jeder will ein Stück vom Kuchen abhaben. Doch zahlt der Nutzer?

Loewe sagt leise “servus” zur Röhre und “hallo” zu Flat-TV

Endlich macht’s einer vor: In Zeiten von Premiere HD, Sat.1 HD, ProSieben HD und bevorstehender Fußball-WM trennt sich Loewe von seiner Sparte „Röhrenfernseher“ und kümmert sich demnächst nur noch um ihre schönen und teuren Flachbildschirmgeräte. Dabei hätte Loewe in der Vergangenheit fast den Trend Flat-TV verpennt. Jetzt kommt die Einsicht gerade zur richtigen Zeit.

Begünstigt wurde diese Erkenntnis sicherlich durch den Einstieg von Sharp, die sich ja schon seit geraumer Zeit auf LCD- und Plasmafernseher konzentrieren. Den mittel- und großformatigen Flachbildschirmfernsehern sein dank, konnte Loewe im Jahr 2005 stärker wachsen als der Gesamtmarkt. In Zahlen: In Deutschland kommt Loewe immerhin auf einen Marktanteil von 10 Prozent, in Europa sind es 4,6 Prozent.

Aber auch die Fußball-WM 2006, die Premiere ja komplett in HDTV austrahlen wird, sieht Loewe als weiteren Meilenstein in Sachen Flat-TV, da immer mehr Leute schon heute auf die Flachmänner umsteigen, was natürlich Loewe, aber auch den anderen Herstellern von LCD- und Plasma-TVs zugute kommen wird.

Übrigens: Auf der IFA 2006 will Loewe HDTV-taugliche Fernseher zeigen, die ganz ohne externe Settop-Box hochaufgelöstes Fernsehen auf die Mattscheibe zaubern.

Grauzone Schwarzsurfen: was erlaubt ist und was nicht

Jedes Mal, wenn ich zuhause mein Powerbook aufklappe, poppen mir zwei WLANs entgegen, die sich „Gwyn“ und „WLAN“ nennen. Immerhin: Beide Drahtloszugänge ins Web sind per WEP-Key verschlüsselt, sind allerdings für jeden sichtbar. Das dies nicht sein muss und wie es sich abstellen lässt, erfahren Sie im Praxisbeitrag „Die sieben Todsünden beim Eirichten des eigenen Hotspots„.

Allerdings entpuppen sich viele private WLAN-Router immer noch als öffentlicher Zuganspunkt ins WWW. Die Hauptsünden: Einfachste und sichtbare SSIDs, keine WEP- oder WPA2-Verschlüsselung und kein aktiviertes MAC-Filtering. Dabei ist es so einfach, diese Mechansimen ein- bzw. auszuschalten und somit die gesamte Nachbarschaft davon abzuhalten, auf fremde Kosten zu Surfen.

Was ist aber zu tun, wenn Sie versehentlich auf einem ungesicherten WLAN-Router landen? Müssen Sie sich dann sofort ausloggen oder können Sie bedenkenlos den Wifi-Internetzugang nutzen? Hierbei sind diverse rechtliche Aspekte interessant, die darüber befinden, was rechtens ist und was nicht.

Grundsätzlich gilt: Wer nichts gegen Mitsurfer tut, ist selbst schuld. Denn die vorherrschende Rechtsmeinung misst dem ungewollten, also nicht beabsichtigten Einloggen in ein fremdes WLAN derzeit keine strafrechtliche Relevanz bei. Nur wer eine Sicherheitshürde wie den WEP- oder WPA-Schlüssel umgeht und fremde Daten ausspäht, macht sich nach § 202a StGB strafbar.

Strafrechtlich relevant kann auch § 303a des StGB sein, der das Verändern von Daten unter Strafe stellt und eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vorsieht. Dies riskiert vor allem derjenige, der sich nicht nur unerlaubt Zugang in ein fremdes Netzwerk verschafft, sondern dort befindliche Daten verändert, an sich nimmt oder löscht.

Eine zivilrechtliche Komponente hat das drahtlose Schwarzsurfen allerdings schon: So kann der Eigentümer des Access Points auf dem Prozessweg seine mehr entstandenen Kosten einklagen, falls er beispielsweise keine Flatrate mit dem Provider vereinbart hat und die Kosten für den Interzugang durch das Fremdsurfen in die Höhe geschnellt sind.

Übrigens: Auch für den Betreiber eines privaten öffentlicher Hotspots ist das Teledienstegesetz (TDG) von Bedeutung, das den Hotspot-Besitzer wie einen Teledienst behandelt. Das heißt beispielsweise, dass man nach § 9 des TDG theoretisch nicht für die Inhalte verantwortlich ist, die sämtliche Dienstenutzer – also auch die unberechtigten Schwarzsurfer – auf deren Rechner laden.

Praktisch aber gerät zunächst nur der Betreiber des Hotspots in das Visier der Fahnder bei einem möglichen Verstoß. Dann muss der Hotspot-Betreiber erst mal beweisen, dass er vom Download illegaler Inhalte über seinen WLAN-Router durch Dritte nicht gewusst hat. Was nicht immer ganz einfach sein dürfte.

Tipp: Falls Sie unterwegs auf die schnelle ins Interent müssen, stehen in immer Städten kostenpflichtige und kostenlose Hotspots zur Verfügung. Auf eigens dafür eingerichteten Webseiten erfahren Sie sogar, wo sich diese befinden.

HDTV und IPTV über die Stromleitung streamen

Wir konnten’s kaum glauben, als uns der zuständige PR-Mann von devolo auf der CeBIT die neueste Lösung in Sachen Videostreaming gezeigt hat: Mit dem devolo-Adapter dLAN 200 AV lassen sich ruckelfrei und in bester Auflösung HD-Inhalte wie HDTV und IPTV über die Stromleitung transportieren. Was das für den Anwender bedeutet, ist klar: Keine hässlichen Kabel quer durchs Haus, aber auch keine aufwändige WLAN-Installationen, die angesicht zu geringer Bandbreiten ohnehin nur bedingt geeignet sind für Videostreaming.

Und das Ganze funktioniert? Beispielsweise benötigen HD-Inhalte im MPEG-2-Format eine Bandbreite von 60 bis 80 MBit/s. Die Antwort: Innerhalb desselben Stromkreislaufes und bei nicht zu großen Abständen zwischen Videoquelle und dLAN-Client ist Videostreaming auf HD-Basis überhaupt kein Problem. Die kritische Masse wird meist erst dann erreicht, wenn mehrere Clients gleichzeitg Daten übertragen wollen und wenn mit zunehmender Entfernung die Datenraten abnehmen.

Die Erklärung: Basierend auf dem Standard Homeplug AV (AudioVideo) und den ICs der Firma Intellon schaffen dLAN-Stromdatenadapter bis zu 200 MBit/s, was trotz des Overheads bei Datenübertragungen per TCP/IP oder anderen Protokollen völlig ausreichend ist.

Zudem sehen die HomeplugAV-Spezifikationen unter anderem QoS-Mechanismen vor, mit deren Hilfe die vorhandene Bandbreite segmentiert werden kann, was vor allem für Multimedia-Anwendungen echte Vorteile bringt.

 

Allerdings geht devolo noch einen Schritt weiter, wie HDTV-Online auf der CeBIT erfahren konnte. Denn neben dem reinen dLAN-Stromdatenadapter soll die HomplugAV-Technik auch in Settop-Boxen integriert werden, was den Weg frei machen würde für ein HDTV-Vergnügen via Stromnetzwerk. Wann das sein wird und zu welchem Preis, ließ devolo allerding offen. Sobald es nähere Infos dazu gibt, werden wir darüber natürlich berichten.